Sonntag, 29. Januar 2012

29. Jan - Christengemeinde Elim - Hamburg


Nach einem mehr als bombastischen Frühstück (absolut genial) im Hotel Arcotel Rubin in Hamburg fuhren Mona und ich zum 11:30 Gottesdienst in der Christengemeinde Elim.

Ich war vor gut 22 Jahren das erste Mal schon in der Gemeinde und immer wieder Mal da. Der Hauptpastor Matthias C. Wolff und ich waren im selben Jahrgang an das Theologische Seminar Beröa in Erzhausen.

Mona war von der ganzen Gottesdienst absolut begeistert. Die Musik war astrein, besonders der Bassist fand ich toll. Die Predigt von Jugendpastor Victor Akko zum Thema - „Du darfst leben - mit einer Berufung“ war sehr anschaulich und teilweise lustig.

Hier kannst du sogar die Predigt schon anschauen

Also besonders die Begrüßungsteam und die Gottesdienst Moderation gaben viele inspirierende Ideen.

Vielleicht werden wir irgendwann einen Abendgottesdienst mal aufsuchen.

Samstag, 28. Januar 2012

28. Jan – Kurzurlaub Hamburg


Mona und ich habe einen Wochenende nur für uns. Also ein ganzes Wochenende ist es nicht aber immerhin haben wir gut 24 Stunden allein.


Direkt nach Mona's Arbeit sind wir nach Hamburg gefahren um zuerst Spicy’s Gewürzmuseum in der Speicherstadt zu besuchen.

Spicy’s Gewürzmuseum ist interessant für 60-90 Minuten. Dort in das einzige Gewürzmuseum der Welt haben wir fast 50 verschiedene Gewürzen aus alle Welt riechen, schmecken und anfassen dürfen.

Wirkungen und Anwendungen von Gewürzen werden dargestellt und gezeigt, aus welchen Ländern die jeweiligen Gewürze stammen. Über 800 Ausstellungs-Stücke geben einen Eindruck, wie Gewürze angebaut, geerntet, weiterverarbeitet und transportiert werden.

Es war aber ziemlich kalt oben im 2. Stockwerk von dem Gewürzmuseum und Mona und ich wollte ins Arcotel Hotel Rubin und dort ins Wellnessbereich.

Der Saunabereich besteht aus einer Lichttherapie Sauna (gut um warm zu werden) einem Dampfbad (zwar alles aus Plastik statt Fließen trotzdem ganz gut) sowie einer finnischen Trockensauna (klein aber ganz fein).

Auch unsere Hotelzimmer war ganz gut und als 4 Sterne Hotel natürlich besser als ich gewohnt bin. Zum Glück gab es einen Winteraktion und ich habe nun die Hälfte für unsere Zimmer bezahlen müssen.

Nach dem Saunagang waren wir in Delhi Darbaar eine afghanisches/indisches Restaurant in St. Georg, Hamburg. Also nur zwei Blocks vom Hotel entfernt.

Ich könnte Mona überreden das Menu 3 mit mir zu teilen. Also es gab zuerst eine Teller von leckere indische Vorspeisen, dann eine geniale Suppe, danach die Hauptspeisen mit drei verschiedene Gerichte. Anschließend haben wir gerade noch einen Cashewnuss / Pistazien Pudding schaffen können – da alles so lecker war. Mona hat ständig von meinem Mango Lassi genippt und deshalb habe ich mir ein zweites bestellen müssen.

Es ist genial einen kleinen Urlaub im Alltag zu ermöglichen.

Freitag, 27. Januar 2012

27. Jan - Weinco-Kuhn


Mona schenkte mir zum Weihnachten einen Weinverkostung beim Weinco Kuhn in Itzehoe. Also waren gut 30 Menschen heute Abend zusammengekommen um dann bis zum 20 verschiedene Weine zu probieren.

Wolfgang Kuhn, Weinakademiker und Inhaber von Weinco in Itzehoe führte durch den Abend und seine Frau plus eine Angestellte haben sehr leckere Antipasti und andere appetitlich Häppchen kreiert und wir haben immer wieder den Teller gefüllt und alles sehr genossen.

Aber auch die Weine waren nicht zu verachten. Wir fingen mit den verschiedenen Weißweine an – es gab insgesamt 9 verschiedene Weißweine aber nur ein Weißwein hat meine Gaumen richtig gefallen.

Dabei habe ich für mich den Rueda Verdejo entdeckt. Rueda ist Spaniens berühmteste Weißweinregion und der feinste und charaktervollste Rueda wird aus der Verdejo Traube vinifiziert (erstellt).

Der einziger Rose war ganz ok aber nicht besonders toll, dafür gab es einen sehr leckere 2007er Tozara Tempranillo. Tozara ist der Name eines Handelsweges, der schon in arabischer Zeit durch das Gebiet der Hacienda Villarta in Spanien ging.Es wird gesagt, dass der Tempranillo ganz klar der Star unter den Rotweinreben in Spanien ist. Tempranillo stellt die Basis für die hervorragenden roten Riojas dar.

Der teuerste Wein des Abend fand ich übrigens auch ganz gut. Eine 2006er Poggio della Faine aus der Toskana. Dieser Wein besteht aus 80% Sangiovese und 20% Cabernet Savignon und wurde ein Jahr in neuen französischen Barriques gereift.

Mit Barrique meint man ein Weinfass mit einem Volumen von 225 Litern. Durch das ausgewogene Verhältnis von Holzoberfläche zu Fassvolumen gibt das Holz (in der Regel Eiche) mehr Tannin ab. Im Barrique produzierte Weine besitzen oft eine dezente typische Vanille-Note.

Preislich waren die Weine zwischen 5,95 € und 11,95 € also recht erschwinglich. Also vielleicht werde ich ab und zu Mal etwas dort kaufen. Die Stimmung war echt genial und der Herr Kuhn hat eine wunderbare Ambiente für seine Gäste geschaffen. Also sehr zu empfehlen.

Donnerstag, 26. Januar 2012

26. Jan – The Visitation von Frank Peretti


Letztes Wochenende habe ich von der Verfilmung von einem Frank E. Peretti Roman Names „Der Gesandte des Lichts“ erfunden und gleich auf meine "To-do" Liste gesetzt.

The Visitation ist ein Mystery-Horrorfilm aus dem Jahre 2006 und soll eine „christliche“ Film sein.

In der Kleinstadt Antioch taucht ein großer blonder Mann in schwarzer Kleidung auf und verkündet die Wiederkehr des Herren. Plötzlich geschehen unerklärliche Dinge. Der Sohn der Tierärztin Morgan überlebt einen schweren Autounfall unverletzt. Der Hausmeister einer Kirche hat keine Probleme mehr mit seinem Knie, als er die Tränen des gekreuzigten Jesus berührt.

Der Hund des ehemaligen Pastors Travis entsteigt dem Grab. Ein Rollstuhlfahrer kann wieder laufen. Ein Polizist verdrängt seinen Hirntumor. Bei allen Phänomenen scheint der geheimnisvolle Brandon Nichols beteiligt zu sein. Er sieht sich selbst als Jesus Christus. Er will sogar die vor drei Jahren ermordete Frau des ehemaligen Geistlichen zum Leben erwecken. Doch Travis zweifelt und beginnt, gemeinsam mit Morgan zu ermitteln.

Während die Einwohner von Antioch ihren neuen Heiland feiern, entdeckt Travis in den Ermittlungsakten zum Mord an seiner Frau ein Foto, auf dem der mysteriöse Blonde zu sehen ist. Ein Pickup führt ihn und Morgan zu einem Schrotthändler, der ihnen eine Adresse gibt. Dort finden sie eine verlassene Hütte. An einer Wand hängen Zeitungsausschnitte, die mit schwarzer Farbe übermalt sind.

Während Travis sich mit Brandon unterhält, sieht Morgan in einem anderen Raum des Hauses eine seltsame Konstruktion aus Balken und Stacheldraht. Nun schlägt die Stimmung allmählich um. Brandon erweist sich als Verbündeter des Teufels und die Leiden der Menschen kehren zurück. Einige Einwohner sind von bösen Dämonenbefallen, die vertrieben werden müssen.

Als Travis und Morgan die von Brandon verletzte Darlene ins Krankenhaus bringen, analysieren sie mit einer Computertomographie den Zeitungsausschnitt und stoßen auf die Hintergründe des Falls. Reverend Cantwell missbrauchte seinen Sohn Justin, der Travis damals um Hilfe bat.

Weil er sich missverstanden fühlte, wandte er sich den dunklen Mächten zu und kehrt nun als Brandon Nichols zurück, um vor dem Ablauf einer dreijährigen Frist ein neues Opfer zu finden. Im letzten Moment kann Travis mit einer Bibel verhindern, dass Justin Morgan tötet. Stattdessen stirbt Justin und bei dessen Begräbnis ist Travis wieder als Geistlicher aktiv

Also dieser Film ist so oft enorm übertrieben und nicht wirklich gut gemacht. Aus diesem Grund kann ich diesen Film nicht empfehlen.

Mittwoch, 25. Januar 2012

25. Jan – Spanisch bei Livemocha


Gestern Abend habe ich bis 22 Uhr an der FH Westküste Klausuren korrigiert damit ich heute Nachmittag frei haben könnte.

Ich habe in den letzten Tagen versucht voran zu kommen mit meinem Spanisch und dabei ist www.livemocha.com eine große Hilfe.

Das Unternehmen wurde 2007 von Shirish Nadkarni und Krishan Seshadrinathan gegründet. Nadkarni kam auf die Idee für eine Web-basierte Ansatz des Sprachenlernens während einer Reise nach Spanien mit seinen Kindern. Obwohl die Kindern Spanisch in der Schule hatte, konnten sie sich nicht unterhalten mit Muttersprachlern. Aber zurück im Hotel meldeten sie sich bei Facebook an.

Dies führte zu dem Konzept der Nutzung der Kraft des Social-Networking-Sites für das Sprachenlernen, mit einem Schwerpunkt auf die aktive Teilnahme und Austausch, um praktische Fähigkeiten zu erlernen und die Umgangssprache zu üben.

Der Name "Livemocha" wurde von den Gründern während einer Brainstorming in einem örtlichen Café ausgedacht und soll an die entspannte Atmosphäre eines Coffee-Shop erinnern.

Mehr als 400.000 User besuchen die Website täglich, aber die Mehrheit der Mitglieder (mehr als 80%) befinden sich außerhalb der USA.

Ich kann diese Website SEHR EMPFEHLEN!

Dienstag, 24. Januar 2012

24. Jan - Menschenhandel von Benjamin Skinner


Aus der Bücherei habe ich ein ungewöhnlichen Hörbuch über die Menschenhandel bzw. Sklaverei im 21. Jahrhundert ausgeliehen.

Wurde die Sklaverei nicht längst ein für allemal abgeschafft? In seinem Buch 'Menschenhandel' gibt der US-amerikanische Journalist E. Benjamin Skinner eine erschreckende Antwort. Heute, im 21. Jahrhundert, gibt es in allen fünf Kontinenten unserer Erde mehr Sklaven als je zuvor in der Geschichte.

Fünf Jahre lang hat der Autor 12 Länder bereist, um diese unfassbare wissenschaftliche Erkenntnis konkret zu untersuchen. Er musste sie leider bestätigen. Noch heute kann man sich ohne große Probleme Sklaven und Sklavinnen für alle denkbaren Zwecke kaufen und sogar nach Deutschland einführen.

Oft sind Kinder der Ärmsten Handelsobjekte. Noch immer behandeln Nachfahren von Kolonisten selbst erwachsene schwarze Menschen als minderwertig, wie kleine Kinder und beuten sie als Lohnsklaven aus, wie zum Beispiel in der früheren deutschen Kolonie Namibia. Dort müssen sich die meisten Farmarbeiter ihren dürftigen Lebensunterhalt in einem System der Lohnsklaverei verdienen, das völlige Abhängigkeit vom weißen Farmer als Grundlage hat.

Im Vergleich mit Sexsklaven und geprügelten Hausangestellten, die auch in europäischen Großbürgerhaushalten vor der Öffentlichkeit versteckt ihr Dasein fristen müssen, erscheint das Leben solcher Menschen noch als weniger furchtbar. Beide Formen der Sklaverei existieren aber bis heute.

In Indien oder im Sudan, auf Haiti, im Nahen Osten oder mitten in Europa ═ Sklaverei ist ein globales Phänomen. Und es ist aktueller denn je.

Skinners Buch rüttelt jeden Leser. 'Unnachgiebig und genau recherchiert, furchtlos geschrieben', kommentierte der frühere US-Präsident Bill Clinton Skinners Buch, als es in den USA erschien.

Montag, 23. Januar 2012

23. Jan - Englisch bei Prinovis


Heute habe ich nun mein neuer Englischkurs bei der Firma Prinovis angefangen. Ein Kurs mache ich schon seit Oktober dort und jetzt habe ich die zwei Kurs direkt hinter einander.

Der Standort in Itzehoe von Prinovis wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Richard Gruner, Sohn einer Papierhandel-Familie, aufgebaut. Von der ersten Tiefdruckrotationsmaschine, die 1929 aufgestellt wurde, bis zur Aufstellung der zehnten Maschine sind knapp 75 Jahre vergangen. 2005 ging die in der Zwischenzeit in Gruner + Jahr umbenannte Tiefdruckerei zusammen mit dem Dresdner Schwester-Standort in Prinovis über.

Auf dem über 200.000 m’ großen Areal in Itzehoe werden mit den Tiefdruckrotationen jährlich 211.000 Tonnen Papier verdruckt. Einschließlich Auszubildender sind über 1.000 Mitarbeiter das ganze Jahr engagiert.

Prinovis ist als Joint Venture der Tiefdruckaktivitäten der drei Medienkonzerne Gruner + Jahr (37,45 %), Axel Springer (25,1 %) und arvato (dem Geschäftsfeld Media Services von Bertelsmann, 37,45 %) entstanden.

Am 22. November 2011 wurde die Abgabe der G+J Anteile an arvato bekanntgeben. arvato hält damit 74,9 % am Tiefdruck Joint-Venture.

Der Name Prinovis ist ein aus den Worten „Print“, „Innovation“ und „Vision“ zusammengesetztes Kunstwort.