Donnerstag, 31. Dezember 2009

31. Dez – 3 Farben der Spiritualität am Silvester


Kevin war bei Freunden in Wilster eingeladen und Mike war auf einer Party in Krempeheide zum Silvester und ich wollte nicht allein Zuhause - deshalb habe ich mein guter Freund eingeladen.

Der Abend begann mit Schillerstraße im Fernsehen und dann gab es leckere Steaks, Baked Potatoes und Port Wein zum Abendbrot.

Wir haben auch unsere neue Ziele für 2010 aufgeschrieben und davor hat mein guter Freund auch endlich seinen Weihnachtsgeschenk bekommen das Buch “Die 3 Farben deiner Spiritualität: 9 geistliche Stile: Was ist Ihre persönliche Antenne“

Dieses Buch beschreibt neun geistliche Stile und hilft jedem Christen herauszufinden, was sein natürlichster Zugang zu Gott ist: der sinnliche, rationale, rechtgläubige, bibelzentrierte, missionarische, enthusiastische, mystische, sakramentale oder asketische Stil. Die Grundlagen des Buches sind das Ergebnis einer jahrelangen, weltweiten Forschungsarbeit in Gemeinden. Sie spiegeln die Prinzipien wider, die Gott nutzt, um seine Gemeinde zu bauen - unabhängig von Kultur, Kirchenzugehörigkeit und Mentalität.

Wir haben dann gemeinsam heute Abend der geistliche Stille Test gemacht. Meine Zugänge sind laut Test eindeutig die bibelzentrierten, enthusiastischen, mystischen und missionarischen Stile und das was ich vorher auch schon wusste ist dass ich Gott aber gar nicht natürlich begegnen kann über die sinnlichen, sakramentalen und asketischen Stile. Hier nur einen kleinen Einblick

Für Christen mit einem bibelzentrierten Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über das Studium und die Verkündigung des Wortes Gottes Ausdruck zu verleihen. Stärke des Stils ist die Umsetzung biblischer Prinzipien in den Alltag; die Gefährdung liegt in seiner Neigung, die Bibel auch für Bereiche in Anspruch zu nehmen, zu denen sie keine Aussagen macht

Für Christen mit einem enthusiastischen Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über die Begegnung mit dem Übernatürlichen Ausdruck zu verleihen. Stärke des Stils ist die Betonung von Gottes Kraft; die Gefährdung liegt in einem übertriebenen Stellenwert menschlicher Gefühle

Für Christen mit einem mystischen Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über eine Konzentration auf den inneren Menschen Ausdruck zu verleihen („Christus in uns“). Stärke des Stils ist die Wertschätzung der geheimnisvollen Dimension des Glaubens; die Gefährdung liegt in einer Überbewertung der inneren Erleuchtung

Für Christen mit einem missionarischen Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über den Akt der Weitergabe der Liebe Gottes Ausdruck zu verleihen. Stärke des Stils ist die Hinwendung zu Menschen außerhalb der Gemeinde; die Gefährdung liegt in seiner mangelnden Wertschätzung christlicher Traditionen und damit in einem bilderstürmerischen Element

Mittwoch, 30. Dezember 2009

30. Dez - Aufbau eines neuen Netzwerkes


Seit über 10 Jahren betreue ich das Netzwerk von einem Anwalt hier in Itzehoe. Es fing alles 1998 an mit IZ-WEB Internet Dienste, die Firma die ich damals mit einem zweiten Pastor mitgegründet hat. Am Anfang sollte ich nur eine Homepage erstellen – dann habe ich das alte AS-400 System ergänzen. Dann wurde auf einem Windows 2003 Server umstellt und die PC´s ausgetauscht. Die Röhrenbildschirme wurden ersetzt mit TFT Bildschirme und dann wurden die ersten TFT Bildschirme ersetzt mit noch größeren und besseren Flachbildschirmen. Drucker, Scanner, Laptops und Kopierer kamen und gingen.

Jetzt aber war einen großen Umbau fällig damit wir für die nächsten 5 Jahren Ruhe haben. Der Server musste ersetzt werden und auch den Sekretären bekamen neue PC’s mit Windows 7 Professional. Da ich mich nicht ganz so gut mit der Windows Server 2008 auskenne und wir auch zwei sichere VPN´s einrichten wollten – habe ich Hilfe benötigt. Ich habe beschlossen nur noch als Berater tätig sein und habe der Software Entwickler ins Boot geholt – er hat schon einige Netzwerke aufgebaut und betreut.

Nun nach viel hin und her stand alle endlich fest und es wurde beschlossen zwischen Weihnachten und Neujahr alles umzustellen. Alles sollte so vorbereitet werden – das wir nur noch die PC´s und der Server neue anschließen und es kann sofort weiter gearbeitet werden. Es paar Zusatzprogrammen müssten dann lokal übertragen werden aber 90% der Arbeit sollte vorher gemacht worden sein.

Leider klappte das nicht ganz so. Wir haben dann gestern uns ums 9 Uhr vor Ort getroffen und es gab viele Pannen und Probleme. Gegen 16 Uhr waren wir fast so weit alles zusammen zu packen und das alte System wieder auf zu bauen. Aber dann gelang einen Durchbruch am Server und wir haben weiter gemacht.

Gegen 20 Uhr fiel dann unsere DSL Anschluss aus – Telekom könnte nicht helfen. Wir wollten nur den Router austauschen und dann war es nicht mehr möglichen einen DSL Signal zu bekommen. Wir dachten, dass der Splitter sich vielleicht verabschiedet hat. Also gegen 22.30 haben wir dann aufgegeben. Der andere IT „Experte“ fuhr wieder nach Lüneburg und um 9 Uhr waren wir wieder vor Ort.

DSL funktioniert trotz drei verschiedene Splitter und zwei verschiedene Router. Also der war wieder Telekom dran und sie versprach einen Techniker im Laufe des Tages hinzuschicken. Also gegen 16 Uhr hatten wir endlich DSL und dann um 20 Uhr funktioniert dann alles – ENDLICH.

Also zwei IT Fritze haben jeweils innerhalb von zwei Tagen über 20 Stunden daran gearbeitet um ein neues Netzwerk aufzubauen – dabei waren nur 4-6 Stunden vorgesehen. Aber jetzt habe ich hoffentlich lange Ruhe.

Dienstag, 29. Dezember 2009

29. Dez - Die Zeit zwischen den Jahren


Habe folgendes als E-mail heute von eine Freundin erhalten und ich finde es so gut, dass ich es hier alles so einfach einfügen möchte.


Jesus sprach zu dem Blinden: Geh zum Teich Siloah – das heißt übersetzt: gesandt – und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend wieder. Johannes 9, 7

Zu den Losungen heute steht ein Text, der mir zu einem ehrlichen Gebet verholfen hat:

„Zeit zwischen den Jahren“ – so nennt man die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, eine eigentümliche Zwischenzeit, ein Zeitvakuum. Die hellen Weihnachtsklänge sind verklungen, und noch herrscht Stille vor dem lauten Sturm der Silvesternacht.

Diese Stille kann uns Raum geben zur Muße, zu einem inneren Reinemachen. Vergangenes können wir überdenken und dann auch wirklich ablegen. So schaffen wir Platz für das Neue, das im kommenden Jahr auf uns zukommt.

Herzliche Einladung also zu einem inneren Hausputz, zu Einkehr und Besinnung, damit die blindgewordenen Fenster unseres Seelenhauses wieder klar und lichtdurchlässig werden! – „Geh zum Teich Siloah und wasche dich!“ sagt Jesus zu dem Blinden. Der geht und wäscht sich und kann wieder sehen.

Waschen, das täte auch unserem inneren Menschen von Zeit zur Zeit gut, auch und gerade in dieser merkwürdigen Zwischenzeit. Und dann kann es auch bei uns geschehen, dass unser Blick wieder klar wird, dass unsere Blindheit von uns abfällt und wir neu sehen lernen. Jesus Christus ist das Licht der Welt, und dieses Licht macht sehend, heute wie damals und auch in Zukunft, auch im kommenden Jahr.

Mein Gebet:

Herr Jesus Christus, du Licht der Welt, erleuchte mein Herz und meine Sinne, damit auch ich wieder beginne, richtig und klar zu sehen. Befreie mich von allem, was meine Augen trübe macht. Hilf mir dabei wirklich alles abzuwaschen, was mich blind macht für das, was Du mit mir vorhast.

Amen

Montag, 28. Dezember 2009

28. Dez – Mein neues Bett


Als Hochzeitsgeschenk im Jahr 1990 haben wir damals zwei extrem hochwertigen Schaumstoff Matratzen bekommen. Da die Matratzen ca. 35 cm hoch waren, gab es nie einen Bettgestell dafür – wir haben die Matratzen immer einfach auf dem Boden gelegt und fertig war unsere Ehebett.

Als Martina uns August 2006 verließ, blieb erst Mal alles in unserem ehelichen Schlafzimmer genau so. Aber dann gut drei Monate später habe ich mich endlich dazu durchgerungen die eine Schaumstoff Matratze unter dem anderen zu stellen um dann aus dem Ehebett einen Singlebett zu machen. Das war damals nicht einfach für mich, aber wichtig. Denn es war grässlich immer Nacht für Nacht alleine im Ehebett zu schlafen und Martina´s leeres Kissen und Decke zu sehen.

Aber die zwei Matratzen über einander (ca. 70 cm) waren für mich einfach viel zu hoch – ich habe endlich die eine Matratze auf dem Sperrmüll geschmissen und dann einige Monate später haben wir alle Schlafzimmern im Haus getauscht.

Kevin kam oben unter dem Dach wo ich bis dahin schlief und damit hatte er sein einiges Reich. Mike kam dann ins Kevin Zimmer und ich zog in das Zimmer von Mike.

Es gab einen Durchgang zwischen Kevin´s und Mike´s Zimmer damals. Auf meine Seite habe ich alles mit Rigipsplatten und Raufaser zugemacht. Auf Mikes Seite kam nur einen 3-Meter Schrank davor. Ja es war einen Hau-Ruck Aktion

Nur meine Matratze lag die letzen zwei Jahre direkt an der Außenwand und zwischen Wand und Matratze bildet sich eine Kältebrücke und dort hat sich immer wieder Feuchtigkeit gesammelt. Aber ich wollte kein neues Bett kaufen bis zur Hochzeit. Aber da wir die Verlobung aufgelöst haben – wird es nicht ganz so schnell eine Hochzeit geben.

Deshalb war es endlich Zeit die Matratze auszutauschen und ein ganz neues Bett plus Lattenrost zu kaufen. In diesem Zug habe ich ein Wand von meinem Zimmer auch neu gestrichen.

Was mich erstaunte war die Tatsache, dass ich das Bett in keine 20 Minuten zusammenbauen könnte aber für dieser „dämlichen“ Lattenrost brauchte ich fast 40 Minuten.

Im Internet steht 5-Zonen Lattenrost »Comfortfit« mit weich gefederter Schulter- und Beckenkomfortzone. Es verfügt außerdem über einen stabilisierenden Mittelgurt und massive Quersprossen. Leichte Selbstmontage mit bebilderter Anleitung.

Mein Bonellfederkernmatratze »Optimal« ist eine hochwertige Matratze mit einem 16 cm hohen, thermisch vergüteten Bonellfederkern mit 2,2 mm Drahtstärke. Was auch immer das bedeutet.

Sonntag, 27. Dezember 2009

27. Dez - Predigt in Lübeck


Ich dürfte heute wieder in Lübeck predigen - Dabei habe ich dann rückblickend über die Jahreslosung von 2009 gepredigt.

Hier nun eine alte amerikanische Geschichte die ich am Anfang erzählt habe

"Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so über die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen 'Oh, was für ein schreckliches Unglück!' Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: 'Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?'

Eine Woche später kam das Pferd zurück und führte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: 'Was für ein unglaubliches Glück!' Doch der alte Mann sagte wieder: 'Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?'

In der nächsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewältigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: 'Was für ein schlimmes Unglück!' Die Antwort des alten Mannes war wieder: 'Wer weiß..., wer weiß schon, wozu es gut ist?'

In den nächsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfähigen Männer einzuziehen. Alle jungen Männer des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.
'Wer weiß..., wer weiß, wozu es gut ist?'"


Was ist in diesem Jahr für dich geschehen, was so gar nicht in den Lebenslauf hat passen wollen? Was hat das Leben verändert oder uns zumindest Tage oder Wochen aus dem Gleichgewicht gerissen? Wie haben wir es in den Tagen damals erlebt? Und wie erleben wir es heute?

Wer weiß…, wer weiß, wozu es gut ist? fragte der Mann in unserer Geschichte. Und vielleicht fragen wir uns das auch. Vielleicht gibt es aber auch schon eine Antwort, einen unbestimmten oder bestimmten Gedanken, der uns ahnen lässt. Ahnen lässt dass in dem, was geschehen ist, nicht nur übles Schicksal lag, sondern sich etwas eröffnet hat, wo Neues und Anderes zum Vorschein gekommen ist.

Ich muss für mich sagen, dass es aber auch Erlebnisse des vergangenen Jahres gab, die ich nicht weiß, wozu es gut war, die ich es mir anders gewünscht hätte und meine Fragen an Gott geblieben sind.

Und gleichzeitig erlebe ich, dass ich auch mit diesen Fragen weiter leben kann, dass ich dennoch lachen und fröhlich sein kann, dass ich dennoch glauben kann und die Hoffnung nicht verloren habe.

Denn was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich hat Jesus gesagt und das war unser Leitwort für die vergangenen 365 Tage.

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Ich spüre es in der Hoffnung und dem Glauben, der mich begleitet, dass dieses Wort trotz mancher Fragen, und Zweifel seine Bedeutung behält. Ich kann mich dieser Zukunft, die Gott schenkt, anvertrauen. Und das ist etwas wofür ich sehr dankbar bin.

Leider habe ich eine technische Panne gehabt und die Audio Aufnahme vergeigt - Sorry!

Samstag, 26. Dezember 2009

26. Dez - FullHD LCD-Fernseher 37 LH3000


Der Weihnachtsmann brachte uns zur Weihnachten ein neues 37 Zoll Full HD Flachbildschirm von LG.

Die FullHD LCD-Fernseher der LH3000 lässt seit dem die Herzen der Familie Stover höher schlagen: Beste Bildqualität, klarer Sound, integrierter DVB-T, minimalistisches Design und einfache Bedienbarkeit in einem Gesamtpaket.

Mit einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden und der innovativen 1080p-Technologie genießen wir nun Leinwandqualität auf unserem eigenen TV-Bildschirm. Zusammen mit der Dual XD Engine™ FullHD Bildoptimierung und dem Expert Modus für eine individuelle Feinabstimmung garantiert dieser Fernseher gestochen scharfe Bilder bis ins kleinste Detail. .

Dieser LCD-Fernseher ist mit der neuesten HDMI 1.3 Deep-Color-Technologie ausgestattet. Dank dieser Anwendung wird die Farbwiedergabe verbessert, störende Farbabrisse werden vermieden.

HDMI steht für "High Definition Multimedia Interface". Hierbei handelt es sich um eine Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten in der Unterhaltungselektronik. Diese Schnittstelle verbindet alle Arten von HDMI-Abspielgeräten mit dem TV-Gerät und ermöglicht eine verlustfreie, hoch auflösende Bild- und Tonübertragung. Beim 37LH3000 TV haben wir gleich drei dieser komfortabel nutzbaren HDMI- Eingänge.

Aber der Fernseher hat einen einzigen grünen Streifen mitten auf dem Bildschirm. Deshalb werden wir den Bildschirm umtauschen dürfen – schade!

Donnerstag, 24. Dezember 2009

24. Dez - Heiligabend


Seit Jahren "darf" bei Sievershof der Seniorenpflegeheim in Vaale den Christvesper halten. Darf - weil es fast unmöglich ist jemand anders zu finden am Heiligabend.

Also um 16.30 Uhr heute Nachmittag habe ich dann die Geburt von Jesus mit ca. 30 Senioren (davon die Hälfte im Rollstuhl) gefeiert. Wir haben die typische Lieder gesungen -Herbei o ihr Gläubigen, O du Fröhlicher, Süßer die Glocken nie klingen und Stille Nacht.

Ein Problem jedes Jahr ist die musikalische Begleitung. Erhard, der sonst mich immer nach Vaale begeleitet und für uns Klavier spielt, könnte sich nicht in zwei teilen und in seine Gemeinde am Sandberg spielen und gleichzeitig in Vaale. Deshalb habe die Leider als Instrumentalstücke auf meinem Laptop dabei gehabt. Aber, wer hätte es gedachte, die Alten haben alle Leider schneller gesungen als meine MP3´s. Deshalb habe ich es dann nach dem 2. Lied mit der Musikbegleitung aufgeben und wir haben dann nur noch Acapella gesungen wie jedes Jahr.

Nach der Christvesper bin ich dann zu meine "Patenkind" gefahren. Da ich in der Freikirche bin, gibt es keine richtigen Paten - aber Jonna ist trotzdem sehr besonders für mich.

Sie bekommt von mir zur Weihnachten und zum Geburtstag ein weitere Teil von der fünfteiligen Bibelbilderbuchreihe von Kees de Kort. Heute hat sie nun Band 4 bekommen und die Bücher gehören eindeutig zur ihre Lieblingsbücher.

In vielen Freikirchen wie zum Beispiel bei auch den Baptisten wozu CZI gehört ist die Gläubigentaufe die Regel. Sie geschieht hier nach biblischem Vorbild durch vollständiges Untertauchen in Wasser. Die meisten Freikirchen erkennen eine Säuglingstaufe nicht als eine gültige christliche Taufe an, da ihr das persönliche Glaubensbekenntnis des Täuflings als wesentliches Qualitätsmerkmal fehle.

Mittwoch, 23. Dezember 2009

23. Dez - Dominion "Spiel des Jahres 2009"


Die Jungs und ich haben wieder das Spiel „Dominion“ gespielt. Früher habe ich viel öfter Gesellschaftsspiele gespielt – besonders die Siedler von Catan finde ich immer noch toll – aber die Jungs werden größer und es ist nicht ganz so einfach sie an einem Tisch zu bekommen.

Heute aber kurz vor Weihnachten haben wir uns die Zeit genommen und schön gespielt. Kevin hat eindeutig gewonnen und es machte echt Spaß.

Hier ist eine gute Beschreibung von dem Spiel


"Dominion" ist kein konventionelles Brettspiel, es besteht aus 500 Aktions-, Geld- und Siegpunkt-Karten. Davon kommt in jeder Partie nur eine kleine, immer wieder neu zusammengestellte Auswahl zum Einsatz. Jedes Spiel verläuft daher anders; Taktik und Strategien wechseln von Partie zu Partie. Als Grundausstattung erhält jeder Spieler zu Beginn 10 Karten. In der Mitte des Tisches liegen weitere Stapel von Karten, die man im Laufe des Spiels erwerben kann. Ein Spielzug ist denkbar einfach: Vom eigenen Kartenstapel die obersten 5 auf die Hand nehmen, Karten ausspielen, neue Karten kaufen, ausgespielte und restliche Handkarten auf die Seite legen. Ist der eigene, verdeckte Kartenstapel aufgebraucht, werden alle abgelegten eigenen Karten gemischt und bilden den neuen verdeckten Nachziehstapel.

Tendenziell wächst der eigene Kartenstapel stetig an, was durchaus nicht zwangsläufig gut, sondern unter Umständen auch sehr lästig und hinderlich sein kann. Dieser Mechanismus ist die eigentliche große spielerische Innovation, die "Dominion" bietet. Gut, dass es auch Karten gibt, mit deren Hilfe sich die eigene Auswahl an Karten immer wieder erweitern lässt. Am Schluss gewinnt, wer die meisten Siegpunkte aus seinen Karten ziehen kann. Doch in der ersten Spielphase sind diese Punkte eher störend. Man darf nur den rechten Zeitpunkt nicht verpassen, von dem an es auf Siegpunkte umzusatteln gilt.

Dienstag, 22. Dezember 2009

22. Dez - Die Therapie von Sebastian Fitzek


Habe gestern viel Zeit im Auto verbracht und schon wieder ein Hörbuch durch: Die Therapie von Sebastian Fitzek

Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …

Gezielt benutzt Sebastian Fitzek zahlreiche Elemente des Horrorromans. Dinge verschwinden genauso plötzlich wie Lichter an- und ausgehen. Das Handy klingelt in einer Gegend, wo es gar keinen Empfang gibt. Was ist Illusion, was Realität? Wer bildet sich was ein und was ist tatsächlich passiert?

Was hat es mit der Frau auf sich, die vorgibt, eine bekannte Kinderbuchautorin zu sein und die von ihr selber erschaffenen Figuren im Leben begegnet?

Warum ist diese Frau, Anna Spiegel, auf die kleine Insel Parkum, um sich von Dr. Larenz behandeln zu lassen?

Auch das Verhalten der wenigen Randfiguren werfen Fragen über Fragen auf und am Ende ist dann doch nichts mehr wie es war.

Ein Hörbuch bei dem die Aufmerksamkeit des Hörers gefordert wird, das aber unheimlich spannend ist.

Montag, 21. Dezember 2009

21. Dez - Frühstück in Neugraben


Alle 6 bis 8 Wochen treffe ich mich mit meinem guten Freund aus Stade zum Frühstück. Unser Treff ist fast den schneeglatten Straßen zum Opfer gefallen aber zum Glück nur fast. Wir beiden haben uns trotzdem auf dem Weg gemacht und uns getroffen bei unsere Stammtisch bei Schweinske in Neugraben.

Thema sind wie immer: Beziehungen, Gemeinden, Kinder, persönliches Glaubensleben, Freizeitgestaltung usw. Es tut sehr gut jemand zu haben mit dem ich so offen und ehrlich über alles reden kann. Es gibt einige andere Männer mit dem ich mich gut austauschen kann – aber Esra hat mir damals mit der Scheidung von Martina sehr geholfen und wir begegnen uns auf Augenhöhe. Das ist ein Geschenk und dafür bin ich Gott sehr dankbar!

Sonntag, 20. Dezember 2009

20. Dez - Wii Sports Resort plus Motion Plus


Meine Jungs und ich spielen oft zusammen Wii – besonders Mario Kart ist immer ein Dauerbrenner bei uns. Vor gut einen Monat habe ich den Wii Balance Board gekauft und benutze es ab und zu für meine Übungen.

Nun habe ich uns ein verfrühte Weihnachtsgeschenk mit Wii Sports Resort plus zwei Wii MotionPlus Zubehörteile gemacht.

Das Spiel lädt zum Bogenschießen, Basketball, Golf und Tischtennis Spielen sowie zum Schwertkampf nach Art des japanischen Kendo ein. Dazu kommt eine Vielzahl weiterer Sportarten – etwa Jetboot-Fahren, Wakeboard oder Frisbee-Werfen.

Alle 12 Sportarten in Wii Sports Resort nutzen das zum Spiel gehörige Zubehör Wii MotionPlus. Auf die Wii Remote gesteckt, eröffnet es eine noch realistischere Spielerfahrung. Die Wii Konsole kann jeden Bewegungswinkel exakt errechnen und so jede Armdrehung genau nachvollziehen. Das verleiht ein nie gekanntes Maß an Präzision und Realitätsnähe. Also jede Hand- oder Arm-Bewegung eines Spielers wird völlig identisch und in Echtzeit auf den Bildschirm übertragen.

Mike hat sich sofort in Basketball und Bowling verliebt. Kevin fand Frisbee-Werfen und Bogenschießen genial. Die Jungs können mich oft schlagen – es macht trotzdem viel Spaß einfach zusammen etwas gemeinsam zu machen.

Samstag, 19. Dezember 2009

19. Dez - Klimagipfel in Kopenhagen


Die 193 Teilnehmerstaaten genehmigten am Samstag per Akklamation lediglich, den Kompromiss "zur Kenntnis zu nehmen". Der "Copenhagen Accord" war nachts während einer chaotischen Debatte von einer kleinen Gruppe ausgehandelten worden.

Die Delegierten verzichteten darauf, über alle Punkte einzeln abzustimmen, wie sonst üblich. Jedem Land steht es aber frei, die Vereinbarung über Klimaschutzziele anzunehmen oder nicht.

Der "Copenhagen Accord" erhält das Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, aber so gut wie keine konkrete Vorgaben, wie das erreicht werden soll. Als Klimahilfen an Entwicklungsländer sind insgesamt 30 Milliarden US-Dollar für die Jahre 2010 bis 2012 vorgesehen. Bis 2020 sollen diese Mittel auf jährlich 100 Milliarden Dollar steigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte eine gemischte Bilanz der Einigung gezogen. Sie sagte: Es sei nicht gelungen, verbindliche Verpflichtungen für Schwellen- und Entwicklungsländer festzulegen.

Obama nannte die Einigung dagegen "sinnvoll" und in ihrer globalen Form "beispiellos", aber auch nicht ausreichend im Kampf gegen den Klimawandel. Er sagte vor seinem Abflug aus Kopenhagen: "Das hier ist eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit."

Die Klima-Streitigkeiten zwischen den USA und China galten beim Kopenhagener Klimagipfel als wichtigstes Hindernis für ein Abkommen.

Freitag, 18. Dezember 2009

18. Dez - Es schneit!


Mittwoch lag schon gut Schnee in Heide als ich von der Hochschule weg fuhr - allerdings schon südlich des Nord-Ostsee-Kanals blieb nichts liegen.

Endlich blieb aber heute der Schnee liegen! Ich habe ein Bild eingefügt von meinem Garten aus dem Schlafzimmer fotografiert.

Heute Morgen bin ich 20 Minuten früher los gefahren um rechtzeitig an der Fachhochschule Fresenius in Hamburg um 7:45 Uhr anzukommen. Das war auch gut so - ich kam zwar ohne große Probleme durch aber statt 60 Minuten habe ich gut 75 Minuten benötigt.

Viele meine Studenten kamen gar nicht, obwohl wir am 15. Januar die Prüfung schreiben werden und ich nur noch dafür übe.

Die Fahrt heute Nachmittag nach Wrist zum Bahnhof um Melina abzuliefern war schon sehr abenteuerlich. Die B206 war total weiß und manche Auto fuhren mit 30 KM/H und andere Auto fuhren mit 90 KM/H. Wir haben es aber geschafft ohne Problem.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

17. Dez – Türreparatur


Meine zwei Jungs kennen manchmal ihre eigenen Kräfte nicht. Die Tür zum Wohnzimmer hat seit Jahren immer ein bisschen geklemmt – vor ein paar Tagen hat Kevin keine Geduld gehabt und statt Gefühl Gewalt herrschen lassen. Plötzlich hatte er die Hälfte der Türgriff in der Hand.

Heute habe ich endlich Zeit zum Baumarkt hinzufahren und ein neues Türgriff zu kaufen. Zuhause angekommen habe ich dann auch das Einsteckschloss ausgebaut und geölt. Danach alles wieder zusammen gebaut und siehe da – es funktioniert Einwand frei. Kevin kam nach hause und es fiel ihn gar nicht auf dass alles repariert war :-(

Mittwoch, 16. Dezember 2009

16. Dez – State of Play


Kann eine sechsteilige britische Mini-Serie mit einem komplexen Polit-Plot ohne weiteres auf amerikanische Verhältnisse übertragen.

Nach der Vorlage der von David Yates inszenierten BBC-Serie „Mord auf Seite eins“ liefert Kevin Macdonald, einen packenden Polit-Thriller ab, in dem ein aufstrebender Abgeordneter und ein erfahrener Journalist in einen Mordfall verwickelt werden.

Ein Kleinganove wird von einem Unbekannten erschossen. Als kurze Zeit später die Fachreferentin des politischen Hoffnungsträgers Stephen Collins (Ben Affleck) vor einen Zug gestoßen wird, gerät dieser in die Schlagzeilen. Einen Zusammenhang zwischen beiden Todesfällen vermutet niemand.

Der Starreporter des Washington Globe, Cal McAffrey (Russell Crowe), wird von der Chefredakteurin auf seinen alten Freund Collins angesetzt. Hin- und hergerissen zwischen der persönlichen Verbundenheit mit dem Politiker sowie seinem professionellen Wissensdurst macht sich McAffrey zusammen mit der Online-Journalistin Della Frye an die Recherche.

Die Geschichte erweist sich im Verlauf der Handlung als sehr vielschichtiger als auf den ersten Blick zu sehen ist. Die Recherchen in einem scheinbar normalen Kriminalfall bringen immer deutlicher erst wirtschaftliche, dann politische Intrigen zu Tage. Fast nebenbei wird zeitkritisch über die Verflechtungen von Politik, Wirtschaft und Journalismus gut reflektiert.

Dienstag, 15. Dezember 2009

15. Dez – Prüfung für Technical English


Mein Highlight des Tages war es eine Prüfung für Technical English auf der Fachhochschule Westküste vorzubereiten. Das sagt einiges aus über diesen Tag.

Ich habe grässlich geschlafen und mir ging es ganz schlecht am Vormittag – fast wäre ich nicht zu Arbeit gefahren. Dennoch habe ich mich dazu durchgerungen, weil es kurz vor Semester Ende ist und es für mich fast unmöglich ist ausgefallene Stunden wieder gutzumachen.

Es ist immer wichtig bei der Erstellung von einer Prüfung verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. Es sollte leicht zu korrigieren sein und auch alle Themen abdecken, aber nicht zu schwer sein und innerhalb von 60 Minuten zu machen sein. Ich hoffe, dass ich alles mehr oder mehr geschafft habe. Nun meine Kollegen dürfen die Prüfung entweder genehmigen oder zerreißen.

Montag, 14. Dezember 2009

14. Dez - Indisches Restaurant Deva in Winterhude


Da ein Schüler abgesagt hatte, habe ich ein bisschen mehr Zeit in der Mittagspause gehabt.

Deva ist ein indisches Fast-Food Restaurant in Winterhude - Hamburg für den schnellen Snack sozusagen.

Ich essen nicht so gern chinesisch aber dafür sehr gern indisch. Der Preis von ca. 6,90 für ein Gericht ist auch ok. Allerdings ich habe schon weit besser Indisch gegessen.

Liegt vielleicht daran, dass es keinen echten Tandur gibt. Ein Tandur ist ein spezieller, mit Holzkohle geheizter Backofen der indischen Küche. Er besteht aus einem großen zylindrischen Tonkrug, der im Boden versenkt oder mit einer Mörtelschicht isoliert ist. Die Holzkohle wird am Boden entzündet und der Ofen mindestens zwei Stunden vorgeheizt, bis er im unteren Bereich glühend heiß ist.

Ich trinke sehr gern immer beim Inder einen Lassi. Das ist die Bezeichnung für ein indisches Joghurtgetränk. Man trinkt Lassi gern zu scharfen Speisen, da es – im Gegensatz zu anderen Getränken – durch den Fettgehalt die Schärfe des Essens mildert und seine Verdaulichkeit erhöht. Lassi ist finde ich ein erfrischendes Milch-Mix-Getränk.

Das Essen wird wie in einem Schnellimbiss zum Teil vorgefertigt und alles wird nicht erst bei Bestellung gemacht. Geschmeckt hat es trotzdem.

Sonntag, 13. Dezember 2009

13. Dez - Adventsfeier über Simeon


Habe zwei verschiedene Adventsfeiern gehabt. Morgens in der Arche Lübeck und nachmittags in der Seniorenresidenz in Vaale.

Dabei habe ich von Simeon aus Lukas 2,25-35 gesprochen.

Simeon, der sich nach Frieden sehnte, fand ihn in der Gestalt eines Babys - in Gottes verheißenem Fürst des Friedens. Nachdem er dieses Kind - die Rettung Gottes - gesehen hatte, freute er sich, daß er jetzt in Frieden sterben dürfte. In einem Ausbruch des Lobes prophezeite er, daß diese Rettung alle Völker der Welt einschließen würde.

Die Geschichte habe ich aus der Sicht von Simeon versucht zu erzählen

Ich war so müde, daß ich sterben wollte. Mein Land war im Chaos, und mein Volk war von Sünde und Rebellion gegen den Herrn durchdrungen. Ich sehnte mich nach Rechtschaffenheit - und am allermeisten nach Frieden.

Wir waren ein besiegtes Volk, den Römern unterworfen. Vor sechzig Jahren, als General Pompejus in unser Land einmarschierte und es unterwarf, wußten wir, daß wir einer kultivierten Militärmacht zum Opfer gefallen waren. Die Römer dominierten unser Land. Sie errichteten Lager, Festungen und Häfen. Niemand mochte sie. Wir wünschten uns, daß sie nicht hier wären, aber offensichtlich hatten sie vor, hierzubleiben.

Erstaunlicherweise behandelten sie uns in vielerlei Hinsicht mit Respekt. Sie erlaubten uns, unsere Religion auszuüben und Synagogen zu bauen. Wir waren vom Dienst im römischen Heer befreit, und sie zwangen uns nicht dazu, den Sabbat zu verletzen. Auf der anderen Seite vergewaltigten sie unsere Frauen, und sie demoralisierten unser Volk. Es gab keinen Frieden in unserem Land, und solange die Römer da waren, würde es keinen geben.

Aber ich hatte meine Hoffnungen nicht aufgegeben. Inmitten all dieser Dunkelheit, Erniedrigung und Verzweiflung gab es eine kleine Gruppe von Männern und Frauen, die sich auf den Tag der Befreiung Israels von den Römern freute. Gott hatte versprochen, uns Segen, Trost, Freude und Friede zu sein in der Person des Messias. Die Unterdrückung stärkte unser Sehnen nach demjenigen, der uns befreien würde. Wir nannten diese Sehnsucht "Das Warten auf den Trost Israels."

Ich war nur ein normaler Mensch - kein Priester - nicht einmal ein Levit. Sowohl im Tempel als auch unter dem Volk bekleidete ich kein wichtiges Amt. Aber anderen gegenüber war ich ehrlich, und die Aufgaben, mit denen Gott mich beauftragt hatte, erfüllte ich pflichtbewußt.

Die Traurigkeit, die ich für mein Volk empfand, war so tief und schmerzhaft, daß ich Gott um etwas Besonderes bat: "Bitte laß mich nicht sterben, bis ich den verheißenen Messias gesehen habe! Laß mich bitte die Rettung Israels sehen!" Dann gab mir der Heilige Geist ein bedeutungsvolles Versprechen: "Du wirst nicht sterben, bis du Ihn siehst."

Eines Tages fühlte ich mich zum Tempel hingezogen. Ich hatte nicht vor, an diesem Tag dazusein, aber bald befand ich mich in dem Hof des Tempels.

Während ich da war, fiel mir besonders ein junges Ehepaar mit ihrem Baby auf. Ich ging ihnen entgegen. Offensichtlich waren sie zur Reinigung der Mutter und zur Darstellung des Kindes da. Oft sah man Eltern, die ihr Kind dort für diesen Anlaß hinbrachten.

Auf einmal wußte ich - irgendwie wußte ich - dieses Baby war der Messias. Nur der Geist Gottes hätte mir das offenbaren können.

Ich sah ihr in die Augen und sagte: "Liebe Schwester, dürfte ich dein Kind halten?" Nach einem schnellen Blick zu ihrem Mann nickte er ihr bejahend zu. Sie sah mich an und gab mir behutsam ihr Baby. Ich nahm Ihn in die Arme und hielt Ihn an meine Brust. Ich vergoß Freudentränen.

Mit beiden Händen hielt ich Ihn hoch, und ich fing an, Gott zu preisen: "Herr, jetzt läßt Du Deinen Diener in Frieden, Deinem Wort nach, verscheiden, denn meine Augen haben Deine Rettung gesehen."

Bis zu diesem Tag fühlte ich mich wie ein Diener, dessen Herr ihm gesagt hatte, er sollte zu einer hohen Stelle gehen und auf das Erscheinen eines besonderen Sternes warten. Während einer sehr dunklen Nacht, durch lange, ermüdende Stunden, hatte ich aufgepaßt, und endlich hatte ich den Stern gesehen.

Ich wußte, daß dieses Baby die Rettung Gottes war. Mitten in meinem Lob zeigte mir Gott etwas Neues. Sein Licht, Seine Rettung, würde über die jetzige Unterdrückung des jüdischen Volkes hinausscheinen. Sein Licht würde so hell scheinen, daß alle Nationen es sehen würden.

Nach meinem Gebet merkte ich, daß meine Tränen meinen Bart durchnäßt hatten. Ich gab der Mutter ihr Kind zurück. Beide Eltern sahen erstaunt aus. Vielleicht waren sie überrascht und erfreut, daß Gott mir dieses Geheimnis offenbart hatte. Vielleicht war es, daß mein Lobgesang ihnen ein besseres Verständnis der göttlichen Majestät ihres Babys gegeben hatte.

Sie stellten sich als Josef und Maria vor, und ihr Baby hieß Jesus. Sie erzählten mir von der Botschaft des Engels an Maria über die Empfängnis des Kindes. Sie erzählten mir auch von der Zuversicht, die ein Engel Josef gegeben hatte. Sie sprachen von Jesu Geburt in Bethlehem und von den Hirten, die kamen, um Ihn anzubeten. Sie erzählten auch von der Botschaft der Engel an die Hirten - von der Verkündigung, daß Jesus in Bethlehem geboren worden war.

Wir sprachen von herrlichen Dingen. Aber Gott gab mir dann eine Botschaft für das Ehepaar, welche die andere Seite der Lage zeigte. Die Rettung, welche das Kind bringen würde, würde einen hohen Preis kosten. Es würde sämtliches Böse, das in den Herzen böser Menschen hervorbringen. Und das Leiden, das Maria immer wieder miterleben würde, würde in ihr Herz wie ein Pfeil eindringen. Dieses Kind, Jesus, würde einigen ein Hindernis sein, aber anderen würde es ein Sprungbrett sein.

Ich hatte im Leben Ausschau nach Frieden gehalten, und da ich jetzt wußte, daß ich bald sterben würde, erwartete ich den selben Frieden. Das Land, in dem ich wohnte, war ein friedliches Land, und die Zeit war nicht friedlich. Aber trotzdem konnte ich eine Stimmen von Weihnachten sein - die Stimme des Friedens - denn an dem wunderbaren Tag im Tempel hielt ich den Einzigen, der echten Frieden auf die Welt bringen konnte. Endlich, nachdem ich Ihn gesehen hatte, war ich bereit, in Frieden zu sterben.

Hier kannst die Predigt aus Lübeck auch hören

Samstag, 12. Dezember 2009

12. Dez – Ärger mit Versatel


Ab und ich mache ich noch einiges als IT-Fritz. Heute war so einen Tag. Um 11 Uhr kam einen Anruf und ich habe jemand aus der Gemeinde telefonisch helfen können. Dann gegen 14 Uhr kam ein Anruf von Olaf.

Olaf kann kaum tippen und versteht von PC gar nichts, aber er braucht den PC um seinen Portfolio und seinen Konten zu verwalten. Vor gut 2 Jahren kaufte er einen Laptop von mir und ich habe bei ihm WLAN eingerichtet.

Ab und zu gab es Probleme und Olaf hat gelernt den PC neu zu starten und sogar den WLAN Router könnte er selbstständig ein und aus schalten.

Er hatte alles versucht und alle Lampen leuchtende richtig – trotzdem kam er nicht ins Internet. Deshalb rief er an und ich ergriff die Gelegenheit etwas weiter aufzuschieben und fuhr hin zu Olaf.

Auch ich habe als erstes alles neu gestartet – aber ohne Erfolg. Denn habe ich mich beim Router angemeldet und dort stand schwarz auf weis – Passwort bzw. Benutzername bei Versatel falsch.

Dann rief ich bei der Hotline von Versatel an. ZWANZIG Minuten später bei 14 Cent/Minuten habe ich endlich mit einem Techniker sprechen können. Er könnt sich das nicht erklären. Wir haben vieles ausprobiert und trotzdem ging es nicht. Die Meldung blieb „Passwort bzw. Benutzername falsch“.

Der Techniker forschte weiter und merkte, dass der Vertrag ab dem 31. März gekündigt war. Er sagte, dass es eigentlich unmöglich ist, aber vielleicht hat jemand den Internetzugang sofort gesperrt als der Vertrag geänderte wurde. Er nahm die Kündigung heraus und sagte, dass alles wieder ok sein sollte. Die Änderung sollte nach ca. 15 Minuten aktiv sein und falls es nicht funktioniert sollte ich nach 30 Minuten wieder anrufen.

Ich habe dann 30 Minuten in der Wohnung von Olaf gewartet und es ging immer noch nicht. Ich rief wieder bei der Hotline von Versatel an – nach weiter 20 Minuten war endlich ein Techniker am Apparat. Ich schilderte das Problem und die versuchte Lösung. Der Techniker sagte, dass die Kündigung noch drin war. Er nahm die Sperre raus und aktualisiert das System und dann 2 Minuten später funktioniert den Internetzugang wieder. Wahrscheinlich hat der ersten Techniker VERGESSEN das System zu aktualisieren und damit waren seine Änderungen nicht gespeichert.

Wütend auf den ersten Techniker war ich – 90 Minuten meines Leben habe ich wegen seiner Düsseligkeit gekostet. Ich bat um eine finanzielle Erstattung für die entstandenen Kosten. Ich wurde mit der Buchhaltung verbunden. Nach weiteren 10 Minuten in der Warteschleife war eine nette Damen am Apparat und ich habe ihr das ganze Dilemma geschildert. Olaf steht die Erstattung alle Hotline Kosten und auch meine Kosten als Techniker vor Ort zu. Er muss nur eine E-mail oder Fax schreiben und das Geld wird dann nach Prüfung erstattet.

Ich hoffe sehr dass Olaf das Fax schreibt!

Freitag, 11. Dezember 2009

11. Dez - Zahnärzte


Vor gut drei Wochen hatte ich Zahnschmerzen - habe ich aber erst heute einen Termin für einen Freitagnachmittag bekommen.

Die Schmerzen sind zum Glück nicht mehr da - trotzdem wollte ich gerne dass jemand die Stelle anschaut. Sie hatte Rückstände von einer Zahnfleischentzündung festgestellt. Sie hat die Stelle sehr gut gereinigt mit einem Ultraschallgerät und einen Antiseptikum drauf gelegt und mich nach Hause geschickt.

Zahnarzt oder Zahnärztin ist die Berufsbezeichnung für einen Arzt der Zahnmedizin. Das Tätigkeitsfeld erstreckt sich über Prävention, Diagnose und Therapie von Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen.

Ich bin für Zahnärzte sehr dankbar und deshalb habe ich mich kurz "schlau" gelesen.

Die ersten Zahnärzte praktizierten bereits im 5. Jahrhundert vor Christus. Das Fachbuch „Le chirurgien dentiste“ des Franzosen Pierre Fauchard begründete im Jahr 1728 die moderne Zahnheilkunde.

Früher behandelten Barbiere und zogen Zähne. Sie hatten geeignete Instrumente wie Hebel, Nadeln, Scheren und Klingen und konnten sie im stets verfügbaren warmen Seifenwasser säubern.

Dentist wird heutzutage in den deutschen Medien auch als Synonym für Zahnarzt gebraucht. Der Ausdruck ist im Sprachgebrauch vieler Länder, sei es als offizielle oder umgangssprachliche Bezeichnung, üblich, da er vom französischen Begründer der modernen Zahnmedizin verwendet wurde.

So ist der französische Begriff weiterhin „chirurgien dentiste“, der englische „dentist“ und der umgangssprachliche in Polen „dentysta“. Auch im deutschsprachigen Raum existiert der „Dentist“ als offizielle Berufsbezeichnung.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

10. Dez – Level 9 von David Morrell


Schon wieder habe ich ein Audiobuch durch - dieses Mal Level 9 von David Morrell.

Seit David Morrell die Figur des John Rambo erfand, gilt der promovierte Literaturwissenschaftler, geboren 1943, als Vater des modernen Actionthrillers. Er hat bisher 28 Spannungsromane veröffentlicht, die in 26 Sprachen übersetzt wurden.

Hier eine kurze Zusammenfassung von Level 9:

Den Todesfallen des »Paragon«-Hotels gerade noch entkommen versuchen sich Ex-Polizist Frank Balenger und seine Leidens- und Lebensgefährtin Amanda Evert immer noch von ihren Qualen zu erholen, als neues Unglück über sie hereinbricht: Ein genialer aber geistig gestörter Psychopath plant das ultimative »Gottesspiel«.

Der »Gamemaster« bereitet ein abseits in den Bergen des US-Staates Wyoming gelegenes Tal für seine »Scavenger-Jagd«. Er entführt fünf Männer und Frauen, die bekannt geworden sind, weil sie außergewöhnliche Krisensituationen überlebten. Sie sollen hier seinem Spiel auf Leben und Tod spielen. Vierzig Stunden bleiben Ray, Bethany, Derrick, Vivian und der unglücklichen Amanda, das Ziel des »Spiels« zu erreichen: die geheimnisvolle »Grabkammer des weltlichen Begehrens«.

Damit sich die »Spieler« fügen, hat der »Gamemaster« ihre Ausrüstung vermint; Sie begeben sich auf einen mit wilden Hunden, giftigen Schlangen und anderen Todesfallen gespickten Hindernisparcours durch die Geisterstadt Avalon, deren Bewohner anno 1900 auf geheimnisvolle Weise spurlos verschwanden.

Inzwischen bleibt Frank Balenger in New York nicht untätig. Er merkt nicht, dass der »Gamemaster« auch ihn in sein Spiel einbeziehen will und Spuren hinterlassen, die auf Amandas Aufenthaltsort hinweisen. Balenger folgt ihnen und muss feststellen, dass auch auf ihn tödliche Fallen warten. In den Ruinen der Geisterstadt beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel, das die Mehrheit der Teilnehmer nicht überleben werden …

Mittwoch, 9. Dezember 2009

09. Dez – Alpha Hauskreis


Wir haben heute unsere konstitutierend Treffen für den Alpha Hauskreis. Ab dem 6. Januar treffen wir uns dann in Lohbarbek immer mittwochs ab 20 Uhr.

Als Textstelle haben wir Apostelgeschichte 2, 42-47 angeschaut

    Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten. Eine tiefe Ehrfurcht vor Gott ergriff jedermann und durch die Apostel geschahen viele Wunder und außergewöhnliche Zeichen. Alle Gläubiggewordenen aber bildeten eine Gemeinschaft und hatten alles gemeinsam. Wer ein Grundstück oder anderen Besitz hatte, verkaufte es und verteilte den Erlös an die Bedürftigen. Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen. Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.
Dabei waren uns folgende Punkte wichtig geworden

    1. Bibellehre
    2. Gemeinschaft
    3. Gemeinsames Essen und Trinken
    4. Gebet
    5. Praktische Dienste
    6. Lobpreis und Anbetung
    7. Freunde und Dank
    8. Evangelisation
    9. Multiplikation

Dienstag, 8. Dezember 2009

08. Dez – Verlobung aufgelöst


Es ist immer doof so etwas im Internet zu schrieben. Trotzdem darf ich
leider mitteilen müssen, dass Ramona und ich gemeinsam die Verlobung am Sonntag
aufgelöst haben.

Seit Monaten offenbarten sich mehr und mehr verschiedene Vorstellungen von Liebe
und unterschiedliche Erwartungen an eine Ehe. Trotz Beratung, Gespräche und
Gebet haben wir gemeinsam beschlossen die Verlobung zu beenden.

Nun der Schmerz ist trotzdem da - allerdings der Alltag geht weiter.

Montag, 7. Dezember 2009

07. Dez - KMP Language Services


Seit fast 3 Jahre arbeite ich als Coach und Englischdozent für KMP Language Services bei der Firma ECE in Hamburg.

Die gesamte Zeit habe ich telefoniert mit dem Key Account Manager in Sindelfingen aber bis heute hatte wir nie die Gelegenehit uns persönlich zu treffen.

Nun KMP steht für Köhler, Mauz & Partner und seit 1991 sind sie einen Garant für Qualität und Fachkompetenz auf dem Gebiet der modernen Fremdsprachenschulung.

Auf der Homepage steht: Unseren Kunden aus Wirtschaft und Politik vermitteln wir in gezielten Trainingsprogrammen das sprachliche Know-how für die internationale Kommunikation des 21. Jahrhunderts.

Am besten finde ich die Einteilung der Lernziele in Stufen


Sonntag, 6. Dezember 2009

06. Dez - Jesaja 30


Es ist schon lange her seitdem ich Sonntagvormittag im Gottesdienst der CZI war.

Pastor Thomas ter Haseborg hat eine sehr gut Predigt über Jesaja 30 gehalten.

Hier nun eine kurze Zusammenfassung

Gottes Hilfe in der Lebensplanung und Führung nicht ausklammern

1. Gott will in der Lebensplanung mitreden

Wenn Gott sagt: „welche Pläne ausführen, die nicht von mir stammen,“ dann zeigt dies auch dass ER an unserer Lebensführung und Planung sehr interessiert ist. Und da gilt es Seinen Willen zu erfahren.


2. Gott will nicht, dass der Mensch auf falsche „Sicherheiten“ baut

Wenn Gott nicht die Hilfe, die Sicherheit ist, da sucht der Mensch sie wo anders.


3. Gott redet Klartext, die das Gesetz des Herrn nicht hören wollen

Gott beschönigt nicht, wenn er über Sünde spricht.


4. Gott antwortet dem, der IHN um Hilfe ruft und zeigt ihm den Weg

Er wird dir gewiß Gnade erweisen, wenn Du (um Hilfe) rufst; sobald er es hört,
antwortet er dir!

Deine Ohren werden das Wort hören ...: „Dies ist der Weg, den geht!“ Vers 21.

Gott zeigt, wie dem Menschen geholfen werde könnte:

Durch Umkehr und Ruhe könntet ihr gerettet werden, im Stillsein und im Vertrauen läge eure Stärke. - Vers 15 (Schlachter Übersetzung)

In der Stille will Gott zu uns reden - er redet durch sein Wort - auch im Jahr der Stille 2010.

Samstag, 5. Dezember 2009

05. Dez - eine gute Diskussion


Ich möchte hier kurze meine Vorstellungen von einer guten Diskussion hier aufschrieben.

Ich stelle mir einen angeregten Austausch von Gedanken und Meinungen. Es gibt für mich drei gute Resultate von einer Diskussion.

  1. Eine Seite wird überzeugt und übernimmt die Meinung des Anderen
  2. Ein Kompromiss wird gefunden mit dem beiden Seiten gut und gerne leben möchten
  3. Beiden Seiten einigen sich darauf etwas unterschiedlich zu sehen.
Nun bei dem Austausch von Gedanken und Meinungen geht es hauptsächlich darum den eigenen Standpunkt zu erklären und auch der Standpunkt von dem anderen zu verstehen und nachvollziehen.

So verstehe ich eine gute Diskussion mit jemand.

Menschen sehen und bewerten Dinge oft vollkommen unterschiedlich. Mancher Unterschied ist bedingt durch Erziehung, Kultur, Werte, Erfahrungen usw.

Zu einem guten Diskussionsstil gehört neben wechselseitigem Respekt unter anderem, gegenteilige Argumente und Meinungen zuzulassen und genau zu prüfen, anstatt diese vorschnell zu verwerfen. Ein guter Diskutant hört zu, lässt ausreden und ist konzentriert genug, um auf das vom Gegenüber Gesagte einzugehen und seine eigenen Argumente sachlich darzustellen. Im Idealfall ist er gelassen und höflich.

Am Ende einer Diskussion steht entweder die Lösung eines Problems, ein für alle Beteiligten annehmbarer Kompromiss oder die beidseitige Erkenntnis, dass verschiedene Meinungen herrschen. Auch im letzteren Fall ist die Diskussion eine wichtige Möglichkeit, den Standpunkt anderer kennenzulernen und Dinge aus bisher unbekannter Perspektive zu erblicken.

Freitag, 4. Dezember 2009

04. Dez - Alpha Abschlussfest


Leider ist nun Alpha vorbei. Heute Abend haben wir unsere Alpha Abschlussfest gehabt.

Thema dabei war: wie mache ich das Beste aus meinem Leben?

Römer 12, 1-2 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille

(1) Was sollen wir tun?

  • Mit der Vergangenheit brechen
  • Machen Sie einen Neuanfang
  • Begeisterung für Gott
  • Harmonische Beziehungen

(2) Wie tun wir das?
  • Bringt Euren Leib dar [...]
    • Wir stellen IHM unsere Zeit zur Verfügung
    • Wir legen IHM unsere Ziele und Ambitionen hin
    • Wir stellen IHM unseren Besitz und unser Geld zu Verfügung.
    • Wir stellen IHM unser Ohr, unsere Augen, unseren Mund und unsere Hände zur Verfügung.
  • [...] als lebendiges Opfer.
    • Alles hat seinen Preis
    • Viele müssen Verfolgung leiden
    • Es kann Opfer bedeuten
    • Gehorsam bedeutet manchmal Verzicht

(3) Warum sollen wir das tun?
  • Was Gott mit unserer Zukunft vorhat
  • Was Gott für uns getan hat
Ein toller Abend volle Dankbarkeit und Gott bewirkte Veränderung


Donnerstag, 3. Dezember 2009

03. Dez - Gemeindeberatung in Rendsburg


Was macht man mit einer sehr kleinen Gemeinde die überaltert ist und zu 65% aus Aussiedler besteht?

Seit Jahren stehen wir vor dieses Problem in der Auferstehungsgemeinde Rendsburg.

Obwohl es einen Bibelkreis an jedem Dienstag um 19.00 Uhr und einem Hauskreis an jedem Mittwoch um 20:00 Uhr gibt – trotzdem sind es weit weniger als 20 Leute im Gottesdienst.

Nun heute Abend war ich dort um wichtige Gespräche mit der Gemeindeleitung zu führen. Egal was passiert die Zukunft diese kleine Gemeinde ist nicht sehr rosig.

Allerdings es gibt einige tragende Säulen die dafür sorgen werden, dass die Gemeindearbeit weiterläuft – wann auch nur auf Sparflamme.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

02. Dez - Zacharias


Hauskreis bei Vaale war wieder dran und dort habe ich über Zacharias aus Lukas 1,5-25 und 57-80 gesprochen.

"Du wirst einen Sohn haben," verkündete der Engel dem Zacharias. Überrascht von dieser Botschaft, sah er sein Leben bloßgelegt. Äußere Schichten von Hingabe, Dienst und Gehorsam wurden freigelegt, und eine Wurzel der Bitterkeit und des Unglaubens wurde sichtbar. Aber Gott nahm diese unharmonische Antwort auf Seine Botschaft von Weihnachten und verwandelte sie in ein Loblied.

Stelle mal vor Zacharias würde die Geschichte aus seine Perspektive erzählen:


Ich hatte in meinem Leben drei große Vorlieben. Die erste war meine Liebe zu Gott. Ich betete Ihn an und diente Ihm, so treu ich nur konnte.

Meine zweite Liebe war meine Frau Elisabeth. Wir hielten in unserem Glauben zusammen, und wir strebten danach, Gott in allen Dingen zu ehren.

Meine dritte Liebe war meine Arbeit. Ich war Priester, so wie mein Vater es gewesen war. Ich wuchs in dem Tempelbezirk auf. Als Priester im Dienst des Herrn zu sein, war, was ich schon immer tun wollte; und trotz aller geistlichen Dekadenz der vielen Priester, mit denen ich arbeitete, fand ich meinen Dienst immer interessant und erfüllend.

Es hätte auch noch eine vierte Liebe geben können - wenn Gott uns nur ein Kind gegeben hätte! Elisabeth und ich hatten schon seit Jahren jeden Tag um ein Kind gebetet, aber sie war unfruchtbar geblieben. Und jetzt waren wir weit über das Alter hinaus, um Kinder zu bekommen. Dafür war es zu spät.

Außer dem Wunsch, einen Sohn zu haben, war da noch eine andere Sache, die ich mir wünschte. Ich wollte den Weihrauch schwenken, das Opfer auf dem goldenen Altar im Heiligtum. Was für eine Ehre das wäre - eine Gelegenheit, die sich nie wieder im Leben eines Priesters wiederholen würde. Jedes Mal, wenn der Priester durch das Los entschieden wurde, betete ich, daß ich erwählt würde.

Dann kam der Tag, an dem das Los auf mich fiel. Als ich an diesem Tag in dem Tempel trat, richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die Zeremonie, die ich hier vollziehen sollte, und auf das Gebet, das ich im Interesse meines Volkes verrichten sollte. Die anderen Priester beteten und verließen dann den Raum. Endlich war ich allein. Es war der feierlichste Moment meines Lebens.

Ich konnte den Weihrauchaltar nur durch das Licht des siebenarmigen Leuchters sehen. Als ich den Weihrauch auf die roten Kohlen am Altar legte, stieg eine Rauchwolke auf. Ihr Duft durchdrang das Heiligtum.

Ich war gerade dabei, Gott die Ehre zu geben, und mich dann zurückzuziehen, als ich bemerkte, daß ich nicht allein war. Jemand stand neben dem Altar - es war ein Engel.

Ich war in Angst und Schrecken versetzt!

"Habe keine Angst," sagte er zu mir. "Deine Gebete sind erhört worden. Deine Frau, Elisabeth, wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben. Dein Sohn wird von Mutterleibe an mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Er wird durch den Heiligen Geist und mit der Kraft Elias predigen. Auch wird er die Herzen der Menschen auf den kommenden Messias vorbereiten."

Sofort stieg aus der Tiefe meines Herzens Rebellion empor, etwas, was mir nicht bekannt war. Ich sagte zu mir selbst: "Das kann nicht wahr sein."

"Ich bin ein alter Mann", sagte ich, "und meine Frau ist auch alt. Leute, die so alt sind wie wir, werden nicht mehr Eltern."

Seine Antwort kam sofort. "Ich bin Gabriel, der in der Gegenwart Gottes steht. Ich wurde gesandt, um dir die gute Botschaft zu bringen."

Gabriels Antwort überwältigte mich. Wie konnte ich nur einen leichten Widerspruch aussprechen, nachdem Gott gesprochen hatte?

Warum hatte ich ihm nicht geglaubt? Er war offensichtlich ein Engel. Warum habe ich seiner Aussage nicht geglaubt? Habe ich Bitterkeit gegen Gott in all den Jahren gehegt, indem ich dachte, daß Er meine Gebete ignoriert hatte? Hatte ich meinen Unglauben mit einer Schicht des Gehorsams bedeckt, ohne meine Sünden zu erkennen?

Wenn ich doch still gewesen wäre, und mir mehr Zeit zum Denken genommen hätte, anstatt zu sprechen, hätte ich mich sicher daran erinnert, daß Gott bereits vorher dem Abraham versprochen hatte, daß er einen Sohn bekommen würde, und dieses Versprechen war Wirklichkeit geworden.

Dann bat ich um ein Zeichen. "Wie werde ich wissen, daß dies geschehen wird?" Der Engel gab mir ein Zeichen, aber es war nicht das, was ich im Sinne hatte. Gott würde mich bis zum Tag der Geburt meines Sohnes stumm machen, weil ich der Botschaft des Engels nicht geglaubt hatte.

In der Zwischenzeit begannen die Leute, die im Vorhof beteten, sich zu fragen, was mir nur passiert sei. Sie hatten den Rauch des brennenden Weihrauches vom Heiligtum aufsteigen sehen. Warum war ich nicht herausgekommen, um den Segen zu sprechen. War etwas schiefgegangen?

Als ich endlich erschien, versuchte ich, mit einer Geste zu erklären, was wirklich geschehen war. Aber ich konnte mich nicht mit ihnen verständigen, und deshalb nahmen sie an, daß ich ein Gesicht gesehen hätte.

Hier, am bedeutendsten Tag meines Lebens, dem Tag, an dem ich im Tempel diente, und an dem ich von Gott erfahren hatte, daß Er mir einen Sohn geben würde, konnte ich niemandem von meiner guten Nachricht erzählen.

Als ich meinen Dienst im Tempel beendet hatte, ging ich wieder nach Hause. Ich hatte Elisabeth so viel zu sagen, aber ich konnte nicht sprechen. Mühsam schrieb ich alles auf, was geschehen war. Sie war sehr erstaunt und glücklich, davon zu lesen, daß Gott ihr einen Sohn verheißen hatte. Sie weinte, als sie von meinem Unglauben las. Ich weinte auch, und bekannte meine Sünden, und wandte mich reuevoll Gott zu.

Bald danach wurde Elisabeth schwanger. In den nächsten Tagen und Monaten haben wir dieses hochgeschätzte Geheimnis verschwiegen. Die Leute wußten zwar, daß etwas im Tempel geschehen war, aber sie konnten sich nicht vorstellen, was es war. Wir erzählten ihnen nichts davon. Doch schließlich wurde es offensichtlich, daß Elisabeth schwanger war.

Elisabeth gebar einen schönen Jungen, so wie der Engel es vorausgesagt hatte. Freunde und Verwandte kamen von überall, um mit uns seine Geburt zu feiern. Sie jubelten, sangen und lobten den Herrn, und alles, was ich tun konnte, war nur Allem zuzusehen.

Das Baby sollte am Tage seiner Beschneidung - am achten Tag nach seiner Geburt - seinen Namen erhalten. Jeder nahm an, daß wir ihm den Namen Zacharias geben würden, wie der Meinige. Elisabeth jedoch war sofort dagegen, und sagte: "Bestimmt nicht! Wir werden ihn Johannes nennen." Da wir keine Verwandten mit diesem Namen hatten, protestierten alle unsere Freunde, aber Elisabeth gab nicht nach.

Jetzt sah mich jeder an. "Wie wirst du ihn nennen?" fragten alle. Ich gab ihnen ein Zeichen, mir einen Schreibblock zu bringen, und darauf schrieb ich: "Sein Name ist Johannes."

Als unsere Verwandten und Freunde über die ungewöhnliche Wahl des Namens diskutierten, geschah es plötzlich ohne Warnung, daß ich wieder sprechen konnte. Sofort wurde ich mit dem Heiligen Geist erfüllt, und ich begann zu weissagen, ein Lied zu singen und den Herrn zu preisen. "Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, denn Er hat besucht und erlöst Sein Volk, und hat uns aufgerichtet, eine Macht des Heils im Hause Seines Dieners David."

Das Lied enthielt noch mehr über den Herrn und über unseren Sohn. Johannes würde ein Prophet des Höchsten heißen, und er würde seinem Volk die Erkenntnis der Errettung bringen.

Während der Monate, in denen ich nicht sprechen konnte, begann der Same dieser Ideen in meinem Verstand zu keimen, und er gedieh durch lange Stunden des Nachdenkens. Nun zweifelte ich nicht mehr. Gott hatte meine Stimme des Unglaubens für immer zum Schweigen gebracht. Der Messias wird kommen! Wie wunderbar, daß Gott dies zuerst mir in Seinem Heiligtum - Seinem Tempel - angekündigt hatte.

Dienstag, 1. Dezember 2009

01. Dez - fotogenic


Von der Fachhochschule Westküste wurde ich zu der Fotografenmeisterin Nikola Stege in das Fotostudio "fotogenic" in Lohe-Rickelshof bei Heide.

Die FH brauchte einen Bild von mir damit es gleich aussieht wie alle andere Bilder von der Fachhochschule.

Ruckzuck war das Foto innerhalb von 2 Minuten fertig und ich dürfte wieder zurück fahren zu der FH. Also fast 30 hin- und her zu fahren um ganz kurz „Cheese“ zu sagen.