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Donnerstag, 29. September 2011

29. Sept - Plötzlich Shakespeare von David Safier


Nachdem ich bereits begeistert "Mieses Karma" und „Jesus liebt mich“ gehört hatte, ahnte ich bereits, dass ich von David Safier eine besondere Geschichte erwarten kann. Und tatsächlich ist "Plötzlich Shakespeare" ein tolles Hörbuch.

Rosa wird in den Körper von William Shakespeare versetzt und muss nun mit dessen reichhaltigen Problemen kämpfen, die ihren eigenen zum Teil sehr ähnlich sind. Doch gefangen im Körper eines Mannes sind für Rosa die Vorzeichen nun völlig anders. Erschwerend kommt noch dazu, dass der Barde ebenfalls, wenn auch handlungsunfähig, in seinem Körper weilt und seinen ganz eigenen, durchaus sympathischen, "Kopf" hat. 

Aber es wäre wohl keine Geschichte von David Safier, wenn es nicht noch turbulenter zuginge und der Autor Rosa und Shakespeares Odyssee nicht noch auf die Spitze treiben würde. ;-) 

"Plötzlich Shakespeare" wird als Hörbuch genial von Anneke Kim Sarnau und Christoph Maria Herbst vorgetragen. Beide Sprecher, so unterschiedlich sie auch zunächst erscheinen, passen einfach perfekt zur Geschichte und ergänzen sich in diesem Zusammenhang bestens.

Christoph Maria Herbst gibt einen klasse Shakespeare ab, so dass ich beim Hören überhaupt keine Probleme hatte seine Stimme mit der Figur des Barden in Verbindung zu bringen. Anneke Kim Sarnaus Stimme, als nach der wahren Liebe suchenden Rosa, trägt ihre Sprecherrolle ebenfalls sehr klasse vor. 

Dank der beiden tollen Sprecher hatte ich so überhaupt keine Schwierigkeiten dem Hin und Her zwischen William und Rosa zu folgen, deren Parts sich einmal überlappen, mal ineinander übergehen oder die Sätze nur so hin und her fliegen. 

Eine amüsant turbulente Suche nach der wahren Liebe, als Hörbuch mit einer tollen Sprecherauswahl vorgetragen, die mir eine "unbedingt Hören" Empfehlung wert ist!

Sonntag, 14. Februar 2010

14. Feb - "Was ihr wollt" von Shakespeare


Gestern Abend war ich mit meinem guten Freund Thorsten im Theater.

Die Theatergruppe an der Kaiser-Karl-Schule spielte „Was ihr wollt“ von William Shakespeare.

Die Tochter von Thorsten war Cesario/Viola und der Sohn war der Narr Feste

Erst nachdem ich alles Zuhause durchgelesen habe, verstand ich das Theaterstück.
Ich war so oft gestern Abend verwirrt und stieg nicht ganz durch :-)

Ich bin keine regelmäßiger Theatergänger wobei eine gute Symphonie finde ich einfach genial.

Die Handlung

Viola hat ein Schiffsunglück vor der Küste Illyriens überlebt, bei dem ihr
Zwillingsbruder Sebastian ums Leben gekommen zu sein scheint. Viola beschließt
als Knabe verkleidet in die Dienste des Herzogs Orsino zu treten, der über
Illyrien herrscht. Orsino ist unsterblich verliebt in die Gräfin Olivia, die
aber aus Trauer um ihren verstorbenen Bruder sieben Jahre lang ihr Gesicht
verschleiern und die Gesellschaft von Männern meiden will. Die als Mann
verkleidete Viola, die sich jetzt Cesario nennt, gewinnt rasch die Gunst Orsinos
und wird von ihm beauftragt, seine Liebesbotschaften an Olivia zu übermitteln.
Olivia verliebt sich jedoch in den „jungen Mann“ Cesario, während Cesario/Viola
Gefallen am Herzog gewonnen hat.

Auch Ritter Andreas Bleichenwang (im Original Andrew Aguecheek) würde Olivia
gerne heiraten und findet Unterstützung bei Olivias Onkel Tobias Rülps (Toby
Belch), der es auf das Geld seiner Nichte abgesehen hat, um seine Saufgelage zu
finanzieren. Die nächtlichen Ausschweifungen der beiden werden jedoch von dem
Verwalter Malvolio immer wieder gestört. Um sich an dem Widersacher zu rächen,
beschließen Rülps und Bleichenwang zusammen mit der Zofe Mary und dem Narren
Feste, Malvolio einen Streich zu spielen: Mary, deren Handschrift derjenigen
Olivias gleicht, fälscht einen Brief der Gräfin an den Verwalter, der diesen
glauben machen soll, Olivia habe ein Auge auf ihn geworfen. Malvolio fällt auf
den Inhalt herein und handelt gemäß den Vorgaben des Briefes: er trägt gelbe
Strümpfe mit überkreuzten Strumpfbändern, benimmt sich seltsam und lächelt die
ganze Zeit. Wegen dieses Verhaltens erklären Tobias und Mary Malvolio für
verrückt und sperren ihn in einen dunklen Raum. Der Eingesperrte wird obendrein
gepeinigt, als sich Feste ihm als Geistlicher vorstellt und behauptet, der Raum
sei voller Fenster und hell.

Die Ereignisse überschlagen sich, als Sebastian – der den Schiffbruch überlebt
hat – auftaucht und für Cesario gehalten wird. Olivia trifft auf Sebastian,
verwechselt ihn mit Orsinos Boten und heiratet ihn Hals über Kopf. Es kommt zum
Showdown: Orsino droht, den vermeintlich untreuen Diener zu töten, was durch das
Auftreten Violas jedoch verhindert wird. Am Ende wendet sich Vieles zum Guten:
Sebastian bleibt bei Olivia, die Zwillinge erkennen einander, Orsino verspricht
Viola zu heiraten, Bleichenwang zieht unverrichteter Dinge davon, Sir Toby
heiratet das Kammermädchen Mary und Malvolio wird aus seiner Gefangenschaft
entlassen