Dienstag, 6. Mai 2014
06 Mai – Geschichte der amerikanische Kapitalismus als MOOC
Vielleicht ist keine Geschichte so wichtig, dass man es richtig versteht wie der Geschichte des Kapitalismus. Fast alle unsere Theorien über die Förderung von Fortschritt haben wir aus unserer Interpretation die wirtschaftlichen Veränderungen der letzten 500 Jahre entwickelt. Die Krisen während den letzten Jahrzehnts erinnert uns, wieviel Kapitalismus sich verändert hat, während so viele bleibt unverändert wie z.B.: Lohnarbeit, Finanzmärkte, Privateigentum und Firmengründer.
Während der Kapitalismus eine globale Geschichte hat, spielt die Vereinigten Staaten dabei eine besondere Rolle. Dieser Kurs hat mit geholfen, zu verstehen, wie die Vereinigten Staaten eine weltweit führende Wirtschaftsmacht wurde. Ich habe gelernt wie die Vereinigten Staaten sich von 13 armen Kolonien zu einen Globalen Player entwickelt haben.
Wir haben folgendes durch genommen:
Eine historische Einführung in Kapitalismus
• Der Kapitalismus kommt nach Amerika: 1492-1787
• Amerikanischen Kapitalismus – die Anfänge: 1787-1877
• Amerikanischen Kapitalismus - Unternehmen: 1877-1945
• Amerikanischen Kapitalismus - Global: 1945-2008
• die historische Beurteilung der Kapitalismus - Fazit
Edward Baptist ist Professor für Geschichte an der Cornell University. Sein spezifischer Forschungsschwerpunkt ist das massive Wachstum der Sklaverei in den Vereinigten Staaten zwischen der amerikanischen Revolution und dem Bürgerkrieg. Besonders die Erweiterung von Sklaverei, die die Entstehung der amerikanischen und auch die globalen Kapitalismus geprägt hat.
Louis Hyman ist Professor für Arbeit, Recht und Geschichte an der Cornell University. Seine Forschungkonzentriert sich auf die Geschichte des Kapitalismus in den Vereinigten Staaten. Sein erstes Buch, Schuldner-Nation: Die Geschichte von Amerika in der roten Tinte, konzentriert sich auf die Geschichte der politischen Ökonomie von Schulden. Das Buch wurde gewählt 2011 als eine der Top hervorragende Bücher des Jahres. Sein zweites Buch „Die amerikanische Art des Schulden“, erklärt, wie die amerikanische Kultur von Finanzen geprägt ist und wiederum, wie die US Finanzen von der Kultur verändert werden.
Dienstag, 24. Januar 2012
24. Jan - Menschenhandel von Benjamin Skinner
Aus der Bücherei habe ich ein ungewöhnlichen Hörbuch über die Menschenhandel bzw. Sklaverei im 21. Jahrhundert ausgeliehen.
Wurde die Sklaverei nicht längst ein für allemal abgeschafft? In seinem Buch 'Menschenhandel' gibt der US-amerikanische Journalist E. Benjamin Skinner eine erschreckende Antwort. Heute, im 21. Jahrhundert, gibt es in allen fünf Kontinenten unserer Erde mehr Sklaven als je zuvor in der Geschichte.
Fünf Jahre lang hat der Autor 12 Länder bereist, um diese unfassbare wissenschaftliche Erkenntnis konkret zu untersuchen. Er musste sie leider bestätigen. Noch heute kann man sich ohne große Probleme Sklaven und Sklavinnen für alle denkbaren Zwecke kaufen und sogar nach Deutschland einführen.
Oft sind Kinder der Ärmsten Handelsobjekte. Noch immer behandeln Nachfahren von Kolonisten selbst erwachsene schwarze Menschen als minderwertig, wie kleine Kinder und beuten sie als Lohnsklaven aus, wie zum Beispiel in der früheren deutschen Kolonie Namibia. Dort müssen sich die meisten Farmarbeiter ihren dürftigen Lebensunterhalt in einem System der Lohnsklaverei verdienen, das völlige Abhängigkeit vom weißen Farmer als Grundlage hat.
Im Vergleich mit Sexsklaven und geprügelten Hausangestellten, die auch in europäischen Großbürgerhaushalten vor der Öffentlichkeit versteckt ihr Dasein fristen müssen, erscheint das Leben solcher Menschen noch als weniger furchtbar. Beide Formen der Sklaverei existieren aber bis heute.
In Indien oder im Sudan, auf Haiti, im Nahen Osten oder mitten in Europa ═ Sklaverei ist ein globales Phänomen. Und es ist aktueller denn je.
Skinners Buch rüttelt jeden Leser. 'Unnachgiebig und genau recherchiert, furchtlos geschrieben', kommentierte der frühere US-Präsident Bill Clinton Skinners Buch, als es in den USA erschien.

