Freitag, 12. September 2014
12 Sept – Holzoffen statt Kamin
Aber Mona ließ nicht locker und sie war sogar bereit mit ihrem eigenen Geld so einen Holzoffen zu kaufen und von einem Kaminfachmann einbauen zu lassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat Mona dann einen Kaminbauer in Wacken gefunden der breit war zu uns nach Hause zu kommen und alles anzuschauen um einen Angebot zu machen.
Das Problem ist wir wollen den Holzoffen wieder mitnehmen und der Kamin muss für unsere Nachmieter genauso funktionsfähig sein wie vorher. Auch der Schornsteinfeger kam kurz vorbei und gab grünes Licht für unsere Vorhaben. Mona fuhr nach Wilster und fand bei dem Kaminbauern genau den richtigen Holzoffen das auch in unser Budget passte.
Gestern wurde dann endlich den neuen Holzoffen installierte und jetzt darf der Winter kommen, sagte Mona heute Morgen zu mir. Weil wir Kaminholz direkt von Mona's Papa bekommen können werden wir hoffentlich auch dadurch Geld sparen können.
Samstag, 24. Mai 2014
24 Mai – Fahrradtour nach Büsum
Jetzt am Wochenende aber wollten wir endlich nach Büsum los und das Wetter spielte super mit. Es war sonnig, fast windstill und warm aber nicht zu heiß. Allerdings könnte ich Mona nicht überreden dieses Mal zu zelten. Deshalb haben wir in der Jugendherberge in Büsum übernachten.
Die Fahrt ging erst nach Mal nach Wilster und damit direkt an die tiefste Landstelle 3,54 Meter unter dem Meeresspiegel in Neuendorf Sachsenbande vorbei. Wir fuhren dann weiter bis nach Burg wo wir die Fähre über die Nord-Ostsee Kanal nahm.
Unsere Tour ging weiter nach Meldorf wo wir eine Pause gemacht haben um einen Folienkartoffel zu essen direkt am Marktplatz vor der Meldorfer Dom. Danach ging es weiter bis zum Meldorfer Hafen entlang der Hafenstraße, dann am Deich entlang bis nach Büsum. Insgesamt 60 KM haben wir heute geschafft – darauf bin ich echt stolz.
Abends haben wir dann Büsum mit den Fahrrädern erkundet und dabei eine Runde Mini-Golf und auch lecker gegessen beim Ralf’s Restaraunt.
Sonntag, 30. März 2014
30 März - Fahrradtour nach Wilster
Da ich heute Morgen in der Arche Lübeck keine richtige Predigt gehalten habe, sondern mehr eine Fortsetzung von der Vision Arche 2016 Entwicklung gemacht habe, gibt es keinen Video oder Audio von heute. Ich habe die Gemeinde einige Fragen von gestern gestellt und dann auch unsere Bilder von gestern gezeigt. Danach habe ich aus Matthäus 28 einige Gedanken dazu gesagt, aber nichts weltbewegendes.
Wilster bildet das Zentrum der Wilstermarsch, einem der größten Viehzuchtgebiete Deutschlands. Bereits 1163 wurde zum ersten Mal eine St.-Bartholomäus-Kirche erwähnt, die wohl auf der Wurt nördlich der Wilsterau lag und zum Mittelpunkt einer Siedlung holländischer Kolonisten wurde. 1282 erhielt die Siedlung Lübsches Stadtrecht und gehört damit zu den ältesten Städten Schleswig-Holsteins. Am Übergang über die Au wurde Markt gehalten, hier ist bis heute das alte Rathaus von 1585 erhalten. Es zeugt vom großen wirtschaftlichen Aufschwung Wilsters im 16. Jahrhundert, der durch die Lieferung von Getreide nach Hamburg und Fernhandel mit eigenen Schiffen bis nach Schottland und Portugal entstand.
Die Kriege im 17. und 18. Jahrhundert verringerten den Wohlstand Wilsters, eine zweite Blüte erlebte es jedoch Ende des 18. Jahrhunderts. Aus dieser Zeit stammen die St.-Bartholomäus-Kirche von Ernst Georg Sonnin (erbaut 1775–1780) und vornehme Bürgerhäuser, wie das heutige Rathaus.
1878 bekam Wilster einen Eisenbahnanschluss, wodurch auch in kleinerem Umfang Industrie entstand. Dadurch und dank der damaligen Nachfrage nach Agrarprodukten wurde die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg zu einer weiteren Blütezeit Wilsters. Nach dem Krieg hatte es damit zu kämpfen, dass Gewerbe eingingen und Bewohner abwanderten. Der Neubau der Kasenorter Schleuse (1925) sorgte dafür, dass jedenfalls die Wilsterau schiffbar blieb.
Heute dient Wilster als Unterzentrum für die umliegenden Gebiete. Seit dem 1. Juli 2005 bildet die Stadt Wilster mit dem Amt Wilstermarsch eine Verwaltungsgemeinschaft. Seitdem führt das Amt Wilstermarsch die Verwaltungsgeschäfte der Stadt.
Wilster ist Standort eines 380-kV-Schaltwerks. Hier nehmen die 380-kV-Stromkreise, die über die Elbekreuzung 2 nach Dollern führen und die 380-kV-Leitung zum Kernkraftwerk Brokdorf ihren Ausgang.
Die geplante Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung "Nord.Link" mit einer Kapazität von 1.400 MW verläuft zwischen dem norwegischen Tonstad und Wilster. Sie soll 2018 in Betrieb gehen. Diese Leitung könnte aus regenerativen Energiequellen erzeugten Strom nach Norwegen transportieren, um ihn dort in Pumpspeicherkraftwerken zu speichern und bei Bedarf nach Deutschland zurückzuführen.
Wilster im Kreis Steinburg verdankt seine Bekanntheit auch der Tatsache, dass dieser Ort seit Jahrzehnten als Beispiel für das Ortsschild dient.
Freitag, 20. Mai 2011
20. Mai – Stuart und Becky
Schon im Februar habe ich Becky und Stuart eingeladen einen Abend bei uns zu verbringen und seitdem steht nun die Einladung aus. Überraschend am Dienstag bekam ich nun von Stuart die Anfrage über Facebook ob Freitagabend gehen würde.
Es hat auch von unsere Seite aus gelappt und wir haben eine sehr angenehmer Abend zur viert verbracht beim Tacos, spanische Rotwein und gute Gespräche.
Stuart und Becky, beiden ursprünglich aus England, haben eine Gemeinde in Wilster gegründet – die Evanglischen Freikirche Wilstermarsch und da gibt es immer viel zu besprechen. Wobei die Gespräche dieses Mal drehten sich häufiger um die Unterschiede zwischen England und Deutschland.
Ich finde die beiden echt genial – sie haben einen riesigen Herz für Jesus und sind dabei ganz schon „normal“ geblieben bzw. sind bodenständig.
Es tut gut solche Freunde zu haben!
Donnerstag, 30. Dezember 2010
30. Dez – Männerabend
Ein guter Freund von mir, Jörg, zog vor gut 5 Jahren von Wilster nach Bochum. Der Kontakt lief den letzten Jahren fast ausschließlich über das Telefon bzw. Handy. Nun über den Feiertagen ist Jörg hier oben im Norden, deshalb haben Thorsten und ich ihn in Elmshorn besucht.
Ganz spontan haben wir uns auf Schweinske geeinigt für unser leibliches Wohl. Die Gespräche waren sehr gut und wir haben uns gegenseitig wieder auf dem neusten Stand gebracht.
Es tut sehr gut Männer Freunde zu haben und ich bin sehr dankbar für meine Familie und ins besondere für Ramona.
Montag, 28. Juni 2010
28. Juni – Brokdorf Strand
Das Wetter bleibt einfach so schön hier in Itzehoe und deshalb habe ich Ramona und Melina überreden können mit mir heute Nachmittag an der Elbe zu fahren. Meine Lieblingsstelle ganz nah bei Itzehoe ist der Strand bei Brokdorf.Nun Brokdorf ist Bundesweit eher für ihr Kernkraftwerk bekannt aber viele Menschen aus Itzehoe, Wilster und Umgebung gehen dort zum Elbstrand.
Wir waren gut 90 Minuten vor Ort und ich habe es einfach nur genossen Sand zwischen meine Zehen zu erleben und auf der Decke zu legen und ein bisschen Sonne zu tanken.
Ramona und ich haben gute Gespräche gehabt und wir das tat unsere Beziehung sehr gut.
Samstag, 5. Juni 2010
05. Juni – India Festival in Wilster
Stuart und Becky Hodgson sind sehr gute Freund und sie haben vor Jahren in Wilster eine Gemeinde gegründet. Wilster ist nicht unbedingt optimal für eine Gemeindegründung, aber Becky und Stuart haben mit viel Engagement, Beten und Elan eine tolle kleine Gemeinde gründen und aufbauen können.
Seit Jahren fliegt Stuart nach Indien um dort zu predigen und zu dienen. Nun kam eine Delegation von 15 Menschen aus Indien um die kleine Gemeinde in Wilster zu unterstützen und ermutigen.
Um die richtig Rahmen für die besonderen Gäste zu geben gab es das „India Festival“ in Wilster. Samstag direkt vor der Gemeinde am Penny Parkplatz wurde eine Bühne aufgestellt und es gab Lieder und Tänzen aus Indien. Wir haben auch typisches indisches Essen probieren können und am Sonntagabend gab es ein ganz anderes Programm in der Gemeinschaftsschule in Wilster.
Als ich Stuart fragte ob er mit dem Erfolg und Zulauf zufrieden sein antwortete er: „für Wilsteranische Verhältnisse läuft alles ganz gut“ Später wurde die Truppen sogar ins Rathaus gebeten und wurde als ausländische Gästen begrüßt und geehrt. Nicht schlecht!
Sonntag, 21. Februar 2010
21. Feb - EQUIP Leiterschaftsschulung
Heute Abend habe ich mit den Teilnehmern von EQUIP den Abschluss von unserem gut 3 1/2 jährigen Leiterschaftsschule in Wilster gefeiert.
Mai 2006 haben wir angefangen die 37 verschiedene Themen die in 6 Arbeitsbücher waren durch zusprechen.
Die Vision von EQUIP ist es, überkonfessionell christliche Leiter zuzurüsten, damit sie den Missionsbefehl Jesu in jeder Nation effektiv erfüllen können. Um dies zu erreichen, wurde das internationale Projekt Million Leaders Mandate (MLM) gestartet, bei dem weltweit eine Million christliche Leiter in grundlegenden Führungsqualitäten in den Bereichen „geistliches Wachstum“, „Charakterbildung“ und „Management“ geschult werden.
Als John Maxwell und ein paar seiner Freunde EQUIP 1997 starteten hatten sie eine Vision: Christliche Leiter weltweit zuzurüsten, um effektiv dem Leib Jesu - also den Kirchen und Gemeinden - zu dienen.
John Maxwell schrieb mehrere sehr erfolgreiche Bücher über Leiterschaft, die weltweit große Anerkennung fanden. Jetzt gehört er über die Grenzen der USA hinaus zu den gefragtesten Rednern zu diesem Thema. Zu seinen Werken gehören unter anderem: “Leadership - Die 21 wichtigsten Führungsprinzipien“, „Charakter und Charisma - Die 21 wichtigsten Qualitäten erfolgreicher Führungspersönlichkeiten“, “Der Gebetsfaktor“ sowie „Die Entscheidungsformel“ (alle Brunnen-Verlag).
Ich habe 6x für zwei Tage mich ausbilden lassen und dann habe ich die Thema an die Teilnehmer hier oben in Itzehoe und Wilster weitergegeben.
Folgende Themen haben wir die letzten 36 Monate besprochen:
Arbeitsbuch 1
1. Gottes Ruf zu leiten
2. Das Herz eines Leiters
3. Ich habe einen Traum
4. Prioritäten und Entscheidungsfindung
5. Menschliche Fähigkeiten entwickeln
6. Strategische Planung
Arbeitsbuch 2
1. Der Leiterschaftstest
2. Sicherheit oder Sabotage
3. Aufgaben delegieren und Menschen heranbilden
4. Durch Teamarbeit wird der Traum wahr
5. Die beste Investition, die du je machen wirst
6. Dein Leiterschaftswachstum messen
Arbeitsbuch 3
1. Leiterschaft beginnt mit der Einstellung
2. Der innere Kreis eines Leiters
3. Christus, der großartige Kommunikator
4. Leiten, wenn es hart auf hart geht
5. Die fünf Ebenen der Leiterschaft
6. Die Kunst des Waschbeckens und des Handtuchs
Arbeitsbuch 4
1. Das Leben für das du bestimmt bist
2. Wie Leiter beten
3. Entdecke deine geistlichen Gaben
4. Instrumente geistliche Gaben zu entdecken
5. Ich mag deine Art
6. Wie man einen Leiter heranbildet
7. Merkmale eines Riesenmörders
Arbeitsbuch 5
1. Das Fundament unserer Leiterschaft
2. Leiterschaft ist Verantwortung
3. Unterschiedliche Persönlichkeiten leiten
4. Prinzipien wie man Aufgaben erledigt
5. Die Kraft, die in Partnerschaft liegt
6. Deine Entscheidung bestimmt dein Schicksal
Arbeitsbuch 6
1. Das Heute zählt: Leiterschaft und persönliches Wachstum
2. Die Glaubwürdigkeit eines Leiters: Elf Schlüssel zu hervorragender Leistung
3. Zeit: Tick, tack, Zeitmanagement
4. Beziehungen: Daran wachsen oder zerbrechen
5. Effektive Teambildung
6. Den Missionsbefehl erfüllen
Sehr viel ist seit Mai 2006 in meinem Leben passiert. diese Menschen haben mich begleitet und ich auch sie. Nun gehen wir unsere unterschiedlichen Wege weiter - hoffentlich positiv verändert!
Hier kannst du die Predigt von heute morgen in Lübeck hören
Donnerstag, 31. Dezember 2009
31. Dez – 3 Farben der Spiritualität am Silvester
Kevin war bei Freunden in Wilster eingeladen und Mike war auf einer Party in Krempeheide zum Silvester und ich wollte nicht allein Zuhause - deshalb habe ich mein guter Freund eingeladen.
Der Abend begann mit Schillerstraße im Fernsehen und dann gab es leckere Steaks, Baked Potatoes und Port Wein zum Abendbrot.
Wir haben auch unsere neue Ziele für 2010 aufgeschrieben und davor hat mein guter Freund auch endlich seinen Weihnachtsgeschenk bekommen das Buch “Die 3 Farben deiner Spiritualität: 9 geistliche Stile: Was ist Ihre persönliche Antenne“
Dieses Buch beschreibt neun geistliche Stile und hilft jedem Christen herauszufinden, was sein natürlichster Zugang zu Gott ist: der sinnliche, rationale, rechtgläubige, bibelzentrierte, missionarische, enthusiastische, mystische, sakramentale oder asketische Stil. Die Grundlagen des Buches sind das Ergebnis einer jahrelangen, weltweiten Forschungsarbeit in Gemeinden. Sie spiegeln die Prinzipien wider, die Gott nutzt, um seine Gemeinde zu bauen - unabhängig von Kultur, Kirchenzugehörigkeit und Mentalität.
Wir haben dann gemeinsam heute Abend der geistliche Stille Test gemacht. Meine Zugänge sind laut Test eindeutig die bibelzentrierten, enthusiastischen, mystischen und missionarischen Stile und das was ich vorher auch schon wusste ist dass ich Gott aber gar nicht natürlich begegnen kann über die sinnlichen, sakramentalen und asketischen Stile. Hier nur einen kleinen Einblick
Für Christen mit einem bibelzentrierten Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über das Studium und die Verkündigung des Wortes Gottes Ausdruck zu verleihen. Stärke des Stils ist die Umsetzung biblischer Prinzipien in den Alltag; die Gefährdung liegt in seiner Neigung, die Bibel auch für Bereiche in Anspruch zu nehmen, zu denen sie keine Aussagen macht
Für Christen mit einem enthusiastischen Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über die Begegnung mit dem Übernatürlichen Ausdruck zu verleihen. Stärke des Stils ist die Betonung von Gottes Kraft; die Gefährdung liegt in einem übertriebenen Stellenwert menschlicher Gefühle
Für Christen mit einem mystischen Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über eine Konzentration auf den inneren Menschen Ausdruck zu verleihen („Christus in uns“). Stärke des Stils ist die Wertschätzung der geheimnisvollen Dimension des Glaubens; die Gefährdung liegt in einer Überbewertung der inneren Erleuchtung
Für Christen mit einem missionarischen Stil ist es am natürlichsten, ihrer Spiritualität über den Akt der Weitergabe der Liebe Gottes Ausdruck zu verleihen. Stärke des Stils ist die Hinwendung zu Menschen außerhalb der Gemeinde; die Gefährdung liegt in seiner mangelnden Wertschätzung christlicher Traditionen und damit in einem bilderstürmerischen Element
Samstag, 22. August 2009
22. August - Schleusen der Wilster Au in Kasenort
Zuerst bin ich heute Morgen nach Lübeck gefahren um dort Bäume, Baumstämme und Busche auszugraben, weil deren Wurzwerk die Regenabflussrohre an unserem Gemeindehaus verstopft haben. Zwischen 10 und 16 Uhr haben wir echte Knochenarbeit geleistet und viel geschafft.
Nachdem ich wieder in Itzehoe geduscht hatte, haben Ramona und ich ein geniales Fahrradtour entlang der Stör gemacht.
Wir sind durch Heiligenstedten, Bekmünde und Stördorf mit den Fahrrädern gefahren bis zu der Schleusen in Kasenort an der Stör. Einfach wunderschön war es entlang der Deich zu radeln und dann einen ausgedehnten Pause auf einem Parkbank neben den Schleusen zu machen.
Die Schleusen wurden schon 1925 gebaut. Sie verbesserte die Schiffbarkeit der Wilster Au und war damit lange Zeit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Wilstermarsch. Eine Schleuse mit einfachen Fluttoren schützte bereits im 15. Jahrhundert in Kasenort vor der Flut. Bei Ebbe werden die Tore geöffnet und das Wasser der Wilster Au kann in die Stör abfließen.
Bei Ebbe sinkt der Wasserspiegel in der Stör und das Auwasser drückt die Tore der Schleuse auf. Bei Flut werden die Tore durch den Schleusenwärter geschlossen. In die Wilster Au entwässern etwa 3500 ha Land. Ununterbrochen wird Wasser aus den tiefer gelegenen Ländereien in die Au gepumpt.
Bei Weststürmen können die Tore nicht geöffnet werden, da dann das Wasser in der Stör nicht weit genug absinkt. Regenet es dann auch noch stark, so steigt der Wasserstand in der Au und es entsteht die Gefahr, dass die Au über die Ufer tritt. Diese Gefahr wurde verringert, seit ein Schöpfwerk am Oberlauf der Au die Entwässerung in den Nord-Ostsee-Kanal sicherstellt und die Schleuse entlastet.
Viele Häuser in Wilster liegen unter dem Hochwasser der Stör. Das Amtgebäude in Wilster würde beispielsweise bei Sturmflut gut 1,20 m tief im Wasser stehen. gäbe es die Schleuse nicht.






