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Sonntag, 16. Mai 2010

16. Mai - Predigt über die Endzeit


Heute Morgen habe ich in der Arche Lübeck über Matthäus 25 und die Endzeit gepredigt.

Auf der einer Seite warnte Jesus sehr eindringlich vor falsche Lehrer und Propheten und auf der andere Seite gab Jesus Einblick in die Zukunft. Leider ist die Zukunft nicht ganz so rosig.

Jesus erwähnt einige Aspekte, die geschehen werden:
- Erdbeben,
- Irrlehrer & falsche Propheten,
- Hungersnöte,
- Kriege,
- die schwindende Liebe bei den Menschen,
- die Christenverfolgung,
- die Verkündigung des Evangeliums vom Reich auf der ganzen Welt.

Ein Thema meiner Predigt möchte ich insbesondere kurz erwähnen - die Entrückung.

Die Entrückung ist ein wesentlicher Bestandteil der christlichen Lehre von der Endzeit. Sie steht im Zusammenhang mit der Wiederkunft von Jesus Christus und dessen Sieg über den Antichrist.

Von einer Entrückung der gläubigen Christen in der Endzeit spricht das Neue Testament in 1 Kor 15 und vor allem in 1 Thess 4,16ff. Demnach werden von einem Moment auf den anderen sämtliche gläubigen Christen in einer Art Himmelfahrt von der Erde verschwinden. Jesus Christus selbst erwähnt dieses in Lk 17,34-36. Das zugrundeliegende griechische Verb harpazo, das mit entrücken übersetzt wurde, bedeutet an sich reißen, rauben.

Es gibt viel Diskussion darüber, ob die Entrückung vor, während oder nach der Großen Trübsal eintreten werde. Ich persönlich bin eindeutig für vor der Großen Trübsaal.


Hier kannst du die Predigt auch hören

Donnerstag, 25. Juni 2009

25. Juni - Hauskreis über Philippus der Diakon


Unser Hauskreis heute Abend hatte das Thema Berufung und Philippus.

Dabei stand folgende Frage im Vordergrund:

Wie stehen wir zu dieser Behauptung: „Gott beruft nicht die Begabten, sondern begabt die Berufenen.“?

Hier nun ein bisschen Info wegen Phillipus und Caesarea.

Philippus ist einer der Sieben Diakone, die von den Mitgliedern der Jerusalemer Urgemeinde auf Anregung der Apostel zu deren Unterstützung ausgewählt wurden.

Nach der Apostelgeschichte wurde Philippus zum Diakon der Jerusalemer Urgemeinde berufen. Die Initiative, Diakone zu berufen, ging von den Aposteln aus. Auch die Kriterien, anhand derer die Diakone berufen werden sollten, wurden von den Aposteln selbst festgelegt (Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit).

Die Auswahl die sieben Diakonen lagen aber in der Hand der Gemeinde. Philippus, der sich auch in der Verkündigung des Evangeliums einen Namen machte, wurden in diesen Dienst berufen.

Während der Zeit der ersten Christenverfolgung in Jerusalem wirkte Philippus in Samaria (Apg 8,4-13). Die Menschen hörten auf seine Predigten. Er heilte Lahme und Krüppel. Aus vielen Besessenen fuhren unreine Geister unter lautem Geschrei aus.

Nach der Apostelgeschichte (Apg 8,26-40) wurde Philippus auf übernatürliche Weise auf die wüste Straße nahe bei Gaza geführt. Dort begegnete er dem Kämmerer der Kandake, Königin von Äthiopien, der sich auf der Rückreise von Jerusalem in seine afrikanische Heimat befand. Philippus setzte sich zu ihm in den Wagen und deutete ihm eine Stelle aus dem Buch Jesaja. Der Kämmerer wollte daraufhin sich taufen lassen von Philippus.

Danach wirkte Philippus in der Gegend von Cäsarea, zuletzt gemeinsam mit seinen vier prophetisch begabten Töchtern.

Die Gründung Caesareas geht auf Herodes den Großen, der das Gebiet im Auftrag Roms beherrschte, zurück. Er ließ Caesarea zwischen 22 und 10 v. Chr. an der Stelle einer kleineren phönizischen Hafensiedlung zu Ehren des römischen Caesar Augustus anlegen
Die Stadt wurde im Jahr 6 n. Chr. Residenz der römischen Procuratoren, die nur hin und wieder in Jerusalem ihren Aufenthalt hatten.

Nach der Zerstörung Jerusalems 70 n. Chr. wurde Caesarea zur Hauptstadt der Provinz Palästina.

Im Neuen Testament wird Caesarea mehrfach erwähnt. Hier soll die erste Taufe eines Heiden bzw. Nichtjuden (der römische Hauptmann Kornelius) stattgefunden haben; außerdem berichtet die Bibel, dass Paulus hier zwei Jahre in Gefangenschaft war (Apostelgeschichte 23).