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Dienstag, 11. März 2014

11 März – Auswandere Museum / Klimahaus in Bremerhaven

Eigentlich war es geplant alles gestern ganz easy angehen zu lassen, aber das Wetter war so schön und meine Mutter so fit, sodass wir schon gestern das taten was für heute geplant war.

Ich wollte ursprünglich zwischen 7:30 – 12:00 Unterrichten, aber dann kam mir die Idee nach Bremerhaven mit meine Mutter zu fahren und die Auswandere Museum plus Klimahaus zu zeigen.


Also habe ich nur bis 10:30 Uhr unterrichtet und in der Zeit war meine Mutter bei Martina und Mike kam dazu. Dort habe ich sie abgeholt und wir sind mit dem Elbfähre ab Glückstadt rübergefahren. Das Wetter blieb auch heute unglaublich schön. Die Fahrt dauert insgesamt weniger als 2,5 Stunde, so dass wir gleich im Museum einen großen Cheeseburger plus Pommes essen könnten.

Meine Mutter gefiel den Auswandere Museum sehr. Es ist echt genial auszuwandern – denn jeder Besucher bekommt einen Person zugewiesen und darf diese Reise „nach“ erleben.

Sie fand die alten Koffer und die Ausstellungen einfach hinreißend. Vor gut zwei Jahren war ich auch mit Mona da und jetzt gibt es etwas neues einen Einwandere Museum – also als zweites Teil der Museum kam man die Reise von jemand des erleben der ca. 1971 nach Deutschland kam.

Ich hatte einen Türke und meine Mutter eine Frau aus Vietnam die nach DDR einreiste und bleibt. Auch sehr Interessant.

Das Klimahaus interessiert meine Mutter weniger – es war ihr VIEL zu hieß und es gab viel zu viele Treppen. Sie ist „nur“ 62 Jahre alt aber trotzdem kann sie einfach nicht mehr so viel und weit laufen wie früher.

Wir waren kurz vor 16 Uhr am Eingang und waren um 17:55 Uhr am Ausgang also 5 Minuten vor Schluss. Ich persönlich finde die Idee von dem Klimahaus genial und auch die Umsetzung – mir machen die unterschiedlichen Temperaturen nichts aus, aber meine Mutter schön.

Ganz zum Schluss haben wir es geschafft die Dachterrasse zu besuchen und ein paar besondere Blicke von Bremerhaven zu bekommen. Die Stadt gefällt mir irgendwie ganz gut.


Dienstag, 22. Mai 2012

22. Mai – Winter im Sommer – Frühling im Herbst


Mona und ich hörten gemeinsam im Auto das Buch „Winter im Sommer – Frühling im Herbst“ von JOACHIM GAUCK

Das Hörbuch ist der politische und sehr persönliche Rückblick eines friedlichen Revolutionärs.

Eine Schlüsselfigur der jüngsten deutschen Geschichte erinnert sich: Joachim Gauck, engagierter Systemgegner in der friedlichen Revolution der DDR und herausragender Protagonist im Prozess der Wiedervereinigung als erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Joachim Gauck verlebte seine Kindheit in einem Dorf an der Ostseeküste. Später studierte er Theologie in Rostock und fand seinen Weg in die Kirche in Mecklenburg. Distanz zum DDR-System prägte seine Tätigkeit von Anfang an.

Wie selbstverständlich wurde er Teil einer kritischen Bewegung und schließlich zu einer Symbolfigur im Umbruch von 1989. Nach dem Mauerfall übernahm Gauck politische Verantwortung, er wurde Abgeordneter im ersten freien Parlament der DDR und erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen.

Der Kampf gegen das Vergessen und Verdrängen blieb als Redner und Kommentator sein großes Thema, auch als er nach zehn Jahren aus dem Amt ausschied.

Zu seinem 70. Geburtstag hat Joachim Gauck seine Erinnerungen aufgeschrieben. Ihm ist ein gleichermaßen politisches wie emotional berührendes Buch gelungen, in dem er in klaren Bildern die traumatisierende Erfahrung der Unfreiheit und das beglückende Erlebnis der Freiheit nachzeichnet und den schwierigen Übergang von erzwungener Ohnmacht zu einem selbstbestimmten Leben beschreibt.

Also die Bundesregierung hat mit Gauck eine gute Wahl zum Bundespräsident gezeigt.

Freitag, 17. September 2010

17. Sept - Absolute Freunde von John le Carré


Schon wieder habe ich einen Audiobuch aus der Bücherei durch. Dieses Mal habe ich die 6 CD's von Absolute Freunde gehört.

John Le Carre kennt die Hinterhöfe der politischen Macht, Spionage und Intrigen sehr gut. Er liefert in seinem Buch den Abgesang auf Spionage, kalten Krieg und Doppelagenten. Er spannt einen weiten Bogen vom kalten Krieg mit seinem DDR-Muff über die Maueröffnung bis zu den Zeiten nach dem 11. September und Irak-Krieg.

Ein gut gemachter Schilderungen der 68er, Kreuzberger Sponti-WG's und der skurrilen Fähigkeiten und die Absonderlichkeiten der Hauptperson. Das liest sich, als wäre
Carre in den 60er Jahren in Berlin dabei gewesen.

Meine Hoffnung, dass die vielen Rückblicke auf eine packende Geschichte in der aktuellen Zeit hinauslaufen, hat sich nicht erfüllt und die Rückblicke sind viel zu ausgedehnt, sie nehmen einen Großteil des Buches ein, und Spannung kommt hier auch nicht auf.

Montag, 9. November 2009

09. Nov - Mauerfall vor 20 Jahren


Es ist unglaublich - vor 20 Jahren fiel der Mauer. Ich war damals noch Student und ich weiß noch wie wir von Darmstadt nach Mülheim gefahren sind. Dort habe ich außerhalb von der DDR mein erster Trabbi auf der A3 gesehen. Damit war es auch für mich sichtbar und real.

Die Berliner Mauer „fiel“ in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz.

Zur Öffnung der Mauer führten zum einen Massenkundgebungen in der Wendezeit und die Forderung nach Reisefreiheit in der damaligen DDR sowie die anhaltende sogenannte „Republikflucht“ großer Bevölkerungsteile der DDR in die Bundesrepublik Deutschland über das Ausland, teils über Botschaften in verschiedenen osteuropäischen Hauptstädten (unter anderem Prag und Warschau), teils über die in Ungarn seit dem 11. September 1989 offene Grenze zu Österreich und seit Anfang November direkt über die Tschechoslowakei.

Samstag, 3. Oktober 2009

03. Okt – Tag der Deutscher Einheit / 24 Stunden Gebet


Am Tag der Deutscher Einheit haben wir in der Gemeinde 24 Stunden Gebet. Ich habe wieder die Zeit zwischen Mitternacht und 1 Uhr morgens. Die Geschwister von dem Gebetsteam haben ein kleines Labyrinth im großen Seminarraum mit vielen Gebets-Stationen aufgebaut.

Es gab Steine auf dem wir Gebetsanliegen schrieben könnten. Die Bundesregierung und die bevorstehende Wahl wurden als Gebetsanliegen schön dargestellt.

Besonders beeindruckend war es zu sehen und zu lesen von den Montagsdemonstrationen im Osten vor der Mauer Fall

In Leipzig schlossen sich die Montagsdemonstrationen an die Friedensgebete in der Leipziger Nikolaikirche an, die seit Mitte der 1980er Jahre maßgeblich von den Pfarrern Christian Führer und Christoph Wonneberger geleitet wurden.

Die Montagsdemonstrationen waren ein bedeutender Bestandteil der Wende in der DDR im Herbst 1989. Es waren Massendemonstrationen, die seit dem 4. September 1989 in Leipzig stattfanden. Im Herbst 1989 fanden auch in anderen Städten der DDR, beispielsweise in Dresden, Halle, Karl-Marx-Stadt, Magdeburg,Plauen, Rostock und Schwerin, regelmäßige Massendemonstrationen statt, zum Teil auch an anderen Wochentagen. Mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ meldeten sich Woche für Woche Hunderttausende DDR-Bürger im ganzen Land zu Wort und protestierten gegen die politischen Verhältnisse. Ziel war eine friedliche, demokratische Neuordnung, insbesondere das Ende der SED-Herrschaft.

Der traditionelle Termin der Friedensgebete in der Nikolaikirche und drei anderen Kirchen in der Leipziger Innenstadt, montags um 17:00 Uhr, erwies sich als geschickt gewählt. Er erlaubte einerseits die Teilnahme an Gebet und Demonstration, ohne der Arbeit fernbleiben zu müssen - während SED-Mitglieder traditionell durch ihre montäglichen Parteiversammlungen in ihren Betriebsparteiorganisationen gebunden waren. Andererseits lag er auch vor der Ladenschlusszeit der Leipziger Innenstadt, so dass es relativ gefahrlos war, sich dort aufzuhalten ohne die Aufmerksamkeit der Sicherheitskräfte auf sich zu ziehen. Außerdem ermöglichte er den westdeutschen Fernsehsendern den Beginn der Demonstrationen regelmäßig in die Hauptnachrichtensendungen zu übernehmen.