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Dienstag, 28. August 2012

28. August – Referat über EUnet und DENIC

Online bei www.coursera.org mache ich einen Kurs von der University of Michigan bei Professor Chuck zum Thema „History of the Internet“. Dabei habe ich doch einiges an Grundkenntnis erlernt und mache Lücke in meinem IT Verständnis wurde geschlossen.

Eine Aufgabe war es einen Referat von 300-500 Worten zu schrieben und diesen Referat wurde von 5 verschiedene Personen aus dem Kurs geprüft und korrigiert und dabei habe ich 9 von 10 Punkte bekommen.

Es gab diese Woche die Möglichkeit einen Zusatz Referat zu schrieben von 500-1000 Worte um Bonus Punkte zu bekommen und deshalb habe ich mich dann gestern Abend hingesetzt und einen Referat über EUnet und DENIC geschrieben. EUnet war also die erst Internet Provider in Deutschland und DENIC ist die Vergabestelle für alle „.de“ Domain – wobei beide Organisationen haben ihren Wurzeln in Uni Dortmund Ender der 80er Jahre.

Hier kannst du auf Englisch mein Referat lesen.

Since I have lived the past 24 years of my life in Germany, I only find it fitting to describe the flow of money that influenced the development of the German Internet backbone using the example of EUnet and furthermore I would also like to give an example of the non-profit organization DENIC in which the flow of money had very little influence.

First of all I would like to take a look at the history of a company which went from being just a university project to becoming the first commercial internet provider of Germany. The EUnet (European UNIX Network) was founded 1982 through the EUUG (European Unix User Group) as a European equivalent to the Usenet in the United States. At the University of Dortmund in Germany the very first EUnet backbone connection was established using the Unix-to-Unix Copy (UUCP) transmission protocol and with this for the first time e-mail and news services were offered in Germany.

By spring 1985 there were about 250 installations in 17 European countries, including 24 installations in Germany using the EUnet. This is exactly when the first initial influence of money became evident due to the costs that were being incurred for the backbone operation and international lines and yet the German part of the EUnet remained at the University of Dortmund.

This was only possible thanks to the ingenuity and thrift of the university department of computer sciences at Dortmund, Germany. For example the company Siemens donated in November 1985 a PC MX2 computer for the German backbone, because up until that point a VAX 11/750 computer from their own university department of computer sciences had been used. So basically the German backbone survived for the first few years by using donated hardware and leased copper lines sponsored by university grants.

To fully understand the importance and history of EUnet, it is helpful to remember that until the early 1990s nearly every European country including Germany had a telecommunications monopoly with a national postal telephone and telegraph service and that commercial and non-commercial delivery of telecommunications services was prohibited or at best legally in a "grey zone".

Finally in 1992 EUnet left the University in Dortmund as a commercial spin-off under the command of the American Glenn Kowack as the EUnet Deutschland GmbH which was the first commercial Internet provider in Germany.

At the same time in several other European countries Eunet also became a commercial organization. For example, Luc De Vos created EUnet Belgium in 1993 as a spin-off from the University of Leuven

In 1999, the EUnet Deutschland GmbH was acquired by UUNET Technologies and in 2001 UUNET was bought by the WorldCom group (later MCI Worldcom), in which the former EUnet formed the foundation for their German and European IP divisions.

Interesting is the fact that Verizon which bought the bankrupt MCI Worldcom is still based today in Dortmund Germany the birthplace of the German Internet backbone. For Germany with the example of EUnet it is very clear that money for the first internet boom came to the places of greatest know-how and infrastructure – in this case Dortmund. Nevertheless money was not always the most influential factor for the development of the Internet in Germany.

To exemplify this point I would now like to briefly turn my attention to a second organization also from the University of Dortmund which took a different path and ended up in the non-profit arena. In 1986 the top level domain ending “.de” was listed for the first time and was originally controlled by CSNET, the US network operator, but in early 1988 the supervision of the ".de" domains was handed-over to the EUnet project of the University of Dortmund. In international procedures, such an internet service is known as a Network Information Center, which is abbreviated NIC. So the name DENIC was formed from DE for Germany and NIC.

At the very beginning, the administration of the “.de” domains was carried out relatively informally. The names and associated computer addresses were entered manually into a list, which began to grow at a quickening pace. So that it soon became clear that this volunteer driven system had to be based on a larger, more extensive non-profit foundation.

For one reason or another DENIC, the German domain administration, decided to turn itself into a non-profit organization, but EUnet the original backbone provider of Germany was at exactly the same university and developed during a similar time span decided instead to become a commercial enterprise. So apparently, at least for Germany, money was not the only factor that influenced the development of the Internet.

Sources:

  • http://irb.cs.tu-dortmund.de/cont/de/home/ueber/projekte/eunet/
  • http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Internets
  • http://en.wikipedia.org/wiki/EUnet
  • http://ben.home.cern.ch/ben/TCPHIST.html
  • http://www.livinginternet.com/i/ii_eunet.htm

Dienstag, 24. Juli 2012

24. Juli – ein perfekter Urlaubstag

Da ich schon gegen 7.30 Uhr wach geworden bin, habe ich mir meinem Netbook geschnappt, ging nach draußen und fing meine E-mails abzuarbeiten. Da fiel mir einen E-Mail von Coursera sofort auf. Coursera ist einen neuen online Lernplattform von mehreren Universitäten in den Staaten. Dort kann man an verschiedenen online Kurs kostenlos teilnehmen. Ich war schon für zwei andere Kurse angemeldet im Herbst aber heute find ein ganz neuer Kurs an – Die Geschichte des Internets von der University of Michigan.

Ich habe also heute Morgen bis 10 Uhr meine erste Vorlesung gehabt und dabei lernte ich wie die Bomba von Poland und die Bombe von England mechanische Vorreiter von PC’s waren um die Enigma zu knacken. Dann ging es weiter mit der Colossus ein Computer der in England während des Zweiten Weltkriegs gebaut wurde speziell zur Dechiffrierung von geheimen Nachrichten des deutschen Militärs. Damit wurde ab 1943 in Bletchley Park die Entzifferung der deutschen Lorenz-Schlüsselmaschine möglich.

Die Government Code and Cypher School (auch Station X genannt), deren Aufgabe es war, den deutschen Nachrichtenverkehr zu entziffern, zog 1939 im Herrenhaus von Bletchley Park ein. Dort waren britische Kryptoanalytiker (codebreakers) damit betraut, die Verschlüsselungsmethoden des geheimen Nachrichtenverkehrs der deutschen Wehrmacht, wie der Rotor-Schlüsselmaschine ENIGMA, dem Siemens-Geheimschreiber und der Lorenz-Schlüsselmaschine zu entziffern.

Bletchley Park war bis 1973 als „Top Secret“ eingestuft und ist eng mit der Geschichte der englischen Dechiffrierorganisation 'Room 40' (der späteren GC&CS) sowie deren Nachfolger, den Government Communications Headquarters verbunden. Auch John Nash (A beautiful Mind) sowie Alan Turing wurden erwähnt. Ich habe den ganzen Morgen damit verbracht neues zu lernen – ein genialer Möglichkeit den Tag zu beginnen.

Zum Frühstück gab es amerikanisches Breakfast – also Pancakes mit Maple Syrup, Bacon, Spiegeleier. Kevin, Mike und ich waren im siebten Himmel – die Damen haben zwar ein bisschen probiert aber höfflich mehr für uns Männer übrig gelassen.
Danach gin es an den Strand – dieses Mal war das Wetter wirklich perfekt. Der Wind war nur noch eine leichte Brise, die Temperaturen wie bestellt – kann man mehr im Urlaub erwarten?

Chili gab es zum Mittag gegen 16 Uhr. Wir haben wieder draußen gegessen. Ich liebe es im Sommer draußen zu essen.

Mona und ich haben wieder einen Fahrradtour gemacht – Richtung Hafen. Dieses Mal sind wir aber quer durch den Golfkurs gefahren auf der Suche nach einem Weg zum Strand. Wir haben endlich das Wasser in weite Ferne entdecken können, aber wir hatten keinen Lust quer Feld ein zu fahren. Mona liebt es Fahrrad zu fahren und es war eine tolle Idee von Kevin zu Falträder mitzunehmen.

Abends zum Abschluss gab es eine Runde Siedler von Catan. Da ich schon um 7.30 morgen aufstehen muss um die 8.30 Uhr Fähre nach Sylt zu bekommen, haben wir beschlossen um 23 Uhr Schluss zu machen. Mike hat eindeutig Joke verholfen zum Seig indem er in der letzte Runde mit ihr großzügig handelte. Egal - bei so einem perfekten Tag, darf jemand anders sogar gewinnen.

Dienstag, 28. April 2009

28. April - IZ-WEB


Es ist immer Interessant zu erleben wie das Leben immer wieder in Phase oder Wellen abläuft. Gestern und heute war für mich IT dran.

1998 gründet ich mit einem zweiten Pastor (Harald Meyenburg) IZ-WEB Internet Dienste. Ich war 98 auf der CeBit und zeigte ein paar Mitarbeiter dort der Homepage der Gemeinde damals mit meinem Predigt-Archiv und eine Firma bot mir auf der Stellen einen Vertrag als Web-Designer an. Ich dachte, wenn mich anstellen würden - warum versuche ich es nicht als neben Job.

Damit war praktisch IZ-WEB geboren - innerhalb eines Jahres hatten wir die meisten gewerblich Kunden innerhalb vom Kreis Steinburg. Wir schafften bald alles nicht mehr nebenbei und holten dann ein dritter Person ins Boot.

Das war ein ganz großer Fehler. Ein GbR ist ähnlich wie eine Ehe. So lange alles gut geht gibt es kaum Problem. Kommt es allerdings zu Trennung und die GbR muss aufgelöst werden - kann es ausgehen wie ein schlechter Scheidung und alle verlieren.

So geschah es leider bei uns. Ich habe viel Lehrgeld bezahlen dürfen, aber so ist das oft bei mir im Leben.

Es gibt Monate in dem ich so gut wie nichts für die Internet Firma tun muss. Alles läuft ohne Problem. Dann gibt es Tage und manchmal sogar Wochen wo ich viel Kraft, Zeit und Energie investieren muss.

Gestern habe ich für meinem Kunde www.bvdi-ev.de die Seite Veröffentlichungen neu einbauen dürfen.

Heute hatte ich es u.a. mit einem andere Kunde zu tun. Es ging um plötzlich auftretende Probleme bei seinem E-mail Account. Zum Glück war das Problem lokal und nicht ein Problem mit dem Mail Server. Aber wie kann man telefonisch jemand freundlich erklären, dass er das Problem ist und nicht wir?

Seit Jahren mache ich keine Werbung für IZ-WEB. Die Firma läuft irgendwie noch und ich habe ein paar Kunden wo ich noch Netzwerkbetreuer bin. Für andere Kunden bin ich noch den Web-Designer und für duzend andere bin ich nur der Provider für den Domain und Server und sie verwalten und pflegen den Homepage selbst.