Der Blick vom unser Hotel Zimmer Balkon ist unglaublich schön – gerade aus sehen wir das Mittelmeer und leicht nach rechts das Castillo de Santa Bárbara. Atemberaubend schön!
Nach einem nicht ganz so tollen Frühstück haben wir uns auf dem Weg gemacht um diese wunderschöne Stadt zu erkündigen.
Als erstes auf dem Plan stand die Burg. Auf dem 166 Meter hohen Berg Benacantil thront über der Stadt eine der flächenmäßig größten Burganlagen Europas und da wollten wir hin.
Im Internet stand: Ein Zugang ist der Aufzug, den man im Inneren des Berges Benacantil angelegt hat und der über einen ca. 200 m langen Tunnel von der Avenida de Jovellanos, gegenüber dem Postiguet-Strand, erreicht werden kann. Leider wurde genau dort Bauarbeiten durchgeführt und der Aufzug war gesperrt. Ich wurde schon mehrfach gewarnt, dass wir außer Saison fahren und vieles hat schon zu bzw. jetzt ist die Hauptbauzeit.
Wir sind dann zur Hauptkirche von Alicantes gelaufen – die Concatedral de San Nicolas de Bari. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist im Herrera-Stil gehalten. Unterwegs liefen wir auch entlang der Promenade Explanada de España, die aus 6,5 Millionen Marmorsteinchen bestehend und von Palmen gesaumt ist.
Dann haben wir der Park La Ereta entdeckt, der auf dem Berg Benacantil halbwegs hoch zur Burganlage sich befindet. Dort gab es nette Wasserspiele.
Der Weg nach oben zum Schloss war voll von Umwege und steile Passagen mit über 20% Neigung. Endlich kamen wir dort am Parkplatz an wo wir ganz leicht hätten mit dem Auto hin fahren können. Aber unsere zwei Stunden Spaziergang tat uns ganz gut. Die Burganlage ist gigantisch und der Aussicht bombastisch. Absolut einen „muss“ in Alicante!
Wir wollten den Nachmittag am Strand verbringen – aber sowohl Mona als auch ich haben keinen Handtuch mit, weil wir nur mit Handgepäck von 10 KG geflogen sind. Also wo können und sollten wir zwei Handtücher für den Strand billig kaufen können. Wir werden sie sowieso hier lassen müssen, weil wir sonst zu viel Gewicht im Handgepäck hätten.Es folgte einen weitere Spaziergang von 2 Stunden durch Alicante – zuerst durch die Altstadt und dann zum Touristen Information. Dort erfuhren wir was wir schon vermutet hatten. Fast alle Läden machen zwischen 14 und 17 zu. Unfassbar. Wir bekamen den Tipp zu der großen Kaufhaus in der Innenstadt zu laufen und dort nach einen „Beach towel“ also Strandhandtuch zu suchen. Dort im 8-stockigen Geschäft fanden wir endlich die Abteilung für Handtücher – allerdings die Preise waren sehr teuer. Das billigste was wir finden könnten waren stink-hässliche und haben trotz 50% Rabatts immer noch 15 Euro je Handtuch gekostet. Das war mir und Mona einfach zu teuer.
Also wir gingen weiter durch den Straßen von Alicante und haben wir uns bis zum Bahnhof durchgeschlagen – dort haben wir unseren Körper mit einem Turkey & Ham Sub von Subway gestärkt, bevor es dann nun ohne Decke und auch ohne Handtuch zum Strand ging.Zum Glück war es fast 17 Uhr und viele Menschen waren gerade dabei den Strand zu verlassen. Wir haben zwei Liegen ergattert und genossen das Klang der Wellen leider untermauert vom Bagger Geräusche am Tunnel des Burgs.
Wir fuhren dann erschöpft, eindrückt und glücklich zum Einkaufszentrum auf der Ausfahrtsstrasse nach Valencia und dort deckten wir uns mit zwei Decken, Wein, Cracker, Käse und Obst gut ein
Die Fahrt nach Dénia war wunderschön entlang der Küste des Mittelmeeres. Die Autobahn nach Valencia ist einen Maut Straße und davon wusste ich nicht – naja 6,90 Euro für weniger als eine Stunde Fahrt – ein bisschen happig finde ich.
Wir kamen um 19.30 im Hotel an, packten aus und waren Punkt 20 Uhr im Hotel Restaurant gleichsam wie 20 anderen Deutschen. Das Essen war 50% teuer als im Hotel Maya in Alicante – schmeckt jedoch sehr ähnlich – also Durchschnittlich.Ein Bonus ist hier unsere VIP Card – damit können wir die Sauna, Fitness Raum und Swimming Pool hier gratis nutzen. Also gleich nach dem Essen haben Mona und ich zwei Sauna Gänge gemacht und zwischen haben wir einige Runden im Pool geschwommen.
Als wir gehen wollte merkte, ich dass der Schlüssel für meinem Schließfach im Umkleidekabine nicht mehr in meiner Schwimmhose war. Es gab nur den Schlüssel – keinen Armband oder sonst etwas, leider. Ich habe die Dusche, Ruheraum abgesucht – keinen Schlüssel. Dann ging ich wieder in der Sauna und sucht auch dort überall – leider auch nicht. Mona ich lief wieder den Weg zum Pool ab – nicht. Mein Pass, Portmonee, Autoschlüssel und meine Kleider waren im Schrank und ich kam nicht dran. Langsam wurde ich nervös. Wir liefen dann die gesamte Länge des Pools ab und dort ziemlich mitten drin lag unten im Pool mein Schlüssel. Zitat Mona: mit dir ist es nie langweilig. Das stimmt.
Hier in Dénia haben wir eine kleine Wohnung gemietet mit getrenntem Schlafzimmer, Wohnzimmer plus integrierten Küche und einem großem Bad. Es ist fast Schade, dass wir nur eine Nacht hier verbringen werden aber morgen Abend sind wir schon in Valencia und vorher werden wir noch genauer Xábia und Dénia erleben dürfen.
Montag, 18. Oktober 2010
18. Okt – Alicante
Sonntag, 17. Oktober 2010
17. Okt – Flug nach Alicante
Die Nacht war kurz. Sehr kurz. Mona war erst gegen 4 Uhr morgen eingeschlafen und ich erst gegen 4:30. Um 7 war ich wieder wach – da bleibt nicht viel Zeit für die Augen zu schließen. Frühstück war bei Mona um 9 und dann um 10:30 waren wir unterwegs nach Bremen um unsere Flug um 15.10 Uhr nach Alicante mit Ryan Air zu kriegen. Eigentlich fährt man locker in zwei Stunden von Itzehoe nach Bremen. Damit wären wir um 12:30 in Bremen gewesen. Ich wollte das Auto außerhalb vom Flughafen parken um dann mit der Straßenbahn zum Flughafen zu kommen. Denn ich war zu geizig über 50 Euro Parkgebühr für eine Woche zu zahlen.
Nun wie es so schön heißt – eine Reise die ist lustig, eine Reise da geht immer etwas schief. Zuerst war eine angekündigte Vollsperrung der A23 bis 11:00 zwischen Elmshorn und Pinneberg wegen Jagd auf Wild. Bei den 11 Uhr Nachrichten war die Vollsperrung noch nicht aufgehoben und wir dachten – na toll, Aber 10 Minuten später als wir vor Ort waren, dürften wir auf der Autobahn bleiben und wir sahen wir die Schilder abgebaut wurde. Leider gab es 5 KM Stau vor und im Elbtunnel. Da ging alles nur im Schneckentempo voran – aber wir hatten noch genügend Zeit und macht uns noch keine Sorgen.
Dann auf der A1 hörten wir im Radio von einer weiteren Vollsperrung bei Sittensen wegen einen Brückensprengung. Dieses Mal war es gut 7 KM Stau im Schnecken Tempo – also über 80 weitere Minuten im Stau. Da wurden wir langsam nervös. Wir folgten den U22 und wurden immer weiter von der Autobahn geleitet. Als dann die Stelle kam wo normalerweise die U22 zurück auf der A1 geführte wird – da stand – gesperrt wegen Gleisarbeiten. Also weitere 45 Minuten, häufig nur beim Tempo 30, haben wir hinter uns bringen müssen.
Schließlich waren wir auf der A1 aber die Uhr sagte schon 14:10. Da folgten weitere 10 KM Baustellen bei Tempo 80 (FRUST!) – als die ganzen ärgerlichen Baustellen hinter uns waren fuhr so schnell wie mein Kangoo konnte (138 KM/H) und wir kamen am Flughafen um 14:35 an.
Ich hatte schon Plan-B im Kopf mit Ramona nach Amsterdam zu fahren und dann weiter vielleicht nach Paris, denn niemals glaubte ich nach Onboard gehen zu dürfen. Aber die hatte schon vorher die Online Check-in gemacht und deshalb müssten wir nur durch die Sicherheitskontrollen schnell durch und kaum 5 Minuten später haben wir schon unsere Plätzen im Flugzeug nehmen können.
Das war knapp!!!! Allerdings meine Idee Außerhalb zu parken ist gestorben. Ich habe im Parkhaus direkt am Flughafen geparkt und darf nun die 50 Parkgebühr zahlen wenn ich zurück in Bremen bin: - (
Ein Lob muss ich aussprechen – obwohl ich noch nie vorher am Bremerflughafen war, habe ich alles sofort gefunden. Die Beschilderung war exzellent und die Verkehrsanbindung vorbildlich. Dort in Bremen hat RyanAir ein eigenes Terminal und alles wurde sehr zügig und professionell abgewickelt!
Der Flug verlief recht Ereignislos bis zur Landung – der Pilot bekam kurz bevor die Reifen aufsetzten die Anordnung vom Tower durch zu starten. Mona wurde es richtig übel und viele Menschen um mich herum hatten Panik im Gesicht geschrieben. Ich kannte das schon und ich finde der Pilot hat superb reagiert. Die Leistung der Turbinen ganz schnell das Flugzeug wieder nach oben zu ziehen ist gewaltig.
In Alicante haben wir unser SEAT Ibiza vom Avis abgeholt und sind dann direkt zum Hotal Maya gefahren.
Da wie in Spanien es so üblich ist, könnten wir erst ab 20 Uhr ins Restaurant. Deshalb haben wir einen sehr netten Spaziergang entlang des Strands von Costa Blanca und dann über die Fußgängerzone zurück zum Hotel.
P.S. - Bilder kommen noch