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Donnerstag, 5. Juli 2012

05. Juli . Römer 5, 1 - 11

Heute Abend war Hauskreis in Vaale und dort haben wir weiter den Römerbrief durchgenommen. Dieses Mal ging es um Römer 5, 1-11

Besonders die Verse 3-4 haben uns beschäftigt wo es steht

„Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig, Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung."

Wir als Hauskreis waren bereit die Leiden zu ertragen, aber es fiel uns sehr schwer auch dafür zu danken. Allerdings haben wir erkennt, dass wir oft Jesus gerade im Leiden erkannt haben und das draus unsere Glauben stärker geworden ist.

Wir fanden die unterschiedlichen Übersetzungen echt gut hier.

Die Schlachter Bibel sagt:

weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;

Die neue Genfer Übersetzung sagt:

Denn wir wissen, dass Not uns lehrt durchzuhalten, und wer gelernt hat durchzuhalten, ist bewährt, und bewährt zu sein festigt die Hoffnung

Die neue evangelistische Übersetzung drückt es so aus:

Aber nicht nur das: Wir sind auch stolz auf die Bedrückungen, denen wir ausgesetzt sind, denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen; und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung.


Hier nun der gesamte Textabschnitt von der Hoffnung für alle.

Mit Gott versöhnt
1 Nachdem wir durch den Glauben von unserer Schuld freigesprochen sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.
2 Wir können ihm vertrauen, er hat uns die Tür zu diesem neuen Leben geöffnet. Im Vertrauen haben wir dieses Geschenk angenommen. Und mehr noch: Wir werden einmal an Gottes Herrlichkeit teilhaben. Diese Hoffnung erfüllt uns mit Freude und Stolz.
3 Doch nicht nur dafür sind wir dankbar. Wir danken Gott auch für die Leiden, die wir wegen unseres Glaubens auf uns nehmen müssen. Denn Leid macht geduldig,
4 Geduld aber vertieft und festigt unseren Glauben, und das wiederum gibt uns Hoffnung.
5 Und diese Hoffnung geht nicht ins Leere. Denn uns ist der Heilige Geist geschenkt, und durch ihn hat Gott unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt.
6 Schon damals, als wir noch hilflos der Sünde ausgeliefert waren, ist Christus zur rechten Zeit für uns gottlose Menschen gestorben.
7 Kaum jemand von uns würde für einen anderen Menschen sterben, selbst wenn er schuldlos wäre. Es mag ja vorkommen, dass einer sein Leben für einen ganz besonders gütigen Menschen opfert.
8 Gott aber hat uns seine große Liebe gerade dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.
9 Wenn wir jetzt von Gott angenommen sind, weil Jesus sein Blut für uns vergossen hat, dann werden wir erst recht am kommenden Gerichtstag vor Gottes Zorn gerettet.
10 Als wir noch seine Feinde waren, hat Gott uns durch den Tod seines Sohnes mit sich selbst versöhnt. Wie viel mehr werden wir, da wir jetzt Frieden mit Gott haben, am Tag des Gerichts bewahrt bleiben, nachdem ja Christus auferstanden ist und lebt1.
11 Doch das ist nicht der einzige Grund, Gott zu loben und ihm zu danken: Schon jetzt sind wir ja durch unseren Herrn Jesus Christus mit Gott versöhnt.

Sonntag, 13. Mai 2012

13. Mai - Lübeck und Rendsburg

Heute war Muttertag und ich habe deshalb in Lübeck aus Sprüche 31,10-31 gepredigt und die perfekte Frau.

Hier kannst du die Predigt aus Lübeck hören

Ein Loblied auf die tatkräftige Frau
10 Eine tüchtige Frau - wer findet sie schon? Sie ist wertvoller als viele Juwelen!
11 Ihr Mann kann sich auf sie verlassen, sie bewahrt und vergrößert seinen Besitz.
12 Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu.
13 Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit geschickten Händen.
14 Von weit her schafft sie Nahrung herbei, wie ein Handelsschiff aus fernen Ländern.
15 Noch vor Tagesanbruch steht sie auf und bereitet das Essen; den Mägden sagt sie, was zu tun ist.
16 Sie hält Ausschau nach einem ertragreichen Feld und kauft es; von dem Geld, das ihre Arbeit einbringt, pflanzt sie einen Weinberg.
17 Unermüdlich und voller Tatkraft ist sie bei der Arbeit; was getan werden muss, das packt sie an!
18 Sie merkt, dass ihr Fleiß Gewinn bringt; beim Licht der Lampe arbeitet sie bis spät in die Nacht.
19 Ihre Stoffe webt und spinnt sie selbst.
20 Sie erbarmt sich über die Armen und gibt den Bedürftigen, was sie brauchen.
21 Den kalten Winter fürchtet sie nicht, denn ihre ganze Familie hat Kleider aus guter und warmer Wolle.
22 Sie fertigt schöne Decken an, und ihre Kleider macht sie aus feinem Leinen und purpurroter Seide.
23 Ihr Mann ist überall bekannt, und was er sagt, hat großes Gewicht im Rat der Stadt.
24 Sie näht Kleidung aus wertvollen Stoffen und verkauft sie, ihre selbst gemachten Gürtel bietet sie den Händlern an.
25 Sie ist eine würdevolle und angesehene Frau, zuversichtlich blickt sie in die Zukunft.
26 Sie redet nicht gedankenlos, und ihre Anweisungen gibt sie freundlich.
27 Sie kennt und überwacht alles, was in ihrem Haus vor sich geht - nur Faulheit kennt sie nicht!
28 Ihre Söhne reden voller Stolz von ihr, und ihr Mann lobt sie mit überschwänglichen Worten:
29 "Es gibt wohl viele gute und tüchtige Frauen, aber du übertriffst sie alle!"
30 Anmut kann täuschen, und Schönheit vergeht wie der Wind - doch wenn eine Frau Gott gehorcht, verdient sie Lob!
31 Rühmt sie für ihre Arbeit und Mühe! In der ganzen Stadt soll sie für ihre Taten geehrt werden!


Eine ganz andere Predigt über 2. Petrus 1,3-11 habe ich dann am Nachmittag in Rendsburg gehalten.

Hier kannst du die Predigt aus Rendsburg hören


Bewährung im Glauben
3 Gott hat uns alles geschenkt, was wir brauchen, um zu leben, wie es ihm gefällt. Denn wir haben ihn kennen gelernt; er hat uns in seiner Macht und Herrlichkeit zu einem neuen Leben berufen.
4 Dadurch hat er uns das Größte und Wertvollste überhaupt geschenkt: Er hat euch zugesagt, dass ihr an seinem ewigen Wesen und Leben Anteil haben werdet. Denn ihr seid dem Verderben entronnen, das durch die menschlichen Leidenschaften und Begierden in die Welt gekommen ist.
5 Deshalb setzt alles daran, Gott zu vertrauen, und zeigt das durch ein vorbildliches Leben. Jeder soll sehen, dass ihr Gott kennt.
6 Diese Erkenntnis Gottes zeigt sich in eurer Selbstbeherrschung. Selbstbeherrschung erfordert Ausdauer, und aus der wiederum erwächst wahre Liebe zu Gott.
7 Wer Gott liebt, wird auch seine Brüder und Schwestern lieben, und schließlich werden alle Menschen diese Liebe zu spüren bekommen.
8 Wenn ihr diesen Weg geht und dabei weiter vorankommt, wird euer Glaube nicht leer und wirkungslos bleiben, sondern ihr werdet unseren Herrn Jesus Christus immer besser kennen lernen.
9 Wer aber nicht auf diesem Weg ist, der tappt wie ein Blinder im Dunkeln, denn er hat vergessen, dass er von seiner Schuld befreit wurde.
10 Deshalb sollt ihr euch mit aller Kraft in dem bewähren, wozu Gott euch berufen und auserwählt hat. Dann werdet ihr nicht vom richtigen Weg abkommen,
11 und die Tür zur ewigen Welt unseres Herrn und Retters Jesus Christus wird euch weit offen stehen.