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Sonntag, 14. Juni 2015

14. Juni - Predigt in der Baptisten Gemeinde in Rendsburg



Mat 5,16

16 So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.


WIE??


Das 10 Sekunde Prinzip – Tu als Nächstes einfach das, von dem du ziemlich sicher bist, dass Jesus es möchte.

(und entscheide dich sofort dafür – innerhalb der nächsten zehn Sekunden -, bevor du es dir wieder anders überlegst!)


Sonntag, 12. April 2015

12. April - Predigt in Heide und Rendsburg






1) Gott hat mich verändert
a) Das Ausmaß dieser Veränderung

2. Kor. 5, 17 - Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

b) Die Art dieser Veränderung


  • • Er bewirkt unsere Buße
  • • Er bewirkt unsere Wiedergeburt
  • • Er vergibt uns unsere Schuld
  • • Er macht uns gerecht
  • • Er erlöst bzw. errettet uns
  • • Er heiligt uns
  • • Er versöhnt uns mit sich selbst
  • • Er schenkt uns den Glauben
  • • Er schenkt uns Heilsgewissheit
  • • Er macht uns zu Seinem Kind
  • • Er macht uns zu Erben
  • • Er schenkt uns eine neue Natur
  • • Er schenkt uns ewiges Leben
  • • Er fügt uns in die Gemeinde ein
  • • Er befähigt uns zum Dienst
  • • Er gibt uns den Heiligen Geist
  • • Er gibt unserem Leben einen neuen Sinn
  • • Er übernimmt die Herrschaft über uns
  • • Er schafft eine enge Gemeinschaft zwischen dem Herrn Jesus und uns




2) Gott will mich verändern
a) Das Wesentliche tut Er (Gal. 5, 22 - 23)
b) Es geht nicht ohne meine Beteiligung (Röm. 12, 2)


3) Ich muss mich verändern (Eph. 4, 25 - 32)
a) bzgl. der Wahrheit (V. 25)
b) bzgl. meiner Gefühle (V. 26 - 27)
c) bzgl. fremden Eigentums (V. 28)
d) bzgl. meines Redens (V. 29 - 30)
e) bzgl. meines Umgangs mit anderen Menschen (V. 31 - 32)



25 Belügt einander also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit. Wir sind doch als Christen die Glieder eines Leibes, der Gemeinde Jesu. 26 Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt. 27 Gebt dem Teufel keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften. 28 Wer früher von Diebstahl lebte, der soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen, damit er auch noch Notleidenden helfen kann. 29 Redet nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle. 30 Beleidigt nicht den Heiligen Geist. Als Gott ihn euch schenkte, hat er euch sein Siegel aufgedrückt. Er ist doch euer Bürge dafür, dass der Tag der Erlösung kommt. 31 Mit Bitterkeit, Jähzorn und Wut sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht über andere, und vermeidet jede Feindseligkeit. 32 Seid vielmehr freundlich und barmherzig, und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.




Hier nun die Predigt in Rendsburg über Jakobus 4





Freundschaft mit der Welt - Feindschaft mit Gott
1 Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass ihr euren Leidenschaften und Trieben nicht widerstehen könnt? 2 Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen. 3 Wenn ihr freilich Gott nur darum bittet, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen, wird er euch nichts geben. 4 Ihr Treulosen! Ist euch denn nicht klar, dass Freundschaft mit der Welt zugleich Feindschaft mit Gott bedeutet? Wer also ein Freund dieser Welt sein will, der wird zum Feind Gottes. 5 Oder meint ihr, die Heilige Schrift sagt ohne jeden Grund: "Leidenschaftlich wünscht sich Gott, dass der Geist, den er in uns wohnen lässt, ganz ihm gehört"?1 6 Aber was Gott uns schenken will, ist noch viel mehr. Darum heißt es auch: "Die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er hilft denen, die wissen, dass sie ihn brauchen."2 7 Unterstellt euch Gott, und widersetzt euch dem Teufel. Dann muss er von euch fliehen. 8 Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein. Wascht die Schuld von euren Händen, ihr Sünder, und lasst Gott allein in euren Herzen wohnen, ihr Unentschiedenen! 9 Seht doch endlich ein, wie groß eure Schuld ist; erschreckt und trauert darüber! Dann werdet ihr nicht mehr lachen, sondern weinen; und aus eurer Freude wird Traurigkeit. 10 Beugt euch vor dem Herrn! Erst dann wird Gott euch aufrichten.

Nicht über andere urteilen!
11 Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. 12 Gott allein ist beides: Gesetzgeber und Richter. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

Falsche Sicherheit
13 Noch etwas will ich euch sagen. Manche von euch kündigen an: "Heute oder morgen wollen wir hier- und dorthin reisen. Wir wollen dort ein Jahr bleiben, gute Geschäfte machen und viel Geld verdienen." 14 Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen geschieht! Was ist denn schon euer Leben? Nichts als ein leiser Hauch, der - kaum ist er da - auch schon wieder verschwindet. 15 Darum sollt ihr lieber sagen: "Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dieses oder jenes tun." 16 Ihr aber seid stolz auf eure Pläne und gebt damit an. Eine solche Überheblichkeit ist verwerflich. 17 Wer Gelegenheit hat, Gutes zu tun, und tut es trotzdem nicht, der wird vor Gott schuldig.



Sonntag, 8. März 2015

08. März - Predigt über Jakobus 3 in der RD

Hier ist die Predigt über Jakobus 3 die ich in der Auferstehungsgemeinde Rendsburg gehalten habe







1 Liebe Brüder und Schwestern! Es sollten sich nicht so viele in der Gemeinde danach drängen, andere im Glauben zu unterweisen. Denn ihr wisst ja: Wer andere lehrt, wird von Gott nach besonders strengen Maßstäben beurteilt. 2 Und machen wir nicht alle immer wieder Fehler? Wem es freilich gelingt, nie ein verkehrtes Wort zu sagen, den kann man als vollkommen bezeichnen. Denn wer seine Zunge im Zaum hält, der kann auch seinen ganzen Körper beherrschen. 3 So legen wir zum Beispiel den Pferden das Zaumzeug ins Maul und beherrschen sie damit. 4 Und selbst die großen Schiffe, die nur von starken Winden vorangetrieben werden können, lenkt der Steuermann mit einem kleinen Ruder, wohin er will. 5 Genauso ist es mit unserer Zunge. So klein sie auch ist, so groß ist ihre Wirkung! Ein kleiner Funke setzt einen ganzen Wald in Brand. 6 Mit einem solchen Feuer lässt sich auch die Zunge vergleichen. Sie kann eine ganze Welt voller Ungerechtigkeit und Bosheit sein. Sie vergiftet uns und unser Leben, sie steckt unsere ganze Umgebung in Brand, und sie selbst ist vom Feuer der Hölle entzündet. 7 Die Menschen haben es gelernt, wilde Tiere, Vögel, Schlangen und Fische zu zähmen und unter ihre Gewalt zu bringen. 8 Aber seine Zunge kann kein Mensch zähmen. Ungebändigt verbreitet sie ihr tödliches Gift. 9 Mit unserer Zunge loben wir Gott, unseren Herrn und Vater, und mit derselben Zunge verfluchen wir unsere Mitmenschen, die doch nach Gottes Ebenbild geschaffen sind. 10 Segen und Fluch kommen aus ein und demselben Mund. Aber genau das, meine lieben Brüder und Schwestern, darf es bei euch nicht geben! 11 Fließt denn aus einer Quelle gleichzeitig frisches und ungenießbares Wasser? 12 Kann man Oliven von Feigenbäumen pflücken oder Feigen vom Weinstock? Ebenso wenig kann man aus einer salzigen Quelle frisches Wasser schöpfen.

13 Hält sich jemand von euch für klug und weise? Dann soll das an seinem ganzen Leben abzulesen sein, an seiner Freundlichkeit und Güte. Sie sind Kennzeichen der wahren Weisheit. 14 Seid ihr aber voller Neid und Streitsucht, dann braucht ihr euch auf eure angebliche Weisheit nichts einzubilden. In Wirklichkeit verdreht ihr so die Wahrheit. 15 Eine solche Weisheit kann niemals von Gott kommen. Sie ist irdisch, ungeistlich, ja teuflisch. 16 Wo Neid und Streitsucht herrschen, da gerät alles in Unordnung; da wird jeder Gemeinheit Tür und Tor geöffnet. 17 Die Weisheit aber, die von Gott kommt, ist vor allem aufrichtig; außerdem sucht sie den Frieden, sie ist freundlich, bereit nachzugeben und lässt sich etwas sagen. Sie hat Mitleid mit anderen und bewirkt Gutes; sie ist unparteiisch, ohne Vorurteile und ohne alle Heuchelei. 18 Nur wer selber Frieden schafft, wird die Gerechtigkeit ernten, die dort aufgeht, wo Frieden herrscht.

Sonntag, 9. November 2014

09 Nov - Predigt in Lübeck und Rendsburg

Heute habe ich in zwei verschiedene Gemeinden gepredigt.

In Lübeck habe ich über "Eine gesunde Gemeinde hält zusammen und ist doch offen für neue!" gepredigt.






Am Nachmittag habe ich in der Auferstehungsgemeinde Rendsburg über Psalm 63 gepredigt




Sonntag, 12. Oktober 2014

12 Okt - Predigt in Lauenburg und Rendsburg

Heute morgen habe ich zum letzten Mal in der Christus Gemeinde Lauenburg gepredigt. Mein Thema war Epheser 3,14-21. Ich hoffe, dass die Gemeinde viel Weisheit in der Zukunft hat.





Nachmittags habe ich dann über ein christliches Leben laut Epheser 4,17-32 in der Auferstehungsgemeinde Rendsburg gepredigt


Sonntag, 14. September 2014

14 Sept – Predigten in Itzehoe und Rendsburg

Zum ersten Mal habe ich dieses Jahr im Christuszentrum Itzehoe gepredigt anlässlich unseres Alphakurs.

Das Thema war – Wer ist Gott?




Hier kannst du die Predigt als MP3 hören


Hier kannst du die Power Point runterladen


1. Gott ist der Schöpfer der Welt
- Gott schuf diese Welt
und jeden einzelnen Menschen, Dich, ihm zum Gegenüber sehr gut
und einzigartig!
<> Wir sind kein Zufallsprodukt. Evolution, Urknall, „wenn eine Druckerei explodiert, erhält man keine Bibliothek“!

Psalm 139,13-16:
„Du hast mich geschaffen – meinen Körper und meine Seele,
im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.
Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!
Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!
Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet
im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen.
Alle Tage meines Lebens hast du in dein buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann.“


Gott spricht (Jer 31,3):„Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt!“

- Als Schöpfer hat Gott „Ewigkeit in unsere Herzen gelegt“ (Prediger 3,11),
also eine tiefe Sehnsucht nach Gemeinschaft mit ihm, dem Schöpfer, damit das zusammenkommt, was ganz ursprünglich zusammengehört.


2. Gott ist eine Persönlichkeit – keine unpersönliche Kraft

Gott ist lebendig und ewig im Gegensatz zu leblosen Talismännern (Götzen)
und vergänglichen Idolen.
Jer 9,22-23a / 10, 2ff:
„Ich, der Herr sage: Ein Weiser soll nicht stolz sein auf seine Weisheit, der
Starke nicht auf seine Stärke und ein Reicher nicht auf seinen Reichtum. Nein, Grund zum
Stolz hat nur, wer mich erkennt und begreift, dass ich der Herr bin.“…

„Dient nicht den Götzen…die Religionen der Völker
(Religion verstanden als die vom Menschen gesuchten Wege, an einen wie auch immer
gearteten Gott heranzukommen und mit ihm in Beziehung zu treten:
Leistung, Gebote einhalten, Askese, Opfer)
sind eine Täuschung:
Da fällen sie im Wald einen Baum, und der Kunsthandwerker
fertigt daraus eine Figur an. Er verziert das Standbild mit Silber und Gold und nagelt es
fest, damit es nicht wackelt. Und dann steht sie da, die Göttefigur, wie eine
Vogelscheuche im Gurkenfeld. Sie kann weder reden noch gehen, sie muss getragen
werden. Fürchtet euch nicht vor diesen Göttern! Sie können euch nichts Böses tun, und
noch weniger können sie euch helfen. Herr, dir ist niemand gleich.“


Gott kümmert sich um mich und versorgt mich.

Psalm 23
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zum frischen Wasser.
Er erquickt meine Seele. Er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.


Matthäus 6, 26-34 (Bergpredigt):
„Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte.
Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass er sich um euch noch viel mehr kümmert?...Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Erde grünt und morgen vielleicht schon verbrannt wird, meint ihr, dass er euch dann vergessen würde?
Vertraut ihr Gott so wenig? Hört also auf, voller Sorgen zu denken, „Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?“ Wollt ihr denn leben wie Menschen, die Gott nicht kennen und sich nur mit diesen Dingen beschäftigen? Euer Vater im Himmel weiß ganz genau, dass ihr das alles braucht. Gebt nur Gott und seiner Sache den ersten Platz in eurem Leben, so wird er euch alles geben, was ihr nötig habt. Deshalb habt keine Angst vor der Zukunft! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat. Gott wird auch morgen für euch sorgen.“


Gott sieht und kennt mich. Er ist mir nahe.
Psalm 139, 1-12
„Herr, du durchschaust mich und kennst mich durch und durch.
Ob ich sitze oder stehe – du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke.
Ob ich gehe oder liege – du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut.
Schon bevor ich rede, weißt du, was ich sagen will. Von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine schützende Hand über mir.
Dass du mich so genau kennst – unbegreiflich ist das, zu hoch, ein unergründliches Geheimnis!
Wie könnte ich mich dir entziehen; wohin könnte ich fliehen, ohne dass du mich siehst?
Stiege ich zum Himmel hinauf – du bist da!
Wollte ich mich im Totenreich verbergen – auch dort bist du!
Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im äußersten Westen, wo sie untergeht, dann würdest du auch dort mich führen und nicht mehr loslassen. Wünschte ich mir: „Völlige Dunkelheit soll mich umhüllen, das Licht um mich soll Nacht werden!“ – für dich ist auch das Dunkel nicht finster; die Nacht scheint wie der helle Tag und die Finsternis strahlend wie das Licht.“


Gott hat Emotionen:
Unsere Distanz unsere Rebellion und unser Misstrauen ihm gegenüber, brechen ihm das Herz, aber seine Liebe und sein Erbarmen sind stärker!
Hosea 11, 8-9
„Wie könnte ich dich im Stich lassen,…? Wie könnte ich dich aufgeben, …? Nein, es bricht mir das Herz, ich kann es nicht; ich habe Mitleid mit dir….Denn ich bin Gott und kein Mensch. Ich bin der Heilige, der bei Euch wohnt.“

Gott vergibt
Psalm 103, 8. 10-13
„Barmherzig und gnädig ist der Herr, groß ist seine geduld und grenzenlos seine Liebe!
Er bestraft uns nicht, wie wir es verdienen; unsere Sünden und Verfehlungen zahlt er uns nicht heim. Denn so hoch wie der Himmel über der Erde ist, so groß ist seine Liebe zu allen, die ihm mit Ehrfurcht begegnen. So fern, wie der Osten vom Westen liegt, so weit wirft Gott unsere Schuld von uns fort! Wie ein Vater seine Kinder liebt, so liebt der Herr alle, die ihn ehren.“


Gott ist gut. Weil er die Übersicht hat, setzt er die besten Maßstäbe.
Micha 6,8:
„Der Herr hat euch doch längst gesagt, was gut ist. Er fordert von euch nur eines:
Haltet euch an meine Worte, begegnet allen mit Liebe und lebt in liebevollem Respekt vor mir, eurem Gott.“


3. Gott ist beziehungsorientiert

Gott in sich ist schon ein Beziehungsgeflecht, nämlich 3 Personen in einer:
Gott der Vater, der Sohn und der Heilige Geist (gleiche Substanz in verschiedenen Erscheinungsweisen wie Wasser in den 3 Aggregatzuständen).
Gott schuf die Menschen zu seinem Gegenüber, um mit ihnen in Beziehung zu leben.
„Lasset uns Menschen machen…“ (1.Mose 1,26)

Unsere Bestimmung ist es nicht, eine Schnittblume zu sein und zu verwelken. Unsere Bestimmung ist eine hier auf der Erde beginnende und nach unserem Tod in die Ewigkeit übergehende Beziehung zu Gott! Wir entstammen Gottes Gedanken und dürfen nach unserem Leben hier in seine Arme laufen (Lied!) und die Ewigkeit bei ihm verbringen. Damit bekommt unsere Lebenszeit auf dieser Erde eine Vorläufigkeit. „Wimpernschlag vor der Ewigkeit“!

Die Geschichte der Bibel ist die Beziehungsgeschichte Gottes mit seinen Menschen.

Gott baute zunächst Beziehung zu einzelnen Menschen (Bund)

Noah (Bewahrung / Zeichen am Himmel >Regenbogen: die Erde wird erhalten bleiben).
(1.Mose 9, 1-17)

Abraham (Land als Lebensraum / Zeichen am Körper > Beschneidung: Ich bin dein Gott)
(1.Mose 17)

David (Königtum > Zeichen für Kontinuität, Erbfolge: Vater – Sohn - Schaft, ewige Güte)
(2.Samuel 7,12-16)

Bund mit allen Menschen:
(Joel 3,1) „In späterer Zeit will ich, der Herr, alle Menschen mit meinem Geist erfüllen…“

Gott hat zwei herausragende Charaktereigenschaften: Liebe und Heiligkeit, die sich nicht ausschließen.

Liebe: „Gott ist Liebe“ - 1. Johannesbrief 4,8
„Du bist wertvoll in meinen Augen und ich liebe dich“ Jesaja 43,4
Seine Liebe zeigt sich darin, dass er jeden einzelnen Menschen
- ausgezeichnet geschaffen hat (> unverlierbare Würde!)
- in eine liebevolle Beziehung einlädt
> aus Liebe lässt er uns die Freiheit, darauf zu reagieren!
Lukas 12,34: „Wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein!“
Josua 24, 15: „Wenn es euch aber nicht gefällt, dem Herrn zu dienen, dann entscheidet euch, wem ihr dienen wollt….“
- versorgen möchte und ihm nahe ist
- unabhängig von seiner Reaktion in Liebe zugewandt und treu bleibt, denn Gott bleibt sich selbst treu!

Gottes zentrale Motivation ist Liebe, die an seiner Hingabe zu erkennen ist!

Heiligkeit:
Gottes Heiligkeit bedeutet:
Gott ist einfach nur gut, tadellos, makellos rein! Gott ist die Abwesenheit von Bösem!
Aus Liebe resultieren unumstößliche heilige = gute Maßstäbe.
Markus 12,29-31
„Der Herr, ist unser Gott, der Herr allein. Ihn sollst du von ganzem Herzen lieben, mit ganzer Hingabe, mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft. Liebe deine Mitmenschen, wie du dich selber liebst.“

Gott erfüllt sein Versprechen und baut eine Brücke zu uns Menschen über alle Distanz, Beziehungslosigkeit hinweg:
„Denn so sehr hat Gott die Menschen geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab.
Jeder der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“


4. Gott als Vater > als Inbegriff der besten Elternschaft!
Vaterbegriff ganz unbelastet verstanden:
So wie der beste Vater und die beste Mutter zusammen

„Du Herr, bist doch unser Vater, „unser Erlöser“ hast du von je her geheißen.“
(Jes 63,16)
Alle Menschen sind Gottes geliebte Geschöpfe.
Als Christen werden wir Gottes Kinder (1. Johannesbrief 3,1):
„Seht wie groß die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Wir dürfen uns nicht nur Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich.“

Gott schenkt uns die Gewissheit, dass wir seine geliebten Kinder sind (Römerbrief 8,15):
„Gottes Geist führt euch nicht in die Sklaverei. Nein, er macht euch zu Gottes Kindern. Deshalb könnt ihr furchtlos und ohne Angst zu Gott kommen und ihn Vater nennen.“

Jesus stellt uns Gott in erster Linie als liebenden Vater vor (Lukas 15,11-24)
Die Geschichte von den verlorenen Söhnen zeigt uns,
- dass wir Gottes geliebte Kinder und Erben sind,
- dass er uns in seiner Liebe alle Freiheit lässt,
- dass er auf uns und unsere Reaktion in Liebe wartet,
- dass seine vergebende Liebe größer als aller Schaden ist,
- dass seine ganze Fürsorge uns gilt,
- dass bei ihm unser wahres Zuhause zu finden ist.
„Er erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn“ (V.20)
„kam der Vater zu ihm und bat: Komm…“ (V.28 /werbende Liebe)

Die Reise zu Gott kann beginnen, in der Jesus sagt:
„Wer mich sieht, sieht den Vater.“ (Johannesevangelium Kapitel 14 Vers 9)


Danach habe ich in Rendsburg gepredigt über 1 Thessalonicher 5



Hier kannst du die Predigt als MP3 hören



Hoffnung über den Tod hinaus
13 Und nun, liebe Brüder und Schwestern, möchten wir euch nicht im Unklaren darüber lassen, was mit den Christen ist, die schon gestorben sind. Ihr sollt nicht trauern wie die Menschen, denen die Hoffnung auf das ewige Leben fehlt.
14 Wir glauben doch, dass Jesus gestorben und auferstanden ist. Darum vertrauen wir auch darauf, dass Gott alle, die im Glauben an Jesus Christus gestorben sind, auferwecken wird. Wenn er kommt, werden sie dabei sein.
15 Denn das hat uns der Herr ganz gewiss zugesagt: Wir, die beim Kommen des Herrn noch am Leben sind, werden gegenüber den Toten nichts voraushaben.
16 Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune ertönen, und Christus, der Herr, wird vom Himmel herabkommen. Als Erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind.
17 Dann werden wir, die wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, mit ihnen zusammen unserem Herrn auf Wolken entgegengeführt, um ihm zu begegnen. So werden wir für immer bei ihm sein.
18 Tröstet euch also gegenseitig mit dieser Hoffnung.


Wir warten auf Christus
1 Wann das alles sein wird, zu welcher Zeit und Stunde, brauchen wir euch, liebe Brüder und Schwestern, nicht zu schreiben.
2 Ihr wisst ja, dass der Tag, an dem der Herr kommt, so unerwartet eintreffen wird wie ein Dieb in der Nacht.
3 Wenn sich die Leute in Sicherheit wiegen und sagen werden: "Überall ist Ruhe und Frieden", wird sie das Ende so plötzlich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau. Es wird für niemanden mehr einen Ausweg geben.
4 Doch ihr, liebe Brüder und Schwestern, lebt ja nicht in der Finsternis. Also kann euch der Tag, an dem der Herr kommt, auch nicht wie ein Dieb in der Nacht überraschen.
5 Als Christen sind wir Kinder des Lichts, Kinder des hellen Tages; wir gehören nicht zur Nacht mit ihrer Finsternis.
6 Darum lasst uns nicht schlafen wie die anderen! Wir wollen hellwach und nüchtern bleiben!
7 Denn die Müden schlafen in der Nacht, und die Säufer feiern nachts ihre Trinkgelage.
8 Wir aber haben uns für den Tag entschieden und wollen wach, nüchtern und kampfbereit sein. Dazu brauchen wir als Brustpanzer den Glauben und die Liebe. Die Hoffnung auf Erlösung wird uns wie ein Helm schützen.
9 Denn Gott will uns nicht seinem Zorn und Gericht aussetzen; wir sollen vielmehr durch unseren Herrn Jesus Christus gerettet werden.
10 Christus ist für uns gestorben, damit wir - ganz gleich, ob wir nun leben oder schon gestorben sind - mit ihm ewig leben.
11 So ermutigt und tröstet einander, wie ihr es ja auch bisher getan habt.


Anweisungen für die Gemeinde
12 Liebe Brüder und Schwestern! Ich bitte euch darum, all die besonders zu achten und anzuerkennen, die sich für euch einsetzen, die eure Gemeinde leiten und euch vor falschen Wegen bewahren wollen.
13 Für ihre Mühe sollt ihr sie lieben und ihnen dankbar sein. Vor allem aber lebt in Frieden miteinander.
14 Außerdem, ihr Lieben, weist die zurecht, die ihr Leben nicht ordnen. Baut die Mutlosen auf, helft den Schwachen, und bringt für jeden Menschen Geduld und Nachsicht auf.
15 Keiner von euch soll Böses mit Bösem vergelten; bemüht euch vielmehr darum, einander wie auch allen anderen Menschen Gutes zu tun.
16 Freut euch zu jeder Zeit!
17 Hört niemals auf zu beten.
18 Dankt Gott für alles. Denn das erwartet Gott von euch, weil ihr zu Jesus Christus gehört.
19 Lasst den Geist Gottes ungehindert wirken!
20 Wenn jemand unter euch in Gottes Auftrag prophetisch redet, so weist ihn nicht ab.
21 Prüft alles, und behaltet das Gute!
22 Das Böse aber - ganz gleich in welcher Form - sollt ihr meiden.


Herzliche Grüße
23 Möge Gott euch mit seinem Frieden erfüllen und euch helfen, ohne jede Einschränkung ihm zu gehören. Er bewahre euch, damit ihr fehlerlos seid an Geist, Seele und Leib, wenn unser Herr Jesus Christus kommt.
24 Gott hat euch ja dazu auserwählt; er ist treu, und was er verspricht, das hält er auch.
25 Betet auch in Zukunft für uns, liebe Brüder und Schwestern,
26 und grüßt alle in der Gemeinde mit dem Friedenskuss.
27 Im Namen unseres Herrn bitte ich euch dringend, diesen Brief allen in der Gemeinde vorzulesen.
28 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch.

Sonntag, 10. August 2014

10 August – Predigten in Lübeck, Rendsburg und Vaale

Heute habe ich in DREI Gemeinden gepredigt – denn ich habe schlecht geplant

Zuerst habe ich in der Arche Lübeck über Johannes 4,1-42 und die Frau am Brunnen gesprochen mit einem Fokus an Evangelisation




Die Frau am Brunnen
1-2 Den Pharisäern war zu Ohren gekommen, dass Jesus noch mehr Nachfolger gewann und taufte als Johannes - obwohl er nicht einmal selber taufte, sondern nur seine Jünger. Als Jesus, der Herr, das erfuhr,
3 verließ er Judäa und kehrte nach Galiläa zurück.
4 Sein Weg führte ihn auch durch Samarien,
5 unter anderem nach Sychar. Dieser Ort liegt in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef geschenkt hatte.1
6 Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Müde von der langen Wanderung setzte sich Jesus an den Brunnen. Es war gerade Mittagszeit.
7 Da kam eine Samariterin aus der nahe gelegenen Stadt zum Brunnen, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: "Gib mir etwas zu trinken!"
8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um etwas zu essen einzukaufen.
9 Die Frau war überrascht, denn normalerweise wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. Sie sagte: "Du bist doch ein Jude! Wieso bittest du mich um Wasser? Schließlich bin ich eine samaritische Frau!"
10 Jesus antwortete ihr: "Wenn du wüsstest, was Gott dir geben will und wer dich hier um Wasser bittet, würdest du mich um das Wasser bitten, das du wirklich zum Leben brauchst. Und ich würde es dir geben."
11 "Aber Herr", meinte da die Frau, "du hast doch gar nichts, womit du Wasser schöpfen kannst, und der Brunnen ist tief! Wo willst du denn das Wasser für mich hernehmen?
12 Kannst du etwa mehr als Jakob, unser Stammvater, der diesen Brunnen gegraben hat? Er selbst, seine Kinder und sein Vieh haben schon daraus getrunken."
13 Jesus erwiderte: "Wer dieses Wasser trinkt, wird bald wieder durstig sein.
14 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer Quelle, die bis ins ewige Leben hinein fließt."
15 "Dann gib mir dieses Wasser, Herr", bat die Frau, "damit ich nie mehr durstig bin und nicht immer wieder herkommen und Wasser holen muss!"
16 Jesus entgegnete: "Geh und ruf deinen Mann. Dann kommt beide hierher!"
17 "Ich bin nicht verheiratet", wandte die Frau ein. "Das stimmt", erwiderte Jesus, "verheiratet bist du nicht.
18 Fünf Männer hast du gehabt, und der, mit dem du jetzt zusammenlebst, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesagt."
19 Erstaunt sagte die Frau: "Ich sehe, Herr, du bist ein Prophet!
20 Kannst du mir dann eine Frage beantworten? Unsere Vorfahren haben Gott auf diesem Berg dort2 angebetet. Warum also behauptet ihr Juden, man könne Gott nur in Jerusalem anbeten?"
21 Jesus antwortete: "Glaub mir, die Zeit wird kommen, in der ihr Gott, den Vater, weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet.
22 Ihr wisst ja nicht einmal, wen ihr anbetet. Wir aber wissen, zu wem wir beten. Denn das Heil der Welt kommt von den Juden.
23 Doch es kommt die Zeit - ja, sie ist schon da -, in der die Menschen den Vater überall anbeten werden, weil sie von seinem Geist und seiner Wahrheit erfüllt sind. Von diesen Menschen will der Vater angebetet werden.
24 Denn Gott ist Geist. Und wer Gott anbeten will, muss von seinem Geist erfüllt sein und in seiner Wahrheit leben."
25 Die Frau entgegnete: "Ja, ich weiß, dass einmal der Messias kommen soll, der auch Christus genannt wird. Er wird uns schon alles erklären."
26 Da sagte Jesus: "Du sprichst mit ihm. Ich bin der Messias."
27 Als seine Jünger aus der Stadt zurückkamen, wunderten sie sich, dass er mit einer Frau redete. Aber keiner fragte ihn: "Was willst du von ihr? Warum sprichst du mit ihr?"
28 Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, lief in die Stadt und rief allen Leuten zu:
29 "Kommt mit! Ich habe einen Mann getroffen, der alles von mir weiß! Vielleicht ist er der Messias!"
30 Neugierig liefen die Leute aus der Stadt zu Jesus.
31 Inzwischen hatten ihm seine Jünger zugeredet: "Meister, iss doch etwas!"
32 Aber er sagte zu ihnen: "Ich habe eine Speise, von der ihr nichts wisst."
33 "Hat ihm wohl jemand etwas zu essen gebracht?", fragten sich die Jünger untereinander.
34 Aber Jesus erklärte ihnen: "Ich lebe davon, dass ich Gottes Willen erfülle und sein Werk zu Ende führe. Dazu hat er mich in diese Welt gesandt.
35 Habt ihr nicht selbst gesagt: 'In vier Monaten beginnt die Ernte' ? Macht doch eure Augen auf und seht euch um! Das Getreide ist schon reif für die Ernte.
36 Wer sie einbringt, bekommt schon jetzt seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben. Beide sollen sich über die Ernte freuen: wer gesät hat und wer die Ernte einbringt.
37 Hier trifft das Sprichwort zu: 'Einer sät, der andere erntet.'
38 Ich habe euch auf ein Feld geschickt, das ihr nicht bestellt habt, damit ihr dort ernten sollt. Andere haben sich vor euch abgemüht, und ihr erntet die Früchte ihrer Arbeit."
39 Viele Leute aus Sychar glaubten allein deshalb an Jesus, weil die Frau überall erzählt hatte: "Dieser Mann weiß alles, was ich getan habe."
40 Als sie nun zu Jesus kamen, baten sie ihn, länger bei ihnen zu bleiben, und er blieb noch zwei Tage.
41 So konnten ihn alle hören, und schließlich glaubten noch viel mehr Menschen an ihn.
42 Sie sagten zu der Frau: "Jetzt glauben wir nicht nur deshalb an Jesus, weil du uns von ihm erzählt hast. Wir haben ihn jetzt selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt!"


Danach bin ich nach Rendsburg gefahren um über die sechs Evangelisationsstile gepredigt






Wir können in der Bibel Beispiele für wenigstens sechs verschiedene Evangelisationsstile finden.

Hier kannst du die Power Point runterladen 

Diese Liste ist sicher nicht vollständig; deshalb kann es gut möglich sein, daß sich mancher nicht genau in einem Stil, sondern in einer Kombination mehrerer Stile wiederfindet.

Diese sechs Stile sind:
  · der direkte Stil
  · der intellektuelle Stil
  · der zeugnishafte Stil
  · der beziehungsorientierte Stil
  · der einladende Stil
  · und der dienende Stil.

Der direkte Stil
Biblisches Beispiel - PETRUS in APOSTELGESCHICHTE 2, 14-36
In dieser Textpassage steht Petrus vor Tausenden von Menschen in Jerusalem, in der Stadt, in der Jesus gerade ein paar Wochen vorher gekreuzigt wurde, und konfrontiert sie mit der Wahrheit über Christus. Petrus beschönigte die Wahrheit nicht, er sagte ihnen ohne Umschweife, daß sie den Messias umgebracht haben und deswegen mit Gott große Schwierigkeiten bekommen würden. An dieser Stelle ist es wichtig zu erkennen, daß dieses Vorgehen der Persönlichkeit des Petrus nicht fremd war. Es war ein freimütiger Mensch, jemand, der immer nach dem Motto "alles oder nichts" handelte. Er springt mitten auf dem See aus einem Boot, läuft über das Wasser und schlägt jemandem sogar das Ohr mit einem Schwert ab. Der direkte Stil paßt zu Petrus, weil er von Natur aus eine direkte Persönlichkeit hat.
Gott wollte genau diesen Stil für die spezielle Situation in Apostelgeschichte, Kapitel 2; und der Heilige Geist gebrauchte den Auf ruf des Petrus zu Umkehr und Taufe machtvoll: An diesem Tag kamen 3 000 Menschen zu Christus und erfuhren die Gnade der Vergebung.
Charaktermerkmale
Für Menschen mit diesem Evangelisationsstil ist es charakteristisch, daß sie zuversichtlich, bestimmt und KONKRET sind.Wenn Dein Stil so ist, denn hast Du keine Angst, geistliche Themen ganz direkt anzusprechen.
Beispiele:
Theo Lehmann, Billy Graham, Ulrich Parzany, Klaus Vollmer.
Hinweis
Wenn Du zu den Menschen mit dem direkten Stil gehörst, sollst Du folgenden Hinweis beherzigen: Sei taktvoll, wenn Du andere Menschen mit der Wahrheit konfrontieren. Wahrheit ohne Liebe wirkt verletzend. Signalisiere bei aller Klarheit weitere Gesprächsbereitschaft.

Der intellektuelle Stil
Biblisches Beispiel PAULUS in der Apg 17, 16-34
In der Situation, die im Text beschrieben wird, spricht Paulus zu einer Gruppe von Philosophen in Athen, die vermutlich nicht zu den Leuten zählten, die auf den direkten Stil reagiert hätten.Deswegen setzt Paulus seinen intellektuellen Stil ein, den Stil, den er oft gebrauchte. Dies zeigt sich in der Art, wie er mit ihnen argumentiert. Paulus beginnt mit dem »unbekannten Gott« und baut darauf eine logisch-sachliche Argumentation auf, bis er schließlich an den Punkt kommt, an dem er ihnen den auferstandenen Christus präsentiert.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil sind normalerweise wißbegierig, analytisch und LOGISCH.Sie diskutieren gerne und lieben es, mit Gedanken zu jonglieren. Sie neigen dazu, Fragen zu stellen wie »Was denken Sie dazu?«, »Warum?« oder »Woher wissen Sie das?«.
Beispiele:
C. S. Lewis, Wolfram Kopfermann, Burghard Krause, Klaus Douglass, Helmut Thielicke und Werner Gitt.
Hinweise
Noch ein paar Hinweise für diejenigen von Euch, die diesen Stil haben: Verwechsle nicht »Fragen beantworten« mit »das Evangelium weitersagen«. Passt auf, daß Du nicht streitsüchtig wirst.
Der zeugnishafte Stil
Biblisches Beispiel: DER BLINDE in JOHANNES 9,1-34
Der Blinde bekam auf wunderbare Weise von Jesus sein Augenlicht wieder geschenkt. Als er von den feindlich eingestellten religiösen Führern danach gefragt wurde, antwortete der Mann nicht, indem er sie konfrontierte oder mit ihnen argumentierte. Statt dessen erzählte er ihnen von seiner eigenen Erfahrung und erklärte, was Gott für ihn getan hatte. Er sagte: »Nur das eine weiß ich, daß ich blind war und jetzt sehen kann.«Jeder einzelne von uns kann eine Geschichte von Gottes Wirken in seinem Leben erzählen. Aber einige Menschen sind besonders dazu geeignet, das Evangelium auf zeugnishafte Weise weiterzusagen.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Stil sind zumeist klare Kommunikatoren, gute Erzähler und GUTE ZUHÖRER.Außerdem sind sie in der Lage, ihre eigenen Erfahrungen mit denen ihrer Zuhörer in Verbindung zu bringen.
Beispiele:
Corrie ten Boom, Joni Eareckson Tada, Walter Heidenreich.
Hinweise
Vorsicht: Achte darauf, daß Deine Erfahrung auch wirklich mit dem Leben Deines Zuhörers zu tun hast. Das macht es nötig, daß Du zuerst zuhören muss, damit Du deine Geschichte in Verbindung mit seiner Situation bringen kannst.
Der beziehungsorientierte Stil
Biblisches Beispiel - der Zöllner Matthäus auch Levi genannt (Lukas 5,29)
Matthäus war gerade erst zum Glauben gekommen, als ihm bewußt wurde, daß seine Kollegen Jesus nicht kannten. Also hatte er die Idee, ein Festessen zu veranstalten, oder »eine Party mit einem Ziel«. Sie war so gestaltet, daß seine Freunde in engen Kontakt mit Jesus kommen sollten.Obwohl jeder von uns zu den Menschen, die er erreichen will, eine Beziehung aufbauen muß, sind diejenigen mit dem beziehungsorientierten Stil Spezialisten in diesem Bereich.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil haben eine warme Persönlichkeit, sind gute Unterhalter, sind KONTAKT- FREUDIG und neigen dazu, sich mehr für Menschen und Bedürfnisse zu interessieren als für abstrakte Gedanken.
Beispiele
Beispiele für diesen Stil sind viele »unbekannte« Christen - auch in Deine Gemeinde. Bei ProChrist  haben mitarbeitende Gemeinden diesen Stil »fruchtbringend« eingesetzt. Unzählige Noch-nicht-Christen sind durch diese beziehungsorientierte Art erstmalig Hörer des Evangeliums geworden. Aber auch im Anschluß an ProChrist-Abende war es der beziehungsorientierte Stil, der die Gesprächsbereitschaft in Bistros und Cafes förderte. Diesen Stil können Christen praktizieren, die sonst nur mühsam die richtigen Worte finden.
Hinweise
Wenn Du diesen Stil hast, solltest Du dich davor hüten, Freundschaft höher als Wahrheit zu bewerten. Jemanden mit dem Evangelium zu konfrontieren bedeutet oft, das ganze Leben eines Menschen in Frage zu stellen.
Der einladende Stil
Biblisches Beispiel DIE FRAU AM BRUNNEN im Johannesevangelium 4,1-42
Jesus sprach mit der Frau am Brunnen. Nachdem Jesus sie davon überzeugt hatte, daß er ein Prophet Gottes und vielleicht sogar der Messias war, rannte sie zu den Leuten in ihre Stadt zurück. Ihr Ziel war es weniger, sie persönlich mit der Wahrheit heraus-zufordern. Sie wollte sie vielmehr dazu bringen, zum Brunnen mitzugehen und Jesus selbst zu hören. Sie setzte ihren einladenden Stil ein - mit dem Ergebnis, daß viele zu Christen wurden. Manche Menschen sind ganz besonders in der Lage, andere für das zu interessieren, was sie selbst machen, und sie dazu zu bringen, mitzumachen. Das sind die Menschen, die ihr Auto mit Freunden und Bekannten vollstopfen, wenn sie Ausflüge machen. Und wenn diese Menschen ihre Fähigkeit, andere einzuladen, für den Bereich Evangelisation einsetzen, können sie viel für das Reich Gottes bewirken.George Barna, ein Experte auf dem Gebiet Gemeindewachstum, schreibt dazu:
Eine kürzlich landesweit (in den USA) unter kirchendistanzierten Erwachsenen durchgeführte Umfrage ergab, daß 25 Prozent eine Kirche besuchen würden, wenn sich eine Person ihres Vertrauens die Zeit nehmen oder sich darum bemühen würde, sie einzuladen. Das ist einer von vier Erwachsenen. Wenn in diesem Land etwa sechzig bis achtzig Millionen Menschen (nach unserer Schätzung als kirchendistanziert gelten können, heißt das, daß fünfzehn bis achtzehn Millionen Erwachsene darauf warten, zur Kirche eingeladen zu werden!«
Stell Mal das vor: Einer von vier unserer Bekannten würde mit zur Gemeinde gehen, wenn wir, nicht irgendein Fremder, ihn einladen würden, mit uns zu kommen. Was für eine Gelegenheit, vor allem für die von uns, die diesen Evangelisationsstil haben!
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil sind meistens gastfreundlich, beziehungsorientiert und ÜBERZEUGEND. Sie lernen gerne neue Leute kennen und haben oft neue Freunde.
Beispiel: Ruth Graham.
Wenn Ruth Graham mit ihrem Mann Billy Graham auf einer »Billy Graham-Evangelisationsreise« unterwegs ist, geht sie oft in die Geschäfte der jeweiligen Stadt und lädt die Angestellten ein, zu den Veranstaltungen zu kommen.
Hinweis
Achtung: Menschen mit dem einladenden Stil sollten darauf achten, nicht den anderen alles Reden zu überlassen. Auch für sie gilt, was Petrus ( 1 Petr 3,15) geschrieben hat: "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt. «Im Vorbereitungsprozeß zu ProChrist hat sich das "Einladebuch" bewährt. Du sollst es erst selbst lesen, bevor Du es verschenkst und darüber Gespräche anknüpfst. Der Inhalt des zeugnishaften Buches wird Deine evangelistische Kommunikation unterstützen. Ebenso sind Plakataktionen, und die Zeitungs-Artikeln inhaltlich-evangelistisch auf ProChrist abgestimmt. Nutz´ diese, wenn Du mit deinem einladenden Stil Menschen auf Jesus Christus aufmerksam machen möchtest.
Der dienende Stil
Biblisches Beispiel  - TABEA Apostelgeschichte, Kapitel 9,36-43
Tabea war eine Frau, die im Namen Jesu anderen diente. Die Art ihres Dienstes hatte großen Einfluß auf den Bau des Reiches Gottes. Als sie starb, ließ Gott Petrus über ihr beten und stellte sie in ihren Dienst zurück, indem er sie von den Toten erweckte! (Es hat also durchaus Vorteile, wenn dies Dein Evangelisationsstil ist!) Manche Menschen dienen anderen so, daß sie deren Aufmerksamkeit auf Christus richten und auf den Unterschied, den er in ihrem Leben bewirkt. Menschen mit dem dienenden Evangelisationsstil dienen anderen nicht, anstatt sie zu evangelisieren. Vielmehr evangelisieren sie durch ihren Dienst. Ihre selbstlosen Akte der Freundlichkeit öffnen Türen und schaffen Gelegenheiten, um über Gott zu sprechen, und zwar oft bei Menschen, die überhaupt nicht oder nur sehr schwer durch einen der eben beschriebenen anderen Evangelisationsstile zu erreichen wären.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil sind ganz auf andere konzentriert, demütig und GEDULDIG.Sie sehen Nöte und haben Freude daran, ihnen zu begegnen. Meistens handeln sie lieber, als viele Worte zu machen.
Beispiele:
Auch wenn folgende Personen nicht ausdrücklich evangelistisch tätig sind, kann man Mutter Teresa und Schwester Christa Steffens als Beispiele für diesen Evangelisationsstil nennen.
Hinweise
Achtung: Denkt daran: Worte sind kein Ersatz für Taten und Taten kein Ersatz für Worte. Paulus schreibt (Röm 10,14), daß wir den Menschen Christus in Worten verkünden sollen.Diakonie und Evangelisation gehören untrennbar zusammen. Wir brauchen in unserer von Worten und Werbung überfluteten Zeit Christen, die beides harmonisch und selbstverständlich verbinden. Unterschätzt den Wert deines Dienstes nicht. Dein persönlicher Stil wird die Menschen erreichen, die Gott gegenüber am negativsten eingestellt sind. Taten der Liebe kann man kaum widerstehen, und man kann nur sehr schwer gegen sie argumentieren. Spricht über dieses ganzheitliche Evangelium, und plane im Vorfeld zu ProChrist »Liebe in Aktion«, wenn Dir der dienende Stil »auf den Leib geschrieben ist«.





Schließend bin ich dann direkt nach Vaale gefahren um einen Seelsorgegespräch zu führen und danach über Apostelgeschichte 20 zu predigen



Paulus verlässt Ephesus und reist nach Griechenland
1 Nachdem der Tumult vorüber war, rief Paulus die ganze Gemeinde zusammen, um sie zu ermutigen und sich von ihr zu verabschieden. Dann begann er seine Reise nach Mazedonien.
2 Unterwegs besuchte er alle Gemeinden und nahm sich viel Zeit, sie im Glauben zu stärken. So erreichte er Griechenland,
3 wo er drei Monate lang blieb. Er bereitete sich gerade auf die Überfahrt nach Syrien vor, als er davon erfuhr, dass die Juden ihn auf dieser Reise umbringen wollten. Deshalb entschloss er sich, auf dem Landweg über Mazedonien zurückzukehren.
4 Mit ihm reisten Sopater aus Beröa, der Sohn des Pyrrhus, Aristarch und Sekundus aus Thessalonich, Gajus aus Derbe und Timotheus; außerdem Tychikus und Trophimus, die aus der Provinz Asia stammten.
5 Sie waren schon vorausgereist und warteten in Troas auf uns.
6 Wir anderen verließen nach dem Fest der ungesäuerten Brote Philippi und erreichten mit einem Schiff in fünf Tagen Troas. Dort blieben wir eine Woche.

Besuch in Troas
7 Am Sonntagabend1 kamen wir zusammen, um das Abendmahl zu feiern,2 und Paulus predigte. Weil er schon am nächsten Tag weiterreisen wollte, nahm er sich viel Zeit und sprach bis Mitternacht.
8 Der Raum im Obergeschoss, in dem wir uns befanden, war durch viele Öllampen erhellt.
9 Ein junger Mann - er hieß Eutychus - saß auf der Fensterbank. Während der langen Predigt des Paulus wurde er vom Schlaf überwältigt. Dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel durch das offene Fenster drei Stockwerke tief. Als die Männer ihn aufhoben, war er tot.
10 Paulus lief hinunter, beugte sich über den Toten und nahm ihn in seine Arme. Dann sagte er zu den Leuten: "Seid ruhig! Er lebt."
11 Paulus ging wieder hinauf; er brach das Brot, und sie feierten gemeinsam das Abendmahl. Er sprach noch lange mit ihnen, bevor er sie dann bei Tagesanbruch verließ.
12 Eutychus brachten sie unversehrt nach Hause, und alle waren glücklich darüber, dass er wieder am Leben war.
Reise nach Milet
13 Wir anderen hatten inzwischen ein Schiff bestiegen und waren nach Assos gesegelt. Paulus hatte darauf bestanden, bis dorthin zu Fuß zu gehen.
14 In Assos nahmen wir ihn dann an Bord und segelten weiter nach Mitylene.
15 Am nächsten Tag kamen wir bis in die Nähe von Chios, tags darauf legten wir in Samos an, und einen Tag später erreichten wir Milet.
16 Um keine Zeit zu verlieren, hatte sich Paulus entschlossen, nicht nach Ephesus zu reisen. Wenn irgend möglich, wollte er nämlich zum Pfingstfest in Jerusalem sein.

Abschied von den Christen in Ephesus
17 Von Milet aus schickte Paulus einen Boten mit der Nachricht nach Ephesus, dass er gern mit den Leitern der Gemeinde sprechen würde.
18 Als sie alle gekommen waren, sagte er zu ihnen: "Ihr wisst, wie ich mich in der Provinz Asia vom ersten Tag an bis heute bei euch verhalten habe.
19 Ohne an mich selbst zu denken, habe ich dem Herrn gedient, oft unter Tränen und obwohl die Juden mich verfolgten.
20 Ihr wisst auch, dass ich nichts verschwiegen habe. Ich habe euch alles gepredigt und gelehrt, was eurer Rettung dient - öffentlich, aber auch in euren Häusern.
21 Juden wie Griechen habe ich klargemacht, dass sie zu Gott umkehren und an unseren Herrn Jesus Christus glauben sollen.
22 Jetzt folge ich dem Willen des Heiligen Geistes, wenn ich nach Jerusalem gehe. Was dort mit mir geschehen wird, weiß ich nicht.
23 Nur dies eine weiß ich, dass mich Gefangenschaft und Leiden erwarten. Denn so sagt es mir der Heilige Geist in allen Gemeinden, die ich besuche.
24 Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich den Auftrag ausführen, den mir Jesus Christus gegeben hat: die rettende Botschaft von Gottes Gnade und Liebe zu verkünden.
25 Ich weiß, dass keiner von euch, denen ich von Gottes neuer Welt gepredigt und bei denen ich gelebt habe, mich wiedersehen wird.
26 Deshalb erkläre ich euch heute: Ich bin nicht schuld daran, wenn einer von euch verloren geht.
27 Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern euch den ganzen Plan Gottes zur Rettung der Welt verkündet.
28 Von jetzt an müsst ihr auf euch selbst achten und auf die ganze Gemeinde, für die euch der Heilige Geist als Hirten einsetzte. Ihr sollt die Gemeinde Gottes hüten, die er sich durch das Blut seines Sohnes erworben hat.
29 Denn ich weiß: Wenn ich nicht mehr da bin, werden falsche Lehrer wie reißende Wölfe über euch herfallen, und sie werden die Herde nicht schonen.
30 Sogar unter euch wird es Männer geben, die nur deshalb die Wahrheit verfälschen, weil sie Menschen für sich gewinnen wollen.
31 Seid also wachsam! Denkt daran, dass ich drei Jahre lang unermüdlich jedem von euch Tag und Nacht, manchmal sogar unter Tränen, den rechten Weg gewiesen habe.
32 Und nun vertraue ich euch Gottes Schutz an und der Botschaft von seiner Gnade. Sie allein hat die Macht, euren Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe zu geben, das Gott denen zugesagt hat, die zu ihm gehören.
33 Niemals habe ich von euch Geld oder Kleidung verlangt.
34 Ihr wisst selbst, dass ich den Lebensunterhalt für mich und meine Begleiter mit meinen eigenen Händen verdient habe.
35 Damit wollte ich euch zeigen, wie man arbeiten muss, um den Armen zu helfen und das zu erfüllen, was unser Herr Jesus selbst gesagt hat: Geben macht glücklicher als Nehmen."
36 Nun knieten alle nieder, und Paulus betete mit ihnen.
37 Sie küssten und umarmten Paulus zum Abschied; viele weinten laut,
38 weil er ihnen gesagt hatte, sie würden ihn nicht wiedersehen. Dann begleiteten sie ihn zum Schiff.

Sonntag, 3. August 2014

03 August – Predigten in Rendsburg und Itzehoe



Heute Morgen haben ich zum ersten Mal in der Baptisten Gemeinde in Rendsburg gepredigt. Dort habe ich mich nicht getraut meiner Videokamera auf zu stellen, deshalb habe ich nur die MP3 Datei. Mein Predigt Thema war die Vier Feinde des Herzen die ich schon am Anfang des Jahres in Lübeck gepredigt hatte.

Hier kannst du die Predigt anhören

DIE VIER FEINDE DES HERZENS

Sprüche 4, 23
Mehr als alles was man sonst bewahrt, behüte dein Herz. Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens.

1. Samuel 16, 7
Der Mensch sieht was vor Augen ist, der HERR aber sieht das Herz an.

Matthäus 15, 1-18 – Äußerliches Verhalten – Innerliche Realität

• Das „religiöse Doppelleben“ der bibelgläubigen Pharisäer.
• Der Unterschied zwischen äußerlichem Verhalten und der Haltung (Gesinnung) des Herzens


Schuld sagt: Ich schulde dir etwas!

• Ich weiß, ich schulde dir eine Erklärung, eine Entschuldigung, eine Wiedergutmachung.
• Schuldige Menschen haben Geheimnisse und sie tun alles damit niemand dieses Geheimnis erfährt.



Zorn sagt: Du schuldest mir etwas!

• Zorn hat eine einfachen Ursprung: Ich bekomme nicht was ich will.
• Zornige Menschen sind verletzte Menschen – irgendwo haben sie Verletzungen erfahren.
• Zornige Menschen sagen: Jemand hat etwas von mir genommen – dieser jemand ist mir deshalb etwas schuldig.
• Es geht um eine Schuld die zurückgezahlt werden muss



Gier sagt: Ich schulde mir etwas!

• Ich habe das und das und das verdient
• Mir steht das und das zu – ich schulde mir etwas
• Gierige Menschen lassen dich nie wissen wie viel sie haben – sie haben immer Angst weniger zu haben als die Anderen.


Eifersucht (Neid) sagt: Gott schuldet mir etwas!

• Gott schuldet mir einen Körper, ein Aussehen wie sie hat
• Warum schenkt Gott dem anderen so viel Gelingen und mir nicht?
• Gott behandelt mich schlechter als andere – deshalb schuldet Gott mir etwas

Der Ursprung von Neid ist ungesundes Vergleichen.

• Kierkegaard: Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.“
• Ein klares Zeichen für Neid ist, wenn ich mich heimlich freue wenn jemand, der erfolgreicher ist als ich, versagt = Schadenfreude

Das gute und das böse Auge ist ein freigiebiges und ein neidisches Auge.
Matthäus 6, 22-23 - „Wenn du freigebig bist, dann bist du fröhlich. Bist du aber geizig und missgünstig, dann bist du finster und mürrisch.“



Die Gute Botschaft ist:
Wir müssen uns nicht von diesen vier Herzensfeinden bestimmen lassen.
Es ist einfach, aber nicht leicht gegen diese Feinde anzugehen.
Weil unser eigenes Herz im Weg steht, ist es sogar rein menschlich unmöglich diese Feinde los zu werden – dazu brauchen wir den Geist Jesu.


Was ist die Lösung wenn ich mit Schuld belastet bin?



Bekennen!

• Psalm 32, 1-5 – Verborgene Schuld erdrückt uns
• 1. Johannes 1, 9
• Jakobus 5, 16 – Bekennt einander die Sünden... damit ihr geheilt werdet
• Gott will uns nichts Böses, er will uns nicht niedermachen, sondern FREI machen

Wenn du ein Geheimnis hast, dann beichte dieses Geheimnis!

• Früher oder später erkennt man unser Herz an unserem Reden und Handeln.
• Ein schuldiges Herz häuft mehr und mehr Schuld an – du kannst es nicht für immer überspielen – es wird dich einholen.


Was ist die Lösung für Zorn?


Vergebung!



• Psalm 25, 11, 18 – Unvergebenheit bringt Elend und Mühsal
• Epheser 4, 26-27 – Zorn gibt dem Teufel Raum in unserem Leben
• Sprichwort: „Du trägst dem Anderen etwas nach“ – damit trägst DU eine Last
• Und von dieser Last will Gott uns befreien – WIE?
• Indem wir dem Anderen vergeben!
• Matthäus 6, 12
• Kein „schweres Gebot für Christen“ (muss schon wieder etwas tun), sondern die einzige Möglichkeit frei zu leben
• Epheser 4, 31+32 – Alle Wut und Zorn sei von euch weggetan...

Was ist Vergebung?

• Vergebung sagt: Diese Person schuldet mir das und das und das.
• Aber hier und jetzt beschließe ich, dass diese Schuld vergeben ist.
• Diese Person schuldet mir deshalb nichts mehr.
• Vergebung sagt: Die Schuld ist gestrichen!
• Matthäus 18, 21-22 – 490mal jeden Tag sollen wir vergeben


Was ist die Lösung für Gier?


Gib großzügig!



• Lukas 12, 33+34 – Wo euer Schatz ist, da ist euer Herz
• 1. Timotheus 6, 10 – Liebe nach Geld ist Wurzel allen Übels
• Markus 7, 21-22 - Habsucht
• Apostelgeschichte 20, 35 – Geben ist seliger als nehmen (bringt mehr Glück)
• Nur Großzügigkeit bricht die Macht von Gier im Herzen des Menschen!

Was ist die Lösung für Eifersucht (Neid)?

Feiere den Erfolg des Anderen!



• 1. Petrus 2, 1 – Legt nun ab... alle Heuchelei, Neid, üble Nachrede...
• Hebräer 3, 13 – Ermutigt einander so lange es heute heißt... dass ihr nicht verhärtet werdet...
• Mach Komplimente dem Gegenüber auf den du eifersüchtig bist.



Darüber Bescheid zu wissen ändert überhaupt nichts.


Wir müssen uns in diesen Disziplinen üben – täglich unser Herz trainieren.

• Bekennen wo ich geheime Schuld mit mir herumtrage
• Die Schuld streichen wo mir etwas genommen wurde und ich zornig bin
• Geben wo mein Herz gierig ist
• Ein gutes, ermutigendes Wort zu Jemandem sagen auf den ich neidisch bin

WICHTIG: DU MUSST DICH NICHT DANACH FÜHLEN – du musst es nur tun.

Die unterschwellige Motivation für all diese vier Dinge ist ANGST.


1. Angst die Wahrheit zu bekennen, weil ich vielleicht meinen Ruf verliere
2. Angst zu vergeben, weil ich nicht noch einmal verletzt werden will
3. Angst großzügig zu geben, weil ich zu kurz kommen könnte
4. Angst den Erfolg anderer zu feiern, weil ich nicht im Mittelpunkt bin

WIR BRAUCHEN JESUS UND SEINE KRAFT
UM ALL DIESE DINGE UMSETZEN ZU KÖNNEN.

Abends habe ich dann in der Gemeinde am Sandberg in Itzehoe über das Thema – „Wie können wir Gott dienen“ gepredigt.



Wie man Gott dienen kann

Denn wo wir hinkommen, redet man davon, welche Wirkung unser Besuch bei euch hatte. Die Leute erzählen, wie ihr euch von den Götzen abgewandt habt und zu dem wahren und lebendigen Gott umgekehrt seid, um ihm zu dienen und auf seinen Sohn zu warten, der aus dem Himmel zurückkommen wird, das ist der, den er aus den Toten erweckt hat, Jesus der uns vor dem kommenden Gericht rettet. 1. Thessalonicher 1,9-10

Wenn wir Gott kennen lernen, wie er wirklich ist und mit ihm leben lernen, werden wir ihm auch mit Freude dienen wollen.

1. Warum Gott dienen?

Jesus, war der perfekte Mensch (Gottes Sohn) mit der perfekten Botschaft (Evangelium)!

Evangelium: Jesus starb für unser Sünden, wurde auferweckt und wird wiederkommen, um uns in den Himmel aufzunehmen!

Wenn uns das überzeugt und begeistert, wie können wir Ihm dienen?

2. Wie Gott dienen?

In dem wir das tun, was Gott liebt bzw. auf dem Herzen hat!:
1. Gott liebt es, wenn wir mit Ihm Gemeinschaft haben (Anbetung) Lukas 2,37
2. Er liebt es, wenn wir Jesus ähnlicher werden (Jüngerschaft)! Römer 8,29
3. Und, wenn wir Seine Gemeinde bauen (in Gemeinschaft)! 1. Korinther 12,5
4. Denn gemeinsam können wir Not-leidenden helfen (Dienst)! 1. Kor 12,28
5. Und Verlorenheit ist die größte Not (deshalb Evangelisation)! Röm. 15,16

3. Wem dienst du?


Alles was wichtiger als Gott ist, ist ein Götze!: Johannes 16,10

Wer an Jesus glaubt, der dient Ihm auch!: Johannes 12,26

Wenn man Gott kennen lernen, mit Ihm leben, Ihm dienen will, dann muss man sich

1. Von den Götzen abwenden
2. Zu Gott umkehren!
Die Folge: Wiedergeburt, ein neues Herz und Begeisterung Ihm zu dienen!

Fragen für das Predigt-Gespräch

• Warum dienst du Gott? Was begeistert dich an Ihm und Seiner Botschaft?
• Von welchen Götzen musstest du dich abwenden?
• Wie dienst du Gott? Was findest du dabei erfüllend oder herausfordernd?

Sonntag, 15. Juni 2014

15 Juni - Predigt über 1 Johannes 3 in RD

Ich habe heute Nachmittag in der Auferstehungsgemeinde in Rendsburg über 1 Johannes 3 gepredigt.




Was es bedeutet, Gottes Kind zu sein
1 Seht doch, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns schenkt! Denn wir dürfen uns nicht nur seine Kinder nennen, sondern wir sind es wirklich. Als seine Kinder sind wir Fremde für diese Welt, weil Gott für sie ein Fremder ist. 2 Meine Lieben! Wenn wir schon jetzt Kinder Gottes sind, was werden wir erst sein, wenn Christus kommt! Dann werden wir ihm ähnlich sein, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist. 3 Wer diese Hoffnung hat, der meidet jede Schuld, so wie Christus ohne Schuld war. 4 Wer sündigt, lehnt sich gegen Gott und seine Gebote auf, denn sündigen heißt: Gottes Gebote missachten. 5 Doch ihr wisst ja, dass Christus Mensch wurde, um uns von unseren Sünden zu befreien, und er selbst war ohne jede Sünde. 6 Wer mit Christus verbunden bleibt, der wird nicht länger sündigen. Wer aber weiter sündigt, der weiß nichts von Christus und kennt ihn nicht. 7 Meine geliebten Kinder! Lasst euch durch niemanden vom richtigen Weg abbringen! Ihr dürft nur dem vertrauen, der wie Christus ein Leben führt, das Gott gefällt. 8 Wer sich aber gegen Gott auflehnt, gehört dem Teufel. Denn der Teufel hat sich von Anfang an gegen Gott aufgelehnt. Doch der Sohn Gottes ist gerade deswegen zu uns gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. 9 Wer von Gott neues Leben bekommen hat und zu seinen Kindern gehört, der sündigt nicht; denn Gott hat ihm seine Kraft geschenkt, die in ihm wirkt. Weil er ein Kind Gottes ist, kann er nicht länger als Sünder leben. 10 Daran kann also jeder erkennen, wer ein Kind Gottes oder wer ein Kind des Teufels ist. Alle, die Unrecht tun und ihren Bruder oder ihre Schwester nicht lieben, sind niemals Gottes Kinder.

Der Maßstab für unsere Liebe
11 Von Anfang an habt ihr gehört: Wir sollen einander lieben. 12 Nicht Kain darf unser Vorbild sein. Er war ein Kind des Teufels und tötete seinen Bruder Abel. Und warum hat er ihn ermordet? Weil seine eigenen Taten böse waren, aber das Leben seines Bruders Gott gefiel. 13 Genau aus demselben Grund hasst euch die Welt. Wundert euch also nicht darüber, liebe Brüder und Schwestern. 14 Wir wissen, dass wir vom ewigen Tod gerettet wurden und jetzt neues Leben haben. Das zeigt sich an der Liebe zu unseren Brüdern und Schwestern. Wer nicht liebt, der bleibt dem Tod ausgeliefert. 15 Jeder, der seinen Bruder oder seine Schwester hasst, ist ein Mörder. Und das wisst ihr: Ein Mörder hat das ewige Leben nicht. 16 Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte. Ebenso müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister hinzugeben. 17 Denn wie kann Gottes Liebe in einem Menschen bleiben, dem die Not seines Bruders oder seiner Schwester gleichgültig ist, obwohl er selbst alles im Überfluss besitzt?

Gott ist größer als unser Gewissen
18 Deshalb, meine Kinder, lasst uns einander lieben: nicht mit leeren Worten, sondern mit tatkräftiger Liebe und in aller Aufrichtigkeit. 19 Daran zeigt sich, dass die Wahrheit unser Leben bestimmt. So können wir mit einem guten Gewissen vor Gott treten. 20 Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott größer ist als unser Gewissen. Er kennt uns ganz genau. 21 Kann uns also unser Gewissen nicht mehr verurteilen, meine Lieben, dann dürfen wir voller Freude und Zuversicht zu Gott kommen. 22 Er wird uns geben, worum wir ihn bitten; denn wir richten uns nach seinen Geboten und leben, wie es ihm gefällt. 23 Und so lautet Gottes Gebot: Wir sollen seinem Sohn Jesus Christus vertrauen und einander so lieben, wie Christus es uns aufgetragen hat. 24 Wer sich an seine Gebote hält, der bleibt mit Gott verbunden, und Gott bleibt in ihm wohnen. Wir wissen, dass Gott in uns lebt; das bestätigt der Geist, den er uns geschenkt hat.

Sonntag, 11. Mai 2014

11 Mai - Predigt in Lübeck und Rendsburg


Heute morgen habe ich in Lübeck eine neue Predigtreihe begonnen - Wozu lebe ich überhaupt? Das Ziel meiner Lebensreise!


Hier kannst du die Predigt als MP3 anhören

Hier ist die Power Point für die Predigt






Gottes bester Freund sein

1. Reiseziel – Aus der Serie “Wozu lebe ich überhaupt? Das Ziel meiner Lebensreise”

Wer bin ich und wohin gehöre ich - wachsen
Wie finde ich meine Gaben - dienen
Wie lautet meine Mission – gehen


1. Freundschaft

Was ist Freundschaft und was bedeutet sie eigentlich für Dich?
Definition Wiki: Eine positive Beziehung und Empfindung zwischen Menschen, die sich als Sympathie und Vertrauen zeigt.
Freundschaft beruht auf Zuneigung, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung.
Die Psychologie und die Philosophie unterscheidet unter:
 Nutzfreundschaften – nur solange zumindest einer davon profitiert
 Zweckfreundschaften – Übereinstimmung von Interessen und gemeinsame Aktivitäten
 Freundschaft

Nutzfreundschaften und Zweckfreundschaften, halten nur so lange wie man einen gemeinsamen Nutzen und Gewinn verfolgt hat:
Beispiele: Schröder und Lafontaine

Echte Freundschaften sind von Zweck und Nutzen befreit. Man ist aus selbstlosen Gründen zusammen, Gewinner und Verlierer spielt keine Rolle mehr sondern gegenseitige Wertschätzung.

Freundschaft in Filme, USW.


Die Bibel weiß von der schönsten Freundschaft zu erzählen, der zwischen David und Jonathan.
„Und David und Jonathan schlossen einen Bund, weil er ihn liebhatte, wie seine eigene Seele.“ 1.Sam.18:3

„Über alles lieb warst du mir. Wunderbar war mir deine Liebe, mehr als Frauenliebe.“ 2.Sam.1:26



2. Der Sinn des Lebens: Liebe und Freundschaft

Du wurdest geschaffen zur Freude Gottes

Gott hat uns nicht als Sklaven und auch nicht als Treiber geschaffen oder geplant.

Er hat uns geschaffen in seinem Ebenbild, ihm ähnlich.

Er hat uns vor allen Dingen als Gegenüber geschaffen.

Seine Lieblingsbeschäftigung mit Eva und Adam war: Spazieren gehen!

Gott hatte den Mensch nicht zum Sklaven geplant.

Selbst sein Auftrag an Adam, im Garten Eden zu arbeiten und ihn zu erhalten, hatte einen anderen Zweck: nämlich Gottes Herrschaft und Regentschaft darzustellen.

Arbeit war vor dem Fluch ein Ausdruck göttlicher Kreativität und Autorität!

Doch in erster Linie wurden wir zur Freude Gottes geschaffen um Freunde Gottes zu sein.

Gott genießt es in unserer Gegenwart zu sein.

In Eph.1:6 heißt es:
„zum Preise der Herrlichkeit seiner Gnade, mit der er uns begnadigt hat in dem Geliebten“ wörtlich: „angenehm gemacht hat“

Gott empfindet es angenehm in Deiner Gegenwart zu sein!

Das war nicht immer so, denn die Sündhaftigkeit des Menschen, hat ihn von uns getrennt.

Aber Christus hat die „Zwischenwand der Umzäunung, die Feindschaft in seinem Fleisch abgebrochen.“ Eph.2:14

Durch den Geliebten, durch Jesus Christus empfindet Gott, der Vater es angenehm, wenn Du in seiner Nähe bist.

Gott liebt Dich nicht nur. – Weil er muss – Nein, er mag Dich auch!

In Jes.62:2 lesen wir:
„Und Du wirst mit einem neuen Namen genannt werden, den der Mund des Herrn bestimmen wird. Und Du wirst eine prachtvolle Krone sein in der Hand des Herrn und ein köstliches Diadem in der Hand Deines Gottes.
Nicht länger wird man ‘Entlassene’ zu Dir sagen, sondern man wird Dich nennen ‘mein Gefallen an ihr’“

Gott hat Freude und Wohlgefallen, wenn er bei uns ist.
Ps.149:4 „Der Herr hat Wohlgefallen an seinem Volk.“
Gott ist kein griesgrämiger Gott der mit Mißgunst auf uns schaut und nur darauf wartet, dass Du einen Fehler machst.

Lev.6:25 „Der Herr blicke euch freundlich an!“


3. Gott hat uns geschaffen Anbeter zu sein

Menschen sind von Gott geschaffen zur Anbetung.

Wenn der Mensch es ablehnt Gott anzubeten, dann sucht er andere Dinge, die er verehrt.

Menschen tendieren dazu sich selbst anzubeten. Einen anderen Menschen anzubeten. Geld, Macht, Sex zu verherrlichen.

Arbeit, Drogen und Status-Symbole über sein Leben und sein Denken zu stellen. Das nennt man auch Anbetung.

Und immer nur mit Neid und Hass über eine Person zu denken. Das nennt man Götzendienst und Du machst Dich zum Sklaven von diesen Menschen, die Dich verletzt haben.

Anbetung aber ist mehr noch als Lieder im Gottesdienst zu singen.

Anbetung bedeutet mit seinem ganzen Leben Gott zu ehren.

Luther sagte: Selbst eine Bäuerin, die ihre Kuh melkt, kann damit Gott ehren und anbeten.

Das ist ungefähr so, wie ein junger Mann, der über beide Ohren verliebt ist, bei jeder Tätigkeit, die er tut, Tanken, Brote schmieren, Arbeiten, Rasen mähen, immer nur an die Geliebte denken muss.

Bruder Lorenz beschreibt in seinem Buch „Allzeit in Gottes Gegenwart“, wie man selbst beim Wäschewaschen und Kartoffeln schälen, allezeit Gott im Herzen Ehren kann und mit ihm vereint sein kann in seiner Gegenwart. Bei mir war/ist es Wäsche aufhängen

Wahre Anbetung bringt Gott zum Lächeln über Dich.

Hos.6:6 „Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht an Brandopfern.“

Mat.22:37 „Du sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.“
Wenn wir als Freunde Gottes anbeten, dann brauchen wir dies nicht in hohlen (leeren) und frommen liturgischen Ritualen zu tun.



Wir können dabei ehrlich sein und tatsächlich zu Gott sprechen wie zu einem Freund.

Tatsächlich taten das seine Freunde im Alten Bund auch:

Abraham hat mit Gott gehandelt. 1.Mos.18:16-33
David hat vor Gott geklagt Ps.142:2,3
Jeremia hat Gott angeklagt Klagelieder 3:1-10
Hiob goss vor Gott seine Bitterkeit aus. Hiob 33:10 + 34:9
Mose sagte Gott ganz klar seine Bedürfnisse 2.Mos.33:12-17

Dies ist nicht Dreistigkeit gegen Gott, sondern das ist die Echtheit der Gefühle einer Freundschaft. Und Gott lässt dies nicht nur zu, er freut sich darüber.



4. Göttliche Freundschaft

Freundschaft zu Gott ist ähnlich wie eine irdische Freundschaft, geprägt davon, dass man seine Herzen miteinander teilt.

Gott möchte seine Gedanken, ja seine Gefühle mit uns teilen.

Ps.25:14 „Der Herr zieht die Menschen, die ihn ernst nehmen ins Vertrauen.“

Spr.3:32 „Die Rechtschaffenen macht er zu seinen Vertrauten.“
Abraham wird dreimal in der Bibel Freund Gottes genannt.

Jak.2:23 sagt - Einfach weil er Gott vertraut hat, nicht weil er ein perfekter Mensch war.

David wird von Gott genannt: Ein Mann nach meinem Herzen, der meinen ganzen Willen tun wird. Apg.13:22

Nun David war ein Ehebrecher und ein Mörder. Also warum nannte Gott ihn so?

David war jemand, der bereit war Buße zu tun, denn ihm war eins das Wichtigste. Die Gegenwart Gottes und seine Anbetung.

Er holte die Bundeslade nach Jerusalem.



Echte Freundschaft zu Gott macht uns stark!

Jesus spricht:

“Ich nenne euch nicht mehr Sklaven, denn der Sklave weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich alles, was ich von meinem Vater gehört, euch kundgetan habe.” Joh.15:15
Jesus lädt seine Nachfolger ein auf ein neues Level der Beziehung mit Jesus zu steigen.
Von der Ebene des Sklaven zur Ebene des Freundes!

Was ist der Unterschied zwischen einem Sklaven und einem Freund Gottes?

Das fängt beim Denken an:

Es gibt eine Sklaven-mentalität und es gibt eine Freundschafts-Mentalität.

Auch den Kontext von Joh.15:9-17 könnte man mit verschiedenen Brillen völlig anders für sich interpretieren, verinnerlichen und dann dementsprechend darauf reagieren:

Da stehen zum Beispiel Verse drin wie:
“Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben.” Vers 10
oder: “Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe.” Vers 11
oder: “Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich Euch gebiete.” Vers 14

Wenn man diese Verse mit der Brille der Sklavenmentalität liest, dann könnte man verstehen:
- Wenn Du alle Gebote brav hältst: dann wird Jesus Dich auch lieben (sonst nicht!)
- Ich befehle Euch!: Liebt einander! Aber bitteschön: So wie ich Euch geliebt habe!

- Meine Freunde seid ihr nur, wenn ihr es Euch auch verdient: und meine Gebote haltet!
Tatsächlich kann man diese Verse auch durch die Brille der Freundschaft Gottes sehen und das ist eine kleine Offenbarung!:

- Wie kann man erst fähig werden, Gottes menschlich unerfüllbare Gebote zu halten? Indem man in seiner starken und stärkenden Liebe sich beständig badet und befähigt wird!
- Wie kann man den Nächsten lieben, der es einem unmöglich macht, ihn zu lieben? indem man beständig die Liebe Jesu empfängt und seine Worte und zwar nicht als Gebote im Sinne eines herzlosen Apells, sondern als göttliche Downloads!
- Als seine Freunde können wir beständig in seinen Geboten wandeln, weil seine liebevollen Worte uns befähigen, stärken unser Download ist!


Zusammenfassung

1. Freundschaft
2. Der Sinn des Lebens: Liebe und Freundschaft
3. Gott hat uns geschaffen Anbeter zu sein
4. Göttliche Freundschaft



Danach habe ich in der Auferstehungsgemeinde in Rendsburg über 2 Petrus 1 gepredigt


Hier kannst du die Predigt als MP3 anhören





Anschrift und Gruß
1 Diesen Brief schreibt Simon Petrus, ein Diener und Apostel Jesu Christi, an alle, die denselben Glauben haben wie wir. Dieser kostbare Glaube wurde uns geschenkt, weil wir durch Jesus Christus, unseren Retter, von Gott angenommen sind. 2 Ich wünsche euch, dass Gottes Gnade und sein Friede euch immer mehr erfüllen. Das wird geschehen, wenn ihr Gott und unseren Herrn Jesus Christus immer besser kennen lernt.

Bewährung im Glauben
3 Gott hat uns alles geschenkt, was wir brauchen, um zu leben, wie es ihm gefällt. Denn wir haben ihn kennen gelernt; er hat uns in seiner Macht und Herrlichkeit zu einem neuen Leben berufen. 4 Dadurch hat er uns das Größte und Wertvollste überhaupt geschenkt: Er hat euch zugesagt, dass ihr an seinem ewigen Wesen und Leben Anteil haben werdet. Denn ihr seid dem Verderben entronnen, das durch die menschlichen Leidenschaften und Begierden in die Welt gekommen ist. 5 Deshalb setzt alles daran, Gott zu vertrauen, und zeigt das durch ein vorbildliches Leben. Jeder soll sehen, dass ihr Gott kennt. 6 Diese Erkenntnis Gottes zeigt sich in eurer Selbstbeherrschung. Selbstbeherrschung erfordert Ausdauer, und aus der wiederum erwächst wahre Liebe zu Gott. 7 Wer Gott liebt, wird auch seine Brüder und Schwestern lieben, und schließlich werden alle Menschen diese Liebe zu spüren bekommen. 8 Wenn ihr diesen Weg geht und dabei weiter vorankommt, wird euer Glaube nicht leer und wirkungslos bleiben, sondern ihr werdet unseren Herrn Jesus Christus immer besser kennen lernen. 9 Wer aber nicht auf diesem Weg ist, der tappt wie ein Blinder im Dunkeln, denn er hat vergessen, dass er von seiner Schuld befreit wurde. 10 Deshalb sollt ihr euch mit aller Kraft in dem bewähren, wozu Gott euch berufen und auserwählt hat. Dann werdet ihr nicht vom richtigen Weg abkommen, 11 und die Tür zur ewigen Welt unseres Herrn und Retters Jesus Christus wird euch weit offen stehen. 12 Ich will euch immer wieder an all dies erinnern, selbst wenn ich euch damit nichts Neues sage. Ihr seid ja längst davon überzeugt und in der Wahrheit gefestigt, die euch verkündet wurde. 13 Trotzdem halte ich es für meine Pflicht, euch immer wieder daran zu erinnern und euch wach zu halten, solange ich lebe. 14 Durch unseren Herrn Jesus Christus weiß ich aber, dass ich diese Erde bald verlassen muss. 15 Deswegen sorge ich dafür, dass ihr euch das alles auch nach meinem Tod in Erinnerung rufen könnt.

Zeugen der Wahrheit
16 Wir haben doch keine schönen Märchen erzählt, als wir euch von der Macht unseres Herrn Jesus Christus und von seinem Erscheinen berichteten. Mit unseren eigenen Augen haben wir ihn in seiner ganzen Größe und Herrlichkeit ja selbst schon gesehen. 17-18 Gott, der Vater, hat ihm diese Ehre und Macht gegeben. Als Jesus mit uns auf dem Berg war, haben wir selber die Stimme des höchsten Gottes vom Himmel gehört: "Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich meine Freude habe."1 19 Umso fester verlassen wir uns jetzt auf das, was Gott durch seine Propheten zugesagt hat. Auch ihr tut gut daran, wenn ihr darauf hört. Denn Gottes Zusagen leuchten wie ein Licht in der Dunkelheit, bis der Tag anbricht und der aufgehende Morgenstern in eure Herzen scheint. 20 Doch vergesst nicht: Kein Mensch kann jemals die prophetischen Worte der Heiligen Schrift aus eigenem Wissen deuten. 21 Denn niemals haben sich die Propheten selbst ausgedacht, was sie verkündeten. Immer trieb sie der Heilige Geist dazu, das auszusprechen, was Gott ihnen eingab.

Sonntag, 4. Mai 2014

04 Mai – Einweihung – Gemeinde am Sandberg

Die Gemeinde am Sandberg hat nach DREI Jahre Bauzeit endlich ihre Umbau fertig gestellt und heute zu der Einweihung eingeladen. Da ich gestern den ganzen Tag auf dem Sofa mit Kopf- und Bauchschmerzen lag und heute es mir nicht super toll ging, hatte ich nicht ganz so viel Lust dahin zu gehen. Trotzdem habe ich mich aufgerafft und ich war gut ein paar alte Bekannte zu sehen und auch zu begrüßen.

Pastor Sven Godau der Vorsitzenden des Nordwestbundes hat dann die Predigt über die Herrlichkeit Gottes gehalten und Carolyn hat durch den Gottesdienst geführt, aber meine gute Freunde aus Krempe und Hohn bei Rendsburg waren der Hit.

Sonntag, 13. April 2014

13 April – Predigt in Lübeck und Rendsburg


Am Vormittag habe ich in der Arche Lübeck über den Namen Gottes im alten Testament gepredigt

Hier ist auch die Power Point 




Gottes Namen 

·       EL: Übersetzt: „Gott“’ (mächtig, stark, herausragend),
250 mal gebraucht im AT  1. Mose 7:1, 28:3, 35:11; 4. Mose 23:22; Josua 3:10; 2 Samuel 22:31, 32; Nehemia 1:5, 9:32; Jesaja 9:6; Hesekiel 10:5.

·       ELOHIM: „Gott“ (ein pluralistischer Begriff, mehr als zwei, gebraucht mit Einzelverben, die duale Form ELOHA wird in Hiob verwendet); Elohim erscheint 2,570 mal im AT, 32 mal in 1. Mose. 1. Gott als Schöpfer, Bewahrer, überragend, mächtig und stark.

·       EL SHADDAI: „Gott der Allmächtige“ oder „Allgenügsamer Gott“. 48 mal im AT, 31 mal in Hiob. Erstmals verwendet in 1. Mose 17:1, 2., 31:29, 49:24, 25; Sprüche 3:27; Micha 2:1; Jesaja 60:15, 16, 66:10-13; Ruth 1:20, 21.

·       ADONAI: „Gott“’ in unseren Bibeln (Großbuchstaben ‚G’, Kleinbuchstaben ‚ott’) (Adonai ist Mehrzahl, die Einzahl ist „adon“). ‚Meister’ oder ‚Herr’ wird 300-mal im AT genannt, immer im Plural, wenn Gott gemeint ist. In der Einzahl ist ein weltlicher ‚Herr’ ge meint. Erstmals wird Adonai in 1. Mose 15:2 gebraucht ( 2. Mose 4:10, Richter 6:15; 2 Samuel 7:18-20; Psalmen. 8, 114:7, 135:5, 141:8, 109:21-28). Vielfach genutzt in Jesaja (Adonai Yahweh). 200 mal bei Hesekiel. 10 mal in Daniel 9.

·       YAHWEH (oder Jehova): „HERR“ in unseren Bibeln (nur Großbuchstaben). Yahweh ist der Bundesname Gottes. Taucht 6823 Mal im AT auf. Erster Gebrauch in 1. Mose 2.4 (Yahweh Elohim). Aus dem Verb ‘sein’ havah, ähnlich zu chavah (leben), der “Selbst- Existierende”. „Ich bin, der ich bin“ oder „Ich werde sein, der ich sein werde“, wie zu Mose am brennenden Busch gesagt, 2. Mose 3. Der Name Gottes, zu heilig um ausgesprochen oder abgekürzt zu werden. (…..) oder geschrieben als „YHWH“ ohne Vokale. Joshua, Richter, Samuel und Könige verwenden Yahweh fast ausschließlich.

·       YAHWEH-JIREH: “Der Herr unser Versorger”. 1. Mose 22:14. Von "jireh" ("sehen" oder "versorgen" oder "vorhersehen" als ein Prophet.) Gott versorgt immer, angemessen, wenn die Zeit gekommen ist.

·       YAHWEH-ROPHE: “Gott unser Heiler”. 2. Mose 15:22-26. Von "rophe" ("heilen"); impliziert geistliche, emotionale wie auch physische Heilung. (Jeremia 30:17, 3:22; Jesaja 61:1)
Gott heilt Körper, Seele und Geist; alle Bereiche des menschlichen Daseins.

·       YAHWEH-NISSI: “Gott unser Banner”. 1. Mose 1:15, Gott auf dem Schlachtfeld, von einem Ort, das ‘glitzern’, ‘aufheben’ meint. Siehe Psalm 4:6

·       YAHWEH-M'KADDESH: “Gott, der heiligt”. 3. Mose 20:8. “Ganz machen, absondern zur Heiligung”.

·       YAHWEH-SHALOM: “Gott unser Friede”. Richter 6:24. “Shalom”, übersetzt “Friede” 170 mal bedeutet “ganz”, “vollendet”, “erfüllt”, “perfektioniert”. Bezug zu “gut” “Wohlfahrt”.
5. Mose 27:6; Daniel 5:26; 1. Könige 9:25 8:61; 1. Mose 15:16; 2. Mose 22:5, 6; 3. Mose 7:11-21. Shalom heißt die Art von Frieden die aus einer ganzen Person in richtiger Verbindung zu Gott und anderen Menschen resultiert.

·       YAHWEH ELOHIM : “Gott der Herr”. 1. Mose 2:4; Richter 5:3; Jesaja 17:6; Zephanja 2:9; Psalmen 59:5, usw.

·       YAHWEH-ROHI: “Gott unser Hirte” Psalm 23, von "ro'eh" (weiden).


·       YAHWEH-TSIDKENU: „Gott unsere Gerechtigkeit“. Jeremia 23:5, 6, 33:16. Von "tsidek" (rein, mühsam, ausgewogen – wie bei Waagen – volles Gewicht, Gerechtigkeit, Recht, ge- recht, als unschuldig angesehen) Gott ist unsere Gerechtigkeit.

·       YAHWEH-SABAOTH : “Der Herr der Heerscharen“. Der Kommandant der Engelscharen und der Kriegsheere ist Gott. Jesaja 1:24; Psalmen 46:7, 11; 2. Könige 3:9-12; Jeremia 11:20 (NT: Römer 9:29; Offenbarung 19: 11-16).

·       EL ELYON: “Der Höchste” (von “herauffahren”) 5. Mose 26:19, 32:8; Psalmen 18:13; 1. Mose; 4. Mose 24:16; Psalmen 78:35, 7:17, 18:13, 97:9, 56:2, 78:56, 18:13; Daniel 7:25, 27; Jesaja 14:14.

·       ABHIR: “Der Mächtige” (“stark sein”) 1. Mose 49:24; 5. Mose 10:17; Psalmen 132:2, 5; Jesaja 1:24, 49:26, 60:1.

·       TSADDIQ: "Der Gerechte" Psalm 7:9.

·       KADOSH: „Der Heilige“ Psalmen 71:22; Jesaja 40:25, 43:3, 48:17. Jesaja nutzt die Bezeichnung „Der Heilige Israels“ 29 mal.
·       EYALUTH: "Stärke” Psalmen 22:20.

·       SHAPHAT: "Richter" 1. Mose 18:25

·       PALET: "Befreier" Psalmen 18:2.

·       EL ROI: "Gott des Sehens" Hagar in 1. Mose 16:13. Der Gott, der Deine Augen öffnet.

·       MAGEN: "Schild" Psalmen 3:4, 18:30.

·       KANNA: "Der Eifersüchtige” 2. Mose 20:5, 34:14; 5. Mose 5:9; Jesaja 9:7; Zacharias 1:14, 8:2.

·       YESHA: (Y'shua) "Retter" Jesaja 43:3. Jesus ist das griechische Äquivalent des hebräischen "Joshua." Letzteres ist eine Zusammenziehung von Je-Hoshua. ("Christus", der Gesalbte ist das Äquivalent zum hebräischen Maschiah, oder Messiah).

·       GAOL: "Erlöser" (zurückkaufen durch Zahlen eines Preises).
Hiob 19:25; Zum Beispiel der Antitypus entsprechend Boas, der Auslöser im Buch Ruth.

·       EL-BERITH:  "Gott des Bundes"   Richter 9:46.

·       EL-GIBHOR: Mächtiger Gott (Jesaja 9:6)

·       EL-OLAM: "Der ewige Gott" (Gott der immer währenden Zeiten) 1. Mose 21:33; Psalmen 90:1-3, 93:2; Jesaja 26:4.

·       MELEKH: "König" Psalmen 5:2, 29:10, 44:4, 47:6-8, 48:2, 68:24, 74:12, 95:3, 97:1, 99:4, 146:10; Jesaja 5:1, 5, 41:21, 43:15, 44:6; 52:7, 52:10.




Am Nachmittag habe ich in der Auferstehungsgemeinde Rendsburg gepredigt über das biblische Bild einer gesunden Gemeinde.





1. Die tragende Gemeinschaft

Wir, die einen starken Glauben haben, sind dazu verpflichtet, auf die Schwachheit der anderen Rücksicht zu nehmen und nicht an uns selbst zu denken. (Römer 15,1)

2. Die mitfühlende Gemeinschaft

Leidet ein Teil des Körpers, so leiden alle anderen mit, und wird ein Teil geehrt, freuen sich auch alle anderen. (1. Korinther 12,26)


3. Die hoffende Gemeinschaft

Aber der Gärtner bat: 'Lass ihn noch ein Jahr stehen! Ich will diesen Baum gut düngen und sorgfältig pflegen. Wenn er dann Früchte trägt, ist es gut; sonst kannst du ihn umhauen.'" (Lukas 13,8+9)


4. Die beziehungsreiche Gemeinschaft

Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun. (Hebräer 10,24)


5. Die freisetzende Gemeinschaft

Und Lazarus kam heraus. Hände und Füße waren mit Grabtüchern umwickelt, und auch sein Gesicht war mit einem Tuch verhüllt. "Nehmt ihm die Tücher ab", forderte Jesus die Leute auf, "und lasst ihn gehen." (Johannes 11,44)


6. Die nährende Gemeinschaft
Seid begierig nach der vernünftigen, lauteren Milch wie die neugeborenen Kindlein, damit ihr durch sie zunehmt zu eurem Heil. (1.Petr 2,2)

2 Wie ein neugeborenes Kind nach Milch schreit, so sollt ihr nach der unverfälschten Lehre unseres Glaubens verlangen. Dann werdet ihr im Glauben wachsen und das Ziel, eure endgültige Rettung, erreichen.

7. Die ermutigende Gemeinschaft
Denn worin er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden. (Hebr 2,18)

18 Denn weil er selbst gelitten hat und denselben Versuchungen ausgesetzt war wie wir Menschen, kann er uns in allen Versuchungen helfen.

8. Die lehrende Gemeinschaft
...lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit... (Kol 3,16)

16 Lasst die Botschaft von Christus ihren ganzen Reichtum bei euch entfalten. Unterweist und ermahnt euch gegenseitig mit aller Weisheit, und dankt Gott von ganzem Herzen mit Psalmen, Lobgesängen und Liedern, die euch Gottes Geist schenkt. Ihr habt doch Gottes Gnade erfahren!1

9. Die annehmende Gemeinschaft
Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.(Röm 15,7)

7 Nehmt einander an, so wie Christus euch angenommen hat. Auf diese Weise wird Gott geehrt.

10. Die liebende Gemeinschaft
Alle eure Dinge lasst in der Liebe geschehen! (1.Kor 16,14)

14 Bei allem, was ihr tut, lasst euch von der Liebe leiten.


11. Die erbauliche Gemeinschaft
Jeder von uns lebe so, dass er seinem Nächsten gefalle zum Guten und zur Erbauung.
(Röm 15,2)
2 Jeder von uns soll sich so verhalten, dass er seinen Mitmenschen zum Guten ermutigt und ihn im Glauben stärkt.