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Dienstag, 22. November 2011

22. Nov - Chile


Im Spanisch heute haben wir uns mit Chile beschäftigt. Ein sehr interessantes Land!

Chile erstreckt sich über 4275 Kilometer in Nord-Süd-Richtung entlang der Anden und des Pazifischen Ozeans, aber durchschnittlich nur circa 180 Kilometer breit ist.

Da Chile seit Jahren Fruchtfliegen-frei ist und soll es wegen der Exportwirtschaft auch bleiben, darf man absolut kein Obst, Tiere, Tierprodukte und dergleichen einführen und das wird streng kontrolliert und hart bestraft. Es gibt extra einen Obsthund um den einschmuggeln von Obst zu verhindern.

Die Atacamawüste im Norden von Chile gilt als die trockenste Wüste der Erde und deshalb sind mehrere große Sternwarten auf den Bergen in der Wüste errichtet worden. Die USA nutzten die Atacamawüste sogar zum Testen einiger ihrer Marssonden.

Am dichtesten besiedelt ist der Großraum Santiago de Chile, wo etwa die Hälfte der chilenischen Einwohner lebt. Die Stadt selbst hat etwa 5,5 Millionen Einwohner; sie beherbergt also in etwa ein Drittel aller Einwohner Chiles.

Die Amtssprache ist Spanisch (in Chile Castellano genannt), wobei das in Chile gesprochene Spanisch stark gefärbt ist. So wird zum Beispiel s am Silbenende zu einem Hauchlaut: las casas wird zu la' casa'. Außerdem werden die einzelnen Wörter gerne kontrahiert, wobei die Wörter ineinander übergehen: casado wird zu casao. Für manche deutsche Ohren klingt das chilenische Spanisch daher genuschelt.

Donnerstag, 3. November 2011

03. Nov - Prüfungen 4. Tag


Am vierten Tag gab es Präsentationen über Airbus Cargo, Ostfreisland, Linux, Diageo, Chile, Philips, HSV Handball, Origami, Axel Springer Verlag und schon wieder etwas über den Behrenberg Bank.

Interessant fand ich allerdings einen Vortrag über Pfadfinder.

1899 veröffentlichte der englische General Baden-Powell für die britische Armee das Buch „Aids to Scouting“ (Anleitung zum Kundschafterdienst), das bei den Jugendlichen in England großes Interesse auslöste.

In 1908 veröffentlichte Baden-Powell eine für Jugendliche überarbeitete Version von „Aids to Scouting“ unter dem Titel Scouting for Boys.

Obwohl das in „Scouting for Boys“ Dargestellte eigentlich nur die Methodik der schon existierenden Jugendverbände ergänzen sollte, entstanden auch außerhalb dieser Verbände viele Pfadfindergruppen. Um diese Bewegung in England zusammenzufassen, wurde noch 1908 die Boy Scout Association gegründet.

Gleichzeitig entstanden in vielen anderen Ländern ebenfalls Pfadfindergruppen, so dass es schon vor dem Ersten Weltkrieg auf allen Kontinenten Pfadfindergruppen gab.
Das erste große Pfadfindertreffen fand 1909 mit mehr als 11.000 Teilnehmern in London statt. Baden-Powell war überrascht, als er dort auch Mädchen traf, die sich als Pfadfinderinnen bezeichneten, da sich sein Erziehungskonzept nur an Jungen richtete.
Für die Mädchen wurden deshalb 1910 die Girl Guides (Pfadfinderinnen; in den USA Girl Scouts) gegründet.

Da sich bald auch Jungen unter 12 Jahren den Pfadfindergruppen anschließen wollten, wurde 1914 für sie die Wölflingsarbeit eingeführt, deren Arbeitsformen sich stärker am Spiel orientieren.

Für die älter werdenden Pfadfinder wurde 1919 als dritte Altersstufe die Roverarbeit entwickelt, deren Kern der Dienst an der Gemeinschaft ist.
1920 wurde in London für die männlichen Pfadfinder das Boy Scouts International Bureau gegründet, in dem die Pfadfinderverbände weltweit zusammenarbeiteten und das später seinen Namen in World Organization of the Scout Movement (WOSM) änderte.

1941 starb Baden-Powell mit fast 84 Jahren in Kenia. In seinem letzten Brief hinterließ er der Pfadfinderbewegung ihren bis heute wohl wichtigsten Satz: „Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt.“