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Sonntag, 5. Juli 2009

05. Juli - Predigt Barmbek-Nord über Wiederherstellung

Heute habe ich in der Christus Gemeinde Barmbek-Nord über der Wiederherstellung der drei Dimensionen gepredigt.

Die Christus-Gemeinde Barmbek-Nord ist eine neu gegründete Tochter der Christus-Gemeinde Barmbek-Süd. Die CG Barmbek-Nord hat im November 2005 ihre Räume in der Fuhlsbüttler Straße eingezogen und diese Räumlichkeiten sind jetzt schon zu klein.

In der Schule habe ich gelernt fast alle Geschichten haben den folgenden Ablauf:

Alles ist ganz in Ordnung
Ein Konflikt taucht auf
Der Konflikt verschlimmert sich
Überraschend Wende
Konflikt gelöst
Zeit der Wiederherstellung
Ende an einem höheren Ideal

Wir finden dieses Schema auch in der Bibel

Schöpfung – alles Perfekt
Konflikt – Sündefall
Im AT wieder alles nur schlimmer
Wendepunkt - Jesus Geburt
Lösung der Sünde am Kreuz
Auftrag der Gemeinde – Wiederherstellung
Wiederkunft Jesus – Ideal neue Himmel und Erde


Deshalb schauen wir erst Mal 1. Mose 1-2 an

1. geistliche Dimension (1. Mose 2,7)
Gott haucht uns seinen Geist ein

2. beziehungsmäßige Dimension (1. Mose 2,18)
es ist nicht gut allein zu sein

3. gesellschaftliche Dimension (1. Mose 1,26-28)
füllt ihr Erde und macht sie untertan

Die drei Dimensionen wurden durch die Sünde kaputt gemacht und jetzt darf die Gemeinde diese drei Ebene wiederherstellen

Aber auch im neuen Testament gibt es genau diese drei Dimension des Glaubens wieder

1. geistliche Dimension – Apg 2,46
Sie trafen sich täglich im Tempel

2. beziehungsmäßige Dimension – Apg 2,44
in den Häusern brachen sie das Brot

3. gesellschaftliche Dimension – Apg 2,45
Sie verkauften ighr Hab und Gut – keine hatten Not
Die Armen wurden gedient


Auch bei der christliche Liebe sehen wir diesen Trinitäts des Glaubens

1. die geistliche Dimension braucht Gnade
Alles ist Gnade, und Gnade ist für alle - Paulus

2. die beziehungsmäßige Dimension braucht Wahrheit in der Liebe
In der Wahrheit wandeln - Johannes

3. die gesellschaftliche Dimension - Gerechtigkeit
Täter des Wortes sein - Jakobus


Meine Predigt kannst du hier hören


Sonntag, 14. Juni 2009

14. Juni - Unsere Erlösung: Was Gott für uns getan hat

Die Grundlage für meine Predigt in der Arche Lübeck war Epheser 2,19: "Ihr seid ein Mitglied in Gottes ureigenster Familie und gehört zu Gottes Haushalt zusammen mit jedem anderen Christen."

Die Grundwahrheiten sind folgende:

1. Die Gemeinde ist eine Familie. In der Bibel heißt es: "Gottes Haushalt". Es heißt nicht, die Gemeinde ist wie eine Familie. Es heißt, die Gemeinde ist eine Familie.

2. Gott erwartet, dass ich Mitglied einer Gemeindefamilie bin. Er sagt, wohlgemerkt: "Ihr seid ein Mitglied in Gottes ureigenster Familie." Das bedeutet, dass es Gottes Wille ist. Es ist nicht eine von mehreren Möglichkeiten. Jeder Christ braucht eine Gemeindefamilie.

3. Ein Christ ohne Gemeindefamilie ist ein Waisenkind. Welcher Unterschied besteht zwischen Christsein und Mitglied einer Gemeindefamilie sein? Der Unterschied liegt im Wort "Verpflichtung“. Ich werde Christ, indem ich mein Leben Christus anvertraue. Ich werde Mitglied einer Gemeinde, indem ich mich anderen Christen gegenüber verpflichtet weiß. Ich sage, "Das wird meine Gemeindeheimat, wo ich geben und empfangen werde, wo ich dienen werde und wo mir gedient werden wird, wo ich lieben werde und wo ich geliebt werde.“

Was macht die Arche Lübeck zu einer Familie?

1. Unsere Erlösung (Was Gott für uns getan hat)

2. Unsere Mission (Warum wir als Gemeinde existieren)

3. Unsere Strategie (Wie wir unseren Auftrag erfüllen)

4. Unsere Struktur (Wann und wo wir diesen Auftrag erfüllen)

Diese Predigt handelt von unsere Erlösung - nämlich was Gott für uns getan hat und ist unterteilt in vier Unterteile.

I. Warum bin ich hier?

Die Bibel lehrt ganz klar, dass wir aus zwei Gründen auf dieser Erde sind:

1. Gott hat mich geschaffen, um mich zu lieben. Gott sagt, "Ich habe dich je und je geliebt." Epheser 1,4-5: "Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott; er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen..." Sie sind geschaffen, um von Gott geliebt zu werden.

2. Wir sind geschaffen, um eine persönliche Beziehung zu Gott zu haben und um die Schöpfung Gottes zu verwalten. Das macht uns so einzigartig. "Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn.. Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde, unterwerft sie euch, und herrscht über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die sich auf dem Land regen. Die Bibel sagt: Gott gibt "uns alles reichlich..., was wir brauchen." Gott sagte, ich setze die Menschen über die gesamte restliche Schöpfung und sie sollen über die übrige Welt herrschen. Er hat diese Verantwortung Adam und Eva und dann auch uns gegeben. Das Gute daran ist, dass wir Gefallen daran finden, wenn wir die Welt als Gottes Stellvertreter verwalten.

Jesus sagt in Johannes 10,10: "Ich bin gekommen, damit ihr das Leben habt und es in Fülle habt." Wenn Jesus kam, um uns Leben zu geben, bedeutet das, dass wir nicht wirklich leben, bis wir Jesus kennen. Tatsächlich leben wir nicht. Wir existieren nur, bis wir Christus kennen lernen, weil wir dazu geschaffen wurden, Gott zu lieben und von Ihm geliebt zu werden, Ihn zu kennen und von Ihm erkannt zu sein.

II. Wo liegt das Problem?

Das Problem ist folgendes: Der Mensch hat ein natürliches Verlangen, selbst der Boss zu sein und Gottes Lebensgrundsätze zu ignorieren. Das kann man in unserer Gesellschaft um uns her ständig beobachten. Man hört Sätze wie, "Konzentriere dich auf das Wesentliche... Zieh dein eigenes Ding durch... Wenn du dich gut dabei fühlst, dann mach es, ganz egal, was Gott sagt." Mit anderen Worten, "Es ist mein Leben und ich mach, was mir gefällt" oder wie der große Theologe Frank Sinatra gesungen hat, "I Did It My Way." Wir wollen unser eigener Herr sein. Wir wollen nicht, dass Gott unser Chef ist. Wir wollen selbst Chef sein. Diese Haltung nennt die Bibel Sünde.

Der Mittelpunkt der Sünde ist das "Ich“. Ich will mein eigenes Ding tun. Ich will mein eigener Chef sein. Ich will mein Leben so leben, wie ich selbst will, unabhängig von Gott. Die Bibel lehrt, dass wir alle dieses Problem haben.

III. Was ist die Lösung?

Was Jesus gesagt hat: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich." Wohlgemerkt, Jesus hat nicht gesagt: "Ich bin vielleicht der Weg ... ich zeige den Weg ... ich lehre den Weg ... ich suche den Weg." Er hat gesagt: "Ich bin es!" Dann hat Er gesagt: "Ich bin die Wahrheit."

Entweder ist Er der, der Er sagt, dass Er sei oder Er ist der größte Lügner, der je gelebt hat. Er sagte: "Ich bin die Wahrheit. Ich bin der Weg. Ich bin der einzige Weg zum Himmel." Gott selbst kam als Mensch auf die Welt, um uns zu sich zurückzubringen. Wenn ein anderer Weg funktioniert hätte, hätte Jesus Christus nicht zu kommen brauchen. Der Weg ist keine Religion, der Weg ist kein Pfad, der Weg ist eine Person. Gott möchte, dass Sie Ihn persönlich kennen lernen.

IV. Was möchte Gott, dass ich tun soll? Vier Dinge:

1. Bekennen. Das bedeutet es, Christ zu sein. Ich bekenne, dass Gott nicht den ersten Platz in meinem Leben eingenommen hat und ich bitte Ihn, mir meine Sünden zu vergeben. "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Er treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden vergibt und reinigt uns von allem Unrecht."

2. Glauben. Ich glaube, dass Jesus Christus gestorben ist, um für meine Sünden zu zahlen und dass Er an Ostern auferstanden ist und heute lebt. “Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: "Jesus ist der Herr" und in deinem Herzen glaubst: "Gott hat ihn von den Toten auferweckt", so wirst du gerettet werden.”

3. Gottes kostenloses Geschenk der Erlösung annehmen. Versuche nicht, es zu verdienen. "Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann." Können wir uns vorstellen, was für ein schrecklicher Ort der Himmel wäre, wenn man sich den Zutritt zum Himmel verdienen könnte? Nein, man gelangt nicht durch eigene Anstrengung in den Himmel. Wir kommen dorthin, indem wir einfach Gottes kostenloses Geschenk annehmen.

Unsere Beziehung zu Christus wird nicht durch etwas, was wir tun, wiederhergestellt, sondern auf der Grundlage dessen, was Jesus Christus auf Golgatha bereits für uns getan hat.

4. Jesus Christus bitten, in mein Leben zu kommen und Chef oder Herr meines Lebens zu werden. Haben wir schon einmal ein Geschäft gesehen, an dem ein Schild verkündet "Unter neuer Leitung"? Ich glaube, jeder junge Christ sollte dieses Schild einen Monat lang tragen. Denn das bedeutet Christsein. Ich bin unter neuer Leitung. Ich habe nicht mehr das Sagen in meinem Leben. Jesus Christus ist der Manager meines Lebens. Er ist der Geschäftsführer. Er ist der Präsident, der Chef. Er ist der Boss meines Lebens.

"Allen, die Ihn aufnehmen, gibt Er das Recht, Gottes Kinder zu werden. Alles, was wir noch tun müssen, ist Ihm zu vertrauen, dass er uns retten wird. Jeder, der das glaubt, ist wiedergeboren. Keine körperliche Neugeburt, sondern aus dem Willen Gottes." Umkringeln Sie "aufnehmen" und "glauben". Was bedeutet Christsein? Man muss glauben und aufnehmen.

Weiß ich ganz sicher, dass ich in den Himmel komme?", dann können wir Gewissheit bekommen, indem wir dieses Gebet von Herzen nachsprechen:

"Lieber Jesus, danke, dass Du mich geschaffen hast und mich liebst, sogar als ich dich nicht beachtet habe und meinen eigenen Weg gegangen bin. Ich weiß dass ich Dich in meinem Leben brauche und ich bereue meine Sünden. Ich bitte Dich, vergib mir. Danke, dass Du am Kreuz für mich gestorben bist. Bitte hilf mir, es besser zu verstehen. So gut ich kann möchte ich Dir ab jetzt nachfolgen. Bitte komme in mein Leben und mache mich innerlich zu einem neuen Menschen. Ich nehme Dein Erlösungsgeschenk an. Hilf mir jetzt bitte, als Christ zu wachsen. Amen."

Hier kannst du die Predigt auch hören

Donnerstag, 11. Juni 2009

11. Juni - Eine unbequeme Wahrheit


Diese Woche endet wieder einen Semester auf dem Nordakademie und fast immer wollen die Studenten bei der letzten Unterrichtstunden etwas machen was spaß macht. Ich schlage häufig den Film „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore vor.

Eine unbequeme Wahrheit (An Inconvenient Truth) ist ein Dokumentarfilm von Davis Guggenheim mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten und Präsidentschaftskandidaten Al Gore über die globale Erwärmung. Der Film erhielt als erster seit zehn Jahren einen Special-Humanitas-Preis für seine besonders gelungene Botschaft an die Menschheit. Des Weiteren gewann der Film die Oscars 2007 als bester Dokumentarfilm.

Al Gore wurde erstmals vom Thema der globalen Erwärmung fasziniert, als er einen Kurs bei Roger Revelle an der Harvard University besuchte. Als Gore später in den Kongress gewählt wurde, hat er die ersten Verhandlungen über dieses Thema veranlasst und ist mit Wissenschaftlern und Politikern in Kontakt getreten.

Al Gores Buch Wege zum Gleichgewicht (Originaltitel: Earth in the Balance) hat 1992 die New York Times Bestsellerliste erreicht.

Als Vize-Präsident während Clintons Amtsperiode setzte Gore 1993 die Einführung einer Kohlesteuer durch.

1997 half er bei der Durchsetzung des Kyoto-Protokolls, einer internationalen Vereinbarung mit dem Ziel, den Ausstoß an Treibhausgasen zu verringern. Die Vereinigten Staaten haben den Vertrag zwar unterzeichnet, ihn aber nicht ratifiziert.

Während seines Wahlkampfs für die Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 versprach Gore, dem Abkommen im Falle seines Amtsantrittes zuzustimmen.

Nach seiner Niederlage bei der Präsidentschaftswahl hat Gore eine alte Diashow überarbeitet und begann, multimediale Präsentationen über globale Erwärmung zu halten. Zum Entstehungszeitpunkt des Films hat er seine Rede ungefähr eintausend Mal gehalten.

Die Produzenten Laurie David und Lawrence Bender sahen seine Show. Inspiriert trafen sie sich mit Regisseur Davis Guggenheim und dachten über die Möglichkeit nach, Gores Diashow in einen Film umzuwandeln.

Guggenheim, der erst skeptisch war, sah die Präsentation selbst und war „überwältigt“. Davon überzeugt, dass die globale Erwärmung die wichtigste Herausforderung überhaupt sei, wollte er versuchen, daraus einen Film zu machen.

In dem Film stellt Gore seine Sicht des derzeitigen Standes der Klimaforschung dar und kommentiert diesen.