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Donnerstag, 14. August 2014

14 Aug – Apostelgeschichte 21 – Vaale

Heute Abend habe ich weiter durch die Apostelgeschichte in Vaale gepredigt. Dieses Mal bin ich schon in Kapitel 22 angekommen. Wo Paulus gefangengenommen wird und Agabus zuvor durch das anbinden seine Hände und Füße sehr deutlich gezeigt hatte was Paulus in Jerusalem erwartete.

Hier kannst du meine Auslegung von Apostelgeschichte 21 hören

Paulus reist nach Jerusalem
1 Als wir uns schweren Herzens gvon den Gemeindeleitern aus Ephesus verabschiedet hatten, segelte unser Schiff direkt nach Kos. Am folgenden Tag erreichten wir Rhodos und dann Patara.
2 Dort gingen wir an Bord eines anderen Schiffes, das nach Phönizien segeln sollte.
3 Bald sahen wir in der Ferne die Insel Zypern, segelten aber südlich an ihr vorbei zur syrischen Hafenstadt Tyrus, wo die Ladung des Schiffes gelöscht wurde.
4 In Tyrus besuchten wir die Gemeinde und blieben eine Woche dort. Diese Christen warnten Paulus mehrmals davor, nach Jerusalem zu reisen, denn so hatte es ihnen der Heilige Geist aufgetragen.
5 Aber am Ende der Woche gingen wir dann doch zu unserem Schiff. Dabei begleiteten uns alle - samt Frauen und Kindern - bis vor die Stadt. Am Strand knieten wir nieder und beteten.
6 Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir an Bord des Schiffes, und sie kehrten in die Stadt zurück.
7 Von Tyrus kamen wir dann nach Ptolemaïs. Auch dort besuchten wir die Christen, blieben aber nur einen Tag bei ihnen.
8 Von Ptolemaïs ging es zu Fuß weiter nach Cäsarea. Dort wohnten wir im Haus des Evangelisten Philippus, einem der sieben Diakone.
9 Die vier Töchter des Philippus waren unverheiratet geblieben und redeten in Gottes Auftrag prophetisch.
10 Wir waren schon einige Tage bei Philippus, als Agabus aus Judäa kam. Er war ein Prophet.
11 Mit dem Gürtel des Paulus fesselte er sich Hände und Füße. Dann erklärte er: "Der Heilige Geist sagt: Genauso wird der Besitzer dieses Gürtels in Jerusalem von den Juden gefesselt und an Menschen ausgeliefert werden, die Gott nicht kennen."
12 Da bestürmten wir und die anderen Christen der Gemeinde Paulus, nicht nach Jerusalem zu gehen.
13 Er aber antwortete nur: "Warum weint ihr und macht mir das Herz schwer? Ich bin nicht nur bereit, mich in Jerusalem fesseln und ins Gefängnis werfen zu lassen, ich bin auch bereit, dort für Jesus, den Herrn, zu sterben."
14 Weil er sich nicht umstimmen ließ, bedrängten wir ihn schließlich nicht länger und sagten: "Der Wille des Herrn soll geschehen!"

Paulus soll seine Gesetzestreue beweisen
15 Bald darauf reisten wir nach Jerusalem.
16 Einige Brüder aus Cäsarea begleiteten uns. Sie führten uns zu Mnason, der aus Zypern stammte und einer der ersten Christen war. In seinem Haus sollten wir übernachten.
17 Von der Gemeinde in Jerusalem wurden wir herzlich aufgenommen.
18 Am Tag nach unserer Ankunft ging Paulus zu Jakobus; auch alle Leiter der Gemeinde hatten sich bei ihm versammelt.
19 Paulus begrüßte sie alle und berichtete ausführlich, was Gott durch seine Arbeit unter den Nichtjuden getan hatte.
20 Darüber waren alle froh; sie lobten und dankten Gott. Dann aber sagten sie: "Du weißt, lieber Bruder, dass Tausende von Juden zum Glauben an Jesus gekommen sind, und jeder von ihnen befolgt streng die Gesetze des Mose.
21 Man hat nun von dir berichtet, du würdest die Juden außerhalb Israels lehren, nicht mehr nach dem Gesetz zu leben. Sie sollten zum Beispiel ihre Kinder nicht mehr beschneiden lassen und die Ordnungen unseres Volkes missachten.
22 Was sollen wir jetzt tun? Sie werden auf jeden Fall erfahren, dass du in Jerusalem bist.
23 Wir möchten dir deshalb Folgendes raten: Hier sind vier Männer, die ein Gelübde einlösen müssen.
24 Schließe dich ihnen an, und erfülle alle vom Gesetz geforderten Reinigungsvorschriften, wozu ja auch gehört, dass sie sich die Haare schneiden lassen. Wenn du dafür die Kosten übernimmst, werden alle sehen, dass an den Gerüchten über dich nichts Wahres ist und du gewissenhaft das Gesetz befolgst.
25 Wie die nichtjüdischen Christen leben sollen, haben wir ja schriftlich geregelt. Wir haben damals entschieden, dass sie kein Fleisch von Tieren essen dürfen, die Götzen geopfert wurden; sie sollen kein Blut verzehren und kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten. Außerdem sollen sie keine verbotenen sexuellen Beziehungen eingehen."

Paulus wird in Jerusalem verhaftet
26-27 Paulus nahm ihren Vorschlag an. Am nächsten Tag erfüllte er die Reinigungsvorschriften und ging dann zusammen mit den Männern in den Tempel. Dort meldeten sie dem Priester, dass sie ihr Gelübde erfüllt hatten. Nach der vorgeschriebenen Zeit von sieben Tagen sollte dann für jeden von ihnen ein Opfer dargebracht werden. Die sieben Tage waren fast vorüber, als einige Juden aus der Provinz Asia Paulus im Tempel wiedererkannten. Sie wiegelten das Volk gegen ihn auf, packten ihn
28 und schrien: "Helft uns, ihr Männer aus Israel! Das ist er, der überall gegen unser Volk, gegen das Gesetz und gegen diesen Tempel hetzt! Und nicht genug damit! Er hat sogar Griechen in den Tempel gebracht und dadurch diese heilige Stätte entweiht!"
29 Sie hatten nämlich Paulus zusammen mit dem Griechen Trophimus aus Ephesus in der Stadt gesehen, und nun vermuteten sie, Paulus habe ihn auch mit in den Tempel genommen.
30 Ganz Jerusalem geriet in Aufruhr. Die Menschen liefen zusammen, sie griffen Paulus und zerrten ihn aus dem Tempel, dessen Türen man eilig schloss.
31 Die Menge war nahe daran, Paulus umzubringen, als dem Kommandanten der römischen Garnison gemeldet wurde: "Die ganze Stadt ist in Aufruhr!"
32 Mit einem Trupp Soldaten und einigen Offizieren lief er sofort zum Tempelplatz. Als die Menge den Kommandanten und die Soldaten sah, hörte sie auf, Paulus zu schlagen.
33 Der Kommandant nahm Paulus fest und ließ ihn mit zwei Ketten fesseln. Anschließend fragte er die aufgebrachte Menge, wer dieser Mann sei und was er getan habe.
34 Aber die einen schrien dies, die anderen das, und der Tumult war so groß, dass er letztlich überhaupt nichts erfuhr. Deshalb befahl der Kommandant, Paulus in die Festung zu bringen.
35 Auf den Treppenstufen dorthin mussten die Soldaten Paulus tragen, um ihn vor der wütenden Menge zu schützen.
36 Die Leute tobten: "Weg mit dem! Bringt ihn um!"
37 Als man Paulus gerade in die Festung bringen wollte, sagte er zu dem Kommandanten: "Kann ich kurz mit dir sprechen?" - "Du sprichst Griechisch?", fragte dieser überrascht.
38 "Dann bist du also nicht der Ägypter, der vor einiger Zeit in der Wüste viertausend bewaffnete Rebellen um sich sammelte und einen Aufstand anzettelte?"
39 "Nein", erwiderte Paulus, "ich bin ein Jude aus Tarsus und ein Bürger dieser bekannten Stadt in Zilizien. Bitte erlaube mir, zu den Leuten zu reden."
40 Der Kommandant willigte ein. Paulus blieb auf der obersten Treppenstufe stehen und gab dem Volk mit der Hand ein Zeichen, dass er etwas sagen wollte. Nachdem sie sich beruhigt hatten, sprach er auf Hebräisch zu ihnen:

Mittwoch, 30. Juli 2014

30 Juli – Apostelgeschichte 19 in Vaale

Heute Abend habe ich über Apostelgeschichte 19 in Vaale gesprochen

Hier kannst du alles anhören

Paulus in Ephesus
1 Während Apollos in Korinth war, reiste Paulus durch das kleinasiatische Hochland und kam nach Ephesus. Dort traf er einige Jünger.
2 Er fragte sie: "Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr begonnen habt zu glauben?" - "Nein", erwiderten sie, "wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt."
3 "Welche Taufe habt ihr denn empfangen?", wollte Paulus jetzt wissen. "Die Taufe des Johannes", war die Antwort.
4 Da erklärte Paulus: "Wer sich von Johannes taufen ließ, bekannte damit, dass er zu Gott umkehren will. Johannes hat aber immer gesagt, dass man an den glauben muss, der nach ihm kommt, nämlich Jesus."
5 Nachdem sie das gehört hatten, ließen sie sich auf den Namen des Herrn Jesus taufen.
6 Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, empfingen sie den Heiligen Geist. Sie beteten in anderen Sprachen und redeten, was Gott ihnen eingab.
7 Es waren etwa zwölf Männer.
8 Paulus ging darauf in die Synagoge. Drei Monate lang predigte er dort unerschrocken von Gottes neuer Welt und überzeugte viele Menschen.
9 Es gab aber auch einige, die davon nichts wissen wollten und schließlich in aller Öffentlichkeit über die rettende Botschaft spotteten. Da verließ Paulus mit den anderen Christen die Synagoge. Von nun an predigte er täglich im Lehrsaal eines Mannes, der Tyrannus hieß.
10 Das tat er zwei Jahre lang, so dass alle in der Provinz Asia, Juden wie Griechen, die Botschaft des Herrn hörten.
11 Gott ließ durch Paulus erstaunliche Wunder geschehen.
12 Die Leute legten sogar Tücher, mit denen Paulus sich den Schweiß abgewischt hatte, und Kleidungsstücke von ihm auf die Kranken. Dadurch wurden sie gesund, und die Dämonen verließen sie.

Geisterbeschwörer missbrauchen den Namen Jesus
13 Im ganzen Land gab es jüdische Geisterbeschwörer, die umherzogen und böse Geister austrieben. Einige von ihnen versuchten Dämonen dadurch auszutreiben, dass sie über den Besessenen den Namen Jesu aussprachen. Sie sagten: "Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus predigt!"
14 So trieben es auch die sieben Söhne des jüdischen Hohenpriesters Skevas.
15 Doch der Dämon verhöhnte sie: "Jesus kenne ich, und von Paulus habe ich gehört. Aber wer seid ihr?"
16 Dann stürzte sich der Besessene auf sie, warf sie zu Boden und überwältigte sie, so dass sie schließlich alle nackt und verwundet aus dem Haus fliehen mussten.
17 Bald wusste ganz Ephesus - Juden wie Griechen - von diesem Vorfall. Alle waren zutiefst erschrocken, und der Name des Herrn Jesus wurde nun überall gelobt.
18 Zahlreiche Christen bekannten jetzt offen, was sie früher getan hatten.
19 Viele von ihnen brachten ihre Zauberbücher und verbrannten sie in aller Öffentlichkeit. Man schätzte den Wert auf 50000 Silberstücke.
20 So erwies die Botschaft des Herrn ihre Macht, und immer mehr Menschen glaubten daran.
21 Danach beschloss Paulus, über Mazedonien und Achaja nach Jerusalem zu reisen und von dort aus nach Rom.
22 Er schickte zwei seiner Mitarbeiter, Timotheus und Erastus, voraus nach Mazedonien, während er selber noch einige Zeit in der Provinz Asia blieb.

Aufruhr der Silberschmiede von Ephesus
23 Etwa zur selben Zeit kam es in Ephesus zu heftigen Unruhen wegen der Lehre, die Paulus verkündete.
24 In der Stadt lebte ein Silberschmied mit Namen Demetrius, der kleine Nachbildungen des Tempels der griechischen Göttin Artemis herstellte. Nicht nur er selber, sondern auch die anderen Kunsthandwerker in der Stadt verdienten sehr gut daran.
25 Eines Tages rief Demetrius diese Künstler und alle, die für sie arbeiteten, zusammen und sagte: "Ihr wisst ebenso gut wie ich, dass unser Wohlstand von den kleinen Nachbildungen des Tempels abhängt.
26 Wie ihr sicher schon gehört habt, behauptet nun dieser Paulus, von Menschen angefertigte Götter seien nichts wert. Das verbreitet er nicht nur in Ephesus, sondern in der ganzen Provinz Asia, und viele Leute glauben ihm schon.
27 Aber es geht ja nicht nur darum, dass unsere Arbeit nicht mehr anerkannt wird! Auch der Tempel der herrlichen Göttin Artemis, die man nicht nur in Kleinasien, sondern in der ganzen Welt verehrt, wird bedeutungslos werden; ja, sie selbst wird in Vergessenheit geraten!"
28 Wutentbrannt schrien jetzt die Zuhörer: "Groß ist die Artemis der Epheser!"
29 In kürzester Zeit war die Bevölkerung der ganzen Stadt auf den Beinen. Das Volk rottete sich zusammen und drängte ins Amphitheater. Dorthin schleppten sie auch die beiden Mazedonier Gajus und Aristarch, die Paulus begleitet hatten.
30 Paulus wollte nun selbst im Amphitheater Rede und Antwort stehen, aber die anderen Christen ließen das nicht zu.
31 Auch einige hohe Beamte der Provinzverwaltung, die Paulus schätzten, warnten ihn eindringlich davor, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen.
32 Bei der versammelten Volksmenge herrschte das größte Durcheinander; der eine schrie dies, der andere das. Die meisten wussten nicht einmal, warum sie sich überhaupt versammelt hatten.
33 Die Juden drängten Alexander nach vorn. Er sollte bezeugen, dass sie mit der Sache nichts zu tun hätten. Alexander versuchte, die Menschen mit einer Handbewegung zum Schweigen zu bringen.
34 Doch als sie merkten, dass er Jude war, schrien sie zwei Stunden lang in Sprechchören: "Groß ist die Artemis der Epheser!"
35 Schließlich gelang es einem der höchsten Beamten der Stadt, die Menge zu beruhigen und sich verständlich zu machen. "Leute von Ephesus!", rief er. "Jeder hier weiß doch, dass unsere Stadt die Hüterin des Tempels der großen Artemis ist und ihres vom Himmel gefallenen Bildes.
36 Das ist eine Tatsache, und dem wird niemand widersprechen. Deshalb bleibt ruhig, und tut nichts Unüberlegtes.
37 Ihr habt diese Männer hierher geschleppt, obwohl sie weder den Tempel beraubt noch über unsere Göttin gelästert haben.
38 Sollten Demetrius und die anderen Kunsthandwerker irgendwelche Anklagen gegen sie vorbringen wollen, so gibt es dafür ordentliche Gerichte und Behörden. Sollen sie dort ihren Streit austragen!
39 Und wenn ihr noch andere Anliegen habt, die über die Anklage des Demetrius hinausgehen, dann müssen sie in der ordentlichen Volksversammlung vorgebracht werden.
40 Ich fürchte nämlich, dass uns die römische Regierung sonst wegen dieses Aufruhrs zur Rechenschaft ziehen wird, und wir können wirklich keinen triftigen Grund dafür nennen." Danach löste er die Versammlung auf.

Sonntag, 25. März 2012

25. März - Predigt über 1 König 8


Die Predigt heute morgen in der Arche Lübeck handelte von Salomos Gebet zur Einweihung des Tempels aus 1 König 8, 22-43

Hier kannst du die Predigt auch hören

Die Predigt war irgendwie nicht ganz so einfach für mich. Oft finde ich es sehr einfach meine Predigten zu halten, dieser Predigt jedoch war eine schwere Geburt.

Hier der Text

22 Dann trat Salomo vor den Augen der versammelten Israeliten an den Altar des Herrn, erhob seine Hände zum Himmel 23 und betete: "Herr, du Gott Israels! Es gibt keinen Gott wie dich - weder im Himmel noch auf der Erde. Du hältst den Bund, den du mit deinem Volk geschlossen hast, und erweist allen deine Güte und Liebe, die dir von ganzem Herzen dienen. 24 Und so hast du auch deine Zusage eingehalten, die du meinem Vater David gegeben hast. Was du ihm damals versprachst, hast du nun in die Tat umgesetzt, wie wir alle heute sehen. 25 Herr, du Gott Israels, ich bitte dich: Halte auch das andere Versprechen, das du meinem Vater David gegeben hast. Du sagtest zu ihm: 'Immer wird einer deiner Nachkommen König über Israel sein, solange sie mir dienen, wie du mir gedient hast.' 26 Ja, du Gott Israels, bitte erfüll alles, was du meinem Vater David, deinem Diener, versprochen hast! 27 Jedoch - kann Gott überhaupt auf der Erde wohnen? Ist nicht sogar der Himmel zu klein, dich zu fassen, geschweige denn dieses Haus, das ich gebaut habe? 28 Trotzdem bitte ich dich, Herr, mein Gott: Höre mein Rufen, und weise meine Bitten nicht zurück! Erhöre das Gebet, das ich heute in aller Demut an dich richte! 29 Bitte, wache Tag und Nacht über dieses Haus! Es ist ja der Ort, von dem du selbst gesagt hast: 'Hier will ich wohnen.' Darum erhöre das Gebet, das ich, dein ergebener Diener, an diesem Ort an dich richte. 30 Nimm meine Gebete an und auch die meines Volkes, wenn wir zum Tempel gewandt mit dir reden! Hör unser Rufen im Himmel, dort wo du thronst, und vergib uns! 31 Wenn jemand beschuldigt wird, einem anderen etwas angetan zu haben, und er hier vor deinem Altar schwören muss, dass er unschuldig ist, 32 dann höre du im Himmel, was er sagt, und sorge für Recht: Entlarve und bestrafe ihn, wenn er schuldig ist; wenn er aber unschuldig ist, verschaffe ihm Gerechtigkeit! 33-34 Wenn die Israeliten von Feinden besiegt werden, weil sie gegen dich gesündigt haben, wenn sie dann ihre Schuld einsehen und dich wieder als ihren Gott loben, so höre sie im Himmel! Vergib deinem Volk Israel die Schuld, wenn sie hier im Tempel zu dir beten und dich um Hilfe anflehen! Bring sie wieder zurück in das Land, das du einst ihren Vorfahren geschenkt hast! 35-36 Wenn es einmal lange Zeit nicht regnet, weil sie gegen dich gesündigt haben, wenn sie dann zu diesem Tempel gewandt beten und dich wieder als ihren Gott loben, so höre sie im Himmel! Wenn sie von ihren falschen Wegen umkehren, weil du sie bestraft hast, dann vergib deinem Volk und seinen Königen ihre Schuld! Denn du zeigst ihnen, wie sie ein Leben führen können, das dir gefällt. Lass es wieder regnen auf das Land, das du deinem Volk als bleibenden Besitz gegeben hast! 37 Wenn im Land Hungersnot herrscht oder die Pest wütet, wenn das Getreide durch Glutwind, Pilzbefall oder Ungeziefer vernichtet wird, wenn Feinde kommen und israelitische Städte belagern - wenn also das Land von irgendeinem Unglück oder einer Seuche heimgesucht wird -, 38-39 dann höre auf jedes Gebet, das an dich gerichtet wird, sei es von einzelnen Menschen oder vom ganzen Volk! Erhöre im Himmel, wo du thronst, die Bitten aller, die in ihrer Not dich suchen und die Hände flehend zu diesem Tempel hin ausstrecken. Gib jedem, was er verdient, denn du kennst sein Herz! Vergib ihm oder bestrafe ihn, je nach seinen Taten! Denn du allein kennst alle Menschen durch und durch. 40 So werden sie dich als ihren Gott achten und ehren, solange sie in dem Land leben, das du unseren Vorfahren gegeben hast. 41 Wenn Ausländer, die nicht zu deinem Volk Israel gehören, deinetwegen aus fernen Ländern hierher kommen, 42 weil sie von deiner Herrlichkeit und deinen mächtigen Taten für dein Volk gehört haben, 43 dann erhöre auf deinem Thron im Himmel auch ihre Gebete, die sie vor diesem Tempel sprechen! Erfülle die Bitten dieser Menschen, damit alle Völker auf der Erde dich als den wahren Gott erkennen! Dann werden sie dich achten und verehren, wie dein Volk Israel dich verehrt, und sie werden erkennen, dass du in diesem Tempel wohnst, den ich gebaut habe.

Dienstag, 26. Juli 2011

26. Juli – 2 Korinther 6 – Vaale


Heute Abend war wieder Hauskreis in Vaale – also diese Woche am Dienstag statt Donnerstag, weil wir morgen nach Schweden fahren.

Ich finde es unglaublich von Paulus wie er beschreibt seinen Einsatz für das Evangelium.

Vers 5-6 sagt – auch wenn man uns schlägt und einsperrt, wenn wir aufgehetzten Menschen ausgeliefert sind, bis zur Erschöpfung arbeiten, uns kaum Schlaf gönnen und auf Nahrung verzichten. Wir lassen uns nichts zuschulden kommen und erkennen Gottes Willen: wir sind geduldig und freundlich, Gottes Heiliger Geist wirkt durch uns und wir lieben jeden Menschen aufrichtig.

Ich finde es manchmal schwer freundlich zu bleiben wenn eine Kellner zu mir unhöflich ist. Paulus schafft es freundlich und geduldig zu bleiben obwohl die Menschen ihm verfolgt haben.

Paulus verstand offenbar, das wir selbst der Tempel des lebendigen Gottes sind – Vers 16.

Mensch - ich habe noch viel zu lernen.

Mittwoch, 2. Dezember 2009

02. Dez - Zacharias


Hauskreis bei Vaale war wieder dran und dort habe ich über Zacharias aus Lukas 1,5-25 und 57-80 gesprochen.

"Du wirst einen Sohn haben," verkündete der Engel dem Zacharias. Überrascht von dieser Botschaft, sah er sein Leben bloßgelegt. Äußere Schichten von Hingabe, Dienst und Gehorsam wurden freigelegt, und eine Wurzel der Bitterkeit und des Unglaubens wurde sichtbar. Aber Gott nahm diese unharmonische Antwort auf Seine Botschaft von Weihnachten und verwandelte sie in ein Loblied.

Stelle mal vor Zacharias würde die Geschichte aus seine Perspektive erzählen:


Ich hatte in meinem Leben drei große Vorlieben. Die erste war meine Liebe zu Gott. Ich betete Ihn an und diente Ihm, so treu ich nur konnte.

Meine zweite Liebe war meine Frau Elisabeth. Wir hielten in unserem Glauben zusammen, und wir strebten danach, Gott in allen Dingen zu ehren.

Meine dritte Liebe war meine Arbeit. Ich war Priester, so wie mein Vater es gewesen war. Ich wuchs in dem Tempelbezirk auf. Als Priester im Dienst des Herrn zu sein, war, was ich schon immer tun wollte; und trotz aller geistlichen Dekadenz der vielen Priester, mit denen ich arbeitete, fand ich meinen Dienst immer interessant und erfüllend.

Es hätte auch noch eine vierte Liebe geben können - wenn Gott uns nur ein Kind gegeben hätte! Elisabeth und ich hatten schon seit Jahren jeden Tag um ein Kind gebetet, aber sie war unfruchtbar geblieben. Und jetzt waren wir weit über das Alter hinaus, um Kinder zu bekommen. Dafür war es zu spät.

Außer dem Wunsch, einen Sohn zu haben, war da noch eine andere Sache, die ich mir wünschte. Ich wollte den Weihrauch schwenken, das Opfer auf dem goldenen Altar im Heiligtum. Was für eine Ehre das wäre - eine Gelegenheit, die sich nie wieder im Leben eines Priesters wiederholen würde. Jedes Mal, wenn der Priester durch das Los entschieden wurde, betete ich, daß ich erwählt würde.

Dann kam der Tag, an dem das Los auf mich fiel. Als ich an diesem Tag in dem Tempel trat, richtete ich meine Aufmerksamkeit auf die Zeremonie, die ich hier vollziehen sollte, und auf das Gebet, das ich im Interesse meines Volkes verrichten sollte. Die anderen Priester beteten und verließen dann den Raum. Endlich war ich allein. Es war der feierlichste Moment meines Lebens.

Ich konnte den Weihrauchaltar nur durch das Licht des siebenarmigen Leuchters sehen. Als ich den Weihrauch auf die roten Kohlen am Altar legte, stieg eine Rauchwolke auf. Ihr Duft durchdrang das Heiligtum.

Ich war gerade dabei, Gott die Ehre zu geben, und mich dann zurückzuziehen, als ich bemerkte, daß ich nicht allein war. Jemand stand neben dem Altar - es war ein Engel.

Ich war in Angst und Schrecken versetzt!

"Habe keine Angst," sagte er zu mir. "Deine Gebete sind erhört worden. Deine Frau, Elisabeth, wird einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Johannes geben. Dein Sohn wird von Mutterleibe an mit dem Heiligen Geist erfüllt sein. Er wird durch den Heiligen Geist und mit der Kraft Elias predigen. Auch wird er die Herzen der Menschen auf den kommenden Messias vorbereiten."

Sofort stieg aus der Tiefe meines Herzens Rebellion empor, etwas, was mir nicht bekannt war. Ich sagte zu mir selbst: "Das kann nicht wahr sein."

"Ich bin ein alter Mann", sagte ich, "und meine Frau ist auch alt. Leute, die so alt sind wie wir, werden nicht mehr Eltern."

Seine Antwort kam sofort. "Ich bin Gabriel, der in der Gegenwart Gottes steht. Ich wurde gesandt, um dir die gute Botschaft zu bringen."

Gabriels Antwort überwältigte mich. Wie konnte ich nur einen leichten Widerspruch aussprechen, nachdem Gott gesprochen hatte?

Warum hatte ich ihm nicht geglaubt? Er war offensichtlich ein Engel. Warum habe ich seiner Aussage nicht geglaubt? Habe ich Bitterkeit gegen Gott in all den Jahren gehegt, indem ich dachte, daß Er meine Gebete ignoriert hatte? Hatte ich meinen Unglauben mit einer Schicht des Gehorsams bedeckt, ohne meine Sünden zu erkennen?

Wenn ich doch still gewesen wäre, und mir mehr Zeit zum Denken genommen hätte, anstatt zu sprechen, hätte ich mich sicher daran erinnert, daß Gott bereits vorher dem Abraham versprochen hatte, daß er einen Sohn bekommen würde, und dieses Versprechen war Wirklichkeit geworden.

Dann bat ich um ein Zeichen. "Wie werde ich wissen, daß dies geschehen wird?" Der Engel gab mir ein Zeichen, aber es war nicht das, was ich im Sinne hatte. Gott würde mich bis zum Tag der Geburt meines Sohnes stumm machen, weil ich der Botschaft des Engels nicht geglaubt hatte.

In der Zwischenzeit begannen die Leute, die im Vorhof beteten, sich zu fragen, was mir nur passiert sei. Sie hatten den Rauch des brennenden Weihrauches vom Heiligtum aufsteigen sehen. Warum war ich nicht herausgekommen, um den Segen zu sprechen. War etwas schiefgegangen?

Als ich endlich erschien, versuchte ich, mit einer Geste zu erklären, was wirklich geschehen war. Aber ich konnte mich nicht mit ihnen verständigen, und deshalb nahmen sie an, daß ich ein Gesicht gesehen hätte.

Hier, am bedeutendsten Tag meines Lebens, dem Tag, an dem ich im Tempel diente, und an dem ich von Gott erfahren hatte, daß Er mir einen Sohn geben würde, konnte ich niemandem von meiner guten Nachricht erzählen.

Als ich meinen Dienst im Tempel beendet hatte, ging ich wieder nach Hause. Ich hatte Elisabeth so viel zu sagen, aber ich konnte nicht sprechen. Mühsam schrieb ich alles auf, was geschehen war. Sie war sehr erstaunt und glücklich, davon zu lesen, daß Gott ihr einen Sohn verheißen hatte. Sie weinte, als sie von meinem Unglauben las. Ich weinte auch, und bekannte meine Sünden, und wandte mich reuevoll Gott zu.

Bald danach wurde Elisabeth schwanger. In den nächsten Tagen und Monaten haben wir dieses hochgeschätzte Geheimnis verschwiegen. Die Leute wußten zwar, daß etwas im Tempel geschehen war, aber sie konnten sich nicht vorstellen, was es war. Wir erzählten ihnen nichts davon. Doch schließlich wurde es offensichtlich, daß Elisabeth schwanger war.

Elisabeth gebar einen schönen Jungen, so wie der Engel es vorausgesagt hatte. Freunde und Verwandte kamen von überall, um mit uns seine Geburt zu feiern. Sie jubelten, sangen und lobten den Herrn, und alles, was ich tun konnte, war nur Allem zuzusehen.

Das Baby sollte am Tage seiner Beschneidung - am achten Tag nach seiner Geburt - seinen Namen erhalten. Jeder nahm an, daß wir ihm den Namen Zacharias geben würden, wie der Meinige. Elisabeth jedoch war sofort dagegen, und sagte: "Bestimmt nicht! Wir werden ihn Johannes nennen." Da wir keine Verwandten mit diesem Namen hatten, protestierten alle unsere Freunde, aber Elisabeth gab nicht nach.

Jetzt sah mich jeder an. "Wie wirst du ihn nennen?" fragten alle. Ich gab ihnen ein Zeichen, mir einen Schreibblock zu bringen, und darauf schrieb ich: "Sein Name ist Johannes."

Als unsere Verwandten und Freunde über die ungewöhnliche Wahl des Namens diskutierten, geschah es plötzlich ohne Warnung, daß ich wieder sprechen konnte. Sofort wurde ich mit dem Heiligen Geist erfüllt, und ich begann zu weissagen, ein Lied zu singen und den Herrn zu preisen. "Gelobt sei der Herr, der Gott Israels, denn Er hat besucht und erlöst Sein Volk, und hat uns aufgerichtet, eine Macht des Heils im Hause Seines Dieners David."

Das Lied enthielt noch mehr über den Herrn und über unseren Sohn. Johannes würde ein Prophet des Höchsten heißen, und er würde seinem Volk die Erkenntnis der Errettung bringen.

Während der Monate, in denen ich nicht sprechen konnte, begann der Same dieser Ideen in meinem Verstand zu keimen, und er gedieh durch lange Stunden des Nachdenkens. Nun zweifelte ich nicht mehr. Gott hatte meine Stimme des Unglaubens für immer zum Schweigen gebracht. Der Messias wird kommen! Wie wunderbar, daß Gott dies zuerst mir in Seinem Heiligtum - Seinem Tempel - angekündigt hatte.

Mittwoch, 25. November 2009

25. Nov - Welchen Stellenwert hat die Gemeinde?


Schon wieder bin ich eingesprungen bei Alpha und habe wieder den Vortrag heute Abend gehalten.

Hier ist nun die Gliederung:

(1) Das Volk Gottes

    - Die Versammlung (ekklesia)
    - Die universale Kirche
    - Drei Arten von Versammlungen

    • Das Gottesvolk
    • Die Gemeinschaft
    • Die Gruppe, Kleingruppe oder Hauskreis

(2) Die Familie Gottes
    - Wir sind Kinder Gottes, dass ist der Grund für die Einheit der Kirche
    - Wir sollen nach Einheit streben in den Kleingruppen, in der Gemeinschaft
    und im Gottesvolk
    - Ein Christentum von Einzelgängern gibt es im Neuen Testament nicht

(3) Der Leib Christi
    - Einheit, aber nicht Einheitlichkeit
    - Keiner ist minderwertig, keiner überlegen
    - Wir sind alle Teil eines Teams – jeder Teil beeinflusst das Ganze

(4) Ein heiliger Tempel
    - Ein Gebäude aus Menschen
    - Das Priestertum
    - Der Opferdienst – noch notwendig?
    - Brot und Wein
    • Wir blicken dankbar zurück
    • Wir blicken voll Hoffnung nach vorn
    • Wir blicken auf die christliche Familie um uns herum
    • Wir blicken erwartungsvoll nach oben

(5) Die Braut Christi
    - Eines der schönsten Bilder im Neuen Testament
    - Jesus will die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen
    - Eines Tages werden wir die Kirche so sehen, wie sie nach dem
    Willen Jesus sein soll

(6) Zusammenfassung
    Ihr seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, .....
    Die Kirche setzt sich aus Menschen zusammen, die familiär verbunden sind

Mittwoch, 16. September 2009

16. Sept – 2. Alpha Abend


Unser zweites Alpha Abend fand heute statt. Ein paar Menschen waren verhindert bzw. krank und ein paar kamen einfach nicht, aber dafür sind auch drei neue Gesichter dabei gewesen. Sodass wir insgesamt um die 35 Leute waren.

Wir fangen als Mitarbeiter um 19 Uhr an mit unsere Treffen und Gebet. Ich versuche um gegen 18.30 Uhr dort zu sein um alle Vorbereitungen wie Kopien, Beamer, Stühle, etc. vorher zu erledigen. Auch heute war ich kurz vor 18.30 in der Gemeinde und komischerweise waren die ganzen Mikrophone nicht aufgestellt.

Die Woche zuvor hatte ich eine kurze Einweisung bekommen wie alles funktioniert und deshalb finge an die Mikros zu verkabeln und alles am Mischpult einzustellen. Da kam eine andere Mitarbeiterin auf mich zu und sagte der Technik heute nicht kommen wird. Ich war ganz auf mich alleine gestellt.

Auf der Bibelschule habe ich abgemischt. Wir hatten 8 Kanäle und zwei Boxen plus einen Monitor vorne. In der Gemeinde hat unser Mischpult 48 Kanäle plus 4 verschiedene Monitorboxen und Funkmikros. Es dauert schon ein bisschen länger bis ich alles richtig eingestellt hatte.

Gleichzeitig habe ich jemand anders gezeigt wie man den Beamer und das Programm Songbeamer bedient. Sie hat dann großartig alles gemacht und ich habe mein bestes am Mischpult gegeben.

Das Thema heute Abend war: Warum starb Jesus?

Hier meine notizen:

1. Einleitung – Das Kreuz

1.1 Ein Folterinstrument als Halsschmuck

1.2 Das Kreuz als Symbol der Christenheit

1.3 Fragen über Fragen: Warum diese Konzentration auf den Tod Jesu?

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3,16

2. Das Problem

2.1 Sünde macht unser Leben kaputt

Jesus sagte: „Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein“. Markus 7,22

2.2 Die Kontrolle durch die Sünde

Jesus sagte: “Wer die Sünde tut, ist Sklave der Sünde.“ Johannes 8, 34

2.3 Die Kosten der Sünde

“Denn der Lohn der Sünde ist der Tod“ Römer 6, 23

2.4 Die letzte Konsequenz der Sünde

Siehe, die Hand des HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum Hören; sondern eure Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, daß er nicht hört! Jesaja 59,1-2

3 Die Lösung

3.1 Gott liebt uns und überlässt uns nicht dem Chaos

Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm [zur] Gerechtigkeit Gottes d.h. zu der Gerechtigkeit, die von Gott gewirkt wird bzw. vor Gott gilt. würden. 2. Korinther 5, 21

3.2 Die Stellvertretung Gottes

Er hat unsere Sünden mit seinem Leib auf das Holz des Kreuzes getragen. Durch seine Wunden sind wir geheilt. 1. Petrus 2, 24

3.3 Was passierte dort genau am Kreuz?

Die Kreuzigung wird als die „grausamste und ekelhafteste aller Todesstrafen“ beschrieben.

4. Die Folgen - vier Bilder zur Verdeutlichung

4.1 Das Gericht

Paulus schreibt, dass wir durch den Tod Christi gerechtfertigt sind (Römer 5, 1). „Rechtfertigung“ ist ein juristischer Begriff. Wer vor Gericht freigesprochen wird, ist gerechtfertigt

4.2 Der Marktplatz

Jesus hat das Lösegeld bezahlt, um uns von der Macht der Sünde „loszukaufen“, zu befreien. Das bedeutet echte Freiheit. Jesus sagt: „Wenn euch also der Sohn befreit, dann seid ihr wirklich frei“ Johannes 8, 36.

4.3 Der Tempel

Der Schreiber des Hebrärer-Brief im NT erklärt dazu: „Denn das Blut von Stieren und Böcken kann unmöglich Sünden wegnehmen“ Hebräer 10, 4. Das war nur ein Symbol oder „Schatten“. Erst das Opfer Jesu brachte die darin abgebildete Realität. Nur das Blut Jesu, der an unsere Stelle tritt, kann unsere Sünde wegnehmen,

4.4 Die Familie

Das Kreuz bietet uns die Möglichkeit, die zerbrochene Beziehung zu unserem himmlischen Vater wieder herzustellen. Paulus schreibt: „Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat.“ 2 Kor 5, 19. Die letzte Konsequenz der Sünde, die Trennung vom Vater, ist vernichtet.


Sonntag, 5. Juli 2009

05. Juli - Predigt Barmbek-Nord über Wiederherstellung

Heute habe ich in der Christus Gemeinde Barmbek-Nord über der Wiederherstellung der drei Dimensionen gepredigt.

Die Christus-Gemeinde Barmbek-Nord ist eine neu gegründete Tochter der Christus-Gemeinde Barmbek-Süd. Die CG Barmbek-Nord hat im November 2005 ihre Räume in der Fuhlsbüttler Straße eingezogen und diese Räumlichkeiten sind jetzt schon zu klein.

In der Schule habe ich gelernt fast alle Geschichten haben den folgenden Ablauf:

Alles ist ganz in Ordnung
Ein Konflikt taucht auf
Der Konflikt verschlimmert sich
Überraschend Wende
Konflikt gelöst
Zeit der Wiederherstellung
Ende an einem höheren Ideal

Wir finden dieses Schema auch in der Bibel

Schöpfung – alles Perfekt
Konflikt – Sündefall
Im AT wieder alles nur schlimmer
Wendepunkt - Jesus Geburt
Lösung der Sünde am Kreuz
Auftrag der Gemeinde – Wiederherstellung
Wiederkunft Jesus – Ideal neue Himmel und Erde


Deshalb schauen wir erst Mal 1. Mose 1-2 an

1. geistliche Dimension (1. Mose 2,7)
Gott haucht uns seinen Geist ein

2. beziehungsmäßige Dimension (1. Mose 2,18)
es ist nicht gut allein zu sein

3. gesellschaftliche Dimension (1. Mose 1,26-28)
füllt ihr Erde und macht sie untertan

Die drei Dimensionen wurden durch die Sünde kaputt gemacht und jetzt darf die Gemeinde diese drei Ebene wiederherstellen

Aber auch im neuen Testament gibt es genau diese drei Dimension des Glaubens wieder

1. geistliche Dimension – Apg 2,46
Sie trafen sich täglich im Tempel

2. beziehungsmäßige Dimension – Apg 2,44
in den Häusern brachen sie das Brot

3. gesellschaftliche Dimension – Apg 2,45
Sie verkauften ighr Hab und Gut – keine hatten Not
Die Armen wurden gedient


Auch bei der christliche Liebe sehen wir diesen Trinitäts des Glaubens

1. die geistliche Dimension braucht Gnade
Alles ist Gnade, und Gnade ist für alle - Paulus

2. die beziehungsmäßige Dimension braucht Wahrheit in der Liebe
In der Wahrheit wandeln - Johannes

3. die gesellschaftliche Dimension - Gerechtigkeit
Täter des Wortes sein - Jakobus


Meine Predigt kannst du hier hören