Nach der Auflösung der Verlobung wurde mir das Buch „Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise“ von Eva-Maria Zurhorst empfohlen. Meine erste Reaktion war – „Toll – Krisenmanagement trifft auf Cosmopolitan bzw. Bild der Frau.“ Erste eine gute Woche später habe ich dann doch das Audiobuch besorgt und letzte Woche Samstag auf dem Weg nach Kiel zur Seelsorge Seminar, habe ich angefangen das Buch zu hören.
Nun ich hatte das Hörbuch schon Mittwoch durch und habe die CD´s 1-3 sogar zum zweiten Mal angehört. CD´s ein zweites Mal anzuhören mache ich so gut wie nie. Trotzdem war es gut und hilfreich einiges besser und umfassender zu verstehen
„Freu dich auf die nächste Krise“ klingt provokant, denn Krisen sind etwas, was wir am liebsten vermeiden. Eva-Maria Zurhorst schriebt: „Jeder Mensch hat genau die Beziehungskrisen, die er braucht. Denn die Krise ist nicht unser Feind. Sie hält uns auf, damit wir innehalten. In der Krise steckt immer auch die Lösung.“
Ganz mit diesem Satz bin ich immer noch einverstanden – dennoch steckt viel Wahrheit darin, glaube ich.
Dieser Wachstumsprozess vollzieht sich in mehreren Schritten und beginnt nicht beim Partner, der sich ändern muss, sondern bei uns selbst. Eva-Maria Zurhorst beschreibt an ihrem Beispiel und anhand von Fällen, mit denen sie als Paartherapeutin konfrontiert wird, wie Loslassen, die Präsenz im Augenblick, Vergebung, die Verwandlung von Emotionen in Gefühle und die Rückbesinnung auf die eigene Weiblichkeit jede Beziehung heilen können.
Der Hauptteil des Buches stammt von Eva-Maria Zurhorst. Ergänzt wird ihre weibliche Perspektive in einem kürzeren zweiten Teil durch ein Interview mit ihrem Mann Wolfram, der seine männliche Sicht schildert. Wobei ich persönlich fand, obwohl ich ein Mann bin, diesen zweiten Teil des Buches nicht ganz so hilfreich.
Ein „Praxishandbuch“, wie auf dem Cover steht, ist dieses Buch streng genommen nicht, denn es enthält nur wenig praktische Anleitungen. Was vor allem daran liegt, dass der Zugang zum Konzept von Zurhorst nicht über den Verstand zu finden ist, sondern über die Seele, über das Fühlen und das Unbewusste.
Eva-Maria Zurhorst war ursprünglich Journalistin und hat für Printmedien, Hörfunk und als Buchautorin gearbeitet, unter anderem in Südafrika und Ägypten. Später wechselte sie als Coach und Kommunikationsberaterin in die Wirtschaft. Heute arbeitet sie, nach einer psychotherapeutischen Zusatzausbildung, als Beziehungs- und Karrierecoach mit Unternehmern, Managern und Paaren. Egal, um welche Probleme es vordergründig geht, der Focus ihrer Arbeit konzentriert sich immer auf die Entwicklung von Liebe zu sich selbst. Ihre Arbeit ist getragen von dem Glauben, dass jeder Mensch genau das entsprechende Potenzial in sich trägt, um seine beruflichen und persönlichen Ziele zu verwirklichen.
Mittwoch, 27. Januar 2010
27. Jan - Liebe dich selbst und freu dich auf die nächste Krise
Dienstag, 6. Oktober 2009
06. Okt - Connecting von Lawrence J. Crabb
Vor Jahren hat der Pastor aus Hamburg mir einem Buch geschenkt. Connecting von Lawrence J. Crabb. Ich nie dazu das Buch zu lesen, deshalb habe ich mir endlich das Hörbuch beschafft und endlich angehört.
Das Buch Connecting: Das Heilungspotential der Gemeinschaft von Lawrence J. Crabb ist sehr gut! Es biete ein radikal neuer Ansatz, die Kraftquellen Gottes zu entdecken
In „Connecting“ Crabb schöpft aus seinem in Jahrzehnten erworbenen Fundus an Erfahrungen im Bereich der Psychotherapie, um sich einen bahnbrechend neuen, aber biblischen Weg zur Heilung tiefer seelischer Wunden zu eigen zu machen. Im Mittelpunkt dieses neuen Ansatzes steht der Aufbau kleiner Zellen in unserem Alltagsleben und in der Gemeinde, Zellen, in denen innige Nähe und Heilung erlebbar werden.
"Wir haben einen schrecklichen Fehler gemacht!", sagt Lawrence Crabb. "Die meiste Zeit haben wir seelische Wunden fälschlicherweise als psychologische Störungen definiert und sie in der Folge von Psychotherapeuten und Psychologen - meist Nichtchristen - behandeln lassen. Doch die geschädigte Psyche ist nicht das Problem. Das Problem ist die Seele, die von Beziehungen isoliert ist und keine Verbindung mit heilender Gemeinschaft hat. Deshalb brauchen wir dringend tiefe Beziehungen. Wir brauchen heilende Gemeinschaft!"