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Freitag, 27. Januar 2012

27. Jan - Weinco-Kuhn


Mona schenkte mir zum Weihnachten einen Weinverkostung beim Weinco Kuhn in Itzehoe. Also waren gut 30 Menschen heute Abend zusammengekommen um dann bis zum 20 verschiedene Weine zu probieren.

Wolfgang Kuhn, Weinakademiker und Inhaber von Weinco in Itzehoe führte durch den Abend und seine Frau plus eine Angestellte haben sehr leckere Antipasti und andere appetitlich Häppchen kreiert und wir haben immer wieder den Teller gefüllt und alles sehr genossen.

Aber auch die Weine waren nicht zu verachten. Wir fingen mit den verschiedenen Weißweine an – es gab insgesamt 9 verschiedene Weißweine aber nur ein Weißwein hat meine Gaumen richtig gefallen.

Dabei habe ich für mich den Rueda Verdejo entdeckt. Rueda ist Spaniens berühmteste Weißweinregion und der feinste und charaktervollste Rueda wird aus der Verdejo Traube vinifiziert (erstellt).

Der einziger Rose war ganz ok aber nicht besonders toll, dafür gab es einen sehr leckere 2007er Tozara Tempranillo. Tozara ist der Name eines Handelsweges, der schon in arabischer Zeit durch das Gebiet der Hacienda Villarta in Spanien ging.Es wird gesagt, dass der Tempranillo ganz klar der Star unter den Rotweinreben in Spanien ist. Tempranillo stellt die Basis für die hervorragenden roten Riojas dar.

Der teuerste Wein des Abend fand ich übrigens auch ganz gut. Eine 2006er Poggio della Faine aus der Toskana. Dieser Wein besteht aus 80% Sangiovese und 20% Cabernet Savignon und wurde ein Jahr in neuen französischen Barriques gereift.

Mit Barrique meint man ein Weinfass mit einem Volumen von 225 Litern. Durch das ausgewogene Verhältnis von Holzoberfläche zu Fassvolumen gibt das Holz (in der Regel Eiche) mehr Tannin ab. Im Barrique produzierte Weine besitzen oft eine dezente typische Vanille-Note.

Preislich waren die Weine zwischen 5,95 € und 11,95 € also recht erschwinglich. Also vielleicht werde ich ab und zu Mal etwas dort kaufen. Die Stimmung war echt genial und der Herr Kuhn hat eine wunderbare Ambiente für seine Gäste geschaffen. Also sehr zu empfehlen.

Freitag, 28. Januar 2011

28. Jan – Treffen mit Esra


Es ist schon Monate her seitdem Esra und ich in Neugraben uns zum Frühstück bei Schweinske getroffen haben. Es gab so viel zu berichten – denn das letzte Mal wo wir uns überhaupt gesehen hatten war auf der Hochzeit.

Seitdem gab es die Hochzeitreise nach Spanien, der Umzug, Weihnachten, Silvester und vieles mehr.

Es tut immer noch sehr gut einen so einen Freund zu haben mit dem ich alles bereden kann. Danke!

Samstag, 19. Juni 2010

19. Juni - Der Medicus von Saragossa

Schon wieder habe ich ein Buch durch - Der Medicus von Saragossa ist ein Roman von Noah Gordon über ein heranwachsendes jüdisches Waisenkind namens Jona, das während der Wirren der spanischen Inquisition am Glauben seiner Väter festhält. Nachdem er seine Lebensgrundlage durch einen Verbrechen der Inquisition verloren hat, muss der junge Jona sich alleine durchs Spanien des 15. Jahrhunderts schlagen. Die verschiedensten Tätigkeiten ausübend, reift er zum Mann und zu einem der letzten Vertreter des Judentums in Spanien. Als Arzt bezeugt und bewirkt er den Untergang derer, die seine Familie ins Verderben rissen, und legt einen stillen Grund für das Weiterbestehen des jüdischen Glaubens.

Die Originalausgabe erschien 2000 unter der Titel "The Last Jew". Obwohl der deutsche Titel erinnert an Gordons 1986 erschienenes Buch "Der Medicus" und auch die Handlung ähnlich ist, hat Der Medicus von Saragossa jedoch inhaltlich nichts damit zu tun.

Das Buch war sehr gut geschrieben und macht viel Freunde.