Dienstag, 10. November 2009

10. Nov - Sesame Street


Ich bin dieses Jahr 40 geworden und Sesamstrasse auch. Ich bin praktisch mit Sesame Street groß geworden.

Sesame Street, so der Originaltitel, startete am 10. November 1969 im US-Fernsehen. Die Rahmenhandlung spielte in der Sesame Street, einer in einem Filmstudio nachgebauten Großstadt-Wohnstraße, in der es unter anderem ein von einem Mr. Hooper (Herr Huber) geführtes Lebensmittel-Geschäft gibt.

Neben menschlichen Bewohnern wie Bob und Susan trifft man hier Big Bird (Bibo) und andere Muppets. In einer der Mülltonnen im Hof wohnt Oscar the Grouch (der Griesgram). Einige dieser Original-US-Folgen wurden ab August 1972 im dritten Programm des NDR und 1973 in jenen des WDR und HR gezeigt.

Die deutsche Adaption der Sesame Street sollte bundesweit im ersten Programm laufen, weil aber der Bayerische Rundfunk die soziale Situation in Deutschland in der Sendung nicht korrekt dargestellt sah, wurde die Sendung im ersten Programm nur im Sendebereich von NDR, RB, SFB, WDR und HR sowie in allen dritten Programmen mit Ausnahme des Bayerischen Rundfunks gesendet.

Der NDR übernahm dabei die deutsche Bearbeitung. Dabei handelte es sich um für das deutsche Publikum nachbearbeitete, synchronisierte Fassungen der amerikanischen Originalsendung. Es wurden ausschließlich Puppen (Muppets von Jim Henson) und Schauspieler aus der Sesame Street in synchronisierter Fassung gezeigt. Lediglich wenige Einzelbeiträge stammten aus deutscher Produktion, etwa das Zeigen des Alphabets mittels Buchstaben aus Schriftzügen im Stadtbild.

Montag, 9. November 2009

09. Nov - Mauerfall vor 20 Jahren


Es ist unglaublich - vor 20 Jahren fiel der Mauer. Ich war damals noch Student und ich weiß noch wie wir von Darmstadt nach Mülheim gefahren sind. Dort habe ich außerhalb von der DDR mein erster Trabbi auf der A3 gesehen. Damit war es auch für mich sichtbar und real.

Die Berliner Mauer „fiel“ in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989, nach über 28 Jahren ihrer Existenz.

Zur Öffnung der Mauer führten zum einen Massenkundgebungen in der Wendezeit und die Forderung nach Reisefreiheit in der damaligen DDR sowie die anhaltende sogenannte „Republikflucht“ großer Bevölkerungsteile der DDR in die Bundesrepublik Deutschland über das Ausland, teils über Botschaften in verschiedenen osteuropäischen Hauptstädten (unter anderem Prag und Warschau), teils über die in Ungarn seit dem 11. September 1989 offene Grenze zu Österreich und seit Anfang November direkt über die Tschechoslowakei.

Sonntag, 8. November 2009

08. Nov - Wie werde ich mit dem Heiligen Geist erfüllt?


Zum Abschluss von unserem Alpha Wochenende habe gesprochen über "Wie werde ich mit dem Heiligen Geist erfüllt?"

(1) Sie erlebten die Kraft des Heiligen Geistes – Apg. 2

  • Es geschah etwas Ungewöhnliches..
  • Ruach – der Atem Gottes
  • Liebe Gottes nicht nur erkennen, sondern ganz persönlich erfahren

(2) Sie fingen an, Gott zu loben
  • Spontaner Lobpreis ist die Sprache von überglücklichen Menschen
  • Gefahr der Emotionen?
  • Unsere Anbetung umfasst die ganze Persönlichkeit
    • Verstand und Herz
    • Willen und Gefühle

(3) Sie empfingen eine neue Sprache
  • Die Zungenrede als eine von vielen Gaben des Heiligen Geistes
  • Was ist Zungenrede eigentlich?
  • Wann ist Sprachengebet hilfreich?
  • Ist Paulus für oder gegen das Sprachengebet?
  • Wie empfängt man die Gabe des Sprachengebets?

(4) Welche Hindernisse gibt es?
  • Zweifel
  • Angst
  • Gefühl der eigenen Unzulänglichkeit

(5) Was können wir heute konkret tun?
  • Lassen Sie für sich beten
  • Nehmen Sie das Angebot Gottes an
  • Bitten Sie Gott um den Heiligen Geist
  • Glauben Sie, dass Sie den Heiligen Geist und seine Gaben direkt von Gott empfangen haben
  • Suchen Sie nach Gelegenheiten, das Empfangene zu gebrauchen.

Samstag, 7. November 2009

07. Nov – Das Vaterherz Gottes


Auf dem Alpha Wochenende habe ich heute Nachmittag über das Vaterherz Gottes gesprochen. Hier ist ein Ausschnitt davon:

Wie hat Jesus Gott den Vater beschrieben

- aufmerksam und rücksichtsvoll (Johannes 2, 1 - 11; 19, 15-27)
- heilig (Johannes 2, 13 - 22)
- klug (Johannes 2, 23 - 25)
- mitleidsvoll (Lukas 19, 1 - 11)
- feinfühlig (Lukas 8, 40 - 48,)
- erbarmungsvoll (Matthäus 9, 35 - 38,)
- zartfühlend (Johannes 12, 1 - 8,)
- gütig (Johannes 4, 7 - 27)
- vergebend (Johannes 8, 1 - 11)
- aufmerksam (Lukas 18, 15 - 17)
- großzügig (Matthäus 14, 13 - 21)
- mächtig (Matthäus 17, 14 - 21)
- weise (Matthäus 17, 24 - 27)
- liebevoll (Lukas 6, 27 - 36)

Gott das Vorbild aller Vaterschaft

- 5. Mose 1,31: Er gibt Schutz und Versorgung
- Ps 103,13: Er erbarmt sich
- Ps 131,2: Er bringt zur Ruhe
- Jes 49,15: Er ist treu (wie eine Mutter)
- Jes 66,13: Er tröstet (wie eine Mutter)
- Hos 11,1-3: Er versorgt und erzieht ("mit Liebe")
- Mal 1,6: Er verdient Respekt und Ehrerbietung
- Mat. 7,11 / Luk 11,11-13: Er schenkt gerne Gaben
- 5. Mose 8,5 / Heb 12,5-10 / Spr 3,12: Er erzieht und züchtigt uns ("zu unserem Besten")

Wie der Vater ist

- der Vater ist vollkommen (Mt. 5,48,)
- der Vater sieht ins (im) Verborgene(n) (Mt. 6,4)
- der Vater weiß, was wir nötig haben (Mt. 6,8,)
- der Vater vergibt (Mt. 6,14)
- der Vater gibt Gutes (Mt. 7,11)
- der Vater offenbart (Mt. 16,17)
- der Vater segnet (Mt. 25,34)
- der Vater ist barmherzig (Luk. 6,36) (1. Kor. 1,3)
- der Vater gibt den Heiligen Geist (Luk. 11,13)
- der Vater gibt Verheißungen (Luk. 24,49)
- der Vater liebt (Joh. 14,21)
- vom Vater kommt jede Vaterschaft (Eph. 3,14)
- Vater des Lichts, ohne Veränderungen (Jak. 1,17)

Wir haben Zugang zum Vater

"Denn durch Ihn, Christus, haben wir beide durch einen Geist den Zugang zum Vater" Epheser 2, 18

Zugang bedeutet:

- freier Zutritt
- die Möglichkeit zu kommen
- Schlüsselgewalt
- offene Türen
- innige Beziehungen
- Vertrauensverhältnis
- auf den Schoß klettern
- keine Befürchtungen haben müssen
- angenommen sein
- gewollt sein
- es ist Interesse an dir da
- du bist geliebt

Freitag, 6. November 2009

06. Nov – Alpha Wochenende


Wir sind von der Christuszentrum Itzehoe ab heute auf dem Alpha Wochenende.

Das Haus am Moor ist ein umgestaltetes Holzhaus, in völliger Alleinlage im Naturschutzgebiet. Zum Haus gehören ca. 2 ha Wald, Moorstich und Wildwiesen.

Zum Haus gehören 12 Schlafräume ( 1 x 2-Bett, 10 x 3-Bett, 1 x 4-Bett und 2 x 5-Bett) Es gibt 2 Gruppenräume (70 qm u. 40 qm), ein Tischtennisraum, 1 Lese- u. Besprechungsraum, 2 Küchenräume und 2 Sanitärräume.

Wir erwarten, dass Gott in den Herzen der Teilnehmer viel bewegt

Donnerstag, 5. November 2009

05. Nov – Eine unbequeme Wahrheit


Bei der Nordakademie haben wir heute die DVD "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore angeschaut.

Eine unbequeme Wahrheit (An Inconvenient Truth) ist ein Dokumentarfilm von Davis Guggenheim mit dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore über die globale Erwärmung. Der Film gewann die 2007 Oscar als bester Dokumentarfilm.

Der Film zeigt, dass die Menschheit auf einer Zeitbombe sitzt. Wenn die große Mehrheit der internationalen Wissenschaftler recht hat, bleiben uns noch zehn Jahre, um eine Katastrophe abzuwenden, die das Klima unseres Planeten zerstören wird.

Mittwoch, 4. November 2009

04. Nov – wie führt uns Gott


Alpha war heute Abend und wir haben das Thema "Wie führt uns Gott" durch genommen.

(1) Gehorsam gegenüber dem geschriebenen Wort
  • Gott hat uns seinen grundsätzlichen Willen im Wort Gottes dargelegt
  • Wir finden jedoch nicht immer seinen spezifischen Willen für unsere jeweilige persönliche Lebenssituation
  • Manchmal haben wir das Gefühl, ein Bibelvers „springt“ uns an, um uns etwas zu sagen

(2) Das Geheiß des Geistes
  • Oft spricht Gott zu uns, wenn wir beten
  • Manchmal spricht Gott zu uns, indem er uns ein starkes Verlangen gibt, etwas Bestimmtes zu tun
  • Manchmal führt Gott auf ungewöhnliche Weise

(3) Den gesunden Menschenverstand gebrauchen
  • Christ zu werden bedeutet nicht, dass wir unseren Verstand an der Garderobe abgeben müssen
  • Dargestellt am Beispiel der Partnerwahl
    • Passen wir geistlich gesehen zueinander?
    • Passen wir von der Persönlichkeit zueinander?
    • Passen wir körperlich zueinander?

(4) Das Gegenüber der Geschwister
  • „Der Weise aber hört auf Rat“ ( Sprüche 12,15)
  • Gute Ratgeber sind meist Menschen mit einer engen Beziehung zu Gott
  • Beraten werden wir von Menschen, die Entscheidung müssen jedoch wir selbst vor Gott treffen

(5) Die Gewichtung der Gegebenheiten
  • Gott hat die letzte Kontrolle über alles, was geschieht.
  • Manchmal öffnet Gott Türen auf höchst bemerkenswerte Art und Weise
  • Ein Beispiel aus meinem Leben
  • Nur keine Eile!

Dienstag, 3. November 2009

03. Nov - Hospiz


Ich habe heute Abend ein Film mit Sally Fields gesehen- "Two weeks". Anita Bergman (Sally Fields) hat nur noch ein paar Tage zu leben, und so beschließen ihre Kinder Keith, Barry, Emily und Matthew nach Hause zu kommen, um von ihr Abschied nehmen zu können. Anita jedoch lebt länger als erwartet, und so müssen die Kinder erleben wie die Mutter von einen Hospizgruppe betreut wird.

Hospize wollen das Sterben wieder in das Leben integrieren. Den Kranken und ihren Angehörigen soll ein Stück Normalität vermittelt werden, was im Krankenhaus oder zu Hause (durch Überforderung der pflegenden Angehörigen) oft nicht mehr gegeben ist.

Laut Umfragen in Deutschland möchten etwa 90 Prozent aller Menschen zu Hause sterben. Tatsächlich sterben nach Schätzungen jedoch etwa 50 Prozent der Menschen im Krankenhaus und weitere 20 Prozent im Pflegeheim.

Hospize wollen dabei eine menschenwürdige Alternative sein, wenn eine Krankenhausbehandlung nicht mehr gewollt wird oder aus medizinischer Sicht nicht erforderlich ist und ein Pflegeheim aber aufgrund unzureichender medizinischer und pflegerischer Versorgungsmöglichkeiten bei schwerer Erkrankung nicht in Frage kommt.

Unter Hospiz versteht man heute ein Konzept der ganzheitlichen Sterbe- und Trauerbegleitung damit beschrieben werden. Hospize wollen (nach Christoph Student, 2004) fünf Qualitätskriterien verwirklichen:

  • Der Kranke und seine Angehörigen stehen im Zentrum des Dienstes
  • Unterstützung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team
  • Einbeziehung freiwilliger Begleiterinnen und Begleiter
  • Palliative care (Palliativmedizin - Sorge für Schmerzfreiheit und Lebensqualität) statt medical care (auf Heilung gerichtete Behandlung), kurz heißt das: Lebensqualität statt Lebensquantität
  • Trauerbegleitung
Im Hospiz bekommen unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase eine respektvolle, umfassende und kompetente Betreuung. Dabei spielt die Kontrolle der verschiedenen Symptome eine große Rolle, u.a. die Schmerztherapie. Bei allen pflegerischen und medizinischen Handlungen steht aber der (geäusserte oder mutmaßliche) Wille des Kranken an erster Stelle.

Montag, 2. November 2009

02. Nov – Thanks for the Memories von Cecelia Ahern


Die Bücherei Itzehoe ist schon wieder daran schuld, dass ich ein weitere Hörbuch durch habe. Thanks for the Memories von Cecelia Ahern hab ich auch Englisch gehört aber es ist auch auf Deutsch erhältlich unter dem Titel "Ich hab dich im Gefühl".


Kurz zusammengefasst: Joyce hat einen tragischen Unfall, verursacht durch eine undurchdachte Handlung. Die schon gescheiterte Ehe zerbricht dadurch vollkommen und sie zieht zu ihrem Vater, der nun ihr ständiger Wegbegleiter ist, vor allem, weil sie ihn mitnimmt.

Seit dem Unfall kann sie plötzlich Sprachen sprechen, die sie nie gelernt hat und hat Erinnerungen, die nicht ihre eigenen sind. Seien es Erlebnisse oder Plätze.

In einem Haarsalon trifft sie auf Justin, und zwischen den beiden ist direkt eine Verbindung, die keiner der beiden so recht beschreiben kann, sie sind sich einfach irgendwie vertraut.

Die Dinge nehmen ihren Lauf. Joyce 'jagt' dem Menschen hinterher (unter anderem reist sie dafür nach London), dem sie diese Erinnerungen verdankt und Justin der tollen Frau aus dem Haarsalon.

Meine Söhne wurden sagen - Frauenbuch - trotzdem sehr unterhaltsam

Cecilia Ahern ist 1981 geboren und Tochter eines ehemaligen irischen Ministerpräsidenten. Sie wurde in Dublin geboren und studierte dort Journalismus und Medienkommunikation. 2004 erschien ihr erster Roman, "PS: Ich liebe Dich", der auch vor Jahren in die Kinos kam.

Sonntag, 1. November 2009

01. Nov - Predigt über Galater 5,13-26


Galater 5,13-26 war mein Predigttext heute Morgen für die Gemeinde am Sandberg in Itzehoe.

Einleitung:

Präsident Franklin D. Roosevelt sprach 1941 vor der amerikanische Senat um seine Vision für die Welt nach dem 2. Weltkrieg zu vermitteln. Roosevelt wünschte sich für die Welt 4 verscheiden Freiheiten.

1. Redefreiheit - d.h. die eigene Meinung sagen zu dürfen

2. Religionsfreiheit d.h. die eigene Religion zu praktizieren zu dürfen ohne Gefahr oder angst um Hab und Gut

3. Freiheit von Grundbedürfnisse - d.h. jeder Mensch soll Essen, Trinken, Kleidung, und einen Dach über dem Kopf haben

4. Freiheit von der Angst - Angst vor Krieg, Krankheit, oder Regierungen


Ich bin aber jedoch überzeugt, dass die Menschheit eine weitere Freiheit braucht. Jeder Mensch braucht die Freiheit von sich selbst durch Jesus Christus und die Erlösung von seiner sündigen Natur.


1. Der Heiligen Geist befähigt uns das Gesetz der Leibe zu erfüllen (Verse 13-15)

Freiheit in Christus ist keinen Freibrief um zu sündigen, sondern die Gelegenheit zur Dienst.

Gal 5,13 - Dient einander in Liebe. Der Schlüssel hier ist Liebe.

Freiheit + Liebe = Dienst an andere
Freiheit - Liebe = Freibrief (Sklaverei der Sünde)


2. Der Heiligen Geist befähigt uns das Fleisch zu überwinden (Verse 16-22)

Die Lösung ist also nicht gegen das Fleisch zu kämpfen sondern sich zu ergeben. Ergeben unter der Herrschaft des Heiligen Geistes.

vers 18 - Wenn ihr aber aus der Kraft des Heiligen Geistes lebt, seid ihr den Forderungen des Gesetzes nicht länger unterworfen.

Der Heiligen Geist will das Gesetz der Liebe in unserm Herzen schrieben, so dass es unser Verlangen wird Gott in Liebe zu gehorchen.


3. Der Heiligen Geist befähigt uns Frucht zu bringen. (Verse 23-26)

Kennt ihr den Unterscheid zwischen Werke und Frucht des Geistes?

Eine Maschine arbeitet und produziert ein Produkt und es ist unmöglich eine Frucht zu zusammenzusetzen.

Frucht wächst aus dem Leben und für uns Gläubigen resultiert durch den Heiligen Geist in unserm Leben.

Werke setzten Anstrengung, Arbeit, Kraft und Schweiß voraus. Wenn ich an Frucht denke, dann habe ich ruhe vor mir, Schönheit und Wachstum im Kopf. Ich habe nie einen Apfel vor Anstrengungen schwitzen sehen - Du?

Das Fleisch produziert tote Werke, aber der Geist produziert lebendige Frucht. Liebe, Freude, Geduld.


Leider gab es keine MP3 von der Predigt