Heute Abend habe ich weiter durch die Apostelgeschichte in Vaale gepredigt. Dieses Mal bin ich schon in Kapitel 22 angekommen. Wo Paulus gefangengenommen wird und Agabus zuvor durch das anbinden seine Hände und Füße sehr deutlich gezeigt hatte was Paulus in Jerusalem erwartete.
Hier kannst du meine Auslegung von Apostelgeschichte 21 hören
Paulus reist nach Jerusalem
1 Als wir uns schweren Herzens gvon den Gemeindeleitern aus Ephesus verabschiedet hatten, segelte unser Schiff direkt nach Kos. Am folgenden Tag erreichten wir Rhodos und dann Patara.
2 Dort gingen wir an Bord eines anderen Schiffes, das nach Phönizien segeln sollte.
3 Bald sahen wir in der Ferne die Insel Zypern, segelten aber südlich an ihr vorbei zur syrischen Hafenstadt Tyrus, wo die Ladung des Schiffes gelöscht wurde.
4 In Tyrus besuchten wir die Gemeinde und blieben eine Woche dort. Diese Christen warnten Paulus mehrmals davor, nach Jerusalem zu reisen, denn so hatte es ihnen der Heilige Geist aufgetragen.
5 Aber am Ende der Woche gingen wir dann doch zu unserem Schiff. Dabei begleiteten uns alle - samt Frauen und Kindern - bis vor die Stadt. Am Strand knieten wir nieder und beteten.
6 Nachdem wir uns verabschiedet hatten, gingen wir an Bord des Schiffes, und sie kehrten in die Stadt zurück.
7 Von Tyrus kamen wir dann nach Ptolemaïs. Auch dort besuchten wir die Christen, blieben aber nur einen Tag bei ihnen.
8 Von Ptolemaïs ging es zu Fuß weiter nach Cäsarea. Dort wohnten wir im Haus des Evangelisten Philippus, einem der sieben Diakone.
9 Die vier Töchter des Philippus waren unverheiratet geblieben und redeten in Gottes Auftrag prophetisch.
10 Wir waren schon einige Tage bei Philippus, als Agabus aus Judäa kam. Er war ein Prophet.
11 Mit dem Gürtel des Paulus fesselte er sich Hände und Füße. Dann erklärte er: "Der Heilige Geist sagt: Genauso wird der Besitzer dieses Gürtels in Jerusalem von den Juden gefesselt und an Menschen ausgeliefert werden, die Gott nicht kennen."
12 Da bestürmten wir und die anderen Christen der Gemeinde Paulus, nicht nach Jerusalem zu gehen.
13 Er aber antwortete nur: "Warum weint ihr und macht mir das Herz schwer? Ich bin nicht nur bereit, mich in Jerusalem fesseln und ins Gefängnis werfen zu lassen, ich bin auch bereit, dort für Jesus, den Herrn, zu sterben."
14 Weil er sich nicht umstimmen ließ, bedrängten wir ihn schließlich nicht länger und sagten: "Der Wille des Herrn soll geschehen!"
Paulus soll seine Gesetzestreue beweisen
15 Bald darauf reisten wir nach Jerusalem.
16 Einige Brüder aus Cäsarea begleiteten uns. Sie führten uns zu Mnason, der aus Zypern stammte und einer der ersten Christen war. In seinem Haus sollten wir übernachten.
17 Von der Gemeinde in Jerusalem wurden wir herzlich aufgenommen.
18 Am Tag nach unserer Ankunft ging Paulus zu Jakobus; auch alle Leiter der Gemeinde hatten sich bei ihm versammelt.
19 Paulus begrüßte sie alle und berichtete ausführlich, was Gott durch seine Arbeit unter den Nichtjuden getan hatte.
20 Darüber waren alle froh; sie lobten und dankten Gott. Dann aber sagten sie: "Du weißt, lieber Bruder, dass Tausende von Juden zum Glauben an Jesus gekommen sind, und jeder von ihnen befolgt streng die Gesetze des Mose.
21 Man hat nun von dir berichtet, du würdest die Juden außerhalb Israels lehren, nicht mehr nach dem Gesetz zu leben. Sie sollten zum Beispiel ihre Kinder nicht mehr beschneiden lassen und die Ordnungen unseres Volkes missachten.
22 Was sollen wir jetzt tun? Sie werden auf jeden Fall erfahren, dass du in Jerusalem bist.
23 Wir möchten dir deshalb Folgendes raten: Hier sind vier Männer, die ein Gelübde einlösen müssen.
24 Schließe dich ihnen an, und erfülle alle vom Gesetz geforderten Reinigungsvorschriften, wozu ja auch gehört, dass sie sich die Haare schneiden lassen. Wenn du dafür die Kosten übernimmst, werden alle sehen, dass an den Gerüchten über dich nichts Wahres ist und du gewissenhaft das Gesetz befolgst.
25 Wie die nichtjüdischen Christen leben sollen, haben wir ja schriftlich geregelt. Wir haben damals entschieden, dass sie kein Fleisch von Tieren essen dürfen, die Götzen geopfert wurden; sie sollen kein Blut verzehren und kein Fleisch von Tieren, die nicht völlig ausbluteten. Außerdem sollen sie keine verbotenen sexuellen Beziehungen eingehen."
Paulus wird in Jerusalem verhaftet
26-27 Paulus nahm ihren Vorschlag an. Am nächsten Tag erfüllte er die Reinigungsvorschriften und ging dann zusammen mit den Männern in den Tempel. Dort meldeten sie dem Priester, dass sie ihr Gelübde erfüllt hatten. Nach der vorgeschriebenen Zeit von sieben Tagen sollte dann für jeden von ihnen ein Opfer dargebracht werden. Die sieben Tage waren fast vorüber, als einige Juden aus der Provinz Asia Paulus im Tempel wiedererkannten. Sie wiegelten das Volk gegen ihn auf, packten ihn
28 und schrien: "Helft uns, ihr Männer aus Israel! Das ist er, der überall gegen unser Volk, gegen das Gesetz und gegen diesen Tempel hetzt! Und nicht genug damit! Er hat sogar Griechen in den Tempel gebracht und dadurch diese heilige Stätte entweiht!"
29 Sie hatten nämlich Paulus zusammen mit dem Griechen Trophimus aus Ephesus in der Stadt gesehen, und nun vermuteten sie, Paulus habe ihn auch mit in den Tempel genommen.
30 Ganz Jerusalem geriet in Aufruhr. Die Menschen liefen zusammen, sie griffen Paulus und zerrten ihn aus dem Tempel, dessen Türen man eilig schloss.
31 Die Menge war nahe daran, Paulus umzubringen, als dem Kommandanten der römischen Garnison gemeldet wurde: "Die ganze Stadt ist in Aufruhr!"
32 Mit einem Trupp Soldaten und einigen Offizieren lief er sofort zum Tempelplatz. Als die Menge den Kommandanten und die Soldaten sah, hörte sie auf, Paulus zu schlagen.
33 Der Kommandant nahm Paulus fest und ließ ihn mit zwei Ketten fesseln. Anschließend fragte er die aufgebrachte Menge, wer dieser Mann sei und was er getan habe.
34 Aber die einen schrien dies, die anderen das, und der Tumult war so groß, dass er letztlich überhaupt nichts erfuhr. Deshalb befahl der Kommandant, Paulus in die Festung zu bringen.
35 Auf den Treppenstufen dorthin mussten die Soldaten Paulus tragen, um ihn vor der wütenden Menge zu schützen.
36 Die Leute tobten: "Weg mit dem! Bringt ihn um!"
37 Als man Paulus gerade in die Festung bringen wollte, sagte er zu dem Kommandanten: "Kann ich kurz mit dir sprechen?" - "Du sprichst Griechisch?", fragte dieser überrascht.
38 "Dann bist du also nicht der Ägypter, der vor einiger Zeit in der Wüste viertausend bewaffnete Rebellen um sich sammelte und einen Aufstand anzettelte?"
39 "Nein", erwiderte Paulus, "ich bin ein Jude aus Tarsus und ein Bürger dieser bekannten Stadt in Zilizien. Bitte erlaube mir, zu den Leuten zu reden."
40 Der Kommandant willigte ein. Paulus blieb auf der obersten Treppenstufe stehen und gab dem Volk mit der Hand ein Zeichen, dass er etwas sagen wollte. Nachdem sie sich beruhigt hatten, sprach er auf Hebräisch zu ihnen:
Donnerstag, 14. August 2014
14 Aug – Apostelgeschichte 21 – Vaale
Donnerstag, 8. Mai 2014
08 Mai – Apostelgeschichte 11
Heute beim Hauskreis in Vaale haben wir über Apostelgeschichte 11 gesprochen.
Hier kannst du die Auslegung zum Apostelgeschichte 11 anhören.
Ich möchte diesen Kapitel in drei Teile abhandeln. Dabei werden zeigen wie die Urgemeinde mit dem Heiden umgegangen sind.
1. Die Heiden annehmen - Verse 1-18
Was war das größte Problem der ersten Gemeinde?
Juden und Heiden passten nicht zusammen
Auch hier sehen wir im Vers 3 dieser Vorwurf- "Du hast Dich mit den Heide verbrüdert und SOGAR mit ihnen gegessen."
Petrus hatte drei "Beweisstücke" zur seiner Verteidigung und 6 Zeugen
1. diese Vision vom Gott - Verse 5-11
2. Befehl des Heiligen Geistes - Verse 12-15
3. ein Wort des Herrn - Vers 16
Petrus stellt dann eine Frage ohne Antwort - Wer bin ich, dass ich Gott daran hätte hindern können? - Vers 17
Wie wichtig ist es zuerst den andern anzuhören, bevor man verurteilt - Petrus dürfte sich ausreden und dann haben die andern auch Gott gelobt. - Vers 18
Hier war nicht Petrus am Werk sondern allein Gott. Gott gab die Heiden das Geschenk der Erlösung durch Gnade, weil sie glaubten.
Erste viele Jahre später schreibt Paulus vom dem Leib in Christi und wie wir allein eins sind.
Wir dürfen es den Vätern im Glauben nicht übel nehmen wenn sie damit Problemen hatten. Wir hätten es sicherlich auch gehabt.
Was lernen wir hieraus - Wir sollten alle Christen annehmen wie sie sind.
Wir sollten lernen nicht über kulturelle, bzw. Stilfragen zu streiten, auch über unwichtige Glaubensüberzeugungen sollte wir uns nicht streiten. Jesus sollte unser Mittelpunkt sein.
2. Die Heiden ermutigen - Verse 19-26
Antiochia, Hauptstadt von Syrien ca. 500 Km nördlich von Jerusalem.
Interessant zu wissen, dass es damals mindestens 16 Antiochia gab, aber dieser Antiochia war der Größte. Die Bevölkerung der Stadt war über 500,000 Menschen und dabei die 3. größte Stadt im Römischen Reich hinter Rom und Alexandria.
Diese Stadt hat prachtvolle Gebäuden sogar eine 6 KM lange Straße aus Marmor mit Säulen an der Seiten. Die einzige Straße damals mit Lampe entlang der Straße in der Nacht. Ein wichtige Hafenstadt und Zentrum für Luxus und Kultur. Antiochia war ein Treffpunkt für viele Menschen. Reiche Römische Offizier verbrachten dort ihrer Ruhestand in den Bäder oder an der Laufbahn wo man wetten abschließen könnte. Diese große Stadt mit viel Einfluß und Wirtschaftliche Macht war eine hervorragende Gelegenheit für das Evangelium.
Antiochia war eine böse und sündige Stadt, vielleicht nur von Korinth übertroffen. Alle Götter der Griechen, Römer und Syrien wurde angebetet, aber der Tempel der Daphne war der Mittelpunkt der Religiösen Machenschaften. Jemand hat Antiochia mit New York City verglichen.
Gott baute hier seine Gemeinde, eine sehr gute Gemeinde. Von dieser Gemeinde aus starten später Paulus und Barnabas auf die Missionsreisen.
Vers 20 - Ein paar Männer haben die Frohe Botschaft von Jesus in Antiochia gepredigt. Nicht die Apostel oder andere wichtige Persönlichkeiten. Nur ein paar Männer und dadurch begann Gott zu wirken unter den "Griechen"
Vers 22- Die Gemeinde hört von dieser Entwicklung und schickte Barnabas
Barnabas -
Sohn der Ermutigung - Apg 4,36
vorbildlicher Mann - Vers 24
erfüllt vom Heiligen Giest
stark im Glauben
durch seinen Dienst fanden viele den Weg zu Christus
Vers 23 - Barnabas freut sich über das was Gott getan hat
er ermutigte die Heiden Christen fest im Glauben zu bleiben
Beispiel für ein Vater im Glauben
Vers 25 - Barnabas holt Saulus (Paulus) in Tarsus
auch eine weite reise von ca. 400 KM hin und zurück
Wieso aber holte Barnabas den Paulus?
- Freunde aus Jerusalem Apg 9,26-27 ?!?
- Paulus hat einen Auftrag für die Heiden Apg 9,51 & 22,21
Vers 26 - Paulus und Barnabas dienen in Antiochia für über ein Jahr
Leiterschaft und Coaching ganz praktisch - wichtig wenn wir öfter so etwas tun würden
Nachfolger Jesu wurde Christen genannt
- nur in Apg 11,6 & 26,28 und 1 Petrus 4,16 zu finden
3. Durch die Heiden sich helfen lassen - Verse 27-30
Vers 27 - Propheten kamen aus Jerusalem - es gab Menschen die richtig Propheten waren
Vers 28 - Agabus sagte es wurde eine Hungersnot geben und es gab Geschichtlich tatsächlich eine Hungersnot in Judäa, Rom und Griechenland während den Amtsperiode vom Kaiser Claudias. Vielen Menschen starben weil sie kein Geld hatten um das wenig Nahrungsmittel was es gab zu kaufen
Es war nicht möglich dieser Hungersnot abzuhalten, aber man könnte die Auswirkungen für den Gläubigen lindern.
Prophetie ist da, nicht um unserer Neugier zu stillen, sondern um zu helfen richtig zu handeln.
Vers 29 - Die Gemeinde in Antiochia gab eine Opfergabe für Jerusalem, übertragen von Barnabas und Saulus.
Barnabas und Paulus waren ein gutes Team und wurden später viel gemeinsam erleben
Vers 30 - Die Ältesten in Jerusalem.
Das Wort Älteste wurde hier zum ersten Mal in Bezug auf die Gemeinde benutzt.
Älteste sind reife Gläubiger die einen Dienst vorstehen 1. Pet. 5,1 bzw. 2. Joh 1.
Älteste und Bischof Apg 20,17 & 28 und Titus 1,5-7 sind identisch.
Eine Qualifikationsliste findet man in 1 Tim. 3
Immer wo Paulus hinging er wählte treu und gewissenhaft Männer aus um Ältesten in der Gemeinde zu sein.
Es war bestimmt einen Akt der Demut dieses Geschenks der Heiden in Jerusalem anzunehmen. Aber es war auch ein wunderbares Beispiel der Liebe und Einheit in Christus.
Apostelgeschichte 11 (Hoffnung für alle)
Petrus rechtfertigt die Taufe von Heiden
Bald darauf erfuhren die Apostel und die anderen Brüder in Judäa, daß nun auch Heiden Gottes Wort angenommen hatten.
Als Petrus nach Jerusalem zurückkehrte, warfen ihm die jüdischen Gemeindeglieder vor: "Du hast Dich mit Heiden verbrüdert und sogar mit ihnen gegessen!" Nun berichtete ihnen Petrus der Reihe nach, was geschehen war:
In der Stadt Joppe zeigte mir Gott während des Gebets ein riesiges Tuch, das an seinen vier Ecken vom Himmel herabgelassen wurde. Darin sah ich die unterschiedlichsten Arten von vierfüßigen, kriechenden, fliegenden und wilden Tieren, die für uns alle unrein sind. Ich hörte eine Stimme, die mich aufforderte: "Petrus, schlachte das und iß davon!" `Niemals, Herr´ , widersprach ich `Bisher habe ich noch nie etwas Unreines oder Verbotenes gegessen.´ Aber die Stimme vom Himmel sprach noch einmal : `Wenn Gott sagt : Das ist rein, darfst du es nicht unrein nennen.´
Dreimal wiederholte sich dieser Vorgang. Dann wurde das Tuch mit seinem Inhalt wieder in den Himmel gehoben. Zu eben dieser Zeit hatten drei Männer das Haus erreicht. in dem ich wohnte. Sie kamen aus Cäsarea und waren zu mir geschickt worden. Der Heilige Geist befahl mir, ohne Bedenken mit diesen Männern zu gehen. Außerdem begleiteten mich noch diese sechs Brüder hier aus der Gemeinde in Joppe. Bald trafen wir im Hause des Mannes ein, der die Boten geschickt hatte. Er berichtete uns. daß ihm ein Engel erschienen war. der ihm befohlen hatte : "Schicke Boten nach Joppe und laß Petrus holen. Der wird dir sagen, wie du mit allen, die zu dir gehören, gerettet werden kannst." Ich war noch gar nicht lange bei ihnen und hatte gerade zu reden angefangen, da kam der Heilige Geist auf sie, genauso wie es bei uns am Pfingsttag gewesen war.
In diesem Moment fiel mir ein, was uns der Herr einmal gesagt hatte: "Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem Heiligen Geist getauft werden." Weil diese Nichtjuden an den Herrn Jesus Christus glaubten. schenkte Gott ihnen dieselbe Gabe wie uns. Wer bin ich. daß ich Gott daran hätte hindern können ?
Diese Worte überzeugten sie. Sie lobten Gott und verkündeten : "Gott hat allen Menschen den Weg zur Umkehr gezeigt. den einzigen Weg, der zum Leben führt."
Gründung der Gemeinde in Antiochia
Die Gläubigen, die wegen der einsetzenden Christenverfolgung nach dem Märtyrertod des Stephanus aus Jerusalem geflohen waren, kamen bis nach Phönizien. Zypern und Antiochia. Das Evangelium verkündigten sie aber nur den Juden. Lediglich ein paar Männer aus Zypern und Kyrene, die jetzt in Antiochia lebten, predigten auch den Griechen die Frohe Botschaft von Jesus Christus. Der Herr aber war mit ihnen. und so begannen viele dieser Heiden an Jesus Christus als ihren Herrn zu glauben.
Als die Gemeinde in Jerusalem von dieser Entwicklung in Antiochia erfuhr, schickten sie Barnabas dorthin. Der kam in die Stadt und erkannte voller Freude , was Gott getan hatte. Barnabas ermutigte die Gläubigen, fest und entschlossen in ihrem Glauben an den Herrn zu bleiben. Barnabas war nämlich ein vorbildlicher Mann, erfüllt vom Heiligen Geist und stark im Glauben. So fanden damals viele Menschen den Weg zu Jesus Christus.
Von Antiochia reiste Barnabas nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Er traf ihn. und gemeinsam gingen sie nach Antiochia zurück. Dort blieben beide ein ganzes Jahr. um den vielen Gläubigen zu zeigen, wie sie als Jünger Jesu leben sollten. In Antiochia wurden die Nachfolger Jesu auch zum ersten Mal «Christen» genannt.
In diesen Tagen kamen Propheten aus Jerusalem nach Antiochia. Während des Gottesdienstes sagte einer von ihnen er hieß Agabus eine große Hungersnot voraus. Sie würde sich über die ganze Welt erstrecken. So hatte es ihm der Heilige Geist gezeigt. Tatsächlich trat diese Hungersnot während der Regierungszeit des Kaisers Claudius ein. Deshalb beschloß die Gemeinde in Antiochia. den Christen in Judäa zu helfen. Jeder in der Gemeinde gab, soviel er nur konnte, und die gesamte Spende wurde dann von Barnabas und Saulus den Ältesten der Gemeinde in Jerusalem überbracht.