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Mittwoch, 19. Februar 2014

19 Feb - zeitzuleben plus


Seit gut zwei Wochen mache ich bei www.zeitzuleben.de einen Art Coaching

Diesen Monat geht es um Klarheit. Klar sehen. Klar sein. Hier sind einige Frage die ich beantwortet habe:

Klarheit über mich …

Wer bin ich? Was macht mich aus? Wenn mich Freunde in 3 Sätzen beschreiben würden, was würden sie sagen?


  • Freund # 1 würde sagen – einen guter Freund und Zuhörer, ein weiser Ratgeber, jemand der zu viel auf ein Mal macht, seine Zeit mit kleine alten Gemeinde vergeudet, einen Mann der viel durchgemacht hat, aber viel dazu gelernt hat
  • Freund # 2 würde sagen – Ratgeber, Coach, Vorbild, Prediger, Workaholic,
  • Freund # 3 würde sagen – Organisator, am Limit, Verwundbar, Pastor,


Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Wofür würde ich kämpfen? Was würde ich mit Zähnen und Klauen verteidigen, wenn es bedroht wäre?

  • Mein Kinder, meine Frau, meinem Ruf,


Mag ich mich als Mensch? Akzeptiere ich mich, wie ich bin? Traue ich mich, der zu sein, der ich bin?

  • Meistens ja. Ich akzeptiere mich ja, dennoch fällt es mir schwer meine Fehler zu verziehen



Was brauche ich wieder und wieder, um in Balance zu bleiben? Was sind meine konstanten Bedürfnisse?

  • Input, Sport, Reflektieren, Berührung, Herausforderungen, Neues



Ohne welche Dinge könnte ich nicht leben?

  • Beziehungen, Essen, Internet, Kommunikation, Input



Kann ich lieben, geben, nehmen, verzeihen, leisten, feiern, führen, mich führen lassen?

  • Lieben – oft
  • Geben – gerne
  • Nehmen – manchmal
  • Anderen verzeihen – meistens
  • Leisten - ständig
  • Feiern – selten
  • Führen – fast immer
  • Mich führen lassen – nur von Menschen die ich vertraue


Welche Gefühle dominieren meinen Alltag? Und was sagt das über mich aus?

  • Müdigkeit, Zufriedenheit,



Wozu bin ich eigentlich auf dieser Welt? Was ist mein Beitrag, den ich leiste? Habe ich überhaupt eine Aufgabe hier? Wenn ja, welche Aufgabe ist das?

  • Gemeinschaft mit Gott haben, Gemeinden zu helfen, Christen zuzurüsten und Menschen den Weg mit Jesus zu zeigen. Also Gottes Wille tun



Was kann ich gut? Wo liegen meine Stärken? Was sind die Dinge, die ich am besten kann?

  • Spontan auf Situation eingehen, Unterrichten, Coaching, Mentoring, Predigen, Organisieren, Leiten von Gruppen bis 50, Visionen entwickeln,



Was erwarte ich von mir selbst? Wie glaube ich sein zu müssen?

  • Meine To-do zu erledigen, diszipliniert zu sein, keine Zeit verschwenden,



Habe ich eine Lebensphilosophie? Wenn ja, welche Prinzipien leiten mich?

  • Swing with the punches – Spontan, anpassend, erwarte Widerstände



Gibt es Erlebnisse oder Ereignisse, die ich noch verarbeiten muss? Wo also noch eine Bewältigung oder Heilung ansteht?

  • vielleicht doch



Was denke ich über Themen wie zum Beispiel Liebe, Nähe, Sicherheit, Freundschaft, Gemeinsamkeit, Wachstum, Erfolg, Kontrolle, Stärke, Schwäche und Verletzlichkeit, Abenteuer, Freiheit und, und, und …?


  • Liebe - bewusste Entscheidung immer wieder neu
  • Nähe, - schön aber nicht zu viel
  • Sicherheit, - Illusion
  • Freundschaft, - Geschenk unter Männer
  • Gemeinsamkeit, - Überlappung, Zeit + Interesse =
  • Wachstum, täglich mehr in unterschiedlichsten Bereichen
  • Erfolg, - Definiere ich selbst nicht anderen
  • Kontrolle, - andere oder mich selbst?
  • Stärke, - dort wo ich am meisten Betriebsblind bin
  • Schwäche – Minimum Faktor – darf dran arbeiten
  • Verletzlichkeit, Schutz durch Mauer und Distanz
  • Abenteuer, gerne!
  • Freiheit - Verantwortung


Was will ich noch alles erreichen, erleben, sehen, lernen, können, werden in meinem Leben?


  • Eine Gemeinde gründen
  • Viel Reisen,
  • Lehren in Gemeinde vielleicht auch andere Länder
  • Spanisch lernen
  • Mit der technische Entwicklung mithalten und verstehen könne


 Was müsste ich erreichen, um am Ende meines Lebens sagen zu können, mein Leben war eine Erfolgsgeschichte?

  • Dass meine Frau mich liebt und auch meine Kindern. Plus Freunde die mich schätzen



Was sind die 3 wichtigsten Dinge, die ich regelmäßig wieder und wieder tun müsste, um mein Ziel zu erreichen?


  • Ziele aufschrieben
  • Regelmäßig überprüfen lassen
  • Coaching lassen


Mit welchen Dingen sollte ich dringend aufhören?

  • ein paar Sachen



Was ist die im Augenblick größte Baustelle in meinem Leben? Was ist der Punkt, der zwischen mir und einem noch glücklicheren, besseren Leben steht?

  • Ehe – unsere Dickköpfe
  • Vision / Berufung - Umzug


Welche Menschen tun mir gut? Welche tun mir nicht gut?

  • geheim!



Was sind die Prioritäten in meinem Leben?


  • Familie / Freunde
  • Gemeinde
  • Arbeit
  • Persönliche Entwicklung


Wo in meinem Leben bin ich erfolgreich?


  • Lehren
  • Gewicht
  • Lübeck / Gemeinde / Predigten



Wo scheitere ich gerade?

  • privat



Wo stehe ich gerade am Scheideweg? Welche Möglichkeiten habe ich? Was sind die Vor- und Nachteile der Möglichkeiten? Was sagt mein Bauchgefühl zu den Möglichkeiten? Welche Möglichkeit ist wahrscheinlich die beste für mich?

  • Jobs – also für Institutionen oder für mich arbeiten.
  • Finanzielle Unabhängigkeit oder weiterhin auf der Stelle treten.




Die Liste mit den wichtigen Fragen ist natürlich nicht vollständig. Aber ihr bekommt so eine gute Idee, was mit wichtigen Fragen meint ist.


Freitag, 4. September 2009

04. Sept - Aufschieberitis

Bei Mikropartner in Hamburg habe ich weiter Motivationstraining machen dürfen. Deshalb habe ich das Thema „Aufschieberitis“ mit der Gruppe durchgearbeitet.

Viele Menschen leiden darunter, dass sie bestimmte Verpflichtungen Tage, Wochen manchmal sogar Monate lang vor sich herschieben. Sie wissen ganz genau, dass sie eigentlich dies oder jenes erledigen sollten. Aber es gibt dann immer wieder gute Gründe, es einfach doch nicht zu tun. Das ist Aufschieberitis

Aufschieberitis ist nicht nur ärgerlich, sondern auf Dauer auch frustrierend. Wir schaffen nicht das, was wir uns vorgenommen haben und dann zweifeln wir bald an unserer eigenen Leistungsfähigkeit.

Warum schieben Sie Dinge eigentlich auf?

Es lohnt sich einmal zu analysieren, warum wir bestimmte Aufgaben vor uns herschieben. Sehr wahrscheinlich werden wir feststellen, dass die Gründe bei verschiedenen Aufgaben ganz unterschiedlich sein können.

Aufschieberitis kann ganz verschiedene Ursachen haben, wie z.B.:

  • schlichte Unlust, weil die Sache einfach keinen Spaß macht
  • mangelnde Motivation, weil der Sinn der Tätigkeit entweder nicht klar oder zu gering ist
  • ein Trotzgefühl, das aus früheren Ereignissen immer noch aktiv ist und dafür sorgt "dass man doch nicht das macht, was andere von einem erwarten",
  • schlechte Organisation,
  • mangelnde Erfolgserlebnisse
  • Angst oder vielleicht Zweifel
  • das falsche Ziel
Bestandsaufnahme

Beantworte für jede Aufgabe, die ständig du aufschiebst, die folgenden Fragen:
  • Warum mache ich diese Aufgabe jetzt nicht?
  • Was habe ich davon, die Aufgabe jetzt nicht zu erledigen?
  • Welche Gefühle sind in mir, wenn ich an diese Aufgabe denke?
  • Wie fühle ich mich damit, dass ich diese Aufgabe vor mir herschiebe?
  • Was will ich jetzt ändern?

Schaue aber nicht nur dahin, wo wir Aufgaben vor uns herschieben, sondern beachte unbedingt auch, warum wir manche Aufgaben sofort erledigen und was dafür die Gründe sind. So finden wir heraus, wann und wodurch wir motiviert sind.

Drei praktische Tipps gegen "Aufschieberitis"

Tipp 1: Bringe den Stein ins Rollen

Es gibt ein physikalisches Gesetz – das sogenannte Trägheitsgesetz. Denke nur einmal daran, wie schwierig es ist, ein Auto anzuschieben, aber wie leicht es fällt, es am Rollen zu halten.
Was heißt das konkret für uns? Wenn wir uns zu etwas aufraffen wollen, dann sollten wir mit einem kleinen Schritt anfangen. Überlege, was der allerkleinste Schritt ist, den wir tun können und dann nehme diesen Schritt. Dann werden wir merken, dass wir ins Rollen gekommen sind und Lust darauf bekommen, die anderen Schritte auch noch zu erledigen.

Wenn wir also unsere Steuererklärung vor uns herschieben, dann sollten wir uns vornehmen, heute den kleinsten Schritt zu erledigen - z.B. die Papiere aus dem Schrank zu holen und auf den Tisch zu legen. Das ist der kleinste Schritt. Wenn wir dann noch Lust haben, weiterzumachen, tue es. Andernfalls nehme den nächsten kleinen Schritt für den nächsten Tag vor. So bringen wir den Stein ins Rollen.

Denn eine Steuererklärung, die jeweils in 50 kleinen Schritten an 50 Tagen erledigt wird ist besser als eine, die man ein halbes Jahr vor sich herschiebt und dann einen Tag vor Fristende in einer Nacht-und-Nebel-Aktion erledigt. Ein erster Schritt kann übrigens auch die Planung der Aufgaben sein.

Tipp 2: Plane deine Aufgaben

Wenn wir eine Aufgabe haben, die zu groß ist, um an einem Tag erledigt zu werden, kann uns die Aufgabe von Anfang an schon so unüberwindlich erscheinen, dass wir gar nicht erst anfangen mögen. Denn ist es sinnvoll, eine große Aufgabe auf dem Papier in viele kleine und einzeln zu bewältigende Teilaufgaben zu zerlegen. Die Teilschritte wirken dann viel motivierender.
Wenn wir eine große Aufgabe zerlegen, planen und schriftlich durchdenken, gewinnen wir einen Überblick über das, was uns vorher noch als unüberwindlich erschien. So können wir jede noch so große Aufgabe bewältigen. Denn schriftliche Planung gibt uns Sicherheit und nimmt uns unsere Angst auch vor großen Aufgaben.

Tipp 3: Belohne dich, wenn du etwas erledigt hast

Belohnungen sind, wenn sie richtig und konsequent eingesetzt werden, sehr motivierend. Das können wir für uns nutzen. Um die Aufschieberitis in den Griff zu bekommen, ist viel Selbstdisziplin nötig und manchmal auch ganz schön viel Druck.

Also überlege immer bevor wir eine große Aufgabe erledigen, wie wir uns dafür am Ende belohnen wollen. Schreibe diese Belohnung auf und habe die Belohung möglichst in Sichtweite, damit unser Blick immer mal wieder darauf fällt. Bei einer großen Aufgabe macht es auch Sinn, sich auch schon für das Erledigen von Teilschritten zu belohnen, um sich sozusagen selbst bei Laune zu halten.

Mache aber hier nicht den Fehler, eine Belohnung auszusuchen, die keine echte Belohung ist. Wähle als Belohnung etwas, das einfach und unkompliziert einlösen lässt. Sonst fangen wir damit an unsere Belohnung aufzuschieben, und das ist nun wirklich nicht der Sinn der Sache.

Fast alles habe ich von Zeitzuleben übernommen


Sonntag, 19. April 2009

19. April - EQUIP


Seit über 2 1/2 Jahre habe ich das Vorrecht Menschen für Leiterschaft auszubilden.

Das Programm heißt EQUIP, kommt aus den Staaten, umfasst 36 Lektion und dauert ca. 3 Jahre weil wir eine Lektion im Monat durchnehmen.

Die Vision von EQUIP ist es, überkonfessionell christliche Leiter zuzurüsten, damit sie den Missionsbefehl Jesu in jeder Nation effektiv erfüllen können. Um dies zu erreichen, wurde das internationale Projekt „Million Leaders Mandate (MLM)“ gestartet, bei dem weltweit eine Million christliche Leiter in grundlegenden Führungsqualitäten in den Bereichen „geistliches Wachstum“, „Charakterbildung“ und „Management“ geschult werden.

Als John Maxwell und ein paar seiner Freunde EQUIP 1997 starteten hatten sie eine Vision: Christliche Leiter weltweit zuzurüsten, um effektiv dem Leib Jesu - also den Kirchen und Gemeinden - zu dienen.

Es war ihre Überzeugung, dass starke und effektive Leiter heranwachsen müssen, bevor der große Missionsauftrag der Bibel erfüllt werden kann. Diesen Missionsauftrag gab uns Jesus mit auf unseren Weg. Er demonstrierte uns, wie Leiterschaft ausgebildet wird. Während seines öffentlichen Dienstes verbrachte Jesus den Großteil seiner Zeit, eine Gruppe von Leitern zu trainieren, die die Welt veränderten.
Seit 1997 dient EQUIP christlichen Leitern auf der ganzen Welt, die großartiges Leiterschaftspotential haben, denen allerdings der Zugang zu Lehrmaterial und Ressourcen versagt ist. EQUIP ist absolut überzeugt: Wenn christliche Leiter auf der ganzen Welt trainiert, ausgestattet und ermutigt werden, gibt es nichts was sie aufhalten wird, den großen Missionsbefehl von Jesus zu erfüllen.

Am Sonntag haben wir die 28. Lektion gehabt - Prinzipien wie man Aufgaben erledigt

Aktivität bedeutet nicht immer sein Ziel zu erreichen. Wir müssen lernen schlauer zu arbeiten statt härter. In dieser Lektion untersuchen wir einige bewährte Praktiken, wie man Aufgaben mit den Menschen in deiner Organisation erledigt.

Am Vormittag habe ich auch in Lübeck gepredigt - falls du die Predigt über Josua 1 hören möchtest dann bitte hier klicken