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Mittwoch, 9. Juli 2014

09 Juli – Lernmethoden


Ich nehme bei edx.org an einen Kurs teil über Lernen für Leiter. Damit gibt es diese vier verschiedene Lernmethoden


Hierarchical Individual

Lernziele
• Wissenschaftliche Inhalten sind die wichtigste Sachen, die Menschen lernen.
• Akademisches Lernen kann gemessen und bewertet werden.

Die Verantwortung für das Lernen
• Einzelpersonen sind für den Erfolg als Lernende verantwortlich.
• Behörden sind verantwortlich für das messbaren Wachstum in individuellen Lernen.

Wie geschieht Lernen
• Individuelle Lernen kommt von der Anstrengung, die Menschen investieren in ihre wissenschaftliche Arbeit.
• Die Lehrer stellen die wissenschaftliche Arbeit und das Wissen, dass die Lernenden erwerben müssen.

Sozialstruktur
• Jugendlichen brauchen starke Anleitung von Erwachsenen, um zu lernen.
• Personen, die in der Schule gute Note haben, verdienen sozialen und wirtschaftlichen Erfolg.

Erfolg definieren
• Erfolg basiert auf Messungen von Schüler Lernen.
• Normen und Einschätzungen was die Schüler lernen sollten, stellen die Vereinbarung der Gesellschaft dar.


Hierarchical Collective

Lernziele
• Die Werte die in den Ziele und Regeln einer Institution ausgedrückt werden, repräsentieren die Werte der Gemeinschaft.
• Die Lernenden müssen gemeinsame Werte erwerben, um erfolgreiche Community-Mitglieder zu werden.

Die Verantwortung für das Lernen
• Lernen kommt von Internalisierung kommunale Werte und Verhaltensweisen eines Instituts.
• Institutionelle Leiter müssen eine positive soziale Umfeld für dieses Lernen schaffen.

Wie geschieht Lernen
• Lernen kommt von respektvoll und gemeinsam Arbeiten mit anderen.
• Erwachsene leiten Lernende an und helfen, sie zu meistern, wie man gut in Gruppen arbeitet.

Erfolg definieren
• Lernende sind erfolgreich, wenn sie produktiv und kooperativ an einer Gemeinschaft teilnehmen.
• Die sozialen und kognitiven Fähigkeiten die wesentlich für den Erfolg sind nicht leicht zu messen.



Distributed Individual

Lernziele
• Die Schüler lernen, für ihre eigenen Vorteile, um Wissen und Fähigkeiten zu entwickeln, wie sie wollen.

Die Verantwortung für das Lernen
• Einzelpersonen sind für das, was sie lernen, wenn sie erfahren, und wie sie lernen selbst verantwortlich.
• Einzelpersonen entscheiden, was sie auf der Grundlage ihrer Werte, Interessen und Fähigkeiten lernen.

Wie geschieht Lernen
• Lernen ist eine inhärente biologische Imperativ; Menschen hören nie auf zu lernen.
• Die Lernenden müssen Sinne machen aus der konkurrierenden und vielfältigen Quellen des Wissens

Sozialstruktur
• Lernen geschieht durch freiwillige individuelle Anfrage und soziale Interaktion.
• Quellen für das Lernen sind breit verteilt in der gesamten Gesellschaft, einschließlich, aber nicht beschränkt auf formellen und informellen Bildungseinrichtungen.

Erfolg definieren
• Erfolg wird durch die einzelnen Lernenden bestimmt, basierend auf Ziele und Ambitionen der Lernenden


Distributed Collective

Lernziele
• Die Lernenden lernen, was für sie von Interesse und für die Mitglieder ihrer Lernnetzwerk ist.
• Durch die Lehr-und Lern Rollen, Einzelpersonen erstellen und pflegen eine starke Gemeinschaft

Die Verantwortung für das Lernen
• Gemeinschaftslernen orientiert sich an gemeinsame Werte, Interessen und Vorlieben.
• Einzelpersonen schließen sich an oder starten eine Gemeinschaft, die auf persönlichen und Gruppenlernziele basieren.

Wie geschieht Lernen
• Lernen ist eine inhärente biologische Imperativ; Menschen hören nie auf zu lernen.
• Lernende erwerben Kenntnisse und lehren die an anderen.
• Die Lernenden müssen Sinn machen von konkurrierenden und verschiedenen Quellen des Wissens.

Sozialstruktur
• Lernen geschieht durch soziale Interaktionen und die Auseinandersetzung mit anderen.
• Quellen für das Lernen sind breit in der Gesellschaft verteilt und geschieht durch Lernen und
andere zu unterrichten, um den individuellen und gesellschaftlichen Fähigkeiten zu verbessern.

Erfolg definieren
• Erfolg wird durch die Lerngemeinschaft und ihre Mitglieder bestimmt.
• Einzelpersonen können Zugriff haben auf verschiedenen Gemeinschaften wo sie lernen und einen Betrag leis können.

Montag, 14. April 2014

14 April – Great by Choice von Jim Collins

Als Hörbuch habe ich „Great by Choice“ bzw. auf deutsch „Oben bleiben – immer“ von, Morten T Hansen und Jim Collins gehört.

Wie man in rauen Zeiten Schiffbruch vermeidet? Mit „fanatischer Disziplin“, „empirischer Kreativität“ und „produktiver Paranoia“, meint zumindest Bestsellerautor Jim Collins in seinem neuesten Buch.

Das Leben ist ein ständiges Auf und Ab. Die Märkte und die Rahmenbedingungen sowie die Konsumenten verändern sich immer rascher und das macht jegliche Planbarkeit fast unmöglich. Dennoch gibt es sie, jene, die immer oben zu bleiben scheinen, oder sogar aus Talfahrten neue Höhenflüge schaffen.

Genau die Gepflogenheiten und Erfolgsrezepten sind Jim Collins, einer der international renommiertesten Managementvordenker und Bestsellerautor („Auf der Suche nach den Besten“) gemeinsam mit Morten T. Hansen, Managementprofessor an der University of California, auf den Grund gegangen.

In einer Studie beobachteten und analysierten sie neun Jahre lang die Strategien amerikanischer Erfolgsunternehmen. Sie erforschten, wie diese sich auf Turbulenzen vorbereiteten, was deren Manager anders machten und wie sie auch harte Zeiten zum eigenen Aufstieg nutzten.

Abheben mit Bodenhaftung

Als ein Anschauungsbeispiel gibt es die Entwicklung der Southwest Airlines, von einem regionalen Unternehmen zur größten Billigfluggesellschaft der Welt, während ihr Mitbewerber PSA übernommen wurde: Der ehemalige Southwest-Vorstand Howard Putnam hatte seiner Airline ein klares Programm vorgegeben.

Danach sollten nur Strecken von weniger als zwei Stunden geflogen werden, mit nur einem Flugzeugtyp, und die Verweildauer jedes Fliegers am Boden sollte aufs Minimum reduziert werden. Darüber hinaus setzte sich das Unternehmen das Ziel, jedes Jahr Gewinne zu schreiben, auch dann, wenn die gesamte Branche Verluste schreibt. Was gelang, unter anderem wohl auch deshalb, weil Southwest Airlines auch in guten Zeiten nur maßvoll expandierte, um nicht allzu rasch an die eigenen Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

Eine Strategie im krassen Gegensatz zu jenen der meisten börsenotierten Unternehmen, die im ungebremsten Wachstum das Allheilmittel sehen. So war der heute so erfolgreiche IT-Konzern Apple Ende der Achtzigerjahre wiederholt in Krisen geraten. Der enorme Aufstieg gelang erst in den 2000er-Jahren – wohl vor allem deshalb, weil Steve Jobs das Unternehmen zu seinen anfänglichen Grundsätzen zurückführte und wieder eine klare Strategie verfolgte.

Gemeinsamkeiten der „10Xer“

Die von den Autoren als „10Xer-Unternehmen“ – es handelt sich um solche, die den Branchenindex selbst in Krisenzeiten um das Zehnfache übertrafen

Beschriebenen Beispiele haben Folgendes gemeinsam:

  • Ihre Führungskräfte beobachten, welche Strategien auf dem Markt funktionieren und stützen ihre Entscheidungen auf erwiesene Grundlagen.
  • Sie konzentrieren sich darauf, Innovationen rasch zur Serienreife zu bringen.
  • Geschwindigkeit ist nicht immer eine Wirtschaftstugend: 10Xer-CEOs wissen, wann sie Gas geben müssen und wann auf Sicht fahren. 

Ob diese Unternehmenskapitäne besondere Charaktere sind? Laut dem Autorenduo sind ihnen folgende Eigenschaften gemein: fanatische Disziplin, empirische Kreativität und produktive Paranoia.

Fanatische Disziplin bedeutet für die 10Xer-CEOs, allesamt Nonkonformisten übrigens, das Festhalten an ihren Wertvorstellungen, Vorsätzen, langfristigen Zielen und ernsthaften Verhaltensmaßregeln. Bei unsicheren Bedingungen dem Wahnsinn der Massen zu folgen bedeutet für sie den sicheren Untergang.

Empirische Kreativität: Statt sich in turbulenten oder gar Katastrophenzeiten an andere Menschen zu wenden, verlassen sich die 10Xer auf unmittelbare Beobachtungen, betreiben praktische Studien und stützen sich nicht auf die herrschende Meinung sondern auf direkte Beweise.

Als Beispiel für produktive Paranoia liefern die Autoren Einblick in Bill Gates' Arbeitsumgebung. Der Microsoft-Gründer habe dort ein Foto des Autobauers Henry Ford hängen. Nicht weil der so hübsch war, sondern um sich stets daran zu erinnern, dass Ford schon in den Anfangsjahren der Autoindustrie von General Motors geschluckt wurde. Und weil sich Supermanager auf das vorbereiten, was sie am meisten fürchten, bildete Gates rechtzeitig Rücklagen, optimierte zu gegebener Zeit sein Team, führte das Unternehmen stets so kostengünstig wie möglich und arbeitete immer schon an der nächsten Software, um der Konkurrenz voraus zu sein. Abheben mit Bodenhaftung.

Mittwoch, 19. Februar 2014

19 Feb - zeitzuleben plus


Seit gut zwei Wochen mache ich bei www.zeitzuleben.de einen Art Coaching

Diesen Monat geht es um Klarheit. Klar sehen. Klar sein. Hier sind einige Frage die ich beantwortet habe:

Klarheit über mich …

Wer bin ich? Was macht mich aus? Wenn mich Freunde in 3 Sätzen beschreiben würden, was würden sie sagen?


  • Freund # 1 würde sagen – einen guter Freund und Zuhörer, ein weiser Ratgeber, jemand der zu viel auf ein Mal macht, seine Zeit mit kleine alten Gemeinde vergeudet, einen Mann der viel durchgemacht hat, aber viel dazu gelernt hat
  • Freund # 2 würde sagen – Ratgeber, Coach, Vorbild, Prediger, Workaholic,
  • Freund # 3 würde sagen – Organisator, am Limit, Verwundbar, Pastor,


Was ist mir wirklich wichtig im Leben? Wofür würde ich kämpfen? Was würde ich mit Zähnen und Klauen verteidigen, wenn es bedroht wäre?

  • Mein Kinder, meine Frau, meinem Ruf,


Mag ich mich als Mensch? Akzeptiere ich mich, wie ich bin? Traue ich mich, der zu sein, der ich bin?

  • Meistens ja. Ich akzeptiere mich ja, dennoch fällt es mir schwer meine Fehler zu verziehen



Was brauche ich wieder und wieder, um in Balance zu bleiben? Was sind meine konstanten Bedürfnisse?

  • Input, Sport, Reflektieren, Berührung, Herausforderungen, Neues



Ohne welche Dinge könnte ich nicht leben?

  • Beziehungen, Essen, Internet, Kommunikation, Input



Kann ich lieben, geben, nehmen, verzeihen, leisten, feiern, führen, mich führen lassen?

  • Lieben – oft
  • Geben – gerne
  • Nehmen – manchmal
  • Anderen verzeihen – meistens
  • Leisten - ständig
  • Feiern – selten
  • Führen – fast immer
  • Mich führen lassen – nur von Menschen die ich vertraue


Welche Gefühle dominieren meinen Alltag? Und was sagt das über mich aus?

  • Müdigkeit, Zufriedenheit,



Wozu bin ich eigentlich auf dieser Welt? Was ist mein Beitrag, den ich leiste? Habe ich überhaupt eine Aufgabe hier? Wenn ja, welche Aufgabe ist das?

  • Gemeinschaft mit Gott haben, Gemeinden zu helfen, Christen zuzurüsten und Menschen den Weg mit Jesus zu zeigen. Also Gottes Wille tun



Was kann ich gut? Wo liegen meine Stärken? Was sind die Dinge, die ich am besten kann?

  • Spontan auf Situation eingehen, Unterrichten, Coaching, Mentoring, Predigen, Organisieren, Leiten von Gruppen bis 50, Visionen entwickeln,



Was erwarte ich von mir selbst? Wie glaube ich sein zu müssen?

  • Meine To-do zu erledigen, diszipliniert zu sein, keine Zeit verschwenden,



Habe ich eine Lebensphilosophie? Wenn ja, welche Prinzipien leiten mich?

  • Swing with the punches – Spontan, anpassend, erwarte Widerstände



Gibt es Erlebnisse oder Ereignisse, die ich noch verarbeiten muss? Wo also noch eine Bewältigung oder Heilung ansteht?

  • vielleicht doch



Was denke ich über Themen wie zum Beispiel Liebe, Nähe, Sicherheit, Freundschaft, Gemeinsamkeit, Wachstum, Erfolg, Kontrolle, Stärke, Schwäche und Verletzlichkeit, Abenteuer, Freiheit und, und, und …?


  • Liebe - bewusste Entscheidung immer wieder neu
  • Nähe, - schön aber nicht zu viel
  • Sicherheit, - Illusion
  • Freundschaft, - Geschenk unter Männer
  • Gemeinsamkeit, - Überlappung, Zeit + Interesse =
  • Wachstum, täglich mehr in unterschiedlichsten Bereichen
  • Erfolg, - Definiere ich selbst nicht anderen
  • Kontrolle, - andere oder mich selbst?
  • Stärke, - dort wo ich am meisten Betriebsblind bin
  • Schwäche – Minimum Faktor – darf dran arbeiten
  • Verletzlichkeit, Schutz durch Mauer und Distanz
  • Abenteuer, gerne!
  • Freiheit - Verantwortung


Was will ich noch alles erreichen, erleben, sehen, lernen, können, werden in meinem Leben?


  • Eine Gemeinde gründen
  • Viel Reisen,
  • Lehren in Gemeinde vielleicht auch andere Länder
  • Spanisch lernen
  • Mit der technische Entwicklung mithalten und verstehen könne


 Was müsste ich erreichen, um am Ende meines Lebens sagen zu können, mein Leben war eine Erfolgsgeschichte?

  • Dass meine Frau mich liebt und auch meine Kindern. Plus Freunde die mich schätzen



Was sind die 3 wichtigsten Dinge, die ich regelmäßig wieder und wieder tun müsste, um mein Ziel zu erreichen?


  • Ziele aufschrieben
  • Regelmäßig überprüfen lassen
  • Coaching lassen


Mit welchen Dingen sollte ich dringend aufhören?

  • ein paar Sachen



Was ist die im Augenblick größte Baustelle in meinem Leben? Was ist der Punkt, der zwischen mir und einem noch glücklicheren, besseren Leben steht?

  • Ehe – unsere Dickköpfe
  • Vision / Berufung - Umzug


Welche Menschen tun mir gut? Welche tun mir nicht gut?

  • geheim!



Was sind die Prioritäten in meinem Leben?


  • Familie / Freunde
  • Gemeinde
  • Arbeit
  • Persönliche Entwicklung


Wo in meinem Leben bin ich erfolgreich?


  • Lehren
  • Gewicht
  • Lübeck / Gemeinde / Predigten



Wo scheitere ich gerade?

  • privat



Wo stehe ich gerade am Scheideweg? Welche Möglichkeiten habe ich? Was sind die Vor- und Nachteile der Möglichkeiten? Was sagt mein Bauchgefühl zu den Möglichkeiten? Welche Möglichkeit ist wahrscheinlich die beste für mich?

  • Jobs – also für Institutionen oder für mich arbeiten.
  • Finanzielle Unabhängigkeit oder weiterhin auf der Stelle treten.




Die Liste mit den wichtigen Fragen ist natürlich nicht vollständig. Aber ihr bekommt so eine gute Idee, was mit wichtigen Fragen meint ist.


Dienstag, 15. Mai 2012

15. Mai - How to Stay Motivated von Zig Ziglar

Auf Englisch habe ich nun ein weiteres Hörbuch von Zig Ziglar angehört.

Das Buch heißt „How to Stay Motivated: Developing the Qualities of Success” also Motiviert bleiben und Qualitäten des Erfolges entwickeln.

Das Hörbuch war nur eine große Sammlung von seinen Reden und öffentliche Auftritte. Vielen Ideen haben sich wiederholt aber vieles war auch ganz neu.

Zig Ziglar ist wirklich motivierend und lehrreich. Er ist vom ganzen Herzen einen Verkäufer und kann Menschen dort ansprechen damit wirklich Veränderungen passiert.

Tolle Geschichten und neue Herausforderungen – aber eindeutig amerikanisch und nicht ganz so tiefgründig.

Montag, 13. Februar 2012

13. Feb - Redet Geld, schweigt die Welt Hörbuch


Da ich am Wochenende so viel mit dem Auto gefahren bin, habe ich das Hörbuch "Was uns Werte wert sein sollen" von Ulrich Wickert aus der Bücherei richtig genossen.

Ulrich Wickert spricht mir aus der Seele als er fragt- ist es bloße Gier, die Menschen dazu bringt, zu lügen, zu betrügen und irrezuführen? Kam es deshalb zur größten Finanzkrise seit dem Zweiten Weltkrieg? Werden Banker zu Recht als Gauner verurteilt?

Ulrich Wickert nennt die Schuldigen beim Namen und fordert, endlich Verantwortung zu übernehmen und zu handeln. Ulrich Wickerts wichtigste Botschaften lauten: »Wir müssen lernen, dass überall in der Welt, so auch in der Wirtschaft, nur diejenigen langfristig Erfolg haben, die ethische Werte kennen und ihr Handeln daran ausrichten.« Und: »Wir müssen den Werten wieder einen Wert geben; Anstand, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität sind Grundpfeiler des Zusammenlebens.«

Mit aufrüttelnden, aber auch komischen Beispielen erklärt der Autor, warum es für uns alle – für den ganz normalen Bürger wie auch für Konzernlenker oder Banker – wichtig und nützlich ist, sich nach moralischen Werten zu richten. Im Ton ironisch distanziert, in der Sache kenntnisreich und engagiert beschreibt Wickert die Krise und weist einen Weg in die Zukunft.

Absolut toll geschrieben und selbst von Ulrich Wicker gesprochen.

Sonntag, 6. November 2011

06. Nov – Predigt über Leiterschaft in Lauenburg


Die Christus Gemeinde Lauenburg liegt mir zur Zeit ziemlich sehr auf dem Herzen. Seit Mai habe ich schon 5x dort gepredigt um diese Gemeinde zu ermutigen und unterstützen.

Deshalb habe ich die ersten in den ersten 10 Minuten von meine Predigt einiges aus meinem Leben erzählt um diese Gemeinde Mut zu machen.

Danach habe ich nun das Thema Leiterschaft gehabt bzw. wie man sich das Recht verdient, andere zur Nachfolge zu gewinnen.

Dieses Thema hatte ich schon in Braunschweig beim EQUIP am Freitagabend übersetzt. Dann es lag mir auf dem Herzen genau dieses Thema hier in Lauenburg weiter zu geben. Denn eine Gemeinde steht oder fällt mit der Leiterschaft vor Ort.

Damit geht es um die zwei Fragen:

  • Vertraue ich dir als Leiter?
  • Respektiere ich dich als Leiter?

Meine Predigt hat sieben Punkte gehabt

1. Respektiere dich selbst und andere, die mit dir zusammen arbeiten. D.h. Ich weiß, wer ich in Jesus Christus bin und schätze die Gaben und Talente die Gott mir gegeben hat. Ich erledige meine Arbeit so gut wie ich kann und nehme nicht jeden Misserfolg oder jene Kritik persönlich.

2. Übertriff die Erwartungen anderer. Denn gute Leiter setzen Maßstäben und legen die Messlatte höher als sonst.

3. Nimm eine klare Stellung ein, was deine Überzeugungen und Prinzipien betrifft. Denn großen Taten gehen starke Überzeugen voraus.

4. Besitze einen Reifengrad, der über dein Alter und deine Erfahrungen hinausgeht.

Reife = Verantwortung, Zuversicht, Beständigkeit, Charakter und Sicherheit!

5. Sei erfolgreich in deinem Beruf, deiner Familie und deinem persönlichen Leben. Dabei ist Erfolg = Wenn diejenigen, die mir am nächsten stehen, mich am meisten lieben und respektieren.

6. Trage zum Erfolg anderer bei. Denn es gibt keine noblere Tätigkeit in der Welt, als einem anderen Menschen beizustehen also einem anderen zu helfen, erfolgreich zu sein.

7. Sei im Denken immer eine Spur schneller als andere. Leiter müssen in die Zukunft vorausschauen und ein besseres Morgen sehen.

Kurz gesagt es ging in der Predigt darum persönlichen Einfluss auf Menschen zu gewinnen also dir das Recht zu verdienen so dass Menschen dir nachfolgen basierend auf Vertrauen und Respekt.

Hier kannst du die Predigt auch hören

Sonntag, 9. Januar 2011

09. Jan - Was ist Persönlichkeitsentwicklung?


Ich bekomme von zeitzuleben.de fast jeden Sonntag einen Newsletter. Fast immer ist der Brief schnell motivierend und regt sehr oft zum nachdenken an.

Das Thema heute Morgen war Persönlichkeitsentwicklung.

Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Wahrscheinlich sind wir uns darüber einig, dass wir alle eine Persönlichkeit haben. Aber wie entwickelt man diese nun? Wie stellt man das an?

Wenn ich darf, würde ich Ihnen hier gerne meine Sichtweise auf den Begriff Persönlichkeitsentwicklung erklären.

Seine Persönlichkeit zu entwickeln, bedeutet für mich:

  • dass wir als Mensch stärker und robuster werden,
  • dass wir flexibler darin werden, wie wir mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen,
  • dass wir auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen werden,
  • dass wir offener werden (ohne uns zu verletzlich zu machen),
  • dass wir dazulernen, Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen,
  • dass wir lernen, Krisen und Probleme zu bewältigen,
  • dass wir uns selbst immer besser kennen lernen und verstehen
  • und dass wir wirksamer werden und lernen, unsere Kräfte geschickter einzusetzen.
Das Gute ist, dass wir hier in ganz kleinen Schritten vorgehen können. Wir müssen uns nicht alle Themen auf einmal vornehmen. Wir werden auch nicht ankommen, denn Persönlichkeitsentwicklung ist eine Reise ohne konkretes Ziel. Es ist mehr ein Weg, den man geht, weil die Reise spannend ist, weil es viel zu entdecken gibt und weil es unser Leben interessanter, sinnvoller und erfüllter macht.

„Kleine Schritte“ ist hier tatsächlich das Zauberwort. Denn Wachstum kann man nicht erzwingen, es passiert in seiner ganz eigenen Zeit. Deswegen ist es wichtig, möglichst entspannt und locker an die Sache heranzugehen und sich nicht zu viel vorzunehmen.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also, dass wir als Mensch stärker, robuster, offener, kompetenter, fähiger, klarer, seelisch gesünder und wirksamer werden.

Und als Nebeneffekt
  • werden wir selbstbewusster und trauen uns mehr zu,
  • wir werden mutiger,
  • wir handeln mehr, statt nur zu reden,
  • wir erreichen mehr,
  • wir finden eher den Platz im Leben, an dem wir gut aufgehoben sind
  • und wir erleben öfter Glück und Erfüllung.
Das ist zumindest die Richtung, in die wir uns dabei bewegen. Und jeder kleine Schritt in diese Richtung ist ja für sich genommen schon ein Erfolg und macht unser Leben besser.

Mittwoch, 2. September 2009

02. Sept - die drei wichtigsten Ziele


Ich bin schon wieder bei Mikropartner in Hamburg und dieses Mal habe die Teilnehmer aufgefordert sich für die drei wichtigsten persönliche Ziele zu entscheiden.

Denn wenn wir zu viele Ziele auf einmal verfolgen wollen, kann uns das entmutigen oder wir verzetteln uns. Deshalb sollten wir uns zunächst für unsere wichtigsten Ziele entscheiden.

Ich bat deshalb meine Schüler 10 verschiedene Ziele für die nächsten 12 Monate aufzuschreiben.

Dann bat ich die Teilnehmer die drei wichtigsten Ziele zu markieren.

Ziele nach Wichtigkeit sortieren – Um sich für drei unserer Ziele entscheiden zu können, müssen wir herausfinden, welche unserer Ziele für uns besonders wichtig sind.

Hilfreiche Fragen – Auch durch gezielte Fragen ob Ziel 1 wichtiger ist als Ziel 2 und ob Ziel 1 wichtiger ist als Ziel 3, usw. können wir herausfinden, ob uns ein Ziel wirklich wichtig ist.

Frage nach dem Preis deines Zieles – Bei jedem Ziel, für das wir uns entscheiden, gilt es auch zu prüfen, welchen Preis dieses Ziel hat und ob wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen.

Der Antrieb hinter unseren Zielen – Indem wir unseren inneren Antrieb hinter einem Ziel erkennen, finden wir heraus, ob es uns tatsächlich um dieses spezielle Ziel oder vielleicht um etwas ganz anderes geht.

Formuliere Fragen, die sich aus unseren Werten ergeben – z.B.

  • Kann ich auf das Ergebnis meines Zieles stolz sein? (Wert: Erfolg)
  • Wird dieses Ziel meine finanzielle Sicherheit erhöhen? (Werte: Sicherheit, Geld)
  • Wird mir dieses Ziel dabei helfen, Freunde zu gewinnen? (Werte: Freundschaft, soziales Miteinander)
  • Wird mir dieses Ziel mehr Zufriedenheit und Ausgeglichenheit bringen? (Werte: zufriedenheit und Ausgeglichenheit)
  • Wird dieses Ziel meine Beziehung zu meiner Familie und meinen Freunden verbessern? (Werte: Harmonie, Gemeinschaft)
  • Wird dieses Ziel meine Hoffnung in die Zukunft stärken? (Wert: Zuversicht)
  • usw.
Welchen Preis sind wir breit zu zahlen?

Jedes Ziel hat seinen Preis. Dieser Preis kann niedrig oder hoch sein. Deshalb ist es gut, sich rechtzeitig zu überlegen, welches der Preis für ein Ziel ist und ob wir bereit sind, diesen Preis zu zahlen. Ist der Preis sehr hoch, muss uns das Ziel schon sehr wichtig sein, damit wir tatsächlich bereit sind, ihn zu zahlen.

Was Ziele kosten können
  • Der Preis eines Zieles kann z.B. sein, dass wir Zeit, Arbeit oder Geld investieren müssen.
  • Vielleicht müssen wir auch ein anderes Ziel dafür aufgeben.
  • Manchmal ist der Preis für das Erreichen eines Zieles auch nur, unsere eigene Bequemlichkeit zu überwinden.
  • Der Preis eines Zieles entspricht den Konsequenzen, die wir daraus tragen müssen

Ein bisschen bleibt der Preis aber auch offen

Die Höhe des Preises empfinden wir alle unterschiedlich

Ermittele den Preis deines Zieles
  • Wir können uns z.B. für jedes unsere Ziele fragen:
  • Was muss ich dafür tun, dieses Ziel zu erreichen?
  • Was muss ich für dieses Ziel an Zeit, Geld oder Arbeit investieren?
  • Was könnte ich verlieren, wenn ich dieses Ziel erreiche?
  • Was muss ich aufgeben, wenn ich dieses Ziel erreichen will?
  • Welche möglichen Nachteile müsste ich in Kauf nehmen, wenn ich dieses Ziel erreichen will – z.B. Auseinandersetzungen mit dem Lebenspartner, fiese Bemerkungen der Arbeitskollegen usw.
Der innere Antrieb hinter unseren Zielen

Oft steckt hinter einem Ziel etwas ganz anderes, als wir vielleicht denken

Reichtum bedeutet nicht immer auch Glück und Freiheit

Stellen wir uns jedem Ziel die folgenden Fragen:
  • Was ist mir an diesem Ziel besonders wichtig?
  • Warum genau will ich dieses Ziel erreichen?
  • Was verspreche ich mir vom Erreichen dieses Ziels? Was sind meine Hoffnungen?
  • Kann ich das, was ich will, mit diesem Ziel tatsächlich erreichen?
Ich habe mich auch dieses Mal von Zeitzuleben inspirieren lassen

Montag, 31. August 2009

31. Aug - persönlichen Zielsetzung

Beim Mikropartner in Hamburg habe ich über die Grundlagen der persönlichen Zielsetzung unterrichtet.

  • Am Anfang des Erfolges steht oft ein Ziel

  • Es ist nicht nur wichtig, Ziele zu haben, sondern vor allem, sie auch zu verwirklichen.

  • Die Basis einer aktiven Lebensstrategie ist nicht auf das Glück zu warten, sondern aktiv daraufhin arbeiten.

  • Am Anfang des Erfolges steht in der Regel wohldurchdachte Ziele.
Ziele wirken wie ein Kompass
  • Ziele wirken wie ein Wegweiser in unserm Leben

  • Ziele geben uns bei unseren Entscheidungen Klarheit.

  • Ziele sagen uns, in welche Richtung wir uns bewegen sollen.

  • Ohne klare Ziele besteht die Gefahr, dass die Richtung unseres Lebens von den Ereignissen in unserer Umgebung oder von anderen Menschen bestimmt wird.

  • Ohne Ziele reagieren wir oft nur auf das, was in unsere Umgebung passiert und kommen vor lauter Reagieren nicht mehr dazu, nachzudenken, was wir eigentlich wollen.

  • Sind wir aber darüber im Klaren, was wir wirklich wollen, können wir viel bestimmter unseren eigenen Weg gehen.
Wie Ziele funktionieren
  • Wir nutzen die Macht unseres Unterbewusstseins

  • Wenn wir uns Ziele setzen, öffnen wir uns für neue Chancen

  • Wir glauben an uns und unsre Fähigkeiten

  • Habe keine Angst davor, deine Träume zu verwirklichen

  • Es ist nicht schlimm, etwas nicht beim ersten Mal zu schaffen

Folgende Checkliste für unsere Zeile habe ich gefunden:
  1. Macht mich dieses Ziel zufriedener und glücklicher?

  2. Ist das Ziel konkret und klar formuliert?

  3. Weiß ich genau, woran ich es erkenne, wenn ich das Ziel erreicht habe?

  4. Ist das Ziel wirklich attraktiv für mich?

  5. Ist das Ziel positiv formuliert?

  6. Ist das Ziel mit einem Termin versehen?

  7. Ist das Ziel realistisch und erreichbar?

  8. Ist mir der Preis für dieses Ziel klar und will ich diesen Preis bezahlen?
Was sind dann die nächsten 5 kleinen Schritte in Richtung auf mein Ziel und wann gehe ich den ersten Schritt an?

Vieles habe ich schon wieder bei Zeitzuleben gefunden