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Donnerstag, 12. Juni 2014

12 Juni – Alpha Vorbereitungstreffen im CZI


Im Herbst 2014 soll wieder im CZI einen Alpha-Kurs stattfinden und das ist echt toll. Letztes Jahr hatten wir wegen tiefGang keinen Alpha-Kurs gemacht.

Dieses Jahr wollen wir zwei Veränderungen einführen. Erstmals wollen wir ein Alpha-Barbecue (Party) als Auftaktveranstaltung haben.
Es sollen alkohol-frei Cocktails als Begrüßung angeboten. Danach kurze Infos wie Alpha abläuft. Dann wird an Tischen vor der Bühne gegessen.

Danach soll es 3 verschiedene Berichte (Zeugnisse will ich nicht sagen). Erstes von jemand der keinen Bezug zu Gemeinde hatte und sich dann durch Alpha bekehrt hat. Zweitens jemand der zum Freundeskreis der Gemeinde gehört und damit im Glauben gewachsen ist. Drittens jemand der keinen Bezug zu Gemeinde hatte und sich durch Alpha NICHT bekehrt hat, aber trotzdem Alpha sehr gut findet.

Dabei wollen wir folgende Fragen stellen
1. Wie war dein Leben vor Alpha
2. Was gefällt dir an Alpha
3. Welcher Unterschied macht Jesus jetzt in deinem Leben?

Dazwischen werden drei Lobpreisliedervorgetragen die wir auch während den nächsten Wochen gemeinsam singen werden. Dann gibt es Nachtisch und anschließend einen Mini Vortrag - Hat das Leben mehr zu bieten
Als Abschiedsgeschenk werden wir die Jesus Heft plus Einladungen zum Alpha verteilen.

Da bin ich gespannt wir das klappt.

Weiterhin werden wir einen Alpha Gottesdienst am Sonntag danach zusammen feiern, denn es gibt immer Menschen am Rande der Gemeinde die durch Alpha den Weg in der Gemeinde finden.

Unsere zwei große Veränderung ist es den Alpha Wochenende in der Gemeinde zu haben. Wir fahren also nicht weg, stattdessen werden wir Freitagabend einen Vortrag plus Essen haben, dann Samstag zwei weitere Vorträge plus einen bunten Abend. Sonntag werden wir dann den gesamten Gottesdienst übernehmen und damit auch die Gemeinde teilhaben lassen an Alpha. Wir werden einen Aufruf zur Bekehrung machen und auch Gebet anbieten für die Erfüllung des Heiligen Geistes.

Wir haben ein tolles Team für Alpha zusammenbekommen und jetzt habe ich hohe erwarten an diesen Kurs und viele Bekehrungen.

Donnerstag, 24. April 2014

24 April – Apostelgeschichte 10 in Vaale

Heute Abend war ich in Vaale und habe Apostelgeschichte 10 erklärt

Hier kannst du meine Gedanken zur Apostelgeschichte 10 hören.


Vers 1 - Cäsarea - eine Stadt ca. 50 km nördlich von Joppa, bzw. 80 Nordwest von Jerusalem.

Cäsarea war die größte und wichtigste Stadt in Israel damals. Hauptstadt der römischen Provinz von Judäe.
Kornelius war ein Offizier, er hat 100 Soldaten unter sich.

Vers 2 - Kornelius war auch ein Gottesfürchtiger


- d.h. er glaubte an Gott der Schöpfer aus dem AT und achtete die Gebote. Er besuchte die Sabbatgottesdienste.
Vers 3 - Kornelius sah einen Engel, bzw. in eine Vision erschien ihm eine Engel -


zuerst erschrocken, dann gehorsam.

Information fast wie eine komplette Adresse!

Vers 7 - Kornelius war anscheinend wohlhabend

- Er hatte Deiner, er gab Almosen, bzw tat viel für die Armen und Hilfsbedürftiger.
Vers 12 - Unter dem jüdischen Gesetz gab es bestimmt Nahrungsmittel die verboten war zu essen - d.h. Unrein.


Siehe 3 Mose 11. Und dieser Tiere waren in diesem Tuch zu sehen.

Vers 13 - Petrus streitet mit dem Herrn -


wie typisch für Petrus. - Sehr energisch und übereifrig

Vers 15 - Widerspreche Gott nicht! Wenn er sagt, daß etwas "rein" ist, dann ist es auch rein. -

3x wurde dieser Vision wiederholt.

Vers 17 - Gottes Timing - Die Männer kamen an als der Vision zuende war -

Gott sagte dann sogar drei Männer wollen nach Cäsarea - geh mit.

Vers 25 - Die erste Begegnung

Kornelius, ein reiche Offizier der römische Besatzungsmacht fiel nieder vor einem einfache Fischermann/Evangelist.

Das Königreich Gottes ist wahrhaftig anders als die Welt!

Vers 28 - Dies Gesetze macht es fast unmöglich für Juden und Heiden an einem Tisch zu essen.


Es ging sogar so weit, daß man die Heide selbst als Unrein bezeichnete, nicht nur das Essen. Ich glaube wir erkennen nicht welche Schwierigkeit hier waren. Ein Jude dürfte nicht im gleichen Haus sein mit einen Heiden.

Vers 29 - Dumme Frage oder -Weshalb bin ich hier?!?

Vers 33 - Der Wunsch jeder Prediger - was hat der Herr zu uns zu sagen??

Vers 34-35 - Damals wurde gedacht und geglaubte nur Juden konnte zum glauben kommen.

d.h. eine Heide musste erst eine Jude werden um dann Christen zu sein.

Verse 36-43 - Eine kurze aber Wirkungsvolle Predigt.

Schlüssel Vers - Jesus wird allen Menschen die Sünden vergeben, wenn sie an ihn
glauben alle Menschen - nicht nur Juden ALLE!!

Verse 44-48 - Pfingsten für den Heiden

Zusmmenfassung


Gott handelt immer zu richtig Zeitpunkt

Er läßt sich finden wenn wir nach ihm suchen

Er unterscheidet nicht zwischen Arm und Reich, Weiß und Schwarz usw.

Apostelgeschichte 10 - (Hoffnung für alle)

Der römische Offizier Kornelius
In Cäsarea lebte damals ein römischer Offizier, der Kornelius hieß und Hauptmann im «Italienischen Regiment» war. Er war ein frommer Mann , der sich mit seiner ganzen Familie zu Gott bekannte. Er tat viel für die Hilfsbedürftigen und Armen und betete regelmäßig zu Gott.

Diesem Mann erschien gegen drei Uhr nachmittags ein Engel Gottes. «Kornelius!» rief der Engel. Erschrocken sah Korneliusauf und fragte : «Was willst du, Herr?» Da antwortete ihm der Engel : «Gott hat deine Gebete gehört und kennt deine guten Taten. Deshalb schicke ein paar Leute nach Joppe. Sie sollen sich dort nach einem Simon Petrus erkundigen der am Meer im Haus des Gerbers Simon wohnt. Dieser Simon Petrus soll zu dir kommen!»

Gleich nachdem der Engel gegangen war, rief Kornelius zwei von seinen Dienern zu sich, außerdem einen Soldaten, der wie Kornelius dem jüdischen Glauben nahestand und zu seinem persönlichen Schutz eingesetzt war. Ihnen berichtete er genau, was sich ereignet hatte, und sandte sie nach Joppe.

Als die Boten am folgenden Tag schon dicht bei der Stadt Joppe waren, stieg Petrus auf das flache Dach des Hauses, um dort ungestört zu beten. Es war gerade um die Mittagszeit, und Petrus hatte Hunger. Während man sein Essen zubereitete, hatte er eine Vision:

Petrus sah etwas vom Himmel herabkommen. Es sah aus wie ein großes Leinentuch, das an seinen vier Ecken zusammengehalten auf die Erde heruntergelassen wurde. In dem Tuch waren alle möglichen Arten von vierfüßigen Tieren, aber auch von Schlangen und Vögeln; alles Tiere, die für Juden »unrein« sind und deshalb nicht gegessen werden dürfen. Dann hörte Petrus eine Stimme, die ihn aufforderte: »Petrus, schlachte diese Tiere und iß davon! « »Niemals, Herr! « entgegnete Petrus. »Noch nie in meinem Leben habe ich etwas Verbotenes oder Unreines gegessen.« Da rief die Stimme zum zweiten Mal: »Widersprich Gott nicht! Wenn er sagt, daß etwas >rein< ist, dann ist es auch rein.« Das geschah dreimal. Dann wurde das Tuch wieder in den Himmel gehoben. Petrus verstand nicht, was Gott ihm durch diese Erscheinung sagen wollte. Aber während er noch angestrengt überlegte, klopften die Boten des Kornelius an die Haustür. »Wohnt hier ein Mann, der Simon Petrus heißt?« erkundigten sie sich. Petrus dachte noch immer darüber nach, was die Erscheinung zu bedeuten hatte. Da sprach der Heilige Geist zu ihm: »Es sind drei Männer zu dir gekommen. Gehe hinunter und reise mit ihnen nach Cäsarea. Du brauchst keine Bedenken zu haben, denn ich habe sie gesandt.« Petrus ging hinunter. »Ich bin der, den ihr sucht«, sagte er. »Warum seid ihr hierhergekommen?« Sie erwiderten: »Der Hauptmann Kornelius schickt uns. Er ist ein guter und gottesfürchtiger Mann> der von allen Juden hoch geachtet wird. Durch einen heiligen Engel erhielt er von Gott den Auftrag, dich in sein Haus einzuladen und darauf zu hören, was du ihm zu sagen hast.«

Petrus ließ die Männer in das Haus eintreten, und sie wohnten dort. Bereits am nächsten Tag aber ging er mit ihnen nach Cäsarea, wobei ihn einige Christen aus Joppe begleiteten.

Als sie am folgenden Tag dort ankamen, wurden sie schon von Kornelius er- wartet. Alle seine Verwandten und Freunde waren bei ihm. Noch bevor Petrus das Haus betreten hatte, kam ihm Kornelius entgegen und fiel ehrerbietig vor ihm auf die Knie. Doch Petrus wehrte ab: »Steh auf, ich bin auch nur ein Mensch!« und half ihm, sich wieder aufzurichten. Dann betraten sie das Haus. Petrus sah die vielen Menschen, die auf ihn warteten.

»Ihr wißt ebenso wie ich«, begann er, »daß es einem Juden streng verboten ist, in das Haus eines Nichtjuden zu gehen oder sich auch nur mit ihm zu treffen. Aber Gott hat mir gezeigt, daß ich keinen Menschen für minderwertig halten darf. Deshalb bin ich auch gleich zu euch gekommen, als ihr mich gerufen habt. Aber was wollt ihr nun von mir?«

Kornelius antwortete: »Vor vier Tagen betete ich nachmittags in meinem Hause. Es war drei Uhr, ungefähr dieselbe Zeit wie heute. Da stand plötzlich ein Mann in einem leuchtenden Gewand vor mir und sagte: >Kornelius, Gott hat deine Gebete gehört. Er kennt deine guten Taten. Deshalb beauftragt er dich, Leute nach Joppe zu schicken, die Petrus zu dir bringen sollen. Er wohnt am Meer im Haus des Gerbers Simon. Höre darauf, was er dir zu sagen hat.< Ich habe meine Boten sofort zu dir geschickt, und ich freue mich, daß du gekommen bist. Nun sind wir alle hier in Gottes Gegenwart versammelt und wollen hören, was du uns in seinem Auftrag zu sagen hast.« Da sagte Petrus zu Kornelius und dessen Verwandten: »Jetzt erst habe ich richtig verstanden, daß Gott keinen Menschen wegen seiner Herkunft bevorzugt oder benachteiligt, sondern daß er jeden liebt, der an ihn glaubt und nach seinen Geboten lebt. Ihr kennt die Friedensbotschaft Gottes, die er dem Volk Israel durch Jesus Christus mitgeteilt hat, und er ist ja der Herr über alle. Ihr wißt auch, was in Judäa geschehen ist, nachdem Johannes der Galiläa durch die Taufe zur Umkehr gerufen hatte. Jesus aus Nazareth ist von Ort zu Ort gezogen. Er hat überall Gutes getan und alle befreit, die der Teufel gefangenhielt, denn Gott selbst hatte ihm seine Macht und seinen göttlichen Geist gegeben. Er war mit ihm. Wir Apostel sind Augenzeugen für alles, was er in Israel und in Jerusalem unter den Juden getan hat. Diesen Jesus haben sie an das Kreuz genagelt und getötet. Aber schon drei Tage später hat Gott ihn wieder zum Leben erweckt. Danach ist er als Auferstandener zwar nicht dem ganzen Volk, aber seinen Jüngern erschienen. Das können wir bezeugen. Wir haben nach seiner Auferstehung sogar mit ihm gegessen und getrunken. Er gab uns den Auftrag, allen Menschen zu sagen und zu bezeugen, daß Gott ihn als Richter über die Lebenden und die Toten eingesetzt hat. Schon die Propheten haben in ihren Schriften vorausgesagt, daß durch Jesus allen Menschen die Sünden vergeben werden, wenn sie an ihn glauben.« Petrus hatte seine Rede noch nicht beendet, da wurden alle, die zuhörten, mit dem Heiligen Geist erfüllt. Die Juden aus der Gemeinde in Joppe, die mit Petrus gekommen waren, konnten es kaum fassen, daß Gott auch Nichtjuden den Heiligen Geist schenkte. Denn sie hörten die Menschen Gott in einer Weise anbeten und loben, wie sie selbst es zu Pfingsten erlebt hatten. Petrus aber sagte: »Wer könnte ihnen jetzt noch die Taufe verweigern, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?« Und er ließ alle, die im Hause des Kornelius versammelt waren auf den Namen Jesu Christi taufen. Da nach baten sie Petrus, er möge noch einige Tage bei ihnen bleiben

Mittwoch, 6. Januar 2010

06. Jan - Alpha Hauskreis


Heute haben wir unsere ersten Hauskreis nach dem Alphakurs gehabt. Wir waren 8 Menschen und dabei hat eine Person gefehlt.

Wir werden das Heft "Leben, das sich lohnt - Eine Reise durch den Philipperbrief" von Nick Gumbel durchnehmen.

Die Beschreibung des Buches sagt: "Christsein - das ist doch völlig out! Was vor 2000 Jahren passiert ist, hat nichts mehr mit meinem Leben und meinen Bedürfnissen von heute zu tun!" Irrtum! Nicky Gumbel macht auf seine sympathische und klar verständliche Art deutlich, warum Christsein auch heute noch Sinn macht.

Anhand einer eingehenden Untersuchung des Philipperbriefes zeigt Gumbel auf, dass der Glaube an Gott Leben verändert und sich heute noch genauso "lohnt" wie vor zwei Jahrtausenden.

Wir haben erst die Gründung der Gemeinde in Phillipi aus Apostelgeschichte 16 durch gelesen und dabei haben wir viele Fragen uns stellen lassen:

Zum Beispiel wie es uns dabei geht wenn wir von solche Wundern hören. Glauben wir, dass so etwas auch in unserem Leben passieren könnte?

Gibt es vielleicht auch Faktoren, die entscheidend sind, dass der Heilige Geist in unserem Leben mehr bewirken kann?

Was bedeutet Philliper 1,6 für uns: Ich bin ganz sicher, dass Gott das gute Werk, das er in euch angefangen hat, auch weiterführen und am Tag, an dem Christus wiederkommt, vollenden wird.

Und wie (wenn überhaupt) wirkt sich das auf die art und Weise aus, wie wir jeden einzelnen Tag angehen?

Haben wir eine Vision für unser Leben?

Sind wir uns der Gaben bewusst, die Gott und geschenkt hat?

Paulus und Silas waren bereit, alles zu riskieren - wie viel sind wir bereit zu riskieren? Unsere Beziehungen? Geld? Unser Image?

Sind wir bereit, uns den Konsequenzen zu stellen, die auf uns zukommen, wenn wir offen zu unserem Glauben stehen?

Reise nach Philippi - Bekehrung der Lydia - Apostelgeschichte 16, 11 - 40

So fuhren wir von Troas ab und segelten auf kürzestem Weg zur Insel Samothrake. Am nächsten Tag erreichten wir schon Neapolis. Von dort ging es landeinwärts nach Philippi, der bedeutendsten römischen Kolonie in diesem Teil Mazedoniens. Hier blieben wir einige Tage. Am Sabbat gingen wir vor das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine jüdische Gebetsstätte vermuteten. Nachdem wir sie gefunden hatten, setzten wir uns und sprachen zu den Frauen, die dort zusammenkamen. Eine dieser Frauen hieß Lydia und war eine Purpurhändlerin aus Thyatira. Sie glaubte an den Gott Israels. Der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie gut zuhörte und bereitwillig aufnahm, was Paulus sagte. Sie ließ sich dann mit allen, die in ihrem Haus lebten, taufen. Danach lud sie uns ein und sagte: "Wenn ihr wirklich überzeugt seid, dass ich an den Herrn glaube, dann kommt in mein Haus und wohnt bei uns." Sie nötigte uns geradezu. Als wir einmal auf dem Weg zu der Gebetsstätte waren, begegnete uns eine Sklavin. Sie war von einem Wahrsagegeist besessen und brachte ihren Besitzern viel Geld mit Wahrsagen ein. Die Frau lief dem Paulus und uns hinterher und schrie: "Diese Leute sind Sklaven des höchsten Gottes! Sie können euch den Weg zur Rettung zeigen!" So ging das viele Tage, bis Paulus es nicht mehr ertragen konnte. Er drehte sich um und sagte zu dem Geist: "Im Namen von Jesus Christus befehle ich dir: Verlass diese Frau!" Im gleichen Augenblick fuhr der Wahrsagegeist von ihr aus.

Als die Besitzer der Sklavin begriffen, dass damit auch ihre Hoffnung auf Gewinn ausgefahren war, packten sie Paulus und Silas und schleppten sie auf den Marktplatz, wo die Behörde ihren Sitz hatte. Sie führten sie den beiden Stadtobersten vor und sagten: "Diese Juden hier bringen unsere ganze Stadt in Aufruhr! Sie wollen Sitten einführen, die wir als römische Bürger keinesfalls annehmen dürfen." Als dann die aufgebrachte Menschenmenge ebenfalls ihre Bestrafung verlangte, ließen die Stadtobersten Paulus und Silas die Kleider vom Leib reißen und befahlen, sie mit Ruten zu schlagen. Nachdem man ihnen viele Schläge verabreicht hatte, ließen die Obersten sie ins Gefängnis schaffen und befahlen dem Aufseher, sie sicher zu verwahren. Auf diesen Befehl hin sperrte er beide in die innerste Zelle und schloss ihre Füße in den Block. Es war gegen Mitternacht, als Paulus und Silas beteten und Gott mit Lobliedern priesen. Die anderen Gefangenen hörten zu. Plötzlich bebte die Erde so heftig, dass selbst die Grundmauern des Gefängnisses erschüttert wurden. Gleichzeitig sprangen alle Türen auf und von allen Gefangenen fielen die Ketten ab. Der Gefängnisaufseher fuhr aus dem Schlaf hoch. Und als er die Türen des Gefängnisses offen sah, zog er sein Schwert und wollte sich töten, denn er dachte, die Gefangenen wären entflohen. Aber Paulus rief so laut er konnte: "Tu dir nichts an! Wir sind alle noch hier!" Da forderte der Aufseher Licht, stürzte ins Gefängnis und warf sich zitternd vor Paulus und Silas zu Boden. Dann führte er sie heraus und fragte: "Ihr Herren, was muss ich tun, um gerettet zu werden?" Sie sagten: "Glaube an Jesus, den Herrn! Dann wirst du gerettet und deine ganze Familie mit dir." Und sie verkündeten ihm und allen, die in seinem Haus lebten, die Botschaft des Herrn. Der Gefängnisaufseher nahm Paulus und Silas noch in derselben Nachtstunde zu sich und wusch ihnen die blutigen Striemen ab. Dann ließ er sich mit allen, die in seinem Haus lebten, taufen. Anschließend führte er die beiden in sein Haus hinauf und ließ ihnen den Tisch decken. Er und alle, die zu ihm gehörten, waren überglücklich, dass sie zum Glauben an Gott gefunden hatten. Als es Tag geworden war, schickten die Stadtobersten die Gerichtsdiener mit der Weisung zum Gefängnisaufseher, die beiden Männer zu entlassen. Der Aufseher berichtete es Paulus: "Die Stadtobersten haben eben befohlen, euch freizulassen. Verlasst also das Gefängnis und zieht im Frieden Gottes weiter." Doch Paulus sagte den Gerichtsdienern: "Erst haben sie uns ohne richterliches Urteil öffentlich auspeitschen lassen, obwohl wir doch römische Bürger sind, dann haben sie uns ins Gefängnis geworfen und jetzt wollen sie uns heimlich abschieben. Das kommt nicht in Frage. Sie sollen persönlich herkommen und uns freilassen." Die Gerichtsdiener meldeten den Stadtobersten, was Paulus gesagt hatte. Die bekamen es mit der Angst zu tun, als sie hörten, dass Paulus und Silas das römische Bürgerrecht besaßen. Sie kamen persönlich und entschuldigten sich für das Geschehene. Dann führten sie beide aus dem Gefängnis und baten sie, die Stadt zu verlassen. Vom Gefängnis aus gingen sie zunächst zum Haus der Lydia. Dort trafen sie sich mit den Geschwistern und machten ihnen Mut. Dann verließen sie die Stadt.

Freitag, 8. Mai 2009

08. Mai - NWB Statistik

Als Pastor im Mülheimer Verband habe ich auch den Vorrecht die Statistiken für den Norden (Nordwestbund) zu machen.

Wir haben nun auf 12 verschiedene Gemeinde fast 700 Mitglieder verteilt. Damit sind die Gemeinde letztes Jahr um 4% gewachsen und seit 2001 um über 20%.

Noch deutlicher ist der Wachstum bei den Gottesdienstbesucher. Seit 2001 haben wir einen plus von über 40% verzeichnet und haben durchschnitt mehr Besucher im Gottesdienst als Mitglieder. Das ist fast immer ein Zeichen von weitere zuküftiger Gemeindewachstum.

Zusätzlich werde über 400 Kinder und Jugendlicher in unsere verschieden Gemeinde in Norddeutschland betreut.

Letztes Jahr wurden 35 Erwachsener getauft und es gab 30 Bekehrungen.

Interessant ist das wir zum ersten Mal auch den durchschnitts Alter unsere Mitglieder berechnet haben.

Der Nordwestbund hat einen Durchschnittsalter von 46 Jahre. Wobei die Gemeinde in Barmbek-Nord die jüngste Gemeinde ist mit 38 Jahre und die Gemeinde in Vaale ist mit 72 Jahre am ältesten ist.