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Sonntag, 21. Juni 2015

21. Juni - Open Air Gottesdienst in Buntekuh - Lübeck






Wir als Arche Lübeck freuen uns sehr hier zu sein.
Wir sind eine evangelische Freikirche seit 1918 hier in Lübeck
und seit 2009 hier in Buntekuh
Jeden Sonntag um 10.30 feiern wir Gottesdienst in der Rademacher 14b

Die Arche kennen wir aus der Bibel – ein Schiff gebaut von Noah und dann kam die Sintflut
Bei uns Christen weist Noah auf Jesu, da auch er zur Umkehr rief und Erlösung anbietet.
Auch die Arche selbst symbolisiert vieles – denn die Arche ist auch einen Ort der Sicherheit und Zuflucht – mitten in den Krisen des Alltags
Die von Noah gesendete Taube ist auch einen Symbol für den Heiligen Geist - der Versöhnung ermöglicht.
Die Bibel nennt Noah „Verkünder der Gerechtigkeit“ (2Petr 2,5).

Sogar im Koran wird Noah als Gottesgesandter erwähnt.
Noah wurde geschickt als „eindringlicher Warner“ um die Menschen zu bewegen, sich dem einen Gott zuzuwenden (Sure 11,25; vgl. Sure 17 und 26; Text Koran).
An der Sintfluterzählung wird im Koran gezeigt, dass der Glaube über das Heil entscheidet und die Getreuen gerettet werden.

Warum kamen Menschen damals zu Jesu?

Zur Zeit Jesu machten sich viele Menschen zu ihm auf.

Schauen wir uns ihre Anliegen an, so erkennen sehr schnell, es waren fast immer irdische Probleme:

Viele Menschen wollten gesund werden (Luk 17,13).

in Mann erwartet, dass Jesus bei seinem Erbstreit einschreitet (Mt 12,13-14).

Die Pharisäer wollten wissen, ob sie dem Kaiser Zins zahlen sollten (Mt 22,17).

die Pharisäer und Schriftgelehrten forderten ein Zeichen bzw. Wunder (Mt 12,38).

Frau kam zu Jesus, um die Tochter von einem bösen Geist zu befreien (Mt 15,22).

Jesus wurde gebeten ein Mädchen von den Tod aufzuerwecken (Luk 8,41+54).


Menschen fragten Jesus, wie man in den Himmel kommt.

Nur einige Menschen damals stellt die Frage nach der Ewigkeit.

Eines Tages kam ein reicher junger Mann zu Jesus mit der Frage: „Guter Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“ (Luk 18,18).

Dann gab es auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus wurden sie darauf hingewiesen und sie griffen zu.

Zachäus wollte Jesus nur aus lauter Neugier sehen, aber er fand den Himmel. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte nach der Begegnung fest: „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren“ (Luk 19,9).

Die Frau am Jakobsbrunnen wollte nur Wasser schöpfen, sie traf auf Jesus und gewann das ewige Leben, den Himmel.

Diese Leute hatten beim Frühstück nie daran gedacht, dass dies der Tag sein wird, an dem sie den Himmel finden werden. So kann es auch uns heute ergehen.

Wie also findet man den Himmel?

Man wächst nicht über Jahre in das Himmelreich hinein. Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Man wird hineingeboren sagt die Bibel.
Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch uns heute möglich.

Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine erbringende Leistung gekoppelt.

Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Es bedarf dazu keiner
vorausgehender Studien oder noch zu erledigender guten Werke.

Das Himmelreich ist nicht nur etwas sehr Wichtiges für uns, sondern das
Allerwichtigste überhaupt; sonst hätte es Jesus nicht bei jedem Gespräch immer
wieder davon gesprochen.

Die Rettung durch Jesus

In der Bibel (Apostelgeschichte 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: „Jeder, der den Namen des Herrn [Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.“ Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments.

Als Paulus im Gefängnis wegen seines Glaubens ist, kommt es nach Mitternacht zu einem evangelistischen Gespräch mit dem Kerkermeister. Paulus bringt es auf den Punkt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du gerettet werden“ (Apg 17,31).

Diese Botschaft ist kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrt sich der brutale Gefängniswärter, der kurz zuvor Paulus ausgepeitscht hatte.

Was muss ich tun?

„Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“ (Mt 4,17).

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“
(Hebr 3,15).

„Lasst euch erretten“ (Apg 2,40).

„Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du errettet werden!“ (Apg 16,31).

Das alles sind sehr eindringliche biblische Befehle.

Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur allzu konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte:

„Herr Jesus, ich habe heute gehört, dass wir nur durch dich in den Himmel
kommen können. Ich möchte einmal bei dir im Himmel sein. Errette mich darum vor
ewige Verdammnis, wo ich wegen all meiner Schuld hinkäme. In deiner grundlosen Liebe zu uns Menschen starbst du am Kreuz von Golgatha, um für die Sünden zu bezahlen. Da hast du auch schon an mich gedacht. Du siehst alle meine Schuld von Jugend an – alles, was mir im Augenblick vor Augen steht, aber auch all das, was ich längst vergessen habe. Ich bin vor dir wie ein aufgeschlagenes Buch. Mit meinem Leben kann ich so vor dir nicht bestehen. So bitte ich dich herzlich: Vergib mir alle meine Sünden und reinige mich gründlich.

Danke, dass du mich erhört hast. Ich vertraue deiner Zusage. Ziehe du jetzt in
mein Leben ein. Führe mich und leite mich auf dem Weg, den du mir zeigst. Hilf mir
nun, alles abzulegen, was vor dir nicht recht ist. Schenke mir neue Gewohnheiten, die unter deinem Segen stehen. Und gib mir ein gehorsames Herz, dass ich das tue,
was dein Wort sagt. Du sollst nun für immer mein Herr sein, und dir
möchte ich nachfolgen. Amen.“


Sonntag, 24. Mai 2015

24. Mai - International Pfingstengottesdienst in Lübeck




Ich verbreite die gute Nachricht aus Überzeugung

Was für eine tolle Sache! Ich möchte beten:

Jesus, wenn wir heute Morgen über das nachdenken, was dir wichtig ist, dann möchte ich dich bitten, dass du uns dein Herz zeigst, Herr, dass du uns begegnest, dass du uns zeigst, was dir wichtig ist, Herr. Ich möchte dir danken, dass du da bist, dass du uns hilfst, auf dich zu hören, dass wir das hören können, was du, Herr, uns sagen möchtest. Wir danken dir dafür. Amen

Was für ein tolles Anspiel. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mich hat das vorhin sehr bewegt. Menschen bekommen Hoffnung und die Gemeinde ist für andere attraktiv und überzeugend.
Menschen finden Hoffnung in der Gemeinde, welche über den Tod hinausgeht, welche auch schon in diesem Leben Realität ist.
Wenn wir diese Kampagne starten „42 Tage Leben für meine Freunde“, dann möchte ich etwas gerade gleich am Anfang sagen: Es geht nicht um eine Methode.
Es geht nicht um etwas, dass wir jetzt irgendwie wieder mal optimieren müssen, was wir jetzt wieder machen müssen und dann ist es wieder gut, sondern es geht um das Herz von Gott selber.
Ich glaube, das ist eines von den größten Abenteuern, welche wir als Christen erleben können, wenn wir Menschen von Jesus weitererzählen und wenn dann diese Menschen sich auf dieses Abenteuer einlassen.
Ich wünsche mir, dass wir am Ende dieser Serie und vielleicht schon heute so ein brennendes Herz bekommen. Ein Herz, das erfüllt ist, von dem, was Jesus wichtig ist.
42 Tage leben für meine Freunde! Ich glaube, dass es Auswirkungen haben wird auf unser ganzes Christsein, wenn wir uns auf das, was Jesus möchte, einlassen. Es wird Auswirkungen haben auf unsere Zeit, auf unser Bibellesen.
Ich bin überzeugt, dass wir die Bibel anders lesen werden, weil es uns wichtig ist, ob unsere Freunde von Jesus erfahren oder nicht. Wir werden nach Weisheit suchen, also Weisheit von Gott.
Wir werden vielleicht sogar fokussierter leben.
Unsere Gebete werden konkreter werden, weil es uns wichtig ist, dass wir uns vom Heiligen Geist führen lassen, weil es uns wichtig ist, wie es unseren Freunden geht.
Ich bin auch überzeugt davon, dass unsere Anbetung sich nochmals verändern wird, weil es uns nochmals bewusst wird, dass wir eine zweite Chance brauchen für uns selber, aber auch für unsere Freunde.
Wir werden lernen, noch mehr auf den Heiligen Geist zu vertrauen, auf seine Führung, lernen, auf seine Stimme zu hören, wenn wir uns darauf einlassen.
Kein System, keine Methode, sondern eine Leidenschaft, eine Begeisterung von Gott die uns neu entfacht.
Ich habe kürzlich eine Geschichte gelesen, die mich sehr bewegt hat, die mir unter die Haut ging.
Jesus kommt in den Himmel und da kommt der Erzengel Gabriel auf ihn zu und sagt: Jesus, wie war’s? Hast du deinen Auftrag erfüllt in der Welt? Hast du die Welt gerettet? Jesus sagt: Ja und nein. Ich habe ungefähr 30 Jahre lang als Vorbild gelebt. Ich habe vor mehreren tausend Juden in einer Ecke im Orient von Gott erzählt. Ich bin für die Sünden der Welt gestorben. Ich habe versprochen, dass diejenigen, welche an mich glauben, ewiges Leben bekommen werden. Ich bin aus dem Grab auferstanden und habe mich in einem kleinen Kreis von etwa 120 Jüngern gezeigt, ums sie davon zu überzeugen, dass mein Leben weitergeht, dass ich auferstanden bin, und dass ich lebe.
Ich war auf dieser Welt, um meine Anhänger davon zu überzeugen, dass mein Leben und mein Tod die Art ist, wie Gott sie retten möchte. Dann habe ich die 120 Jünger zurückgelassen und habe ihnen den Heiligen Geist geschickt, damit sie, in dieser Welt nicht alleine sein müssen. Damit sie diese Arbeit tun sollen, um die Welt zu retten.
Willst du damit sagen, fragt Gabriel entsetzt, dass du den ganzen Plan der Rettung in die Hände dieser ehemaligen Prostituierten, ehemaligen Fischer und Zöllner gelegt hast?
Jesus sagt: Ganz genau! Gabriel schüttelt den Kopf und fragt mit wachsender Besorgnis: Und was ist, wenn sie diesen Auftrag nicht ernst nehmen? Hast du einen Alternativplan, hast du einen Plan B?
Und Jesus sagt: Nein – ich vertraue ihnen. Ich vertraue Ihnen, dass sie es gut machen werden.

Diese Geschichte hat mich bewegt. Wir möchten in diesen 42 Tagen über den Plan A von Gott nachdenken, über das, was ihm wichtig ist, über das, wie er sich das Ganze gedacht hat. Jesus sagt in Lukas 19, Vers 10: Und der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

Wenn es einen Grund gibt, warum Jesus gekommen ist, wenn es ein Missionsstatement von Jesus gibt, dann heißt das: Retten, was verloren ist.
Suchen und Retten.
Zwei Worte, das ist seine Mission, das ist der Grund, warum er seinen wunderbaren, herrlichen Platz im Himmel verlassen hat.
Wir werden einmal noch staunen, wenn wir im Himmel sind, was es Jesus gekostet hat, diesen extrem schönen Platz zu verlassen.
Das ist es, was Jesus beschäftigte: Suchen und und retten, was verloren ist.
Und wenn du heute da bist, dann bist du entweder schon gefunden oder auf dem Weg dazu, diesen Jesus zu finden. Jesus hat ein extrem hohes Interesse, dich zu finden, weil du ihm wichtig bist, und weißt du was? Es hört nicht einfach auf in dem Moment, wo du Jesus persönlich kennenlernst, sondern das geht weiter.


Gott hat heute Morgen schon einen Riesenjob getan. Er hat nämlich in seinem Wort gesagt, dass er schon bei jedem von uns die Haare gezählt hat. Zugegeben, bei den einen geht dies etwas schneller und bei den anderen dauert es etwas länger, aber merkst du es? Du bist Jesus extrem wichtig, er zählt sogar jedes Haar auf deinem Kopf, er interessiert sich für dich.
Und, es geht auch dann noch weiter, wenn du ihn kennengelernt hast, denn fängt es dann ja eigentlich erst richtig an. Es gibt einen Vers im Johannesevangelium, da heisst es:
Wie du mich gesandt hast in die Welt, so sende ich auch sie in die Welt  - Joh 17,18
Weißt du, dieser Vers macht vielen Menschen Angst.
Interessanterweise macht er nicht nur den Menschen Angst, die Jesus noch nicht kennen, sondern auch den Menschen die Jesus kennen.
Jesus sendet mich in diese Welt?
Das überfordert mich doch, wenn ich dasselbe machen soll, was Jesus getan hat! Wie soll denn das gehen?
Jesus sagt: Du hast nicht irgendeine Botschaft, die du weitergeben kannst, sondern du hast das Evangelium – Evangelium, gute Nachricht.
Ich weiß nicht, ob du schon einmal jemandem eine schlechte Nachricht überbringen musstest? Ich denke, einer der schlimmsten Jobs ist wohl der der Polizisten, die jemandem mitteilen müssen, dass ein Angehöriger ums Leben gekommen oder ihr Kind ist gestorben sei.
Aber wir haben ja eine gute Nachricht! Eine Nachricht, die heisst: Es gibt Hoffnung!
Es gibt einen, der lässt dich nicht im Stich! Es gibt einen, der ist für dich gestorben!
Es gibt eine zweite und eine dritte, eine vierte, eine fünfte, eine sechste und eine siebente Chance, bei diesem Gott – und du kannst nichts tun, damit er dich mehr liebt.
Wir dürfen Hoffnungsträger sein und Jesus sagt: Weißt du was? Ich habe dich auserwählt, dass du so ein Hoffnungsträger bist. Die Frage ist nun: Wie machen wir das?
Ich weiß, dass es ein paar Leute gibt, die sofort „dicht machen“, wenn wir von so einer Kampagne reden, weil sie das Gefühl haben, dass Evangelisation etwas ist, was ich tun muss, was gar nicht zu mir passt, und mir sämtliche Nackenhaare zu Berge stehen.
Ich sage dir, wenn du davon ein so enges Bild hast, dann gebe ich dir recht! Ich hoffe, wir können das alles bereinigen, dass wir merken, dass das etwas ganz anderes ist.
Was heißt es denn genau, wenn Jesus sagt: So sende ich euch hinaus in die Welt?
Die Bibel berichtet uns von vier solchen Freunden.
Wir möchten uns heute Morgen anschauen, was es ausgemacht hat, dass sie eine so starke Überzeugung hatten.

VIDEO!!

Wir lesen einen Text aus Markus 2.
Nach einigen Tagen kehrte Jesus nach Kapernaun zurück.
Kapernaun war so etwas wie die Basisstation von Jesus.
Es sprach sich schnell herum, dass er wieder im Hause des Simon war.
Viele Menschen strömten zusammen, so dass sie nicht einmal mehr vor der Türe Platz hatten.
Wir wissen nicht genau, wie groß dieses Haus war. Vielleicht waren da 50, 100 oder 1000 Leute, auf jeden Fall viele. So viele. Dass sie keinen Platz mehr gefunden hatten in diesem Haus.
Ihnen allen verkündete Jesus Gottes Botschaft.
Jetzt musst du dir das mal vorstellen: Du sitzt in diesem Haus am Boden, es ist eng, es ist stickige Luft und es ist totenstill, weil Jesus die Botschaft von Gott verkündet.
Du hängst ihm an den Lippen, wenn du dort sitzt.
Da kamen vier Männer, die einen Gelähmten trugen.
Vier Männer kamen, die einen Mann auf der Bahre trugen, der nicht mehr gehen konnte. Vielleicht hatte dieser einen Unfall gehabt, vielleicht kam er unter einen Esel, oder was weiß ich, vielleicht ist er irgendwo runtergestürzt, auf jeden Fall war er gelähmt.


Und weil sie wegen der vielen Menschen nicht bis zu Jesus kommen konnten,
Oh wie mühsam, jetzt wollten wir zu Jesus kommen und kommen wir nicht einmal bis zu Jesus hin! Da gab es Menschen, Menschen die ein Hindernis war, so dass sie nicht zu Jesus kommen konnten. Da waren Menschen, die versperrten den Weg zu Jesus, und es waren nicht wenige!
Da waren Fromme Menschen, die hörten Jesus zu, aber sie machten den Weg nicht frei, das war die Situation dort.
Sie hatten eine glorreiche Idee:
Weil sie wegen der vielen Menschen nicht zu Jesus kommen konnten, deckten sie über ihm das Dach ab.
Jetzt musst du dir einmal diese Situation vorstellen: Wir sitzen bei Jesus, es ist totenstill, und plötzlich rieselt über uns der Lehm runter. Jesus schaut hinauf und sagt: Was passiert denn da?
Petrus, hattest du vielleicht einen schlechten Dachdecker, was ist denn da los? Das Loch wird immer grösser, und Jesus sieht, wie ihm einer entgegenschwebt.
Ich stelle mir vor, dass die dort alle lachten. Das war eine total köstliche Situation. Du musst dir vorstellen, du sitzt da und da kommt plötzlich einer von oben nach unten geschwebt, das ist doch komisch! Dann musst du dir mal vorstellen, dass der, der auf der Bahre liegt, der sieht nur seine vier Freunde, aber der weiß nicht, was mit ihm passiert! Er hat keine Ahnung, er wird an einem Seil runtergelassen.

Er wird runtergelassen, immer weiter runtergelassen, Jesus schaut ihn an und alle denken: Oh, jetzt sind wir aber gespannt! Die Spannung steigt. Ein Gelähmter vor Jesus, jetzt sind wir gespannt, was Jesus jetzt macht.
Alle haben nur eine Erwartung: Wir wollen zuschauen, wie Jesus ein Wunder macht. Wir wollen zuschauen, wie Jesus das macht, dass dieser Gelähmte wieder gehen kann.
Als Jesus ihren festen Glauben sah, sagte er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben!!
Nein, Jesus, hast du es denn nicht begriffen? Dieser Mann ist doch nicht da, damit ihm die Sünden vergeben werden, der ist doch da, damit er wieder gehen kann. Alle sind enttäuscht!
Das ist die Situation! Das ist die Dramatik dieser Geschichte! Alle sind frustriert, jetzt wollten sie doch ein Wunder erleben und jetzt vergibt dieser Jesus Sünden! Ist Jesus so unsensibel?
Und jetzt kommen die Schriftgelehrten auf den Plan, diejenigen, die es wissen:
Das ist Gotteslästerung, was bildet der sich ein, nur Gott allein kann Sünden vergeben.
Wenn schon Sünden vergeben werden, dann hieß es damals, dass du einen alten Bock mitbringen musst oder noch besser einen jungen, du musst ihn teuer kaufen, du musst dich in eine lange Reihe eingliedern, denn es dauert sehr lange, bis du bis zum Priester nach vorne kommst, dann muss dieser Priester den Bock schlachten…
Nein, nein, Sünden vergeben – das ist viel komplizierter – Jesus! Das geht doch nicht so auf die Schnelle! Da spritzt es Blut, das ist nicht so einfach!






Jesus durchschaute sie und fragte: Wie könnt ihr nur so etwas denken. Ist es leichter zu sagen: "Dir sind deine Sünden vergeben", oder diesen Gelähmten zu heilen?
Was ist einfacher? fragt Jesus.
Aber ich will euch zeigen, dass der Menschensohn die Macht hat, hier auf Erden Sünden zu vergeben, und er forderte den Gelähmten auf:


"Steh auf, nimm deine Trage und gehe nach Hause."
Da stand der Mann auf, nahm seine Trage und ging vor allen Augen hinaus. Fassungslos sahen ihm die Menschen nach und riefen: "So etwas haben wir noch nie erlebt." Und alle lobten Gott.
Das Erste, was mir auffällt: Sie sorgen sich um ihren Freund, sie versetzen sich in seine Rolle, denken aus seiner Perspektive. Die sagen nicht: Hauptsache, WIR bekommen die Botschaft von Jesus, sondern die machen sich Gedanken darüber, dass es da einen gibt, der gar keine Möglichkeit hat, die Botschaft von Jesus zu hören!
Es kann ja nicht sein, dass dieser Freund ohne Perspektive, Hoffnung und Zukunft lebt! Sie überlegen sich wohin sie ihn bringen könnten, was ist das Beste für unseren Freund?
Ich kann mir vorstellen, dass sie diskutierten und sich fragten: Was ist eigentlich das Beste, was unserem Freund passieren kann?
Irgendwie kommen sie darauf, dass Jesus die beste Adresse ist. Es gibt keine bessere Adresse für unseren Freund als Jesus. Jesus ist es, der unserem Freund helfen kann.
Aber die vier träumen nicht nur, sondern sie packen zusammen an. Teamwork, jeder an einer Ecke. Das hätten sie alleine nie machen können, sie brauchten einander.
Und dann machen sie sich zusammen auf, und das kennst du sicher auch, dann kommen schon die ersten Hindernisse.
Vielleicht kennst du das.
Aber das hält sie nicht zurück. Sie überwinden diese Hindernisse und sie erleben schließlich sogar, dass Jesus ihm die Sünden vergibt.
Viele würden es anders sagen: Sie erleben, dass er ihm die Sünden vergibt und ihn sogar heilt.

Eine kleine Anmerkung, ein kleiner Exkurs: Die Heilung war für Jesus gar nicht so zentral, weil Gott eine ganz andere Perspektive hat. Er sagt: Es ist mir wichtiger, wie es deiner Seele geht als deinem Körper, weil das Ewigkeitsbestand haben wird.
Es ist viel entscheidender, wo du deine Ewigkeit verbringen wirst, ob dein Herz klar ist mit Gott.
Wir verwechseln das manchmal. Wir haben das Gefühl, dass alles entscheidend ist was jetzt gerade ist, aber Gott hat eine ganz andere Perspektive.
Die vier Freunde erleben, wie ihrem Freund sogar vergeben wird. Das ist der Punkt, dass sie erleben, wie Jesus zu ihnen spricht. Leben für meine Freunde. Die vier haben eine starke Überzeugung gehabt.
Wir wollen heute Morgen nun vier Punkte anschauen,

Das Erste ist: Lass dir Gottes Sicht schenken für die Menschen, die Jesus nicht kennen. Das Prinzip vom Mitfühlen.
Diesen vier Freunden war es absolut nicht egal, wie es diesem einen gegangen ist. Es hat sie beschäftigt. Sie sind nicht einfach an diesem Gelähmten vorbeigelaufen, sie wussten, wie es ihrem Freund ging. Sie wussten, wie es ist, wenn man am Boden liegt und nicht mehr weiterkommt.
Wieso? Weil sie sich für ihn interessiert haben. Das ist meine erste Frage: Kennst du die Nöte deiner Nachbarn? Die Nöte deiner Kollegen am Arbeitsplatz? Beschäftigt dich das? Oder bist du so beschäftigt, dass das gar kein Thema ist.

Der Unterschied zu uns in Deutschland, im Gegensatz zum damaligen Israel ist, solche „gelähmte“ Menschen liegen nicht auf der Straße, sondern sie sind hinter Mauern versteckt und wir müssen dahinter sehen.
Was ist die Not, z.B. der alleinerziehenden Mutter mit ihren drei Kindern in meiner Straße? Was ist die Not von diesem Geschäftsmann, der morgens um sechs Uhr aus dem Haus geht und erst abends um zehn Uhr wieder nach Hause kommt.
Kennst du die Nöte?
Paulus sagt in Römer 15:
Jeder von uns soll sich so verhalten, dass er seine Mitmenschen zum Guten ermutigt und ihn im Glauben stärkt.
Wir sollen unsere Nachbarn, unsere Freunde im Glauben stärken, sie zum Guten ermutigen.
Ein Problem von Menschen, die schon länger Christen sind, ist, dass sie sich oft nur noch unter Christen bewegen, weil das viel schöner und einfacher und schon ein kleiner Vorgeschmack auf den Himmel ist – manchmal auch nicht, aber oft ist es so.
Man findet sich, man kann zusammen beten, es ist so schön, es ist so harmonisch. Vielleicht müssen wir neu lernen, Kontakte mit Menschen zu knüpfen, die Jesus noch nicht kennen.
Wie wäre es z.B., wenn du an einen Basketballmatch gehst und einfach ein Ticket mehr kaufst und deinen Nachbarn mitnimmst?
Wenn du ins Kino gehst, wenn du sowieso den Grill anmachst, was ist denn da für ein Problem, zwei Schnitzel mehr zu grillen und deine Nachbarn dazu einzuladen.
Wir müssen uns Gottes Sicht schenken lassen.
Etwas, was mir aufgefallen ist in diesen ganzen Vorbereitungen auf diese sechs Wochen, ist: Man findet wenige Gebete für Menschen, die Jesus nicht kennen. Das hat mich erstaunt.
Aber wir finden eigentlich einige Gebete in denen es um uns geht. Eines möchte ich euch zeigen.
Kolosser 4, Vers 3–4
Betet auch für uns, damit Gott uns eine Möglichkeit gibt, sein Geheimnis zu verkünden. Die Botschaft von Jesus Christus,
Paulus sagt: Wir müssen für uns beten, damit Gott uns Türen öffnet, dass Gott uns Möglichkeiten gibt
…und betet, dass ich frei und offen reden kann von dem, was mir aufgetragen wurde.

Weißt du was? Paulus saß etwa da, er zitterte und fragte sich: Wie kann ich das bloß weitergeben? Sonst würde er das ja nicht beten. Er hat Angst gehabt.
Er war nicht einfach so, dass er alles easy nahm, so à la ich bin Pauls und schwebe 2 Meter über dem Boden, sondern es hat ihn etwas gekostet.
Er hatte genauso Angst, wie du und ich Angst haben! Er hatte genauso Respekt und fragte sich: Was könnten jetzt die anderen über mich denken? Darum sagte er; Betet für mich, damit ich frei und offen von dem sprechen kann, was mir aufgetragen wurde.
Ich glaube, wir dürfen darum beten, dass Gott uns sein Herz gibt, dass Gott uns bereit macht, diesen Auftrag ganz neu zu entdecken und auch zu leben.
Seht, oft sind es Menschen in Not die am offensten sind. Da staunte ich, dass sie den Gelähmten zu Jesus gebracht haben.
Menschen in Not, sind oft am offensten! Ich frage mich: Sind wir bereit, dann von dem zu erzählen was in unserem Herzen ist?
Das Zweite, was mir auffällt, ist: Glaube, dass Jesus die beste Adresse ist für deine Freunde!
Für die vier war eines absolut klar. Jesus ist nicht nur für uns die beste Adresse, sondern es ist auch die beste Adresse für unseren Freund. Es gibt keinen besseren Ort, wo ich meinen Freund hinbringen kann. Nur bei Jesus!
Ich bin sicher, dass sie eine starke Überzeugung in ihrem Herzen gehabt haben, sie waren begeistert von Jesus, sonst hätten sie ihn nicht dorthin gebracht.
Meine Frage lautet: Bin ich auch begeistert von Jesus, so dass ich sagen kann: Das ist das Beste was es gibt, dass mein Freund Jesus kennen lernen kann.
Wer von euch kennt Thermomix?
Ich kennen Thermomix Evangelisten!!!!
Oder kennt ihr den neuen iPhone 6?

Es gibt Männer, die dir sofort von ihrem Smart-Phone erzählen, sobald das Telefon läutet,.
Viele Menschen haben überlegt einen Smart-Phone zu kaufen, weil es DAS Spielzeug unserer Zeit ist. Weißt du, warum sie uns alles über ihr Smart-Phone erzählen? Weil sie begeistert sind von ihrem Smart Phone, weil sie das Gefühl haben: DAS IST ES! Das Spielzeug unserer Zeit. Sie haben eine Überzeugung für ihr Smart-Phone.

Ich möchte dich fragen: Bist du überzeugt davon, dass Jesus der beste Ort ist für deine Freunde? Hast du es erfahren?
Hast du es persönlich erlebt, dass Jesus der beste Ort für dich selber ist, für dein Leben und dein Sterben. Dass er der ist, der für dich sorgt, sich um dich kümmert, dich kennt, dir deine Schuld vergibt?
Das ist die Frage. Sind wir immer noch begeistert von Jesus? Oder sind wir mehr von den Thermo-Mix und den Smart-Phones begeistert?
Freunde! Hier beginnt die Evangelisation. Evangelisation ist nicht eine Methode, sondern eine Herzensangelegenheit. Es ist eine Frage, von was mein Herz erfüllt ist.
Wessen das Herz voll ist, dessen geht der Mund über.
Das dritte Prinzip heisst: Bring deine Freunde zu Jesus!
Der Gelähmte liegt auf der Matte und selber konnte er Jesus nicht sehen, jemand musste ihn bringen.
Viele Menschen haben Angst vor irgendwelche Viren und Krankheiten (Krebs) Was passiert, wenn diese Diagnose kommt?

Wir haben eine neue Krankheit und die heißt Einsamkeit.

30% unserer Gesellschaft leben als Singles und sind sehr einsam. Vielleicht haben wir 300 Freunde auf Facebook, aber vielleicht kaum einen richtigen Freund im Leben, das sind die Krankheiten unserer Zeit.
In Kolosser 4, Vers 5 heisst es:
Verhaltet euch klug und besonnen denen gegenüber, die keine Christen sind. Nutzt die kurze Zeit, die euch noch bleibt.
Manchmal sagen Christen zu mir: Weißt du, Jason, reden ist nicht mein Ding. Ich lebe es! Reden darüber muss ich nicht, ich lebe es wie Jesus in mir ist. Ich sage dir nun mal ganz ehrlich, was ich über diese Aussage denke. Ich finde sie ziemlich einseitig, weil du damit sagst: Ich lebe so ein gutes Christsein, das hat so eine extreme Ausstrahlung, ich muss gar nicht reden!
Weißt du was? Jesus selber musste reden! Jesus selber hat von dem geredet, was wichtig ist, denn die Menschen müssen es auch hören.
Es wäre etwa so, wie wenn ein junger Mann zu seiner Angebeteten sagen würde: he, ich liebe dich über alles, ich bin so verliebt in dich, weisst du was? Wir werden heiraten, aber weisst du was? Wir sagen es niemandem, das ist unser Geheimnis. Wir erzählen niemandem davon, dass wir uns lieben, niemand soll das wissen!
Das wäre doch ziemlich schräg, oder?
So dass wir uns richtig verstehen: Ich sage nicht, dass es einfach ist, mit unseren Freunden über Jesus zu reden, und darum machen wir ja auch diese 42 Tage – Leben für meine Freunde, wir werden noch darauf zurückkommen, wir werden es üben, wir werden lernen, wie wir ein gutes Gespräch führen können über Jesus.
Aber ich möchte uns auch herausfordern. Du bist heute Morgen hier in Gemeinde, weil jemand in deinem Leben eine Leidenschaft geweckt hat in seinem Herzen.
Eine Leidenschaft für Jesus, jemand hat dir von ihm erzählt hat, jemand hat dich eingeladen, sonst wärst du gar nicht da.
Selbst wenn es deine Eltern waren.
Es lag auf der Stuhl eine Postkarte heute Morgen

Ich möchte dich herausfordern, dass du dir von Gott zeigen lässt, für welche drei Menschen, die Gott noch nicht kennen, jeden Tag eine Minuten lang beten sollst. Eine Minute pro Tag, das ist nichts, 42 Tage, eine Minute pro Tag, für drei Menschen, wo Gott dich hineingestellt hat, wo Gottes Geist dich führen wird, wo du merkst, für diese Menschen soll ich beten.


Gott möchte, dass diese drei Menschen ihn kennenlernen.
Und vielleicht möchtest du genau dieses Gebet von dem ich vorhin gesprochen habe auch jeden Tag beten.
Herr, gibt mir die Möglichkeit, dass ich offen und frei von dir sprechen kann.
Für wen könntest DU beten? Nimm diese Karte, lege sie nicht in deinem Büro irgendwohin, sondern lege sie in deine Bibel oder ins Auto  - beim Zähneputzen oder irgendwohin wo du daran denkst, dass du für sie beten kannst. Das wäre ganz konkret. Bringe deine Freunde zu Jesus; das beginnt mit Gebet.
Vierter und letzter Punkt: Lasse dich nicht durch Schwierigkeiten entmutigen:
Vielleicht nimmst du dieses Kärtchen später nochmals hervor und fragst Jesus, für wen du beten sollst.
Die vier Freunde haben sich nicht entmutigen lassen, sie haben sich nicht abschrecken lassen, sie hatten einen langen Atem.
Jesus sagte: Er sah den Glauben dieser Freunde. Und dann hat er eingegriffen.
Das ist ein theologisch extrem spannender Vers, extrem herausfordernd. Er hat den Glauben dieser Freunde angeschaut und aufgrund dieses Glaubens hat Jesus gewirkt.
Das heißt, dass ich mich von Schwierigkeiten nicht entmutigen lassen soll. Es gibt manche verschlossene Türe. Es gibt viele Christen, die sagen: Ja, was soll denn das? Es gibt eine große Menschenmenge, die uns davon abhalten will.
Aber diese vier haben sich nicht davon abhalten lassen, ihren Freund zu Jesus zu bringen.
Lass uns einen Moment innehalten und uns fragen: Was ist es, das mich davon abhält, meine Freunde zu Jesus zu bringen? Was ist es wirklich?
Angst? Menschenfurcht? Keine Zeit?
Schaut einmal: Diese vier Freunde haben Zeit investiert. Es hat Zeit gekostet ihren Freund zu Jesus zu tragen, es wäre einfacher gewesen, alleine dorthin zu gehen.
Es kostete sie Kraft. Es hat sie Risikobereitschaft gekostet, weil auch alles hätte schief gehen können und – es hat sie auch Geld gekostet.
Wenn wir unsere Freunde zu Jesus bringen wollen, dann kostet das auch Geld, auch in dieser Gemeinde. Weißt du wie viel ein neues Dach kostet?
Ich weiß es auch nicht, aber sicher war es nicht gratis dieses Dach wieder zu reparieren, aber sie ließen sich nicht abhalten.
In 2. Petrus 3, 9 heisst es:
Er hat Geduld mit euch und er will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben zu Gott umzukehren.
Gott hat Geduld. Wenn ihm wir Menschen nicht so ein Anliegen wären, dann wäre er schon längstens wieder gekommen, aber er will, dass wir Menschen ihn kennen lernen.
Ich möchte zum Schluss kommen:
Wir können in die Bibel schauen, es war immer wieder eine starke Überzeugung von Menschen, die Gottes Hand auch bewegt hat.

Eine starke Überzeugung hat auch David gehabt, dass er sich aufgemacht hat um gegen Goliath in den Kampf zu ziehen, um Gottes Ehre zu verteidigen.


Es war eine starke Überzeugung die Josua in seinem Herzen hatte, als er durch den Jordan ging, um das verheißene Land einzunehmen.

Es war eine starke Überzeugung, die die drei Aussätzigen hatten, als sie am Verhungern waren, als sie zu essen bekamen und zurück in die Stadt gingen, wo eine Hungersnot herrschte, und erzählten: Da draussen gibt es zu essen, wir haben Brot gefunden. Eine starke Überzeugung, den anderen zu sagen, wo es Brot gibt.

Es ist eine starke Überzeugung von diesen vier Freunden, die ihren Freund nicht liegen gelassen haben, sondern ihn zu Jesus gebracht haben, weil sie gewusst haben, dass Jesus die beste Adresse ist.
Es ist eine starke Überzeugung, als damals vor einige Jahrzehnte Burkhardt Pastor diese Gemeinde wurde – nach dem es große Probleme in der Leitung gab.
Es war eine starke Überzeugung, von den Pastor der vor fast 30 Jahren an meine Tür anklopfte und mich einlud in eine neu gegründete Gemeinde zu kommen.
Es ist eine starke Überzeugung von der Person, die dich damals zu Jesus eingeladen hat.
Es ist eine starke Überzeugung von demjenigen, der dich zu einen Alphakurs eingeladen hat.
Es ist eine starke Überzeugung, die Gott für diese Welt gehabt hat, dass er seinen einzigen, kostbarsten Sohn Jesus Christus auf diese Erde geschickt hat, aus Überzeugung für uns Menschen, damit wir ewig leben können.
Es ist eine starke Überzeugung, dass Jesus keine Abkürzung genommen hat und für dich und mich ans Kreuz gegangen ist, damit wir leben können – es hat Jesus alles gekostet.
Es ist eine starke Überzeugung, dass Jesus den Heiligen Geist geschickt hat und zu uns gesagt hat: Ihr müsst es nicht alleine machen. Ich schicke euch den Helfer, den Tröster, den Ermutiger, damit ihr den Plan, den ich mit euch habe, umsetzen könnt.
Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen
1.Tim. 2, Vers 4
Ich möchte dich fragen: Möchtest du das auch – das Menschen gerettet werden?
Ich möchte beten:
Jesus, es bewegt mich neu, welche Liebe du für uns hast. Es bewegt mich, Vater im Himmel, dass du deinen Sohn geschickt hast für uns, dass du uns deinen Heiligen Geist geschickt hast, um uns zu helfen, dass du uns mitnimmst an diesem Abenteuer, so dass wir unsere Freunde zu dir bringen dürfen.
Ich möchte dich bitten, dass du uns neu das Feuer, die Leidenschaft für dich gibst, die du für uns Menschen hast. Lass uns Freunde sein, die mutig sind, die mitfühlend sind, dass die Liebe Jesus durch uns Hände und Füße bekommt, und das wir uns auch vor Hindernissen nicht zurückschrecken lassen. Jesus, ich möchte dich bitten: Verändere du unsere Herzen dorthin, Herr. Danke dafür, Jesus.

Amen

Donnerstag, 12. Juni 2014

12 Juni – Alpha Vorbereitungstreffen im CZI


Im Herbst 2014 soll wieder im CZI einen Alpha-Kurs stattfinden und das ist echt toll. Letztes Jahr hatten wir wegen tiefGang keinen Alpha-Kurs gemacht.

Dieses Jahr wollen wir zwei Veränderungen einführen. Erstmals wollen wir ein Alpha-Barbecue (Party) als Auftaktveranstaltung haben.
Es sollen alkohol-frei Cocktails als Begrüßung angeboten. Danach kurze Infos wie Alpha abläuft. Dann wird an Tischen vor der Bühne gegessen.

Danach soll es 3 verschiedene Berichte (Zeugnisse will ich nicht sagen). Erstes von jemand der keinen Bezug zu Gemeinde hatte und sich dann durch Alpha bekehrt hat. Zweitens jemand der zum Freundeskreis der Gemeinde gehört und damit im Glauben gewachsen ist. Drittens jemand der keinen Bezug zu Gemeinde hatte und sich durch Alpha NICHT bekehrt hat, aber trotzdem Alpha sehr gut findet.

Dabei wollen wir folgende Fragen stellen
1. Wie war dein Leben vor Alpha
2. Was gefällt dir an Alpha
3. Welcher Unterschied macht Jesus jetzt in deinem Leben?

Dazwischen werden drei Lobpreisliedervorgetragen die wir auch während den nächsten Wochen gemeinsam singen werden. Dann gibt es Nachtisch und anschließend einen Mini Vortrag - Hat das Leben mehr zu bieten
Als Abschiedsgeschenk werden wir die Jesus Heft plus Einladungen zum Alpha verteilen.

Da bin ich gespannt wir das klappt.

Weiterhin werden wir einen Alpha Gottesdienst am Sonntag danach zusammen feiern, denn es gibt immer Menschen am Rande der Gemeinde die durch Alpha den Weg in der Gemeinde finden.

Unsere zwei große Veränderung ist es den Alpha Wochenende in der Gemeinde zu haben. Wir fahren also nicht weg, stattdessen werden wir Freitagabend einen Vortrag plus Essen haben, dann Samstag zwei weitere Vorträge plus einen bunten Abend. Sonntag werden wir dann den gesamten Gottesdienst übernehmen und damit auch die Gemeinde teilhaben lassen an Alpha. Wir werden einen Aufruf zur Bekehrung machen und auch Gebet anbieten für die Erfüllung des Heiligen Geistes.

Wir haben ein tolles Team für Alpha zusammenbekommen und jetzt habe ich hohe erwarten an diesen Kurs und viele Bekehrungen.

Sonntag, 2. März 2014

02 März – Predigt in Lauenburg

Nur noch 3-4x im Jahr predige ich der Christus Gemeinde Lauenburg. Die Gemeinde dort hat nur 12-15 Menschen im Gottesdienst, aber sie wollen unbedingt weitermachen.



Also heute habe ich Predigt „Das trügerisches Herz“ dort gehalten und gefilmt. Die gleiche Predigte hatte ich schon in Lübeck am 9. Februar gepredigt. Deshalb poste ich hier die Predigt nicht wieder.

Aber die Power Point habe ich ein bisschen verändert – also hier die PPT dafür.

Über Weihnachten hatte ich die guten 20 Bücherkisten in der Garage abgearbeitet. Dabei blieben 5 Kisten die ich gerne verteilen wollte in den Gemeinden wo ich predige. Heute fing ich damit an und ich habe nur noch 3 Bananenkarton nach Hause bringen können. Die Geschwister dort waren sehr dankbar für die Bücher.

Mich hat besonders beeindruckt, dass für fast jedes Buch ich eine Geschichte hatte. Also ich hatte fast alle Bücher gelesen und könnte noch sagen, was ich gut oder schlecht an dem Buch gefunden habe.

Montag, 10. Februar 2014

10 Feb – Treffen mit Esra – Gemeinde für Zwanzigern

Ein paar Mal im Jahr treffe ich mich mit deinem guten Freund Esra der Pastor in Stade ist. Wir treffen uns gewöhnlich bei Schweinske in Neugrabe, denn dass ist ungefähr für uns die Halbestrecke. Wir tauschen uns immer über Gemeinde, Familie, Ehe, Gesundheit und Wünsche bzw. Träume aus.

Heute sind wir bei dem Thema der Zwanzigjährigen hängen geblieben und wie schwer es uns als Gemeinden fällt die Altersgruppe zu erreichen bzw. zu behalten.



In den meisten Gemeinden die ich kenne fehlt diese Generation – leider. Für Städte wie Itzehoe oder Stade ist es doppeltschwer weil man weg gehen muss um zu studieren. Also die wenigen die in der Gemeinde bleiben wollen ziehen häufig in den Großstädte wo die Uni‘s und FH’s sind.

Aber das ist nicht der einzigen Grund dafür – die Zwanzigjährigen heute sind mit den Internet aufgewachsen und ich frage mich ob das Auswirkungen hat auf ihren Glaubensleben. Warum in den Gottesdienst wann man alles online anschauen kann. Es gibt viel Austausch auch online und damit kann man Konsumenten bleiben oder Verbindlichkeit.

Ist das wirklich der Fall bei den Zwanzigjährigen?

Oder sind unsere Gemeinde so langweilig für die Zwanzigjährigen, dass wir sie nicht halten können. Weder unsere Gottesdienste noch unsere Kleingruppe bietet dass was diese Generation sucht.

Ich habe noch keine konkrete Ideen wie eine gute Gemeinde für diese Generation aussehen könnte, dennoch möchte ich einige Zwanzigjährigen fragen wie eine Gemeinde aussehen könnte/sollte.

Ich unterrichte ständig diese Generation – also um die 100-250 verschiedenen Zwanzigjährigen die Woche, je nach Semester und Jahreszeit.

Vielleicht schenk Gott uns einen Schlüssel um auch diese Generation in Deutschland zu erreichen. Das wäre schön!!

Dienstag, 31. Dezember 2013

31. Dez – Silvestergottesdienst im CZI

Melina war ganz aufgeregt und seit fast 3 Monate hat sie für diesen Tag hin geprobt. Endlich stand sie auf der Bühne von CZI um Gitarre zu spielen und zu singen mit der Jugend-Band vom CZI. Wir haben sogar die Großeltern eingeladen und sie sind extra dafür gekommen und werden Silvester dann mit uns verbringen.

Mona war schon sehr lange mit ihrem Handy unzufrieden und ich versprach ihr mein Handy zu vererben sobald ich ein neues bekomme. Im Februar läuft meinem Handyvertrag ab und ich kann endlich von Base & E-Plus wechseln. Telefonieren ging (meistens) aber Internet mit E-plus ist echt doof, es sei denn man ist in der Großstadt.

Mein neuer Tarif ab Februar ist ohne Handy, so ich habe geschaut was ich kaufen sollte. Einen Galaxy S4 war mir noch zu teuer, also habe ich bei Amazon einen gebraucht S3 mit 32 MB interne Speicher und einen 12 Monate Garantie für 249 Euro gekauft. Dieses S3 Handy kam heute an und jetzt darf Mona mein altes haben und sie ist sehr glücklich.

Melina bat mich den Gottesdienst zu filmen und so habe ich mein neues Handy ausprobiert und gleich im HD gefilmt. Ich habe leider nur 30 Minuten filmen können und dann war die Batterie leer die sowieso nur 3/4 noch voll war. Also ich kann mit den Ergebnisse gut leben





Sonntag, 15. Juli 2012

15. Juli – Tag 6 in der Klinik

Heute Morgen war nun mein Augeninnendruck auf 2 gefallen und wahrscheinlich bekommen ich dann morgen Tropfen mit Kortison. Das aber kann erst die Frau Dr. Klemm entscheiden.

Also heute war schon wieder einen Tag des Wartens.

Ich hatte gehofft um 10.30 zu dem Gottesdienst im Raum der Stille zu gehen, aber leider gab es einige Entlassungen und ich kam erst um 11:15 mit meiner Visite überhaupt dran.

Das Mittagessen schmeckte mir heute besonders gut. Deshalb habe ich ein Foto davon gemacht.

Um die Zeit zu vertrieben habe ich die ersten vier Folgen von den neuen Charlie Sheen Comedy „Anger Management“ angeschaut. Lustig. Danke Mike für diesen Tipp.

Es gab heute einige ganz nette Anrufe – meine Ex-Schwiegereltern (kann man das so sagen?) haben durchgeklingelt und es gab auch ein längere Telefonat mit jemand (sein Name soll nicht im Blog erwähnt werden) aus der Arche Lübeck.

Hinter unserem Gemeindehaus in Lübeck gibt es zwei weitere Häuser. Der Besitzer von einem Haus starb neulich und jetzt müssen wir überlegen und kalkulieren ob wir das Haus überhaupt kaufen und dann vermieten können oder nicht.

Mona und ich haben wieder einen netten Spaziergang im Park gemacht. Es ist für sie nicht einfach. Ich sitze hier den ganzen Tag nur herum und habe Langeweile. Sie darf arbeiten, Haushalt und Gemeindearbeit machen plus mich zusätzlich fast jeden Tag besuchen. Das ist mehr als genug.

Ein lieber alter Freund, Rudi war sowieso in Hamburg heute Abend und hat mich dann ab 20 Uhr besucht. Das war mein erster Besucher der nicht zu Familie gehörte.

Den ganzen Tag hatte mein Zimmer für mich alleine aber heute Abend um 23 Uhr habe ich einen Zimmerkameraden bekommen. Einen Allgemeinarzt aus der Nähe von Wismar. Im dem Flieger aus Paris gab es bei ihm einen Netzhautablösung und morgen früh wird operiert. Jetzt darf er die Nacht hier verbringen und auf morgen warten.

Sonntag, 29. Januar 2012

29. Jan - Christengemeinde Elim - Hamburg


Nach einem mehr als bombastischen Frühstück (absolut genial) im Hotel Arcotel Rubin in Hamburg fuhren Mona und ich zum 11:30 Gottesdienst in der Christengemeinde Elim.

Ich war vor gut 22 Jahren das erste Mal schon in der Gemeinde und immer wieder Mal da. Der Hauptpastor Matthias C. Wolff und ich waren im selben Jahrgang an das Theologische Seminar Beröa in Erzhausen.

Mona war von der ganzen Gottesdienst absolut begeistert. Die Musik war astrein, besonders der Bassist fand ich toll. Die Predigt von Jugendpastor Victor Akko zum Thema - „Du darfst leben - mit einer Berufung“ war sehr anschaulich und teilweise lustig.

Hier kannst du sogar die Predigt schon anschauen

Also besonders die Begrüßungsteam und die Gottesdienst Moderation gaben viele inspirierende Ideen.

Vielleicht werden wir irgendwann einen Abendgottesdienst mal aufsuchen.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

21. Dez – Vorlesungsfreie Zeit


Endlich die Vorlesungen sind vorbei. Schon am Montag musste ich nicht nach Hamburg an der Fachhochschule fahren.

Dienstag und Mittwoch war ich allerdings bis 20 Uhr an der FH Heide beschäftigt um alles fertig zu machen.

Nun habe ich bis zum 9. Januar Vorlesungsfreie Zeit und darf in der Zeit 4-5 Klausuren erstellen und auch eine Klausur schon korrigieren.

Plus 6 Tage intensiv Training für einen Mitarbeiter bei der Holcim. Zwischendurch werde Mona und ich für 2,5 Tage nach Bremen und Bremenhaven abhauen um Zeit für uns zu haben.

Dazwischen habe ich noch drei verschiedene Gottesdienste (1x Vaale und 1x Lübeck) zuhalten und vorzubereiten.

Also bis auf den 2. Weihnachtstag wo wir zur 8. im Hause sein werden und ich Steaks kochen darf, habe ich die gesamt Zeit an jeden Tag etwas vor.

Also eine sehr ruhige Vorlesungsfreie Zeit wird es für mich nicht werden.

Sonntag, 2. Oktober 2011

02. Okt – Berlin + Blue Man Group


In Berlin wollten wir gerne eine charismatische Gottesdienst um 11 Uhr erleben aber viele Gemeinden hatten gerade ihre Herbstfreizeiten begonnen und die meisten anderen Gemeinde hatten immer noch um 10 Uhr Gottesdienst.

Da wir aber früher wach geworden sind als geplant hatten, haben wir doch einen Gottesdienst um 10 Uhr geschafft und deshalb war wir in der Lukas Gemeinde vom Mülheimer Verband in der Kurfürstenstraße 133 wo ich vor 20 Jahren mein Sommer Praktikum gemacht habe.

Nachdem Gottesdienst fuhren wir auf dem Ku´damm und dort war ich total überrascht das Gedächtniskirche nicht zu finden – da sie wie einen Gebäude eingepackt war. Ich habe immer die Uhr im Europa-Center toll gefunden und auch Mona war beeindruckt.

Danach trafen Mona und ich mit meinem alten Freund Daniel und Monika aus Kitzingen zum Mittagessen in Prezlauer Berg. Dank Facebook wusste Daniel, der auch ein langes Wochenende mit seine Frau machte, dass wir in Berlin waren und er hatte spontan gestern Abend mit mir Kontakt aufgenommen.

Daniel und Monika hatten 8 Jahre lang eine christliche psychologische Praxis von IGNIS in Berlin gehabt und oft habe ich bei den damals übernachtet.

Die Stadtteil Prezlauer Berg.ist schon ultra cool und die Menschen die wir dort gesehen haben waren oft verrückt gekleidet. Diese Stadtteil wirkte wie einen Hochburg der Individualität.

Aber die Zeit drängte und wir fuhren zurück an der Spree für einen Bootsfahrt. Berlin von der Spree wirkt ganz anders und besonders die Regierungsviertel ist imponierend.

Endlich war aber wahre Grund für unsere Reise nacht Berlin – Mein Geburtstagsgeschenk an mich – Tickets für die Blue Man Group. Schon im Mai hatte im Fernsehen Werbung für den Blue Man Group gesehen und am gleichen Abend die Tickets bestellt gehabt.

Der Abend war einfach genial – ich liebe Percussion und die Licht Effekte plus Farbe dazu waren fast atemberaubend.

Wir saßen in der 4. Reihe direkt mittig vor der Bühne – also keine 5 Meter vor meine Nase fand alles statt. Deshalb haben wir extra einen Plastik Poncho tragen dürfen um unsere Kleider vor Farbe und Essensreste zu schützen.

Über 100 Minuten von rasante und abwechslungsreiche Musik, Humor, Reizüberflutung ohne dass über ein Wort von den drei Blue Men gesagt wurde – absolut Wahnsinn!

Sonntag, 24. Juli 2011

24. Juli – Hebsttag im Juli


Es ist schwer zu glauben, dass heute Mitte Juli ist, denn es fühlt sich sehr nach Herbst an. Es ist regnerisch, windig und mit einem Höchsttemperatur von nur 15 Grad recht kalt. Wir haben deshalb nach dem Gottesdienst den Kamin angemacht und einen sehr netten Raclette Essen gemacht. Danach spielten wir Phase 10 mit Kevin und seine Freundin Mille. Es was ein perfekter Herbsttag mitten im Juli.

Sonntag, 3. Juli 2011

03. Juli – Sommerfest in Lübeck


Gestern und heute Morgen hat es fast ohne Unterbrechung geregnet. Aber rechtzeitig zum Sommerfest hat es aufgehört. Danke Jesus.

Wir haben unsere Gemeindehaus schön geschmückt – innen wie auch draußen. Es wurde gegrillt und es gab Salate und Kuchen bis zum Abwinken.

Für die Kindern gab es einen Schminktisch wo ihre Gesichter angemalt werden könnte und auch Dosenwerfen gab es. In einem anderen Raum wurden Blumentopfen angemalt und auch eine Blume wurde gleich darin angepflanzt.

Gut 20 Gästen waren zu unsere Sommerfest gekommen und die Stimmung war ganz toll. Es gab gute Gespräche und schöne Begegnungen.

Eine neue Aktion „Cents 4 Children“ wurde auch vorgestellt mit selbst geschrieben Liedern und einen Zeugnis. Die Aktion sammelt das ganze Kleingeld was Zuhause herum liegt und sie spenden es dann an christliche Organisationen weiter die einen Schwerpunkt mit Kindern haben.

Vor dem Sommerfest gab es auch einen Gottesdienst. Diesen Monat beschäftigen wir uns als Arche Lübeck mit den Thema – Beziehungen.

Hier kannst du die Predigt auch hören.

I. Selbstwertgefühl

  • Erkennen Gott hat dich gut gemacht - Psalm 139,13-16
  • erlebe Gottes Erlösung durch Jesus!!

II. Geschicklichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen
  • Einander annehmen
  • Echte Offenheit
  • Anerkennung und Freude

III. Umgang mit Kritik
  • Kriterien für Kritik,
    • 1. Ist es wahr? - eine Meinung ist nicht immer die Wahrheit
    • 2. Ist es nützlich? - was bringt es weiter zu sagen
    • 3. Sage ich es in der Liebe? - wie sage ich es dem andern
Ein toller Tag - DANKE an alle Mitarbeiter und Gäste

Sonntag, 1. Mai 2011

01. Mai – Predigt in Lauenburg


Heute habe ich wieder einen Kanzeltausch gemacht, dieses Mal mit der CG Lauenburg. Der Pastor, Dirk Seifert aus Lauenburg, hat in der Arche Lübeck gepredigt und ich habe dann in der Christus Gemeinde Lauenburg über Matthäus 7.

Hier kannst du die Predigt hören.

Nach dem Gottesdienst waren dann Mona und ich alleine unterwegs in Lauenburg. Wir haben es genossen endlich wieder Zeit nur zur Zweit zu haben, nachdem wir immer von Teenagern in Dänemark umgeben waren.

Von der Schlossterrassen hatten wir einen genial Blick auf der ca. 300 Meter breiten Elbe und dann ging wir hinunter in der 800-jährigen Altstadt. Dort gab es Mittagessen an der Sonnenterrasse von dem Restaurant "Herzog Lauenburg"

Zum ersten Mal habe ich einen Schnitzel nach „Holsteinischer Art“ gehabt. Einen Spiegelei auf dem Schnitzel zu haben ist echt eine sehr gute Idee.

Sonntag, 17. April 2011

17. April - Sechs Bausteine für Gottesdienste


Heute morgen habe ich in der Arche Lübeck predigt über das Thema "Gottesdienst"

Die evangelische Kirche gliedert den Gottesdienst so:

  1. Eröffnung und Anrufung
  2. Verkündigung und Bekenntnis
  3. Abendmahl
  4. Sendung und Segen
Ich lasse erst Mal das Abendmahl beiseite und dann gibt es für mich nur noch drei Hauptschritte
  1. Ankommen
  2. Begegnen
  3. Aufbrechen
Bei der Frage Gottesdienst habe ich mich immer gefragt: wer dient wen? Ich diene Gott oder dient Gott mir? Hoffentlich sowohl als auch.
Sechs Bausteine für unsere Gottesdienste

1. Eine Kultur der Gastfreundschaft ist gewollt

Wer Menschen einlädt, behandelt sie auch als Gäste. Sie werden begrüßt und verabschiedet, Getränke, Essen und Gesprächspartner sind da. Es ist alles darauf ausgerichtet, dass Gäste sich wohlfühlen. Niemand muss alleine herumstehen, in jedem Gast wird Christus geehrt.

Hebräer 13,1-2 – Die Bruderliebe soll bleiben! Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.

2. Sprachfähigkeit des Glaubens wird unterstützt

Wir als Gemeinde Gottes können in ihren Worten und auf eine gemäße Weise sagen, was der Grund unserer Hoffnung ist .

1 Petrus 3,15 15 und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,

Wir verstehen auch nonverbale Dienste (Organisation, Technik, Esse, Werbung, etc) als Teil einer Kette, durch die Menschen die Chance bekommen, dem Evangelium zu begegnen. Gute und schwierige Erfahrungen des Glaubens im Alltag werden häufig und gerne erzählt.

3. Einladung zum Glauben ist prägend

Die Gemeinde will Menschen auf möglichst vielfältige Weise zu einer gelingenden Gottesbeziehung helfen. Sie setzt Fantasie und Kreativität ein, um die Gute Nachrichten so zu kommunizieren, dass sie ebenso zugänglich wie verstehbar ist und zum Glauben führen kann.

1 Kor 9,19-23 Denn wiewohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um ihrer desto mehr zu gewinnen. 20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, auf daß ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz (obschon ich nicht unter dem Gesetz bin), damit ich die unter dem Gesetz gewinne; 21 denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz (wiewohl ich nicht ohne göttliches Gesetz lebe, sondern in dem Gesetz Christi), damit ich die gewinne, welche ohne Gesetz sind. 22 Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; ich bin allen alles geworden, damit ich allenthalben etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

Jeder Generation muss und soll ihre eigene Form der Anbetung entdecken! Lobpreis!!

4. Ehrenamtliche Mitarbeit ist selbstverständlich

Menschen bekommen die Chance, sich ihren Gaben und ihrer Lebenssituation entsprechend einzubringen.

1 Petrus 4,10 -11 Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so rede er es als Gottes Wort; wenn jemand dient, so tue er es als aus dem Vermögen, das Gott darreicht, auf daß in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, welchem die Herrlichkeit und die Gewalt gehört von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Die Leitung der Gemeinde versteht sich als Trainer der Ehreamtlichen. Sie setzten ihre Zeit und ihre Kompetenz dafür ein, andere eine erfüllend Mitarbeit zu ermöglichen.


5. Beziehungen werden gelebt und gefördert.

Menschen werden wahrgenommen, angenommen und begleitet, es gibt viele Feste und Feiern. Freude und Leid werden geteilt, man kann Freundschaften schließen und durch Gemeinschaft heimisch werden.

Römer 12,9 -18 Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasset das Böse, hanget dem Guten an! 10 In der Bruderliebe seid gegeneinander herzlich, in der Ehrerbietung komme einer dem andern zuvor! 11 Im Fleiß lasset nicht nach, seid brennend im Geist, dienet dem Herrn! 12 Seid fröhlich in Hoffnung, in Trübsal haltet stand, seid beharrlich im Gebet! 13 Nehmet Anteil an den Nöten der Heiligen, befleißiget euch der Gastfreundschaft! 14 Segnet die euch verfolgen, segnet und fluchet nicht! 15 Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden! 16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug! 17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem! Befleißiget euch dessen, was in aller Menschen Augen edel ist! 18 Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Friede

Es ist allen bewusst: Menschen werden durch gute Gottesdienste angezogen, ABER sie werden erst durch gelingende Beziehungen in der Gemeinde heimisch.

Mann kann nie genug feiern!!!

6. Seelsorge, Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung gehören zum Evangelium

Zuhören und Begleiten, Hilfe und Unterstützung, Wachheit und Widerspruch sind nur verschiedene Facetten des einen Evangeliums. Fragen von Frieden und Schöpfungsverantwortung von gelingenden Beziehungen und gerechter Gesellschaft kommen regelmäßig und zentral auf die Tagesordnung.

Gal 6,10 So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an jedermann Gutes tun, allermeist an den Glaubensgenossen.

Hier kannst du die Predigt hören



Abends habe ich auch gepredigt dieses Mal aber in Vaale über 1 Korinther 12 und die geistlichen Gaben.

Hier kannst du die Predigt über 1 Kor 12 hören