Sonntag, 21. Juni 2015
21. Juni - Open Air Gottesdienst in Buntekuh - Lübeck
Wir als Arche Lübeck freuen uns sehr hier zu sein.
Wir sind eine evangelische Freikirche seit 1918 hier in Lübeck
und seit 2009 hier in Buntekuh
Jeden Sonntag um 10.30 feiern wir Gottesdienst in der Rademacher 14b
Die Arche kennen wir aus der Bibel – ein Schiff gebaut von Noah und dann kam die Sintflut
Bei uns Christen weist Noah auf Jesu, da auch er zur Umkehr rief und Erlösung anbietet.
Auch die Arche selbst symbolisiert vieles – denn die Arche ist auch einen Ort der Sicherheit und Zuflucht – mitten in den Krisen des Alltags
Die von Noah gesendete Taube ist auch einen Symbol für den Heiligen Geist - der Versöhnung ermöglicht.
Die Bibel nennt Noah „Verkünder der Gerechtigkeit“ (2Petr 2,5).
Sogar im Koran wird Noah als Gottesgesandter erwähnt.
Noah wurde geschickt als „eindringlicher Warner“ um die Menschen zu bewegen, sich dem einen Gott zuzuwenden (Sure 11,25; vgl. Sure 17 und 26; Text Koran).
An der Sintfluterzählung wird im Koran gezeigt, dass der Glaube über das Heil entscheidet und die Getreuen gerettet werden.
Warum kamen Menschen damals zu Jesu?
Zur Zeit Jesu machten sich viele Menschen zu ihm auf.
Schauen wir uns ihre Anliegen an, so erkennen sehr schnell, es waren fast immer irdische Probleme:
Viele Menschen wollten gesund werden (Luk 17,13).
in Mann erwartet, dass Jesus bei seinem Erbstreit einschreitet (Mt 12,13-14).
Die Pharisäer wollten wissen, ob sie dem Kaiser Zins zahlen sollten (Mt 22,17).
die Pharisäer und Schriftgelehrten forderten ein Zeichen bzw. Wunder (Mt 12,38).
Frau kam zu Jesus, um die Tochter von einem bösen Geist zu befreien (Mt 15,22).
Jesus wurde gebeten ein Mädchen von den Tod aufzuerwecken (Luk 8,41+54).
Menschen fragten Jesus, wie man in den Himmel kommt.
Nur einige Menschen damals stellt die Frage nach der Ewigkeit.
Eines Tages kam ein reicher junger Mann zu Jesus mit der Frage: „Guter Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“ (Luk 18,18).
Dann gab es auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus wurden sie darauf hingewiesen und sie griffen zu.
Zachäus wollte Jesus nur aus lauter Neugier sehen, aber er fand den Himmel. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte nach der Begegnung fest: „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren“ (Luk 19,9).
Die Frau am Jakobsbrunnen wollte nur Wasser schöpfen, sie traf auf Jesus und gewann das ewige Leben, den Himmel.
Diese Leute hatten beim Frühstück nie daran gedacht, dass dies der Tag sein wird, an dem sie den Himmel finden werden. So kann es auch uns heute ergehen.
Wie also findet man den Himmel?
Man wächst nicht über Jahre in das Himmelreich hinein. Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Man wird hineingeboren sagt die Bibel.
Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch uns heute möglich.
Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine erbringende Leistung gekoppelt.
Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Es bedarf dazu keiner
vorausgehender Studien oder noch zu erledigender guten Werke.
Das Himmelreich ist nicht nur etwas sehr Wichtiges für uns, sondern das
Allerwichtigste überhaupt; sonst hätte es Jesus nicht bei jedem Gespräch immer
wieder davon gesprochen.
Die Rettung durch Jesus
In der Bibel (Apostelgeschichte 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: „Jeder, der den Namen des Herrn [Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.“ Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments.
Als Paulus im Gefängnis wegen seines Glaubens ist, kommt es nach Mitternacht zu einem evangelistischen Gespräch mit dem Kerkermeister. Paulus bringt es auf den Punkt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du gerettet werden“ (Apg 17,31).
Diese Botschaft ist kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrt sich der brutale Gefängniswärter, der kurz zuvor Paulus ausgepeitscht hatte.
Was muss ich tun?
„Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“ (Mt 4,17).
„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“
(Hebr 3,15).
„Lasst euch erretten“ (Apg 2,40).
„Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du errettet werden!“ (Apg 16,31).
Das alles sind sehr eindringliche biblische Befehle.
Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur allzu konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte:
„Herr Jesus, ich habe heute gehört, dass wir nur durch dich in den Himmel
kommen können. Ich möchte einmal bei dir im Himmel sein. Errette mich darum vor
ewige Verdammnis, wo ich wegen all meiner Schuld hinkäme. In deiner grundlosen Liebe zu uns Menschen starbst du am Kreuz von Golgatha, um für die Sünden zu bezahlen. Da hast du auch schon an mich gedacht. Du siehst alle meine Schuld von Jugend an – alles, was mir im Augenblick vor Augen steht, aber auch all das, was ich längst vergessen habe. Ich bin vor dir wie ein aufgeschlagenes Buch. Mit meinem Leben kann ich so vor dir nicht bestehen. So bitte ich dich herzlich: Vergib mir alle meine Sünden und reinige mich gründlich.
Danke, dass du mich erhört hast. Ich vertraue deiner Zusage. Ziehe du jetzt in
mein Leben ein. Führe mich und leite mich auf dem Weg, den du mir zeigst. Hilf mir
nun, alles abzulegen, was vor dir nicht recht ist. Schenke mir neue Gewohnheiten, die unter deinem Segen stehen. Und gib mir ein gehorsames Herz, dass ich das tue,
was dein Wort sagt. Du sollst nun für immer mein Herr sein, und dir
möchte ich nachfolgen. Amen.“
Sonntag, 24. Mai 2015
24. Mai - International Pfingstengottesdienst in Lübeck
Gott hat heute Morgen schon einen Riesenjob getan. Er hat nämlich in seinem Wort gesagt, dass er schon bei jedem von uns die Haare gezählt hat. Zugegeben, bei den einen geht dies etwas schneller und bei den anderen dauert es etwas länger, aber merkst du es? Du bist Jesus extrem wichtig, er zählt sogar jedes Haar auf deinem Kopf, er interessiert sich für dich.
Du hängst ihm an den Lippen, wenn du dort sitzt.
Eine starke Überzeugung hat auch David gehabt, dass er sich aufgemacht hat um gegen Goliath in den Kampf zu ziehen, um Gottes Ehre zu verteidigen.
Es war eine starke Überzeugung die Josua in seinem Herzen hatte, als er durch den Jordan ging, um das verheißene Land einzunehmen.
Es ist eine starke Überzeugung von diesen vier Freunden, die ihren Freund nicht liegen gelassen haben, sondern ihn zu Jesus gebracht haben, weil sie gewusst haben, dass Jesus die beste Adresse ist.
Donnerstag, 12. Juni 2014
12 Juni – Alpha Vorbereitungstreffen im CZI
Im Herbst 2014 soll wieder im CZI einen Alpha-Kurs stattfinden und das ist echt toll. Letztes Jahr hatten wir wegen tiefGang keinen Alpha-Kurs gemacht.
Dieses Jahr wollen wir zwei Veränderungen einführen. Erstmals wollen wir ein Alpha-Barbecue (Party) als Auftaktveranstaltung haben.
Es sollen alkohol-frei Cocktails als Begrüßung angeboten. Danach kurze Infos wie Alpha abläuft. Dann wird an Tischen vor der Bühne gegessen.
Danach soll es 3 verschiedene Berichte (Zeugnisse will ich nicht sagen). Erstes von jemand der keinen Bezug zu Gemeinde hatte und sich dann durch Alpha bekehrt hat. Zweitens jemand der zum Freundeskreis der Gemeinde gehört und damit im Glauben gewachsen ist. Drittens jemand der keinen Bezug zu Gemeinde hatte und sich durch Alpha NICHT bekehrt hat, aber trotzdem Alpha sehr gut findet.
Dabei wollen wir folgende Fragen stellen
1. Wie war dein Leben vor Alpha
2. Was gefällt dir an Alpha
3. Welcher Unterschied macht Jesus jetzt in deinem Leben?
Dazwischen werden drei Lobpreisliedervorgetragen die wir auch während den nächsten Wochen gemeinsam singen werden. Dann gibt es Nachtisch und anschließend einen Mini Vortrag - Hat das Leben mehr zu bieten
Als Abschiedsgeschenk werden wir die Jesus Heft plus Einladungen zum Alpha verteilen.
Da bin ich gespannt wir das klappt.
Weiterhin werden wir einen Alpha Gottesdienst am Sonntag danach zusammen feiern, denn es gibt immer Menschen am Rande der Gemeinde die durch Alpha den Weg in der Gemeinde finden.
Unsere zwei große Veränderung ist es den Alpha Wochenende in der Gemeinde zu haben. Wir fahren also nicht weg, stattdessen werden wir Freitagabend einen Vortrag plus Essen haben, dann Samstag zwei weitere Vorträge plus einen bunten Abend. Sonntag werden wir dann den gesamten Gottesdienst übernehmen und damit auch die Gemeinde teilhaben lassen an Alpha. Wir werden einen Aufruf zur Bekehrung machen und auch Gebet anbieten für die Erfüllung des Heiligen Geistes.
Wir haben ein tolles Team für Alpha zusammenbekommen und jetzt habe ich hohe erwarten an diesen Kurs und viele Bekehrungen.
Sonntag, 2. März 2014
02 März – Predigt in Lauenburg
Nur noch 3-4x im Jahr predige ich der Christus Gemeinde Lauenburg. Die Gemeinde dort hat nur 12-15 Menschen im Gottesdienst, aber sie wollen unbedingt weitermachen.
Also heute habe ich Predigt „Das trügerisches Herz“ dort gehalten und gefilmt. Die gleiche Predigte hatte ich schon in Lübeck am 9. Februar gepredigt. Deshalb poste ich hier die Predigt nicht wieder.
Aber die Power Point habe ich ein bisschen verändert – also hier die PPT dafür.
Über Weihnachten hatte ich die guten 20 Bücherkisten in der Garage abgearbeitet. Dabei blieben 5 Kisten die ich gerne verteilen wollte in den Gemeinden wo ich predige. Heute fing ich damit an und ich habe nur noch 3 Bananenkarton nach Hause bringen können. Die Geschwister dort waren sehr dankbar für die Bücher.
Mich hat besonders beeindruckt, dass für fast jedes Buch ich eine Geschichte hatte. Also ich hatte fast alle Bücher gelesen und könnte noch sagen, was ich gut oder schlecht an dem Buch gefunden habe.
Montag, 10. Februar 2014
10 Feb – Treffen mit Esra – Gemeinde für Zwanzigern
Ein paar Mal im Jahr treffe ich mich mit deinem guten Freund Esra der Pastor in Stade ist. Wir treffen uns gewöhnlich bei Schweinske in Neugrabe, denn dass ist ungefähr für uns die Halbestrecke. Wir tauschen uns immer über Gemeinde, Familie, Ehe, Gesundheit und Wünsche bzw. Träume aus.
Heute sind wir bei dem Thema der Zwanzigjährigen hängen geblieben und wie schwer es uns als Gemeinden fällt die Altersgruppe zu erreichen bzw. zu behalten.
In den meisten Gemeinden die ich kenne fehlt diese Generation – leider. Für Städte wie Itzehoe oder Stade ist es doppeltschwer weil man weg gehen muss um zu studieren. Also die wenigen die in der Gemeinde bleiben wollen ziehen häufig in den Großstädte wo die Uni‘s und FH’s sind.
Aber das ist nicht der einzigen Grund dafür – die Zwanzigjährigen heute sind mit den Internet aufgewachsen und ich frage mich ob das Auswirkungen hat auf ihren Glaubensleben. Warum in den Gottesdienst wann man alles online anschauen kann. Es gibt viel Austausch auch online und damit kann man Konsumenten bleiben oder Verbindlichkeit.
Ist das wirklich der Fall bei den Zwanzigjährigen?
Oder sind unsere Gemeinde so langweilig für die Zwanzigjährigen, dass wir sie nicht halten können. Weder unsere Gottesdienste noch unsere Kleingruppe bietet dass was diese Generation sucht.
Ich habe noch keine konkrete Ideen wie eine gute Gemeinde für diese Generation aussehen könnte, dennoch möchte ich einige Zwanzigjährigen fragen wie eine Gemeinde aussehen könnte/sollte.
Ich unterrichte ständig diese Generation – also um die 100-250 verschiedenen Zwanzigjährigen die Woche, je nach Semester und Jahreszeit.
Vielleicht schenk Gott uns einen Schlüssel um auch diese Generation in Deutschland zu erreichen. Das wäre schön!!
Dienstag, 31. Dezember 2013
31. Dez – Silvestergottesdienst im CZI
Melina war ganz aufgeregt und seit fast 3 Monate hat sie für diesen Tag hin geprobt. Endlich stand sie auf der Bühne von CZI um Gitarre zu spielen und zu singen mit der Jugend-Band vom CZI. Wir haben sogar die Großeltern eingeladen und sie sind extra dafür gekommen und werden Silvester dann mit uns verbringen.
Mona war schon sehr lange mit ihrem Handy unzufrieden und ich versprach ihr mein Handy zu vererben sobald ich ein neues bekomme. Im Februar läuft meinem Handyvertrag ab und ich kann endlich von Base & E-Plus wechseln. Telefonieren ging (meistens) aber Internet mit E-plus ist echt doof, es sei denn man ist in der Großstadt.
Mein neuer Tarif ab Februar ist ohne Handy, so ich habe geschaut was ich kaufen sollte. Einen Galaxy S4 war mir noch zu teuer, also habe ich bei Amazon einen gebraucht S3 mit 32 MB interne Speicher und einen 12 Monate Garantie für 249 Euro gekauft. Dieses S3 Handy kam heute an und jetzt darf Mona mein altes haben und sie ist sehr glücklich.
Melina bat mich den Gottesdienst zu filmen und so habe ich mein neues Handy ausprobiert und gleich im HD gefilmt. Ich habe leider nur 30 Minuten filmen können und dann war die Batterie leer die sowieso nur 3/4 noch voll war. Also ich kann mit den Ergebnisse gut leben
Sonntag, 15. Juli 2012
15. Juli – Tag 6 in der Klinik
Heute Morgen war nun mein Augeninnendruck auf 2 gefallen und wahrscheinlich bekommen ich dann morgen Tropfen mit Kortison. Das aber kann erst die Frau Dr. Klemm entscheiden.
Also heute war schon wieder einen Tag des Wartens.
Ich hatte gehofft um 10.30 zu dem Gottesdienst im Raum der Stille zu gehen, aber leider gab es einige Entlassungen und ich kam erst um 11:15 mit meiner Visite überhaupt dran.
Um die Zeit zu vertrieben habe ich die ersten vier Folgen von den neuen Charlie Sheen Comedy „Anger Management“ angeschaut. Lustig. Danke Mike für diesen Tipp.
Es gab heute einige ganz nette Anrufe – meine Ex-Schwiegereltern (kann man das so sagen?) haben durchgeklingelt und es gab auch ein längere Telefonat mit jemand (sein Name soll nicht im Blog erwähnt werden) aus der Arche Lübeck.
Hinter unserem Gemeindehaus in Lübeck gibt es zwei weitere Häuser. Der Besitzer von einem Haus starb neulich und jetzt müssen wir überlegen und kalkulieren ob wir das Haus überhaupt kaufen und dann vermieten können oder nicht.
Mona und ich haben wieder einen netten Spaziergang im Park gemacht. Es ist für sie nicht einfach. Ich sitze hier den ganzen Tag nur herum und habe Langeweile. Sie darf arbeiten, Haushalt und Gemeindearbeit machen plus mich zusätzlich fast jeden Tag besuchen. Das ist mehr als genug.
Ein lieber alter Freund, Rudi war sowieso in Hamburg heute Abend und hat mich dann ab 20 Uhr besucht. Das war mein erster Besucher der nicht zu Familie gehörte.
Den ganzen Tag hatte mein Zimmer für mich alleine aber heute Abend um 23 Uhr habe ich einen Zimmerkameraden bekommen. Einen Allgemeinarzt aus der Nähe von Wismar. Im dem Flieger aus Paris gab es bei ihm einen Netzhautablösung und morgen früh wird operiert. Jetzt darf er die Nacht hier verbringen und auf morgen warten.
Sonntag, 29. Januar 2012
29. Jan - Christengemeinde Elim - Hamburg
Nach einem mehr als bombastischen Frühstück (absolut genial) im Hotel Arcotel Rubin in Hamburg fuhren Mona und ich zum 11:30 Gottesdienst in der Christengemeinde Elim.
Ich war vor gut 22 Jahren das erste Mal schon in der Gemeinde und immer wieder Mal da. Der Hauptpastor Matthias C. Wolff und ich waren im selben Jahrgang an das Theologische Seminar Beröa in Erzhausen.
Mona war von der ganzen Gottesdienst absolut begeistert. Die Musik war astrein, besonders der Bassist fand ich toll. Die Predigt von Jugendpastor Victor Akko zum Thema - „Du darfst leben - mit einer Berufung“ war sehr anschaulich und teilweise lustig.
Hier kannst du sogar die Predigt schon anschauen
Also besonders die Begrüßungsteam und die Gottesdienst Moderation gaben viele inspirierende Ideen.
Vielleicht werden wir irgendwann einen Abendgottesdienst mal aufsuchen.
Mittwoch, 21. Dezember 2011
21. Dez – Vorlesungsfreie Zeit
Endlich die Vorlesungen sind vorbei. Schon am Montag musste ich nicht nach Hamburg an der Fachhochschule fahren.
Dienstag und Mittwoch war ich allerdings bis 20 Uhr an der FH Heide beschäftigt um alles fertig zu machen.
Nun habe ich bis zum 9. Januar Vorlesungsfreie Zeit und darf in der Zeit 4-5 Klausuren erstellen und auch eine Klausur schon korrigieren.
Plus 6 Tage intensiv Training für einen Mitarbeiter bei der Holcim. Zwischendurch werde Mona und ich für 2,5 Tage nach Bremen und Bremenhaven abhauen um Zeit für uns zu haben.
Dazwischen habe ich noch drei verschiedene Gottesdienste (1x Vaale und 1x Lübeck) zuhalten und vorzubereiten.
Also bis auf den 2. Weihnachtstag wo wir zur 8. im Hause sein werden und ich Steaks kochen darf, habe ich die gesamt Zeit an jeden Tag etwas vor.
Also eine sehr ruhige Vorlesungsfreie Zeit wird es für mich nicht werden.
Sonntag, 2. Oktober 2011
02. Okt – Berlin + Blue Man Group
In Berlin wollten wir gerne eine charismatische Gottesdienst um 11 Uhr erleben aber viele Gemeinden hatten gerade ihre Herbstfreizeiten begonnen und die meisten anderen Gemeinde hatten immer noch um 10 Uhr Gottesdienst.Da wir aber früher wach geworden sind als geplant hatten, haben wir doch einen Gottesdienst um 10 Uhr geschafft und deshalb war wir in der Lukas Gemeinde vom Mülheimer Verband in der Kurfürstenstraße 133 wo ich vor 20 Jahren mein Sommer Praktikum gemacht habe.
Nachdem Gottesdienst fuhren wir auf dem Ku´damm und dort war ich total überrascht das Gedächtniskirche nicht zu finden – da sie wie einen Gebäude eingepackt war. Ich habe immer die Uhr im Europa-Center toll gefunden und auch Mona war beeindruckt.Danach trafen Mona und ich mit meinem alten Freund Daniel und Monika aus Kitzingen zum Mittagessen in Prezlauer Berg. Dank Facebook wusste Daniel, der auch ein langes Wochenende mit seine Frau machte, dass wir in Berlin waren und er hatte spontan gestern Abend mit mir Kontakt aufgenommen.
Daniel und Monika hatten 8 Jahre lang eine christliche psychologische Praxis von IGNIS in Berlin gehabt und oft habe ich bei den damals übernachtet.Die Stadtteil Prezlauer Berg.ist schon ultra cool und die Menschen die wir dort gesehen haben waren oft verrückt gekleidet. Diese Stadtteil wirkte wie einen Hochburg der Individualität.
Aber die Zeit drängte und wir fuhren zurück an der Spree für einen Bootsfahrt. Berlin von der Spree wirkt ganz anders und besonders die Regierungsviertel ist imponierend.
Endlich war aber wahre Grund für unsere Reise nacht Berlin – Mein Geburtstagsgeschenk an mich – Tickets für die Blue Man Group. Schon im Mai hatte im Fernsehen Werbung für den Blue Man Group gesehen und am gleichen Abend die Tickets bestellt gehabt.
Der Abend war einfach genial – ich liebe Percussion und die Licht Effekte plus Farbe dazu waren fast atemberaubend.
Wir saßen in der 4. Reihe direkt mittig vor der Bühne – also keine 5 Meter vor meine Nase fand alles statt. Deshalb haben wir extra einen Plastik Poncho tragen dürfen um unsere Kleider vor Farbe und Essensreste zu schützen.
Über 100 Minuten von rasante und abwechslungsreiche Musik, Humor, Reizüberflutung ohne dass über ein Wort von den drei Blue Men gesagt wurde – absolut Wahnsinn!
Sonntag, 24. Juli 2011
24. Juli – Hebsttag im Juli
Es ist schwer zu glauben, dass heute Mitte Juli ist, denn es fühlt sich sehr nach Herbst an. Es ist regnerisch, windig und mit einem Höchsttemperatur von nur 15 Grad recht kalt. Wir haben deshalb nach dem Gottesdienst den Kamin angemacht und einen sehr netten Raclette Essen gemacht. Danach spielten wir Phase 10 mit Kevin und seine Freundin Mille. Es was ein perfekter Herbsttag mitten im Juli.
Sonntag, 3. Juli 2011
03. Juli – Sommerfest in Lübeck
Gestern und heute Morgen hat es fast ohne Unterbrechung geregnet. Aber rechtzeitig zum Sommerfest hat es aufgehört. Danke Jesus.
Wir haben unsere Gemeindehaus schön geschmückt – innen wie auch draußen. Es wurde gegrillt und es gab Salate und Kuchen bis zum Abwinken.Für die Kindern gab es einen Schminktisch wo ihre Gesichter angemalt werden könnte und auch Dosenwerfen gab es. In einem anderen Raum wurden Blumentopfen angemalt und auch eine Blume wurde gleich darin angepflanzt.
Gut 20 Gästen waren zu unsere Sommerfest gekommen und die Stimmung war ganz toll. Es gab gute Gespräche und schöne Begegnungen.Eine neue Aktion „Cents 4 Children“ wurde auch vorgestellt mit selbst geschrieben Liedern und einen Zeugnis. Die Aktion sammelt das ganze Kleingeld was Zuhause herum liegt und sie spenden es dann an christliche Organisationen weiter die einen Schwerpunkt mit Kindern haben.
Vor dem Sommerfest gab es auch einen Gottesdienst. Diesen Monat beschäftigen wir uns als Arche Lübeck mit den Thema – Beziehungen.
Hier kannst du die Predigt auch hören.
I. Selbstwertgefühl
- Erkennen Gott hat dich gut gemacht - Psalm 139,13-16
- erlebe Gottes Erlösung durch Jesus!!
II. Geschicklichkeit in zwischenmenschlichen Beziehungen
- Einander annehmen
- Echte Offenheit
- Anerkennung und Freude
III. Umgang mit Kritik
- Kriterien für Kritik,
- 1. Ist es wahr? - eine Meinung ist nicht immer die Wahrheit
- 2. Ist es nützlich? - was bringt es weiter zu sagen
- 3. Sage ich es in der Liebe? - wie sage ich es dem andern
Sonntag, 1. Mai 2011
01. Mai – Predigt in Lauenburg
Heute habe ich wieder einen Kanzeltausch gemacht, dieses Mal mit der CG Lauenburg. Der Pastor, Dirk Seifert aus Lauenburg, hat in der Arche Lübeck gepredigt und ich habe dann in der Christus Gemeinde Lauenburg über Matthäus 7.
Hier kannst du die Predigt hören.Nach dem Gottesdienst waren dann Mona und ich alleine unterwegs in Lauenburg. Wir haben es genossen endlich wieder Zeit nur zur Zweit zu haben, nachdem wir immer von Teenagern in Dänemark umgeben waren.
Von der Schlossterrassen hatten wir einen genial Blick auf der ca. 300 Meter breiten Elbe und dann ging wir hinunter in der 800-jährigen Altstadt. Dort gab es Mittagessen an der Sonnenterrasse von dem Restaurant "Herzog Lauenburg"
Zum ersten Mal habe ich einen Schnitzel nach „Holsteinischer Art“ gehabt. Einen Spiegelei auf dem Schnitzel zu haben ist echt eine sehr gute Idee.
Sonntag, 17. April 2011
17. April - Sechs Bausteine für Gottesdienste
Heute morgen habe ich in der Arche Lübeck predigt über das Thema "Gottesdienst"
Die evangelische Kirche gliedert den Gottesdienst so:
- Eröffnung und Anrufung
- Verkündigung und Bekenntnis
- Abendmahl
- Sendung und Segen
- Ankommen
- Begegnen
- Aufbrechen
Sechs Bausteine für unsere Gottesdienste
1. Eine Kultur der Gastfreundschaft ist gewollt
Wer Menschen einlädt, behandelt sie auch als Gäste. Sie werden begrüßt und verabschiedet, Getränke, Essen und Gesprächspartner sind da. Es ist alles darauf ausgerichtet, dass Gäste sich wohlfühlen. Niemand muss alleine herumstehen, in jedem Gast wird Christus geehrt.
Hebräer 13,1-2 – Die Bruderliebe soll bleiben! Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.
2. Sprachfähigkeit des Glaubens wird unterstützt
Wir als Gemeinde Gottes können in ihren Worten und auf eine gemäße Weise sagen, was der Grund unserer Hoffnung ist .
1 Petrus 3,15 15 und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,
Wir verstehen auch nonverbale Dienste (Organisation, Technik, Esse, Werbung, etc) als Teil einer Kette, durch die Menschen die Chance bekommen, dem Evangelium zu begegnen. Gute und schwierige Erfahrungen des Glaubens im Alltag werden häufig und gerne erzählt.
3. Einladung zum Glauben ist prägend
Die Gemeinde will Menschen auf möglichst vielfältige Weise zu einer gelingenden Gottesbeziehung helfen. Sie setzt Fantasie und Kreativität ein, um die Gute Nachrichten so zu kommunizieren, dass sie ebenso zugänglich wie verstehbar ist und zum Glauben führen kann.
1 Kor 9,19-23 Denn wiewohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um ihrer desto mehr zu gewinnen. 20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, auf daß ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz (obschon ich nicht unter dem Gesetz bin), damit ich die unter dem Gesetz gewinne; 21 denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz (wiewohl ich nicht ohne göttliches Gesetz lebe, sondern in dem Gesetz Christi), damit ich die gewinne, welche ohne Gesetz sind. 22 Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; ich bin allen alles geworden, damit ich allenthalben etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.
Jeder Generation muss und soll ihre eigene Form der Anbetung entdecken! Lobpreis!!
4. Ehrenamtliche Mitarbeit ist selbstverständlich
Menschen bekommen die Chance, sich ihren Gaben und ihrer Lebenssituation entsprechend einzubringen.
1 Petrus 4,10 -11 Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so rede er es als Gottes Wort; wenn jemand dient, so tue er es als aus dem Vermögen, das Gott darreicht, auf daß in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, welchem die Herrlichkeit und die Gewalt gehört von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Die Leitung der Gemeinde versteht sich als Trainer der Ehreamtlichen. Sie setzten ihre Zeit und ihre Kompetenz dafür ein, andere eine erfüllend Mitarbeit zu ermöglichen.
5. Beziehungen werden gelebt und gefördert.
Menschen werden wahrgenommen, angenommen und begleitet, es gibt viele Feste und Feiern. Freude und Leid werden geteilt, man kann Freundschaften schließen und durch Gemeinschaft heimisch werden.
Römer 12,9 -18 Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasset das Böse, hanget dem Guten an! 10 In der Bruderliebe seid gegeneinander herzlich, in der Ehrerbietung komme einer dem andern zuvor! 11 Im Fleiß lasset nicht nach, seid brennend im Geist, dienet dem Herrn! 12 Seid fröhlich in Hoffnung, in Trübsal haltet stand, seid beharrlich im Gebet! 13 Nehmet Anteil an den Nöten der Heiligen, befleißiget euch der Gastfreundschaft! 14 Segnet die euch verfolgen, segnet und fluchet nicht! 15 Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden! 16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug! 17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem! Befleißiget euch dessen, was in aller Menschen Augen edel ist! 18 Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Friede
Es ist allen bewusst: Menschen werden durch gute Gottesdienste angezogen, ABER sie werden erst durch gelingende Beziehungen in der Gemeinde heimisch.
Mann kann nie genug feiern!!!
6. Seelsorge, Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung gehören zum Evangelium
Zuhören und Begleiten, Hilfe und Unterstützung, Wachheit und Widerspruch sind nur verschiedene Facetten des einen Evangeliums. Fragen von Frieden und Schöpfungsverantwortung von gelingenden Beziehungen und gerechter Gesellschaft kommen regelmäßig und zentral auf die Tagesordnung.
Gal 6,10 So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an jedermann Gutes tun, allermeist an den Glaubensgenossen.
Hier kannst du die Predigt hören
Abends habe ich auch gepredigt dieses Mal aber in Vaale über 1 Korinther 12 und die geistlichen Gaben.
Hier kannst du die Predigt über 1 Kor 12 hören


