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Dienstag, 17. Juni 2014

17 Juni – tiefGang – Gaben des Heiligen Geistes

Heute Abend bei unserem tiefGang Vertiefungsgruppe haben wir über geistliche Gaben gesprochen. Also Grundlage diente die Liste von 15 Charismen

1. Die Gabe der Prophetie – Röm 12,6; 1. Kor 12,10+28+39
Prophetie ist die Gabe, Informationen und Erkenntnisse auszusprechen, die Gott in bestimmten Situationen durch seinen Geist offenbart hat.

2. Die Gabe der Diakonie und Hilfeleistung - Röm 12,7; 1.Kor 12 , 28
Diakonie und Hilfeleistung ist die Gabe unterstützend und helfend einzelnen Menschen, Gemeinden und Gemeindeeinrichtungen im Namen Jesu Christi zu dienen.

3. Die Gabe der Lehre - Röm 12,7; 1.Kor 12,28+29
Lehre ist die Gabe, geistliche Erkenntnisse und Inhalte treffend verständlich zu machen und zu vermitteln, so dass Menschen lernen und in ihrem Leben im Sinne Jesu geformt werden.

4. Die Gabe der Leitung - Röm 12,8; 1.Kor 12,28
Leitung ist die Gabe, Menschen und Organisationen im Namen Jesu und in der Kraft des Geistes zu führen und zu verwalten.

5. Die Gabe der Seelsorge - Röm 12,8
Seelsorge ist die Gabe, durch Trost, Ermahnung, Ermutigung und Nähe Menschen Lebenshilfe im Namen Jesu Christi zu geben.

6. Die Gabe des Teilens - Röm 12,8
Teilen ist die Gabe, Eigentum, Begabungen und Ressourcen im Namen Jesu Christi mit anderen zu teilen.

7. Die Gabe der Barmherzigkeit - Röm 12,8
Barmherzigkeit ist die Gabe, mit anderen Menschen im Namen Jesu Christi mitzufühlen und sich ihnen zuzuwenden.

8. Die Gabe des Wortes der Weisheit - 1.Kor 12,8
Das Wort der Weisheit ist die Gabe in bestimmten Lebenssituationen aus der durch den Geist Gottes bewirkten Einsicht ein lösendes und wegweisendes Wort im Namen Jesu Christi zu sagen.

9.Die Gabe des Wortes der Erkenntnis - 1.Kor.12,8
Das Wort der Erkenntnis ist die Gabe, vom Geist Gottes geschenktes Erkennen über Gott, Gottes Schöpfung und Gottes Wort sowie über den Menschen in konkrete Situationen hinein im Namen Jesu Christi auszusprechen.

10. Die Gabe des Glaubens - 1.Kor.12,9
Glauben ist die Gabe mit einem außergewöhnlichen Maß an Zuversicht das zu erkennen und für möglich zu halten, was Gott im Namen Jesu wirken will.

11. Die Gaben der Heilungen - 1.Kor 12,9+28+30
Heilungen sind die Gaben im Namen Jesu Christi und in der Kraft des Heiligen Geistes mit Menschen so zu beten, dass ihnen die heilende Zuwendung Gottes zuteil wird.

12. Die Gaben der Kraftwirkungen - 1.Kor 12,10+28+29
Kraftwirkungen sind die Gaben, im Namen Jesu Christi und in der Kraft des Heiligen Geistes außergewöhnliche, mächtige Taten hervorzubringen mit dem Ziel der Verherrlichung Gottes.

13. Die Gabe der Geisterunterscheidung - 1.Kor.12,10
Geisterunterscheidung ist die Gabe, im Namen Jesu Christi und durch die Offenbarung des Heiligen Geistes, in besonderer Klarheit zu erkennen, von welchem Geist ein Mensch inspiriert, motiviert und geprägt ist.

14. Die Gabe der Glossolalie – 1.Kor 12, 10+28+30
Glossolalie ist die Gabe in einer vom Geist Gottes geschenkten und nicht erlernten Sprache mit und vor Gott zu kommunizieren.

15. Die Gabe der Auslegung von Glossolalie - 1.Kor 12,10
Auslegung von Glossolalie ist die Gabe, die Inhalte einer geistgewirkten Sprachenrede durch die Offenbarung


Dann haben wir folgende Fragen gehabt und beantwortet:

  • Fehlen euch hier Gaben, die ihr beim Bibellesen oder im Gemeinde-Alltag entdeckt habt? 

Apostel
Die Gabe des Apostels ist die Fähigkeit, die Leitung von Gemeinden zu übernehmen, bzw. neue
Gemeinden zu gründen. Dies geschieht durch eine außerordentliche Vollmacht in geistlichen
Dingen, die von diesen Gemeinden akzeptiert und anerkannt wird.
1. Kor. 12,8 / 2. Kor. 12,12 / Eph. 3,1-9 / Eph. 4, 11

Evangelist
Die Gabe des Evangelisten ist die Fähigkeit, Nichtglaubenden das Evangelium wirksam zu
verkünden, so dass Männer und Frauen zu Jüngern von Jesus und zu verantwortlichen Gliedern
in der Gemeinde werden.
Apg. 8,5-6 / Apg. 8,26-40 / Apg. 14,21 / Apg. 21,8 / Eph. 4,11 / 2. Tim. 4,5

Gastfreundschaft
Die Gabe der Gastfreundschaft befähigt dazu, ein offenes Haus zu haben und Menschen, die
Nahrung und Unterkunft benötigen, herzlich aufzunehmen.
Apg. 16,15 / Röm. 12,9-13 / Röm. 16,23 / 1. Petr. 4,9 / Hebr. 13,1-3

Missionar
Die Gabe des Missionars befähigt dazu, in fremden Kulturbereichen in Verbindung mit anderen
geistlichen Gaben dienen zu können.
Apg. 8,4 / Apg. 13,2 / Apg. 22,21 / Röm. 10,15 / 1. Kor. 9,19-23

Verwaltung
Die Gabe der Verwaltung ist die Fähigkeit, die unmittelbaren und langfristigen Ziele für einen
Teilbereich der Gemeinde klar zu erkennen und nützliche Pläne zu entwerfen und auszuführen,
damit die Ziele erreicht werden.
Apg. 6,1-7 / 1. Kor. 12,28

Leidensbereitschaft
Die Gabe der Leidensbereitschaft ist die Fähigkeit, um des Glaubens willen Leiden bejahen zu
können. Der Glaube schreckt hier selbst vor der Stufe des Todes nicht zurück. Er zeichnet sich
durch ein fröhliches und siegreiches Verhalten aus, das Gott die Ehre gibt.
Apg. 7,54-60 / Apg. 8,1-4 / Apg. 12,1-5 / 1. Kor. 13,3

Gebet
Die Gabe des Gebets ist die Fähigkeit, über längere Zeiträume regelmäßig für bestimmte Dinge
zu beten. Die Antworten auf das Gebet sind viel konkreter und häufiger, als es durchschnittlich
von Christen erfahren wird.
Kol. 1,9-12 / 1. Tim. 2,1-2 / Jak. 5,14-16

Ehelosigkeit
Die Gabe der Ehelosigkeit ist die Fähigkeit, ledig zu bleiben und dabei nichts zu vermissen;
unverheiratet zu sein und dabei nicht übermäßig unter sexuellen Versuchungen zu leiden.
Matth. 19,10-12 / 1. Kor. 7,7-8

  • Könnt die Beispiele für die Gaben aus der Bibel und dem Gemeinde-Leben nennen.
  • Geht die einzelnen Gaben durch und überlegt, welche Gaben der Gottes Geist euch geschenkt hat. Seid dabei einfach mal mutig!
  • Überlegt welche „Indizien“ ihr für die Gaben in eurem Leben seht.
  • Wir sollten aussprechen wo wir unsere Gaben bis zum nächsten Treffen einsetzen werden. 

Persönlich möchte ich in den nächsten Wochen mehr die Gabe des Wortes der Weisheit durch den Heiligen Geist mehr ausüben. Ich bin gespannt wie Gott mir dazu Gelegenheiten schenkt.


Sonntag, 17. April 2011

17. April - Sechs Bausteine für Gottesdienste


Heute morgen habe ich in der Arche Lübeck predigt über das Thema "Gottesdienst"

Die evangelische Kirche gliedert den Gottesdienst so:

  1. Eröffnung und Anrufung
  2. Verkündigung und Bekenntnis
  3. Abendmahl
  4. Sendung und Segen
Ich lasse erst Mal das Abendmahl beiseite und dann gibt es für mich nur noch drei Hauptschritte
  1. Ankommen
  2. Begegnen
  3. Aufbrechen
Bei der Frage Gottesdienst habe ich mich immer gefragt: wer dient wen? Ich diene Gott oder dient Gott mir? Hoffentlich sowohl als auch.
Sechs Bausteine für unsere Gottesdienste

1. Eine Kultur der Gastfreundschaft ist gewollt

Wer Menschen einlädt, behandelt sie auch als Gäste. Sie werden begrüßt und verabschiedet, Getränke, Essen und Gesprächspartner sind da. Es ist alles darauf ausgerichtet, dass Gäste sich wohlfühlen. Niemand muss alleine herumstehen, in jedem Gast wird Christus geehrt.

Hebräer 13,1-2 – Die Bruderliebe soll bleiben! Gastfrei zu sein vergesset nicht; denn dadurch haben etliche ohne ihr Wissen Engel beherbergt.

2. Sprachfähigkeit des Glaubens wird unterstützt

Wir als Gemeinde Gottes können in ihren Worten und auf eine gemäße Weise sagen, was der Grund unserer Hoffnung ist .

1 Petrus 3,15 15 und seid allezeit bereit zur Verantwortung gegen jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,

Wir verstehen auch nonverbale Dienste (Organisation, Technik, Esse, Werbung, etc) als Teil einer Kette, durch die Menschen die Chance bekommen, dem Evangelium zu begegnen. Gute und schwierige Erfahrungen des Glaubens im Alltag werden häufig und gerne erzählt.

3. Einladung zum Glauben ist prägend

Die Gemeinde will Menschen auf möglichst vielfältige Weise zu einer gelingenden Gottesbeziehung helfen. Sie setzt Fantasie und Kreativität ein, um die Gute Nachrichten so zu kommunizieren, dass sie ebenso zugänglich wie verstehbar ist und zum Glauben führen kann.

1 Kor 9,19-23 Denn wiewohl ich frei bin von allen, habe ich mich doch allen zum Knecht gemacht, um ihrer desto mehr zu gewinnen. 20 Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, auf daß ich die Juden gewinne; denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich unter dem Gesetz (obschon ich nicht unter dem Gesetz bin), damit ich die unter dem Gesetz gewinne; 21 denen, die ohne Gesetz sind, bin ich geworden, als wäre ich ohne Gesetz (wiewohl ich nicht ohne göttliches Gesetz lebe, sondern in dem Gesetz Christi), damit ich die gewinne, welche ohne Gesetz sind. 22 Den Schwachen bin ich wie ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne; ich bin allen alles geworden, damit ich allenthalben etliche rette. 23 Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.

Jeder Generation muss und soll ihre eigene Form der Anbetung entdecken! Lobpreis!!

4. Ehrenamtliche Mitarbeit ist selbstverständlich

Menschen bekommen die Chance, sich ihren Gaben und ihrer Lebenssituation entsprechend einzubringen.

1 Petrus 4,10 -11 Dienet einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfachen Gnade Gottes: Wenn jemand redet, so rede er es als Gottes Wort; wenn jemand dient, so tue er es als aus dem Vermögen, das Gott darreicht, auf daß in allem Gott verherrlicht werde durch Jesus Christus, welchem die Herrlichkeit und die Gewalt gehört von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Die Leitung der Gemeinde versteht sich als Trainer der Ehreamtlichen. Sie setzten ihre Zeit und ihre Kompetenz dafür ein, andere eine erfüllend Mitarbeit zu ermöglichen.


5. Beziehungen werden gelebt und gefördert.

Menschen werden wahrgenommen, angenommen und begleitet, es gibt viele Feste und Feiern. Freude und Leid werden geteilt, man kann Freundschaften schließen und durch Gemeinschaft heimisch werden.

Römer 12,9 -18 Die Liebe sei ungeheuchelt! Hasset das Böse, hanget dem Guten an! 10 In der Bruderliebe seid gegeneinander herzlich, in der Ehrerbietung komme einer dem andern zuvor! 11 Im Fleiß lasset nicht nach, seid brennend im Geist, dienet dem Herrn! 12 Seid fröhlich in Hoffnung, in Trübsal haltet stand, seid beharrlich im Gebet! 13 Nehmet Anteil an den Nöten der Heiligen, befleißiget euch der Gastfreundschaft! 14 Segnet die euch verfolgen, segnet und fluchet nicht! 15 Freuet euch mit den Fröhlichen und weinet mit den Weinenden! 16 Seid gleichgesinnt gegeneinander; trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den Niedrigen; haltet euch nicht selbst für klug! 17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem! Befleißiget euch dessen, was in aller Menschen Augen edel ist! 18 Ist es möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Friede

Es ist allen bewusst: Menschen werden durch gute Gottesdienste angezogen, ABER sie werden erst durch gelingende Beziehungen in der Gemeinde heimisch.

Mann kann nie genug feiern!!!

6. Seelsorge, Diakonie und gesellschaftliche Verantwortung gehören zum Evangelium

Zuhören und Begleiten, Hilfe und Unterstützung, Wachheit und Widerspruch sind nur verschiedene Facetten des einen Evangeliums. Fragen von Frieden und Schöpfungsverantwortung von gelingenden Beziehungen und gerechter Gesellschaft kommen regelmäßig und zentral auf die Tagesordnung.

Gal 6,10 So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an jedermann Gutes tun, allermeist an den Glaubensgenossen.

Hier kannst du die Predigt hören



Abends habe ich auch gepredigt dieses Mal aber in Vaale über 1 Korinther 12 und die geistlichen Gaben.

Hier kannst du die Predigt über 1 Kor 12 hören

Samstag, 31. Oktober 2009

31. Okt - Glaubensgrundkurse für kleine Gemeinde


Die kleinen Gemeinden des Nordwestbundes waren heute nach Lübeck eingeladen um über Glaubensgrundkurse nachzudenken und Impulse zu bekommen.

1. Welche Gaben müssen im Mitarbeiterteam vertreten sein?

A. Leitung/Organisation

B. Vorträge

  • Jemand, der freundliche, klar, humorvoll und prägnant sprechen und sicher vor Leuten stehen kann.
  • Alternative: Videos.
  • Alternative für kleine Gruppen: Buch Fragen an das Leben gemeinsam durcharbeiten.
C. Kleingruppenleiter
  •  Nicht lehren, sondern Gespräch leiten!!!
  •  In Kleingruppen gilt: Teilnehmer sollen eigene Gedanken und Erfahrungen austauschen. Jede Position ist erlaubt!
  •  -> KG-Leiter müssen geschult werden!
D. Gebet
  •  Gemeinde-Gebetskreis ansprechen.
  •  Einzelne, die zu Hause beten.
  •  Extra-Gebetsgruppe
E. Küche/Gastfreundschaft
  •  Tisch decken
  •  Getränke besorgen. Kaffee/Tee kochen
  •  Einfache(!!!) Gerichte vorbereiten
  •  Abwaschen/Aufräumen
2. Werbung
  •  Flyer!
  •  Persönliche Kontakte!!!
  •  Presse
  •  Website
3. Was müssen wir noch bedenken?
  • A. Vision für evangelistischen Kurs im Mitarbeiterteam und in der Gemeinde fördern.
  • B. Entscheidungspunkte anbieten
  • C. Vorlauf: mind. ¾ - 1 Jahr für Vorbereitung und vor allem Werbung/Einladen.
  • D. Räume
    •  Essen
    •  Referat
    •  Kleingruppe
  • E. Hingabe: Gemeindeleitung & Mitarbeiter