Posts mit dem Label Kleingruppen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kleingruppen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. Januar 2012

21. Jan - Leiterschaftsseminar im CZI


Dieses Jahr haben wir im Christuszentrum Itzehoe wieder einen Leiterschaftsseminar gehabt also eine kleine Willow Creek Seminar auf DVD.

Es fing schon Donnerstagabend mit einem Vortrag auf DVD von Larry Crabb an. Eigentlich hatte er schon im Januar 2010 diesen Vortrag in Karlsruhe gehalten.

Dabei habe ich folgendes am Donnerstag mitgenommen: Leere → Durst → Zerbrochenheit → Erkennen Gottes Liebe → Dankbarkeit → Veränderung → Authentisch sein → Gemeinschaft → Anbetung

Freitag Abend gab es einen sehr guten Vortrag von John Ortberg über unser Schattenmission an Hand des Buches Esther.

John Ortberg geht in seiner Abschlussspredigt beim Willow Kongress in Karlruhe der Frage nach: “Was ist die größte Furcht eines Leiters?” und nennt dabei einen ganz zentralen Punkt: Wenn man nicht bewusst seine Mission herausfindet und verfolgt, die einem aufgetragen ist, dann verfolgt man unbewusst eine Schattenmission. Um das zu erkennen braucht man Menschen um einen herum, die den Mut haben einen ehrlich darauf hinzuweisen.

Im Fall von König Esther war das Mordechai, der den Mut hatte, sie auf ihre wahre Mission hinzuweisen: Nicht schön sein für den König, sondern das eigene Leben zu riskieren, um das jüdische Volk vor der bevorstehenden Vernichtung zu retten.

Ortberg stellen drei Fragen zum Nachdenken?

  • Was ist deine Schattenmission? Sie ist meist eng verbunden mit unsere Leidenschaft aber eben ohne Jesus

  • Was ist die Schattenmission deiner Gemeinde? Vielleicht eine erfolgreiche Gemeinde für erfolgreiche Menschen zu sein?

  • Wer ist Mordechai in deinem Leben? Wer liebt dich so sehr, dass er dich wirklich in deinem Leben herausfordert?
Heute morgen gab es wieder einen Vortrag von John Ortberg. Dieses Mal war das Thema – In die Tiefe wachsen. Dabei war und ist die große Frage – wie gut ist meine Gemeinde damit die Menschen zu wahre Nachfolger von Jesus zu verhelfen.

Am Nachmittag hat dann Bill Hybels als Abschluss den Vortrag gehalten – Leiten in Zeiten der Veränderung. Er ist eine geniale Leiter und er zeigt ehrlich wie er auch mit seine Krisen und persönlich leere umgeht. Es ging auch um Auftanken, damit wir nicht geistlich leer laufen.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr und auch auf die gute Gesprächen in den Kleingruppen.

Montag, 24. Oktober 2011

24. Okt – Isreal Grundkurs Abende


Im CZI haben wir einen Isreal Kurs angefangen der aus 7 Einheiten besteht. Jeden Montagabend haben wir ca. 35 Menschen die zusammen kommen und gemeinsam in der Bibel forschen.

„Warum Israel?“ – diese Frage bewegt bewusst oder unbewusst viele Menschen, ganz besonders auch viele Christen. Warum kommt Israel und dem jüdischen Volk so eine zentrale Bedeutung in der Bibel zu? Einerseits.

Aber haben – andererseits – Israel und das jüdische Volk in der neutestamentlichen Zeit noch eine geistliche oder heilsgeschichtliche Bedeutung? Ist das heutige jüdische Volk noch mit dem jüdischen Volk gleichzusetzen, von dem die Bibel spricht?

Handelt es sich bei der Rückkehr der Juden in das Land ihrer Väter und der Wiederherstellung des jüdischen Staates um Erfüllung biblischer Prophetie? Und wenn ja, was heißt das für uns Christen? Heute? In der Endzeit? 

Es sind solche und viele damit verbundene Fragen, auf die dieser „Israel-Grundkurs“ versucht, ganz grundsätzliche erste Antworten zu vermitteln. Basierend auf dem – inzwischen in über 20 Sprachen übersetzten – Buch des holländischen Theologen, Bestsellerautors und Präsidenten von „Christians for Israel International“ Pfr. Willem Glashouwer „Warum immer wieder Israel?“, wurde dieser Grundkurs für Christen entwickelt, welche die Bibel als Wort Gottes ernst nehmen, aber gleichzeitig bezüglich Israel eine Menge unbeantworteter Fragen haben. 

In Kanada und in Holland kam dieser Kurs jeweils viele tausend Male zum Einsatz und wurde – gemäß Auswertung der Rückantwortbögen – von der überwältigenden Mehrheit der Teilnehmer als sehr hilfreich empfunden. Christen aus den unterschiedlichsten konfessionellen und gesellschaftlichen Hintergründen haben davon profitiert.

Die einführenden DVD-Kurzfilme erweisen sich als anregende und herausfordernde „Türöffner“ zur Diskussion und zur eigenen Meinungsbildung. Das Konzept der Anwendung dieses Kurses in Kleingruppen ermöglicht einen angeregten Austausch über diese Fragen mit anderen Christen, die ähnliche Fragen haben – unter der hilfreichen Anleitung eines Moderators.

Es gibt auch einen Heft das die Möglichkeit bietet, eigene Notizen zu machen, so dass am Ende des Kurses ein persönliches Nachschlagewerk zu diesem Themenbereich entsteht.

Sonntag, 22. Mai 2011

22. Mai - Predigt über Kleingruppen


Die Predigt heute morgen in der Arche Lübeck war praktisch Teil 2 über Kleingruppen.

Rick Warren sagte „Gemeinde, die größer werden will, muss zugleich immer kleiner werden.“

Unsere Vision von Kleingruppenarbeit ist:

Wir wollen uns als Gemeinde verstärkt dafür einsetzen, dass Gemeinschaft mit anderen Christen unter dem Wort Gottes wieder zu etwas Natürlichem wird. Die Mitglieder unserer Gemeinde sollen in verschiedene Netzwerke eingebunden werden, um ihren Glauben biblisch zu leben. Sie sollen lernen, andere Menschen an ihrem Leben teilhaben zu lassen und sich für den Nächsten zu interessieren, aber wichtiger noch – Entdeckungen mit dem Wort Gottes zu machen, die sie anderen weitergeben können.

Die Kleingruppenarbeit drückt sich in den folgenden Punkten aus:

1. Hauskreise sind Grundbausteine in der Gemeindearbeit.
Wir wollen die Gemeindemitglieder dafür gewinnen, regelmäßige Gemeinschaft mit anderen Christen und Nichtchristen zu haben, um mit ihnen die Bibel neu oder erstmals zu entdecken, Gott kennen zu lernen, im Glauben zu wachsen, Jüngerschaft zu praktizieren oder Seelsorge zu geben und zu nehmen. Deshalb halten wir Hauskreise für einen wichtigen Grundbaustein in einer gesunden Gemeindearbeit. Dabei bilden Hauskreise keine eigenen Gemeinden, sondern stellen sich grundsätzlich dem Bau der Gesamtgemeinde zur Verfügung. Sie sind Gemeinde im Alltag, gelebter Gottesdienst. Hauskreise fördern das Wachstum der Gemeinde. „Sie fördern die Kompetenz der einzelnen Christen und ihr Zeugnis mitten in der „Welt“. Sie ermutigen zu einem „Christsein“ in der Ganzheit von Sonntag bis Alltag.“

2. Geistliches Zuhause
Hauskreise bieten jedem Gemeindeglied die Möglichkeit, innerhalb der Gesamtgemeinde eine Gruppe zu finden, in der vertrauensvolle Beziehungen im überschaubaren Rahmen aufgebaut werden können. Deshalb sollte der Hauskreis von „aufrichtiger Liebe, gegenseitiger Annahme und herzlicher Gemeinschaft geprägt sein“.

3. Ganzheitliches Leben
Im Hauskreis soll die Trennung vom Sonntags- und Alltagschristen aufgehoben werden. Wer zu einem Hauskreis gehört, entscheidet sich dafür ein ganzheitlicher Christ zu sein. Gefeierter und gelebter Gottesdienst bilden eine Einheit. „Persönliche Nöte werden mit den Anderen geteilt, Lasten gemeinsam getragen und ermutigende Erfahrungen ausgetauscht.“

4. Effektive Lerngruppe
In den Hauskreisen soll das Wort Gottes im Mittelpunkt stehen. Mit acht bis zwölf Personen lässt es sich wunderbar die Schrift erforschen. Intensiveres Lernen ist möglich. So können beispielsweise Predigten vertieft, biblische Bücher im Zusammenhang erforscht und größere heilsgeschichtliche Themen erörtert werden. Gleichzeitig bietet sich die gute Möglichkeit nicht nur Hörer des Wortes sondern auch Täter zu sein. Biblische Botschaft und die Erfahrung im Alltag bilden eine Einheit.

5. Heiligung durch Gemeinschaft
Die Anforderungen an Seelsorge und Beratung in unseren Gemeinden nehmen zu. Menschen geraten aus der Balance. Im Hauskreis bietet sich die Möglichkeit Menschen zu begleiten und auf natürliche Art und Weise zu unterstützen, zu ermutigen und zu ermahnen.

6. Geistliches Wachstum (Jüngerschaft)
Christen lernen im Hauskreis im Glauben zu wachsen und ihren Glauben zu verantworten. Sie können zur Reife kommen und sich im Alltag zu bewähren. Themen wie Gebet, Bibelstudium, Umgang mit Geld, christliches Zeugnis usw. können in einem angemessenen Rahmen besprochen und erlernt werden.

7. Evangelisation im Kleinen
Zum Hauskreistreffen lässt es sich leichter Freunde, Nachbarn und Verwandte einladen, die noch nicht an Christus glauben. Im Hauskreis lernen sie Christen in ihrem „natürlichen“ Umfeld kennen, können Fragen stellen und mit dem christlichen Leben vertraut werden. Hier kann Freundschaftsevangelisation vorbildlich praktiziert werden.

8. Hauskreise lassen sich vervielfältigen.
Hauskreise sind Einrichtungen auf Zeit mit dem Ziel der „Vermehrung“. Deshalb befürworten wir, dass jeder Hauskreisleiter einen „Azubi“ wählt, der einen nächsten Hauskreis leiten könnte. Jede Teilung (nicht Spaltung) ist nämlich ein Grund zum Feiern.

Hier kannst du die Predigt anhören

Sonntag, 8. Mai 2011

08. Mai - Predigt über Kleingruppen in Lübeck


Im Monat Mai beschäftigen wir uns als Arche Lübeck mit dem Thema Kleingruppen und in der Predigt heute habe ich dabei die vier Hauptschwerpunkt von jede Kleingruppe zu beschrieben.

Hier kannst du die Predigt von Lübeck auch hören

1. Gottes Wort – denn in jede Kleingruppe soll die Betrachtung vom Wort Gottes im Mittelpunkt stehen.

2. Gemeinschaft – wir haben Anteil am Leben aller Menschen in der Kleingruppe. Also das Leben wir geteilt

3. Gebet und Anbetung – Lobpreis darf praktiziert werden und es mit für und mit einander gebetet.

4. Gaben – in Kleingruppen dürfen gerne Gaben probiert werden, sie sind so einen Art Übungsplatz für Gaben.

Kleingruppen sind Orte persönlicher Begegnung – da haben Menschen Zeit füreinander und tragfähige Beziehungen können sich entwickeln. In Kleingruppen kann offen über Glaube und Zweifel gesprochen werden und Fähigkeiten werden entdeckt und ausprobiert. Ab und zu werden sogar Feste gefeiert und dabei kann man die Seele baumeln lassen.

Nun wir sollten bedenken, dass es verschiedene Arten von Kleingruppen gibt. Es gibt evangelistischen Kleingruppe wie beim Alphakurs sowie auch vertiefende Kleingruppen wie der klassischen Bibelstunden, aber auch Selbsthilfsgruppen für Christen wie „Endlich Leben“.

Kleingruppen umfassen in der Regel fünf bis zwölf Personen und werden wegen ihrer zwanglosen Atmosphäre und den Beziehungen, die entstehen können, geschätzt. Im Gegensatz zum Gottesdienst bietet der Hauskreis jedem Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit eigenen Beiträgen aktiv zu beteiligen, zu diskutieren und persönliche Fragen zu klären.

Hauskreise bieten auch die Möglichkeit, mehr über den christlichen Glauben kennenzulernen. Freunde und Bekannte werden eingeladen, um an Bibelarbeiten und Diskussionsrunden teilzunehmen. Auf diese Weise sollten die Hauskreise allmählich wachsen und sich teilen, sobald sie zu groß geworden sind.

Abends war ich auch in Vaale und habe dort über 1 Korither 14 gepredigt. Hier kannst die auch diesen Predigt aus Vaale hören.

Mittwoch, 9. September 2009

09. Sept - Alpha Abend # 1


Wow - heute Abend haben wir unsere ersten Alpha Abend im CZI gehabt. Insgesamt waren wir dann 42 Leute. 25 Gäste und 15 Mitarbeiter. Davon haben drei Menschen parallel für uns im Nebenraum gebetet. Drei andere kommen dazu nur um uns musikalisch zu dienen. Zwei Menschen machen nur die Küchen und Aufräumen. Die anderen 9 Mitarbeiter helfen und leiten die vier verschiedenen Kleingruppen für unsere 25 Gäste. Ich finde es glaublich toll - wie alle Menschen sich einbringen und dafür sorgen, dass Menschen von Jesus hören.


Der Alpha-Kurs ist eine angenehm Möglichkeit, sich mit dem christlichen Glauben auseinanderzusetzen. Er ist für Menschen unserer Zeit gedacht, fundiert und gleichzeitig locker und unkonventionell. Alpha ist offen, jeder kann teilnehmen.

Jedes Treffen beginnt mit einem Essen. Man kommt schnell ins Gespräch und lernt sich leicht kennen. Zuhören, diskutieren, neue Gedanken entdecken. Und fragen, was man will! Keine Frage ist zu schlicht, zu schwierig oder zu frech.

Alpha ist konfessionsübergreifend und wird von allen großen christlichen Kirchen und Glaubensgemeinschaften in über 135 Ländern unterstützt.

Die Inhalte beruhen auf einer Reihe von Themen, die die grundsätzlichen Fragen und Inhalte des christlichen Glaubens ansprechen. Dabei werden die Grundlagen thematisiert, die alle Christen gemeinsam haben. Der Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von 10 Wochen.

Alpha hat seinen Ursprung in einer Gemeinde aus London, der Holy-Trinity-Brompton, und wurde dort vor über 20 Jahren zum ersten Mal durchgeführt. Mittlerweile wurde der Kurs in viele verschiedene Sprachen übersetzt und wird tausendfach auf der ganzen Welt veranstaltet.

Gemeindeleiter aus aller Welt berichten von dem erstaunlichen Einfluss, den Alpha sowohl auf kirchenferne Menschen als auch auf Christen in Ihrer Region hatte.

Das kann ich nur bestätigen und ich bin gespannt was Gott bei diesem Alphakurs tun wird.