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Donnerstag, 2. August 2012

02. August – Römer 5 in Vaale

Endlich gab es wieder Hauskreis in Vaale – vor zwei Wochen wurde ich gerade aus dem Krankenhaus entlassen und deshalb fiel Hauskreis aus.

Wir haben in Römer 5 ab Vers 12 weitergemacht wo es beschrieben wird wie Adam den Tod brachte und Christus das Leben bringt.

12 Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.
13 Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden.
14 Dennoch waren alle Menschen von Adam bis zu Mose ebenfalls dem Tod verfallen, auch wenn sie nicht wie Adam bewusst gegen Gottes Willen handelten. Adams Schuld hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu Christus, der uns erlöst hat.
15 Freilich lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.
16 Man kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine Stufe stellen. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den Freispruch.
17 Hat aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm herrschen3.
18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben.
19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.
20 Das Gesetz aber kam später hinzu, um die Wirkung der Sünde zu vergrößern. Denn wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe.
21 Wo bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, dort herrscht jetzt Gottes Gnade. Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Samstag, 26. November 2011

26. Nov - Zehn Regeln des Menschseins


Ich habe vor Wochen folgendes gefunden und für gut gefunden um es dann hier auch zu veröffentlichen.

Hier sind zehn sehr weise Regeln der Menschheit, die als Denkanstoß dienen soll.

Regel Nr. 1: Jeder Mensch erhält einen Körper
Zu Beginn des Lebens erhält jeder Mensch einen Körper. Auf die Auswahl dieses Körpers haben Sie keinerlei Einfluss. Sie können Ihren Körper mögen oder nicht mögen – Sie werden ihn in jedem Fall für die Dauer Ihres Lebens behalten. Diese Körper wird ihnen vielerlei Dinge ermöglichen, er ist deshalb sehr wertvoll.
Sie können ihn vernachlässigen und Sie können ihn gut pflegen. Je mehr Sie für Ihren Körper tun, desto mehr wird mit ihm möglich sein.

Regel 2: Sie werden Lektionen lernen
Von Beginn Ihrer Existenz an sind Sie in einem Vollzeit-Kurs der Schule des Lebens eingetragen. Sie bekommen jeden Tag erneut die Chance, in dieser Schule bestimmte Lektionen zu lernen. Die Lehrer und die Lernsituationen variieren ständig. Sie können die Lektionen gut finden oder nicht – was Sie zu lernen haben, entscheidet die Schule des Lebens.

Regel 3: Es gibt keine Fehler, sondern nur Lektionen
In der Schule des Lebens können Sie keine “Fehler” machen. Der Lebenskurs zielt auf Wachstum und Entwicklung ab und dieser Prozess wird vor allem durch Versuch und Irrtum vorangetrieben. Alles, was Sie tun, bringt Sie weiter, wenn Sie bereit sind, die Lektionen zu erkennen und anzunehmen. Es ist ratsam, nicht ständig “mehr vom Gleichen”, sondern besser verschiedene Strategien auszuprobieren.

Regel 4: Eine Lektion wird solange wiederholt, bis sie gelernt wird
Die Schule des Lebens setzt Ihnen eine Lektion so lange vor, bis Sie sie erlernen. Dafür wählt die Schule des Lebens unter Umständen vollkommen unterschiedliche Herausforderungen für Sie aus – aber die Lektion ist dieselbe, bis Sie sie beherrschen. Je mehr Sie sich gegen eine Lektion wehren, desto länger wird es dauern, sie zu erlernen. Deshalb ist es in der Regel besser, eine Lektion anzunehmen.

Regel Nr. 5: Das Lernen von Lektionen hört nie auf
Es gibt in der Schule des Lebens keinen Bereich, der ohne Lektionen ist und Ihre Teilnahme am Lebenskurs ist lebenslang. Alles im Leben dient dazu, dass Sie etwas lernen. So lange Sie lebendig sind, werden die Lektionen, die es für Sie zu erlernen gibt, nicht aufhören.

Regel Nr. 6: “Dort” ist nicht besser als “hier”
Leben findet immer “hier” statt. Häufig sieht jedoch ein “dort” besser aus als das “hier” und das Leben scheint dort einfacher zu sein als hier. Das ist eine Illusion. Jedes “dort” kann für Sie zwar zu einem “hier” werden, aber es wird dann ein weiteres “dort” wieder besser aussehen als das “hier”.

Regel 7: Andere Menschen sind Ihre Spiegel
Ihre Mitmenschen sind nichts als Spiegel Ihrer selbst. Was immer Sie an anderen Menschen wahrnehmen, hat etwas mit Ihnen zu tun und kann Ihnen dazu dienen, etwas über sich selbst zu lernen. Nutzen Sie diese Möglichkeit.

Regel Nr. 8: Was Sie aus Ihrem Leben machen, liegt bei Ihnen
Sie bekommen alles, was Sie für Ihr Leben brauchen – alle Ressourcen, Fähigkeiten u.ä. – bereits mitgeliefert. Es liegt allein an Ihnen, was Sie daraus machen. Ihr Leben kann und wird kein anderer für Sie leben. Deshalb sollten Sie Ihr Leben als Chance sehen und nutzen.

Regel Nr. 9: Alle Antworten liegen in Ihnen selbst
Alle Antworten auf Ihre Fragen liegen in Ihnen selbst. Sie müssen Sie nur finden. Sie können andere Menschen, die Umstände oder was auch immer befragen, aber die Antworten finden Sie letztlich immer nur in sich selbst. Es bedarf viel Mut, sich selbst die Fragen zu stellen, die einem auf der Seele brennen und es bedarf auch viel Mut, sich die Antworten anzuhören.

Regel Nr. 10: Sie werden alle diese Regeln vergessen haben
Die letzte Regel ist bitter: Wir haben all diese Regeln vergessen und müssen sie uns mühsam wieder selbst erarbeiten. Vielleicht helfen Ihnen ja diese Zeilen dabei.

Von Tania Konnerth

Freitag, 19. Februar 2010

19. Feb - Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Schon wieder eine nette Geschichte:

Thema - Gibt es ein Leben nach der Geburt?


Ein Zwillingspaar in der Gebärmutter unterhält sich.

"Glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"

"Ja, ich denke schon, dass es das gibt. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf dieses Leben nach der Geburt vorbereiten, vielleicht damit wir stark genug sind für das, was uns erwartet."

"Ach was! Ich glaube nicht, dass es das wirklich gibt. Wie soll denn das überhaupt aussehen, so ein 'Leben nach der Geburt'?"

"Na ja, das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und werden mit dem Mund essen?"

"So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee! Und überhaupt: wozu gibt's denn die Nabelschnur?"

"Doch das geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders!"

"Woher willst du das wissen? Es ist noch nie einer zurückgekommen von 'nach der Geburt'. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende, danach ist alles finster und vorbei."

"Auch wenn ich nicht genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen."

"Mutter? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?"

"Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie.Ohne sie können wir gar nicht sein."

"So ein Käse! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."

"Doch. Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt."

Quelle: Henri J.M. Nouwen