Posts mit dem Label Christus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Christus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 1. Oktober 2014

01 Okt – Geburtstag beim Alphakurs

Mein Geburtstag viel dieses Jahr irgendwie aus. Heute Morgen habe ich ganz normal bei Spiess-Urania in Christental unterrichtet. Dann an der Fachhochschule Westküste war Tag zweit von der neuen Semester und da die Hälfte meine Kollegen heute frei haben und die andere Hälfte andere Vorlesungszeiten hatte, dürfte ich alleine Mittagessen in der Mensa essen. Allerdings eine Kollegin hatte gestern mein Geschenk auf meinem Schreibtisch gelegt – Schokolade. Darüber habe ich mich echt gefreut!

Ich habe dann bis 17.30 Uhr unterrichtet bin nach direkt zum Christuszentrum Itzehoe gefahren um die Technik für den Alphakurs aufzubauen und einen Sound-Check zu machen. Der Highlight von meinem Geburt war das Lied „Schön, dass du geboren wurdest“ gesungen von alle 40 Teilnehmer bei Alpha.

Der Alpha Abend verlief ganz gut – die erste Frau hat eine Übergabe Gebet an Jesus gesprochen und ihr Leben unter der Herrschaft von Jesus Christus gestellt.

Abends dann hat mein Sohn Mike mich gratuliert und im gleichen Atmungszug gesagt, dass er Geld für seinen Führerschein braucht. Tolle Begrüßung. Dafür haben über 130 verschiedene Menschen mich über Facebook, WhatsApp und Co. gratuliert.

Jetzt bin ich 45 Jahre alt und habe noch gut 20 Jahre Arbeitsleben vor mir. Ich freue mich darauf!

Sonntag, 23. März 2014

23 März – Predigt in Itzehoe und Vaale

Morgens habe ich in der Gemeinde am Sandberg in Itzehoe über 1 Korinther 15




Christus ist auferstanden
1 Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet.
2 Ganz gewiss werdet ihr durch diese Botschaft gerettet werden, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht.
3 Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift.
4 Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tod auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist.
5 Er hat sich zuerst Petrus gezeigt und später allen zwölf Jüngern.
6 Dann haben ihn mehr als fünfhundert Brüder zur gleichen Zeit gesehen, von denen die meisten noch heute leben; einige sind inzwischen gestorben.
7 Später ist er Jakobus und schließlich allen Aposteln erschienen.
8 Zuletzt hat er sich auch mir gezeigt, der ich es am wenigsten verdient hatte.
9 Ich bin der unbedeutendste unter den Aposteln und eigentlich nicht wert, Apostel genannt zu werden; denn ich habe die Gemeinde Gottes verfolgt.
10 Alles, was ich bin, bin ich allein durch Gottes vergebende Gnade. Und seine Gnade hat er mir nicht vergeblich geschenkt. Ich habe mich mehr als alle anderen eingesetzt, aber das war nicht meine Leistung, sondern Gott selbst hat alles in seiner Gnade bewirkt.
11 Doch ganz gleich, ob die anderen Apostel oder ich: Wir alle haben diese eine rettende Botschaft verkündet, und dadurch seid ihr zum Glauben gekommen.

Auch wir werden auferstehen
12 Wenn wir nun gepredigt haben, dass Gott Christus von den Toten auferweckt hat, wie können da einige von euch behaupten: "Eine Auferstehung der Toten gibt es nicht!"
13 Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, dann kann ja auch Christus nicht auferstanden sein.
14 Wäre aber Christus nicht auferstanden, so hätte unsere ganze Predigt keinen Sinn, und euer Glaube hätte keine Grundlage.
15 Mit Recht könnte man uns dann vorwerfen, wir seien Lügner und keine Zeugen Gottes. Denn wir behaupten doch: Gott hat Christus auferweckt. Das kann ja gar nicht stimmen, wenn mit dem Tod alles aus ist!
16 Wie schon gesagt, wenn die Toten nicht auferstehen, dann ist auch Christus nicht auferstanden.
17 Wenn aber Christus nicht von den Toten auferweckt wurde, ist euer Glaube nichts als Selbstbetrug, und ihr seid auch von eurer Schuld nicht frei.
18 Ebenso wären auch alle verloren, die im Glauben an Christus gestorben sind.
19 Wenn der Glaube an Christus uns nur für dieses Leben Hoffnung gibt, sind wir die bedauernswertesten unter allen Menschen.
20 Tatsächlich aber ist Christus als Erster von den Toten auferstanden. So können wir sicher sein, dass auch die übrigen Toten auferweckt werden.
21 Der Tod ist durch die Schuld eines einzigen Menschen in die Welt gekommen. Ebenso kommt auch durch einen einzigen die Auferstehung.
22 Alle Menschen müssen sterben, weil sie Nachkommen Adams sind. Ebenso werden alle durch die Verbindung mit Christus zu neuem Leben auferweckt.
23 Die Auferstehung geht in einer bestimmten Reihenfolge vor sich: Als Erster ist Christus auferstanden. Wenn er kommt, werden alle auferstehen, die zu ihm gehören.
24 Danach kommt das Ende: Christus wird alles vernichten, was Gewalt und Macht für sich beansprucht, und wird Gott, seinem Vater, die Herrschaft über diese Welt übergeben.
25 Denn Christus wird so lange herrschen, bis er alle Feinde unterworfen hat.
26 Als letzten Feind wird er den Tod vernichten,
27 denn es heißt in der Heiligen Schrift: "Alles hat Gott ihm zu Füßen gelegt." Wenn nun Christus der Herr über alles ist, dann bedeutet dies natürlich nicht, dass er auch Herr über Gott ist, von dem ja alle Macht ausgeht.
28 Wenn aber zuletzt Christus der Herr über alles ist, dann wird er als der Sohn Gottes sich seinem Vater unterordnen, der ihm diesen Sieg geschenkt hat. So wird Gott der Herr sein, der durch alles und in allem wirkt.
29 Bei euch haben sich einige stellvertretend für Menschen taufen lassen, die schon gestorben sind. Welchen Sinn hätte das, wenn die Toten gar nicht auferstehen?
30 Und warum begeben wir uns immer wieder in Gefahr, wenn wir Gottes Botschaft weitergeben?
31 Tag für Tag riskiere ich mein Leben. So gewiss ihr zum Glauben gekommen seid, kann ich vor Jesus Christus, unserem Herrn, stolz auf euch sein.
32 Hätte ich mich wohl in Ephesus in Lebensgefahr begeben, wenn ich nicht an die Auferstehung glauben würde? Wenn die Toten nicht auferstehen, dann haben alle Recht, die sagen: "Lasst uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!"
33 Hütet euch vor solchen Sprüchen, denn: "Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!"
34 Kommt endlich zur Besinnung, und sündigt nicht länger. Denn zu eurer Schande muss ich feststellen, dass einige von euch Gott im Grunde noch gar nicht kennen.

Wie werden wir einmal auferstehen?
35 Vielleicht werdet ihr jetzt fragen: "Wie werden die Toten denn auferstehen? Was für einen Körper werden sie haben?"
36 Wisst ihr das denn immer noch nicht? Jedes Samenkorn, das gesät wird, muss vergehen, ehe neues Leben daraus wächst.
37 Und was wir säen, ist ja nicht schon die fertige Pflanze, sondern es sind nur Körner, sei es Weizen oder anderes Saatgut.
38 Aus jedem Samenkorn lässt Gott eine Pflanze wachsen, die so aussieht, wie er es gewollt hat, und diese Pflanzen sind alle ganz verschieden.
39 Unterscheiden sich nicht auch alle Lebewesen in ihrem Aussehen? Menschen sehen anders aus als Tiere, Vögel anders als Fische.
40 Die Sterne am Himmel sind ganz anders beschaffen als die Geschöpfe auf der Erde; doch jeder Stern und jedes Lebewesen ist auf seine Weise schön.
41 Die Sonne hat ihren eigenen Glanz, anders als das Leuchten des Mondes oder das Glitzern der Sterne. Selbst die Sterne unterscheiden sich in ihrer Helligkeit voneinander.
42 Genauso könnt ihr euch die Auferstehung der Toten vorstellen. Unser irdischer Körper ist wie ein Samenkorn, das einmal vergeht. Wenn er aber auferstehen wird, ist er unvergänglich.
43 Was begraben wird, ist unansehnlich und schwach, was aufersteht, ist herrlich und voller Kraft.
44 Begraben wird unser irdischer Körper; aber auferstehen werden wir mit einem Körper, der von unvergänglichem Leben erfüllt ist. Denn wie es einen sterblichen Körper gibt, so gibt es auch einen unsterblichen.
45 In der Heiligen Schrift heißt es ja, dass der erste Mensch, Adam, irdisches Leben in sich trug. Aber der letzte Adam war erfüllt vom Geist Gottes, der unvergängliches Leben schenkt.
46 Zuerst kommt der irdische Körper, und dann erst der unvergängliche - nicht umgekehrt.
47 Adam, den ersten Menschen, erschuf Gott aus Erde; aber der neue Mensch, Christus, kommt vom Himmel.
48 Als Nachkommen Adams haben wir jetzt alle einen irdischen Körper. Nach der Auferstehung werden wir dann wie Christus einen himmlischen Leib haben.
49 Jetzt gleichen wir alle dem ersten Menschen, der aus Erde gemacht wurde. Aber einmal werden wir Christus gleichen, der vom Himmel gekommen ist.

Der Tod ist besiegt
50 Eins steht fest, liebe Brüder und Schwestern: Menschen aus Fleisch und Blut können nicht in Gottes neue Welt kommen. Nichts Vergängliches wird in Gottes neuer Welt Platz haben.
51 Ich möchte euch aber ein Geheimnis anvertrauen: Wir werden nicht alle sterben, aber Gott wird uns alle verwandeln.
52 Das wird ganz plötzlich geschehen, von einem Augenblick zum anderen, wenn die Posaune das Ende ankündigt. Dann werden die Toten zum ewigen Leben auferweckt, und auch wir Lebenden werden verwandelt.
53 Denn das Vergängliche muss mit Unvergänglichkeit und das Sterbliche mit Unsterblichkeit überkleidet werden.
54 Wenn aber dieser vergängliche und sterbliche Körper unvergänglich und unsterblich geworden ist, dann erfüllt sich, was die Propheten vorausgesagt haben: "Das Leben hat den Tod überwunden!
55 Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo bleibt nun deine Macht?"
56 Der Tod hat Macht durch die Sünde, und die Sünde hat ihre Kraft durch das Gesetz.
57 Aber gelobt sei Gott, der uns den Sieg schenkt durch Jesus Christus, unseren Herrn!
58 Meine lieben Brüder und Schwestern, bleibt fest und unerschütterlich in eurem Glauben! Setzt euch mit aller Kraft für den Herrn ein, denn ihr wisst: Nichts ist vergeblich, was ihr für ihn tut.


Abends habe ich dann in Vaale über die Steinigung von Stephanus in Apostelgesichte 6 & 8





Die Wahl der sieben Diakone
1 In dieser Zeit wuchs die Gemeinde rasch. Dabei kam es zu Schwierigkeiten zwischen den Juden, die griechisch sprachen, und denen mit hebräischer Muttersprache. Die griechischen Juden beklagten sich darüber, dass ihre Witwen bei der täglichen Versorgung benachteiligt würden.
2 Deshalb riefen die zwölf Apostel die ganze Gemeinde zusammen. "Es ist nicht richtig", sagten sie, "dass wir Lebensmittel verteilen müssen, statt Gottes Botschaft zu verkünden.
3 Darum, liebe Brüder und Schwestern, sucht in der Gemeinde nach sieben Männern mit gutem Ruf, die ihr Leben ganz vom Heiligen Geist bestimmen lassen und wissen, was zu tun ist. Sie sollen diese Aufgabe übernehmen.
4 Wir selbst aber wollen nach wie vor alle Zeit dafür einsetzen, zu beten und Gottes Botschaft zu verkünden."
5 Mit diesem Vorschlag waren alle einverstanden. Zuerst wählten sie Stephanus, einen Mann mit festem Glauben und erfüllt mit dem Heiligen Geist; danach Philippus, Prochorus, Nikanor, Timon, Parmenas und Nikolaus von Antiochia; er war früher einmal zum jüdischen Glauben übergetreten.
6 Diese sieben Männer wurden vor die Apostel gestellt, die für sie beteten und ihnen segnend die Hände auflegten.
7 Die Botschaft Gottes aber wurde immer mehr Menschen verkündet. Vor allem in Jerusalem wuchs die Zahl der Gläubigen ständig. Unter ihnen waren viele jüdische Priester, die zum Glauben an Jesus gefunden hatten.

Stephanus vor Gericht
8 Stephanus vollbrachte öffentlich durch Gottes Gnade und Kraft große Zeichen und Wunder.
9 Eines Tages verwickelten ihn Anhänger einer jüdischen Gemeinde, die sich die "Freigelassenen" nannten, in ein Streitgespräch. Auch Leute aus Kyrene, Alexandria, Zilizien und der Provinz Asia beteiligten sich daran.
10 Aber keiner von ihnen hatte der Weisheit und dem Geist des Stephanus etwas entgegenzusetzen.
11 Deshalb hetzten sie ein paar Leute auf, die behaupten sollten: "Er hat Gott und Mose beleidigt. Wir haben es selbst gehört."
12 Dadurch gelang es ihnen, das Volk, seine führenden Männer und die Schriftgelehrten so aufzuwiegeln, dass sie über Stephanus herfielen und ihn vor den Hohen Rat schleppten.
13 Dort traten Zeugen gegen Stephanus auf, die man vorher bestochen hatte. "Dieser Mensch", so behaupteten sie, "zieht fortwährend den heiligen Tempel und das Gesetz Gottes in den Dreck.
14 Wir haben selbst gehört, dass er gesagt hat: 'Jesus von Nazareth wird den Tempel zerstören und die Ordnungen ändern, die Mose uns gegeben hat.'"
15 Die Mitglieder des Hohen Rates blickten gespannt auf Stephanus, und jedem fiel auf, dass sein Gesicht aussah wie das eines Engels.

Die Verteidigungsrede des Stephanus
1 Der Hohepriester fragte Stephanus: "Stimmt es, was die Männer hier von dir behaupten?"
2 Stephanus antwortete: "Hört mich an, liebe Brüder und Väter! Gott, dem alle Ehre zukommt, erschien unserem Vater Abraham in Mesopotamien, noch ehe Abraham nach Haran gezogen war.
3 Gott forderte ihn auf: 'Verlass deine Heimat und deine Verwandten, und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!'
4 So verließ Abraham das Land der Chaldäer und wohnte in Haran, bis sein Vater starb. Dann brachte Gott ihn hierher, wo ihr jetzt wohnt.
5 Zwar gab Gott ihm keinen Fußbreit eigenes Land, doch sagte er ihm zu, dass ihm und seinen Nachkommen alles Land gehören würde. Zu der Zeit aber hatte Abraham noch keine Kinder!
6 Gott sagte zu ihm: 'Deine Nachkommen werden in einem fremden Land heimatlos sein. Vierhundert Jahre wird man sie ausbeuten, und sie werden viel leiden müssen.'
7 Aber Gott versprach Abraham auch: 'Ich werde das Volk bestrafen, das euch so lange unterdrückt hat. Dann werden deine Nachkommen das fremde Land verlassen und mir hier dienen.'
8 Damals schloss Gott mit Abraham den Bund, dessen Zeichen die Beschneidung ist. Als später Isaak geboren wurde, beschnitt ihn sein Vater Abraham am achten Tag nach der Geburt. Auch Isaak und sein Sohn Jakob hielten an dieser Ordnung fest, ebenso Jakobs zwölf Söhne, unsere Stammväter.
9 Weil aber Jakobs Söhne auf ihren Bruder Josef neidisch waren, verkauften sie ihn als Sklaven nach Ägypten. Doch Gott verließ Josef nicht,
10 sondern half ihm jedes Mal, wenn er in Not geriet. Josef konnte die Gunst des ägyptischen Königs, des Pharaos, gewinnen. Wegen der ungewöhnlichen Weisheit, die Gott ihm gegeben hatte, wurde Josef vom Pharao schließlich zum Verwalter über ganz Ägypten und den Königshof eingesetzt.
11 Dann aber brach in Ägypten und Kanaan eine Hungersnot aus. Die Not war so groß, dass auch unsere Vorfahren nichts mehr zu essen hatten.
12 Als Jakob erfuhr, dass es in Ägypten noch Getreide gab, schickte er seine Söhne in dieses Land.
13 Bei ihrer zweiten Reise nach Ägypten gab sich Josef seinen Brüdern zu erkennen. Nun erfuhr der Pharao noch mehr über Josefs Familie.
14 Josef ließ seinen Vater Jakob und alle seine Verwandten nach Ägypten kommen, insgesamt fünfundsiebzig Menschen.
15 So kam Jakob nach Ägypten. Er und alle unsere Vorfahren lebten dort bis zu ihrem Tod.
16 Später wurden ihre Gebeine nach Sichem überführt und in dem Grab beigesetzt, das Abraham von den Nachkommen Hamors erworben hatte.
17 Dann kam die Zeit, in der Gott das Versprechen erfüllen wollte, das er Abraham gegeben hatte. Die Nachkommen Josefs und seiner Brüder waren in Ägypten zu einem großen Volk geworden.
18 Ein neuer Pharao kam an die Macht, der von Josef nichts mehr wusste.
19 Grausam und voller Hinterlist unterdrückte er unser Volk. Er zwang unsere Vorfahren, ihre neugeborenen Kinder auszusetzen, damit sie starben.
20 In dieser Zeit wurde Mose geboren; er war ein sehr schönes Kind. Drei Monate lang versteckten ihn seine Eltern in ihrem Haus.
21 Als er dann doch ausgesetzt werden musste, fand ihn die Tochter des Pharaos. Sie nahm ihn bei sich auf und erzog ihn wie ihren eigenen Sohn.
22 Mose wurde in allen Wissenschaften der Ägypter gründlich ausgebildet, und alles, was er sagte oder tat, brachte ihm hohes Ansehen.
23 Als Mose vierzig Jahre alt war, beschloss er, sich um seine Brüder, die Israeliten, zu kümmern.
24 Eines Tages musste er mit ansehen, wie ein Israelit von einem Ägypter misshandelt wurde. Ohne zu zögern, griff er ein und schlug den Ägypter tot.
25 Mose meinte, seine Landsleute müssten jetzt erkennen, dass Gott ihn zur Befreiung seines Volkes geschickt hatte. Doch sie erkannten es nicht.
26 Am nächsten Tag sah Mose, wie sich zwei Israeliten stritten. Er versuchte, den Streit zu schlichten, und sagte zu ihnen: 'Ihr gehört doch zu ein und demselben Volk, warum schlagt ihr euch?'
27 Aber der mit dem Streit angefangen hatte, stieß ihn zurück und schrie: 'Wer hat dich eigentlich zu unserem Herrn und Richter gemacht?
28 Willst du mich etwa auch umbringen, wie du gestern den Ägypter getötet hast?'
29 Mose erschrak über diese Worte. Er verließ Ägypten und floh nach Midian, wo er als Ausländer lebte. Dort bekam seine Frau zwei Söhne.
30 Vierzig Jahre vergingen. Da erschien ihm in der Wüste am Berg Sinai ein Engel im Feuer eines brennenden Dornbusches.
31 Mose sah die Flamme und wunderte sich über die seltsame Erscheinung. Als er aber näher herantrat, um genau hinzuschauen, hörte er die Stimme des Herrn:
32 'Ich bin der Gott deiner Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.' Mose zitterte vor Angst und wagte nicht hinzusehen.
33 Aber der Herr sprach weiter zu ihm: 'Zieh deine Sandalen aus; denn du stehst auf heiligem Boden.
34 Ich habe gesehen, wie mein Volk in Ägypten leiden muss, und sein Weinen und Klagen habe ich gehört. Nun bin ich gekommen, um es zu befreien. Geh deshalb zurück nach Ägypten!'
35 Gott sandte also gerade den Mann als Anführer und Befreier zu den Israeliten, den sie mit den Worten abgewiesen hatten: 'Wer hat dich zu unserem Herrn und Richter gemacht?' Ihn erwählte Gott durch den Engel im brennenden Dornbusch zu ihrem Befreier,
36 und Mose führte unser Volk aus Ägypten. Überall vollbrachte er Zeichen und Wunder: in Ägypten, am Roten Meer und während der vierzig Jahre in der Wüste.
37 Mose war es auch, der zum Volk Israel sagte: 'Einmal wird euch der Herr, euer Gott, einen Propheten wie mich senden, einen Mann aus eurem Volk.'
38 Dieser Mose wurde zum Vermittler zwischen unserem Volk und dem Engel, der ihm auf dem Berg Sinai das Gesetz Gottes gab. Mose sollte uns Gottes Weisungen übermitteln, die allen das Leben bringen.
39 Aber unsere Vorfahren wollten nicht auf ihn hören. Sie trauerten dem Leben in Ägypten nach und lehnten sich sogar gegen Mose auf, als er auf dem Berg Sinai war.
40 Von seinem Bruder Aaron verlangten sie: 'Mach uns Götzenfiguren. Wir wollen sie vor uns hertragen, damit sie uns führen. Mose hat uns zwar aus Ägypten herausgeführt. Aber jetzt weiß niemand von uns, was aus ihm geworden ist.'
41 Sie machten sich ein Stierkalb, das ihr Gott sein sollte. Als es fertig war, freuten sie sich über ihren Götzen und brachten ihm ihre Opfer.
42 Da wandte sich Gott von ihnen ab und überließ sie ihrem Schicksal. So kam es, dass sie zur Sonne, dem Mond und den Sternen beteten, wie es im Buch der Propheten steht: 'Ihr Israeliten, als ihr vierzig Jahre in der Wüste umhergezogen seid, habt ihr mir da Opfertiere und Schlachtopfer dargebracht?
43 Nein, ihr habt das Zelt des Götzen Moloch und den Stern des Götzen Räfan vor euch hergetragen. Diese Götter habt ihr euch selbst gemacht, um sie anzubeten. Deshalb werde ich euch in die Gefangenschaft führen, noch weit über Babylon hinaus.'
44 Während ihrer ganzen Wanderung durch die Wüste trugen unsere Vorfahren ein Zelt mit sich, das ihnen als Tempel diente. Gott selbst hatte ihnen befohlen, ein solches Zelt zu bauen, und zwar genau so, wie er es Mose gezeigt hatte.
45 Die folgende Generation übernahm das Zelt. Und als Josua später das Land eroberte, aus dem die heidnischen Völker von Gott vertrieben wurden, nahmen die Israeliten das Zelt mit in ihre neue Heimat. Dort blieb es noch bis zur Zeit des Königs David.
46 Diesem König wandte sich Gott immer wieder in Liebe zu. David war es auch, der den Gott Israels bat, ihm einen Tempel bauen zu dürfen.
47 Doch erst Salomo verwirklichte diesen Plan.
48 Aber der höchste Gott wohnt ohnehin nicht in Häusern, die ihm Menschen bauen. So sagt schon der Prophet Jesaja:
49 'Der Himmel ist mein Thron und die Erde mein Fußschemel. Und da wollt ihr mir, dem Herrn, ein Haus bauen? An welchem Ort soll ich mich denn niederlassen?
50 Ich habe doch Himmel und Erde geschaffen!'"
51 "Ihr seid wirklich unbelehrbar!", fuhr Stephanus fort. "Ihr habt eure Ohren für Gottes Botschaft verschlossen, und auch euer Herz gehört ihm nicht. Wie eure Vorfahren widersetzt ihr euch ständig dem Heiligen Geist.
52 Nennt mir einen einzigen Propheten, den eure Vorfahren nicht verfolgt haben. Sie haben alle umgebracht, die vom Kommen eures Retters sprachen. Ihr aber seid die Verräter und Mörder dieses Unschuldigen!
53 Gott hat euch durch seine Engel das Gesetz gegeben, aber ihr habt euch nie danach gerichtet."

Der Märtyrertod des Stephanus
54 Über diese Worte des Stephanus gerieten seine Zuhörer in maßlose Wut.
55 Stephanus aber blickte, erfüllt vom Heiligen Geist, zum Himmel auf und sah dort Gott in seiner Herrlichkeit und Jesus an seiner rechten Seite.
56 "Ich sehe den Himmel offen!", rief Stephanus, "und Jesus, den Menschensohn, auf dem Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes stehen!"
57 Jetzt schrien sie ihn nieder, hielten sich die Ohren zu, um seine Worte nicht länger hören zu müssen, und stürzten sich auf ihn.
58 Sie zerrten ihn aus der Stadt und steinigten ihn. Die Zeugen, die an der Steinigung beteiligt waren, legten ihre Obergewänder ab und gaben sie einem jungen Mann, der Saulus hieß.
59 Als sie Stephanus steinigten, betete er laut: "Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir!"
60 Er kniete nieder und rief: "Herr, vergib ihnen diese Schuld!" Mit diesen Worten starb er.

Sonntag, 2. März 2014

02 März – Predigt in Lauenburg

Nur noch 3-4x im Jahr predige ich der Christus Gemeinde Lauenburg. Die Gemeinde dort hat nur 12-15 Menschen im Gottesdienst, aber sie wollen unbedingt weitermachen.



Also heute habe ich Predigt „Das trügerisches Herz“ dort gehalten und gefilmt. Die gleiche Predigte hatte ich schon in Lübeck am 9. Februar gepredigt. Deshalb poste ich hier die Predigt nicht wieder.

Aber die Power Point habe ich ein bisschen verändert – also hier die PPT dafür.

Über Weihnachten hatte ich die guten 20 Bücherkisten in der Garage abgearbeitet. Dabei blieben 5 Kisten die ich gerne verteilen wollte in den Gemeinden wo ich predige. Heute fing ich damit an und ich habe nur noch 3 Bananenkarton nach Hause bringen können. Die Geschwister dort waren sehr dankbar für die Bücher.

Mich hat besonders beeindruckt, dass für fast jedes Buch ich eine Geschichte hatte. Also ich hatte fast alle Bücher gelesen und könnte noch sagen, was ich gut oder schlecht an dem Buch gefunden habe.

Donnerstag, 2. August 2012

02. August – Römer 5 in Vaale

Endlich gab es wieder Hauskreis in Vaale – vor zwei Wochen wurde ich gerade aus dem Krankenhaus entlassen und deshalb fiel Hauskreis aus.

Wir haben in Römer 5 ab Vers 12 weitergemacht wo es beschrieben wird wie Adam den Tod brachte und Christus das Leben bringt.

12 Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.
13 Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden.
14 Dennoch waren alle Menschen von Adam bis zu Mose ebenfalls dem Tod verfallen, auch wenn sie nicht wie Adam bewusst gegen Gottes Willen handelten. Adams Schuld hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu Christus, der uns erlöst hat.
15 Freilich lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.
16 Man kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine Stufe stellen. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den Freispruch.
17 Hat aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm herrschen3.
18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben.
19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.
20 Das Gesetz aber kam später hinzu, um die Wirkung der Sünde zu vergrößern. Denn wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe.
21 Wo bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, dort herrscht jetzt Gottes Gnade. Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Donnerstag, 24. Mai 2012

24. Mai - Offenbarung 22

Im Hauskreis vom Vaale haben wir nun endlich die Offenbarung heute beendet.

Damit hat uns Vers 2 beschäftigt

2 An beiden Ufern des Flusses, der neben der großen Straße der Stadt fließt, wachsen Bäume des Lebens. Sie tragen zwölfmal im Jahr Früchte, jeden Monat aufs Neue. Mit den Blättern dieser Bäume werden die Völker geheilt.

Denn wieso ist Heilung für die Völker nötig??
Warum gibt es Bäume des Lebens im Himmel und nur einen Baum des Lebens im Garten Eden?

Auch Vers 15 machte uns Probleme:

15 Draußen vor den Toren der Stadt müssen alle Feinde Gottes bleiben: alle, die sich mit Zauberei abgeben, die sexuell zügellos leben, die Mörder, alle, die anderen Göttern nachlaufen, die gerne lügen und betrügen.

Wir dachten alle Menschen die zu Christus nicht gehörten waren schon im Feuersee – warum sind sie nun vor den Toren?

Und schließlich war Vers 17 wichtig

Der Geist und die Braut sagen: "Komm!" Und wer das hört, soll auch rufen: "Komm!" Wer durstig ist, der soll kommen. Jedem, der es haben möchte, wird Gott das Wasser des Lebens schenken.

Ich fand es interessant, dass wir erst hören „Komm“ und dann dürfen wir andere Menschen auch „Komm“ zurufen. Also evangelistisch tätig sein und Menschen für Jesus gewinnen.

Donnerstag, 1. Juli 2010

01. Juli – Hauskreis über Römer 10


Da ich am Wochenende nicht gepredigt habe, kommt es mir wie eine kleine Ewigkeit seit dem ich etwas geistliches hier aufgeschrieben habe.

Heute Abend in Vaale habe ich über Römer 10 bzw Isreal und das Gesetz gesprochen

Zweck des Gesetzes

Gott gab den Juden im AT das Gesetz, um ihnen seinen Willen klarzumachen.

Somit konnten sie erkennen, was gut und böse ist.

Die Juden wollten durch das Gesetz vor Gott gerecht werden.

Doch Menschen aller Zeit müssen erkennen, daß das Gesetz vor Gott nicht gerecht machen kann.

Christus - die Erfüllung des Gesetzes


Jesus wurde unter das Gesetz getan, um es an unserer Stelle zu erfüllen und die freizukaufen, die unter dem Gesetz sind. Wir sind geheiligt durch Christi Opfer.

Röm. 10,4: Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht. scheint zunächst ein Widerspruch zu sein. Doch die beiden Verse drücken genau das Geheimnis aus.

Obwohl wir Christen noch genauso sündigen und Schuld auf uns laden, wird sie uns nicht mehr angerechnet. Wir werden nicht nach den Werken gerichtet.

Bedeutung bzw Aufgabe des Gesetzes für die Christen

1. Richtlinien für die Lebensgestaltung - Denn ich will aus Dankbarkeit für meine Errettung das tun, was Gott gefällt.

2. Korrektur - Er wird immer deutlicher seine eigene Schwachheit erkennen und daher auch immer stärker spüren, daß er von der Gnade Gottes abhängig ist.

3. ABER keine Bedeutung für Gerechtigkeit - Um vor Gott gerecht zu sein, braucht man die Gerechtigkeit eines andern. Wenn wir auf Gottes Gesetz unser Leben bauen, ist ein wichtiger Grundstein gelegt, doch ohne den Glauben ist es dennoch bedeutungslos!

1 Liebe Geschwister, ich wünsche von Herzen und flehe zu Gott, dass die Angehörigen meines Volkes gerettet werden.
2 Denn ich kann ihnen bezeugen, dass sie sich mit großem Eifer für Gott einsetzen. Doch was ihnen fehlt, ist die richtige Erkenntnis.
3 Sie begreifen nicht, worum es bei der Gerechtigkeit Gottes geht, und versuchen, durch ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott zu bestehen. Damit haben sie sich der Gerechtigkeit, die Gott ihnen schenken will, verweigert.
4 Denn mit Christus ist der Weg des Gesetzes zu Ende. Jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, für gerecht erklärt.
5 Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die auf dem Gesetz beruht, so: "Wer sich nach seinen Vorschriften gerichtet hat, gewinnt das Leben."

6 Aber die Gerechtigkeit, die auf dem Glauben beruht, sagt: "Du musst dich nicht fragen: 'Kann denn jemand in den Himmel hinaufsteigen?'" - als müsste man Christus von dort herabholen,
7 "oder: 'Kann jemand in den Abgrund hinuntersteigen?'" - als müsste man Christus von den Toten heraufholen.
8 Im Gegenteil, sie sagt: "Das Wort ist dir ganz nahe. Es ist in deinem Mund und in deinem Herzen." Mit diesem Wort ist die Botschaft vom Glauben gemeint, die wir predigen.
9 Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.
10 Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt, man wird gerettet, wenn man seinen Glauben mit dem Mund bekennt.
11 Denn die Schrift sagt: "Wer ihm vertraut, wird nicht enttäuscht werden."
12 Es gibt da keinen Unterschied zwischen Juden und Nichtjuden, denn sie haben alle denselben Herrn und er lässt alle an seinem Reichtum Anteil haben, alle, die ihn anrufen.
13 Denn "jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden."
14 Doch wie sollen sie den anrufen, an den sie noch nicht glauben? Und wie sollen sie an den glauben, von dem sie noch nichts gehört haben? Und wie sollen sie von ihm hören, wenn es ihnen keiner sagt?
15 Aber wie soll die Botschaft gepredigt werden, wenn niemand den Auftrag dazu bekommen hat? Doch das ist geschehen. Es ist eingetroffen, was geschrieben steht: "Was für eine Freude ist es, wenn die Boten kommen und die gute Nachricht bringen."
16 Leider haben nicht alle diese gute Nachricht angenommen. Schon Jesaja sagt: "Herr, wer hat unserer Botschaft geglaubt?"
17 Der Glaube kommt also aus dem Hören der Botschaft und die Verkündigung aus dem Wort von Christus.
18 Nun frage ich: "Haben sie die Botschaft etwa nicht gehört?" Aber natürlich haben sie sie gehört! "Ihr Ruf ging ja über die ganze Erde, die Nachricht ist bis in die entlegensten Ecken der Welt gekommen."
19 Ich frage weiter: "Hat Israel sie etwa nicht verstanden?" Die Antwort steht schon bei Mose: "Ich werde euch eifersüchtig machen über ein Nicht-Volk. Ich werde euch zum Zorn über eine Nation reizen, die gar nichts von mir weiß."
20 Und Jesaja wagt sogar zu sagen: "Ich ließ mich von denen finden, die nicht einmal nach mir suchten, ich habe mich denen gezeigt, die nicht nach mir fragten."
21 Über Israel aber sagt er: "Den ganzen Tag habe ich meine Hände nach einem Volk ausgestreckt, das ungehorsam und widerspenstig ist."

Sonntag, 3. Januar 2010

03. Jan - Predigt zur Jahreslosung 2010


Die Arche Lübeck hat heute eine Predigt zur Jahreslosung 2010 von mir gehört.

Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich. (Johannes 14,1)


„Euer Herz erschrecke nicht.“ Wie von allein gehen unsere Gedanken zu uns selbst und wir fra-gen uns an der Schwelle dieses neuen Jahres verängstigt und erschreckt - Was wird in den kom-menden 12 Monaten geschehen? In der Welt, der Politik und Wirtschaft, aber auch ganz besonders: in unserer Familie und im eigenen Leben. Welches Leid wartet auf mich? Wird es Zeiten der Trau-er geben? Werde ich gesund bleiben?

„Euer Herz erschrecke nicht.“ Wir stehen an der Tür des beginnenden Jahres und die Tür ist noch nicht richtig offen und alles ist noch finster und ein wenig unheimlich. Wir wissen nicht, was dahinter liegt? Helles oder Dunkles? Schönes oder Leid?

Das Bild, das ich vor meine inneren Augen habe, ist das eines großen Hauses mit vielen Türen und vielen Zimmern. Es ist das Bild unseres Lebens, das ich mir vorstelle. Wir gehen durch dieses Haus mit den vielen Räumen. Wir öffnen eine Tür nach der anderen, 60-, 70-, 80- oder vielleicht 90mal tut sich eine neue Tür für uns auf... wenn Gott will.

Wir erleben was jeder Raum an Gutem und Schwerem für uns bereithält und stehen dann jedes Jahr neu an einer weiteren Tür. Es ist gut wenn man kurz reflektiert bevor man weitergeht.

Ganz hinten, auf der anderen Seite des Raums, den wir verlassen wollen, stehen all die guten Vor-sätze, die wir vor 12 Monaten gefasst haben. Wir hatten vielleicht vor, mehr aus dem Wort Gottes heraus zu leben, zu denken, zu entscheiden. Wir wollten vielleicht Gott, endlich mehr Platz zuste-hen. Was hat sich davon erfüllt? Was hat uns wirklich von diesen Vorsätzen in den vergangenen 365 Tagen begleitet?

Mitten im Raumes, können wir auch all die frohen Erlebnisse des vergangenen Jahres erkennen. Die gelungenen Stunden, die Freude, das Glück:

Dort drüber an einer Wand haben wir all die schlimmen, belastenden Erlebnisse des vergangenen Jahres gestellt. Dorthin zu blicken, fällt uns nicht leicht. Die Minuten der Angst, die Stunden der Schwermut, die Augenblicke des Ärgers, des Zorns, der Wut ...

„Glaubt an Gott und glaubt an mich“, sagt Jesus. Wir öffnen also die Tür im Glauben und im Vertrauen auf Gott und auf unseren Herrn Jesus Christus.

Heute können wir den ersten Schritt in eine Zukunft mit Gott tun, in der wir in Dank und Bitte des täglichen Gebets vor ihm leben. Das kann das Zimmer unseres Hauses werden, in dem wir die tiefsten Erfahrungen machen, die wesentlichen Entscheidungen treffen, die beglückendsten Erleb-nisse haben. Der Glaube an die Güte unseres Herrn, das Vertrauen auf seine Gnade und Geduld werden uns helfen!

Hier kannst du die Predigt auch hören

Sonntag, 29. November 2009

29. Nov - Predigt über 1. Johannes 2


Meine Predigtreihe in Lübeck habe ich heute fortgesetzt.

Dieses Mal war 1. Johannes 2, 1-17 dran. Insbesondere finde ich diese Vers 12-14 sehr wichtig. Denn es gibt nicht genug Väter und Mütter in Christus in unsere Gemeinde.

  • Ich schreibe euch, Kinder, weil euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen.
  • Ich schreibe euch, Väter, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang ist.
  • Ich schreibe euch, Jünglinge, weil ihr den Bösen überwunden habt.
  • Ich schreibe euch, Kindlein, weil ihr den Vater erkannt habt.
  • Ich habe euch, Väter, geschrieben, weil ihr den erkannt habt, der von Anfang ist.
  • Ich habe euch, Jünglinge, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden habt.
Sind wir also noch Kinder, Jünglinge oder schon Väter und Mütter.

Hier kannst du die Predigt auch hören

Sonntag, 12. Juli 2009

12. Juli - Predigt über Geistliche Reife


Heute habe ich in der Predigt in Lübeck über Geistliche Reife bzw. Christus ähnlicher werden.

Das Ziel dieser Predigt kann man in den folgende Verse zusammen fassen:

" ... damit ihr feststeht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist." Kol 4,12b

"... damit wir nicht mehr unmündig seien... sondern wachsen in allen Stücken zu dem hin,
der das Haupt ist, Christus."
Eph 4,14-15

Die Ausrichtung dieser Predigt:

Wir werden uns auf die vier grundlegenden Gewohnheiten konzentrieren, die jeder Christ entwickeln soll, um zu geistlicher Reife zu gelangen.

Dieser Predigreihe wird uns mit den Fähigkeiten ausstatten, diese Gewohnheiten zu etablieren die Techniken erläutern, durch die wir geistlich reifen können

Was ist “geistliche Reife”?

„...bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollendeten Maß der Fülle Christi.“ Eph 4,13

Geistliche Reife heißt: Christus ähnlich sein!

Drei Grundwahrheiten über geistliche Reife

1. Sie kommt nicht von alleine

"Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre ...denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren ...denn er ist noch wie ein kleines Kind." Heb 5,12-13

2. Geistliche Reife ist ein Entwicklungsprozess

"Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.“ 2Petr 3,18

3. Für geistliche Reife braucht man Disziplin

“Übe dich selbst aber in der Frömmigkeit. Denn die leibliche Übung ist wenig nütze; aber die Frömmigkeit ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens” 1Tim 4,7-8


Was bedeutet Jüngerschaft?

1. Reife Christen nennt man: Jünger

2. Ich kann kein Jünger sein ohne: Disziplin

3. Je disziplinierter ich bin, desto mehr kann Gott durch mich wirken!

4. Das Kennzeichen eines Jüngers ist: Das Tragen des Kreuzes

"Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein
Jünger sein.“
Lukas 14,27

5. Wie oft muss ich das tun? täglich

"Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz
auf sich täglich und folge mir nach.“
Lukas 9,23

6. Was bedeutet “das Kreuz tragen”?

Alles tun, was für Christus den ersten Platz in meinem Leben frei räumt!

Die vier “Gewohnheiten” eines Jüngers

Wie kann ich ein Jünger werden?

Entwickeln Sie gewohnheitsmäßige Disziplin!

"... Ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat." Kol 3,9-10

1. Mit der Bibel leben

"Wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." Joh 8,31-32

2. Gebet

"Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten was ihr wollt, und es wird euch widerfahren ... und ihr werdet meine Jünger.” Joh 15,7-8

3. Den Zehnten geben

"So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.“ Lk 14,33

"Du sollst alle Jahre den Zehnten absondern von allem Ertrag ... auf dass du fürchten lernst den Herrn, deinen Gott, dein Leben lang.“ 5. Mose 14,23

4. Gemeinschaft

"... dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." Joh 13,34-35

Das Ziel dieser Predigt:

Ich will mir die geistlichen Gewohnheiten aneignen, die ich brauche, um zu reifen

"Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden“ Röm 6,19

Hier kann du die Predigt auch hören.

Sonntag, 21. Juni 2009

21. Juni – Predigt über Taufe und Abendmahl

Letzte Woche habe ich eine Predigtreihe in Lübeck angefangen. Dabei habe ich angfenagen zu predigen über dem was uns als die Arche Lübeck zu einer Familie macht:

1. Unsere Erlösung (Was Gott für uns getan hat)
2. Unsere Mission (Warum wir als Gemeinde existieren)
3. Unsere Strategie (Wie wir unseren Auftrag erfüllen)
4. Unsere Struktur (Wann und wo wir diesen Auftrag erfüllen)

Dabei habe ich letzte Wochen vergessen unter dem Punkt. „Warum bin ich hier?“ folgendes anzusprechen.

Wenn wir Gott kennen und lieben und unser Leben im Einklang mit seiner Vision für unser Leben führen, dann gewinnen wir dadurch:

  • - Reines Gewissen (Röm 8,1)
  • - Leben und Frieden (Röm 8,6)
  • - Hilfe in Schwachheit (Röm 8,26)
  • - Sinnerfüllung und Vision (Röm 8,28)
  • - Zuversicht (Röm 8,31)
  • - Geborgenheit (Röm 8,39)
  • - Kraft und Stärke (Phil 4,13)
  • - Erfüllung (Phil 4,19)
  • - Freiheit (Joh 8,32 u. 36)
Heute in meine Predigt ging es um die Bedeutung der Taufe.

I. Warum soll ich mich taufen lassen?

1. Um dem Beispiel zu folgen, das CHRISTUS gegeben hat. - Markus 1,9:

2. Weil Christus es GEBOTEN hat. Matthäus 28

3. Es drückt aus, dass ich wirklich GLÄUBIG bin.

Die Taufe macht Sie nicht zum Christen. Sie zeigt nur, dass Sie bereits Christ sind. Denn sie ist nur ein äußerliches Zeichen einer inneren Verpflichtung. Gerettet werden wir durch unsere Übergabe an Christus. Die Taufe signalisiert lediglich der Welt: "Ich schäme mich nicht, der ganzen Welt zu sagen, was mit mir passiert ist. Ich habe mein Leben Christus gegeben."

II. Was ist die Bedeutung der Taufe?

In der Taufe geschieht zweierlei.

1. Sie symbolisiert die GRABLEGUNG und Auferstehung Christi. – Römer 6

2. Die Taufe ist ein Bild für mein NEUES LEBEN als Christ. - 2. Korinther 5,17


III. Warum muss ich durch Untertauchen getauft werden?

1. Weil JESUS so getauft wurde. Wir wollen es so machen, wie es in der Bibel gemacht wurde.

2. In der BIBEL erfolgte jede Taufe durch Untertauchen.

3. Es ist die wörtliche Bedeutung des Begriffes. "Taufen" bedeutet wörtlich "ganz ins Wasser EINTAUCHEN."

4. Es ist das beste Zeichen für Begräbnis und Auferstehung. Darin stimmen die Gründer der Konfessionen überein.

Heute in meine Predigt ging es auch um die Bedeutung des Abendmahls

I. Was ist das Abendmahl?

1. Es ist eine SCHLICHTE HANDLUNG. Jesus nahm Brot, und Er nahm Wein und Er gab es den Menschen. Es ist kein großartiges, kompliziertes Ritual

2. Es ist eine GEDENKHANDLUNG. Jesus "...sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Der ganze Sinn des Abendmahls besteht darin, dass wir uns daran erinnern, was Jesus am Kreuz getan hat.

3. Es ist ein SYMBOL. Als Jesus sagte, Dieses Brot ist Mein Leib und dieser Kelch Mein Blut, hat er das nicht wörtlich gemeint. Jesus sagte einmal "Ich bin die Tür." Heißt das also, dass Er ein Stück Holz ist? Er sagte, "Ich bin das Brot des Lebens." Meint Er damit, dass Er ein Brotlaib ist? Nein. Es sind Symbole.

4. Es ist eine GLAUBENSAUSSAGE. "Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt." Wenn wir am Abendmahl teilnehmen, halten wir eine Predigt. Es gibt einen Blick voraus und einen Blick zurück.

II. Wer sollte das Abendmahl einnehmen? Nur wer schon GLÄUBIG ist.

In Apostelgeschichte 2 gibt es kein einziges Beispiel dafür, dass man das Abendmahl in der großen Sonntagsversammlung gefeiert hätte. Es heißt sogar, sie brachen das Brot hin und her in den Häusern. Das Abendmahl wurde also in Privathäusern in den Kleingruppen abgehalten.


III. Wann und wie oft sollen wir das Abendmahl feiern?

Darüber sagt die Bibel nichts aus. Die Bibel gibt keine Regel, wie oft. Immer wenn Sie eine Regel hören, ist es eine von Menschen gemachte Regel.


IV. Wie bereite ich mich auf das Abendmahl vor?

" Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken

Wir können uns fragen, "Gott, gibt es etwas in meinem Leben, was zwischen mir und Dir steht, das ich bekennen und lassen muss, bevor ich das Abendmahl einnehme?" Die Bibel sagt, dass wir uns selbst prüfen sollen, bevor wir das Abendmahl einnehmen.

Hier kannst du die Predigt auch hören

Montag, 23. März 2009

22. März - Predigt Barmbek Nord


Heute habe ich in der Christus Gemeinde Barmbek-Nord gepredigt.

Die Christus-Gemeinde Barmbek-Nord ist eine neu gegründete Tochter der Christus-Gemeinde Barmbek-Süd. Die CG Barmbek-Nord hat im November 2005 ihre Räume in der Fuhlsbüttler Straße eingezogen. Also die Gemeinde ist sehr jung. Das zeigt sich auch im Altersdurchschnitt der Mitglieder und Besucher.

Meine Predigt handelte von Nehemia 5 - ein Leiter leitet bzw. Gottes Auftrag leidenschaftlich umsetzen.

Mein Gliederung sah so aus:

  • Die Gefahr von innen - Ärger im Team
  • Die Reaktion Nehemias - überlegt und konsequent
  • Die Reaktion der Reichen: Das tolle Ergebnis
  • Einblick in Nehemias Grundeinstellung: Verzicht

Nehemia war ein leidenschaftlicher Leiter und Visionär. Das wird auch wieder in
dieser Geschichte deutlich. Hier noch mal die Übertragungen:
  • Nehemia geht in den Konflikt, auch wenn es weh tut. Weil es nötig ist um die Gefahr von innen abzuwenden.
  • Nehemia lässt Dinge auf sich Wirken und geht in sich. Dann bringt er überlegt einen Prozess ins Rollen, an deren Ende der Erfolg für alle gelingt.
  • Nehemia geht als Leiter mit gutem Vorbild voran. Er stellt sich mit unter eine Situation die er nicht verursacht hat, um sie zu bessern.
  • Nehemia ist uneigennützig. Er verzichtet aus Leidenschaft auf Geld und Vorzüge als Statthalter, weil es dem Volk dient.
Vielleicht können wir auch überlegen, wo Nehemia für uns ein Vorbild sein kann, in deiner Situation. Höre auf den Heiligen Geist in dir.

Falls du die Predigt selbst hören willst bitte hier klicken.