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Montag, 14. November 2011

14. Nov – Die Entscheidung und der Fluch der Hebamme


Die weitere zwei Teile von der Hebamme Saga von Sabine Ebert waren auch sehr interessant und ich habe gerne die weitere 12 CD gehört.


TEIL 3 - Die Entscheidung der Hebamme

Der dritte Teil der Geschichte um Marthe und Christian beginnt mit einer Episode vom Hoftag Barbarossas 1179 in Magdeburg, die sich tatsächlich zugetragen hat: Dietrich von Landsberg, der Bruder des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, fordert Heinrich den Löwen zum Zweikampf auf Leben und Tod heraus. 
Ein beträchtlicher Teil dieses Buches schildert den Krieg gegen den Herzog von Sachsen und Bayern, der zur Ächtung des Löwen und zur Neuaufteilung seiner Herzogtümer führt. Gemeinsam mit der Streitmacht der Wettiner belagert Christian die Burg Haldensleben bei Magdeburg, hilft bei der Verteidigung Goslars und zieht mit dem Heer des Kaisers durch die Lüneburger Heide nach Lübeck, um die reiche und dem Löwen treu ergebene Stadt zu erobern. 


Christiansdorf wächst weiter, denn nachdem der Löwe die Gruben am Rammelsberg zerstören ließ, ziehen viele Goslarer Bergleute hierher. Und die Leser können das Mainzer Hoffest von 1184 miterleben, das größte Fest des Mittelalters.
 Doch auf Marthe und ihre Verbündeten warten auch im Dorf harte Bewährungsproben. Feinde tauchen auf und wollen alte Rechnungen begleichen, und die Christiansdorfer bekommen schon einmal einen bitteren Vorgeschmack auf das, was ihnen blüht, wenn Ottos ältester Sohn Albrecht die Herrschaft über die Mark Meißen übernimmt. Bevor das Silberdorf Stadtrecht erhält, eskalieren die Ereignisse, und es gibt Tote zu beklagen.


TEIL 4 - Der Fluch der Hebamme

Der Roman "Der Fluch der Hebamme" setzt beinahe fünf Jahre nach dem dritten Band der Reihe ein, im Mai 1189. Marthe und Lukas müssen mit dem Verlust des Geliebten und Freundes zurechtkommen und ihr Verhältnis neu zueinander bestimmen. Außerdem naht unaufhaltsam der Tag, an dem Albrecht, der machtgierige älteste Sohn des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, die Regentschaft übernimmt. Es sind gefährliche Zeiten für Marthe, Lukas und ihre Anhänger. Denn Albrecht greift dem Schicksal vor; er nimmt seinen Vater gefangen, um die Erbfolge zu erzwingen – eine historisch verbürgte Episode. Dieser Teil der Geschichte führt in die Zeit des Dritten Kreuzzuges.

Dietrich von Weißenfels, der jüngere Sohn des Meißner Markgrafen, hatte sich 1189 dem Heerzug Barbarossas ins Heilige Land angeschlossen und belagerte mit Richard Löwenherz und Philipp II. von Frankreich Akkon. 
Im Roman zieht Marthes und Christians ältester Sohn Thomas unter Dietrichs Kommando mit ins Heilige Land. Stück für Stück desillusioniert, muss er das tragische Scheitern der Kreuzfahrer und den Tod vieler seiner Weggefährten erleben.


Jetzt habe ich entdeckt, dass es auch einen 5. Teil gibt.

Mittwoch, 9. November 2011

09. Nov – Das Geheimnis und die Spur der Hebamme


Ich höre Zurzeit eine vierteiliges Saga von eine Hebamme, Geschrieben von Sabine Ebert führt die „Hebammen”-Saga in die Zeit der Regentschaft Kaiser Barbarossas und seines Sohnes Heinrich VI. So erlebe ich, wie Ende des 12. Jahrhunderts Siedler durch den Dunklen Wald zogen, um Land östlich von Saale und Elbe zu erschließen, und wie das erste Silber im Erzgebirge gefunden wurde, während sich weltliche und geistliche Fürsten gegen Heinrich den Löwen auflehnten, den mächtigen Herzog von Sachsen und Bayern und Freund des Kaisers.

TEIL 1 - Das Geheimnis der Hebamme

Das Kaiserreich Barbarossas im 12. Jahrhundert: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will ein grausamer Burgherr der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem fränkischen Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um in einem noch unerschlossenen Gebiet Land urbar zu machen.
Angeführt werden die Menschen, die sich im Osten ein neues, besseres Leben aufbauen wollen, von dem Ritter Christian, nach dem das entstehende Dorf benannt wird. Fasziniert vom Können Marthes, nimmt er sie mit nach Meißen zu Markgraf Otto und dessen Gemahlin Hedwig. Doch dort erregt sie die Aufmerksamkeit von Christians erbittertestem Feind. Und auch in Christiansdorf überschlagen sich bald die Ereignisse: Nachdem Hallesche Salzfuhrleute hier Silber entdeckt haben, ist es mit der Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes bald vorbei und kommt es zu blutigen Kämpfen.
 "Das Geheimnis der Hebamme" handelt vom Zug der Siedler in die Gebiete östlich von Saale und Elbe, und den ersten Silberfunden im Erzgebirge 1168 – in Christiansdorf, dem späteren Freiberg. 
 Die Handlung vollzieht sich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa, den sächsischen Fürsten und Herzog Heinrich dem Löwen. 


TEIL 2 - Die Spur der Hebamme

Dieses Teil der Saga setzt drei Jahre nach Ende des ersten Bandes ein: Heinrich der Löwe kehrt 1173 von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land zurück, was nicht nur für den Meißner Markgrafen den Beginn neuerlicher Kämpfe bedeutet. Auch die Christiansdorfer müssen sich auf schlechte Nachrichten gefasst machen: Mit dem Löwen ist auch Christians alter Feind Randolf zurück. 
Marthe wird beschuldigt, heidnischen Aberglauben und Schadenszauber praktiziert zu haben, und kommt vor ein Kirchengericht. Als Christian ihr zu Hilfe eilen will, erfährt er, dass sie spurlos aus dem Kerker verschwunden ist. Seine verzweifelte Suche bleibt erfolglos, und so hat er schließlich nur eine Erklärung: Sie ist umgebracht worden, und ihr Leichnam wurde heimlich beseitigt. Er zerbricht fast daran, ebenso wie Lukas, der sich schuldig fühlt, weil seine ungeliebte Braut den Häschern Marthes Aufenthaltsort verraten hat.
 Die Handlung führt die Protagonisten unter anderem auch nach Goslar, Braunschweig und auf die Wartburg. Die letzte Szene spielt in Chiavenna, als es im Januar 1176 zum Bruch zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen kommt. 


Bisher machte es richtig Spaß die ersten 14 Stunden zu hören.

Donnerstag, 2. Juli 2009

02. Juli - Mutter Teresa von Dresden

Unsere Hauskries hat heute Abend Tabea aus Apostelgeschichte 9 als einen Vorbild für die Berufung in den diakonischen bzw sozialen Dienst gehabt.

Hier sind die wichtigsten Punkte:

1.Tue das, wozu du berufen bist, ohne auf Öffenlichkeitswirkung zu hoffen! „Dein Almosen soll verborgen bleiben und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird es dir vergelten“(vgl. Mat. 6,1ff).


2. Tue das, wozu du berufen bist, von ganzen Herzen, wie wenig es aus deinem Blickwinkel auch sei. „Jesus rief seine Jünger zu sich und sagte: Amen, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Opferkasten hineingeworfen als alle andern“(vgl. Mk. 12,41ff).


3. Tue das, wozu du berufen bist, aus Liebe zu den Menschen – und du tust es für Jesus!

Als zweites Beispiel für die Berufung in den diakonischen Dienst haben wir auch von Sabine Ball, die Mutter Teresa aus Dresden, gehört.

Die spannende Lebensgeschichte der Saine Ball
Als 24jährige verläßt sie Deutschland, um in Amerika ihr Glück zu suchen. In Abendkursen absolviert sie eine Hotelfachschule, wird Managerin eines Yachtclubs in Miami Beach und heiratet einen Millionär. Zehn Jahre lebt die gutaussehende Deutsche in verschwenderischem Reichtum. Dann kommt die Scheidung. Mit ihren beiden Söhnen zieht Sabine 1963 nach Kalifornien. Sie sucht Anschluß an die Künstlerscene. Doch auch dort wird sie enttäuscht. Mit dem Kauf eines Grundstücks in Kalifornien versucht sie wiederum einen Neuanfang.

Sie lädt Hippies und Drogenabhängige ein, mit ihr zu leben - mit dem Ziel, sie von den Drogen wegzubekommen.

So wird sie zur Hippie-Mutter. Im Zuge der Jesus-Bewegung findet auch sie zu Jesus Christus.
"The Land" wird "The Lords Land". Hunderte von Jugendlichen kommen auf die Farm und werden Christen.

Viele Jahre des caritativen Einsatzes folgen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands folgt sie dem Ruf Gottes, in Dresden-Neustadt eine Anlaufstelle für Kinder, Teenager und Jugendliche aufzubauen. Außer dem Cafè "Stoffwechsel" und einem Second-Hand-Laden gehören zwei Häuser für betreutes Wohnen dazu.

Eine Evangelistin besonderen Couleur
"Genau hier in diesem ehemaligen Schnapsladen soll ich bleiben, hat Gott mir gesagt. Und jeder, der kommt, wird mit Liebe und Barmherzigkeit empfangen", erzählt Sabine Ball. Als sie 1992 nach Dresden-Neustadt kam, hat sie auf der Straße geweint. Nicht weil sie sich an die Dresdner Bombennacht erinnerte, in der sie - von Königsberg geflüchtet - durch die brennenden Straßen gerannt war, sondern weil Gott ihr die Not der Wende-Kinder aufs Herz legte.

Heute ist dieser ehemalige Schnapsladen ein christliches Café, ein offenes Haus für Kinder und Jugendliche und Sabine sorgt sich mit einem Team in mütterlicher Liebe um sie. "Ich habe eine unendliche Liebe zu diesen Kindern und Jugendlichen. Vorhin kam jemand, und erzählte mir von den schlimmen Konzerten in dieser Nacht, den etwa 200 Autos, die vor den Hallen geparkt waren, von den Jugendlichen, die schon am Sonntag morgen zugekifft dasitzen...und ich könnte weinen. Da müssen wir etwas unternehmen”

Mutter Teresa von Dresden
Mutter Teresa von Dresden wird sie manches Mal genannt. Für viele Kinder und Jugendliche der Dresdner Neustadt ist der "Stoffwechsel e.V." ein Lichtblick - vielleicht der einzige. In diesem sozialen Brennpunkt sind die Eltern, so sie überhaupt noch zusammenleben, oft dem Alkohol verfallen - nicht zuletzt wegen Arbeitslosigkeit. Manche Kinder und Jugendliche schlafen lieber in den umliegenden Abrißhäusern, als sich dem Streß zu Hause auszusetzen. Da ist der Treffpunkt "Stoffwechsel" wie ein neues zu Hause. Nicht das Essen und die Getränke sind das wichtigste, auch nicht der Second-Hand-Laden, sondern die Atmosphäre.

Behördenarbeit
Ihre evangelistische Berufung verwirklicht sie im Umgang mit den Behörden, den angehenden Erziehern und Sozialarbeitern, die kommen, um von ihr zu lernen, und vor allem im Umgang mit ihren jungen Gästen. "Wenn ich im Café über Gott rede, ist alles mucksmäuschenstill. Es wird mir auch keiner böse. Das ist so meine Berufung," bezeugt die heute 76jährige. Auch Pfarrer und Konfirmanden kommen, um den "Stoffwechsel e.V." mit seinem "Engel des Alltags" (laut ARD) kennen-zulernen. Wie kann man in diesem Alter mit so viel Umtrieb, kaum einer Stunde für sich selbst, und den vielen Anforderungen (menschlich, praktisch, organisatorisch, finanziell) fertig werden? Der Glaube und das Gottvertrauen sind die tragenden Säulen in ihrem Leben.

“Ich lebe ganz einfach - und ich liebe es"
"Wenn man dem Wort Gottes glaubt, gehen Wünsche in Erfüllung", so ihr Resümee. "Ich suchte nach Reichtum. Heute habe ich den inneren Reichtum. So ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen, aber nicht so, wie ich als Mensch es wollte, sondern so, wie Gott es wollte. Damit geht eine innere Verwandlung einher. Ich lebe heute ganz einfach - und ich liebe es."

Abhängig von Gott
In Abhängigkeit von Gott zu leben, lernte die ehemalige Millionärsfrau bereits kurz nach ihrer Bekehrung zu Jesus Christus. Es wurde ihr innerlich klar, dass sie auf die Zahlungen ihres Mannes verzichten sollte. Sie räumt ein, dass dies schwer nachzuvollziehen sei, weil sie das Geld doch damals brauchte und die monatliche Unterstützung ihrem Ex-Gatten wirklich nicht schwer fiel. "Doch manchmal fordert uns Gott zu solchen Wegen auf, damit wir uns nur auf ihn verlassen", meint Frau Ball heute.

Stundenlang könnte sie erzählen von den Schenkungen, die sie im Laufe der Jahre erhalten haben, von der Versorgung Gottes, von der Gunst des Oberbürgermeisters und des Polizeidirektors, des Superindentanten sowie der Pfarrer und Pastoren, des Ministerpräsidenten und seiner Frau sowie vieler Firmen und Gemeinden. Doch das Geheimnis ihres weithin akzeptierten und geschätzen Dienstes liegt darin, an dem festzuhalten, was sie 1971 auf den Knien betete: "Jesus, nimm mein ganzes Leben und leite Du mich". Wo eine totale Hingabe ist, da wird auch Gott sein. Davon ist Sabine Ball überzeugt.

Stoffwechsel e. V
Am 5. November 2005 übergab Sabine Ball die Leitung des Stoffwechsel e. V. nach mehr als 12 Jahren an den Mitgründer Ralf Knauthe. Der Verein hat heute 20 hauptamtliche und etwa 60 ehrenamtliche Mitarbeiter und erreicht über verschiedene Treffpunkte, Kreativwerkstätten, einen Schulclub und ein mobiles Kinderprogramm wöchentlich rund 250 bis 280 Kinder und Jugendliche in Dresden. Die Arbeit des stoffwechsel e. V. wurde inzwischen in Dokumentationen unter anderem von ARD und ZDF dargestellt.

Alter schafft Neues
Die mittlerweile 83-jährige wurde im Jahr 2008 als einer der sechs Botschafter für die bundesweite Plakatkampagne Alter schafft Neues des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgewählt. Hier ist ein Video von Sabina Ball




Zitate über Sabina Ball
  • Sie ist die Mutter Teresa von Dresden. (Dr. Herbert Wagner, langjähriger Oberbürgermeister von Dresden)
  • Eine außergewöhnliche Frau! Ihre Ausstrahlungskraft, ihr Optimismus und ihr fester Glaube haben mich beeindruckt. Dieser scheinbare Abstieg ... ist der Aufstieg aus einer Welt des Scheins in die Welt des Seins. (Christine Weber, ehem. Staatsministerin für Soziales in der Staatskanzlei Dresden)

  • Dem Verein Stoffwechsel in Dresden, der Gründerin Sabine Ball und den vorbildlichen Mitarbeitern gelten meine guten Wünsche. Von Neuem lernen wir von ihnen mit Dankbarkeit, dass Hoffnungslosigkeit keinen Platz im Leben der Kinder und Jugendlichen haben darf. (Dr. Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a. D.)

  • Kriegsflüchtling, Millionärsgattin, Hippie-Farmfrau, Straßenkinder-Oma - der rote Faden ihres abenteuerlichen Lebens ist: Gottes Liebe in einer Seele von Mensch. (Andreas Malessa, SWR Fernsehen)