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Freitag, 6. Juli 2012

06. Juli – Der Untertan von Heinrich Mann

Aus der Bücherei habe ich das Hörbuch „Der Untertan“ von Heinrich Mann gehört.
Der Untertan, die Geschichte Diederich Heßlings, in jungen Jahren von einem drakonisch strafenden Vater und einer saumseligen Mutter großgezogen, anschließend weiter zurechtgeschliffen im Schul- und Militärdrill der wilhelminischen Ära, gerät bei Heinrich Mann zum Fallbeispiel deutscher Katzbuckelei und Tyrannenmentalität, die sich Macht und Gewaltstrukturen unterwirft, um letztlich an ihnen teilhaben zu dürfen.

Heßling, vordergründig als Aufsteiger gefeiert, übernimmt die väterliche Papierfabrik und wird zum mächtigsten Bürger der fiktiven Kleinstadt Netzig. In seiner Mimikri geht er dabei soweit, neben der chauvinistischen Phrasendrescherei der Deutschnationalen auch noch das äußere Erscheinungsbild des Kaisers zu imitieren.
Eine "Bilderbuchkarriere", wie sie nur durch "ein Sinken der Menschenwürde unter jedes bekannte Maß" zustande kommen konnte, wie Heinrich Mann in einem Brief von 1906 festhielt.

Verkörperte in einem der gelungensten deutschen Spielfilme der Nachkriegszeit noch der grandiose Werner Peters den ölig-feisten Heßling, so übernimmt in dieser Hörspielfassung von 1971 Heinz Drache den Part.

Zusammen mit ihm ist eine halbe Hundertschaft der gesamten damaligen deutschen Schauspielerelite angetreten -- Namen wie E.O. Fürbringer, Karl Lieffen, Hans Caninenberg, Hans Quest oder Lore Lorentz bürgen für die absolute Qualität dieses fast sechsstündigen Lesemarathons.

Ein hochpolitisches, hochmoralisches Lehrstück und -- beinahe ein Jahrhundert nach seinem Erscheinen -- noch immer hochgültig. Spieldauer ca. 350 Minuten auf 5 CDs.


Montag, 14. November 2011

14. Nov – Die Entscheidung und der Fluch der Hebamme


Die weitere zwei Teile von der Hebamme Saga von Sabine Ebert waren auch sehr interessant und ich habe gerne die weitere 12 CD gehört.


TEIL 3 - Die Entscheidung der Hebamme

Der dritte Teil der Geschichte um Marthe und Christian beginnt mit einer Episode vom Hoftag Barbarossas 1179 in Magdeburg, die sich tatsächlich zugetragen hat: Dietrich von Landsberg, der Bruder des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, fordert Heinrich den Löwen zum Zweikampf auf Leben und Tod heraus. 
Ein beträchtlicher Teil dieses Buches schildert den Krieg gegen den Herzog von Sachsen und Bayern, der zur Ächtung des Löwen und zur Neuaufteilung seiner Herzogtümer führt. Gemeinsam mit der Streitmacht der Wettiner belagert Christian die Burg Haldensleben bei Magdeburg, hilft bei der Verteidigung Goslars und zieht mit dem Heer des Kaisers durch die Lüneburger Heide nach Lübeck, um die reiche und dem Löwen treu ergebene Stadt zu erobern. 


Christiansdorf wächst weiter, denn nachdem der Löwe die Gruben am Rammelsberg zerstören ließ, ziehen viele Goslarer Bergleute hierher. Und die Leser können das Mainzer Hoffest von 1184 miterleben, das größte Fest des Mittelalters.
 Doch auf Marthe und ihre Verbündeten warten auch im Dorf harte Bewährungsproben. Feinde tauchen auf und wollen alte Rechnungen begleichen, und die Christiansdorfer bekommen schon einmal einen bitteren Vorgeschmack auf das, was ihnen blüht, wenn Ottos ältester Sohn Albrecht die Herrschaft über die Mark Meißen übernimmt. Bevor das Silberdorf Stadtrecht erhält, eskalieren die Ereignisse, und es gibt Tote zu beklagen.


TEIL 4 - Der Fluch der Hebamme

Der Roman "Der Fluch der Hebamme" setzt beinahe fünf Jahre nach dem dritten Band der Reihe ein, im Mai 1189. Marthe und Lukas müssen mit dem Verlust des Geliebten und Freundes zurechtkommen und ihr Verhältnis neu zueinander bestimmen. Außerdem naht unaufhaltsam der Tag, an dem Albrecht, der machtgierige älteste Sohn des Meißner Markgrafen Otto von Wettin, die Regentschaft übernimmt. Es sind gefährliche Zeiten für Marthe, Lukas und ihre Anhänger. Denn Albrecht greift dem Schicksal vor; er nimmt seinen Vater gefangen, um die Erbfolge zu erzwingen – eine historisch verbürgte Episode. Dieser Teil der Geschichte führt in die Zeit des Dritten Kreuzzuges.

Dietrich von Weißenfels, der jüngere Sohn des Meißner Markgrafen, hatte sich 1189 dem Heerzug Barbarossas ins Heilige Land angeschlossen und belagerte mit Richard Löwenherz und Philipp II. von Frankreich Akkon. 
Im Roman zieht Marthes und Christians ältester Sohn Thomas unter Dietrichs Kommando mit ins Heilige Land. Stück für Stück desillusioniert, muss er das tragische Scheitern der Kreuzfahrer und den Tod vieler seiner Weggefährten erleben.


Jetzt habe ich entdeckt, dass es auch einen 5. Teil gibt.

Mittwoch, 9. November 2011

09. Nov – Das Geheimnis und die Spur der Hebamme


Ich höre Zurzeit eine vierteiliges Saga von eine Hebamme, Geschrieben von Sabine Ebert führt die „Hebammen”-Saga in die Zeit der Regentschaft Kaiser Barbarossas und seines Sohnes Heinrich VI. So erlebe ich, wie Ende des 12. Jahrhunderts Siedler durch den Dunklen Wald zogen, um Land östlich von Saale und Elbe zu erschließen, und wie das erste Silber im Erzgebirge gefunden wurde, während sich weltliche und geistliche Fürsten gegen Heinrich den Löwen auflehnten, den mächtigen Herzog von Sachsen und Bayern und Freund des Kaisers.

TEIL 1 - Das Geheimnis der Hebamme

Das Kaiserreich Barbarossas im 12. Jahrhundert: Weil sein Sohn tot geboren wurde, will ein grausamer Burgherr der jungen Hebamme Marthe Hände und Füße abschlagen lassen. Nur mit Not gelingt ihr die Flucht aus ihrem fränkischen Dorf. Um zu überleben, schließt sich das Mädchen einer Gruppe Siedler an, die ostwärts in die Mark Meißen ziehen, um in einem noch unerschlossenen Gebiet Land urbar zu machen.
Angeführt werden die Menschen, die sich im Osten ein neues, besseres Leben aufbauen wollen, von dem Ritter Christian, nach dem das entstehende Dorf benannt wird. Fasziniert vom Können Marthes, nimmt er sie mit nach Meißen zu Markgraf Otto und dessen Gemahlin Hedwig. Doch dort erregt sie die Aufmerksamkeit von Christians erbittertestem Feind. Und auch in Christiansdorf überschlagen sich bald die Ereignisse: Nachdem Hallesche Salzfuhrleute hier Silber entdeckt haben, ist es mit der Ruhe und Abgeschiedenheit des Ortes bald vorbei und kommt es zu blutigen Kämpfen.
 "Das Geheimnis der Hebamme" handelt vom Zug der Siedler in die Gebiete östlich von Saale und Elbe, und den ersten Silberfunden im Erzgebirge 1168 – in Christiansdorf, dem späteren Freiberg. 
 Die Handlung vollzieht sich vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa, den sächsischen Fürsten und Herzog Heinrich dem Löwen. 


TEIL 2 - Die Spur der Hebamme

Dieses Teil der Saga setzt drei Jahre nach Ende des ersten Bandes ein: Heinrich der Löwe kehrt 1173 von seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land zurück, was nicht nur für den Meißner Markgrafen den Beginn neuerlicher Kämpfe bedeutet. Auch die Christiansdorfer müssen sich auf schlechte Nachrichten gefasst machen: Mit dem Löwen ist auch Christians alter Feind Randolf zurück. 
Marthe wird beschuldigt, heidnischen Aberglauben und Schadenszauber praktiziert zu haben, und kommt vor ein Kirchengericht. Als Christian ihr zu Hilfe eilen will, erfährt er, dass sie spurlos aus dem Kerker verschwunden ist. Seine verzweifelte Suche bleibt erfolglos, und so hat er schließlich nur eine Erklärung: Sie ist umgebracht worden, und ihr Leichnam wurde heimlich beseitigt. Er zerbricht fast daran, ebenso wie Lukas, der sich schuldig fühlt, weil seine ungeliebte Braut den Häschern Marthes Aufenthaltsort verraten hat.
 Die Handlung führt die Protagonisten unter anderem auch nach Goslar, Braunschweig und auf die Wartburg. Die letzte Szene spielt in Chiavenna, als es im Januar 1176 zum Bruch zwischen Barbarossa und Heinrich dem Löwen kommt. 


Bisher machte es richtig Spaß die ersten 14 Stunden zu hören.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

19. Okt - Der König und die Totenleserin


Aus der Bücherei habe ich mein nächstes Hörbuch bekommen. Also 6 CD's mit dem Titel "Der König und die Totenleserin" von Ariana Franklin. Ganz begeistert war ich nicht von dem Hörbuch - also ganz schlecht war das Hörbuch nicht, aber auch nicht super toll!

England im Jahre 1174: König Heinrich II. kämpft gegen die aufständischen Waliser, als in dem niedergebrannten Glastonbury auf dem Klosterfriedhof zwei Skelette gefunden werden. Ein gefangener Waliser behauptet, es würde sich bei den Toten um den legendären König Artus und seine Gemahlin Guinevere handeln. Das passt gut in Heinrichs Pläne, denn die Aufständischen hoffen immer noch auf die Rückkehr ihres Nationalhelden Artus. Die Nachricht von seinem Tod könnte den kampfes Geist der Waliser erheblich schwächen.

Um alle Zweifel auszuräumen, schickt König Heinrich seine Totenleserin Adelia nach Glastonbury. Die Leichenbeschauerin ist eine Expertin der menschlichen Anatomie und versteht sich darauf, Spuren an Toten so zu deuten, dass sie die Umstände ihres Todes herausfindet. Auf diese Weise hat sie bereits die Ermordung von Heinrichs Mätresse Rosamund aufgeklärt. Dieses Mal soll sie die beiden Skelette als Artus und Guinevere identifizieren.

Doch Adelia plagen ganz andere Sorgen: Ihre Freundin und Reisegefährtin Lady Emma Wolvercote ist spurlos verschwunden, und alles deutet auf ein Verbrechen hin. Dann versucht auch noch jemand, Adelias Ermittlungen zu verhindern, und will die patente junge Frau ins Jenseits befördern. Zum Glück kommt Bischof Rowley gerade noch rechtzeitig in die Abtei von Glastonbury, um Adelia das Leben zu retten - und weckt dabei alte, verbotene Gefühle zu neuem Leben...

Samstag, 30. Mai 2009

30. Mai - Braunschweig und Wolfenbüttel

Heute fing unsere 3-tägigen Reise an. Ramona und ich haben unsere Kinder an den Ex-Partner verkaufen können. Da es auch das Pfingstwochenende ist erwarten wir super Tagen zusammen.

Wir fuhren erst Mal nach Braunschweig. Ich war schon oft in Braunschweig wegen die EQUIP Schulungen und eine mehrtätigen Willow Creek Leiterschaft Kongresses. Allerdings war Ramona noch nie da gewesen. Sogar in den Staaten kennen wir Braunschweig allerdings unter dem Name Brunswick. Leberwurst heißt sogar in den Staaten Brunswick Sausage.

Die Ursprünge von Braunschweig gehen bis in das frühe 9. Jahrhundert zurück. Insbesondere durch Heinrich den Löwen (Gründer von Lübeck und Schwerin) entwickelte sich die Stadt schnell zu einer mächtigen und einflussreichen Handelsmetropole.

Wir haben beide zwei Dinge über Braunschweig gelernt - ab Mitte des 13. Jahrhunderts gehörte der Hanse an und Braunschweig war Hauptstadt des gleichnamigen Landes, bis dieses 1946 im neu geschaffenen Land Niedersachsen aufging.

Hier nun etwas zu Geschichte: Unter dem Einfluss Heinrichs den Löwen entwickelte sich Braunschweig zu einer mächtigen Stadt, welche er zu seiner Residenz ausbaute. So ließ er die Burg Dankwarderode erweitern und den Braunschweiger Dom errichten. Heinrich wählte den Löwen zu seinem Wappentier und ließ dessen bronzenes Abbild um 1166 vor dem Dom auf dem Burgplatz aufstellen. Seitdem ist der Braunschweiger Löwe das Wahrzeichen und Wappentier der Stadt.

Während und vor den 2. Weltkrieg war Braunschweig sehr „braun“. Ab 1923 gewann die NSDAP immer mehr an Einfluss und zog bereits 1924 mit einem Abgeordneten in den Braunschweigischen Landtag ein.

1931 kam es in Anwesenheit Adolf Hitlers zu einem Aufmarsch von circa 100.000 SA-Leuten vor dem Braunschweiger Schloss. Obwohl die Bevölkerung der Stadt Braunschweig eher proletarisch geprägt war,

Bereits 1930 gelang der NSDAP eine Regierungsbeteiligung im Freistaat Braunschweig, welche auch für die Einbürgerung Adolf Hitlers verantwortlich war. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt von der NSDAP eingesetzt.

Wichtige nationalsozialistische Institutionen wie die Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt und eine SS-Junkerschule waren in die Stadt angesiedelt und Braunschweig wurde zu einem Rüstungszentrum des Dritten Reiches ausgebaut.

Während des Zweiten Weltkrieges war die Stadt zahlreichen Bombenangriffen ausgesetzt, wobei etwa 90 % der Innenstadt zerstört wurden. Der verheerendste war der Bombenangriff auf Braunschweig am 15. Oktober 1944, durch den Abwurf von circa 200.000 Phosphor-, Brand- und Sprengbomben einen 2½ Tage wütenden Feuersturm entfachten. Über 1000 Menschen kamen bei diesem Angriff ums Leben.

Das Happy RIZZI House ist ein zeitgenössisches Gebäude, das vom US-amerikanischen Künstler James Rizzi entworfen. Das Gebäude ist mit Pop-Art-Malereien gestaltet. Häufigstes Motiv an der Fassade sind die fröhlichen Gesichter. Darüber hinaus findet man weitere wiederkehrende Motive wie u.a. Herzen, Augen, Sterne und Vögel. Der fünfgeschossige Bau wird als Bürogebäude genutzt.
Das Braunschweiger Schloss, auf dem Bohlweg im Zentrum der Stadt Braunschweig, war von 1753 bis zum 1918 die Residenz der Braunschweigischen Herzöge.

Der erste Bau wurde ab 1718 unter der Leitung Hermann Korbs errichtet. Nachdem dieses Gebäude 1830 niedergebrannt war, wurde unter Carl Theodor Ottmer bis 1841 ein zweiter Bau errichtet, der nach teilweise schweren Beschädigungen durch Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges aufgrund eines Beschlusses des Braunschweiger Stadtrates im Jahre 1960 vollständig abgerissen wurde.

Auf der so entstandenen Brache wurde in der Folgezeit der Schlosspark angelegt. Dieser wurde – aufgrund eines erneuten Beschlusses des Stadtrates aus dem Jahre 2004 – im Frühjahr 2005 vollständig beseitigt, um auf dem so frei gewordenen Gelände bis zum Frühjahr 2007 ein großes Einkaufszentrum durch den Hamburger Großinvestor ECE Projektmanagement, die sogenannten „Schloss-Arkaden“, zu errichten, dessen Westseite zu großen Teilen aus einer originalgetreuen Rekonstruktion der Fassade besteht.

Beeindruckend fand ich die Sache, dass der Fluss Oker unter der Stadt fließt. Kurz vor der Braunschweiger Altstadt teilt sich die Oker auf, in den Westlichen und den Östlichen Umflutgraben, die den historischen Stadtkern etwas höhergelegen umfließen. Diese Umflutgräben wurden im 16. Jahrhundert als äußerer Graben der massiven Stadtbefestigung angelegt. Der eigentliche Okerverlauf durch die Mitte der Stadt wurde überdeckt und verläuft heute unterirdisch in Röhren und kommt erst nördlich der Altstadt wieder zum Vorschein.


Abends sind wir dann nach Wolfenbüttel gefahren, ein sehr gute Tipp von unsere Reiseleiterin.

Ab ca. 1430 wurde Wolfenbüttel zur ständigen Residenz der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg, Bis 1753 war Wolfenbüttel Residenzstadt des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel. Wegen des Wirkens von Lessing wird die Stadt auch als Lessingstadt bezeichnet.

In Wolfenbüttel hat sich infolge der geringen Kriegsschäden ein nahezu geschlossenes historisches Stadtbild erhalten. Um dieses Stadtbild zu erhalten, wurde in den 1970er Jahren ein umfangreiches Sanierungsprogramm aufgelegt und war damals eines der größten Stadtsanierungsgebiete Deutschlands.

Im Zuge dieser Sanierungsmaßnahmen ist es gelungen, weite Teile der Altstadt denkmalgerecht zu modernisieren; weit über 150 Einzelobjekte wurden hergerichtet. In Wolfenbüttel befindet sich auch das zweitgrößte noch erhaltene Schloss Niedersachsens, das Schloss Wolfenbüttel.

Der Ortsname Wolfenbüttel setzt sich aus dem Grundwort -büttel und dem Bestimmungswort Wolfen zusammen. Das Bestimmungswort vor -büttel ist nicht – wie anzunehmen – in Verbindung mit Wolf zu setzen, sondern es ist ein verschliffener Personenname und geht zurück auf einen Siedler namens Wulferi, der sich an einer Furt an der Oker niedergelassen und die Siedlung Wulferis Buttle gegründet haben soll. Das Suffix –büttel stammt von dem altniederdeutschen Wort bodal und bedeutet „Haus und Hof“ oder „Siedlung“. Die Verbreitung von Büttel-Orten ist auf den norddeutschen Raum begrenzt. Wolfenbüttel ist die südlichste von über 150 Büttel-Ortschaften.