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Sonntag, 9. Januar 2011

09. Jan - Was ist Persönlichkeitsentwicklung?


Ich bekomme von zeitzuleben.de fast jeden Sonntag einen Newsletter. Fast immer ist der Brief schnell motivierend und regt sehr oft zum nachdenken an.

Das Thema heute Morgen war Persönlichkeitsentwicklung.

Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Wahrscheinlich sind wir uns darüber einig, dass wir alle eine Persönlichkeit haben. Aber wie entwickelt man diese nun? Wie stellt man das an?

Wenn ich darf, würde ich Ihnen hier gerne meine Sichtweise auf den Begriff Persönlichkeitsentwicklung erklären.

Seine Persönlichkeit zu entwickeln, bedeutet für mich:

  • dass wir als Mensch stärker und robuster werden,
  • dass wir flexibler darin werden, wie wir mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen,
  • dass wir auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen werden,
  • dass wir offener werden (ohne uns zu verletzlich zu machen),
  • dass wir dazulernen, Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen,
  • dass wir lernen, Krisen und Probleme zu bewältigen,
  • dass wir uns selbst immer besser kennen lernen und verstehen
  • und dass wir wirksamer werden und lernen, unsere Kräfte geschickter einzusetzen.
Das Gute ist, dass wir hier in ganz kleinen Schritten vorgehen können. Wir müssen uns nicht alle Themen auf einmal vornehmen. Wir werden auch nicht ankommen, denn Persönlichkeitsentwicklung ist eine Reise ohne konkretes Ziel. Es ist mehr ein Weg, den man geht, weil die Reise spannend ist, weil es viel zu entdecken gibt und weil es unser Leben interessanter, sinnvoller und erfüllter macht.

„Kleine Schritte“ ist hier tatsächlich das Zauberwort. Denn Wachstum kann man nicht erzwingen, es passiert in seiner ganz eigenen Zeit. Deswegen ist es wichtig, möglichst entspannt und locker an die Sache heranzugehen und sich nicht zu viel vorzunehmen.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also, dass wir als Mensch stärker, robuster, offener, kompetenter, fähiger, klarer, seelisch gesünder und wirksamer werden.

Und als Nebeneffekt
  • werden wir selbstbewusster und trauen uns mehr zu,
  • wir werden mutiger,
  • wir handeln mehr, statt nur zu reden,
  • wir erreichen mehr,
  • wir finden eher den Platz im Leben, an dem wir gut aufgehoben sind
  • und wir erleben öfter Glück und Erfüllung.
Das ist zumindest die Richtung, in die wir uns dabei bewegen. Und jeder kleine Schritt in diese Richtung ist ja für sich genommen schon ein Erfolg und macht unser Leben besser.

Donnerstag, 14. Mai 2009

14. Mai - Nehemia: Von Gott berufen

Heute Abend im Hauskreis haben wir weiter mit unsere Themareihe Berufung gemacht.

Jetzt war Nehemia dran - „Von Gott berufen, - aber wozu?“

Nehemia: Wie Gott einen Chef–Vorkoster motivierte, ein umsichtiger Planer und Anleiter für Wiederaufbau im Reich Gottes zu werden.

Dabei haben wir folgende Fragen beantwortet:

  • Gibt es etwas, was Dich an Nehemia besonders fasziniert?

  • Welche Gaben und Fähigkeiten entdeckst du an Nehemia?

  • Welche dieser Gaben und Fähigkeiten entdeckst du im Ansatz bei dir selbst? Wo erlebst du dich als ergänzungsbedürftig?

  • Nehemias Berufung entwickelte sich (ähnlich, wie bei Mose) aus einer tiefen persönlichen Betroffenheit. Was tat Nehemia danach, um seine Berufung zu klären, was für dich hilfreich ist?

  • Gibt es etwas in deinem Leben, das dich persönlich so tief anrührt, dass es dich nicht mehr loslässt?

  • Nehemia hat seine Mitarbeiter motiviert und wertgeschätzt, indem er sie namentlich erwähnt und konkret benannt hat, was sie getan haben, damit das Projekt gelingt.

  • Welche Art und Weise der Wertschätzung erfreut und motiviert dich persönlich am meisten?

  • Wer seiner Berufung folgt, wird mit Schwierigkeiten und Hindernissen rechnen müssen.

  • Welche konkrete Schwierigkeiten, Hindernisse und Probleme hatte Nehemia zu bewältigen?

  • Wie hat er sie bewältigt und was war daran sowohl geistlich als auch hinsichtlich der Lösungswege vorbildlich?

  • Welche Schwierigkeiten, Angriffe und Kämpfe fürchtest du am meisten? Wo erlebst du bei dir mehr Angst als Glaube?

  • Was hilft dir persönlich, Gott mehr zu vertrauen als den Angst machenden Menschen oder Umständen?

  • Nehemia hat seinen Lebensunterhalt verdient, Bedürftige mitversorgt und seine Berufung „ehrenamtlich“ gelebt. Welche biblischen Beispiele und Parallelen fallen dir im Blick auf diese Lebensweise ein?

  • Durch welche biblischen Impulse und Zusagen ermutigt Gott uns, so unsere Berufung bzw. Lebensbestimmung zu leben?

Gute Fragen und ein sehr guten Hauskreis Abend