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Dienstag, 20. Dezember 2011

20. Dez - Sorgen


Irgendwie seit Vorgestern werde ich bombardiert von den große Probleme anderen.

Ein Ehepaar will sich wieder trennen in einer von den vielen Gemeinde die ich begleiten und betreuen darf. Dass heißt ich hänge relativ oft am Telefon und versuche den Ehemann Trost und Hilfe zu spenden.

Meine Ex-Schweiger-Vater liegt im Krankenhaus und eine große bzw. schwierigen OP besteht ihm vor.

Ein andere Freund hat sich derbe am Knie verletzt und ist nun die nächsten zwei Wochen krank geschrieben.

Das ist nur einen kleinen Einblick denn es gibt leider vielen anderen Menschen die ich kenne, die es ziemlich dreckig geht.

Das Leid der andere beschäftigt mich sehr aber ich bin auch sehr froh dass vieles bei mir ganz gut läuft.

Sonntag, 9. Januar 2011

09. Jan - Was ist Persönlichkeitsentwicklung?


Ich bekomme von zeitzuleben.de fast jeden Sonntag einen Newsletter. Fast immer ist der Brief schnell motivierend und regt sehr oft zum nachdenken an.

Das Thema heute Morgen war Persönlichkeitsentwicklung.

Aber was bedeutet das eigentlich genau?

Wahrscheinlich sind wir uns darüber einig, dass wir alle eine Persönlichkeit haben. Aber wie entwickelt man diese nun? Wie stellt man das an?

Wenn ich darf, würde ich Ihnen hier gerne meine Sichtweise auf den Begriff Persönlichkeitsentwicklung erklären.

Seine Persönlichkeit zu entwickeln, bedeutet für mich:

  • dass wir als Mensch stärker und robuster werden,
  • dass wir flexibler darin werden, wie wir mit den Schwierigkeiten des Lebens umgehen,
  • dass wir auf eine gesunde Art unabhängiger von anderen werden,
  • dass wir offener werden (ohne uns zu verletzlich zu machen),
  • dass wir dazulernen, Fähigkeiten stärken oder uns neue Fertigkeiten aneignen,
  • dass wir lernen, Krisen und Probleme zu bewältigen,
  • dass wir uns selbst immer besser kennen lernen und verstehen
  • und dass wir wirksamer werden und lernen, unsere Kräfte geschickter einzusetzen.
Das Gute ist, dass wir hier in ganz kleinen Schritten vorgehen können. Wir müssen uns nicht alle Themen auf einmal vornehmen. Wir werden auch nicht ankommen, denn Persönlichkeitsentwicklung ist eine Reise ohne konkretes Ziel. Es ist mehr ein Weg, den man geht, weil die Reise spannend ist, weil es viel zu entdecken gibt und weil es unser Leben interessanter, sinnvoller und erfüllter macht.

„Kleine Schritte“ ist hier tatsächlich das Zauberwort. Denn Wachstum kann man nicht erzwingen, es passiert in seiner ganz eigenen Zeit. Deswegen ist es wichtig, möglichst entspannt und locker an die Sache heranzugehen und sich nicht zu viel vorzunehmen.

Persönlichkeitsentwicklung bedeutet also, dass wir als Mensch stärker, robuster, offener, kompetenter, fähiger, klarer, seelisch gesünder und wirksamer werden.

Und als Nebeneffekt
  • werden wir selbstbewusster und trauen uns mehr zu,
  • wir werden mutiger,
  • wir handeln mehr, statt nur zu reden,
  • wir erreichen mehr,
  • wir finden eher den Platz im Leben, an dem wir gut aufgehoben sind
  • und wir erleben öfter Glück und Erfüllung.
Das ist zumindest die Richtung, in die wir uns dabei bewegen. Und jeder kleine Schritt in diese Richtung ist ja für sich genommen schon ein Erfolg und macht unser Leben besser.

Freitag, 11. September 2009

11. Sept - Kreative Problemlösungsprozesse


Bei Mikropartner in Hamburg habe ich schon wieder die gleiche Gruppe gehabt und deshalb habe ich etwas neues machen dürfen.

Ich habe über die Phasen des kreativen Problemlösungsprozesses

1. Probleme wahrnehmen

    Wir nehmen Probleme z.B. wahr,

    • wenn wir sehr unzufrieden mit einer Situation sind
    • wenn andere unzufrieden sind und uns das mitteilen
    • wenn wir immer wieder in Konfliktsituationen wegen eines bestimmten Themas oder einer Situation geraten
    • wenn wir in eine ausweglose Situation oder in eine Krise geraten
    • wenn wir uns wiederholt ein Ziel setzen, es aber nie erreichen.

2. Das Problem benennen und Ziele entwickeln
    Wir kennen oft nur die Symptome unseres Problems, aber es geht darum, das Problem zu lösen und nicht nur die Symptome

    Suche nicht nach Schuldigen

    Das Problem genau beschreiben

    Um alle wichtigen Informationen über das zu lösende Problem zu sammeln, beantworte schriftlich die folgenden Fragen:

    • Was ist passiert oder wird bald passieren?
    • Wann ist es passiert oder wird es passieren?
    • Wen oder was betrifft das Problem?
    • Wie genau äußert sich das Problem?
    • Welche Faktoren haben das Problem verursacht?

    Suche die Ursachen für dein Problem

    Frage immer weiter nach der Ursache

    Manche Probleme haben verschiedene Ursachen

    Manchmal wissen wir nicht genug
3. Formuliere deine Ziele
    Wenn wir unser Problem genau identifiziert und beschrieben haben, dann wissen wir, was wir nicht mehr wollen. Wir wissen also, von welchem Zustand oder von welcher Situation wir weg wollen.

    Dazu können wir uns folgende Fragen stellen:

    • Was genau will ich anstelle des Problems?
    • Wie genau soll diese Situation aussehen, wenn das Problem gelöst ist?
    • Woran genau werden wir merken, dass unser Problem gelöst ist?
4. Unsere Grundannahmen überprüfen
    Grundannahmen können wir über alles Mögliche haben

    Diese Grundannahmen müssen nicht der Realität entsprechen

    Unsere Grundannahmen können verhindern, dass wir alle möglichen Lösungsansätze in Betracht ziehen

    Es geht darum, sich die eigenen Grundannahmen selbst klarmachen

    Also bitte die Grundannahmen in Frage stellen
5. Lösungsalternativen entwickeln
    Möglichst viele Ideen produzieren

    Unterstütze dich in deiner Kreativität

    Systematische Methoden können uns helfen

    Methoden zur kreativen Problemlösungsfindung

    • Methode # 1: Freie Assoziation
    • Methode # 2: Mind Mapping
    • Methode # 3: Systematische Checkliste für mögliche Veränderungen
    • Methode # 4: Umdrehen Ihrer Grundannahmen
    • Methode # 5: Morphologischer Ansatz
    • Methode # 6: Brainstorming
    • Methode # 7: Brainwriting
6. Für Lösungsalternativen entscheiden
    Kriterien für die Bewertung der Lösungsansätze

    • Wie sind die Erfolgschancen der Lösung?
    • Führt der Lösungsweg zum angestrebten Ziel?
    • Gibt es einen Zielkonflikt?
    • Ist der Lösungsansatz wirtschaftlich sinnvoll?
    • Wieviel Zeit beansprucht die Lösung?
    • Lösungsansatz ist bekannt und war schon einmal erfolgreich?
    • Wie einfach ist der Lösungsansatz "zu verkaufen"?
7. Lösungsalternativen in die Tat umsetzen
    Mache einen Aktionsplan für die Lösung deines Problems

    Durchhalten ist vielleicht die wichtigste Fähigkeit zum Lösen von Problemen

    Schaffe Motivation

    Belohne dich und andere

    Lerne mit Rückschlägen umzugehen
8. Problemlösung kontrollieren
    Kontrolle ist ein dauerhafter Prozess

    Kontrolle heißt nach vorn schauen

    Check-Termine für die Kontrolle festlegen


Wie so oft bei meinem Unterricht für Mikropartner in Hamburg - auch dieses Mal habe ich fast alles von Zeitzuleben.de übernommen.

Freitag, 14. August 2009

14. August - Besser mit Konflikten umgehen

Heute habe ich bei Mikropartner in Hamburg über Konflikte unterrichtet und wie wir besser damit umgehen.

Hier sind einige meine Punkte:

Konflikte können nützlich sein
Wo immer es zu einem Konflikt kommt, da besteht Klärungsbedarf und gleichzeitig immer auch die Chance zur Lösung des Konflikts. Wenn es zu Streits und Auseinandersetzungen kommen, treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Geraten wir mit jemand aneinander, können wir viel über uns und auch über andere Sichtweisen lernen.

Wir müssen lernen besser mit Konflikten umzugehen
Viele von uns neigen aus Unsicherheit oder Angst dazu, in Konfliktsituationen kopflos und emotional zu reagieren. Und gerade diese Emotionalität führt oft genau dazu, dass wir z.B. Dinge sagen, die wir später bereuen oder dass wir uns ganz anders benehmen, als wir eigentlich wollen.

Tipps für das Verhalten in Konfliktsituationen

  • Signalisiere Verhandlungsbereitschaft
  • Zeige Verständnis
  • Es geht nicht um die Schuldfrage
  • Nicht immer wird dein Konfliktpartner freundlich sein
  • Beharre nicht auf deinem eigenen Standpunkt
  • Gleiches mit Gleichem zu vergelten, bringt nicht weiter
  • Ein Gegenangriff verstärkt nur einen Konflikt
  • Bleibe respektvoll, auch wenn es schwer fällt
  • Ignorieren verstärkt das Problem
  • Zuständigkeit verneinen, erhöht den Ärger des Gegenübers
  • Nehme das Problems deines Gegenübers an
  • Gemeinsamkeiten schaffen Brücken
  • Höre deinem Gegenüber zu
  • Gemeinsamkeiten gibt es eigentlich immer
  • "Es tut mir Leid" kann manchmal weiter helfen
  • Entschuldige dich, wenn es angebracht ist
  • Entschuldigungen besänftigen deinen Gegenüber

Konflikte sind immer eine Chance für uns, dazuzulernen
Auch in vielen anderen Konfliktsituationen könnten Sie z.B. sagen: "Ich habe das so noch nicht gesehen. Vielleicht können wir das Problem gemeinsam lösen?". Eine solche Reaktion vereinigt alle zuvor genannten Tipps. Natürlich ist auch das keine Garantie für die Lösung eines Konfliktes, aber einen Versuch ist es wert.

Hier bei zeitzumleben.de habe ich mich für dieses Thema inspirieren lassen