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Donnerstag, 1. September 2011

01. Sept – Probefahrt Chevrolet Matiz


Ich suche einen Gebrauchtwagen als Ersatz für meinem Kangoo Renualt und zurzeit habe ich mich stärker mit einem Chevrolet Matiz von einem Gebrauchtwagenhändler.

Der Wagen steht in Horneburg, das liegt kurz vor Stade, und der Händler war sogar nicht ganz abgeneigt meinem Auto in Zahlung zu nehmen. Deshalb fuhr ich nach dem Unterricht an der Nordakademie dahin. Leider gab es einen Unfall vor dem Elbtunnel – und deshalb habe ich fast zwei Stunden Fahrtzeit dahin :-(

Der Verkäufer war ganz in Ordnung – er war „spezialisiert“ auf Auto zwischen 2000 bis 5000 Euro.

Der Matiz, Baujahr 2006, war früher einen Leasing-Wagen und hat knapp 100000 KM runter. Mit 52 PS hat der Wagen genauso viel PS wie mein Wagen jetzt aber wiegt fast nur die Hälfte.

Allerdings die 52 PS kommen aus nur 3 Zylinder und das ist/war ungewohnt.

Der Wagen ist relativ laut und schlecht verarbeitet. Halt eben billig.

Mein Überlegung ist es den Wagen für einem Jahr zu fahren und dann wieder abzustoßen.

Auf jeden Fall will ich mich verkleinern – denn 95% der Zeit bin ich alleine unterwegs. So einen großen Wagen wir jetzt ist nicht mehr nötig.

Früher habe ich einen Nissan Micra gehabt und der Wagen hat mir ganz gut gefallen. Aber die Frage ist - wie stark will ich mich verkleinern?

Montag, 27. Juni 2011

27. Juni - Sommerfest Vaale


Jedes Jahr findet der Sommerfest der Seniorenpflegeheim „Sievershof“ in Vaale. Gestern nachdem ich in Heide gepredigt habe, ging es dann weiter für mich nach Vaale. Dort habe ich erlebt wie die lieben Geschwister aus der Matthäus Gemeinde in Stade geholfen haben diesen Fest auszurichten.

Hunderte Gäste waren gekommen, es gab einen Musical aufgeführt von den Kinder der Stade Gemeinde. Pastor Stolzenberg aus Stade hat einen Gottesdienst am Vormittag und auch einen Schlusswort am Nachmittag gehalten.

Der Sievershof liegt an der Westküste Schleswig-Holsteins, im Dreieck von Unterelbe und Nord-Ostsee-Kanal, ca. 15 km von Itzehoe entfernt, am Rande des Dorfes Vaale.

Das Haus, in dem 26 Senioren leben, ist von einem parkähnlichen Gelände umgeben, auf dem sich u. a. eine Teichanlage und mehrere Sonnenterrassen befinden. Das alles lädt zum Spazierengehen und Verweilen an der frischen Luft ein.

Ich habe dutzende Gespräche führen können und es tat gut so viele bekannter Gesichter auf ein mal zu sehen.

Freitag, 27. Mai 2011

27. Mai – Erweiterte Vorstandssitzung des NWB


Zwei Mal im Jahr gibt es der erweiterte Vorstandssitzung des Nordwestbundes. Dieses Jahr findet es in Stade statt. Wir sind gut 25 Vertreter aus den 13 verschiedene Gemeinde des Nordwestbundes

  • Arche Flensburg
  • Arche Nordfriesland
  • Christliche Gemeinschaft Malente
  • Arche Lübeck
  • Auferstehungsgemeinde Rendsburg
  • Matthäusgemeinde Stade
  • Christus Gemeinde Lauenburg
  • Christus Gemeinde Barmbek -Nord
  • Matthäusgemeinde Lüneburg
  • Christus Gemeinde Barmbek -Süd
  • Gemeinde am Sandberg in Itzehoe
  • Christus Gemeinde Barmbek -Ost
  • Christliche Gemeinschaft Vaale
Nur die Gemeinden in Flensburg, Lüneburg, Stade, Hamburg Nord, Hamburg Ost und Hamburg Süd haben Pastoren alle andere Gemeinden sind so klein, dass sie keine eigene Pastor sich leisten können.

Ich predige zur Zeit regelmäßig bzw. unregelmäßig in den kleinen Gemeinde Lübeck, Vaale, Rendsburg, Itzehoe und in der Zukunft ein bisschen häufiger in Lauenburg. Also die einzige kleine Gemeinde wo ich nicht predige ist in Niebüll (Nordfriesland).

Diese Dienst tue ich gerne, aber kleine Gemeinden haben schon ihre Eigenart.

Sonntag, 7. März 2010

07- März - Stade & Abendmahl


Sonntag habe ich in Stade gepredigt. Ich habe 2004-2005 die Gemeinde in ihre Zeit ohne Pastor betreut. Bis heute bin ich sehr mit der Gemeinde verbunden und durch Esra, der Pastor in Stade und auch einen sehr guten Freund von mir ist, habe ich weiterhin viel Kontakt dahin.

Ich versuche immer zu fragen ob einen bestimmtes Thema vom Pastor für die predigt gewünscht wird. Entweder weil es oft besser ankommt wenn jemand anders als der Pastor darüber predigt oder weil die Gemeinde eine Predigtreihe oder Thema hat.

Esra bat mich über das Abendmahl zu predigen.

Heute nun meine Gedanken dazu

Die Bedeutung des Abendmahls.

Die Taufe ist nur eines der zwei Symbole der Erlösung. Das andere ist das Abendmahl. Es ist interessant, dass Jesus Seine Jünger nie gebeten hat, Seiner Geburt zu gedenken, aber Er hat ihnen sehr wohl geboten, Seines Todes und Seiner Auferstehung zu gedenken. Sein Tod und seine Auferstehung. Er gab der Gemeinde zwei sichtbare Symbole, Verordnungen genannt.

Wir nennen die Taufe und das Abendmahl nicht Sakramente. Wir nennen sie nicht so, weil das Wort Sakrament bedeutet, es rettet. Wir glauben nicht, dass man durch die Taufe gerettet wird und wir glauben nicht, dass man durch das Abendmahl gerettet wird. Die Bibel sagt, es sind Symbole unserer Erlösung, nicht etwas, was uns erlöst. Technisch gesehen sind es also keine Sakramente. Wir bezeichnen sie als Verordnungen, weil sie zum Gedenken an den Tod Jesu von Gott für Christen verordnet wurden.

Das Abendmahl ist ein Sinnbild, das eine großartige geistliche Wahrheit verdeutlicht.

I. Was ist das Abendmahl?

1. Es ist eine SCHLICHTE HANDLUNG. Die Bibel sagt, dass beim ersten Abendmahl der Herr Jesus, in der Nacht, in der Er verraten wurde, das Brot nahm und es brach. Er hatte keine große Feier mit besonderen Gewändern und Roben und Weihrauch und alle möglichen Rituale. Das Abendmahl ist eine sehr schlichte Handlung. Er nahm Brot, und Er nahm Wein und Er gab es den Menschen. Es ist kein großartiges, kompliziertes Ritual. Wenn wir das Abendmahl feiern, machen wir kein großes Ritual daraus. Wir nehmen schlicht die zwei Teile Brot und Wein.


2. Es ist eine GEDENKHANDLUNG. Jesus "...sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Der ganze Sinn des Abendmahls besteht darin, dass wir uns daran erinnern, was Jesus am Kreuz getan hat.


3. Es ist ein SYMBOL. "Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!" Als Jesus sagte, Dieses Brot ist Mein Leib und dieser Kelch Mein Blut, hat er das nicht wörtlich gemeint. Als Er das sagte, war Er noch gar nicht ans Kreuz gegangen. Er war noch nicht gestorben. Offensichtlich redet er von einem Symbol, nicht von Seinem tatsächlichen Blut. Er war noch nicht ans Kreuz gegangen.

Wenn ich meine Brieftasche herausholen würde, Ihnen ein Bild zeigen und sagen würde, "Das sind meine Jungs." würden Sie nicht denken, dass meine Jungs ein Fotopapier mit Chemikalien darauf ist. Sie wissen, was ich meine. Es stellt meine Jungs dar.

Jesus sagte einmal "Ich bin die Tür." Heißt das also, dass Er ein Stück Holz ist? Er sagte, "Ich bin das Brot des Lebens." Meint Er damit, dass Er ein Brotlaib ist? Nein. Es sind Symbole. Er sagt, das ist Mein Leib, der für Euch ist. Es ist ein Symbol.

4. Es ist eine GLAUBENSAUSSAGE. "Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt." Wenn Sie am Abendmahl teilnehmen, halten Sie eine Predigt. Es gibt einen Blick voraus und einen Blick zurück. Wir schauen freudig danach aus, dass Jesus wiederkommt, und Er sagt, wir sollen dies tun, bis Er wiederkommt. Und wir schauen zurück zum Kreuz. Jesus ist nicht im Tod geblieben. Er kommt wieder.

II. Wer sollte das Abendmahl einnehmen?

Nur wer schon GLÄUBIG ist. Als Jesus das Abendmahl anbot, hat Er es nicht den 5000 angeboten, als Er die Brote und den Fisch vermehrte. Er feierte das Abendmahl nur mit den zwölf Jüngern, von denen Er wusste, dass sie wahre Gläubige waren. Er hat das Abendmahl nicht der Menge angeboten.

Deshalb halten viele Gemeinden es nicht am Sonntagmorgen. Denn für viele Gemeinden ist der Sonntagmorgengottesdienst ein Gottesdienst für Suchende. Er ist so gedacht, dass man Nichtchristen, seine Freunde, mitbringt. Das Abendmahl ist nicht für unsere Freunde, die Christus nicht kennen. Die Bibel sagt sogar, dass ein Ungläubiger, der das Abendmahl einnimmt, es sich selbst zum Gericht einnimmt.

In viele Gemeinden ist normal, das Abendmahl so oft wie sie wollen in Kleingruppen in Privathäusern zu feiern. So wurde es zur Zeit des Neuen Testaments gemacht. In Apostelgeschichte 2 gibt es kein einziges Beispiel dafür, dass man das Abendmahl in der großen Sonntagsversammlung gefeiert hätte. Es heißt sogar, sie brachen das Brot hin und her in den Häusern. Das Abendmahl wurde also in Privathäusern in den Kleingruppen abgehalten.

Die Bibel sagt, "Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt." Demnach ist es nicht für Ungläubige.


III. Wie bereite ich mich auf das Abendmahl vor?

"Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken." Jedes Mal, wenn wir das Abendmahl hier in unserer Gemeinde halten, haben wir vorher immer eine Zeit des Gebetes und der Selbstbesinnung. Wir sagen, "Gott, gibt es etwas in meinem Leben, was zwischen mir und Dir steht, das ich bekennen und lassen muss, bevor ich das Abendmahl einnehme?" Die Bibel sagt, dass wir uns selbst prüfen sollen, bevor wir das Abendmahl einnehmen.

Wir praktizieren erstens Selbstbesinnung - "Gott, was ist in meinem Leben, das Veränderung braucht?" Dann bekennen wir unsere Sünden. Wir geben Ihm unser Leben neu und bringen Beziehungen wieder in Ordnung. Die Bibel sagt, wenn man etwas gegen einen anderen Menschen hat - wenn man bitter und wütend und ärgerlich ist - dann sollte man das Abendmahl nicht einnehmen. Es heißt sogar, man solle nicht einmal ein Opfer geben. Es heißt, man solle sich zuerst mit dem anderen Menschen aussöhnen und dann zum Anbeten kommen.


IV. Wann und wie oft sollen wir das Abendmahl feiern?

Darüber sagt die Bibel nichts aus. Die Bibel gibt keine Regel, wie oft. Immer wenn wir eine Regel hören wie z.B. "Man sollte das Abendmahl jeden Sonntag feiern", ist es eine von Menschen gemachte Regel. Es steht nicht in der Bibel. Oder, "Man sollte es einmal im Monat feiern". Das ist eine von Menschen gemachte Regel. Es steht nicht in der Bibel.

Jesus hat nie gesagt, wann oder wie oft Gläubige das Abendmahl feiern sollten. Er hat es an einem Donnerstag Abend eingesetzt. Und weil es eine "Abendmahlzeit" ist, scheint es manche Gemeinden angemessener, es in einem Abendgottesdienst zu feiern. Denn es ist nicht das Frühstück des Herrn. Es ist das Abendmahl des Herrn.

Hier kannst du die predigt hören (so bald ich die Predigt von der Gemeinde bekomme)

Montag, 11. Mai 2009

11. Mai - Frühstück bei Schweinske in Neugraben

Es tut gut Freunde zu haben. Ca. ein Mal im Monat treffe ich mich mit so einen guten Freund Namens Esra.

Esra ist schon fast drei Jahre Pastor in Stade. Ich habe davor die Gemeinde in stade fast ein Jahr lang begleitet. Bevor ich der Gemeinde in Stade half, erlebte der damalige Pastor ein persönlichen Zusammenbruch als seine Frau ihn für einen anderen Mann verließ.

Ich fing dann 2002 an gut 1x im Monat in Stade zu predigen und dann nach einigen Monaten stellte ich die Frage – Kann ich euch als Gemeinde irgendwie sonst helfen? Da kam die Gemeindeleitung auf mich zu und bat um Unterstützung.

Ganz praktisch hieß das damals 1x im Monat die Gemeindeleitungssitzungen zu leiten bzw. daran teilzunehmen. Die Hauskreisarbeit neu ins Leben zu rufen. Drei neue Hauskreise wurden gegründet und ein Hauskreis davon habe ich 4 Monate begleitet und einen neuen Leitungsteam ausgebildet.

Als die Gemeinde endlich soweit war nach einem neuen Pastor zu suchen, kamen bald Esra und seine Frau ins Gespräch. Bei einen Taufe/Sommerfest in Stade waren sie als Gäste dabei und haben die Gemeinde zum ersten Mal kennengelernt. Zu der Zeit war Esra noch in Schondorf bei Stuttgart Zweitpastor. Es folgten Probepredigten – live und auch Predigten aus Schorndorf auf Kassetten. Die Gemeindeleitung machte ein Klausurwochenende in Cuxhaven und Esra war dabei.

Nach dem grünen Licht von der Bundesältesten des Mülheimer Verbandes, wurde Esra mit deutlicher Mehrheit nach Stade berufen. Ich bot an Esra eine Zeit lang zu begleiten und als Coach zu unterstützen.

Esra und ich treffen uns seitdem ungefähr ein Mal im Monat. Meistens irgendwo zum Frühstück. Seit fast einem Jahr treffen wir uns aber bei Schweinske in Neugraben. Esra kommt aus Stade und ich fahre dann nach Barmbek oder Poppenbüttel um zu unterrrichten.

Ich bin eindeutig nicht mehr der Coach von Esra, sondern wir begegnen uns als gute Freunde. Wir tauschen uns über alle Themenbereiche aus. Hauptsächlich dominieren aber die Themen Gemeinde, Familie, unsere persönliche geistliche Leben und Freizeit/Erholung.

Ich bin so dankbar für unsere Zeiten zusammen und ich wünsche alle Männern solche wohltuende Freundschaften.