Ich habe ein neues Hörbuch durch: Crashkurs - Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance? von Dirk Müller
Dirk Müller, erfahrener Börsenprofi, deckt auf, was Finanzwelt und Politik verschleiern: Wie die Wirtschaftsdaten schöngeredet werden. Wie die Inflation heruntergerechnet wird. Wie Arbeitslosenzahlen manipuliert werden. Wer ein Interesse daran hat, die Menschen mit solchen Fehlinformationen zu täuschen. Wer daran verdient. Warum unser Wirtschaftssystem unausweichlich immer wieder in die Krise taumelt. Was sich daran ändern muss. Und wie wir sicher durch das Auf und Ab der Börsenkurse und der wirtschaftlichen Entwicklung kommen.
Weil er Broker aus Leidenschaft ist, ärgert es Dirk Müller, wenn die Finanzwelt durch solche Praktiken in Verruf kommt. Deshalb klärt er auf. Deshalb macht er die Zusammenhänge deutlich. Deshalb sagt er, was von der in schönem Wechsel erzeugten Panikmache einerseits und den künstlich aufgebauschten Jubelkursen andererseits zu halten ist.
Dabei scheut er sich nicht, auf direkten Konfrontationskurs zu den machtvollen Akteuren zu gehen, die mit ihrer Zockermentalität und ihrer Maßlosigkeit so lange die Regeln des Spiels für ihren persönlichen Profit ausgenutzt haben und die jetzt das ganze System an die Wand zu fahren drohen.
Droht die wirtschaftliche Kernschmelze? Überall auf der Welt kämpfen Regierungen gegen den Staatsbankrott, Banken sind auf staatliche Garantien angewiesen, Börsenunternehmen gehen über Nacht pleite. Doch wer kümmert sich um das Geld der Bürger? Wer garantiert für das Ersparte, die Altersvorsorge, die Ausbildung der Kinder?
Dirk Müller „Mister Dax“ klärt auf: Über die Hintergründe der Krise, über Blender und Verführer. Und über die Chancen, die sich trotz allem für Ihr Geld bieten.
Freitag, 20. November 2009
20. Nov - Crashkurs: Weltwirtschaftskrise oder Jahrhundertchance?
Donnerstag, 19. November 2009
19. Nov – Elternstammtisch bei Bankers in Itzehoe
Wir haben nun zum zweiten Mal in diesem Jahr einen Elternstammtisch von Mike Klasse von der AVS bei Bankers in Itzehoe. Letztes Mal (Mai 2009) war ich positive Überrauscht von der Freundlichkeit der Bedienung und das Essen war sehr lecker. Allerdings dieses Mal ging vieles schief und ich fand der Art und Weise wie ich behandelt wurde unakzeptable.
Hier nun eine kleine Zusammenfassung: Am 1. Oktober hatten wir unseren letzten Elternabend bei Mike in der Klasse bei der AVS und wir haben beschloss erneuert einen Elternstammtisch vor Weihnachten zu haben. Keine Ahnung wie so, aber den Elternstammtische sind seit Jahren sehr gut besucht. Gut 20 Eltern von einer einzigen Klasse kommen zusammen und es wird gesprochen, gegessen, gelästert und reichlich getrunken.
Also gleich nach dem Elternabend habe ich mit dem Restaurant/Kneipe Bankers telefoniert. Ich habe eine Gruppe von 20 Personen für einen Elternstammtisch angemeldet. Worüber ich mich zuerst geärgert habe ist, dass ich fast keinen Tisch bekommen habe. Denn der 19. Nov fällt mitten in der Zeit für Weihnachtsfeier und Bankers wollten keinen Tisch an eine große Gruppe geben nur für Getränke. Da habe den Mann versichert, dass über die Hälfte alle Eltern immer richtiges Essen bestellen. Ich bat um einen getrennten Raum nur für uns wie letztes Mal und der Mann am Telefon erklärt lang und breit wie das unmöglich sei wegen viele Weihnachtsfeiern. Ich habe mich damit abgefunden und damit war alles erst Mal geklärt – dachte ich.
Heute Nachmittag rief ich dann noch ein Mal um die 20 Plätze zu bestätigen. Es waren 18 Anmeldungen bei mir eingegangen und es kommen immer 1-2 ohne Anmeldung. 20 Personen das ist gar kein Problem wurde mir telefonisch bestätigt. Mit wurde sogar mitgeteilt, dass wir nun doch einen Zimmer nur ganz für uns haben können. Toll – dachte ich.
Wir kommen alle dort an bestellten erst ein Mal die Getränken und dann nachdem alle da waren, baten wir um die Speisekarte. Die Kellnerin, sagte dass wir nun von den vier Gerichten auf der Sonderspeisekarte bestellen dürfen. Die ersten Personen fanden das sehr merkwürdig. Dann bestand einen Mann auf eine Speisekarte und ich hörte die Kellnerin erklären, dass es nur diesen vier Speisen geben wird, weil niemand vorher angerufen hatten. Da ich verantwortlich für die telefonische Bestellung der Gruppe war und auch Elternvertreter bin, sprang ich auf und bat darum mit der Chef zu sprechen.
Der Hauptkellner erklärt mir, wie er schon bei der Bestellung am Telefon mich darauf hingewiesen hat auf die Begrenzung auf vier Speisen. Ich widersprach und sagte, dass ich heute zum ersten Mal so etwas hört. Er behauptet dass immer in der Weihnachtszeit so zu machen und immer am Telefon darauf hinzuweisen. Ich bestand darauf nie von diese lächerlich Einschränkung vorher gehört zu haben. Nach drei bis vier Minuten hin- und her hat er zugeben, dass offenbar etwas nicht richtig kommuniziert wurde. Ich drückte sehr meinen Missmut aus und sagte, dass bei so einem sturen und schlechten Service nie wieder kommen zu wollen. Denn wir haben 2-3 im Jahr einem Stammtisch mit gut 20 Leuten.
Er erklärte, dass die Küche sehr ausgelastet ist und nur in der Lage ist 4 Gerichte für unsere Gruppe vorzubereiten. Sehr enttäuscht und frustriert ging ich zurück zu unserer Gruppe und habe das Problem geschildert, mich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Nach langen hin und her haben wir uns auf nur vier verschiedene Gerichte für alle 20 Menschen geeinigt. Jägerschnitzel für die Männer, Salat oder Baked Potatoe für die Frauen und dann endlich nach fast 10 Minuten Diskussion einen bestimmen Fleischteller für zwei Herren. Das war wirklich ein Geburt und viel zu viel Aufwendung für kaum Nutzen. Es dürfte keinen 5 Gerichte sein – sondern nur 4. Was für einen Schwachsinn.
Als ich dann endlich gehen wollte – ging ich nach vorne um zu bezahlen und mir wurde deutlich gesagt, dass ohne Bierdeckel keine Bezahlung. Ich hatte nur einen Salat und großen Spezi, aber nein - ich musste nach ein Mal durch 2 Partysaale zurück um meinem Bierdeckel abzuholen. Erst danach dürfte ich bezahlen. Ich stand da vorne und wollte bezahlen, aber sie haben sich geweigert. Kein Angebot den Deckel zu holen – keine Möglichkeit ohne Deckel abzurechen. Nur empfundene Sturheit.
Ich habe noch ein Mal meinen Missmut betont und meine Enttäuschung wegen schlechten Service wiederholt. Ich möchte weder persönlich noch mit einer Gruppe von Menschen dort wieder hingehen.
Mittwoch, 18. November 2009
18. Nov - Chirurgiesimulator
Am Ende eines langen Tags voll von Prüfungen, habe ich etwas ganz cooles erlebt. Ich habe live einen Chirurgiesimulator getestet.
Die Chirurgiesimulatoren der letzten Generation erlauben das Trainieren von 
laparoskopischen Fähigkeiten sowie die Perfektionierung von spezifischen Handgriffen, die während verschiedenster Operationen benötigt werden.
Im laparoscopic training center in Norderstedt bei Johnson & Johnson gibt es die Möglichkeit am Simbionix-LapMentor zu trainieren.
So erlaubt die Simulationssoftware ein sehr spezifisches Trainieren und effizientes Wiederholen bis hin zur Automatisierung von Bewegungen und die Realitätsnähe des LapMentors in den diversen vorhandenden Operationssimulationen von der Gallenblase bis hin zur Darmchirurgie unschlagbar ist.
So erhalten die Chirurgen die Möglichkeit für eine hoch qualifizierte und effiziente Ausbildung, dies in einem strukturierten Ausbildungsgang mit professionellem Wissenstransfer und Einsatz audiovisueller Mittel. Die für den mühsamen Lernprozess erforderliche ständige und wiederholte praktische Übung kann dokumentiert und jederzeit abgerufen werden. Die Qualität der Ausbildung spiegelt sich in den verbesserten Leistungen der Ausgebildeten wider.
Zu jeder Zeit können schwierige Fälle, realistische und möglicherweise auftretende Komplikationen ohne Risiko trainiert werden.
Der beste und zugleich ungeeigneteste Ort zum Training eines Chirurgen ist der Operationssaal. Tiermodelle sind meist inadäquat und ethisch fragwürdig. Eine sichere Alternative stellt die Simulation der chirurgischen Problematik dar, die heute dank hoher Computerleistung sehr realitätstreu ist.
Dienstag, 17. November 2009
17. Nov - emotionale Intelligenz
Es ging heute weiter mit den mündlichen Prüfungen bei der Nordakademie. Am besten fand ich einen Vortrag über emotionale Intelligenz.
Der Begriff „emotionale Intelligenz“ ist durch das gleichnamige Buch des amerikanischen Psychologen Daniel Goleman populär geworden. Goleman sieht die emotionale Intelligenz als eine übergeordnete Fähigkeit, von der es abhängt, wie gut Menschen ihre sonstigen Fähigkeiten, darunter auch den Verstand, zu nutzen verstehen.
Nach Goleman setzt sich emotionale Intelligenz aus fünf Teilkonstrukten zusammen:
- Selbstbewusstheit (Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen, und die Fähigkeit, deren Wirkung auf andere einzuschätzen)
- Selbstmotivation (Begeisterungsfähigkeit für die Arbeit, sich selbst unabhängig von finanziellen Anreizen oder Status anfeuern zu können)
- Selbststeuerung (planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen)
- Empathie (Fähigkeit, emotionale Befindlichkeiten anderer Menschen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren)
- Soziale Kompetenz (Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und tragfähige Beziehungen aufzubauen, gutes Beziehungsmanagement und Netzwerkpflege)
Darüber hinaus zählen hierzu Eigenschaften wie Vertrauenswürdigkeit und Innovationsfreude oder die Motivationsfähigkeit und das Vermögen, Gefühle und Bedürfnisse anderer wahrzunehmen. Dabei werden Befähigungen wie Teamführung, Selbstvertrauen, die Fähigkeit, sich selbst und andere aufzubauen sowie politisches Bewusstsein betrachtet.
Goleman verwendet den Begriff emotionale Intelligenz also für eine Vielzahl von Konstrukten, die nur bedingt als eine Einheit angesehen werden können. In dieser Hinsicht ist emotionale Intelligenz dem Intelligenzquotienten ähnlich.
Montag, 16. November 2009
16. Nov - DESERTEC
Es gibt wieder mündliche Prüfungen bei der Nordakademie. D.h. ich höre ca. 10 verscheidene Presentationen am Tag. Am meisten hat mich heute Desertec beeindrückt.
Das Desertec-Konzept sieht vor, im Nahen Osten und Nord-Afrika mithilfe von solarthermischen Kraftwerken und Windparks die Wasserentsalzung und Stromerzeugung voranzutreiben und den sauberen Strom dann mittels HVDC-Leitungen (High Voltage Direct Current in diese Länder und ab 2020 (mit insgesamt 10–15 % Übertragungsverlust bis nach Europa zu leiten.
Ein internationales Netzwerk von Wissenschaftlern, Politikern und Experten auf den Gebieten der erneuerbaren Energien und deren Erschließung bilden den Kern von TREC. Die rund 60 Mitglieder, informieren Regierungen und private Investoren kontinuierlich über die Möglichkeiten der kooperativen Nutzung von Solar- und Windenergie und regen konkrete Projekte auf diesem Gebiet an. Eine Desertec-Stiftung zur Koordinierung der Aktivitäten und globalen Realisierung von DESERTEC wurde Ende 2008 gegründet. Eine Studie mit Namen Solar Grand Plan mit ähnlichem Ziel in den USA schlägt die großflächige Nutzung der Sonnenenergie in der Wüste von Nevada vor.
Dabei sieht TREC die Einspeisung von Wüstenstrom in das europäische Stromnetz als ergänzende Maßnahme zur Nutzung europäischer erneuerbarer Energieressourcen, um die Reduzierung von CO2-Emissionen zu beschleunigen und um die europäische Energiesicherheit zu erhöhen. Für die Menschen im Nahen Osten und in Nord-Afrika würde das Arbeitsplätze, Einkommen, CO2-freie Meerwasserentsalzung und eine Verbesserung der Infrastruktur bedeuten.
Die auf Satellitendaten gestützten Studien ergaben, dass solarthermische Kraftwerke auf einem Gebiet von weniger als 0,3 % der Wüstenfläche des Nahen Ostens und von Nordafrikas genügend elektrische Energie und entsalztes Wasser für den steigenden Bedarf dieser Länder sowie für Europa erzeugen können.
Sonntag, 15. November 2009
15. Nov – Predigt Hebräer 12 in Lübeck
In Lübeck habe ich über Hebräer 12, 12-29 heute gepredigt. Der Vergleich mit Berg Sinai und die Begegnung mit der Gnade finde ich sehr bewegend.
Nach dem Gottesdienst haben wir einen gemeinsamen Mittagessen gehabt und anschließend unsere erste offene Gemeindeleitungssitzung. Die Kinder haben einen DVD geschaut während wir Erwachsenen die Tagesordnungspunkte abgearbeitet haben. Persönlich fand ich die Sitzung gut und für die Gemeinde hilfreich. Vielleicht haben wir hiermit eine gute Lösung für die Leitung der Arche Lübeck entdeckt.
Hier kannst du auch die Predigt hören
Samstag, 14. November 2009
14. Nov - How I Met Your Mother
How I Met Your Mother ist eine US-amerikanische Sitcom, die seit 2005 produziert wird. Die Jungs, besonders Mike, finden die Serie echt cool. Sogar meine Studenten sind schwer beeindruckt von der Serie.
Die Ausgangssituation von How I Met Your Mother ist, dass Ted Mosby im Jahr 2030 seinen Kindern in allen Details erzählen möchte, wie er deren Mutter kennengelernt hat.
Die Geschichte beginnt im Jahr 2005. Der 27-jährige Ted hat seinen Abschluss in Architektur gemacht und arbeitet bereits, während sein bester Freund und Mitbewohner Marshall Eriksen in den letzten Zügen seines Jurastudiums steckt. Marshall ist zu diesem Zeitpunkt bereits seit neun Jahren mit der Kindergärtnerin Lily Aldrin liiert. Die beiden verloben sich in der ersten Episode.
Alle drei sind auch mit Barney Stinson befreundet. Barney ist ein Womanizer, sehr von sich überzeugt und erscheint stets im Anzug. Er möchte Ted, den er als erstes kennengelernt hat, beibringen, wie man lebt und spricht mit ihm regelmäßig Frauen an.
Auf diese Weise lernt Ted auch Robin Scherbatsky in der ersten Episode kennen. Sie kommt ursprünglich aus Kanada und arbeitet für einen lokalen Fernsehsender als Nachrichtensprecherin. Nach dem ersten Date der beiden teilt Ted Robin in ihrer Wohnung mit, dass er sich in sie verliebt hätte, was Robin abschreckt, da sie - im Gegensatz zu Ted - keine feste Beziehung möchte. Da ihre Absichten so unterschiedlich, sie sich aber dennoch sympathisch sind, beschließen die beiden, nur befreundet zu sein. Robin wird so ein Teil von Teds Freundeskreis.
Jede weitere Folge dreht sich um das Leben dieser fünf Charaktere; im Hintergrund steht dabei letztlich die Frage, wer die Mutter der beiden Kinder aus dem Jahr 2030 sein wird.
Ich habe schon Staffel 1 durch und arbeite mein Weg durch Staffel 2
Freitag, 13. November 2009
13. Nov - Mike´s Übernachtungsparty
Mike hatte mir schon vorgewarnt, dass er zwei Jungs zum Übernachten eingeladen hatte. Kevin hatte auch einen Freund zum Übernachten gehabt und deshalb war das Haus ziemlich voll. Mike glorreiche Idee war es im Schlafzimmer zur dritt zu übernachten. Deshalb nahm er die „Übernachtsmatratze“ UND seine eigene Matratze und verwandelte unsere Wohnzimmer in einem Schlafsaal. Der Wohnzimmertisch blockiert den Gang in die Küche und jedes Mal sind wir dann über den Wohnzimmertisch gekrabbelt. Die Jungs fand es herrlich. Sie haben viele DVD´s angeschaut und oft Wii oder PS3 gespielt – sich von Chips, Döner, Pizza, Süßigkeiten und Cola ernährt. Was möchten 14-jährigen Jungs sonst?
Donnerstag, 12. November 2009
12. Nov - Selbstmord Robert Enke
Bei der Nordakademie haben wir heute bei der Konversationskurs über den Freitod von Robert Enke und Depression besprochen.Am 10. November 2009 nahm sich Enke an einem Bahnübergang im niedersächsischen Eilvese, unweit seines Wohnorts Empede, durch Schienensuizid das Leben. In einer Pressekonferenz wurde bekanntgegeben, dass er seit 2003 wegen, erstmals im Vorjahr diagnostizierten, schweren Depressionen in psychiatrischer Behandlung war.
In seinem Abschiedsbrief bat er Angehörige und Ärzte um Entschuldigung. In der Marktkirche von Hannover fand eine Trauerandacht statt, anschließend nahmen rund 35.000 Menschen an einem Trauermarsch teil. Sogar ein für den 14. November geplantes Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft gegen Chile wurde vom DFB abgesagt.
Robert Enke war verheiratet. Seine leibliche Tochter starb 2006 im Alter von zwei Jahren an einem angeborenen Herzfehler. Im Mai 2009 adoptierte das Ehepaar ein zwei Monate altes Mädchen.
Depressiv (lat. deprimere „niederdrücken“) bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet.
Im gegenwärtig verwendeten Klassifikationssystem psychischer und anderer Erkrankungen lautet die Krankheitsbezeichnung depressive Episode oder rezidivierende (wiederkehrende) depressive Störung. Die Diagnose wird allein nach Symptomen und Verlauf gestellt.
Zur Behandlung depressiver Störungen werden unterschiedliche Verfahren der Psychotherapie, wie beispielsweise tiefenpsychologische oder verhaltenstherapeutische Verfahren eingesetzt. Zusätzlich oder als alleinige Therapie erfolgt die Gabe von Antidepressiva.
Die Ursachen depressiver Erkrankungen sind komplex und nur teilweise verstanden. Es ist von einem Zusammenwirken mehrerer Ursachen auszugehen: sowohl biologische Faktoren als auch entwicklungsgeschichtliche Erfahrungen, aktuelle Ereignisse und kognitive Verarbeitungsmuster spielen eine Rolle:
- Genetische Ursachen
- Neurobiologische Faktoren
- Physiologische Ursachen
- Krankheitserreger als Ursache
- Medikamente als Auslöser
- Hormonelle Faktoren als Auslöser
In der Europäischen Union begehen nach einer Meldung der EU-Kommission aus dem Jahr
2005 jährlich 58.000 Menschen Suizid, wobei die meisten dieser Fälle von Personen begangen werden, die an Depressionen leiden. Zum Vergleich - jährlich gibt es 50.700 Verkehrstote und 5.350 Opfer von Gewaltverbrechen.
Die Zahl der Suizide in Deutschland folgt seit ca. 1980 einem fallenden Trend. 2007 betrug sie 9402 (11,4 je 100.000 Einwohner). Zusätzlich ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.
Mittwoch, 11. November 2009
11. Nov - Warum mit anderen darüber reden?
Heute Abend hat Ramona bei dem Alpha - Kurs den Vortrag gehalten.
Hier sind die Notizen
(1) Die Präsenz
- Ihr seid das Salz der Erde
- Ihr seid das Licht der Welt
- Echte Liebe und Fürsorge wird uns weiterbringen als viele Worte
(2) Das Plädoyer
- Viele haben heute Einwände
- Die Einwände sind ernst gemeint
- Wir müssen damit richtig umgehen
- Das reine Beantworten von kritischen Fragen macht meist keinen Sinn
- Ein gutes Plädoyer kann ein echter Wegweiser zum Glauben sein
(3) Die Proklamation
- Sehr effektiv ist die Einladung in eine christliche Veranstaltung
- Wir können aber auch selbst versuchen, Menschen mit Jesus bekannt zu machen
- Das Erzählen eigener Erfahrungen hilft vielen Menschen, Vorurteile abzubauen
(4) Die persönliche Vollmacht
- Wir stellen fest, dass die Jünger dasselbe taten, was Jesus getan hatte.
- Sie heilten Kranke
- Sie proklamierten das Reich Gottes
- Proklamation und Demonstration gehen Hand in Hand
(5) Das priesterliche Gebet
- Beten ist priesterliches Eintreten für andere
- Wir beten, dass den Menschen die Augen geöffnet werden
- Die meisten stellen fest, wenn sie zum Glauben kommen, dass jemand für sie gebetet hat.