Donnerstag, 1. April 2010

01. April - Funky Business Forever


Ich habe in den letzten Tagen ein merkwürdig Buch, die jedoch zum nachdenken anregt, gehört. Obwohl das Buch aus dem Jahr 2008 die Überarbeitung des Buches "Funky Business" aus dem Jahr 2000 ist, trotzdem ist manches durch die Wirtschaftskrise überholt bzw. nicht mehr ganz aktuell. Dennoch ist "Funky Business forever: Mehr Spaß am Kapitalismus" absolut empfehlenswert.

In dieser Welt können wir nicht mehr nach "Business as usual" handeln, wir brauchen "Funky Business". Unternehmen sind nur erfolgreich, wenn ihre Mitarbeiter anders denken können und dürfen. Das Originelle, Außergewöhnliche ist gefragt: Produkte, die Individualität versprechen und als Marke aus der Masse herausstechen.

Sind wir bereit für Geschäfte auf einem nahezu unbegrenzten Markt - für Geschäfte mit Ersatzteilen oder Kapital, mit lebertran oder Maschinenöl, mit Parfüm oder Alkohol?
Wer Erfolg haben will, muss aufhören, so verdammt normal zu sein. Denn wer sich wie alle anderen benimmt, wird auch nur dieselben Dinge wie sie sehen, dieselben Ideen haben und ähnliche Produkte oder Dienstleistungen entwickeln. Im besten Fall führt eine normale Produktion zu normalen Ergebnissen.

Ridderstråle und Nordström sind die Popstars unter den Management-Vordenkern. Messerscharf analysieren sie die Folgen der Globalisierung, die Herausforderungen an Unternehmen, Gesellschaft und den einzelnen Menschen. Sie sind weder Jünger eines grenzenlosen Wachstums noch Weltuntergangspropheten - ihr Credo: In dieser Welt können wir nicht mehr nach business a usual handeln, wir brauchen Funky Business.

Unternehmen sind nur erfolgreich, wenn ihre Mitarbeiter anders denken können und dürfen. Das Originelle, Außergewöhnliche ist gefragt: Produkte, die Individualität versprechen und als Marke aus der Masse herausstechen. Funky Business forever ist exzellent recherchiert, intelligent und witzig geschrieben und sprudelt über vor provokanten Ideen - einfach das Business-Manifest des 21. Jahrhunderts.

Die Autoren Dr. Jonas Ridderstråle und Dr. Kjell A. Nordström zählen zu den originellsten Management-Gurus Europas. Von Stockholm aus beraten sie zahlreiche internationale Konzerne. Im internationalen Ranking der fünfzig einflussreichsten Management-Vordenker nahmen Sie 2007 den 13. Platz ein. Bei Redline Wirtschaft erschien von ihnen Karaoke-Kapitalismus. Fitness und Sexappeal für das Business von morgen.

Der Sprecher ist der Schauspieler Oliver Rohrbeck. geboren 1965 in Berlin, ist die Stimme des Hollywood-Stars Ben Stiller. Zudem ist er einer großen Hörerschaft als Justus Jonas durch die Hörspielreihe "Die drei Fragezeichen" bekannt. Seit einiger Zeit ist Oliver Veranstalter von Live-Hörspielen und Lesungen; er leitet ein eigenes Hörbuch- und Hörspiellabel unter dem Namen Lauscherlounge.

Mittwoch, 31. März 2010

31. März - Michael Jackson’s This Is It


Heute Abend haben Ramona und ich den Musik-Dokumentarfilm „Michael Jackson’s - This Is It“ zusammen geschaut. Ich bin zwar kein ganz großer Michael Jackson Fan aber Ramona schon.

"Michael Jackson’s - This Is It" ist aus dem Jahr 2009 und ist der erfolgreichste Konzertfilm aller Zeiten.

Der Film dokumentiert die Vorbereitungen von Michael Jackson zu seiner geplanten, aber aufgrund seines vorzeitigen Todes nicht realisierten Konzertreihe This Is It, die ab Sommer 2009 in der O₂Arena in London hätte stattfinden sollen. Sowohl Szenen auf der Bühne als auch hinter den Kulissen sind zu sehen. Außerdem zeigt der Film Jacksons Arbeit bei der Entwicklung der Show, Interviews mit Freunden, Crewmitgliedern sowie 3D-Sequenzen, die während der Shows gezeigt werden sollten.

Im März 2009 kündigte Jackson in einer Pressekonferenz an, dass er Abschied von der Bühne nehmen wolle. Die Konzertserie This Is It in der Londoner O₂Arena würden seine letzten Auftritte sein. Aufgrund enorm großer Nachfrage wurde die Konzertreihe von geplanten 10 Konzerten schrittweise um 40 weitere Termine erhöht. Die in Rekordzeit ausverkaufte Konzertreihe sollte insgesamt also 50 Shows vom 13. Juli 2009 bis zum 6. März 2010 umfassen. Am 25. Juni 2009 verstarb Jackson jedoch im Alter von 50 Jahren und alle Konzerte mussten etwa 3 Wochen vor Beginn der Konzertreihe abgesagt werden.

In der folgenden Reihenfolge sind die Songs von Michael Jackson im Film zu hören:

1. Wanna Be Startin’ Somethin’
2. Speechless (Acapella/kurzer Ausschnitt)
3. Bad
4. Don’t Stop ’til You Get Enough (Instrumental)
5. Smooth Criminal
6. Jam
7. Mind Is the Magic (Instrumental)
8. They Don't Care About Us
9. She Drives Me Wild (Instrumental)
10. Why You Wanna Trip On Me (Instrumental)
11. Human Nature
12. The Way You Make Me Feel
13. I Want You Back
14. The Love You Save
15. I’ll Be There
16. Shake Your Body (Down to the Ground) (Instrumental)
17. I Just Can’t Stop Loving You
18. Thriller
19. Threatened (Instrumental)
20. Who Is It (Instrumental)
21. Beat It
22. Black or White
23. Earth Song
24. Billie Jean
25. Man in the Mirror
26. This Is It (während des Abspanns)
27. Heal the World (Live Audio)

Ich schäme zu sagen, dass ich bei ALLE Liedern die Texte immer noch sehr gut auswendig kann.

Dienstag, 30. März 2010

30. März - Higgs-Teilchen


Das Higgs-Teilchen ist seit gestern und das Experiment beim CERN in der Schweiz in alle Munde – aber was ist einen Higgs-Teilchen?

Das Higgs-Teilchen, benannt nach dem britischen Physiker Peter Higgs, ist ein hypothetisches Austauschteilchen, das im Standardmodell der Elementarteilchenphysik vorhergesagt wird.

Die Teilchenphysik ist eine Disziplin der Physik, welche sich der Erforschung der Teilchen widmet. Beschränkte sich dies gegen Ende des 19. Jahrhunderts auf Moleküle, Atome und Nukleonen, so liegt der Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeit heute auf den Elementarteilchen.

In der modernen Teilchenphysik geschieht die experimentelle Überprüfung physikalischer Modelle primär durch Teilchenbeschleuniger, in denen verschiedene Teilchen aufeinander geschossen werden (beispielsweise Elektronen auf Positronen). Anhand der entstehenden Reaktionsprodukte, deren Verteilung in den Teilchen- und Strahlungsdetektoren und der Energie- und Impulsbilanz lassen sich neue und bekannte Teilchen identifizieren.

Als sich die Zahl der bekannten Elementarteilchen immer weiter vergrößerte, widmete man sich der Ordnung dieser Partikel nach ihren Eigenschaften und begann gleichzeitig Vorhersagen über noch nicht beobachtete Teilchen aufzustellen. Der gegenwärtige Stand der Teilchenphysik – und viele ihrer Vorhersagen – ist im sogenannten Standardmodell zusammengefasst.

Das Standardmodell der Elementarteilchenphysik (SM) ist eine physikalische Theorie, welche die bekannten Elementarteilchen und Wechselwirkungen zwischen diesen beschreibt. Die drei vom Standardmodell beschriebenen Wechselwirkungen sind die starke Wechselwirkung, die schwache Wechselwirkung und die elektromagnetische Wechselwirkung.

Das Standardmodell ist eine relativistische Quantenfeldtheorie: Die Theorie gehorcht den Gesetzen der speziellen Relativitätstheorie. Die fundamentalen Objekte sind Felder in der Raumzeit (Feldtheorie), die nur in diskreten Paketen verändert werden (Quantentheorie). In einer passenden Darstellung entsprechen die diskreten Pakete gerade den beobachteten Teilchen.

Die Voraussagen des SMs sind durch teilchenphysikalische Experimente recht gut bestätigt. Allerdings bezieht das SM die Gravitation nicht mit ein und kann einige Beobachtungen nicht erklären. Außerdem müssen immerhin 18 Parameter, deren Werte nicht aus der Theorie hervorgehen, anhand von experimentellen Ergebnissen festgelegt werden.

Es wird dadurch recht „biegsam“, so dass es sich in einem gewissen Rahmen den tatsächlich gemachten Beobachtungen anpassen kann. Obwohl das Standardmodell die Grundlage der modernen Teilchenphysik darstellt, reicht es zur Erklärung der Welt nicht aus. Es gibt deshalb zahlreiche Bemühungen, es zu erweitern oder abzulösen.
Im Standardmodell existieren zwölf Teilchen und zwölf Antiteilchen, welche in Leptonen und Quarks unterteilt werden. Die Kräfte, welche zwischen diesen Teilchen wirken, werden durch den Austausch von Eichbosonen vermittelt.

Für die elektromagnetische Wechselwirkung ist dies das masselose Photon, für die schwache Wechselwirkung die massiven W-Bosonen und das ebenfalls massive Z-Boson, während die starke Wechselwirkung durch acht masselose Gluonen vermittelt wird. Auch gibt es die Annahme, dass ein Graviton existieren könnte, welches die Gravitation vermittelt.

Ein wichtiger Unterschied gegenüber Vorstellungen der Alltagswelt und der klassischen Physik ist, dass das Standardmodell sehr stark holistisch geprägt ist. Verbinden sich mehrere Bausteine zu einem einzigen neuen Gegenstand, stellt man sich klassisch vor, dass die Bausteine im neuen Gegenstand noch vorhanden sind und dort weiterexistieren; bei einem Zerfall des neuen Gegenstandes erhält man wie beim Auseinanderbauen eines Lego-Modells wieder die ursprünglichen Bausteine.

Auch im Standardmodell können zwei zusammenstoßende Teilchen (z. B. ein Elektron und ein Positron) sich zu einem einzigen (z. B. einem Photon) verbinden. Das neue Teilchen wird jedoch nicht als aus den beiden ursprünglichen zusammengesetzt gedacht, sondern ist wieder ein "unteilbares" (d. h. ohne Substruktur) Elementarteilchen für sich allein. Diese Vorstellung entspricht der Beobachtung, dass das neue Teilchen in Teilchen anderer Arten zerfallen kann als die, aus denen es entstanden ist.

Im Rahmen des Standardmodells wird zusätzlich das Higgs-Boson vorausgesagt. Forscher gehen davon aus, dass der LHC des CERN in der Lage sein wird, das Higgs-Boson nachzuweisen. Sollte das auch mit diesem Teilchenbeschleuniger nicht gelingen, müsste die Theorie von der Existenz des Teilchens verworfen werden. Der Grund, warum man davon ausgeht, dass das Higgs-Boson existiert, ist nicht, dass es in der Vergangenheit direkte Beobachtungen gegeben hätte, die auf diese Existenz hinweisen. Durch das Higgs-Boson ließe sich vielmehr theoretisch elegant erklären, warum (fast) alle anderen Teilchen nicht masselos (wie z. B. das Photon) sind, sondern eine Masse besitzen.

Montag, 29. März 2010

29. März - Schön dass es dich gibt Geschenk


Am Samstag habe ich einen sehr netten Flasche Rum in Flensburg gekauft - aber nicht für mich, sondern als einem Geschenk.

Heute morgen fuhr ich zwischen zwei Termin in Itzehoe bei dem Pastor der Christuszentrum Itzehoe vorbei und habe ihm die Flasche überreicht.

Dabei habe ich ihn lieb umarmt und gesagt, dass ich es schön finde dass es ihm gibt.

Dann bin ich wieder abgehauen.

Zeitaufwand: 2 Minuten

Wirkung - hoffentlich mehr als nur ein paar Momente :-)

Vielleicht sollten wir einen "Schön dass es dich gibt" Tag für Pastor einrichten. Das wäre eine nette Tradition oder?

Sonntag, 28. März 2010

28. März - Jesaja 58


Ich habe heute morgen in der Gemeinde am Sandberg in Itzehoe gepredigt.

Eigentlich wollte ich über 1. Samuel 3 sprechen und wie er Gott zum ersten hörtund wie wir lernen können Gott auch besser zu hören.

Allerdings in der Gebetszeit vor der Predigt wurde mir Jesaja 58 ganz stark auf dem Herzen gelegt. Deshalb habe ich eine Kombination aus beiden gemacht.

Leider wurde die Predigt nicht aufgezeichnet - deshalb pflücke ich nur ein paar Verse heraus

Gott sagt: Ihr fastet zwar, aber gleichzeitig zankt und streitet ihr euch und schlagt gleich mit gottloser Faust zu. So wie ihr jetzt fastet, / verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör. Soll das vielleicht ein Fasttag sein, der mir gefällt?

So oft wollen wir Gott zu etwas "zwingen". Gott sollte wie einen Cola-Automat funktionieren - wir beten, wir fasten, wir geben und dann sollte auch Gott gefällig seinen Teil des Deals auch einhalten. aber Gott möchte unsere Herz verändern. Sein und nicht nur Schein.

Wenn du aufhörst, andere zu unterdrücken, nicht verächtlich mit dem Finger zeigst und niemand mehr verleumdest, wenn du Hungernden das gibst, wonach du selbst Verlangen hast, und so jemand satt machst, dann strahlt dein Licht in der Finsternis auf,

Wie häufig werden in christlichen Gemeinde einen Art "geistlichen Missbrauch" praktiziert. Oft unbewusst aber manchmal bewusst, werden Menschen ganz stark unter Druck gesetzt an alle Termine während der Woche teilzunehmen oder unter Druck gesetzt bestimmt Dinge zu tun oder lassen. Aber wie strahlt das Licht in der Finsternis - geben und nicht fordern!

Hier nun die gesamte Textstelle aus Jesaja 58 zum selber lesen


1Ruf aus voller Kehle! Rufe so laut du kannst! / Lass deine Stimme schmettern wie eine Trompete / und halte meinem Volk seine Vergehen vor, / den Nachkommen Jakobs ihre Schuld! 2Zwar befragen sie mich Tag für Tag / und wollen zu gern meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das recht vor mir lebt / und auch meine Gebote hält, / fordern sie von mir gerechtes Gericht / und begehren Gottes Nähe. 3'Warum fasten wir, und du siehst es nicht? / Warum demütigen wir uns, und du merkst es nicht einmal?' - Seht doch, was ihr an euren Fastentagen tut! / Ihr geht euren Geschäften nach und beutet eure Arbeiter aus. 4Ihr fastet zwar, / aber gleichzeitig zankt und streitet ihr euch / und schlagt gleich mit gottloser Faust zu. / So wie ihr jetzt fastet, / verschafft ihr eurer Stimme droben kein Gehör. 5Soll das vielleicht ein Fasttag sein, der mir gefällt, / der Tag, an dem ein Mensch sich wirklich beugt, / dass er den Kopf wie eine Binse hängen lässt, / sich den Trauersack anzieht und sich in die Asche setzt? / Nennst du das ein Fasten, / soll das ein Tag sein, der Jahwe gut gefällt? 6Nein, ein Fasten, das mir gefällt, ist so: / Löst die Fesseln der Ungerechtigkeit, / knotet die Jochstricke auf, / gebt Misshandelten die Freiheit, / schafft jede Art von Unterdrückung ab!

7Ladet Hungernde an euren Tisch, / nehmt Obdachlose bei euch auf! / Wenn du jemand halbnackt und zerlumpt herumlaufen siehst, / dann gib ihm etwas anzuziehen! / Hilf dem in deinem Volk, der deine Hilfe braucht! 8Dann strahlt dein Licht wie die Morgenröte auf, / und deine Wunden heilen schnell. / Dann zieht die Gerechtigkeit vor dir her, / und die Herrlichkeit Jahwes wird deine Nachhut sein. 9Wenn du dann zu Jahwe rufst, wird er dir Antwort geben; / wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: 'Ja, hier bin ich!' / Wenn du aufhörst, andere zu unterdrücken, / nicht verächtlich mit dem Finger zeigst / und niemand mehr verleumdest, 10wenn du Hungernden das gibst, wonach du selbst Verlangen hast, / und so einen Darbenden satt machst, / dann strahlt dein Licht in der Finsternis auf, / die Nacht um dich wird wie der helle Tag, 11dann wird Jahwe dich immer führen - auch im dürren Land macht er dich satt, / gibt dir die nötige Kraft -, dann wirst du wie ein Garten sein, der immer genug Wasser hat, / und wie eine Quelle, die niemals versiegt. 12Die uralten Trümmerstätten bauen deine Leute wieder auf, / die Grundmauern vergangener Generationen stellst du wieder her. / Man wird dich den Maurer nennen, der die Lücken schließt, / der Straßenzüge wieder bewohnbar macht.

Samstag, 27. März 2010

27. März - Flensburg


Ramona und ich haben heute Flensburg entdeckt. Nach Kiel und Lübeck ist Flensburg die drittgrößte Stadt in Schleswig-Holstein mit fast 89,000 Einwohner. Flensburg hat ein ganz besondere Flair und durch die Förde ist das Wasser allgegenwärtig. Vor gut 5 Jahren haben ich für ca. 3 Monate in Flensburg damals Architekten Englisch unterrichtet, damit sie nach Irland "auswandern" sollten. Es war einen EU Projekt und ca. 30% haben damals in Irland auch einen Job bekommen.


Eindrucksvolle Bauwerke und historische Gebäude wechselten sich mit den gemütlichen Kaufmanns- und Kapitänshöfen der Altstadt ab. Im Hafen, der zusammen mit der Altstadt das Herz der Stadt bildet, gibt es immer noch Traditionssegler und klassische Yachten. der Blick über die Förde ist einfach genial.

Terrassenförmig staffeln sich die Häuserzeilen an den Hängen wie ein „Amphitheater“ um den Hafen, das Herz der Stadt. Die alten romantischen Kapitäns- und Kaufmannshöfe, die wunderbaren Fassaden, die alten Märkte und Plätze, die sprudelnden Brunnen, Cafés und Galerien waren einfach wunderbar.

Das Wahrzeichen der Stadt ist das Nordertor, welches 1595 als Kontrolltor für Einreisende errichtet wurde, als die Stadtbebauung nach Norden ausgedehnt wurde. Es besteht aus rotem Backstein und mehreren Stufengiebeln. An der Nordseite finden sich das Flensburger Stadtwappen und das Wappen des dänischen Königs Christian IV. Das Tor schmückt die Inschrift Friede ernährt, Unfriede verzehrt. Bis 1795 durfte außerhalb des Nordertors nicht gebaut werden.

Der Oluf-Samson-Gang ist eine der ältesten Straßen Flensburgs, Der „Oluf“, wie die kleine Gasse im Volksmund heißt, erhielt seinen Namen von dem Flensburger und Reeder Oluf Samson. Ihm gehörten zu Beginn des 17. Jahrhunderts mehrere kleine Mietshäuser, die von Seeleuten und Handwerkern bewohnt wurden. Nach dem 2. Weltkrieg avancierte der Oluf-Samson-Gang zur "Liebesgasse" im Vergnügungsviertel der Stadt. Mona fand den Gang ganz hübsch und deshalb habe ich auch davon einen Foto gemacht - erst Zuhause habe ich dann die Geschichte dazu gefunden :-)

Die historische Altstadtgasse, die Rote Straße, begeisterte mich mit ihren malerischen Handwerker- und Kaufmannshöfen, Kunsthandwerk, Antiquitäten, Galerien, Design-Läden, lauschigen Weinlokalen und Cafés. Ursprünglich war die Rote Straße eine Handwerkerstraße. Noch heute erinnert die wunderschönen und mit Liebe zum Detail renovierten Hinterhöfe an jene Anfänge.

Besonders die Hinterhöfe in der Rote Strasse fand ich wunderschön. Absolut mein Geheimtipp von Flensburg!

In der Marienstraße ist die älteste, noch produzierende, Rumfabrik der Stadt. In einem Kaufmannshof aus der Zeit des Nordlandhandels gelegen, stellt die Firma A. H. Johannsen Rum, Aquavit und andere hochprozentige Getränke her, dort bekommt man eine Ahnung, wie früher in den kleinen Höfen Rum und andere Spirituosen hergestellt wurden.

Was mich auch total beeindruckt war ständig eine kleine Karte von den Innenhof auf dem Bürgersteig zu finden. Hier rechts ist die Umrisskarte für den Neptunhof in der Fußgängerzone. Einen absoluten geniale Idee.

Zum Schluss kommt noch einem Bild von einem Tatto Laden. Absolut unglaublich bunt und kaum zu übersehen.

Flensburg ist definitiv eine Reise wert und Ramona wird bestimmt ein ganz besonderes Geschenk, das ich dort für sie gekauft habe, hoffentlich nie vergessen.

Freitag, 26. März 2010

26. März - Husumer Krokusblüte


Seit Jahren versuche ich immer Ende März nach Husum zu kommen um die Krokusblüte zu sehen. Letztes Jahr war eine meine ersten Eintrag im meinem Blog auch unsere Fahrt nach Pellworm und Husum am 21. März 2009. Ich finde es schön zu sehen wie manche jährliche Ereignisse sich wiederholen und auch hier im Blog festgehalten werde können.

Legenden über die Herkunft der Krokusanpflanzungen im Husumer Schlossgarten:

Im 15. Jahrhundert lebten in Husum die sogenannten "Grauen Mönche". Ihr Kloster befand sich an der gleichen Stelle, an der heute das Schloss vor Husum steht. Es ist durchaus realistisch anzunehmen, daß sie in Husum den Versuch unternommen haben, Krokusse anzupflanzen, um aus den getrockneten Narben der Krokusse Safran zu gewinnen. Safran wurde zum Färben der liturgischen Gewänder benötigt. Der Klostergarten befand sich nachweislich an der Stelle, an der sich heute ein großer Teil des Schlossgartens befindet.

Von 1655 bis 1684 residierte im Schloss vor Husum die Herzogin Marie Elisabeth, die als Kapazität auf dem Gebiet der Zuckerbäckerei bekannt war. Auch sie könnte im Schlossgarten die Krokusse angesiedelt haben, um ebenfalls den für sie wertvollen Safran zu gewinnen. Sie benötigte davon große Mengen für ihr süßes Gebäck.

Wer auch immer die ersten Experimente vorgenommen hat, um Safran zu erhalten - und nur das kann der tiefere Sinn der Anpflanzung sein -, verschwindet im Nebel der Vorzeit....

Sicher aber ist, dass die Anpflanzer sehr überrascht gewesen sein müssen, als sie versuchten, Safran aus den Narben des "Crocus neapolitanus“ zu gewinnen - es gelang nicht. Safran erhält man nur aus dem "Crocus sativus". Das Blütenwunder in Husum ist nicht so sehr darin zu sehen, dass es gelungen ist, den "Crocus neapolitanus“ hier anzupflanzen, sondern eher, dass es ein solches lila Blütenmeer wild wachsender Krokusse der "Crocus neapolitanus“ in Nordeuropa nur noch in Husum gibt.

Donnerstag, 25. März 2010

25. März - Neurodermitis


Ich finde es fast merkwürdig, dass ich bisher in meinem Blog kein einziges Mal das Wort Neurodermitis verwendet habe.

Aber die letzten paar Wochen, ging es meinem Haut echt schlecht; ich hatte einen bösen Schub bekommen. Die Salbe auch welchen mit Cortison und die Cetirizin Tabletten (Antihistaminika) hatten kaum bzw. gar keine lindern gebracht.

Vor Jahren war ich bei der Hautarzt Dr. Bruhn hier in Itzehoe und als er in Rente ging wechselte ich stattdessen zu meiner Hausärztin Frau Dr. Schick. Anfang der Woche versuchte ich einen Termin beim einen Hautarzt hier in Itzehoe zu bekommen. Wir haben nur vier Hautärzte im Kreis Steinburg. Nun zwei Ärzte hatten für die nächsten zwei Wochen Urlaub und die anderen zwei Ärzte hatten einen Aufnahmestopp.

Deshalb ging ich wieder zu meiner Hausärztin Dr. Schick und dort haben wir uns auf eine 5 tägigen Kortison Kurs geeinigt – damit mein Haut wieder regenerieren kann.

Hier nun eine guten Überblick über die Krankheit die ich nicht mal meine Feinde wünschen würde.

Das atopische Ekzem (griechisch, atopía – „Ortlosigkeit“, „nicht zuzuordnen“ und ekzema – „Aufgegangenes“) ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu den atopischen Erkrankungen gehört.

Der medizinische Begriff Atopie beschreibt eine Neigung dazu, mit Überempfindlichkeitsreaktionen, nämlich mit allergischen Reaktionen den Kontakt mit ansonsten harmlosen Substanzen aus der Umwelt zu reagieren. Atopie bezeichnet also eine körperliche Bereitschaft zu einer krankhaft erhöhten Bildung von IgE-Antikörpern.

Weitere geläufige Bezeichnungen sind Neurodermitis, atopische Dermatitis und endogenes Ekzem. Außerdem wird die Erkrankung auch als chronisch konstitutionelles Ekzem und Asthmaekzem bezeichnet. Der Begriff Neurodermitis stammt aus dem 19. Jahrhundert. Damals ging man davon aus, dass die Ursache der Hauterkrankung eine Nervenentzündung ist. Später wurde diese Ansicht widerlegt, der Begriff ist aber weiterhin verbreitet.

Hauptsymptome sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut und ein starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles, und manchmal vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild.

Das atopische Ekzem gilt als nicht heilbar, ist aber behandelbar. Die Therapie besteht hauptsächlich aus der Behandlung der charakteristischen Hauttrockenheit und der äußerlichen Anwendung von entzündungshemmenden Wirkstoffen. Es stehen außerdem verschiedene weitere Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, deren Wirksamkeit sich im Einzelfall erweisen muss.

Die Ursachen des atopischen Ekzems sind bislang nicht vollständig geklärt. Experten sehen im komplexen Krankheitsgeschehen und seinem sehr individuellen Verlauf ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, immunologischen Veränderungen und Umwelteinflüssen. Es wird davon ausgegangen, dass die Betroffenen aufgrund genetischer Veranlagung stärker auf bestimmte Einflüsse reagieren als andere.

Die Haut des Betroffenen unterscheidet sich von gesunder Haut dadurch, dass eine gestörte Barrierefunktion vorliegt. Daher äußert sich das atopische Ekzem insbesondere durch eine sehr empfindliche und trockene Haut, die oft auch gerötet ist. Sie ist besonders anfällig für äußere Reize, die zu Juckreiz führen können. Typische Stellen für die betroffene Haut sind insbesondere die Armbeugen, die Kniekehlen sowie die Hals- und Gesichtspartie.

Das Hauptproblem für die Betroffenen ist der starke Juckreiz, der durch die empfindliche, oft verletzte Haut begünstigt wird. Er kann zum Beispiel durch Irritationen auf der empfindlichen Haut ausgelöst werden. Die Betroffenen reagieren darauf mit Kratzen, welches zu weiteren Hautirritationen führt. Dieser Teufelskreis trägt zur Aufrechterhaltung der Symptome bei. Der Juckreiz ist besonders nachts stark, daher kommt es oft zum Schlafdefizit. Die daraus folgende Übermüdung und Leistungsminderung stellen für die Betroffenen häufig eine zusätzliche psychische Belastung dar.

Die Symptome der Krankheit äußern sich bei jedem Betroffenen in unterschiedlicher Ausprägung und an verschiedenen Stellen. Sie sind vom Lebensalter abhängig. Die Erkrankung tritt meist in Schüben von unterschiedlicher Dauer und Stärke auf – häufig ohne direkt erkennbaren Grund. Genauso häufig enden sie, ohne dass man einen direkten Auslöser (z. B. eine bestimmte Behandlung) hierfür erkennen kann. Hierdurch entsteht oft eine große Unsicherheit über die letztlich erfolgreiche Behandlungsmethode.

In der akuten Entstehungsphase stehen entzündliche Veränderungen wie Rötung, Schwellung der Haut, Nässen und Krustenbildung durch Eintrocknen des Sekrets im Vordergrund. Wenn diese akute Entzündungsreaktion nicht rechtzeitig behandelt wird, können sogar bakterielle Sekundärinfektionen hinzukommen.

Psychosomatische Zusammenhänge spielen beim atopischen Ekzem eine große Rolle. Einerseits kann sich das Krankheitsbild durch psychische Belastung verschlechtern; andererseits haben die Hautbeschwerden einen negativen Einfluss auf die Psyche des Patienten.

Nächtliche Juck- und Kratzattacken können zu einem Schlafdefizit und damit auch zu Konzentrationsstörungen oder Gereiztheit führen. Zusätzlich können die Betroffenen unter der Beeinträchtigung ihres Aussehens leiden. Die kosmetisch störenden Ausschläge können zu sozialen Ausgrenzungen und einer Verminderung des Selbstwertgefühls führen.

Neben den eigentlichen Krankheitssymptomen weisen meist charakteristische äußere Merkmale auf die Erkrankung hin. Zu diesen sogenannten Atopiestigmata gehören eine trockene Haut, eine dünnere seitliche Augenbrauenpartie, eine doppelte Lidfalte und die „paradoxe Gefäßreaktion“: Im Gegensatz zu gesunder Haut bilden sich beim Kratzen nicht rote, sondern weiße Streifen auf der Haut.

Erste Hinweise auf Beschreibungen des Atopischen Ekzems finden sich bereits in der Antike. So beschrieb der römische Biograph Sueton für die Krankheit typische Symptome bei Kaiser Augustus. Beschreibungen von Symptomen, die dem atopischen Ekzem entsprechen könnten, finden sich außerdem im ersten Dermatologiebuch "De morbis cutaneis", welches vom italienischen Arzt Girolamo Mercuriale 1572 verfasst wurde. Auch im 18. Jahrhundert finden sich entsprechende Beschreibungen.

Da es bis ins 19. Jahrhundert üblich war, Hautkrankheiten nach ihrer Lokalisierung zu unterscheiden, wurde das atopische Ekzem noch nicht als eigenständige Krankheit erkannt. Anfang des 19. Jahrhunderts setzte sich dann eine Unterscheidung nach der Art der Hautveränderungen durch. Das klinische Erscheinungsbild des atopischen Ekzems wurde daraufhin erstmals 1808 von dem englischen Arzt Robert Willan ausführlich beschrieben. Er gilt als Begründer der Dermatologie als medizinische Fachrichtung.

Der Begriff Neurodermitis wurde ab 1891 von französischen Ärzten geprägt. Der Franzose Ernest Henri Besnier beschrieb die Erkrankung 1892 als mit Juckreiz einhergehende Ekzemerkrankung. Er erkannte erstmals den Zusammenhang mit Asthma und Heuschnupfen, beschrieb den Juckreiz als Hauptsymptom und erkannte die Verschiedenartigkeit der Hautveränderungen.

Anfang des 20. Jahrhunderts stand der Zusammenhang mit Allergien im Mittelpunkt der Veröffentlichungen. Die Entdeckung des Immunglobulin E (IgE) und seiner Rolle bei Allergien half in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die immunpathologischen Zusammenhänge des atopischen Ekzems zu verstehen

Vielleicht hast du jetzt dadurch eine bessere Verständnis für diese extrem lästig Krankheit bekommen.

Mittwoch, 24. März 2010

24. März – Römer 4 und Abraham


Schon wieder möchte hier die Volxbibel als Übersetzung für meinen Text aus Römer 4.
Heute Abend haben die Geschwister dort in Vaale einiges über Abraham hören müssen.

Abraham war cool unterwegs - Römer 4, 1-12

1 Nur um das noch klarer zu machen: Wie ist das denn mit unserem Urvater Abraham? Wie ist das denn bitte gekommen, dass der gerettet wurde?
2 Hat er sich bei Gott eingeschleimt, weil er so viele gute Sachen gemacht hat? Garantiert nicht! Denn sonst würde er sich ja was darauf einbilden können. Aus Gottes Perspektive gab es dafür echt keinen Grund.
3 Im alten Buch steht drin: „Abraham vertraute felsenfest auf Gott, und Gott machte klar, dass Abraham okay ist.“
4 Wenn Menschen malochen, bekommen sie die Kohle dafür nicht als Geschenk, sie haben sie sich durch ihre Arbeit verdient.
5 Dass jemand für Gott okay ist, kann man sich aber nicht mit Taten verdienen, allein das Vertrauen zählt bei ihm.
6 Der Präsident David hat in einem Lied schon mal dasselbe Thema gehabt. Da geht es darum, dass jemand total darauf abgeht, dass Gott ihn ohne irgendeine Gegenleistung angenommen hat.
7 „Gut drauf kommt, wer freigesprochen wird, obwohl er gegen die Regeln verstoßen hat.
8 Gut drauf kommt, wer seine Schulden bei Gott nicht mehr bezahlen muss!“
9 Meint er damit ausschließlich die Juden oder meint er auch andere damit? Wir hatten ja festgestellt, dass Abraham okay für Gott war, weil er ihm vertraut hat.
10 Wie ist das denn genau abgegangen? Wie hat ihm sein Vertrauen geholfen? Passierte das, als er dieses Beschneidungsritual hinter sich hatte oder noch davor? Die Antwort ist klar: Für Gott war Abraham okay, bevor er das gemacht hatte.
11 Dieses Ritual war ja im Grunde nur ein äußeres Zeichen für etwas, was in Abrahams Herz schon vorher passiert war, nämlich dass er Gott vertraute und Gott ihn angenommen hatte. Damit ist Abraham zum Vorläufer für alle geworden, die ihr Vertrauen auf Gott setzen, ohne dieses Beschneidungs-Ritual gemacht zu haben. Gott nimmt sie an, wie sie sind, weil sie ihm vertrauen.
12 Abraham ist natürlich auch der Vater von den ganzen Leuten, die dieses Ritual mal gemacht haben und Gott genauso vertrauen, wie das Abraham auch getan hat.


Die Ur-Geschichte befindet sich im 1 Mose 15, 1-6

1 Nach diesen Ereignissen empfing Abraham folgende Botschaft Jahwes in einer Vision: "Hab keine Angst, Abraham! Ich selbst bin dein Schutz. Du wirst reich belohnt werden."
2 Da erwiderte Abraham: "Jahwe, mein Herr, was willst du mir denn geben? Ich werde ja kinderlos sterben, und meinen Besitz erbt Eliëser von Damaskus.
3 Du hast mir doch keinen Sohn gegeben. Der Sklave, der in meinem Haus geboren wurde, wird mich beerben."
4 Da kam das Wort Jahwes zu ihn: "Nein, er wird nicht dein Erbe sein, sondern einer, den du zeugen wirst, der soll dich beerben."
5 Darauf führte er ihn ins Freie und sagte: "Blick doch zum Himmel auf und zähle die Sterne, wenn du es kannst!" Und fügte hinzu: "So wird deine Nachkommenschaft sein!"
6 Abraham glaubte Jahwe, und das rechnete er ihm als Gerechtigkeit an

Glaube – fest auf Gott vertrauen!

Dienstag, 23. März 2010

23. März – Treffen mit Chris


Letzte Woche über Facebook habe ich eine sehr unerwartete aber schöne Nachricht bekommen. Mein guter Freund Chris kommt geschäftlich nach Itzehoe. Naja nicht wirklich Itzehoe, er flog von München nach Hamburg und das Treffen findet in Kiel statt, aber er könnte in Itzehoe übernachten und einen Arbeitskollege fährt Chris dann weiter am Morgen nach Kiel. Ich habe Chris dann am Flughafen abgeholt und wir uns haben viel zu erzählen gehabt.

Chris und ich waren damals beide auf dem gleichen Parlamentarischen Patenschafts-Programm gewesen. 1983 wurde das Parlamentarische Patenschafts-Programm aus Anlass des 300. Jahrestages der ersten deutschen Einwanderung gemeinsam vom Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika und dem Deutschen Bundestag beschlossen. Das PPP ist ein auf Gegenseitigkeit angelegtes Jugendaustauschprogramm. Es wurde vereinbart, dass junge Deutsche ein Jahr in den USA verbringen und junge Amerikaner ein Jahr in Deutschland. Schülerinnen und Schüler leben in Gastfamilien und besuchen eine örtliche Oberschule, junge Berufstätige absolvieren ein Praktikum in einem Betrieb und besuchen eine Berufsschule. Durch diesen Austausch soll der jungen Generation in beiden Ländern die Bedeutung freundschaftlicher Zusammenarbeit, die auf gemeinsamen politischen und kulturellen Wertvorstellungen beruht, vermittelt werden.

Chris und ich blieben in Deutschland nach dem Austauschjahr – wir beiden haben zwei Mädchen aus der gleiche Gemeinde in Mülheim/Ruhr geheiratet. Wir beiden haben die gleiche theologische Ausbildung bei der Bund Freichristlichen Pfingstgemeinde (BFP) in Erzhausen bei Darmstadt absolviert. Sogar unsere beiden Söhne wurden immer nur wenige Monate auseinander geboren.

Er wurde in Wesel Pastor und ich in Itzehoe. Nachdem es als Pastoren für uns nicht ganz so gut geklappt hat wie gewünscht, wurde er Netzwerk Spezialist und ich Englisch-Dozent.

Es ist manchmal sehr schmerzhaft zurück zu blicken und zu erleben wie viele Träume zerplatzt sind. Es erfüllt mich aber genauso mit Freude zu sehen wir Gott auf krummen Linien trotzdem gerade schriebt und viel Mist in Segen verwandelt hat!