Posts mit dem Label Entscheidungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Entscheidungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 23. April 2012

23. April - Ethik

Heute habe ich zum letzten Mal Ethik unterrichtet – in zwei Woche mache ich noch einen Wiederholungstermin bzw. Klausurvorbereitung.

Heute ging es um die unterschiedlichen Faktoren die unseren ethischen Entscheidungsfindungsprozess beeinflussen.

Alter wie auch unser Geschlecht sind ziemlich selbstverständliche Faktoren. Zusätzlich kommen die nationalen wie auch kulturellen Einflüsse. Unsere Bildung wie auch unsere Beschäftigungsfeld bzw. Beruf hat auch einen großen Geltungsbereich.

Weniger offensichtlich sind die psychologischen Faktoren wie unsere kognitive moralische Entwicklung und auch unsere Glaube an Schicksal – also ist alles vorherbestimmt oder kann ich doch meine eigene Entscheidungen treffen und meine eigene Zukunft gestalten.

Meine persönlich Werte und meine eigene Integrität beeinflusst stark meine Entscheidung sowie auch meine eigene moralische Imagination – d.h. wie steht es mit meiner Fähigkeit Quer zu denken und nicht immer genau so zu handeln wie alle andere.

Ich persönlich glaube mehr gelernt zu haben als meine Studenten. Denn (wie immer) ich habe mich stärker mit dem Thema auseinander gesetzt als meine Studenten.

Schon wieder wurde ich bezahlt um neues zu lernen und anderen es dann zu vermitteln. Cool!

Samstag, 13. August 2011

13. Aug – Gewohnheiten, Entscheidungen & Umfeld

Ich habe eine tolle Artikel online gelesen - es handelte von Gewohnheiten, Entscheidungen & Umfeld. Hier ist eine abgekürzte Version

Es gibt 3 große, mächtige und einflussreiche Kräfte in unserem Leben. Diese Kräfte bestimmen nach meiner Erfahrung, ob wir ein gutes, schönes und erfülltes Leben führen oder eher nicht.

Diese 3 großen Kräfte sind:
  • unsere Gewohnheiten,
  • die Entscheidungen, die wir treffen,
  • und unser Umfeld.

Wenn wir lernen, diese 3 Kräfte zu unseren Gunsten zu beeinflussen, wird sich die Qualität unseres Lebens wahrscheinlich stark verbessern.

Kraft 1: unsere Gewohnheiten

Fangen wir mit der ersten großen Kraft an: mit unseren Gewohnheiten. Eine Gewohnheit ist das, was wir wieder und wieder ganz automatisch tun, ohne dass wir groß darüber nachdenken.

Jede Gewohnheit hinterlässt tiefe Spuren in unserem Leben. Unsere Gesundheit, wie gut wir mit anderen Menschen auskommen, ob wir erreichen, was wir uns vorgenommen haben … all das ist eine Frage unserer Automatismen und Gewohnheiten. Gute Gewohnheiten erhöhen unsere Lebensqualität und ungünstige Gewohnheiten verringern sie.

Ob wir ein schönes oder ein weniger schönes Leben haben, hängt sehr stark davon ab, ob wir gute und zielführende Gewohnheiten und Automatismen haben oder nicht. Jede einzelne Gewohnheit ist eigentlich nur eine Kleinigkeit. Aber in der Summe bestimmen unsere Gewohnheiten unser Leben.

Wir können unsere Gewohnheiten natürlich ändern, auch wenn das einiges an Kraftanstrengung erfordert. Gewohnheiten ändert man nicht durch einen Neujahrs-Vorsatz. Das geht nur durch eine kraftvolle, ernstgemeine Entscheidung und gezieltes, systematisches Training.

Kraft 2: unsere Entscheidungen

Die zweite große Kraft in unserem Leben sind unsere Entscheidungen: Wie wir uns an den Weggabelungen des Lebens entscheiden, bestimmt die Qualität unseres Lebens nachhaltig.

Natürlich weiß man im Vorfeld nie, ob eine Entscheidung auch wirklich gut ist. Aber man kann vorher doch einiges tun, um die wirklich schlechten Entscheidungen herauszufiltern.

Die meisten von uns treffen größere Entscheidungen leider eher unbewusst und aus dem Bauch heraus. Oder wir verzögern eine Entscheidung unbewusst, bis es zu spät ist und man keine Wahlmöglichkeiten mehr hat. Was beides meistens nicht gut ist.

Mit der Qualität Ihrer Entscheidungen wird auch unser Leben stabiler, besser und schöner.

Kraft 3: unser Umfeld

Seien wir ehrlich. Wir haben nicht alle die gleichen Startbedingungen. Denn die eigene Herkunftsfamilie, das Viertel, die Schule und das Land, in dem wir aufwachsen, prägen unsere Denkweise, unsere Gewohnheiten und beeinflussen unsere Entscheidungen.

Es gibt natürlich viele Menschen, die es trotz schwierigster Startbedingungen im Leben zu etwas bringen. Aber das ist leider nicht der Normalfall. Denn dazu ist es meistens notwendig, das eigene Umfeld zu verlassen. Und es braucht Menschen, die an einen glauben, die einen unterstützen oder die einem eine Chance geben.

Es ist aber nicht nur unser Herkunfts-Umfeld, das uns beeinflusst. Das Gleiche gilt für unsere jetzige Umgebung, also unsere jetzige Familie, die Freunde, unseren augenblicklichen Wohnort oder unseren Arbeitgeber.

Unser Umfeld kann uns stärker machen und uns dabei helfen, das Beste aus uns herauszuholen. Oder es kann uns schwächen, zurückhalten, uns zu Dummheiten verführen und unsere dunkle Seite zum Vorschein bringen. Wir Menschen sind soziale Tiere und wir können uns kaum gegen die Einflüsse unserer Umgebung wehren.

Das sind die 3 großen Kräfte, die unser Leben im besten Fall schön und erfüllend oder im weniger guten Fall leer, schlimm und anstrengend machen:
  • unsere Gewohnheiten,
  • unsere Entscheidungen und
  • unser Umfeld.

Dieser Blogeintrag ist eine abgekürzte Version von "Die 3 Kräfte, die unser Leben bestimmen - Ralf Senftleben"

Montag, 8. August 2011

08. Aug - Steven Covey


Steven Covey hat mein Denken stark geprägt mit seinem Buch „Die sieben Wege zur Effektivität“.

Anfang letzte Woche habe ich eine E-mail erhalten mit der Einladung seinen neuem Buch und durch einen Seminar von Steven Covey kennenzulernen.

Steven Covey macht einen Weltturnier in 175 Städte und er kommt sogar nach Deutschland – allerdings gibt er nur einen einzige Seminar und das findet in München statt.

München ist sehr weit von Itzehoe entfernt – deshalb überlegte ich kurz und dann klickte ich auf Dänemark und sah dass er FÜNF verschiedene Seminar in Dänemark geben wird. Nämlich in Aalborg, Aarhus, Copenhagen, Kolding und Odense.

Das verstehe ich nicht ganz – in Deutschland wird er nur in München sein aber er besucht 5 verschiedene Städte in so ein kleines Land wie Dänemark. Wenn alles klappt - habe ich der Montag in November frei und kann nach Kopenhagen dabei sein.

Das neue Buch von Steven Covey handelt von fünf wichtige Entscheidungen im Alltag. Hier ist meine erste Versuche diese Entscheidung zu übersetzen.

1. Handel nach dem was wichtig ist – reagiere nicht auf dringendes.

2. Strebe nach dem Außergewöhnliche – sei mit dem durchschnittlichen nicht zufrieden

3. Plane die großen Brocken zuerst ein – sortiere nicht den Kies.

4. Beherrsche deine Technik – lass nicht zu, dass du beherrscht wird.

5. Tanke auf - brenne nicht aus


Here are the 5 choices in English:

1. Act on the Important — don't react to the urgent
2. Go for the Extraordinary — don't settle for ordinary
3. Schedule The Big Rocks — don't sort gravel
4. Rule Your Technology — don't let it rule you
5. Fuel Your Fire — don't burn out

Der Homepage auf Englisch ist hier zu finden

http://the5choices.com/

Dienstag, 11. Mai 2010

11. Mai - Nudge: Improving Decisions


In ihrem neuen Buch „Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth and Happiness“, erklären Richard Thaler von der Graduate School of Business an der Universität von Chicago, und sein Co-Autor, Cass Sunstein, dass unsere menschlichen Neigungen häufig der Grund für Fehlleistungen sind. Die Autoren beschreiben, wie das Verständnis für die menschliche Denkweise uns helfen kann, die besten Entscheidungen für uns, unsere Familien und die Gesellschaft zu treffen.

Das Buch beschreibt in seiner aufschlussreichen, faszinierenden und oft humorvollen Art, nicht nur wie wir das gesündeste Essen oder das beste Handy wählen, sondern hilft uns auch bei ernsthafteren Angelegenheiten, z.B. bei der Wahl der Altersvorsorge oder – viel wichtiger angesichts der heutigen Wirtschaftslage – der Kredite.

"Entscheidungsarchitektur", wie die Autoren diesen Prozess nennen, kann uns den nötigen Schubs in die richtige Richtung geben, ohne uns unsere Entscheidungsfreiheit zu nehmen.

Jeder, der Einfluss darauf hat, wie andere ihre Wahl durchführen, darstellen oder beschreiben, ist Entscheidungsarchitekt. Die Leiterin einer Schul-Cafeteria ist Entscheidungsarchitektin, indem sie das Obst leicht zugänglich platziert. Dadurch kann sie den Verzehr an Äpfeln und Schokoriegeln beeinflussen. In der Welt wimmelt es von Entscheidungsarchitekten, z.B. Eltern, religiöse Führer, Kreditkartenunternehmen, Banker, Lehrer, Apotheker, Hypothekenmakler, Ärzte und Krankenschwestern sowie Verwaltungsangestellte.

Entscheidungsarchitekten können Entscheidungen beeinflussen, ohne Möglichkeiten auszuschließen. Dadurch versetzen Sie uns einen leichten Sstoß – in die richtige oder die falsche Richtung. Die Autoren sind der Ansicht, wenn wir diese Anstöße richtig nutzen, können wir anderen helfen, ihr Leben zu verbessern und so viel zur Lösung wichtiger gesellschaftlicher Probleme beitragen.