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Freitag, 19. September 2014

19 Sept – Netflix


Endlich ist Netflix nach Deutschland gekommen und ich habe uns als Familie gleich anmeldet und zwei Personen können gleichzeitig in HD für nur 8,99 Euro im Monat so viel online gucken wie sie wollen/können. Das absolut Beste dabei ist die Tatsache, dass alle Serien auch auf Englisch zu schauen sind. Das ist so viel besser als Amazon Prime – dort kann man nur ganz weniger Serien auf English schauen – alles ist nur auf Deutsch und dass ist echt doof. Mike fing gleich an „Orange is the new Black“ anzuschauen und freue mich einige Serien die sonst in Deutschland bisher nicht erhältlich waren, dann auch anzuschauen.

Netflix wurde am 29. August 1997 von Marc Randolph und Reed Hastings mit 2,5 Millionen Dollar Startkapital als Alternative zu bisherigen Videoleihunternehmen gegründet. Das Unternehmen startete mit 30 Mitarbeitern und einem Sortiment von 925 Filmen als Online-DVD-Verleih, bei dem keine Gebühren für die verspätete Rückgabe von DVDs anfielen. 1999 führte Netflix das Flatrate-Preismodell ein.

Seit dem Jahr 2000 werden dem Benutzer auf Grundlage seines Sehverhaltens individuell Filme empfohlen. Durch den Börsengang am 29. Mai 2002 konnte das Unternehmen 5,5 Millionen Aktien à 15 Dollar an Investoren verkaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen jedes Jahr Verluste eingefahren. 2003 kam es erstmals in die Gewinnzone. 2005 waren 35.000 verschiedene Filme bestellbar, und die Marke von einer Million ausgelieferter DVDs pro Tag wurde erreicht. 2007 hatte Netflix eine Milliarde DVDs verschickt. In dieser Zeit veränderte man die Vertriebsstruktur. Neben dem Postversand machte man Filme auch Online-Streaming zugänglich. Um dieses Geschäftsmodell auszubauen, erwarb Netflix im August 2010 für etwa eine Milliarde US-Dollar die Rechte am Onlinevertrieb von Filmen der Filmstudios Paramount Pictures, Lions Gate Entertainment und Metro-Goldwyn-Mayer.

Im Dezember 2010 hatte Netflix einen Marktwert von ungefähr zehn Milliarden Dollar. Für das dritte Quartal 2011 meldete das Unternehmen einen weltweiten Erlös von 822 Millionen US-Dollar. Im Jahr 2012 gewann Netflix für seinen Streamingdienst einen Primetime Emmy Engineering Award. Im ersten Quartal 2014 meldete Netflix erstmals über 1 Milliarde US-Dollar Umsatz. Mit derzeit 48 Millionen Abonnenten ist Netflix der größte Video-Anbieter der Vereinigten Staaten. Gemessen an den Nutzerzahlen, hat Netflix in den USA bereits mehr Zuschauer als jeder herkömmliche Fernsehsender einzeln.

Netflix war bis September 2010 nur in den Vereinigten Staaten verfügbar und begann dann seine internationale Expansion mit Kanada. Seit 2011 wird Netflix in Lateinamerika und der Karibik angeboten. Seit 2012 expandiert Netflix nach Europa, seit 2012 wird Netflix in Großbritannien, Irland und Skandinavien angeboten, seit 2013 in den Niederlanden. Insgesamt ist Netflix in mehr als 40 Ländern verfügbar. Seit September 2014 ist Netflix in weiteren europäischen Ländern verfügbar. Diese sind: Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich, Belgien und Luxemburg.

Der Deutschlandstart fand zeitgleich mit einer Netflix-Veranstaltung in Berlin am 16. September 2014 statt. Zu den Angeboten, mit denen sich Netflix von der Konkurrenz abheben möchte, gehören englischsprachige Produktionen, die auch als Originalfassung (OF) und als Originalfassung mit Untertiteln (OmU) in englisch und deutsch verfügbar sein sollen.

Freitag, 1. August 2014

01 Aug – Nicht den Ängsten folgen – Joachim Gauck

Ich habe die Audio CD‘s von Nicht den Ängsten folgen, den Mut wählen: Denkstationen eines Bürgers von Joachim Gauck gehört. Sehr viel davon habe ich gut gefunden – leider war ein Vortrag von so schlechte Qualität dass ich kaum etwas verstanden habe.

Seit Joachim Gauck 1990 in öffentliche Ämter kam, spricht er zu wichtigen Themen und Anlässen. Und die Menschen hören ihm zu, weil er glaubwürdig ist – und unbequem. Weil das, was er sagt, von seiner Biographie gedeckt ist. In diesem Buch sind erstmals die wichtigsten Reden der letzten 25 Jahre zu seinen Lebensthemen Freiheit, Verantwortung und Selbstermächtigung versammelt: kluge, feinsinnige und auch leidenschaftliche Texte über Themen, die Gauck wichtig sind.

»Bürger trifft Bürger«, so beschreibt Joachim Gauck auch sein Verständnis der öffentlichen Auftritte, die er seit März 2012 als Bundespräsident wahrnimmt. Ihm geht es nicht darum, der Bevölkerung nach dem Mund zu reden, sondern eine klare Haltung zu wichtigen Fragen einzunehmen, die unser Leben und unsere Gesellschaft betreffen. Er hütet sich vor vermeintlichen Patentrezepten und sagt sehr deutlich, wo ideologische Fallen lauern. Gerade dadurch hat er die Herzen und Köpfe in Deutschland für sich eingenommen, über alle Parteigrenzen hinweg.

Gauck will uns mit seinen großen Reden dazu ermutigen, unser Leben und das Nachdenken darüber, ja: das Schicksal unseres Landes selbst in die Hand zu nehmen. So spricht er über Anpassung und Widerstand. Darüber, wie schwierig es ist, Freiheit zu gestalten. Warum Deutschland und Europa eine lebendige Erinnerung brauchen. Und wie aus Untertanen engagierte Citoyens – eben Bürger – werden.

Montag, 16. Juni 2014

16 Juni – Public Viewing im CZI

Alle zwei Jahre verwandelt sich meine süße Mona, die sonst nichts am Hut hat mit Fußball, in einem WM „Monster“. Sie will möglichst jedes Spiel anschauen und bei den Spielen spät nachts bzw. früh morgen wenigsten die Highlights am nächsten Morgen anschauen

Heute war aber zum ersten Mal bei diesem WM im CZI Public Viewing mit gut 50 Personen. Ich war nur für die ersten 20 Minuten dabei und habe dabei eine leckere Schinkenwurst vertilgt, bevor ich nach Haus fuhr. Dennoch habe ich immer gewusst durch das Geschrei meine Nachbarn, wann einen Tor für Deutschland fiel. Erstaunlicherweise gab es keinem kollektiven Stöhnen da Deutschland 4:0 gegen Portugal gewonnen hat.

Bei Tipp-Spiel an der FH-Westküste bin ich momentan zweite, aber beim Tipp-Spiel im CZI bin ich leider nur mittelmäßig. Ich habe schon unterschiedliche Tipps abgegeben aber die Leute in der Gemeinde haben 30 von Maximum 36 punkte wobei 24 Punkte genug sind an der FH-Westküste ganz vorne noch mitzumischen.

Montag, 9. Juni 2014

09 Juni – wieder in Deutschland

Heute ging es wieder nach Deutschland (Schade!) – Italien ist so schön und es gibt es viel zu entdecken.

Unsere B&B in Verona war absolut bombastisch.

Die Gastgeberin hat für unser heute Morgen Frühstück gemacht, mit Brötchen und Nutella für Mona und Croissants und Marmelade für mich.


Ich habe unsere Gastgeberin fragte nach der Geschichte von dem Haus und sie erzählte, dass früher Tauben dort gehaust haben, aber ihr Vater hat das Haus für seine Kinder gekauft, entkernt und vollkommen neu ausgebaut. Das Haus hatte nicht mal eine Toilette früher. Jetzt ist die Toilette absolut genial. Falls jemand nach Verona, Italien reisen möchte und dort eine sehr gute Unterkunft sucht - ich kann B&B King SEHR empfehlen.

Die Fahrt von Verona nach Mailand Flughafen war für Mona ein bisschen stressig, da es auf der A4 einen Unfall gab und gab wurde unsere Fahrt um gut 30 Minuten länger. Ursprünglich hatte Google sogar 70 Minuten länger angegeben, Deshalb sind wir von der Autobahn runter gefahren und haben den Unfall umfahren.

Die Autostrada in Italien ist nicht ganz billig. Ich habe ca. 40 Euro bezahlt für ca. 700 Kilometer Autobahn bezahlt. Die Autostrada war für uns immer 3-4 spurig und in sehr gutem Zustand. Durch den Maut schafft Italien sogar neue Autobahnstrecken zu bauen und das obwohl Benzin in Italien ca. 30 Cent pro Liter teuer ist


Der Flug mit EasyJet zurück verfiel aber Probleme und ich kann nur den Park & Ride Parkplatz bei Ohlsdorf empfehlen.

Bevor es anfing zu regnen, habe Mona und ich es geschafft einen sehr netten Fahrradtour zu machen.

Hier ist eine Video über unseren Urlaub in Norditalien über Pfingsten



Dienstag, 22. April 2014

22 April – elektronische Aufenthaltstitel

Heute habe ich meine elektronischen Aufenthaltstitel bei der Ausländerbehörde des Kreises Steinburg abgeholt. Denn in meinem US Reisepass steht meine Adresse nicht und immer wieder habe ich Probleme – z.B. bei der Auslieh von Geräte.

Der elektronische Aufenthaltstitel (eAT), im Gesetz ausschließlich als Dokument mit elektronischem Speicher- und Verarbeitungsmedium bezeichnet, ist eine Kunststoffkarte im Scheckkartenformat, mit der ein Ausländer in Deutschland sein Aufenthaltsrecht nachweist.

Der elektronische Aufenthaltstitel trat am 1. September 2011 an die Stelle des früher in den Nationalpass eingeklebten Aufklebers und ähnelt in Aussehen und Funktion dem deutschen Personalausweis. Bisher war mein Aufenthaltstitel in meinem Pass, aber auch dort ohne Adresse.

Die Einbeziehung biometrischer Erkennungsmerkmale soll einen wichtigen Schritt darstellen, eine verlässlichere Verbindung zwischen dem Inhaber und dem Aufenthaltstitel zur Vermeidung einer missbräuchlichen Verwendung zu schaffen. Inhaber elektronischer Aufenthaltstitel haben die Möglichkeit, ihre Identität in der elektronischen Kommunikation – sowohl im E-Government als auch im E-Business – nachzuweisen.

Bereits in der Konzeptionsphase für den elektronischen Personalausweis wurde festgelegt, den elektronischen Aufenthaltstitel in technischer Hinsicht weitgehend identisch auszugestalten und insbesondere die Funktionalität eines elektronischen Identitätsnachweises auch für die Inhaber elektronischer Aufenthaltstitel vorzusehen.

Mittwoch, 18. Juli 2012

18. Juli – Urlaubspläne radikal verändert

Da ich immer noch hier in der Klinik bin und höchste Wahrscheinlich morgen immer noch nicht raus kommen wird – habe ich viele Gedanken heute gehabt über unseren Familienurlaub.

Eigentlich sollten wir jetzt am Sonntag los fahren auf unsere Deutschlandtour. Jeweils einen Tag in Berlin, Dresden, Prag, München, Stuttgart, Mainz und Köln. Von Sonntag zu Sonntag wollten wir unterwegs sein.

Hotels waren schon gebucht, die Route lag schon fest und einen List der verschiedene Sehenswürdigkeiten in jeder Stadt hatte ich auch schon ausgesucht.

Allerdings las ich online, dass ich total viel Ruhe und Erholung brauche nach dem ich aus dem Krankenhaus komme. Meine Auge muss sich weiter erholen und es kann Wochen dauern bis ich wieder halbwegs richtig sehen kann.

Also habe ich heute Abend mit Mona telefoniert und meine Überlegungen geschildert – sie unterstützte meinem Wunsch nach einen stressfreien Familienurlaub.

Ich hatte schon nach Ferienhäuser online geschaut – zuerst in Deutschland und dann in Dänemark und Holland.

Wahrscheinlich muss ich nächster Woche mindesten 2x zur Kontrolle also zum irgendeiner Augenarzt und zu weit von der Klinik in Hamburg sollte es auch nicht sein – für alle Fälle.

Mona fand ich Idee von den mecklenburgischen Seenplatte nicht besonders toll, aber Dänemark klang schon viel besser.

Mike fand Dänemark auch ganz gut. Kevin wollte gerne nach Fehmarn und vielleicht wird Julian sich ganz ausklinken und zu seinem Vater fahren.

Leider fand ich in Deutschland für jetzt Samstag absolut kein Nichtraucher Ferienhaus für 8 Personen in dem Tiere nie waren, aber in Dänemark fand ich schnell fünf verschiedene Häuser.

Also habe dann in unsere Facebook Gruppe für unseren Urlaub habe ich alle fünf Häuser gepostet und wir diskutierten online.

Nach eine Stunde blieben nur noch zwei Häuser übrig – ein Haus war auf Rømø und das andere Haus war auf Fanø.

Die Mehrheit wollte nach Fanø also habe ich gleich das Haus gebucht. Hoffentlich klappt dann alles morgen – denn es ist extrem kurzfristig.

Den anderen Hotels für unsere Rundreise habe ich online kostenlos stornieren können. Darauf hatte ich geachtet bei der online Buchung.

Also ab Samstag bin ich nun hoffentlich in Dänemark!

Mittwoch, 13. Juni 2012

13. Juni - EM 2012

Mona ist seit seit Tagen total aufgeregt. Denn es ist wieder EM.

Wie auch die Jahren zuvor gibt es bei uns im CZI einen Übertragung alle Deutschland spielen auf dem Großleinwand im Saal.


Mona war schon am Samstagabend in der Gemeinde während ich schon Fix und Fertig im Bett lag. Gestern Abend war ich nun doch in der Gemeinde weil es nicht nur EM Spiele gibt, sondern es wird auch noch gegrillt.

Mona sieht immer echt gut aus. Sie hat diesen Umhang plus zwei verschiedene Hüte in den Farben von Deutschland.

Zum Glück hat Deutschland gewonnen. Trotzdem fand ich es extrem frech von Jogi Löw diesen Balljunge so zu ärgern.

Samstag, 9. Juni 2012

09. Juni – Equip: 360 Grad-Leiter II

Heute in Braunschweig habe ich nun drei von den vier Einheiten ins deutsch gedolmetscht für die Leiterschaftschule EQUIP.

Es ging natürlich um die Prinzipien die 360 Grad-Leiter praktizieren um nach oben zu leiten.

  1. Leite dich selbst besonders gut
  2. Erleichtere die Last deines Leiters
  3. Willige sein, das zu tun, was die anderen nicht tun wollen
  4. Manage nicht nur – leite!
  5. Investiere in beziehungsstiftende Chemie
  6. Werde ein wichtiger Team Player

Auch es gibt auch um die Prinzipien um horizontal zu leiten. Dabei sollten wir unser Kollegen fördern und nicht ständig mit ihnen konkurrieren.

Als ich abends endlich gegen 20.30 in Itzehoe wieder war – wollte ich nur noch ins Bett. Ich habe sogar das EM Spiel Deutschland-Portugal verpasst, weil ich um 21.30 schon tief und fest schlief.

Mittwoch, 18. April 2012

18. April – Meine Mutter kommt

Schon seit gut 18 Monate nerve ich meine Mutter ständig nach Deutschland zukommen um Mal um uns plus die Enkelkinder zu sehen. Aber sie wollte kein unbezahlter Urlaub nehmen. Jetzt aber wird sie eine neue Stelle ab dem 14. Mai beginnen und sie hat noch einen Wochen bezahlter Urlaub übrig.

Ich bot an für den Flug zu bezahlen und endlich hat sie ja gesagt. Sie fliegt am 28. April von Dulles Airport in Washington DC über Kopenhagen nach Hamburg und sie fliegt genau eine Woche später von Hamburg wieder ab.

In der Zeit wird Julian getauft und weil der 1. Mai frei ist habe ich auch den 30. April frei.

Ich freue mich, dass meine Mutter nach Deutschland kommt!!

Montag, 8. August 2011

08. Aug - Steven Covey


Steven Covey hat mein Denken stark geprägt mit seinem Buch „Die sieben Wege zur Effektivität“.

Anfang letzte Woche habe ich eine E-mail erhalten mit der Einladung seinen neuem Buch und durch einen Seminar von Steven Covey kennenzulernen.

Steven Covey macht einen Weltturnier in 175 Städte und er kommt sogar nach Deutschland – allerdings gibt er nur einen einzige Seminar und das findet in München statt.

München ist sehr weit von Itzehoe entfernt – deshalb überlegte ich kurz und dann klickte ich auf Dänemark und sah dass er FÜNF verschiedene Seminar in Dänemark geben wird. Nämlich in Aalborg, Aarhus, Copenhagen, Kolding und Odense.

Das verstehe ich nicht ganz – in Deutschland wird er nur in München sein aber er besucht 5 verschiedene Städte in so ein kleines Land wie Dänemark. Wenn alles klappt - habe ich der Montag in November frei und kann nach Kopenhagen dabei sein.

Das neue Buch von Steven Covey handelt von fünf wichtige Entscheidungen im Alltag. Hier ist meine erste Versuche diese Entscheidung zu übersetzen.

1. Handel nach dem was wichtig ist – reagiere nicht auf dringendes.

2. Strebe nach dem Außergewöhnliche – sei mit dem durchschnittlichen nicht zufrieden

3. Plane die großen Brocken zuerst ein – sortiere nicht den Kies.

4. Beherrsche deine Technik – lass nicht zu, dass du beherrscht wird.

5. Tanke auf - brenne nicht aus


Here are the 5 choices in English:

1. Act on the Important — don't react to the urgent
2. Go for the Extraordinary — don't settle for ordinary
3. Schedule The Big Rocks — don't sort gravel
4. Rule Your Technology — don't let it rule you
5. Fuel Your Fire — don't burn out

Der Homepage auf Englisch ist hier zu finden

http://the5choices.com/

Dienstag, 12. Juli 2011

12. Juli – Sturz der Titanen


Aus der Bücherei habe ich ein neues Hörbuch - Sturz der Titanen von Ken Follet gehört.

Follett hat für seinen Roman einen historischen Hintergrund gewählt, der brisanter kaum sein könnte. Die Handlung setzt im Vorfeld des Ersten Weltkriegs ein, Europa steht kurz vor dem Ausbruch einer ungeheuren Katastrophe mit unabsehbaren Folgen.

In diesem aufziehenden Sturm finden sich die Hauptfiguren wieder, die aus England, Deutschland und Russland kommen. In der Schilderung ihrer persönlichen Schicksale zeigt sich Folletts großartiges Können, mehrere Handlungsstränge so miteinander zu verknüpfen, dass eine klug durchdachte und jederzeit spannende Story herauskommt.

Der Autor nimmt die Leser mit auf einen aufregende Reise in die Zeitgeschichte und lässt sie die Wirren einer zu Ende gehenden Epoche hautnah miterleben.

Drei Länder. Drei Familien. Ein Jahrhundert. Europa 1914. Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen dem Aufstieg der Arbeiter und dem Niedergang des Adels. Und zwei Brüder aus Russland, von denen der eine zum Revolutionär wird, während der andere in der Fremde sein Glück sucht. Ihre Schicksale verflechten sich vor dem Hintergrund eines heraufziehenden Sturmes, der die alten Mächte hinwegfegen und die Welt in ihren Grundfesten erschüttern wird.

Neben den sich abzeichnenden gesellschaftlichen Umwälzungen, in deren Folge die Monarchien in Deutschland und Russlands hinweggefegt werden, sind Diplomatie und Spionage, Verrat und Freundschaft und nicht zuletzt die Liebe die großen Themen dieses Buches.

Folletts Gabe, geschichtliche Fakten und Daten stimmig und ansprechend in seine Erzählungen einzubetten, hat er schon so viel Male unter Beweis gestellt. In „Sturz der Titanen“ gelingt ihm das erfreulicherweise ein weiteres Mal auf sehr eindrucksvolle Weise.

Freitag, 20. Mai 2011

20. Mai – Stuart und Becky


Schon im Februar habe ich Becky und Stuart eingeladen einen Abend bei uns zu verbringen und seitdem steht nun die Einladung aus. Überraschend am Dienstag bekam ich nun von Stuart die Anfrage über Facebook ob Freitagabend gehen würde.

Es hat auch von unsere Seite aus gelappt und wir haben eine sehr angenehmer Abend zur viert verbracht beim Tacos, spanische Rotwein und gute Gespräche.

Stuart und Becky, beiden ursprünglich aus England, haben eine Gemeinde in Wilster gegründet – die Evanglischen Freikirche Wilstermarsch und da gibt es immer viel zu besprechen. Wobei die Gespräche dieses Mal drehten sich häufiger um die Unterschiede zwischen England und Deutschland.

Ich finde die beiden echt genial – sie haben einen riesigen Herz für Jesus und sind dabei ganz schon „normal“ geblieben bzw. sind bodenständig.

Es tut gut solche Freunde zu haben!

Freitag, 10. September 2010

10. Sept – Thilo Sarrazin


Ab und zu drucke ich einen Artikel aus dem New York Times aus und verteile es an meine Schüler um dann anschließend darüber zu diskutieren. Dieses Mal habe ich einen Artikel über Sarrazin in dem Unterricht mitgebracht.

Thilo Sarrazin ist ein deutscher Volkswirt, Autor und ehemaliger Senator von Berlin.
Er war von 2000 bis 2001 in leitender Position bei der Deutschen Bahn AG beschäftigt. Von 2002 bis April 2009 war das SPD-Mitglied Sarrazin Finanzsenator im Berliner Senat und ist seit Mai 2009 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank.

Ich finde es sehr interessant zu erleben wie unterschiedlich das Thema „Einwanderungspolitik in Deutschland“ betrachtet wird. Es ist erstaunlich wie schnell das Erbe der Deutschen aus dem 3. Reich als Begründung und Ausrede ausgesprochen wird.

In den letzten Tagen habe ich viele Menschen gefragt, warum man Ende der 70er nicht die Gastarbeiter aus der Türkei wieder nach Hause geschickt hat. In den 60er, mitten in der Wirtschaftswunder waren zusätzlichen Arbeiter sehr wichtig, aber Ende der Siebziger gab es schon mehrere Krise mit hohen Arbeitslosigkeit. Warum hat man nicht damals diese Gäste gebeten wieder zu gehen. Oder andersrum gefragt, warum hat man unbefristet so viele Menschen erlaubt zu kommen. Gab es keine Arbeitserlaubnisse für 2, 5 oder 10 Jahren?

Heute können wir und sollten wir nicht Menschen in der 2. oder 3. Generation bitten wieder in der Türkei zu gehen, aber damals wurden Fehler gemacht. Nun steht weiterhin die Frage im Raum, wie gehen wir damit um, besonders im Hinblick auf die Tatsache, dass Deutschland in den nächsten Jahren qualifizierte Einwandere wieder benötigt um nicht auszusterben.

Der Art und Weise wie Sarrazin diesen Thematik angepackt hat ist sicherlich nicht politisch korrekt – dennoch wichtig und längst überflüssig, finde ich.