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Sonntag, 7. September 2014

07 Sept – Predigt in Lübeck

In der Arche Lübeck habe ich heute eine neue Predigtreihe begonnen zum Thema "Eine gesunde Gemeinde ......". Dabei begann ich mit der Predigt "Eine gesunde Gemeinde streckt sich aus nach Gott und gründet sich auf das Wort Gottes!"

Leider habe ich meinen Videokamera Zuhause vergessen und deshalb habe ich die Predigt mit meinem Handy gefilmt.




Hier kannst du die Predigt anhören

Hier kannst die die Power Point anschauen/runterladen


Eine gesunde Gemeinde streckt sich aus nach Gott & gründet sich auf das Wort Gottes!


1. Warum sich Gott nahen?

Jakobus 4,8 Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen.


2. Wie sich Gott nahen?

Jakobus 4,8 Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen.


Apostelgeschichte 1,14a.15b
Diese alle waren stets beieinander einmütig im Gebet […] und es
war eine Menge von etwa hundertzwanzig Personen beisammen.

Apostelgeschichte 2,46
Täglich verharrten sie einmütig im Tempel...

Apostelgeschichte 13,2
Eines Tages, während diese Männer einen Gottesdienst hielten
und fasteten, sprach der Heilige Geist: »Ihr sollt Barnabas und
Saulus für die besondere Aufgabe freistellen, für die ich sie
ausersehen habe.«

Apostelgeschichte 2,47
Sie hörten nicht auf, Gott zu loben, und waren bei den Leuten
angesehen. Und jeden Tag fügte der Herr neue Menschen hinzu,
die gerettet wurden.


1. Was ist das Wort Gottes?

Johannes 1,1
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.

Offenbarung 19, 12-13
Seine Augen waren wie Feuerflammen, und auf dem Kopf hatte er viele Kronen. Es stand ein Name auf seiner Stirn geschrieben, und nur er wusste, was dieser Name bedeutete. Er trug ein Gewand, das in Blut getaucht worden war, und sein Name ist »Das Wort Gottes«.

Hebräer 1, 1-2
Vor langer Zeit hat Gott oft und auf verschiedene Weise durch die Propheten zu unseren Vorfahren gesprochen, doch in diesen letzten Tagen sprach er durch seinen Sohn zu uns. Durch ihn hat er das ganze Universum und alles, was darin ist, geschaffen, und er hat ihn zum Erben über alles eingesetzt.

2. Timotheus 3, 16
Die ganze Schrift ist von Gottes Geist eingegeben und kann uns lehren, was wahr ist, und uns erkennen lassen, wo Schuld in unserem Leben ist. Sie weist uns zurecht und erzieht uns dazu, Gottes Willen zu tun.


2. Warum brauchen wir das Wort Gottes?

1. Petrus 2,2
So wie ein Säugling nach Milch schreit, sollt ihr nach der reinen Milch - dem Wort Gottes - verlangen, die ihr benötigt, um im Glauben zu wachsen

Psalm 119, 162
Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.

Römer 10,17
So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.


3. Wie lässt man Gottes Wort in sich wohnen?

1. Um Hunger bitten!

Amos 8,11
Die Zeit wird kommen«, spricht Gott, der Herr, »da ich eine
Hungersnot ins Land schicke - aber nicht Hunger nach Brot und
Durst nach Wasser, sondern den Hunger nach dem Wort des
Herrn.


2. Prioritäten setzen!

Apostelgeschichte 6,2
Deshalb beriefen die zwölf eine Versammlung aller Gläubigen ein. »Wir Apostel sollten unsere Zeit dazu nutzen, das Wort Gottes zu predigen und zu lehren, und uns nicht mit der Organisation der Mahlzeiten oder Ähnlichem beschäftigen«, sagten sie


3. Die Bibel regelmäßig durchlesen!

Psalm 119, 160a
Die Summe deines Wortes ist Wahrheit


4. Gemeinsam mit dem Heiligen Geist das Wort lesen!

Zweite Korinther 3,6
Der Buchstabe tötet, der Geist macht lebendig!


5. Nach dem persönlichen Wort Gottes suchen!

Johannes 15,7
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet
ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen.


Eine gesunde Gemeinde streckt sich aus nach Gott & gründet sich auf das Wort Gottes!




Sonntag, 5. Februar 2012

05. Feb – Das Vaterunser


In der Arche Lübeck habe ich heute die zweite Teil von meine Predigtreihe über das Vaterunser gehalten.

Dabei finde ich es immer wieder gut die Bibel mit der Bibel auszulegen.

Unser tägliches Brot gib uns heute – habe ich deshalb mit Matthäus 6, 24-34 ausgelegt.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern - habe ich mit Matthäus 18, 21-35

Hier kannst du die Predigt hören

Macht euch keine Sorgen! - Matthäus 6, 24-34
24 "Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Wer dem einen richtig dienen will, wird sich um die Wünsche des anderen nicht kümmern können. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben. 
25 Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben bedeutet mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung. 
26 Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid? 
27 Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern. 
28 Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben. 
29 Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen.
30 Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig? 
31 Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: 'Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?' 
32 Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht. 
33 Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen. 
34 Deshalb sorgt euch nicht um morgen - der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat."


Das Gleichnis vom unbarmherzigen Schuldner - Matthäus 18, 21-35
21 Da fragte Petrus: "Herr, wie oft muss ich meinem Bruder vergeben, wenn er mir Unrecht tut? Ist siebenmal denn nicht genug?"
22 "Nein", antwortete Jesus. "Nicht nur siebenmal, sondern siebzig mal siebenmal. 
23 Man kann die neue Welt Gottes mit einem König vergleichen, der mit seinen Verwaltern abrechnen wollte. 
24 Zu ihnen gehörte ein Mann, der ihm einen Millionenbetrag schuldete.
25 Aber er konnte diese Schuld nicht bezahlen. Deshalb wollte der König ihn, seine Frau, seine Kinder und seinen gesamten Besitz verkaufen lassen, um wenigstens einen Teil seines Geldes zu bekommen. 
26 Doch der Mann fiel vor dem König nieder und flehte ihn an: 'Herr, hab noch etwas Geduld! Ich will ja alles bezahlen.' 
27 Da hatte der König Mitleid. Er gab ihn frei und erließ ihm seine Schulden. 
28 Kaum war der Mann frei, ging er zu einem der anderen Verwalter, der ihm einen kleinen Betrag schuldete, packte ihn, würgte ihn und schrie: 'Bezahl jetzt endlich deine Schulden!' 
29 Da fiel der andere vor ihm nieder und bettelte: 'Hab noch etwas Geduld! Ich will ja alles bezahlen.' 
30 Aber der Verwalter wollte nicht warten und ließ ihn ins Gefängnis werfen, bis er alles bezahlt hätte. 
31 Als nun die anderen sahen, was sich da ereignet hatte, waren sie empört und berichteten es dem König. 
32 Da ließ der König den Verwalter zu sich kommen und sagte: 'Was bist du doch für ein hartherziger Mensch! Deine ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich darum gebeten hast. 
33 Hättest du da nicht auch mit meinem anderen Verwalter Erbarmen haben können, so wie ich mit dir?' 
34 Zornig übergab er ihn den Folterknechten. Sie sollten ihn erst dann wieder freilassen, wenn er alle seine Schulden zurückgezahlt hätte. 
35 Auf die gleiche Art wird mein Vater im Himmel euch behandeln, wenn ihr euch weigert, eurem Bruder wirklich zu vergeben."

Sonntag, 22. Januar 2012

22. Jan – Unservater - Predigt


Ich habe in der Arche Lübeck eine neue Predigtreihe über das Vater Unser angefangen.
Heute waren die ersten Versen dran:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.


Hier kannst du die Predigt hören

Vater unser im Himmel

Jesus spricht ja mit seinen Jüngern in seiner Muttersprache, also Aramäisch, und deshalb steht da am Anfang: Vater = Abba, das aramäische Wort für Vater. Lieber Vater. So sollt ihr beten: „Abba, lieber Vater.“

Jesus bringt einen neuen Ton, den Ton der Vertrautheit, der Nähe, der herzlichen Beziehung. Abba, lieber Vater. Dieser neue Ton ist so prägend, so neu, dass später der Apostel Paulus in seinen Briefen dieses Fremdwort, dieses muttersprachliche Wort Abba von Jesus benutzt – und auch die Christen im Mittelmeerraum, die ja Griechisch sprachen, auch die Christen in der damals bekannten Welt im Mittelmeerraum, ob in Rom (Römer 8,14ff) oder Galatien (Galater 4,1–7), dass auch diese Christen, dieses Wort kannten und benutzten: „Abba, lieber Vater.“

Weil das so neu, so besonders war, das wir so vertraut, so herzlich, so eng mit Gott reden dürfen. Abba! Vater! Das war so staunenswert, so bewegend, so zu Herzen gehend, dass dieses Fremdwort „Abba, Vater“ im ganzen Mittelmeerraum bei den Christen bekannt war. So dürft ihr mit Gott sprechen. Abba, Vater

Geheiligt werde dein Name

Man kann das Vaterunser nur dann beten, wenn man es zugleich sozusagen gegen sich selbst betet. Ein Ausleger schreibt: „Wir appellieren im Vaterunser an das Herz unseres Vaters und schlagen uns selbst an die Brust.“ Ein Zeichen dafür, dass man Schuld eingesteht und um innere Umkehr bittet.

Wer also betet ‚Geheiligt werde dein Name’, der bekennt, wer er selber ist; nämlich ein Mensch, der den Namen Gottes gerade nicht heiligt, und der es dringend nötig hat, dass Gott auch in seinem Leben dafür sorgt durch seinen Geist, dass dieser Name geheiligt wird. Wenn wir das Vaterunser beten, dann schauen wir zugleich in einen Spiegel und sehen uns selbst.

‚Geheiligt werde dein Name’ können Menschen nicht selbst durchsetzen, es ist eine echte Bitte. Gott soll und möge und muss handeln! Aber man kann Gott nicht um etwas bitten, wenn man nicht bereit ist, Gott auch an sich selber wirken zu lassen

Geheiligt werde dein Name. Herr, ändere mein Herz durch deinen Geist, dass ich gnädig und barmherzig mit Menschen umgehe, mit anderen und mit mir; dass ich die Not von Menschen sehe und entdecke: da bin ich gefragt. Herr, zeige mir durch deinen Geist den Platz, den Menschen, wo ich gefragt bin, um deine Liebe zu leben und weiterzugeben, damit andere Menschen nach dir fragen.

Dein Reich komme.

Wenn wir also beten ‚dein Reich komme’, dann bitten wir um das Weltende, um das Ende der alten Welt mit all den Mächten, denen wir Menschen bisher gedient haben, und wir bitten um den Anfang einer neuen Welt, die Gott heute schon beginnt. Denn wir bitten darum: Jesus, trete ein in mein Leben, nimm mein Leben in Besitz und herrsche du.

D. h. mit dieser Bitte findet wirklich schon ein Herrschaftswechsel statt und zwar bereits heute. Und das ist dringend nötig. Wenn wir ehrlich sind, wenn wir uns im Spiegel ansehen, dann entdecken wir, wie viele Mächte uns beherrschen, uns treiben, wie viele Mächte an uns ziehen und schieben, uns bedrängen und bedrücken wollen. Und wir sind nicht in der Lage, diesen Druck immer abzuschütteln, dem immer aus dem Wege zu gehen

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Gott will, dass wir zu Christus gehören und seine Söhne und Töchter sind.

Es ist der Wille Gottes, dass er die Menschen durch Jesus Christus erlöst und dass jeder Mensch Anteil bekommt, an seinem Heil.

Es ist der Wille Gottes, dass wir seine Güte, seine Gnade, seine Liebe, seine Hoffnung erfahren und und davon erfüllt sind

„Vater, Dein Wille, Dein Wille zum Heil, Dein Gnadenwille, Dein Wille zur Rettung, Dein
Wille zur Erlösung, der geschehe, wie im Himmel, so auf Erden!“