Freitag, 31. Dezember 2010

31. Dez – Rückenschmerzen am Silvester


Der Tag fing wirklich nicht gut an. Ich hatte schon die letzten paar Tagen sowieso Rückenschmerzen – dann in der Nacht habe ich mich umgedreht und die Schmerzen waren wir einem Messer in meinem Rücken. Dann ganz spontan im Halbschlaf drehte ich mich in der andere Richtung um und es war so als ob der „imaginären“ Messer in meinem Rücken noch tiefer eingedrückt wurde und dabei sogar gedrehte wurde. Es tat sehr weh.

Dann ging es in meine alte Wohnung um dort die Fensterscheiben und Fensterrahmen gemeinsame mit Ramona zu putzen. Gestern war die Wohnungsübergabe und dabei wurden die Fenstern und einige Löchern im Bad bemängelt. Drei Stunden und 9 Fenstern plus 2 Türen später waren wir endlich fertig mit dem Fenstern/Tür Putz. Zum Glück war es heute wieder endlich wieder über 0 Grad.

Abends waren wir dann bei Freunde eingeladen und wir haben einen ganz ruhigen Abend mit Käse-Fondue und Gesprächen verbracht.

Donnerstag, 30. Dezember 2010

30. Dez – Männerabend


Ein guter Freund von mir, Jörg, zog vor gut 5 Jahren von Wilster nach Bochum. Der Kontakt lief den letzten Jahren fast ausschließlich über das Telefon bzw. Handy. Nun über den Feiertagen ist Jörg hier oben im Norden, deshalb haben Thorsten und ich ihn in Elmshorn besucht.

Ganz spontan haben wir uns auf Schweinske geeinigt für unser leibliches Wohl. Die Gespräche waren sehr gut und wir haben uns gegenseitig wieder auf dem neusten Stand gebracht.

Es tut sehr gut Männer Freunde zu haben und ich bin sehr dankbar für meine Familie und ins besondere für Ramona.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

29. Dez – Boller kaufen

Wie jedes Jahr dürfte ich heute für meine Jungs Feuerwerkskörper kaufen. Manchmal hatten die Jungs jeweils fast 100 Euro ausgegeben, aber dieses Jahr gab Mike „nur“ 50 Euro aus.

Dieses Jahr hat Kevin sich ausgeklinkt, da er schon 18 Jahre ist und selbst alles kaufen kann.

Dienstag, 28. Dezember 2010

28. Dez – ein neues Waschbecken


Schon wieder habe ich viele Stunden in der alte Wohnung heute verbracht. Hauptsächlich wegen ein neues Waschbecken im Badezimmer, dass ich eingebaut habe.

So viel Zeit geht darauf ein, hin und her zu fahren. Ein Mal habe ich alles gekauft was nötig war. Dann fuhren ich wieder hin weil 8 cm fehlten an beiden Wasserleitungen und der Abfluss. Ein drittes Mal fuhr ich hin um einen Metallsäge zu kaufen, da meine Säge im Chaos nicht zu finden war.

Der Highlight war festzustellen, dass der Metallsäge nicht das Rohr durch schneiden könnte – auch eine zweite ausgeliehene Metallsäge klappt nicht. Sogar der Flex klappt nur kaum – aber endlich hatte ich alles zusammen gebaut. Leider hatte ich eine Dichtung vergessen und es leckte. Bis ich alles wieder richtig zusammengebaut hatte, dauerte es noch eine halbe Stunde.

In der Zwischenzeit hatte Kevin viel geholfen und der Rest aufgeräumt – unzählige Nägeln aus den Wänden gezogen und auch sogar staubgesaugt.

Montag, 27. Dezember 2010

27. Dez – die Küche ausbauen


In meine alte Wohnung musste ich auch die Küche ausbauen die ich vor gut 12 Jahren damals eingebaut habe. Also heute habe ich dann mit Mike alle Schränke abgebaut. Dann der Satellitenschüssel abgebaut. Es machte viel Spaß auf einem Leiter zu stehen in einem Schneesturm!

Mein Freund Thorsten hat sich ein Auto mit Anhängerkupplung von einer Arbeitskollegin geborgen. Dann fuhren wir zu SIXT und haben einen großen doppelachsiger Anhänger ausgeliehen. Thorsten kam wegen Eis und Schnee kaum die Auffahrt mit dem Anhänger hoch, aber irgendwie klappte es schon.

Vor meine Wohnung haben wir dann alles in den Hänger gepackt und da ich fast meinem Kühlschrank schon wieder vergessen habe, mussten wir es bei mir in meinem Auto transportieren. Beim ersten Umzug hatte ich tatsächlich den Kühlschrank in die Küchen vergessen.

Mona hatte sich entschieden mitzukommen und in der Wohnung zu putzen. Dafür war ich sehr dankbar, aber sie hatte ihre Handy vergessen und ihr Auto stand total ungünstig vor unserem neuen Haus, sodass wir der Anhänger auf der Strasse parken müssten. Zum Glück wohnen wir jetzt fast am Ende eine Sackgasse und es kam nur ein Auto vorbei und ich könnte der Fahrer überzeugen doch vorne zu packen.

Mike und ich hatten vorher Platz in der Garage geschaffen für das ganze neue Zeug aus meiner alten Küche und nun half er auch im Schneesturm alles wieder auszupacken.

Lieder hatte Thorsten vergessen die Zündung und die Scheinwerfer aus zu machen und deshalb war dann die Auto-Batterie schon nach 40 Minuten leer. Erfreulicherweise hatte schon vor zwei Tage meine Überbrückungskabeln in unserem Chaos entdecken, deshalb hatte ich sie schnell zu stelle. Allerdings erst müssten wir der Anhang aus dem Weg schieben – denn das Auto schieben, damit die Kabel reichten.

Dann fuhren wir der leeren Anhänger zurück zum SIXT und dort auf dem Hof war es sehr zugestellt und damit haben wir schon wieder den Anhänger durch den Schnee schieben müssen. :- (

Zum guten Schluss versuchte Thorsten das Auto im Schnee umzudrehen und natürlich fuhr er das Auto richtig fest. Nach 5 Minuten hatte ich keine Lust mehr zu schieben und dann bat ich Thorsten mit mir die Plätze zu tauschen. Ruck-Zuck hatte ich das Auto oben.

Ein langer Tag und morgen gibt es immer noch viel in der Wohnung zu machen.

Sonntag, 26. Dezember 2010

26. Dez – Predigt über Simeon und Hanna


Der Gottesdienst in Lübeck war erwartungsgemäß schlecht besucht. Vielen Menschen waren noch dabei Verwandtschaft zu besuchen und könnten deshalb nicht gleichzeitig im Gottesdienst sein.

Dennoch war die Stimmung ganz gut und die Kindern waren noch begeistert von ihren Geschenken.

Hier kannst du die Predigt hören und hier nun die Geschichte aus Lukas 2 von Simeon und Hanna nach lesen.

25 In Jerusalem wohnte ein Mann, der Simeon hieß. Er lebte ein straightes Leben mit Gott, hielt sich genau an die religiösen Gesetze der Juden und wartete schon lange auf den Mann, der die Leute von Israel retten würde. Die Kraft Gottes war voll auf ihm.
26 Diese Kraft von Gott hatte ihm erzählt, dass er vor seinem Tod auf jeden Fall noch den Auserwählten, den Retter, sehen würde, den Gott schicken will.
27 An diesem Tag lenkte Gott ihn in den Tempel. Als er Maria und Josef dort traf und das Kind sah, was sie Gott übergeben wollten,
28 freute er sich plötzlich total! Er nahm das Kind in den Arm und dankte Gott:
29 „Mein Gott, jetzt kann ich entspannt sterben!
30 Ich hab ihn gesehen, den Retter,
31 den du für alle Menschen hergeschickt hast.
32 Er ist wie eine große Lampe, die allen Menschen, die Gott nicht kennen, eine Richtung vorgibt! Er wird dein Volk Israel groß rausbringen!“
33 Maria und Josef kapierten nicht so richtig, was er da gerade gelabert hatte.
34 Simeon betete für die beiden. Dann sagte er zu Maria: „Dieser Junge wird von vielen Israelis gehasst werden. An ihm werden sich die Geister scheiden. Manche werden über ihn stolpern und hinfallen. Andere werden sich aber auch sehr über ihn freuen und sich an ihm hochziehen.
35 Auch für dich wird es sehr hart werden, es wird dich fast zerreißen. Was viele jetzt heimlich denken, wird dann für alle öffentlich sein.“
36 Mitten im Vorhof vom Tempel war eine Frau, die Hanna hieß. Hanna war eine Prophetin, sie hatte einen engen Draht zu Gott und hörte manchmal, was er zu den Menschen sagt. Sie kam aus der Familie vom Phanuel, der aus dem Stamm Asser kam. Hanna war sehr alt. Ihr Mann lebte schon lange nicht mehr, sie waren insgesamt nur sieben Jahre verheiratet gewesen.
37 Nun war sie Witwe und mittlerweile schon vierundachtzig. Sie verließ den Tempel nur noch selten. Weil sie Gott sehr liebte, betete sie oft den ganzen Tag und die ganze Nacht und aß dabei nichts.
38 Als Simeon mit Josef und Maria redete, kam sie vorbei und fing plötzlich an Gott zu loben! Ab dann erzählte sie allen Leuten von Jesus, allen, die schon lange auf die Einlösung des Versprechens von Gott gewartet hatten. Dieses Versprechen hatte Gott den Leuten aus Israel schon vor langer Zeit gemacht.
39 Nachdem Josef und Maria alles das getan hatten, was nach den Vorschriften aus den religiösen Gesetzen üblich war, gingen sie wieder zurück nach Nazareth in Galiläa.
40 Jesus erlebte dort seine Kindheit. Er wurde immer größer und stärker. Vor allem war er aber schon ganz früh total weise und schlau, er wusste auf alle Fragen eine gute Antwort. Gott war besonders stark mit ihm, das merkten alle.

Samstag, 25. Dezember 2010

25. Dez – Weihnachten bzw. die Diaspora


Als Patchworkfamilie ist es eine besondere Herausforderung, finde ich, alles zu koordinieren.

Meine Jungs brachte ich zu der Mutter, damit sie dort die Nacht verbringen könnten.

Mona, ihre Kinder und ich fuhren ihre Eltern erst ein Mal. Dort es gab mehr Schnee als bei uns und die Schneewehen waren 1,5 bis 2,0 Meter hoch. Wahrsinn.

Nach dem obligatorischen Kaffeetrinken haben wir auch dort bei Mona’s Eltern Geschenke ausgetauscht. Mein „Geschenk“ war eine große Ladung Feuerholz für unseren Kamin.

Dann ging es mit alle Mann –also Schwager und Schwägerin plus Anhang (insgesamt waren wir 14 Personen) zum Chinesen für das Weihnachtsbuffet.

Danach brachten wir Monas Kindern nach Laboe zum Vater um dann anschließend zurück nach Itzehoe zu fahren.

Ich hatte das Gefühl zwischen 12 und 22 ständig nur hinter dem Steuer zu sitzen abgesehen von kleinen Unterbrechungen um zu essen.

Am Abend war ich ziemlich kaputt, aber dankbar sicher und gesund trotz verschneiten Straßen zu Hause zu sein.

Freitag, 24. Dezember 2010

24. Dez – Heiligabend


Der Tag fing nicht ganz so toll an. Der Klempner Notdienst kam gegen 10 Uhr und stellte fest, dass der Abflussrohr tatsächlich verstopft und gefroren ist und das trotz mechanischen Rohrreinigung.

Dann ging es für mich weiter nach Vaale für unsere Christvesper im Sievershof um 13.30 Uhr. Dort haben wir die Weihnachtsgeschichten aus Matthäus, Lukas und Johannes gehört – dabei haben wir viele Weihnachtsleider gesungen. Es war eine gelungene Zeit.

Danach fuhren wir alle zur sechst in unserem Gottesdienst im CZI. Mona hatte mit Burkhardt und Gönke schon gestern gut 3 Stunden geprobt und heute ließen sie die Puppen tanzen - also sie haben einen sehr genialen Marionetten Stück vorgeführt.

Endlich dann Zuhause gab es dann Bescherung und alle Kindern und Erwachsener haben ihre Geschenke bekommen und danach gab es leckere Raclett.

Eine Tradition bei Mona war es immer „Fröhliche Weihnachten“ also A Charlie Brown Christmas auf dem Jahr 1965 anzuschauen. Wir saßen dann zur sechste und haben als eine große Familie Heiligabend gefeiert.

Donnerstag, 23. Dezember 2010

23. Dez – selbstfüllende Waschbecken


Schon gestern sagte mir Mona, dass der Waschbecken oben bei Melina verstopft sei. Da ich keine Zeit hatte es anzuschauen habe ich es auf heute verschoben. In der zwischen Zeit fing das Wasser an nach oben zu drücken, weil offenbar es nicht nur verstopft war sondern auch gefroren. Es war so schlimm, dass sogar der Waschbecken überlief und es bis in der Küchen durchtropfte. Tolle Bescherung.

Ich habe alle Abschlüsse abgebaut und eine Menge ekelige Zeug herausholen können, dabei entdeckte ich aber, dass das Wasser die Abfluss hoch gedruckt wurde. Nach einem längeren Telefonat mit dem Vermieter, haben wir beschlossen kochendes heißes Wasser einzugießen um alles zu schmelzen.

Leider hat das nichts gebracht, im Gegenteil, denn danach kamen fast 7 Liter Wasser hoch gedrückt in 3 Stunden. Ich fand für die Nacht einen 25 Liter großen Eimer und danach sollten wir gut durch die Nacht kommen, bis der Klempner morgen kommt.

Mittwoch, 22. Dezember 2010

22. Dez – innere Ruhe Tee


Paula, eine spanisch Lehrerin an der FH Westküste aus Argentinien, teilt das Büro mit mir und eine zweite spanisch Lehrerin aus Mexiko.

Heute hat sie für alle andere Sprachlehrern ein Geschenk mit. Jeder bekommt schön ein gepackt eine Packung Tee.

Eine Kollegin hat manchmal Magenbeschwerden wegen zu scharfer Esse – deshalb bekam sie eine Packung Magen-Darm-Beruhigungstee.

Eine andere Kollegin die fast immer gute Lauen hat bekam eine Packung „Freu dich“ Tee.

Ich bekam aber eine Packung „Innere Ruhe“ Tee. Ich zweifele daran, dass ich tatsächlich immer so viel Gelassenheit und Frieden ausstrahle. Vielleicht ist das Geschenk einen Wink mit dem Zaunpfahl?