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Samstag, 15. März 2014

15 März – Ohlsdorfer Friedhof

Meine Mutter und ich sind heute von Belfast gefahren um 12:05 Uhr vom Dublin zurück nach Hamburg zu fliegen. Alles ging ganz gut, aber der Flug wurde um 30 Minuten verspätet, also hatten wir ein bisschen mehr Zeit am Flughafen.

In Hamburg haben wir den Ohlsdorfer Friedhof kurz angeschaut – denn meine Mutter liebt Friedhöfe.

Dieser Friedhof wurde am 1. Juli 1877 eingeweiht und ist mit 391 Hektar der größte Parkfriedhof der Welt. Über das gesamte Areal verteilen sich 235.000 Grabstätten. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof haben seit seiner Gründung über 1,4 Millionen Beisetzungen stattgefunden. Die Anlage ist bestimmt durch den Parkcharakter mit einigen hundert Laub- und Nadelgehölzarten sowie Teichen und Bächen und einer Landschaft, die sich durch eine Mischung aus historischen Bauten, Gartendenkmälern und modernen Themengrabstätten auszeichnet.

Zurück in Itzehoe gab es einen Döner und DVD Abend mit dem Film „Gravity“. Ich habe 8 (!!) Döner mitnehmen dürfen um die Horde Zuhause zu füttern. Es ist echt erstaunlich wir unterschiedlich die Meinungen zum Film waren. Mike fand den Film genial – Kevin war nicht so begeistert.

Morgen will meine Mutter Zuhause bleiben und sich ausruhen vor ihren Flug Montagmorgen um 7.30 Uhr. Wir werden am Sonntag Spiele spielen, Filme schauen und gut Essen.

Die Woche mit meine Mutter war voll von Erlebnisse und ich bin sehr dankbar diese Zeit mit ihr gehabt zu haben.



Donnerstag, 13. März 2014

13 März – Dublin & Belfast

Unsere Gastgeberin Ashling war eindeutig einen „I“-Typ – also einen sehr gesprächigen Mensch. Sie war die ganz Zeit beim Frühstück gesprochen. Meine Mutter und ich hatte fast Mühe einen ganzen Satz zu sagen. Ashling war aber total herzlich und wir bekamen ein Gefühl für ihre Gedanken, Leben und Kultur. Genau das was ich von einer Übernachtung bei Airbnb erwarte.

Da Dublin meine Mutter gestern Abend gar nicht beeindruckt hat, haben wir noch ein Mal im hellen versucht. Dennoch bleib meine Mutter bei ihre Meinung – sehr viele Gebäuden in schlecht Zustand, alles sehr alt und schmutzig. Schade! Deshalb waren wir heute Morgen nur kurz in Dublin bei dem Rememrbance Garten. Eigentlich wollte ich den Viking Tour mit meine Mutter machen, aber kurz davor meldete die ihr Gedenken an. Schade.

Also fuhren wir dann nach Belfast und unterwegs haben wir kurz Halt bei den Bernish viewpoint gemacht. Leider lag dort aber überall Müll verteilt, aber die Aussicht war sehr schön.

In Belfast angekommen, sind wir direkt zu der neuen Titanic Museum gefahren und das war eindeutig bisher für meine Mutter die Höhepunkt unsere Reise. Zuerst haben wir eine Führung mit Johnny gemacht. Er hat uns die Bedeutung von dem Gebäude erklärt und auch die Räumlichkeit der Reederei gezeigt die sonst für das Publikum unvergänglich sind. Das war cool.

Dann gab es Mittagessen im Museum-Restaurant und meine Mutter war von ihrem Gericht begeistert. Das erste Mal auf ihre Reise hier in Europa. Dann ging es weiter in der Ausstellung von der Planung, Fertigung, Ausstattung, Fahrt, Kollision und Rettung.

Wir haben gut zwei Stunden in dem Museum verbracht und es wurde nie langweilig. Meine Mutter war enttäuscht, weil es dort keine Artefakten vom Wrack gab. Das war mir total egal. Ich fand alles exzellent.

Unsere Gastgeber Maurice in Belfast ist kaum Zuhause. Er arbeitet viel und wir haben die Wohnung für uns. Alles hier ist ziemlich noble und hochwertig. Als wir nach unserem Kinobesuch nach Haus kam, stand seinen Porsche Boxster vor der Tür.

Wir wollten einen Film im Kino anschauen, das meine Mutter Kino liebt – leider kamen wir dort an als alles schon 20-30 Minuten lief, bis auf einen Film „The Grand Budapest Hotel“ von Wes Andersen. Ich mag solche schrägen Filme, aber meine Mutter leider gar nicht. Naja das Sandwich bei Subway zum Abendbrot war nur eine mittelmäßige Enttäuschung für meine Mutter – sie wollte nur Balsamico als Dressing, aber hier in Irland gibt es dieses Dressing gar nicht.

Alles den Titanic Museum in Belfast ist alleine dafür die Reise wert gewesen – sonst der Tag nicht perfekt gelungen.


Donnerstag, 20. Februar 2014

20 Feb – Whisky Tasting mit Thorsten

Mein guter Freund Thorsten war heute Abend zum Steaks und Pommes bei mir. Darüber hinaus gab es aber auch einen privaten Whisky Tasting von 8 verschiedenen Whiskys vom Irland und Schottland.


Wir haben mit Paddy angefangen – eine Whisky aus Cork, Irland und zur Zeit ein Preis/Leistung Favorit

Dann haben wir Bushmills gekostet – einen Single Malt Whisky aus einer Brennerei zwischen Dublin und Belfast, die ich im März mit meiner Mutter besuchen möchte.

Danach haben wir einen Jameson probiert die Thorsten mitgebracht hat – die Brennerei Museum hatte ich letztes Jahr in Dublin mit Mona besucht.

Es ging dann weiter nach Schottland mit dem Loch Lomond Whisky- einen sehr günstigen Single Malt Whisky – zwar sehr jung, aber „erträglich“ kaum zu schlagen in der Preis/Leistung Kategorie.

Die Qualität stieg danach merklich mit zwei verschiedenen Whiskys die jeweils 10-Jahre alt waren. Glengoyne und Glenmorangie sind beiden knapp unter 30 Euro teuer. Mir schmeckte Glenmorangie besser und Thorsten fand Glengoyne mit einem Hauch von Torf-Geschmack besser.

Zum Schluss haben wir zwei ganz großen Marken unten Whiskys probiert – Dimple (15 Jahre alt) und Chivas Regal (12 Jahre alt). Beide sind „blended“ Whiskys also einen Verschnitt und keinen Single Malts. Dennoch sind beiden Whiskys sehr weich und extrem lecker. Einzeln können sie für jeweils ca. 20 Euro im Angebot gekauft werden.

Der Abend war echt toll und wir haben sehr gute Gespräche gehabt während wir Whiskys genossen haben.