Montag, 20. Juni 2011

20. Juni - Crush: Gier von Sandra Brown


Mona und ich fingen an dieser Hörbuch aus der Bücherei auf dem Rückweg von der Mosel zu hören. Allerdings haben wir nur 3 CD'S zusammen gehört - ich habe nun die letzten drei "Crush - Gier" CD's von Sandra Brown allein hören dürfen.

Von außen betrachtet ist Dr. Rennie Newton eine Frau, die jeder für eine unbescholtene Bürgerin halten würde. Schön und erfolgreich, führt die junge Ärztin ein eigentlich vorbildliches Leben -- so vorbildlich jedenfalls, dass sie als Geschworene vor Gericht zugelassen wird. In dem hoch brisanten Fall geht es um die Verurteilung des Auftragsmörders Lozada, der schon viele Leben auf dem Gewissen hat. Und als ausgerechnet Newton für seinen Freispruch sorgt, nimmt ihr Leben eine -- nicht nur für ihre Umwelt überraschende -- Wende. Plötzlich wird ein Kollege der Chirurgin ermordet, und Newton hat ein unglaublich stichhaltiges Motiv: Immerhin hat der Mann damals ihren Aufstieg zur Chefärztin verhindert. Dumm nur, dass der Mord auch noch Lozadas Handschrift trägt. Da ist für die Polizei natürlich eigentlich schon alles klar zumal der ermittelnde Beamte Wick Threadgill aufdeckt, dass Newton schon früher einmal unter Mordverdacht gestanden hat …
Aber so einfach ist es natürlich nicht: Immerhin sind wir im Thriller einer der talentiertesten Autorinnen dieses Genres, in Crush -- Gier der US-amerikanischen Schriftstellerin Sandra Brown. Und so bringt Brown noch Liebe ins tödliche, verhängnisvolle Spiel -- Liebe zu der geheimnisvollen Ärztin, die nicht nur Threadgill, sondern auch dessen mörderischen Widersacher Lozada erfasst. Diese gefährliche Ménage à trois gibt Crush -- Gier die letzte Würze und macht den raffinierten Plot zu einer hoch spannenden Mischung, die Krimi-Fans bis zum überraschenden Ende rundweg genießen können.

Sonntag, 19. Juni 2011

19. Juni - Evangelisation


Die Predigt (ehrlich gesagt, aber ich heute eher einen Seminar gehalten) in der Arche Lübeck handelte von Evangelisation - Wie kann das praktisch aussehen?

Hier kannst du die Predigt hören.

1. Wie spricht man gezielt Menschen an, um sie für das Evangelium zu erreichen

Interessant fand ich dabei eine Umfrage, die in drei Ländern gemacht wurde, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wobei etwas sehr interessantes herauskam.

Menschen kamen zum Glauben und zur Gemeinde und wurden befragt, was bei ihnen damals den Ausschlag gab, wobei auch Mehrfachbenennungen, möglich waren.

Folgende Punkte kristallisierten sich heraus:

  • Persönliche Notlage 8 %
  • einfach nur vorbeigeschaut 12 %
  • Pastor 22 %
  • Hausbesuch 4 %
  • gemeindliches Bildungsprogramm 4 %
  • Großevangelisation 5 %
  • Radio / Fernsehen 0,5 %
  • Freunde / Verwandte 76 %
Bei den Meisten waren irgendwie Freunde oder die Familie im Spiel, aber selten hatte jemand nur ein Kreuz gemacht, es kamen immer mehrere Punkte zusammen, oft auch mehrere Personen, die dabei beteiligt waren.

Wenn Leute engagierte Christen werden, waren durchschnittlich 5,8 verschiedene Personen / bzw. Zugangsweisen dabei im Spiel. Das Geheimnis hinter erfolgreicher Evangelisation scheint also das der persönlichen Beziehungen, meist über längere Zeiträume, zu sein.

2. Was sagt die Gemeindebau-Forschung dazu.

Neubekehrte sind meist die effektivsten "Evangelisten", sprühen meist noch vor Begeisterung und Leidenschaft für Jesus.

Neubekehrte haben noch mehr Kontakte zur Außenwelt. Eine Umfrage ergab dass Neubekehrte im Durchschnitt etwa 13 Kontakte pro Person haben. Menschen die aber zwischen 3-9 Jahre zur Gemeinde gehören, haben nur noch 7 Kontakt zu Nicht-Christen im Durchschnitt. Bei 10 Jahren war es auf 5 Kontakte geschrumpft und Menschen die 20+ Jahre zur Gemeinde gehören, hatte erschreckend erweise keine engeren Kontakte mehr zu Nichtchristen.

Besonders effektiv stellte sich die Freundesevangelisation heraus
Je größer die Zahl der Kontakten eines Nichtchristen zu gläubigen Menschen, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er durch zum Glauben kommt.
natürliche Kontakte geben Raum die Botschaft ungezwungen und ohne Hetze mitzuteilen. Menschen können den Lebensstil des Christen in einer Fülle von Situationen konkret erfahren

Es ist nicht verwunderlich, dass oft ganze Familien für Christus gewonnen werden (Ehepaar, Kinder, Großeltern, ...) Wenn erst einmal der Prozess bei einem oder zwei angefangen hat, erfahren die anderen so viele Impulse, sehen Veränderungen, dass schließlich die ganze Familie erreicht wird.

3. Bedürfnisorientierte Evangelisation

Ebenso wichtig ist es Bedürfnisse bei Nichtchristen zu erkennen und die können manchmal ziemlich banal sein.

Aber man sollte dabei bedenken, dass Außenstehende die Bedürfnisse nicht einklagen:
Vom anderen her denken:

was gefällt Nichtchristen: Gastfreundschaft, Kontaktfreude, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft, Offenheit, Freundlichkeit, Humor, dass sie Fragen stellen können, dass sie anderen helfen können, sich beteiligen können...

wodurch fühlen sie sich angesprochen: Äußerlichkeiten, z. B. schön gedeckter Tisch, Aufmerksamkeit, Interesse an ihrer Person, Musik, Singen, Möglichkeit Erlebnisse auszutauschen, Gefühle zu äußern, wenn andere Zeit mit ihnen verbringen, zuhören...

Am effektivsten sind gute Zuhörer, diejenigen, die Bedürfnisse und Nöte der betreffenden Person erkennen.

Wer dabei selbst offen und ehrlich ist, bekommt mehr gesagt. Wer dem anderen zuhört, vermittelt, das er ernst genommen und wertgeschätzt ist, dem werden Glaubensbezeugungen eher abgenommen.

Wenn jemand eine ganz bestimmte Person am Herzen liegt, aber nicht über bestimmte Fähigkeiten verfügt, ist es auch hilfreich ungezwungen mit anderen in Kontakt zu bringen, die diese besitzen, z. B. im Rahmen einer Feier, Einladung zu einem offenen Abend, Frauenfrühstück / - treff, wo man spezielle Personen bittet in der Nähe zu sitzen....

für Personen beten, wenn sich Gelegenheit ergibt, etwas über sie erfahren, so Möglichkeiten finden, wie man ihnen bedingungslos (ohne etwas zurückzuerwarten) eine Freude machen kann (Mitbringsel, Geschenk, gemeinsamer Spaziergang, zum Eis / Essen einladen, praktisch Liebe zeigen...)


Samstag, 18. Juni 2011

18. Juni - Was ist Gemeinde für dich


Heute Nachmittag gab es eine außerplanmäßiger Gemeindeversammlung in der Auferstehungsgemeinde in Rendsburg.

Dort wurden die Aufgaben aufgeteilt und ich darf ab jetzt - 1x im Monat in Rendsburg predigen , die Internet-Seite pflegen, Gemeindeversammlung abhalten und der Coach von Richard sein.

Bei der Sitzung stellte ich die Fragen – was wollt und könnt ihr als Gemeinde in Rendsburg für Jesus tun?

Folgende gute Antworten kamen dabei heraus

  • Geistliche Zuhause –
  • Wort Gottes & Lehre, Predigt
  • Ort der Heilung, Wiederstellung, Geborgenheit
  • Gemeinschaft - Freundschaft, sich aussprechen können, Vertrauen
  • Austausch, Leid und Freude teilen
  • Gebet für einander
  • Dienen, Gaben einbringen
  • Missionarische Aktivitäten – Starter-Kurs für Gäste
  • Allianz – Teil des Leib Christi vor Ort
Eine Gedanke fand ich besonders für die Rendsburger Gemeinde gut – wir sollten für einen Frührentner beten, der bereit ist in der Gemeinde zu arbeiten um Gottes Reich zu bauen und vielleicht auch um die Rente aufzubessern. Möchte jemand bald anfangen?

Freitag, 17. Juni 2011

17. Juni – Maos letzter Tänzer


Heute habe ich ein ganz toller Film geschaut. Maos letzter Tänzer ist die Verfilmung der Geschichte des herausragenden Balletttänzers Li Cunxin. Diese Autobiografie in bewegenden Bildern zeigt den Weg eines unscheinbaren, ungewöhnlich talentierten Jungen von der chinesischen Provinz bis auf die Bühnen der hohen Kunst des Balletts.

1972 wird der damals elfjährige Li Cunxin aus der chinesischen Provinz von Talentsuchern entdeckt und an der Pekinger Ballettakademie aufgenommen. In den sieben Jahren seiner Ausbildung in der ihm fremden Umgebung und unter strengsten Trainingsbedingungen lernt Li, seine Gefühle im Tanz umzusetzen und entwickelt eine tiefe Leidenschaft für das Ballett. Aufgrund seines herausragenden Talents erhält er die Chance, als einer der ersten Tänzer aus China an einem Kulturaustausch mit den Vereinigten Staaten teilzunehmen. Auch dort werden seine Fähigkeiten bemerkt und sein Aufstieg zum Weltstar beginnt. Gleichzeitig wächst seine Zerrissenheit zwischen der Sehnsucht nach seiner alten Heimat und den Verlockungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Ich kann diesen Film sehr empfehlen und hiermit bekenne ich öffentlich, dass Ballett mich seit dem Film "Der schwarzer Schwan" doch fasziniert. Werde ich einfach vielleicht älter und reifer? Dennoch kann ich einfach nicht gut heißen, was die Tänzer ihre Körper deswegen an tun.

Donnerstag, 16. Juni 2011

16. Juni - Hauskreis über 2 Korinther 3


Heute Abend habe ich in Vaale im Hauskreis über 2 Korinther 3 gesprochen.

Folgende vier Verse fand ich daraus sehr gut.

Vers 3 - Ihr zeigt ja selbst, dass ihr ein Brief von Christus seid, ausgefertigt durch unseren Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, aufgezeichnet nicht auf Steintafeln, sondern auf menschlichen Herzen

Vers 6 - Denn der Buchstabe des Gesetzes bringt den Tod, der Geist Gottes aber führt zum Leben.

Vers 17 - Nun ist der Herr aber der Geist, und wo der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. 

Vers 18 - Wir alle aber stehen mit unverhülltem Gesicht vor Gott und spiegeln seine Herrlichkeit wider. Der Herr verändert uns durch seinen Geist, damit wir ihm immer ähnlicher werden und immer mehr Anteil an seiner Herrlichkeit bekommen.

Also die erst Frage ist – lassen wir zu, dass Geist Gottes in unserem Herzen schreibt, damit die Welt in uns Gottes Liebe ablesen kann?

Und die zweite Frage bleibt – Spiegeln wir Gottes Herrlichkeit indem wir Jesus ähnlicher werden?

Dienstag, 14. Juni 2011

15. Juni - Echo Park von Michael Connelly


Mona und ich saßen über 6 Stunden am Freitag auf dem Weg an der Mosel und am Montag wieder gut 6 Stunden auf dem Weg nach Hause. Damit hatten wir Zeit einiges zu hören.

Zum Beispiel die 6 CD's als Hörbuch von Echo Park geschrieben von Michael Connelly. Ein guter Thriller indem das Erzähltempo meist sehr gut und hoch ist. Die Charaktere sind absolut glaubwürdig und mit Liebe zum Detail beschrieben. Auch die Überraschungen und Wendungen sind klasse und unerwartet. Wer Krimis und rauhe Schnüffler mag wird es lieben.

Eine junge Frau verschwindet spurlos. Ihre Leiche wird nie gefunden. Dreizehn Jahre später gesteht ein Serienkiller, die Frau getötet zu haben. Detective Harry Bosch, schon damals mit den Ermittlungen betraut, wird erneut auf den Fall angesetzt. Er glaubt nicht an das Geständnis des Killers und stößt schon bald auf eine Spur, die mehr als nur einen Mordfall aufdecken wird. Mit „Echo Park“ stand Michael Connelly wochenlang auf Platz eins der „New York Times“-Bestsellerliste.

Zuletzt wurde Marie Gesto in einem Supermarkt gesehen, danach verliert sich ihre Spur. Harry Bosch wird mit dem Fall betraut, doch die junge Frau taucht nie wieder auf. Dreizehn Jahre später bekommt Bosch einen Anruf. Ein geständiger Serienmörder namens Raynard Waits ist bereit, neben den Morden, deren man ihn überführen kann, weitere Morde zu gestehen, wenn er im Gegenzug nicht zur Todesstrafe verurteilt wird. Eine der Taten, die er zu gestehen bereit ist, ist der Mord an Marie Gesto. Bosch, den das Verschwinden der jungen Frau nie in Ruhe gelassen hat, übernimmt zusammen mit seiner Partnerin Kiz Rider erneut den Fall.

Beim Studium der alten Ermittlungsakten stößt er auf ein Detail, das ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt: Kurz nach dem Verschwinden von Marie Gesto ging ein Anruf beim Police Department ein, der direkt zu Raynard Waits geführt hätte. Bosch hätte nicht nur den Mord an Marie Gesto aufklären, sondern vor allem weitere Morde verhindern können. Bosch kann nicht glauben, dass er diesen entscheidenden Hinweis damals übersehen hat, und er beginnt, den alten Fall wieder aufzurollen. Dabei kommt er einem unglaublichen Komplott auf die Spur.

14. Juni - Englisch für Tourismus


Ich habe während den letzten paar Wochen mein neuer Homepage für Online English Coaching endlich ins deutsch übersetzt. Insbesondere habe jetzt eine Seite für einen kostenloser Probeunterricht bezüglich Englisch für Tourismus.

Englisch für den internationalen Tourismus ist ein Sprachkurs, der für Menschen entwickelt wurde, die Sprachtraining für ihre berufliche Qualifikation in der Reisebranche und für die Fachkräfte im Tourismus wollen.

Dieser Kurs befasst sich mit der Sprache des Tourismus von der beruflichen Perspektive aus als Anbieter von Dienstleistungen und nicht als Reisender. Allerdings müssen Lernende zunächst nicht eigene Erfahrungen aus der Branche mitbringen, denn dieser Kurs setzt kein technisches noch übermäßiges Fachwissen voraus.

Dieser Kurs holt die Arbeitswelt mit einer breiten Reihe von übernommen Materialien aus authentischen Quellen in den Unterricht hinein, einschließlich der anerkannten Reiseführer

Bitte die Seiten anschauen und mir Feedback geben - was euch gefällt und was soll optimiert werden.

Nun heute habe ich auch endlich Visitenkarten bestellt.

Mein Homepage ist auf Business-Englisch spezialisiert, mit einem Schwerpunkt auf Telefonieren, Präsentationen, Meetings, Verhandlungen, Interviews, Reisen, Management und Small Talk. Natürlich sind auch andere Themen möglich.

Ich kann auch Unterricht anbieten, der speziell auf die Bedürfnisse bestimmter Berufsgruppen zugeschnitten ist. Zum Beispiel: technisches Englisch, Tourismus, Marketing, Wirtschaftsrecht, Human Resources, Logistik-Management, Luftfahrt, Restaurant / Catering, Rechnungswesen / Finanzen und auch einen Kurs, wie man in einer anderen Kultur arbeitet.

Gibt es etwas, das von Interesse sein könnte oder vielleicht für jemanden, den du kennst?

Dann kannst du dich anmelden ohne jegliche Verpflichtungen für deine erste kostenlose Probestunde an. Erlebe die Freiheit, dein Englisch jederzeit und überall zu verbessern.


Montag, 13. Juni 2011

13. Juni - zurück nach Itzehoe


Heute fuhren wir wieder nach Hause. Wir haben doch einiges in Rheinland Pfalz gesehen, aber die Zeit an der Mosel war vorbei.

Schon bei der Planung unsere Reise entdeckte ich, dass wir direkt an Wermelskirchen vorbei fahren - deshalb rief ich schon am Freitag an und fragte ob wir bei Thomas und Angie vorbei fahren könnte. Die haben sich gefreut aber Angie war hier oben in Schleswig-Holstein und nur zwei von den drei Kinder waren da.

Eigentlich wollte wir bei Münster anhalten und mit den Fahrräder ein bisschen was erkundigen, aber Mona ging es nicht ganz so gut, deshalb fuhren wir einfach durch. Nur bei Holdorf haben wir bei Subway einen Pause gemacht und uns essen gegönnt.

Obwohl es Pfingstmontag war, haben gar keinen Stau gehabt – noch nicht Mal beim Elbtunnel.

Sonntag, 12. Juni 2011

12. Juni – Entlang der Mosel


Unsere ursprüngliche Planung nach Zell mit den Fahrräder zu fahren habe ich heute morgen verworfen. Statt dessen habe ich die Fahrräder im Auto gepackt und wir sind dann nach Zell gefahren.

Bevor wir in Zell ankam haben wir eine kleine Abstecher zum Burg Arras gemacht. Dieser Burg ist noch im privat Besitz und vieles wirkte unaufgeräumt – dennoch war der Anblick in den Tal hinein sehr schön

Weiter ging es nach Zell und ehrlich gesagt, die Stadt hat uns nicht sehr beeindruckt. Vielleicht waren wir immer noch sehr begeistert von Cochem aber Zell wirkte einfach schlicht und ein bisschen langweilig.

Wir fuhren den Mosel weiter Stromabwärts und kamen nach Traben Trarbach – aber dieser Stadt war so mit Touristen überlaufen, dass wir keinen Parkplatz fand. Schließlich fuhren wir einfach weiter und beschlossen kurzerhand dieser Ort auf dem Rückweg zu besichtigen.

Also weiter entlang der Mosel fuhren wir bis nach Bernkastel-Kues. Auch hier waren so viele Touristen, dass wir gut einen Kilometer außerhalb an der Bundesstraßen parken müssten. Zum Glück könnten wir dann mit den Fahrräder wieder in der Stadt zurück fahren.

Dort in der Menschen Menge fühlten wir uns gar nicht wohl – aber es war längst wieder Zeit etwas zu essen und wir entdeckten einen kleinen Döner/Pizza Imbiss und haben uns draußen auf der Terrasse in der Sonne gesetzt.

Obwohl die Erfahrung gestern mit dem „Bimmelbahn“ nicht so gut war, haben wir unsere Glück heute wieder versucht. Und dieses Mal waren wir sehr begeistert. Der Bimmelbahn fuhr erst Mal nach Kues auf der andere Seite des Flusses. Genau dahin wohin wir nicht gekommen wären. Wir haben Teile der Stadt gesehen die wir sonst nie gesehen hätten. Die Erklärungen waren ganz gut und richtig ausführlich. Das machte Spaß.

Wir fuhren dann zurück nach Traben-Tarbach. Sofort fanden wir einen Parkplatz – dieses Mal direkt neben einen sehr hübschen Lamborghini.

Wir führen dann mit den Fahrräder über der Brücke auf der andere Seite hoch bis wir die Räder abstellen müssen und dann weiter zu Fuß zu gehen. Oben in den Weinberge war der Sicht auf der Städtchen ganz nett.

Abends dann wieder Zuhause haben wir es ganz gemütlich angehen lassen. Nach dem Abendbrot haben wir Spaziergang oben in den Weinberge gemacht. Mitten zwischen den Weinberge gab es oberhalb von Mesenich einen Spielplatz und Grillstelle.

Danach kehrten wir ein in das „Straußwirtschaft“ direkt gegenüber von unserem Haus. Dort habe ich gelernt, dass einen Straußwirtschaft genau 4 Monate im Jahr geöffnet sein dürfen und nur der eigene Wein darf verkauft werden plus ein paar einfachen Speisen.

Ich habe einen Glas von lieblichen Riesling bestellt und sogar Mona schmeckte er. Deshalb habe ich gleich 6 Flaschen mitgenommen und ein nettes Gespräch mit dem Winzer gehabt.

Samstag, 11. Juni 2011

11. Juni – Beilstein und Cochem


Heute fuhren wir mit den Fahrräder von Mesenich nach Cochem. Als erster „Pause“ haben wir den Schlossruine Metternich in Beilstein erobert.

Der Aussicht auf dem Moseltal war atemberaubend und es lohnte sich echt oben auf dem Turm zu steigen und dort oben alles anzuschauen.

Weiter fuhren wir auf dem Drahtesel nach Cochem und gerade als wir ankam ging es sofort auf dem Reichsburg. Dort geschah etwas merkwürdiges. Eine große Gruppe von Niederländer wurden vorgelassen und dann gut 10 Minuten kam dann die nächste Gruppe dran in dem wir waren, aber von den 30 könnten nur gut 10 Menschen deutsch überhaupt verstehen. Es gab einen Drittel Amerikaner und einen Dritter Perser aber die junge Tour Begleiterin / Studentin „dürfe“ nur auf Deutsch die Führung machen.

Also Mona drängte mich meine Dolmetscher Diensten anzubieten und die Gruppe war sehr dankbar überhaupt etwas zu verstehen. Am Anfang hat Eva, unsere Burgfräulein, versucht ihre auswendig gelernte Skript einfach herunter zu leiern, aber ich könnte 2 Minuten von Daten und Tatsache nicht gut wieder geben. Deshalb fing ich an sie zu unterbrechen und kurz ihre ganz Erzählung in ein oder zwei Sätze zusammenzufassen. Also haben mehr als 20 Menschen meine zusammengefasst Führung zugehört und knapp 10 Menschen die ausführliche Erklärung von Eva.


Die Reichsburg Cochem wurde im Jahre 1130 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1688 wurde die Burg im von Truppen des französischen Königs Ludwig XIV. besetzt und 1689 zerstört. Lange Zeit blieb die Burganlage Ruine, ehe sie im Jahre 1868 von dem Berliner Kaufmann Ravené für 300 Goldmark gekauft und im neugotischen Stil wieder aufgebaut wurde. Seit 1978 ist sie im Besitz der Stadt Cochem.

Als der Besichtigungstour vorbei war zogen dunkle Wolken auf und schnell kamen die ersten Tropfen herunter. Mona und ich fanden Zuflucht in einer Eisdiele, wo wir jeweils 3 Kugeln Eis vertilgten.

Kurz bevor wir nach Hause gefahren sind haben wir ganz spontan einen „Bimmelbahn“ Fahrt durch Cochem gemacht. Ich kann nur davon abraten – entweder waren die Kommentaren so leise, dass man nicht verstehen könnte oder leider fast häufiger der Fall so laut, dass es fast in den Ohren weh tat. Vier Euro pro Person für 20 Minuten war einfach zu viel Geld für zu wenig Leistung.

Dann fuhren wir die 18 Kilometer an einem Stück zurück nach Mesenich, wobei die letzten 4-5 Kilometer echt anstrengend waren wegen Gegenwind.