Sonntag, 28. Juni 2015
28. Juni - Gottesdienste im Christuszentrum Itzehoe und Vaale
„Ich verbreite die gute Nachricht von Christus ERZÄHLEND“
Ich weiß nicht, aber vielleicht kennst du auch so Situationen, wo du merkst, das sind Situationen die sind wie ein Steilpass vor dem Tor. Und du stehst da, als Stürmer, du bekommst den Ball zugespielt und du musst innerhalb von Sekundenbruchteilen entscheiden was du nun machen sollst. Entweder, du nimmst den Ball auf und schießt, oder du lässt ihn an dir vorbeigehen. Kennst du das? Ich kenne viele solche Situationen in meinem Leben, wo ich solche Bälle an mir vorbeigehen ließ.
Ich war nicht bereit, ich fühlte mich nicht gerüstet. Und anschließend ging es mir oft so, dass ich mich aufgeregt habe und gedacht habe: Mann, wie bist du blöd! Du sprichst über alles Mögliche. Aber über das, was eigentlich am Wichtigsten ist in deinem Herzen, über die Hoffnung, die du hast, da bist du manchmal so feig! Was bin ich für ein Weichei!
Manchmal ist man nicht in der Stimmung, oder man wird überrascht, oder man ist so mit sich selber beschäftigt. Oder, jetzt nur nicht noch über das sprechen müssen!
Deshalb heißt das Thema heute Morgen auch „Ich verbreite die gute Nachricht von Christus erzählend.“
Und dazu möchte ich uns allen erst einmal an eine Frage stellen: „An was, bzw. an wen glaubst Du eigentlich?“
„Na, an Gott, werden viele von uns jetzt antworten.“ Richtig. Aber ich möchte noch nicht locker lassen und noch mal nachfragen: „Wer ist Gott, wie ist er und was hat das alles mit Deinem Leben und Deinem Alltag zu tun?“ Und jetzt wird es richtig spannend!
Wer ist Gott? Hast Du auf diese Frage eine konkrete Antwort? Denn viele antworten darauf: „Gott ist alles in allem.“ Ist ja nicht ganz falsch, aber so genau vorstellen kann ich mir das jetzt noch nicht.
Und richtig spannend wird es ja eigentlich erst dann, wenn ich erzählen soll, was ich mit meinem Gott schon alles erlebt habe, in meinem Alltag. Denn wenn unser Gott ein lebendiger Gott ist, dann muss er auch erfahrbar und erlebbar sein und dann kann ich auch
davon erzählen.
Aber genau das fällt vielen Christen schwer. Von unserem Glauben zu erzählen ist gar nicht so leicht. Und genau das weiß Jesus. Kurz bevor er zu seinem Vater in den Himmel auffährt, sagt er seinen Jüngern – und damit uns allen:
„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. (Apg. 1, 8)
Interessant ist hier die Reihenfolge. Jesus sagt eben nicht: „Jetzt seid mal meine Zeugen, ihr kriegt das schon hin.“ Sondern bevor Jesus seinen Anspruch an uns formuliert, gibt er uns einen grandiosen Zuspruch mit auf den Weg: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Wenn Ihr mir nachfolgt, werde ich Euch die Kraft dazu geben. Die Kraft des Heiligen Geistes wird auf Euch kommen. Und aus dieser Kraft heraus werdet und könnt ihr meine Zeugen sein.“
Das gilt damals übrigens für alle Jünger – und damit heute für alle Christen. Jeder Christ soll ein Zeuge für seinen Herrn sein.
Petrus sagt es mit anderen Worten
1, Petrus 3, 15
Christus der Herr soll der Mittelpunkt eures Lebens sein. Seid immer dazu bereit denen Rede und Antwort zu stehen die euch nach euren Glauben und eurer Hoffnung fragen
Manchmal fragen die Menschen nicht ganz so direkt. Vielleicht nicht mit unserem frommen Vokabulare. Aber wir sollte bereit sind von dieser Hoffnung zu erzählen.
Wichtig ist es unsere Mitmenschen freundlich und mit Respekt zu begegnen
Jeder Christ soll ein „Martyras“ sein, so heißt das auf Griechisch. Und wenn man dieses griechische Wort „Martyras“ etwas anders ausspricht, dann wird im deutschen der „Märtyrer“ daraus. Ein Märtyrer ist also ein Zeuge. Wir kennen das Wort Märtyrer so, dass ein Mensch bereit ist, für seinen Glauben sogar zu sterben.
Nebenbei gesagt, fast alle der Jünger haben ihren Glauben an Jesus so konsequent bezeugt, dass sie mit ihrem Leben dafür bezahlt haben. Sie sind für ihren Glauben gestorben.
„Gott sei Dank ist das heute nicht mehr so!“, werdet Ihr jetzt sagen. Stimmt – manchmal nicht ganz.
Ihr Lieben, es gibt viele Gelegenheiten, über unseren Glauben zu reden. Die Frage ist, ob wir diesen Zuspruch von Jesus in Anspruch nehmen. Ob wir die Kraft des Heiligen Geistes in uns wirken lassen und durch ihn als seine Zeugen reden. Denn auch das ist uns versprochen:
Der Heilige Geist wird uns eingeben, was wir sagen sollen, in der jeweiligen Situation. –Wir sollen zeugen sein!
Das juristisches Lexikon, definiert Zeuge sein wie folgt: Ein Zeuge ist eine Person, die über wahrgenommene Tatsachen berichten soll. Für die Zeugeneigenschaft genügt es, dass die betreffende Person verständliche Aussagen machen kann, so dass auch Kinder und Geisteskranke als Zeuge in Betracht kommen.
Wir sollen berichten von dem, was wir mit Jesus erlebt haben. Und genau dazu hat Jesus uns aufgerufen. Von dem zu berichten was wir mit ihm erfahren und erlebt haben.
Weißt du was ich dir sagen möchte? Wenn du Jesus kennst, dann hast auch du so eine Geschichte. Wenn du Jesus kennst hast du eine Geschichte erlebt mit Jesus. Du hast eine Geschichte zu erzählen.
Du hast eine Geschichte, die berühren kann. Tatsache ist, dass sogar deine Geschichte, Menschen in deinem Umfeld mehr berühren und bewegen wird als eine Geschichte von einem Anke Voss.
Wenn du dann, deine Geschichte erzählst, also du normaler Mensch, der mit normalen Menschen zusammen ist, wenn du dann erzählst, was du erlebt hast mit Jesus, wird das normale Menschen viel mehr ansprechen, weil sie viel mehr Überlappung finden mit ihr Leben.
Deine Nachbarn, deine Freunde sind mit dir zusammen, warum, weil du vermutlich ähnlich bist wie sie, weil du vermutlich ähnliche Interessen hast wie sie. Gott braucht ganz normale Menschen um normale Menschen zu erreichen. Ich möchte ein bisschen konkreter werden.
Paulus, er war DER Missionar, das können wir so sagen, er erlebte immer wieder, dass er verhört wurde wegen dem, was er glaubte.
Das kennen wir ja bei uns nicht, oder nur in kleinen Fällen. Aber Paulus wurde vor Gericht gestellt. Er wurde verhört, weil er Jesus nachfolgte, alleine in der Apostelgeschichte 22-26, gibt es sechs verschiedene Verhöre! Ihr müsst das mal nachlesen, wo Paulus sechsmal angeklagt wird wegen dem was er glaubt. Jetzt interessierte es mich natürlich, was Paulus machte.
Was hat er gemacht um sich zu verteidigen? Was würdest du tun? Angenommen du kommst morgen vor Gericht und die Leute sagen, du folgst Jesus nach, wir haben das beobachtet, wir haben das recherchiert. Du gehst in die Arche Lübeck, du betest, du hast eine Bibel zu Hause! Was würdest du zu diesen Leuten sagen, wenn du verhört werden würdest? Welche Methode würdest du wählen?
Vielleicht würden die Leute, welche mehr den intellektuellen Stil haben sagen: Ich würde argumentieren. Ich würde Argumente liefern, was ich alles tun kann und warum das das Richtige ist. Andere würden vielleicht schweigen und beten. Wieder andere würden eine Predigt halten. Wieder andere würden sage: He, schaut doch mal, ich bin doch nicht der Einzige der Jesus nachfolgt, da ist Thomas, Bernd und Dietmar, das kann ja nicht so falsch sein.
Was macht Paulus? Paulus erzählt seine Geschichte! Er erzählt das, was er persönlich mit Jesus erlebt hat. Jedes Mal, wenn er verhört wurde hat er von dem erzählt, was er selber mit Jesus erlebt hat.
Er erzählte wie er selber Jesus kennengelernt hat. Er erzählte wie es war, bevor er mit Jesus zusammen war. Er erzählte, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist für Jesus, und nachher hat er erzählt was sich veränderte, seit er mit Jesus unterwegs ist. Immer wieder dieses Muster.
Wisst, wenn einer hätte argumentieren können, dann Paulus. Wenn einer ein rhetorisches Feuerwerk hätte zünden wollen, dass die anderen in den Boden gestampft hätte, dann Paulus. Wenn einer einen intellektuellen Höhenflug hätte machen wollen, wo den anderen die Luft weggeblieben wäre, dann Paulus. Aber er machte es nicht, er hat SEINE Geschichte erzählt.
Warum? Ich habe mich gefragt warum? Weil ich glaube, dass deine Geschichte mit Jesus, etwas von den stärksten Argumenten ist, die es überhaupt gibt. Deine persönliche Erfahrung, das was DU mit Jesus erlebt hast kann dir niemand wegnehmen. Es gibt kein Argument, wirklich kein Argument dagegen.
Natürlich ist es subjektiv, aber du hast es erlebt! Es gibt kein Argument dagegen was du mit Jesus erlebt hast, es ist deine Geschichte. Skeptiker können deine Überzeugung ablehnen.
Sie können auch uns als Gemeinde angreifen und sagen: He, schaut mal diese Kirche, was die alles falsch macht! Wir machen einiges falsch. Es gibt keine perfekte Kirche. Spätestens, wenn ich dort bin, ist sie nicht mehr perfekt.
Sie werden immer Argumente finden, sie werden dir die Bibel auseinandernehmen und sagen, He, schau mal da, da hat es doch einen Widerspruch, das verstehe ich nicht usw. Aber! Sie können nichts sagen gegen das was du mit Jesus erlebt hast. Was Jesus in dir, in deinem Leben verändert hat, das hat so viel Kraft so viel Power.
Schauen wir doch einmal etwas genauer hin, wie Paulus argumentiert, Apostelgeschichte 26, 4-18
Da ist Paulus nämlich vor Agrippa, also vor einem Verhör und er sagt folgendes:
4 Zunächst: Weil ich seit meiner Jugend in Jerusalem lebte, bin ich allen Juden dort sehr gut bekannt.
Also, man kennt mich, ich bin Paulus ich bin dort aufgewachsen, ich lebte dort.
5 Wenn sie es nur wollten, könnten sie bezeugen, dass ich von Anfang an zur strengsten jüdischen Glaubensrichtung, zu den Pharisäern, gehört habe.
Also, er ist ein gläubiger Pharisäer gewesen. Er sagte das ist mein Leben
6 Heute stehe ich nun vor Gericht, weil ich an die Zusagen glaube, die Gott unseren Vorfahren gab.
Er sagt: Ich glaube an das, was im Alten Testament, im heutigen Alten Testament steht, darum stehe ich vor Gericht!
7 Auf ihre Erfüllung warten die zwölf Stämme Israels, die Gott Tag und Nacht dienen.
Und trotzdem, König Agrippa, (er wird persönlich) werde ich wegen dieser Hoffnung von den Juden angeklagt!
8 Warum erscheint es euch denn so unglaublich, dass Gott Tote auferweckt?
9 Zwar meinte auch ich zunächst, man müsste den Glauben an Jesus von Nazareth mit allen Mitteln bekämpfen
Also, er erzählt aus seinem Leben. Er sagt, ich habe diese Christen verfolgt, weil ich das Gefühl hatte, die haben doch einen Vogel, das ist eine Irrlehre, die sie da vertreten.
10 Und das habe ich in Jerusalem auch getan. Ich ließ mir eine Vollmacht des Hohenpriesters geben und brachte viele Christen ins Gefängnis. Wenn sie zum Tode verurteilt werden sollten, stimmte ich dafür.
Das habe ich getan! Er war sogar dabei, als Stephanus gesteinigt wurde. Er war einer der voll radikal war.
11 In den Synagogn quälte ich sie so lange, bis sie Christus verleugneten.
Er war ein Folterer!
In meinem maßlosen Hass verfolgte ich sie schliesslich bis ins Ausland
Was macht Paulus? Er sagt: Hey, das war, bevor ich mit Jesus Christus gelebt habe.
Das ist die Story, die ich erlebt habe, vor Christus! Dann geht es weiter, Vers 12.
12 Aus diesem Grund reiste ich im Auftrag der Hohenpriester und mit ihrer Vollmacht versehen nach Damaskus.
Er war also unterwegs um die Christen zu verfolgen, und jetzt passiert es
13 Plötzlich umstrahlte mich und meine Begleiter mitten am Tag, o König, ein Licht vom Himmel, das heller als die Sonne war.
14 Wir stürzten zu Boden, und ich hörte eine Stimme in hebräischer Sprache: 'Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Dein Kampf gegen mich ist sinnlos Ich fragte: 'Herr, wer bist du?', worauf er antwortete: 'Ich bin Jesus, den du verfolgst!
Er berichtet also von einer persönlichen Begegnung mit Jesus
16 Aber steh jetzt auf; denn ich bin dir erschienen, damit du mir dienst. Du sollst bezeugen, was du heute erlebt hast und was ich dir in Zukunft zeigen werde.
17 Ich will dich behüten vor deinem Volk und vor den Völkern, die nichts von mir wissen. Zu ihnen sende ich dich.
18 Du sollst ihnen die Augen öffnen, damit sie sich von der Finsternis dem Licht zuwenden und aus der Herrschaft des Satans zu Gott kommen. Dann werde ich ihnen die Sünden vergeben, und weil sie an mich glauben, haben sie einen Platz unter denen, die zu mir gehören.'
Was macht Paulus als zweites? Er erzählt wie es zu dieser Begegnung mit Jesus gekommen ist. Er erzählt wie es war, als er Jesus das erst Mal erlebt hat. Wo er Jesus in sein Leben aufgenommen hat.
Und er erzählt sehr detailliert: Ich war unterwegs, das Licht kam, ich erblindete, ich merkte da ist Jesus. Jesus hat mich persönlich angesprochen, persönlich erreicht, er erzählt von seiner persönlichen Entscheidung für Jesus.
Das dritte; Die Verse 19-23
19 Was diese Erscheinung vom Himmel mir aufgetragen hat, habe ich befolgt, König Agrippa.
Ich konnte also gar nicht mehr anders. Ich habe gehorcht. Ich merkte, da ist etwas dran!
20 Zuerst habe ich in Damaskus und Jerusalem gepredigt, dann in Judäa und bei den übrigen Völkern. Überall habe ich verkündet, die Menschen sollten sich von der Sünde abwenden, zu Gott umkehren und durch ihr Leben zeigen, dass sie sich geändert haben.
21 Allein deswegen haben mich die Juden im Tempel ergriffen, und deswegen wollen sie mich umbringen.
22 Aber Gott hat mich bewahrt, so dass ich noch heute vor allen, den Machthabern wie dem einfachen Volk, bezeugen kann, was schon die Propheten und Mose vorhergesagt haben:
23 Christus, der versprochene Retter, muss leiden und wird als Erster von den Toten auferstehen, um den Juden, aber auch allen anderen Völkern das Licht zu bringen."
Was tut Paulus da? Er erzählt, wie es ist, mit Jesus, mit Christus. Das ist die Struktur die er hat.
Er sagt, das war mein Leben, bevor ich Jesus kennengelernt habe. Das hat mich umhergetrieben, das hat mich motiviert, das hat mich geprägt, das hat mein Denken gefüllt.
Dann gab es einen Moment, wo ich Jesus kennengelernt habe, ganz persönlich, ich für mich!
Und jetzt erzähle ich euch, was sich in meinem Leben verändert hat. Es hat sich nämlich einiges verändert.
Er war nicht mehr ein fanatischer Christushasser, sondern er wurde ein Christuslieber, und das erzählt er.
Ich möchte euch die Kraft der Geschichte ans Herz legen. Deine Geschichte hat eine Kraft.
Ich weiß nicht wie es euch geht. Mich berühren all diese Geschichten enorm. Die Kraft einer Geschichte. Vielleicht hast du so eine Geschichte das erste Mal gehört. Ich sage dir, Gott hat für dich auch so eine Geschichte bereit. Gott liebt dich, genauso wie er Dorothea, Anke und Anja liebt, wie er mich liebt. Er möchte, dass auch du ihn kennenlernst.
Jetzt kann man argumentieren, ob alles in der Bibel 100% stimmt, aber man kann es er Dorothea, Anke oder Anja nicht rauben, weil sie erlebt haben – mit Jesus.
Könnt ihr die Kraft einer Geschichte spüren, heute Morgen? Weißt du, Gott hat auch mit dir eine Geschichte geschrieben. Wenn du schon länger mit Jesus unterwegs bist - deine Geschichte hat eine Kraft.
Ich habe am Anfang von diesen verpassten Chancen erzählt. Es gibt noch ein Geheimnis, dass muss ich euch unbedingt noch mitteilen, es ist wirklich wichtig. Es gibt ein Geheimnis.
Wir kennen Petrus. Er ist bekannt dafür, dass er Jesus verraten hat. Ihr kennt das, der Hahn krähte usw. Der gleiche Petrus, steht hin nach Pfingsten und steht zu der Selbstverständlichkeit von Jesus, wo wir nur staunen können. Tausende Menschen kamen zum Glauben an diesem Tag. Ich fragte mich: Was ist der Unterschied?
Petrus war ja schon lange mit Jesus unterwegs vorher, und er hatte nicht den Mut zu Jesus zu stehen. Nachher ist er auch noch mit Jesus unterwegs, obwohl er Angst haben musste, dass er sterben muss. Was ist der Unterschied? Gibt es ein Geheimnis, dass er von einem Feigling, zu jemandem geworden, ist der zu Jesus steht?
Gibt es so eine Art Zaubertrank wie bei Asterik und Obelix, den er plötzlich bekam, so, dass er vor seine Feinde bestehen kann. Ich kann euch sagen, ich habe ein Geheimnis gefunden.
Petrus hat Pfingsten erlebt! Petrus hat erlebt, dass der Heilige Geist in sein Leben kam, ihn erfüllt hat und er nicht mehr aus der eigenen Kraft lebte, sondern aus der Kraft vom Heiligen Geist und wisst, das ist genau das, was Jesus vorausgesagt hat. Apostelgeschichte 1, 8
Ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft….
aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde
Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele es durch ihre Kraft versuchen.
Freunde, dahinter steht ein Geheimnis. Das Geheimnis, dass wir in seiner Kraft Zeugen sein dürfen. Ich kann euch sagen, ich bete in den letzten Wochen fast täglich darum. Heiliger Geist, bitte nehme Raum ein in meinem Leben, fülle du mich neu, immer wieder. Ich möchte dich fragen: Wann hast du das das letzte Mal gebetet?
Heiliger Geist, nimmt Raum ein in meinem Leben. Dass, Du Platz hast, dass Du mich prägen kannst, dass Du mich gestalten kannst. Paulus sagt wir sollen es tun.
Epheser 5, Vers 18 heisst es wie folgt: Lasst euch immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen!
Das ist eine grammatische Form die heißt: Immer wieder und es steht als Imperativ, als Befehl. Gebt ihm Raum, lädt ihn ein, damit er Platz hat in eurem Leben.
Ich bin persönlich davon überzeugt, dass das ein ganz großes Geheimnis ist. Ich möchte dich noch einmal fragen: Wann hast du das, das letzte Mal gebetet? Wann wolltest du das, das letzte Mal, dass Gottes Geist dich erfüllt? Dass er Raum einnimmt in deinem Leben.
Jesus spricht in der Bibel über das und er sagt: Wenn wir den Vater um Brot bitten, wird er uns keine Steine geben. Wenn wir ihn um Fische bitten, wird er uns keine Schlagen geben, sondern er wird uns seinen Geist geben.
Ich weiß, dass manchmal bei diesem Thema sich unwohl fühlen, weil der Heilige Geist etwa ist, das wir nicht kontrollieren können und das ist auch gut so. Aber Freunde, wenn Paulus sagt, dass wir das in Anspruch nehmen sollen, um Zeugen zu sein, in der Kraft von seinem Geist, dann bitte, bitte tut es nicht aus eigener Kraft heraus.
Beten wir darum, dass Gottes Geist uns erfüllt. Dass wir in der Kraft von IHM unterwegs sind, nicht mehr und nicht weniger. Jesus hat dich berufen sein Zeuge zu sein. Jeden von uns, ohne Ausnahme. Zeuge sein heisst, vor dem stehen, was Gott getan hat.
Das zweite von heute Morgen ist: Lerne deine Geschichte zu erzählen. Wie sah dein Leben aus, bevor du Jesus gekannt hast? Wie kam es dazu, dass du Jesus kennengelernt hast? Wie ist es heute? Was hat sich verändert? Was ist anders? Du hast eine Geschichte.
Und das dritte; Lasst dich neu vom Heiligen Geist erfüllen. Das ist im Fall nicht irgendetwas Mystisches oder irgendetwas Besonderes, sondern, das sollte normal sein. Es sollte normal sein, dass wir mit dem Heiligen Geist zusammen sind, dass wir ihm Raum geben.
Ich wünsche mir, dass wir heute Morgen, neu die Kraft des Heiligen Geistes erleben, damit wir Zeugen sein können.
Ich möchte beten, und wenn du das auch möchtest, dann gib doch jetzt Gott die Erlaubnis, dass er neu kommt, dass er dich neu erfüllen kann, mit seiner Präsenz und mit seiner Kraft.
Jesus, wir sind heute Morgen vor Dir, weil wir dich brauchen. Es ist ein Privileg, dass du uns auserwählt hast, deine Zeugen zu sein Jesus. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir es oft aus eigener Kraft probieren, Dich zu bezeugen und es wird zum Krampf und zum Stress und zum Druck. Aber Du möchtest, dass wir in Deiner Kraft leben. Paulus sagt, wir sollen immer wieder darum bitten, dass der Heilige Geist uns erfüllt und ich möchte Dich jetzt bitten Jesus, dass du uns Dein guter Heiliger Geist schickst in unsere Herzen, ganz neu. Ich möchte für diejenigen bitten, die das vielleicht noch nie gebetet haben, oder schon lange nicht mehr. Bitte komm, und nimm Raum ein Jesus. Ich erinnere Dich, dass du sagst: Wenn wir Dich um Brot bitten wirst Du uns keine Steine geben. Wir beten darum Herr, dass du uns neu erfüllst, neu stärkst, neu zurüstest Jesus. Wir brauchen es, wir wollen Dir Raum geben.
Ich möchte dich bitten Jesus für die, die Dich noch nicht kennen unter uns, für die das alles noch komisch wirkt. Ich möchte Dich bitten Herr, dass Du sie anrührst, zusammen mit Deinem Heiligen Geist, dass Du sie zu dir ziehst Jesus. Dass sie spüren in ihrem Herzen, da ist eine Dimension, die sie noch nicht kennen. Dass, Du ihnen Mut gibst, heute Morgen, zu Dir zu kommen Jesus, weil Du es gut meinst Herr. Danke dafür Jesus. Danke für Dich, danke dass wir Deine Zeugen sein dürfen Herr.
Amen.
Vielleicht beim Kaffee trinken – können wir uns gegenseitig fragen – wie bist du damals zum Glauben gekommen an Jesus Christus?
Predigt in Vaale über Daniel 4
Daniel deutet Nebukadnezars zweiten Traum
31 Dies ist die Botschaft, die König Nebukadnezar an die Menschen aller Völker und Länder sendet, ganz gleich, welche Sprache sie sprechen: Ich grüße euch und wünsche euch Frieden! 32 In diesem Brief möchte ich euch von den unfassbaren Wundern erzählen, die der höchste Gott an mir getan hat. 33 Groß und gewaltig sind seine Taten! Sein Reich bleibt für immer bestehen, seine Herrschaft hört niemals auf.
1 Ich, Nebukadnezar, lebte glücklich und zufrieden im königlichen Palast. 2 Doch eines Tages, als ich auf meinem Bett lag und schlief, hatte ich einen schrecklichen Traum. Was ich in ihm sah, jagte mir große Angst ein. 3 Da ließ ich alle weisen Berater rufen. Sie sollten mir diesen Alptraum deuten. 4 Als die Wahrsager, Geisterbeschwörer, Sterndeuter und Magier vor mir standen, schilderte ich ihnen meinen Traum. Doch keiner konnte mir erklären, welche Botschaft er enthielt. 5 Zuletzt trat Daniel vor mich, der nach meinem Gott Bel den Namen Beltschazar bekommen hatte. In ihm wohnt der Geist der heiligen Götter. Auch ihm erzählte ich meinen Traum: 6 "Beltschazar", sagte ich, "dich habe ich über alle Wahrsager gesetzt, weil ich weiß, dass der Geist der heiligen Götter in dir wohnt. Kein Geheimnis ist für dich zu schwer. Sag mir doch, was die Bilder bedeuten, die ich im Traum gesehen habe! 7 Ich träumte, in der Mitte der Erde stehe ein Baum von gewaltiger Höhe. 8 Er wuchs und wurde immer größer, bis sein Wipfel den Himmel berührte. Noch vom äußersten Ende der Erde aus konnte man ihn sehen. 9 Er besaß prächtige Blätter und trug viele Früchte. Den wilden Tieren bot er Schatten und Schutz, in seinen Zweigen nisteten die Vögel. Alle Menschen und Tiere ernährten sich von seinen Früchten. 10 Während ich den Baum betrachtete, kam plötzlich vom Himmel ein Engel Gottes herab. 11 Er rief laut: 'Fällt den Baum, und hackt seine Äste ab! Reißt die Blätter herunter, und verstreut die Früchte überall! Die Tiere, die in seinem Schatten leben, und die Vögel, die in seinen Zweigen nisten, jagt in die Flucht! 12 Den Wurzelstock aber lasst stehen, und bindet ihn mit Ketten aus Eisen und Bronze auf der Wiese fest. Der Mensch, den dieser Wurzelstock darstellt, soll vom Tau durchnässt werden und sich wie ein Tier von Gras ernähren. 13 Er wird keine menschlichen Wesenszüge mehr besitzen, sondern einem Tier gleichen. Sieben Zeiträume lang soll dies dauern! 14 So haben es die heiligen Engel beschlossen, damit die Menschen erkennen: Der höchste Gott ist Herr über alle Königreiche der Welt. Er vertraut die Herrschaft an, wem er will, selbst dem unbedeutendsten Menschen.' 15 Das alles habe ich geträumt. Und nun erkläre mir, was es bedeutet, Beltschazar! Alle meine Berater sind unfähig dazu. Doch du kannst es, weil der Geist der heiligen Götter in dir wohnt." 16 Daniel, den man Beltschazar nannte, stand eine Zeit lang wie betäubt da, so erschreckte ihn das Gehörte. Da sagte ich zu ihm: "Beltschazar, mein Traum und seine Deutung braucht dir keine Angst einzujagen!" Daniel erwiderte: "Mein Herr und König, ich wünschte, die Botschaft würde deinen Feinden gelten, allen, die dich hassen! 17 Du hast einen Baum gesehen, der immer größer wurde, bis sein Wipfel schließlich den Himmel berührte. Noch vom äußersten Ende der Erde aus konnte man ihn erkennen. 18 Er besaß prächtige Blätter und trug viele Früchte. Den wilden Tieren bot er Schatten, in seinen Zweigen nisteten die Vögel. 19 Dieser Baum bist du, mein König! Mächtig und bedeutend bist du geworden! Deine Größe reicht bis zum Himmel, und deine Herrschaft erstreckt sich bis zum Ende der Erde. 20 Dann hast du gesehen, wie ein Engel Gottes vom Himmel herabkam und rief: 'Fällt den Baum, und haut ihn in Stücke; den Wurzelstock aber lasst stehen, und bindet ihn mit Ketten aus Eisen und Bronze auf der Wiese fest! Der Mensch, den dieser Wurzelstock darstellt, soll vom Tau durchnässt und den Tieren gleich werden! Sieben Zeiträume lang wird dies dauern.' 21 Höre, mein König, was der höchste Gott über dich beschlossen hat: 22 Man wird dich aus der menschlichen Gemeinschaft ausstoßen, und du musst unter den Tieren hausen. Du wirst Gras fressen wie ein Rind und nass werden vom Tau. Erst wenn sieben Zeiträume vergangen sind, wirst du erkennen: Der höchste Gott ist Herr über alle Königreiche der Welt. Er vertraut die Herrschaft an, wem er will. 23 Du hast gehört, wie der Engel befahl, den Wurzelstock stehen zu lassen. Dies bedeutet: Du darfst wieder als König regieren, wenn du Gott als Herrscher anerkennst. 24 Nimm meinen Rat an, o König! Sag dich von allem Unrecht los, und tu Gutes! Hilf den Wehrlosen! Dann wird es dir auch in Zukunft gut gehen." 25 Alles traf so ein, wie Daniel es vorausgesagt hatte: 26 Ein Jahr später ging ich auf dem Dach meines Palasts auf und ab. 27 Dabei dachte ich: "Da zu meinen Füßen liegt Babylon, die herrliche Stadt! Mir zu Ehren zeigt sie ihre ganze Pracht. Ich habe sie zu meiner Residenz ausgebaut, denn ich bin ein großer und mächtiger König!" 28 Noch während ich dies dachte, hörte ich eine Stimme vom Himmel: "König Nebukadnezar, lass dir sagen: Deine Herrschaft ist zu Ende! 29 Die Menschen werden dich verstoßen, unter wilden Tieren musst du hausen und Gras fressen wie ein Rind. Erst wenn sieben Zeiträume vergangen sind, wirst du erkennen: Der höchste Gott ist Herr über alle Königreiche der Welt, er vertraut die Herrschaft an, wem er will." 30 Diese Ankündigung erfüllte sich sofort: Ich wurde aus der menschlichen Gemeinschaft verstoßen und fraß Gras wie ein Rind. Ich wurde vom Tau durchnässt, mein Haar war bald so lang wie Adlerfedern und meine Nägel wie Vogelkrallen. 31 Als die lange Zeit schließlich zu Ende ging, schaute ich hilfesuchend zum Himmel, und da erlangte ich meinen Verstand wieder. Ich pries den höchsten Gott, ich lobte den, der ewig lebt. Seine Herrschaft hört niemals auf, sein Reich bleibt für alle Zeiten bestehen. 32 Die Bewohner dieser Erde sind nichts im Vergleich zu ihm. Alle Menschen, ja, sogar die Sterne am Himmel müssen sich seinem Willen beugen! Niemand darf sich ihm widersetzen und ihn fragen: "Was tust du da?" 33 Als ich wieder bei Verstand war, erhielt ich meine königliche Würde, Ehre und Anerkennung zurück. Meine obersten Beamten und die führenden Männer meines Reiches kamen zu mir und setzten mich wieder als König ein. Ich wurde noch berühmter und angesehener als zuvor. 34 Nun lobe und preise ich, Nebukadnezar, den König, der im Himmel regiert. Ihm gebe ich die Ehre! Er ist zuverlässig und gerecht in allem, was er tut. Wer aber stolz und überheblich ist, den stürzt er.
Sonntag, 11. Dezember 2011
11. Dez – Adventsfeier in Lübeck
In der Arche Lübeck haben wir heute Nachmittag unsere Adventsfeier gehabt. Einige Gäste waren sogar gekommen und der Gottesdienst war gut besucht. Auch den Basartisch hat einiges verkaufen können. Zwischendurch habe ich ein Video von Daniel Kallauch - Weihnachten ist Party für Jesus gezeigt und jetzt mitten drin auch eingebaut.
Ich habe über die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht von der Engel Gabriel gesprochenGabriels ruhige Stimme offenbarte den drei Hauptpersonen in der Geschichte der Geburt Jesu eine spektakuläre Botschaft. Dem Zacharias: "Dein Sohn wird dem Messias dem Weg bereiten." Der Maria: "Dein Sohn, der von dir geboren wird, wenn Du noch Jungfrau bist, wird der Messias sein, der Sohn Gottes." Dem Josef: "Fürchte dich nicht, Maria zur Frau zu nehmen! Sie wird den Heiland gebären." Diese drei Botschaften bilden das Herz und die Hoffnung der Weihnachtsgeschichte.
Gabriel - hätte vielleicht so geredet
Ich bin einer der Engel, denen Gott sehr vertraut, und Er hat mich gelehrt, viele bedeutungsvolle Botschaften zu überbringen, aber keine läßt sich mit den drei Botschaften vergleichen, die ich im Zusammenhang mit der Geburt des Messias in Bethlehem überbracht habe - alle innerhalb einiger Monate.
Die erste war an Zacharias. Sie war eine Botschaft guter Nachrichten, aber er hat sie nicht als solche empfangen.
Er schien mir ein frommer Mann, ein alternder Priester zu sein, der seinem Gott mit Auszeichnung diente. Seine Frau, Elisabeth, war auch fromm. Die beiden waren ziemlich alt, und sie hatten keine Kinder. Aber diese Situation sollte sich ändern.
Gott beauftragte mich, Zacharias zu sagen, daß er und seine Frau bald einen Sohn haben würden, einen, der von Elisabeths Mutterleibe an mit dem Heiligen Geist erfüllt sein würde. Im Geist und in der Kraft Elias würde er der versprochene Vorläufer des Messias sein.
Am diesem bestimmten Tag verließ ich die Gegenwart Gottes und flog direkt nach Jerusalem. Dort im Tempel erschien ich dem Zacharias. Er war allein in dem Heiligtum, wo er Weihrauch darbrachte. In der Stille des feierlichen Ortes offenbarte ich meine Botschaft.
"Fürchte dich nicht, Zacharias! Gott hat deine Gebete erhört, und es gefällt ihm, sie zu beantworten. Du wirst Vater werden. Deine Frau Elisabeth wird einen Sohn gebären, und ihr werdet ihn Johannes nennen."
Das hätte eine Feier auslösen sollen. Sein Kind war bestimmt, vor Gott groß zu sein. Er würde dem Herrn viele Menschen bringen. Seine Geburt würde vielen unbegrenzte Freude bringen.
Aber der alte Priester glaubte mir nicht! Er sagte mir, sie seien zu alt, Kinder zu haben. Ich war schockiert! Eine solche Antwort hatte ich nicht erwartet.
"Ich bin Gabriel," sagte ich streng. "Ich stehe in der Gegenwart Gottes, und ich bin mit dieser Neuigkeit zu dir geschickt worden. Sicher würde er verstehen, daß ich direkten Zutritt zu Gott hatte, und daß ich mit dieser Botschaft gerade von Seinem Thronzimmer gekommen war.
Aber er glaubte mir nicht, und nichts gefällt Gott weniger als Unglaube. "Weil du nicht glaubst" sagte ich ihm, "wirst du bis zum Tag der Geburt deines Sohnes nicht sprechen können."
Sofort kehrte ich zu Gott zurück. Zacharias mußte dann versuchen, alles, was ihm passiert war, zu enträtseln.
Nur sechs Monate später gab Gott mir meine zweite Aufgabe. "Vielleicht wird die Aufnahme dieser Botschaft anders sein," dachte ich.
Diesmal war mein Ziel weder die Hauptstadt noch der schimmernde Tempel, sondern das malerische Dorf Nazareth im Süden Galiläas. Dieses verschlafene Dorf lag sehr abgelegen. Die Bevölkerung Israels hatte nichts Gutes darüber zu sagen, und sagten spöttisch: "Kann etwas Gutes aus Nazareth kommen?"
Ich sollte einem Mädchen namens Maria erscheinen. Das, was ich ihr zu sagen hatte, war so erstaunlich, daß ich wußte, ich müßte ruhig, aber überzeugend sein, und mein Handeln müßte bestimmt, aber sanft sein. Ich fand sie in einem bescheidenen kleinen Haus.
Ich sagte: "Sei glücklich, Maria. Gott hat Wohlgefallen an dir. Du bist eine der meist gesegneten Frauen auf Erden."
Ich konnte sehen, daß meine Gegenwart sie beunruhigte, aber es schien mir, daß mein Gruß sie mehr verdutzte, als daß sie sich fürchtete.
"Fürchte dich nicht, Maria!" fuhr ich fort. "Du hast Gnade bei Gott gefunden." Ich hoffte, daß dieses sie beruhigen würde. Dann sagte ich ihr, sie würde einen Sohn empfangen und gebären, und der Sohn würde Jesus heißen.
Ich hatte ihr soviel mehr zu sagen - daß ihr Baby groß sein würde, und daß Er der Sohn des Höchsten genannt würde, daß Gott ihrem Sohn den Thron ihres Vaters David geben würde, und daß Seine Herrschaft kein Ende nehmen würde.
Dann unterbrach sie mich. Ihr Gesicht sah verwirrt aus, und ich wußte, was ihr keine Ruhe ließ. Sie wollte wissen, wie sie schwanger geworden war, obwohl sie eine Jungfrau war. Das war eine berechtigte Frage.
Ich bin nicht ganz sicher, daß sie meine Antwort ganz verstand, aber ich erklärte, daß der Heilige Geist derart über sie kommen würde, daß sie schwanger werden würde. Das bedeutete, daß derjenige, der geboren würde, Gott und Mensch sein würde. Jene Botschaft enthielt die wichtigste Nachricht, die größte Offenbarung in der Geschichte.
Marias Antwort erleichterte mich. Sie glaubte! Sie wußte, daß bei Gott nichts unmöglich ist. Ruhig und voll Gnade akzeptierte sie Seinen Willen für sie. Wie stark hatte sich ihre Reaktion von der des Zacharias unterschieden.
Es blieb noch eine Botschaft übrig, die überbracht werden mußte. Diesmal eine an Josef. Maria war mit ihm verlobt. Aber jetzt war sie schwanger, und er verdiente es zu wissen, wie es sich ereignet hatte. Er mußte verstehen, daß es gesetzlich und annehmbar war, mit den Hochzeitsplänen fortzufahren.Ich traf die Entscheidung, meine Botschaft im Traum zu überliefern. Ich erschien ihm auf einmal und sagte: "Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht! Deine geliebte Maria ist schwanger, aber sie ist dir nicht untreu gewesen. Das, was sie empfangen hat, ist vom Heiligen Geist Gottes. Sie wird einen Sohn bis zur rechten Zeit austragen. Wenn Er geboren wird, wirst du Ihn als deinen eigenen Sohn annehmen und ihn Jesus nennen, weil Er Sein Volk von ihren Sünden erretten wird."
Im Traum erinnerte ich Josef daran, was der große Prophet gesagt hatte: "Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel." Er sollte verstehen, daß es keinen Grund gab, Maria einen Scheidebrief zu geben. Sie hatte nichts Böses getan. Während er schlief, verließ ich leise das Zimmer, glücklich, daß ich von Gott als eine der zwölf Stimmen von Weihnachten gebraucht worden war.
Ich sagte allen dreien - Zacharias, Maria und Josef - "Fürchte dich nicht!" Diese Worte wurden später von den anderen Engeln verwendet, als sie den Hirten erschienen. Durch die Jahrhunderte haben Männer und Frauen, welche die Weihnachtsgeschichte gehört haben, herausgefunden, daß sie sich nicht mehr zu fürchten brauchen, denn sie kennen jetzt den Retter der Welt.
Sonntag, 2. Oktober 2011
02. Okt – Berlin + Blue Man Group
In Berlin wollten wir gerne eine charismatische Gottesdienst um 11 Uhr erleben aber viele Gemeinden hatten gerade ihre Herbstfreizeiten begonnen und die meisten anderen Gemeinde hatten immer noch um 10 Uhr Gottesdienst.Da wir aber früher wach geworden sind als geplant hatten, haben wir doch einen Gottesdienst um 10 Uhr geschafft und deshalb war wir in der Lukas Gemeinde vom Mülheimer Verband in der Kurfürstenstraße 133 wo ich vor 20 Jahren mein Sommer Praktikum gemacht habe.
Nachdem Gottesdienst fuhren wir auf dem Ku´damm und dort war ich total überrascht das Gedächtniskirche nicht zu finden – da sie wie einen Gebäude eingepackt war. Ich habe immer die Uhr im Europa-Center toll gefunden und auch Mona war beeindruckt.Danach trafen Mona und ich mit meinem alten Freund Daniel und Monika aus Kitzingen zum Mittagessen in Prezlauer Berg. Dank Facebook wusste Daniel, der auch ein langes Wochenende mit seine Frau machte, dass wir in Berlin waren und er hatte spontan gestern Abend mit mir Kontakt aufgenommen.
Daniel und Monika hatten 8 Jahre lang eine christliche psychologische Praxis von IGNIS in Berlin gehabt und oft habe ich bei den damals übernachtet.Die Stadtteil Prezlauer Berg.ist schon ultra cool und die Menschen die wir dort gesehen haben waren oft verrückt gekleidet. Diese Stadtteil wirkte wie einen Hochburg der Individualität.
Aber die Zeit drängte und wir fuhren zurück an der Spree für einen Bootsfahrt. Berlin von der Spree wirkt ganz anders und besonders die Regierungsviertel ist imponierend.
Endlich war aber wahre Grund für unsere Reise nacht Berlin – Mein Geburtstagsgeschenk an mich – Tickets für die Blue Man Group. Schon im Mai hatte im Fernsehen Werbung für den Blue Man Group gesehen und am gleichen Abend die Tickets bestellt gehabt.
Der Abend war einfach genial – ich liebe Percussion und die Licht Effekte plus Farbe dazu waren fast atemberaubend.
Wir saßen in der 4. Reihe direkt mittig vor der Bühne – also keine 5 Meter vor meine Nase fand alles statt. Deshalb haben wir extra einen Plastik Poncho tragen dürfen um unsere Kleider vor Farbe und Essensreste zu schützen.
Über 100 Minuten von rasante und abwechslungsreiche Musik, Humor, Reizüberflutung ohne dass über ein Wort von den drei Blue Men gesagt wurde – absolut Wahnsinn!
Donnerstag, 18. August 2011
18. Aug - Der ganz große Traum
Heute haben wir einen besondere Abend mit zwei tollen Personen erlebt. Maggie, die jetzt in England lebt aber in Kalifornien studiert und auch Lea, Studentin in Potsdam werden heute Abend beim uns zum Döner und DVD. Früher waren die beiden oft bei uns zu Hause vor der Scheidung und die beiden war fast wie Adoptivtöchtern für mich.
Wir haben als Film - Der ganz große Traum geschaut.
Konrad Koch (Daniel Brühl) wird 1874 am Martino-Katharineum in Braunschweig als Englischlehrer eingestellt. Um die Aufmerksamkeit seiner Schüler zu wecken, bringt er ihnen das neue Spiel Fußball bei, das er bei einem langjährigen England-Aufenthalt kennengelernt hat.
Bei den Schülern kommt die neue Sportart gut an, doch bei den konservativen Lehrerkollegen und Eltern stößt Koch auf Widerstand und ihm wird schließlich gekündigt. Doch die Schüler setzen sich für ihren Lehrer ein, um ihm zu helfen.
Der Film war echt toll – also absolut empfehlenswert!
Donnerstag, 12. August 2010
12. Aug – Vaale – Römer 13
Es ist immer spannend über Römer 13 mit Menschen zu diskutieren die den 2. Weltkrieg überlebt haben. Alle Menschen im Vaaler Hauskreis sind solche Menschen.
Deshalb ist es wichtig zu erwähnen, dass auch damals die Christen in Rom keine christliche Regierung hatte. Damals wurden die Christen verfolgt und zum Teil zum Löwenfutter gemacht.
Nun wie können und sollen wir Römer 13 praktisch umsetzen und verstehen?
Ich denke es ist wichtig zu sehen, dass wir die Regierung soll lange Gehorsam leisten sollte, bis sie uns aufordern gegen Gottes Gebot zu stoßen. So wie Daniel auch im alten Testament sich untergeordert hat bis er unreine Speisen essen sollte. Dann suchte er einen Ausweg. Als er nur zu dem König beten sollte und nicht mehr zu Jahwe dann war er ungehorsam.
Es ist schwer nachzuvollziehen wie es sein kann, dass Regierungen diese Erde von Gott wirklich eingesetzt sind. Ich persönlich habe meine Probleme das zu verstehen bei Nordkorea, Iran oder einige Länder Afrika. Aber auch für die wenigen Christen in jeden Ländern gilt Römer 13.
Römer 13,1-5
1 Jeder soll sich den Trägern der staatlichen Gewalt unterordnen. Denn alle staatliche Gewalt kommt von Gott, und jede Regierung ist von Gott eingesetzt.
2 Wer sich daher der staatlichen Gewalt widersetzt, stellt sich gegen die von Gott eingesetzte Ordnung und wird zu Recht bestraft werden.
3 Denn wer Gutes tut, hat von den Regierenden nichts zu befürchten. Das muss nur der, der Böses tut. Wenn du also nicht in Furcht vor der Regierung leben willst, dann tue Gutes und du wirst von ihr gelobt werden.
4 Sie steht ja zu deinem Besten im Dienst Gottes. Tust du aber Böses, hast du allen Grund, sie zu fürchten, schließlich ist sie nicht umsonst die Trägerin von Polizei- und Strafgewalt. Auch darin ist sie Gottes Dienerin. Sie zieht den Schuldigen zur Verantwortung und vollstreckt damit Gottes Urteil an denen, die Böses tun.
5 Es ist also notwendig, sich dem Staat unterzuordnen, nicht nur aus Angst vor Strafe, sondern auch wegen des Gewissens.