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Mittwoch, 28. Dezember 2011

28. Dez – I'm feeling lucky von Douglas Edwards


Ich habe ganz viel über Google gelesen bzw. gehört und nun kommt noch einen Buch dazu.

Douglas Edwards war ausnahmsweise mal keinen Techniker sondern als Marketingmann eingestellt hat, der eine andere Sichtweise auf Googles Innenleben hatte als viele seiner Kollegen.

"I'm feeling lucky" gibt nötige Einblicke in ein Unternehmen, das innerhalb eines Jahrzehnts von einer kleinen Start-Up zu einem Milliarden-Dollar-Unternehmen aufgestiegen ist und mittlerweile auf vielfältigen Wirtschafts- und Technologiefeldern mitspielt. 

Douglas Edwards erzählt u.a. vom ersten Datencenter, in dem Google einen Raum gemietet hatte; dem Umgang mit Spam und Pornographie; den Unternehmensgründern; dem Umgang mit Konkurrenten; seinem Arbeitsalltag als 'Consumer Brand Manager' und vielem mehr.

Douglas Edwards geht auch angenehm kritisch mit sich selbst ins Gericht: er beschreibt sich als manchmal sehr überfordert, gleichzeitig stark (mit bisherigen Berufserfahrungen) vorbelastet und angesichts der vielen Computer-Freaks manchmal fehl am Platze fühlend.

Bei seinem Eintritt ins Google Universum war er bereits 41 Jahre alt und damit doppelt so alt wie viele andere. Mit Frau und drei Kindern kommt ihm angesichts der (zum damaligen Zeitpunkt noch weitgehend wertlosen) eigenen Aktienoptionen ein Gefühl der finanziellen Unsicherheit. 

Dennoch ist die Stimmung im Unternehmen natürlich auch für ihn äußerst anregend. Ständig passiert etwas Neues, begibt sich Google in immer neue unbekannte Gewässer. Eine gute Beschreibung liefert folgender Absatz: 

An vielen Stellen gibt es Hinweise auf eine Besessenheit mit Daten. Diese werden im Arbeitsalltag ständig gesammelt und wiegen (fast) immer schwerer als andere Ansätze. Daher bleibt auch ihm selbst nichts anderes übrig, als bei Verhandlungen mit den Chefs, direkten Vorgesetzten oder Kollegen die eigenen Vorschläge mit Statistiken und sonstigen Zahlen zu untermauern. 

"I'm feeling lucky" ist flüssig zu hören und sehr informativ. Es vermittelt einen guten Eindruck davon, wie es in den Anfangsjahren bei Google war. Und was es hieß, für Google tätig zu sein. 

Dienstag, 13. Dezember 2011

13. Dez – Public Parts


Mit '"Public Parts: How Sharing in the Digital Age Improves the Way We Work and Live"' hat Jeff Jarvis eine zu Teilen sehr spannende Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Öffentlichkeit und Privatsphäre verfasst, die sich überraschenderweise deutlich vom seinem vorangegangenen Buch 'What Would Google Do' (WWGD) abgegrenzt.

Public Parts liefert einige sehr gute Antworten auf Fragen nach Öffentlichkeit und Privatsphäre im sozialen Internet. Man muss nach diesen Antworten suchen, aber wer sich die Mühe macht und sich von teilweise sehr ausführlichen historischen Beschreibungen nicht abschrecken lässt, findet sehr inspirierende Vorschläge zum privaten und beruflichen Umgang mit Informationen im 'Zeitalter von Transparenz und Öffentlichkeit'.

Wie erwartet, sieht sich Jarvis, der sehr große Teile seines Privatleben online zur Schau stellt, dabei nicht als Fürsprecher von mehr Privatsphäre, sondern als konstruktive Gegenkraft für mehr Öffentlichkeit

Hier sind einige interessante Gedanken von Jarvis aus “Public Parts”:

  • Ein öffentliches Leben war in der Historie  ein Privileg weniger Begüterter. (Daher die britische Bezeichnung “public school” für Privatschule. Diese Schulen war den Privilegierten des öffentlichen Lebens vorbehalten.) Es geht inzwischen manchmal unter, dass das demokratische Privileg von jedem sich öffentlich zu äußern in der Geschichte erst erstritten werden musste – und noch längst nicht überall in der Welt verwirklicht ist.


  • Öffentlichkeit ist die Grundvoraussetzung von Fortschritt. Nur wenn Ideen sich mischen können, anstatt im eigenen Saft zu schmoren, entsteht etwas grundlegend Neues. Zum Beispiel die Teflonpfanne, die endoskopische Kamera (Abfallprodukte der Raumforschung und der Militärtechnik) oder die öffentlichen Antworten und Retweets bei Twitter (die SMS-Plattform wird zur Informationsplattform). Oft sind es nicht die Erfinder, sondern die Nutzer, die das eigentliche Potenzial einer Erfindung erkennen.


  • Wir sollten aufhören ständig in der Kategorie “es könnte etwas Schlechtes passieen” zu denken, wenn wir uns in die Öffentlichkeit begeben. Es könnte auch etwas Gutes passieren. Aber das finden wir erst heraus, wenn wir unseren inneren Regler für  “öffentlich” versus “privat” nicht voreingestellt auf “privat” stehenlassen. Eine Nutzen-Risiko-Rechnung kann in manchen Situationen durchaus dazu führen, freiwillig mehr Daten von sich preiszugeben als unbedingt nötig.


  • Nicht immer ist der (vor allem deutsche) Reflex nach möglichst geringe Preisgabe von Daten und möglichst rigider Datenkontrolle zielführend. Ein drastisches Beispiel: Jarvis selbst bekam viel Unterstützung, weil er intime Details über seine Prostatakrebs-OP und die daraus resultierenden Folgen öffentlich machte. Die plakativen Schilderungen hätten dazu beigetragen, dass mehr Männer ihre Scheu vor dem Thema ablegen und rechtzeitig Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, glaubt Jarvis.


  • Ein öffentliches Leben vieler im Netz führt zu neuen Interessensgruppierungen, Kollaboration und unerwarteten relevanten Entdeckungen (“serependity” im Englischen).
    Ein Nichtwissen oder eine Überforderung einzugestehen, ist kein Zeichen der Schwäche mehr, sondern der Stärke. Ohne die aktive Mithilfe Tausender von Nutzern hätte der britische “Guardian” 2009 niemals eine halbe Million Dokumente zum Spesenhausskandal seiner Unterhaus-Abgeordneten aufbereiten können – Startschuss für eine fruchtbare Zusammenarbeit auf der Basis von Offenheit und Transparenz bei mittlerweile vielen Datenprojekten.


  • Jarvis sieht Offenheit als Basis für die meisten Lebensbereiche. Nur bei politischen Entscheidungsprozessen kann er sich “public” als Grundeinstellung nicht so recht vorstellen. Zu sehr seien es immer noch die Massenmedien, deren Mechanismen und Wirkungskraft sich Poliker unterwerfen. Allerdings war sein Buch schon im Druck als in Berlin die Piratenpartei fast neun Prozent der Stimmen holte – mit radikal offenen politischen Entscheidungswegen.


Fazit: Public Parts ist ein ideenreiches Buch, das größtenteils spannend zu lesen ist, kritische Fragen zum eigenen (oft negativen) Verständnis von Öffentlichkeit und Privatsphäre anregt und im privaten und beruflichen Umgang mit Informationen hilfreiche Orientierungspunkte liefert.

Montag, 12. Dezember 2011

12. Dez – 1000. Blog Eintrag


Heute schriebe ich zum 1000. einen Blog Eintrag.

Also viele Menschen, insbesondere meine Frau Mona, fragen mich wer schaut diese Blog überhaupt an.

Also gestern gab es 124 Seitenaufrufe und 4.357 Seitenaufrufe nur im letzten Monat.

Insgesamt gab es schon 52.724 Seitenaufrufe seitdem ich im März 2009 anfing diesen Blog zu schrieben.

Dabei gibt es gewisse Seiten die sehr oft abgerufen werden wie von z.B.

14. Mär 2010 – über Konflikteskalation nach Glasl - 2.773 Seitenaufrufe

13. Nov 2009 - Mike´s Übernachtungsparty - 1.320 Seitenaufrufe

04. Apr 2011 – Todestag von Martin Luther King, Jr.- 1.205 Seitenaufrufe

19. Nov 2010 – Boston Matrix - 928 Seitenaufrufe

18. Jun 2009 - Berufung und Gaben - Hauskreis - 781 Seitenaufrufe

05. Mai 2010 – Beschwere bei Lidl erfolgreich - 677 Seitenaufrufe

31. Jul 2011 – Mona Geburstag - 665 Seitenaufrufe

09. Apr 2010 - Ikea: eine Stiftung? - 426 Seitenaufrufe

25. Nov 2010 – Thanksgiving - 228 Seitenaufrufe

29. Nov 2010 – Christmas Cookies - 157 Seitenaufrufe


Am meisten Besucher fast 30000 kommen eindeutig durch Google

www.google.de 23.339
www.google.ch 2.814
www.google.at 2.269
www.google.com 1.235

Aber fast 500 Menschen kamen direkt durch Facebook und gut 700 Menschen direkt über mein Homepage www.stover.de. Was mich überrauscht waren die mickrige 74 Seitenaufrufe durch Bing.

Nun keine Angst ich schreibe weiter, aber keine Ahnung ob ich die 2000 Marke erreichen werden. Dennoch bringt mir selbst meinem Blog am meisten, denn dazu zwinge ich mich zu reflektieren.


Freitag, 9. Dezember 2011

09. Dez – In the Plex - Google


Also ich habe 18 Stunden lang das Hörbuch "In The Plex: How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives" auf Englisch gehört und ich habe so viel dazu gelernt vom Author Steven Levy.

Bereits 1995-96 began Larry Page, die Informationen im Internet zu sortieren und zu bewerten, und zwar anhand aller auf einer Webseite eingehenden Links. Dazu holt er sich Unterstützung u.a. bei Sergey Brin, einem Mathegenie.

Zu diesem Zeitpunkt gibt es noch ein paar weitere Computerspezialisten, die sich mit der Suche im Internet befassen. Doch es sind Brin und Page, die die größten technischen Fortschritte machen.

Ihre zuerst noch BackRub genannte Unternehmung wird im September 1997 in Google umbenannt und ein Jahr später als Firma eingetragen. Zum gleichen Zeitpunkt stellen sie auch ihren ersten Mitarbeiter ein, einen Kommilitonen aus Stanford.

Schon relativ schnell ist ihnen bewusst, dass zur weiteren Expansion der Suchmaschine einiges an Geld benötigt wird. Denn die stetig und vor allem rapide wachsende Zahl an Internetseiten verlangt eine damit schritthaltende Ausstattung an Hardware.

Daher bleibt den beiden 1999 nichts anderes übrig, als auf die Suche nach Wagniskapital zu gehen. Fündig werden sie u.a. bei John Doerr von Kleiner Perkins und Mike Moritz von Sequoia Capital, die die beiden Unternehmensgründer richtig einzuschätzen wissen und dann auch sogar zusammen investieren -- etwas, das bis dahin noch nicht vorgekommen war.

Da das Unternehmen aber in den roten Zahlen steckt und noch keine größeren Einnahmen absehbar sind, müssen die Googler bei allem, was sie machen, auch immer sehr genau auf die Kosten achten.

Dies führt zu einigen findigen Lösungen, wie z.B. der extremen Überbelegung ihres Serverabteils bei Exodus oder aber der Übertragung aller Daten von einem neuen Serverstandort (an der US-Ostküste) innerhalb eines kurzen Zeitraumes, weil der Betreiber diese kurzfristige Extremnutzung automatisch herausrechnet und sich nicht bezahlen lässt.

Kurze Zeit später fängt Google dann aber bereits mit dem Bau eigener Datenzentren an. Nachdem Standorte gefunden sind, die den Anforderungen entsprechen, wird mit den Vertretern von Städten und Energieunternehmen verhandelt.

Steven Levy erläutert dann aber, wann und auf welche Weise Googles Haupteinnahmequellen, AdWords und AdSense, ins Leben gerufen werden und wie sie funktionieren. Und dass von Anfang an die komplette Geheimhaltung aller Informationen bezüglich dieser Gelddruckmaschinen ganz, ganz wichtig ist.

Ein Grund dafür ist natürlich, einen der größten und finanzstärksten Player, Microsoft, nicht auf sich aufmerksam zu machen:

Der Autor betont die Bedeutung von Eric Schmidt für das Unternehmen, ganz besonders in seinen Anfangsjahren und zum Zeitpunkt von Googles Börsengang im Jahre 2004. Zum Beispiel mit dem Hinweis auf Schmidts Funktion, eine Art Puffer zwischen den Gründern und der Außenwelt darzustellen. Aber auch, um ihre Aussagen näher zu erklären und ihre Ansichten als Technik-Geeks verständlicher zu machen.

Neben dem Einblick in die Entstehung von Google Search und dem Ad-Network beschreibt Levy die Anfänge und die beteiligten Personen bei vielen weiteren Produkten -- darunter einige Knaller wie YouTube, Gmail, Android und Earth, aber auch Rohrkrepierer wie Knol und Google Video.

Und er geht auf die (teilweise mit großem Paukenschlag der Öffentlichkeit vorgestellten) Dienste Buzz, Wave und +1 ein, Googles erste drei Schritte in Richtung eines Social Networks. 

Gut ist auch das sechste Kapitel, das sich mit Googles Markteintritt in China beschäftigt. Trotz einiger Bedenken vor allem bei Sergey Brin entscheidet man sich, seine Suchdienste auch im Reich der Mitte anzubieten -- selbst wenn das bedeutet, den Forderungen der Regierung nach Selbstzensur nachzugeben.

Googles Offenheit im Umgang mit den Nutzern führt aber dazu, dass man auf jeder Seite mit ausgeblendeten Suchergebnissen darüber informiert, dass hier etwas blockiert wurde. 

Das China-Abenteuer findet dann aber weitestgehend sein Ende, als Hacker in Googles interne Systeme eindringen und sowohl Unternehmens- als auch Nutzerdaten stehlen.

Das letzte Kapitel von 'In the Plex' beschäftigt sich mit Umgang zwischen Google und staatlichen Stellen. Angefangen bei der Unterstützung von Obamas Wahlkampf durch einige Googler bis hin zu den Untersuchungen seitens US-amerikanischer und europäischer Kommissionen, die heutzutage aufgrund von Googles Größe immer häufiger vorkommen und der Frage nachgehen, ob der Konzern im Falle einer Übernahme eines Konkurrenten eine monopolistische Stellung einnimmt.

Auch wird in diesem Teil über die Anfänge von 'Google Book Search' gesprochen -- ein Projekt, das schon allein für sich Googles Mission verdeutlicht, alle Informationen der Welt zugänglich zu machen.

Fazit: 'In the Plex' liefert einen sehr fundierten und detaillierten Einblick in Googles bisherige Geschichte. Es ist interessant geschrieben und gut lesbar.

Samstag, 3. Dezember 2011

03. Dez - Urs Hölzle


Ein Name, dass mich durch den Google Buch verfolgt hat war Urs Hölzle.

Urs Hölzle war Associate Professor an der Universität von Kalifornien, Santa Barbara, bevor er zu Google kam. Er erwarb 1988 sein Diplom in Informatik an der ETH Zürich und wurde im selben Jahr mit einem Fulbright-Stipendium ausgezeichnet.

1994 schloss er das Doktorat an der Stanford Universität ab, wo sich seine Forschungsinteressen auf Programmiersprachen und deren effizienten Implementierung konzentrierten.

Als einer der Pioniere der dynamischen Compilierung, die auch als "just-in-time-compilation" bekannt ist, entwickelte Hölzle grundlegende Techniken, die heute in den meisten Java-Compilern benutzt werden.

Bevor er zu Google kam, war Hölzle Mitbegründer von Animorphic Systems, einem Hersteller von Smalltalk- und Java-Systemen. Nachdem Sun Microsystems 1997 Animorphic Systems gekauft hatte, half Hölzle bei der Entwicklung des "Hotspot"-Java-Compilers mit.

1996 erhielt Hölzle den CAREER-Preis der National Science Foundation für seine Arbeit über die Implementierung von objektorientierten Programmiersprachen. Hölzle war außerdem am DAPRA National Compiler Infrastructure Project beteiligt und ist Autor von zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen und US-Patenten.

2001 wurde Hölzle zum Google-Fellow ernannt, nachdem er seit 1999 als Vice President of Engineering tätig war. In dieser Rolle entwickelte er die technische und operative Infrastruktur des Unternehmens und war bekannt für seine roten Socken und für Yoshka, seinen Leonberger Hund.

Seitdem hat Urs praktisch die gesamten weltweiten Data Centers aufgebaut und organisiert. Sein Motto ist - my other computer is a data center :-)

Freitag, 2. Dezember 2011

02 Dez - Memo Touch


Ich habe viele neue Gedanken im Kopf, da ich immer noch dabei bin jeden Tag die Geschichte von Google zu hören in meinem Hörbuch "In The Plex: How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives"

Denn heute las ich von den Memo Touch das Tablet für Vergessliche – also ein Gerät dass das Leben bei früher Demenz und Alzheimer erleichtern sollte. Da war ich ganz hellhörig und dachte - echt cool. Vielleicht ist das wirklich etwas.

Der erste Tablet-PC, Memo Touch, ist insbesondere an ältere Menschen gerichtet, die sich im Frühstadium einer Demenz- oder Alzheimererkrankung befinden. Es soll den Betroffenen ermöglichen, länger selbständig zu leben und Angehörigen die Pflege erleichtern.

Memo Touch basiert auf dem Archos-101-Tablet, kommt jedoch mit einer vollständig umgebauten und simplifizierten Oberfläche, die älteren Menschen die Bedienung erleichtern soll.

Als Betriebssystem kommt Android 2.2 zum Einsatz. Das 10,1-Zoll-Display löst mit 1024x600 Pixel auf. Für Leistung sorgt ein Prozessor des Typs "ARM Cortex A8" mit einem Takt von einem Gigahertz.

Benutzer sehen auf der Startseite auf einen Blick, welche Termine und Tätigkeiten sie an diesem Tag erwarten. Dazu stehen ihnen auch eine Wetterprognose, ein Medikamentenplaner, eine Fotogalerie und ein Telefonbuch zur Verfügung. Ein Lauftext blendet jeweils eine Nachricht gut sichtbar ein.

Die Pflege von Kalender, To-Do-List und dem Bilderstream kann jedoch nicht nur der Besitzer alleine vornehmen, denn das Device ist hauptsächlich dafür gedacht, Familienmitgliedern und Freunden die Unterstützung ihres alternden Angehörigen zu erleichtern.

Über einen eigenen "Caretaker-Account", der mit anderen geteilt werden kann, können Angehörigen Inhalte über ein Webinterface einspeisen, die anschließend über das Memo Touch verfügbar sind.

Die Laufschrift auf der Startseite kann ebenfalls verändert werden und so für aufmunternde, persönliche Nachrichten oder auch zusätzliche Erinnerungen genutzt werden.

Der Zugang zu diesem Account ist jedoch kostenpflichtig. Das Gerät alleine schlägt mit 299 Dollar zu Buche, hinzu kommen Gebühren in Höhe von 300 Dollar für ein ganzes Jahr.

Persönlich erwarte ich ein andere Firmen, die das auf Open-Source Basis bald anbieten wird.

Das Memo Touch kann man hier sehen www.memotouch.com.

Vielleicht werde ich in 30-40 Jahre so etwas benötigen oder in 20 Jahren meine Mutter in den Staaten schenken.

Dienstag, 29. November 2011

29. Nov – Google's Data Centers


Ich höre seit gute eine Woche "In The Plex: How Google Thinks, Works, and Shapes Our Lives" d.h. jeden Tag wird mir die Geschichte von Google erzählt plus auch viele Details erklärt.

Nun ich bin ein großer Fan von Google und eigentlich kenne ich mich halbwegs gut mit Google aus – dennoch gibt so vieles, wo ich immer wieder nur “WOW sagen muss.

Zum Beispiel die Geschichte von Google's Rechenzentren.

Google Inc. betreibt weltweit eine Reihe von Rechenzentren, die jeweils die komplette Funktionalität der Suchmaschine enthalten. Eine Benutzeranfrage wird, gesteuert durch das Domain Name System, an das nächste Rechenzentrum geleitet und von diesem beantwortet.

Fällt ein Rechenzentrum komplett aus fällt, können die verbleibenden Rechenzentren die Last übernehmen.

Jedes Rechenzentrum besteht aus einem Computercluster. Die verwendeten Rechner sind IBM-kompatible Personal Computer, bestehen also aus preiswerten Standardkomponenten. Hier kommt das selbstentwickelte Google File System zum Einsatz, eine verteilte Architektur, bei der alle Daten mehrfach redundant auf verschiedenen Geräten gespeichert sind.

Ist einer der Rechner oder nur eine Festplatte eines Rechners ausgefallen, werden die entsprechenden Daten von einer anderen Stelle im Cluster auf einen Ersatzrechner kopiert und die ausgefallene Hardware-Komponente kann im laufenden Betrieb ausgetauscht werden, ohne dass Ausfälle entstehen. Das Gesamtsystem ist skalierbar, d. h. dass nach Bedarf weitere Rechner und Festplatten hinzugefügt werden können.

Durch Ablage der einzelnen Datenstrukturen (Indizes, Dokumentenkopien, Verzeichnisse aller Art) auf verschiedenen Rechnern und die große Anzahl verfügbarer Einzelrechner lassen sich Anfragen sehr schnell beantworten, da durch die Parallelisierung der zu erledigenden Arbeit nur ein Bruchteil der Zeit benötigt wird, die ein einzelner Rechner benötigen würde.

Praktisch beschäftigen sich bis zu 1000 Einzelrechner mit jeder Suchanfrage. Eine Antwortzeit von höchstens einer halben Sekunde wird als Richtwert angestrebt. Die schnelle Lieferung von Ergebnissen hatte auch frühzeitig zur Popularität von Google beigetragen.

Dienstag, 30. August 2011

30. Aug - Marketing in the Age of Google


Ich habe als Hörbuch diese Woche gehört - Marketing in the Age of Google von Vanessa Fox. Lieder ist dieses Buch auch noch nicht auf deutsch erhältlich.

Suchmaschinen haben alle verändet. Wir starten ständig Suchanfragen und dieser Art und Weise an Informationen zu kommen ist Teil unsere Lebens geworden.

Jeder Firma sollte eine Strategie haben um bei Suchanfragen gefunden zu werden. Denn wie eine Firma Online auftritt beeinflusst Verbraucher genauso so viel oder sogar mehr als klassische Offline Werbung wie Fernseherwerbung.

Die Suchstrategie eines Firma kann eine dramatische Einfluss auf der Art und Weise wie Verbraucher Geschäfte machen mit der Firma.

Vielleicht noch bedeutsamer ist aber die Tatsache, dass Suchmaschinen Anfragen erstaunlich nützliche Data liefern über Kundenverhalten bzw. Bedürfnisse und Kaufmotivationen.

Diesen Suchdata auszuwerten ist wie Marktforschung mit Millionen von Menschen zu machen.

Suchanfragen ist nicht nur für Informatiker oder Marktforscher. Sie liefern wertvollen Einblicke in Produktstrategien wie auch Firmenstrategien.

Firmen alle Größen – vom Firmengründungen bis hin zum globale Unternehmen – können Vorteile daraus ziehen in dem sie verstehen wie Verbraucher nach ihnen suchen und was sie online darüber berichten. Die Auswertungen von Suchanfragen können sowohl einen mächtigen Werkzeug für Akquisition wie auch einen enorme Quelle für Marktforschung

Dieses Buch wurde geschrieben für Führungskräfte, Selbstständiger, Verkäufer und Produkt Manager. Vanessa Fox, Suchmaschinen-Guru, hatte Google Webmaster Central für Hompage Betreiber erschaffen und sie erklärt was jeder Homepage Betreiber begreifen sollte um Kunden zu gewinnen und die bestehende Kunden besser zu verstehen.

D.h. Sie beschriebt wie die Ranking bei Suchmaschinen funktioniert, wie man einen umfassende Suchstrategie entwickeln kann außerdem wird darlegt wie dieses Wissen in den Geschäftsabläufe eingebaut werden können.

Dieses Buch handelt nicht von bezahlte Werbung bei den Suchmaschinen sondern dieses Buch konzentriert sich auf organisches Ergebnisse – also die nicht bezahlte Suchergebnisse die ohnehin 86% aller Clicks bekommen.

Mit diesem Buch haben Geschäftsleute das Wissen und die Werkzeuge um das maximale aus dem Suchmaschinen Werbungen heraus zu holen. Dadurch wird neuen Marken schnell etabliert und zukünftige Käufer gefunden wie auch eine Ausweitung der bestehende Absätze.

Mittwoch, 24. August 2011

24. Aug - Always On von Brian Chen


Mein neustes Hörbuch heißt "Always On" von Brian Chen und das Buch gibt es noch nicht auf Deutsch.

Selbst Steve Jobs wusste nicht, was er in seinen Händen hielt, als er das erste iPhone als eine Kombination aus bloßen "drei revolutionäre Produkte" angekündigt: nämlich nur einen iPod, ein Mobiltelefon und eine Tastenlose Handheld-Computer.

Nachdem Apple den App Store freigab und sie für externe Entwickler öffnete, stieg jedoch schnell die wachsende Anzahl von iPhone Funktionen an - jetzt gibt es mehr als 350.000 verschiedene Funktionen - Tendenz steigend.

Aber das iPhone hat Auswirkungen weit über das Telefon oder Gadget-Markt hinaus geübt.

In der Tat sind wir auf dem Weg zu dem, was Brian Chen die "always-on" Zukunft nennt. Also d.h. wir alle sind ständig mit dem globale Internet via flexible, unglaublich fähig Gadgets, jederzeit und von überall verbunden.

Dies hat weitreichende Auswirkungen - positive wie negative - in allen Bereichen unseres Lebens. Dies öffnet die Tür für unglaubliche persönlichen und gesellschaftlichen Fortschritt, während es gefährdet unsere Privatsphäre aber ermöglicht auch kreative Freiheit für viele Prozesse.

„Always On“ ist das erste Buch auf die überraschende und massive Bedeutung der unglaublich leistungsstarke vertikale Geschäftsmodell von Apples, und versucht die Zukunft zu deuten.

Das Buch ist sehr interessant und lesenswert und es ging nicht nur um Apple sondern auch Google's Android plus Microsoft's Window Phone Betriebssysteme. Damit sehr hilfreich.

Samstag, 18. Dezember 2010

18. Dez - Christmas 2.0


Ich habe oft dieses Jahr den folgende Video gezeigt.



Ich finde es echt sehr gut gelungen und sehr auf heute zugetrimmt. Egal ob Facebook, Google, Twitter oder Amazon - alles ist sehr gut auf heute umgesetzt.

Samstag, 16. Januar 2010

16. Jan - Werbung und Gruppen bei Facebook


Der Gedanken von Facebook lässt mich einfach nicht ganz los. Heute morgen habe eine Gruppe bei Facebook für das Christuszentrum Itzehoe kreiert und dazu alle Mitgliedern mit einer E-mail Adresse dazu eingeladen. Nach ca. 12 Stunden sind schon 10 Mitglieder in der Gruppe.

Am Mittwoch hatte ich für meine Mutter eine Anzeige für ihre neue Selbstständigkeit bei Facebook geschaltet. Ich könnte bestimmen einen Umkreis von zwischen 80 und 15 KM um Richmond, Virgina herum bestimmen. Das Alter könnte ich auch bestimmen zwischen 13 und 64 Jahren und auch die Ausbildungsgrad, Beziehung, und/oder Sprache. Damit könnte ich die Anzeige auf nur 660 Menschen gezielt ausrichten oder auf 220,000 Personen ausweiten. Ich habe beschlossen, dass so viele Menschen wie möglich die Werbung sehen sollte. Besonders weil ich nur bezahle, wann jemand tatsächlich auf der Anzeige klicke und ich auch die Höchstbetrag pro Tag begrenzen kann.

Seit Mittwoch wurde die Anzeige über 7500 Mal gezeigt und bisher 1x angeklickt. Ich habe damit festgestellt, dass es so ähnlich angeklickt wird wie einem Banner. Aber einen Banner der stark geographisch einzugrenzen.

Deshalb kam ich auf der Idee für die Arche Lübeck auch eine Anzeige bei Facebook zu schalten. Innerhalb von 2 Stunden wurde die Anzeige schon über 200 gezeigt. Mein Wunsch ist nur, dass die Bekanntheitsgrad von der Arche Lübeck vor Ort in Lübeck steigt.

Werbung auf Facebook funktioniert ähnlich wie AdWords bei Google.de nach dem Auktionsverfahren und lässt sich sehr gezielt schalten. Da Werben auf Facebook noch nicht richtig in Mode gekommen ist, werden Ads sehr häufig eingeblendet.

Auf Facebook lässt sich sehr gezielt und relativ günstig werben. Fazit: Enorm viele Impressionen aber schlechtere Klickraten als bei herkömmlicher Banner-Werbung. Dafür sind die Kosten äusserst tief.

Hier kannst du mich bei Facebook finden

Mittwoch, 3. Juni 2009

03. Juni - Der Google Falle von Gerald Reischl

Ich habe vor einige Wochen „Die Google Story“ und „What would Goggle do?“ als Hörbücher gehört. Nun dachte ich es wäre dran ein Buch zu hören was nicht ganz so positiv Google gegenüber ist.

Selbstverständlich kommt das kritische Buch aus Deutschland - denn die Deutschen können wahnsinnig gut das berühmte Haar in der Suppe finden. Manchmal aber hatte ich leider das Gefühl, der Autor warnte von dem potentielle Haar in der Suppe was eines Tages in der Suppe sein könnte, anstelle von realen Ereignisse.

Trotzdem – Hut ab denn es bedarf einer großer Portion Mut, ein Buch über Google zu schreiben, das sich kritisch mit dem Unternehmen auseinandersetzt.

Fast alle Menschen die ich kennen stehen Google aus dem kalifornischen Mountain View zumeist positiv und unkritisch gegenübersteht.

Dennoch wurden in den vergangenen Monaten vermehrt von verschiedenen Seiten kritische Stimmen laut geworden sind, die vor Googles Dominanz warnen und eine Aufsplittung des Konzerns fordern. Vor allem die Konkurrenten des Konzerns und manche Datenschutzverbände fördern diese Stimmung.

“Die Google-Falle“ soll beitragen und aufzeigen in welchem Gefahren Internet-Nutzer leben, und worauf wir achten sollten wenn wir das Internet für unsere Zwecke nutzen wollen.

Ständig wurden im Buch die unterschiedlichen Wahrnehmungen und Gesetzeslage von Datenschutz in den USA und Europe vor Augen geführte und andauert wurde die angeblichen Versäumnisse die Europa dabei gemacht hat, proklamiert.

Google wird vom Autor überführt seit Jahren schon der eifrigste Datensammler der Welt zu sein, weil es zahlreiche Patente auf Methoden gibt, mit denen die Internet-Nutzer verfolgt, analysiert und kategorisiert werden.

In der “Google-Falle” steht aber auch, welche Pläne Google für die Zukunft hat; warum es ins Handy- und Telekom-Geschäft einsteigen will und wie es den kompletten Werbemarkt – vom Internet über Zeitungen bis hin zum TV– dominieren will. Und wenn Google an Projekten arbeitet, die sich mit Medizin, Genforschung und Genanalyse beschäftigen, sollte uns das, laut Autor, zu denken geben und Angst machen.

Allerdings stellte sich bei mir ständig die Frage – wem vertraue ich lieber meine Daten an: der Regierung oder einem privaten Unternehmen mit dem Ziel „Do no evil“? Persönlich wähle ich sehr gerne Google – obwohl die Regierung jederzeit gerichtlich Google zwingen kann meine Daten auszuhändigen

Nun ich stimme dem Autor zu, wenn er sagt: Google ist schon längst keine bloße Suchmaschine mehr. Es ist eine der wertvollsten Firmen der Welt, die es einem ausgeklügelten PR-Konzept und der großen Masse an begeisterten Internet-Nutzern zu verdanken hat, dass deren Chefs zu den reichsten Geschäftsleuten der Welt gehören.

Jedoch ich bin nicht ganz so sicher ob es wirklich auf Kosten des Datenschutzes geschehen ist wie Gerald Reischl gepredigt hat.

Aber ich bin Amerikaner und offenbar haben wir Amerikaner ein ganz andere Sicht bzw. Vorstellung von Datenschutz. Vielleicht liegt das daran, das ich schon zugeben kann – ein gläserner Mensch zu sein. Ich werde er nicht verhindern können, dass Unmengen an Daten von mir und über mich gesammelt werden. Seit ich klein war, haben mir die Hollywood Filme gezeigt, dass fast jeder Person alles über mich herausfinden kann.

Vielleicht aber liegt es daran, dass ich einfach ein extrovertierter Mensch bin und gerne private Dinge von mir preis gebe. Sonst hätte ich bestimmt kein Blog.

Hat es sich gelohnt dieses Buch zu kaufen und zu hören – Definitiv! Ich kann nur jeden „Googleaner“ empfehlen dieses Buch zu besorgen und vieles aus einem ungewohnten Perspektiv zu betrachten – für mich war es sehr bereichend.

Samstag, 28. März 2009

28. März - What Would Google do?

Da ich ca. 50000 Kilometer im Jahr fahre, verbringe ich sehr viel Zeit im Auto.

Die Zeit versuche ich effektiv zu nutzen indem ich entweder telefoniere mit einem Headset und meinem Flatrate von BASE oder ich höre NDR-Info und bleibe up-to-date oder ich höre meine Hörbücher.

Ich liebe mein Hörbücher und jetzt läufen meine Bücher die ich im Abo von Audible beziehe auch über meinem N95 von Nokia und ich kann alles über mein Bluetooth Radio im Auto so bequem wie noch nie zuvor hören.

Mein letztes Buch war "What would Google do?" als anspielen auf dem Slogan "What would Jesus do - WWJD?"

Direkt davor habe ich das Buch "Die Google Story" über ca. 9 Stunden gehört.

Ich finde es total Genial, dass Google es zum Ziel gesetzt hat alle Information diese Welt alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen.

Was für eine totale Ziel. Alle Menschen alle Informationen zugägnlich zu machen.

WOW!!!

Ich finde es total Genial, dass Google es zum Ziel gesetzt hat alle Information diese Welt alle Menschen kostenlos zugänglich zu machen. WOW!!!

Was für ein tolles Ziel. Alle Menschen alle Informationen zugänglich zu machen. Deshalb ist Google dabei alle Bücher diese Welt einzuscannen. Deshalb gib es auch Google-Earth und vieles mehr.

Eine andere Besonderheit von Google ist das jeder Mitarbeiter 20% seine Arbeitszeit für persönliche Projekte verwenden soll. Damit hat Google so viele neue Projekte die nicht unbedingt direkt mit einem Suchmaschinen in Verbindung zu bringen ist. Diese Besonderheit geht auf der Tradition von Uni Professoren die nur 4 Tage die Woche unterrichten und 1 Tag für Forschung und Projekt frei gestellt sind.