Freitag, 12. März 2010

12. März - Weisheitszähne


Heute Morgen um 8 Uhr war ich beim Zahnarzt um den oben rechten Weisheitszahn zu ziehen. Schon vor gut 8 Jahren hatte mein Zahnarzt gesagt, dass der irgendwann gezogen werden müsste und heute morgen war dann irgendwann. Alles verlief echt prima und nach 20 Minuten war ich schon wieder unterwegs nach Hause.

Wie wir fast alle wissen; Weisheitszähne sind die achten Zähne ab der vertikalen Mittellinie im menschlichen Gebiss. Daher verwenden Zahnärzte häufig die Bezeichnung „Achter“. Normalerweise hat ein Mensch vier Weisheitszähne, in jedem Gebissquadranten einen.

Ich finde den Name Weisheitszahn so interessant weil der Name auf Englisch und Deutsch identisch sind. Weisheitszähne entwickeln sich erst spät und brechen bei den meisten Menschen erst im Erwachsenenalter oder gar nicht durch. Daher der Name „Weisheitszahn“ im Deutschen. Das macht Sinn.

Auch in anderen westlichen Sprachen wird im Namen des Zahns ein Bezug zu Weisheit oder Verständigkeit hergestellt.

Französisch = dent de sagesse (Zähne der Verständigkeit oder Weisheit)

Spanisch = muela del juicio (Zähne der Verstand oder Urteilskraft)

Italienisch = dente del giudizio (Zähne der Beurteilung oder Weisheit)

Außerhalb des westlichen Kulturkreises werden jedoch andere Bezeichnungen verwendet, so etwa „kauernder Zahn“ im Thai, „jüngster Zahn“ im Indonesischen oder „den Eltern unbekannt“ (oyashirazu) im Japanischen, nach der Annahme, dass die Zähne erst auftreten, wenn die Kinder aus dem Elternhaus bereits ausgezogen sind. Diese Erklärung auch Japan finde ich am besten!

Donnerstag, 11. März 2010

11. März - Nein sagen ohne Schuldgefühle


Als Hörbuch habe ich gestern endlich durch "Boundaries" auf deutsch "Nein sagen ohne Schuldgefühle". Seit Jahren haben Menschen von diesem Buch geschwärmt aber ich finde, dass ich ganz gut "nein" sagen kann. Allerdings auf englisch den Titel "Boundaries" (Grenzen) fand ich ganz reizvoll. Erst in der Mitte des Buches habe ich erkannt wie der Titel auf Deutsch ist.

Die Autoren bieten biblisch fundierte Antworten auf Fragen zum Thema Grenzen-Setzen. Sie zeigen, wie man vernünftige Grenzen gegenüber den Eltern, dem Ehepartner, den Kindern, Freunden, Mitarbeitern und uns selbst absteckt.

Klappentext

Werden Sie von anderen ausgenutzt?

Fällt es Ihnen schwer, nein zu sagen?

Klare Grenzen sind wichtig, um ein ausgewogenes Leben zu führen. Grenzen definieren, wer wir sind und wer wir nicht sind; wo unsere Verantwortung liegt und wo nicht.

Es gilt, Grenzen in allen Lebensbereichen zu setzen:

  • im physischen Bereich (wir bestimmen, wer uns berührt und unter welchen Bedingungen)

  • im geistigen Bereich (wir haben unsere eigenen Gedanken und Meinungen)

  • im emotionalen Bereich (wir setzen uns mit unseren eigenen Gefühlen auseinander und lassen uns nicht von den Gefühlen anderer manipulieren)

  • im geistlichen Bereich (wir entscheiden zwischen unserem eigenen Willen und dem Willen Gottes)

Die Unfähigkeit, angemessene Grenzen zu ziehen, ist für den Menschen schädlich. Und doch ist dies eines der ernsthaftesten Probleme von Christen heute, weil sie denken, sie dürfen es nicht tun - aus Nächstenliebe.

Dr. H. Cloud und Dr. J. Townsend bieten biblisch fundierte Antworten auf Fragen zum Thema Grenzen-Setzen. Sie zeigen, wie man vernünftige Grenzen gegenüber den Eltern, dem Ehepartner, den Kindern, Freunden, Mitarbeitern und uns selbst absteckt.

ABSOLUT empfehlenswert!

Mittwoch, 10. März 2010

10. März - Römer 3 / Volxbibel


Hauskreis in Vaale in immer wieder eine nette Herausforderung besonders seitdem wir den Römerbrief durch nehmen.

Ich habe heute die ersten 20 Versen erklärt und am Ende die restlichen Verse 21-31 einfach nur vorgelesen.

Hier im Blog möchte ich diese Verse aus dem Volxbibel nehmen.

Die Volxbibel war die erste Bibelübersetzung, an der jeder Mensch mitgestalten und formulieren kann. Unter einer Open Source Creativ Commons Lizenz kann man im Volxbibel Wiki an der aktuellen Fassung mitarbeiten.

Achtung die Volxbibel ist keine "normale" Übersetzung - lasst euch überraschen

Hier die Gliederung

1 Gott tut, was er sagt
2 Vor Gott haben alle Menschen Dreck am Stecken
3 Wer wird von Gott für seinen Mist freigesprochen?


Gott tut, was er sagt

1 Jetzt fragst du dich vielleicht: Was bringt es denn eigentlich noch, ein Jude zu sein? Was soll denn dieses Beschneidungsritual überhaupt noch?

2 Nun, es hat viele Vorteile, Jude zu sein, vor allem aber kann man sich darüber freuen, dass Gott den Juden seine Worte anvertraut hat.

3 Und glaub bitte nicht, nur weil einige Juden untreu waren, wird Gott jetzt auch nicht mehr treu zu ihnen stehen.

4 So ist Gott nicht! Gott ist cool unterwegs, er steht hundertprozentig zu den Sachen, die er mal gesagt hat ─ ganz im Gegenteil zu den Menschen. Es steht ja schon in dem alten Buch: „Gott, du wirst gut dastehen, du wirst Recht behalten, egal was man dir vorwirft, du wirst der Sieger sein.“

5 Dann könnte man ja eigentlich sagen: Wenn also der Mist, den wir bauen, erst richtig zeigt, dass Gott total gut und gerecht ist, dann ist es doch ziemlich ungerecht, wenn er uns noch dafür bestraft, oder?

6 Nein, totaler Quatsch! Wenn Gott nicht gerecht ist, wer dann? Wer sollte sonst über die Welt eine Gerichtsverhandlung abhalten können?

7 Manche Leute sagen immer wieder: „Eigentlich tu ich Gott ja sogar einen Gefallen, wenn ich die Dinge mache, die er nicht gut findet. Denn damit gebe ich ihm ja die Chance, noch viel besser dazustehen. Und dann ist es doch total ungerecht, dass er mich dafür verurteilt.“

8 Hey, wer so denkt, könnte genauso gut sagen: „Ich kann ja so viel Mist bauen, wie ich will, es wird ja am Ende doch was Gutes dabei rumkommen!“ Wer so einen Schwachsinn redet, wird zu Recht von Gott eins auf die Mütze kriegen. Das wird auch denen passieren, die mir so eine Aussage zuschieben wollen.

Vor Gott haben alle Menschen Dreck am Stecken

9 Wie ist das denn jetzt? Haben wir Juden einen Freifahrtschein von Gott bekommen? Ich sage: Nein! Ich hab gerade klar gemacht, dass alle Menschen (egal ob sie nun Juden sind oder nicht) unentwegt Mist bauen und auch gar nicht anders können, ob sie es nun wollen oder nicht.

10 Im alten Buch steht schon drin, ich zitiere: „Es gibt keinen Menschen, der es auf die Reihe kriegt, nicht einen einzigen.“

11 „Es gibt keinen Menschen, der so viel Grütze im Kopf hat, dass er sich auf die Socken macht, um mich wirklich zu suchen.

12 Keiner packt es wirklich, niemand kann Gottes Ansprüche zufrieden stellen.“

13 „Sie labern nur Dünnsinn, es stinkt nach Leiche, wenn sie den Mund aufmachen, man kann ihnen nicht vertrauen.“ „Ihre Worte sind wie Zyankali.“

14 „Aus ihrem Mund kommen nur Flüche und miese Intrigen.“

15 „Sie sind sofort dabei, wenn es darum geht, Menschen zu töten.

16 Wo sie stehen und gehen, alles wird kaputt gemacht.

17 Sie haben überhaupt nicht verstanden, wie sich Frieden überhaupt anfühlt.“

18 „Ihnen ist alles egal, sogar Gott.“

19 Wir wissen ganz genau, dass alles, was in den alten Gesetzen steht, für alle Leute gilt, für die es geschrieben wurde. Keiner kann sich jetzt noch rausreden, auch ihr Juden nicht. Es beweißt ganz klar: Alle Menschen auf dieser Welt haben Dreck am Stecken, alle brechen die Gesetze irgendwo, alle sind schuldig.

20 Keiner wird sich bei Gott damit rausreden können, er hätte die Regeln alle befolgt, wie Gott es will. Das ist nämlich noch keinem gelungen und wird auch keinem gelingen. Diese Regeln, die Gesetze, sind dazu da, dass wir begreifen, wie weit wir von Gott entfernt sind.

Wer wird von Gott für seinen Mist freigesprochen?

21 Gott hat jetzt aber eine neue Möglichkeit geschaffen, einen Weg, wie wir ─ unabhängig von den Regeln ─ für Gott okay werden können. Dieser Weg ist durch das alte Buch, durch die Sachen, die die Propheten gesagt haben und die in den Gesetzen von Mose stehen, klar beschrieben worden.

22 Gott löscht nämlich alle Schulden, er vergibt den Mist, den man verbockt hat, wenn wir unser Vertrauen auf Jesus Christus setzen. So kann ausnahmslos jeder überleben!

23 Alle Menschen haben irgendwie Mist gebaut, und alle haben dadurch das Recht verloren, mit Gott zusammen zu sein.

24 Was keiner verdient hätte, das tut Gott einfach so, umsonst. Er akzeptiert uns, weil wir durch Jesus wieder okay für ihn sind.

25 Gott hat Jesus zu uns geschickt, damit er für unsere Schulden die Rechnung bezahlt. Wir werden von Gott angenommen, wenn wir daran glauben, dass Jesus für uns am Kreuz verblutet ist. Weil Gott Geduld mit den Menschen hatte, hat er sie bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht bestraft.

26 Das gilt auch für die, die schon vorher Mist gebaut haben. Er ist auch heute gut zu uns, er reißt für jeden, der an Jesus glaubt, den Schuldschein in lauter kleine Schnipsel.

27 „Also, können wir jetzt den Dicken raushängen lassen und uns ganz toll fühlen?“, kommt jetzt bestimmt … Nein, Leute, auf keinen Fall! Das hat ja alles nichts damit zu tun, was wir für tolle Sachen getan haben, damit Gott uns auch akzeptiert. Wie geht das denn nun? Vielleicht durch Gottes Regeln, durch seine Gesetze? Dass wir von ihm akzeptiert werden, weil wir die geforderte Leistung bringen? Nein! Nur durch ein Geschenk, nämlich dadurch, dass wir Gott vertrauen können.

28 Ich fasse noch einmal zusammen, was für jeden Menschen gilt: Meine Schulden bei Gott sind bezahlt, weil ich auf Jesus vertraue und nicht, weil ich so toll lebe und mich genau an die Gesetze halte, die Mose mal aufgeschrieben hat.

29 Und gilt das jetzt nur für die Juden? Oder gilt dieses Angebot auch allen andern Menschen? ─ Natürlich gilt das für alle, Gott ist ja schließlich für alle Menschen da!

30 Es existiert nur ein Gott. Und es gibt auch nur einen Weg, wie man zu ihm kommen kann, wie man von ihm akzeptiert wird. Nur weil wir an ihn glauben, spricht er die Menschen von ihren Schulden frei, egal ob man Jude ist oder nicht.

31 Wenn wir das Vertrauen auf Gott nun so betonen, sagen wir damit, dass wir die alten Regeln und Gesetze in die Tonne kloppen können? Auf keinen Fall! Dadurch, dass wir Gott vertrauen, wird das Gesetz ja nur bestätigt.

Dienstag, 9. März 2010

09. März - Callthrough mit Kisstel


Ich sitze sehr viel im Auto und dort telefoniere ich auch sehr gern über meinem bluetooth Headset und meinem Handy. Ich bin seit fast 4 Jahren schon bei BASE und die ganze Zeit habe ich immer einen Flatrate ins Festnetz und für E-plus gehabt. Das finde ich genial!

Nun die Zeit im Auto nutze ich nicht nur mit Freunde zu telefonieren sondern auch mit meine Familie. Allerdings meine Mutter, Vater und meine Großeltern sind in den Staaten.

BASE ist sehr billig mit dem Flatrate aber enorm teuer sonst. Besonders Anrufe von meinem Handy nach Amerika sind für mich damit einfach zu teuer.

Ich habe aber einen interessanten Dienst gefunden – es heißt „Callthrough“ von Kisstel.

Callthrough ist ein Verfahren, bei dem Telefongespräche durch einen Dienstleister vermittelt werden, der nicht Betreiber des für den Anruf verwendeten Teilnehmer-Anschlusses ist.

Der Anrufer wählt zunächst die Einwahlnummer des Callthrough-Anbieters und wird vom Audiotex-System mit einer automatischen Ansage begrüßt. Anschließend wird der Anrufer gebeten, die Rufnummer des Teilnehmers, den er erreichen möchte, einzugeben. Der Callthrough-Anbieter baut dann auf einer zweiten Leitung eine Verbindung zu dem gewünschten Teilnehmer auf und schaltet beide Teilnehmer zusammen. Damit ist die Verbindung hergestellt und beide können wie gewohnt telefonieren.

Callthrough ermöglicht es dem Anrufer – ähnlich wie beim Call-by-Call – Gesprächsgebühren zu sparen. Im Gegensatz zu Call-by-Call, das in Deutschland nur für Festnetzanschlüsse der Deutschen Telekom angeboten wird, kann es jedoch prinzipiell von jedem Telefon aus benutzt werden. Durch Callthrough können auch die Nutzer von Mobiltelefonen zu den Tarifen eines Callthrough-Anbieters telefonieren.

Also ich rufe also mit meinem Flatrat eine Festnetznummer in Frankfurt an und danach geben ich die Nummer meine Mutter ein und kann über meinem Handy mit Amerika für 5 Cent je Minute

Kisstel hat folgende Slogan - Die Billigvorwahl um billig vom Handy ins Ausland zu telefonieren.

Montag, 8. März 2010

08. März - Oben (Up) von Pixar


Heute war Semesterabschluss für die Studenten der Nordakademie. Wie immer ist den letzten Tag mehr oder wieder einen „Fun“ Tag. Heute haben wir „Oben“ geschaut.

Oben (Originaltitel: Up) aus dem Jahr 2009 ist der zehnte computeranimierte Spielfilm der Pixar Animation Studios und der Walt Disney Company. Es ist die erste Pixar-Produktion eines 3D-Films.

Seit ihrer Kindheit ein Paar, träumen Ellie und Carl Fredricksen davon, ihrem Idol, dem Abenteurer Charles Muntz, nachzueifern und in fremde Länder zu reisen. Sie können sich diesen Wunsch jedoch nicht erfüllen. Nach Ellies Tod entflieht der jetzt 78-jährige Carl und ehemalige Luftballonverkäufer seiner Abschiebung ins Altersheim, indem er sein Haus mit hunderten Heliumballons zum Fliegen bringt, um sein Versprechen an Ellie doch noch zu erfüllen: ein Haus an den Paradiesfällen in Südamerika.

Motiviert wird er dabei auch von der Tatsache, dass das Haus abgerissen werden soll, um einem Neubau Platz zu machen. Versehentlich nimmt er den ungeschickten Pfadfinderjungen Russel mit, der sich unter der Veranda versteckt hatte, als das Haus abhob. Auf der Reise erzählt Russell von seinem Vater, was sie früher immer getan haben und dass sein Vater nicht mehr bei ihm sein kann.

In Südamerika angekommen treffen die beiden auf einen Paradiesvogel, der von nun an ihr Begleiter wird und von Russel „Kevin“ genannt wird. Bald schon werden sie von einer Meute Hunde gejagt, die durch ein speziell entwickeltes Halsband sprechen können. Es stellt sich heraus, dass diese Hunde Charles Muntz gehören, der seit Jahren auf der Suche nach eben jenem seltenen Vogel ist, und in seinem Luftschiff „Spirit of Adventure“ ganz in der Nähe lebt. Einer Fälschung bezichtigt, schwor Muntz einst, den Vogel lebendig zu fangen. Um seinen Ruf wiederherzustellen ist Muntz jedes Mittel recht, und Carl erkennt den Egoisten in ihm.

Von nun an ist es das Ziel von Carl und Russel, den Vogel vor Muntz zu beschützen, wobei ihnen das fliegende Haus eine große Hilfe ist. Unterstützt werden sie auch von Dug, einem der Hunde Muntz’. Charles Muntz kann jedoch das Halsband von Dug orten und trifft schließlich auf die Gruppe, die sich um den verletzten Kevin kümmert. Muntz lenkt Carl ab, indem er versucht, das Haus in Brand zu stecken und kann Kevin deshalb einfangen. Carl will aufgeben und bringt das beschädigte Haus zu den Paradiesfällen. Während Russel allein versucht, Kevin zu befreien, findet Carl durch Ellies geheimes Fotoalbum, welches sie schon seit ihrer Kindheit besaß, heraus, dass diese ihr Leben trotzdem erfüllt sah, auch ohne an den Paradiesfällen gewesen zu sein. Neuen Mutes macht er sich mit dem Haus auf den Weg, Russel zu helfen.

Nach einem Kampf in und um das Luftschiff von Charles Muntz, wo er Kevin gefangen hält, bringen die drei es unter ihre Kontrolle, Muntz stürzt in die Tiefe. Nach dem Kampf sinkt das fliegende Haus wegen zahlreicher zerstörter Ballons langsam zu Boden, es landet neben den Paradiesfällen; Carl, Russel und Dug bringen Kevin mit dem Luftschiff zu seinen Jungen.

Zurück in ihrer Heimat bekommt Russel eine Medaille für den Seniorendienst. Eigentlich sollte Russels Vater kommen, doch das tat er nicht. Deshalb übernimmt Carl ab diesem Tag die (Groß-)Vaterrolle für Russel.

Sonntag, 7. März 2010

07- März - Stade & Abendmahl


Sonntag habe ich in Stade gepredigt. Ich habe 2004-2005 die Gemeinde in ihre Zeit ohne Pastor betreut. Bis heute bin ich sehr mit der Gemeinde verbunden und durch Esra, der Pastor in Stade und auch einen sehr guten Freund von mir ist, habe ich weiterhin viel Kontakt dahin.

Ich versuche immer zu fragen ob einen bestimmtes Thema vom Pastor für die predigt gewünscht wird. Entweder weil es oft besser ankommt wenn jemand anders als der Pastor darüber predigt oder weil die Gemeinde eine Predigtreihe oder Thema hat.

Esra bat mich über das Abendmahl zu predigen.

Heute nun meine Gedanken dazu

Die Bedeutung des Abendmahls.

Die Taufe ist nur eines der zwei Symbole der Erlösung. Das andere ist das Abendmahl. Es ist interessant, dass Jesus Seine Jünger nie gebeten hat, Seiner Geburt zu gedenken, aber Er hat ihnen sehr wohl geboten, Seines Todes und Seiner Auferstehung zu gedenken. Sein Tod und seine Auferstehung. Er gab der Gemeinde zwei sichtbare Symbole, Verordnungen genannt.

Wir nennen die Taufe und das Abendmahl nicht Sakramente. Wir nennen sie nicht so, weil das Wort Sakrament bedeutet, es rettet. Wir glauben nicht, dass man durch die Taufe gerettet wird und wir glauben nicht, dass man durch das Abendmahl gerettet wird. Die Bibel sagt, es sind Symbole unserer Erlösung, nicht etwas, was uns erlöst. Technisch gesehen sind es also keine Sakramente. Wir bezeichnen sie als Verordnungen, weil sie zum Gedenken an den Tod Jesu von Gott für Christen verordnet wurden.

Das Abendmahl ist ein Sinnbild, das eine großartige geistliche Wahrheit verdeutlicht.

I. Was ist das Abendmahl?

1. Es ist eine SCHLICHTE HANDLUNG. Die Bibel sagt, dass beim ersten Abendmahl der Herr Jesus, in der Nacht, in der Er verraten wurde, das Brot nahm und es brach. Er hatte keine große Feier mit besonderen Gewändern und Roben und Weihrauch und alle möglichen Rituale. Das Abendmahl ist eine sehr schlichte Handlung. Er nahm Brot, und Er nahm Wein und Er gab es den Menschen. Es ist kein großartiges, kompliziertes Ritual. Wenn wir das Abendmahl feiern, machen wir kein großes Ritual daraus. Wir nehmen schlicht die zwei Teile Brot und Wein.


2. Es ist eine GEDENKHANDLUNG. Jesus "...sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!" Der ganze Sinn des Abendmahls besteht darin, dass wir uns daran erinnern, was Jesus am Kreuz getan hat.


3. Es ist ein SYMBOL. "Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!" Als Jesus sagte, Dieses Brot ist Mein Leib und dieser Kelch Mein Blut, hat er das nicht wörtlich gemeint. Als Er das sagte, war Er noch gar nicht ans Kreuz gegangen. Er war noch nicht gestorben. Offensichtlich redet er von einem Symbol, nicht von Seinem tatsächlichen Blut. Er war noch nicht ans Kreuz gegangen.

Wenn ich meine Brieftasche herausholen würde, Ihnen ein Bild zeigen und sagen würde, "Das sind meine Jungs." würden Sie nicht denken, dass meine Jungs ein Fotopapier mit Chemikalien darauf ist. Sie wissen, was ich meine. Es stellt meine Jungs dar.

Jesus sagte einmal "Ich bin die Tür." Heißt das also, dass Er ein Stück Holz ist? Er sagte, "Ich bin das Brot des Lebens." Meint Er damit, dass Er ein Brotlaib ist? Nein. Es sind Symbole. Er sagt, das ist Mein Leib, der für Euch ist. Es ist ein Symbol.

4. Es ist eine GLAUBENSAUSSAGE. "Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt." Wenn Sie am Abendmahl teilnehmen, halten Sie eine Predigt. Es gibt einen Blick voraus und einen Blick zurück. Wir schauen freudig danach aus, dass Jesus wiederkommt, und Er sagt, wir sollen dies tun, bis Er wiederkommt. Und wir schauen zurück zum Kreuz. Jesus ist nicht im Tod geblieben. Er kommt wieder.

II. Wer sollte das Abendmahl einnehmen?

Nur wer schon GLÄUBIG ist. Als Jesus das Abendmahl anbot, hat Er es nicht den 5000 angeboten, als Er die Brote und den Fisch vermehrte. Er feierte das Abendmahl nur mit den zwölf Jüngern, von denen Er wusste, dass sie wahre Gläubige waren. Er hat das Abendmahl nicht der Menge angeboten.

Deshalb halten viele Gemeinden es nicht am Sonntagmorgen. Denn für viele Gemeinden ist der Sonntagmorgengottesdienst ein Gottesdienst für Suchende. Er ist so gedacht, dass man Nichtchristen, seine Freunde, mitbringt. Das Abendmahl ist nicht für unsere Freunde, die Christus nicht kennen. Die Bibel sagt sogar, dass ein Ungläubiger, der das Abendmahl einnimmt, es sich selbst zum Gericht einnimmt.

In viele Gemeinden ist normal, das Abendmahl so oft wie sie wollen in Kleingruppen in Privathäusern zu feiern. So wurde es zur Zeit des Neuen Testaments gemacht. In Apostelgeschichte 2 gibt es kein einziges Beispiel dafür, dass man das Abendmahl in der großen Sonntagsversammlung gefeiert hätte. Es heißt sogar, sie brachen das Brot hin und her in den Häusern. Das Abendmahl wurde also in Privathäusern in den Kleingruppen abgehalten.

Die Bibel sagt, "Denn wer davon isst und trinkt, ohne zu bedenken, dass es der Leib des Herrn ist, der zieht sich das Gericht zu, indem er isst und trinkt." Demnach ist es nicht für Ungläubige.


III. Wie bereite ich mich auf das Abendmahl vor?

"Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn. Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken." Jedes Mal, wenn wir das Abendmahl hier in unserer Gemeinde halten, haben wir vorher immer eine Zeit des Gebetes und der Selbstbesinnung. Wir sagen, "Gott, gibt es etwas in meinem Leben, was zwischen mir und Dir steht, das ich bekennen und lassen muss, bevor ich das Abendmahl einnehme?" Die Bibel sagt, dass wir uns selbst prüfen sollen, bevor wir das Abendmahl einnehmen.

Wir praktizieren erstens Selbstbesinnung - "Gott, was ist in meinem Leben, das Veränderung braucht?" Dann bekennen wir unsere Sünden. Wir geben Ihm unser Leben neu und bringen Beziehungen wieder in Ordnung. Die Bibel sagt, wenn man etwas gegen einen anderen Menschen hat - wenn man bitter und wütend und ärgerlich ist - dann sollte man das Abendmahl nicht einnehmen. Es heißt sogar, man solle nicht einmal ein Opfer geben. Es heißt, man solle sich zuerst mit dem anderen Menschen aussöhnen und dann zum Anbeten kommen.


IV. Wann und wie oft sollen wir das Abendmahl feiern?

Darüber sagt die Bibel nichts aus. Die Bibel gibt keine Regel, wie oft. Immer wenn wir eine Regel hören wie z.B. "Man sollte das Abendmahl jeden Sonntag feiern", ist es eine von Menschen gemachte Regel. Es steht nicht in der Bibel. Oder, "Man sollte es einmal im Monat feiern". Das ist eine von Menschen gemachte Regel. Es steht nicht in der Bibel.

Jesus hat nie gesagt, wann oder wie oft Gläubige das Abendmahl feiern sollten. Er hat es an einem Donnerstag Abend eingesetzt. Und weil es eine "Abendmahlzeit" ist, scheint es manche Gemeinden angemessener, es in einem Abendgottesdienst zu feiern. Denn es ist nicht das Frühstück des Herrn. Es ist das Abendmahl des Herrn.

Hier kannst du die predigt hören (so bald ich die Predigt von der Gemeinde bekomme)

Samstag, 6. März 2010

06. März - Schnee (schon wieder!)


Es hat schon wieder geschneit und zuerst haben die Jungs und ich einen Schneeballschlacht gemacht und danach einen sehr netten Spaziergang mit Ramona.

Hier sind einige Bilder



Freitag, 5. März 2010

05. März - Taking Woodstock


Habe die Nacht ein sehr lustiger und interessanter Film gesehen.

Taking Woodstock ist ein Film aus dem Jahr 2009 und die Handlung basiert auf dem Roman und der wahren Geschichte von Elliot Tiber anlässlich des 40. Jahrestages des Woodstock-Festivals

Hier nun eine Zusammenfassung des Films

Der 34-jährige Elliot Teichberg arbeitet als Innenarchitekt im New Yorker Stadtteil Greenwich Village und lebt noch immer bei seinen Eltern, die in der Kleinstadt Bethel im US-Bundesstaat New York ein eher erfolgloses Motel betreiben. Um das Geschäft anzukurbeln hatte Teichberg bereits in den Vorjahren kleine Musikabende organisiert und daher als einziger eine Lizenz um im Ort Musikfestivals abzuhalten. Diese hatte er sich als Präsident der lokalen Handelskammer auch selbst ausstellen können. Für dieses Jahr hatte er eine kleine experimentelle Theatergruppe eingeladen, die in einer Scheune hinter dem Motel unterbracht ist.

Als Teichberg erfährt, dass der Musikproduzent Michael Lang plant, ein großes Musikfestival auf die Beine zu stellen, nimmt er Kontakt mit Lang auf, und bietet ihm an, dieses auf dem Areal des Motels seiner Eltern abzuhalten. Das Gelände erscheint den Organisatoren aber als ungeeignet, stattdessen stellt der befreundete Farmer Max Yasgur seine Weiden zur Verfügung. Im Motel von Elliots Eltern wird das Organisationsteam untergebracht. Bei den anderen Bewohnern Bethels stoßen die Pläne auf Ablehnung, da diese eine Hippieinvasion befürchten. Einer der wenigen, die Elliot unterstützen ist sein gerade aus Vietnam zurückgekehrter Schulfreund Billy, der an einem Kriegstrauma leidet.

Nach einer Pressekonferenz, in der Elliot unter Einfluss von Marihuana versehentlich erklärte, der Eintritt zum Festival sei frei, machen sich statt der angenommenen 100.000 Besucher über 1.000.000 Menschen auf den Weg nach Bethel. Zudem verwandeln Regenfälle das Gelände in eine Schlammgrube, was für erhebliches Chaos in der Kleinstadt sorgt.

Elliot schafft es nur an einem Tag zum Festivalgelände gehen, er erlebt das Festival jedoch selber als einen LSD-Trip.

Trotz aller Schwierigkeiten lässt das Festivals Elliots Eltern, zu denen er ein eher schwieriges Verhältnis hat, spürbar aufleben, und er kommt insbesondere seinem Vater näher. Nach dem Ende des Festivals beschließt Elliot, seinen langgehegten Traum umzusetzen und nach Kalifornien zu ziehen, um dort als Künstler zu arbeiten.

Hier nun eine Zusammenfassung der wahren Umstände

Das Woodstock Music and Art Festival war ein Musikfestival, das als musikalischer Höhepunkt der US-amerikanischen Hippiebewegung gilt. Es fand offiziell vom 15. bis 17. August 1969 statt, endete jedoch erst am Morgen des 18. August. Der Veranstaltungsort war eine Farm in Bethel im US-amerikanischen Bundesstaat New York.
Auf dem Festival traten 32 Bands und Solisten der Musikrichtungen Folk, Rock, Soul und Blues für insgesamt rund 200.000 US-Dollar Gage auf. Auf dem Festivalgelände herrschten chaotische Zustände, da die erwarteten Besucherzahlen um ein Vielfaches übertroffen wurden.

Das Festival entsprang einer kommerziellen Idee: Der junge Musikproduzent Michael Lang wollte mit den Einnahmen des Festivals sein Aufnahmestudio Media Sounds finanzieren. Dieses Studio befand sich in Woodstock; dort und in der näheren Umgebung lebten gegen Ende der 1960er viele Stars. Langs Nachbar half ihm, zwei Unternehmer aus New York City für die Idee zu gewinnen und mit ihnen Woodstock Ventures zu gründen. Diese beiden Unternehmer waren John Roberts und Joel Rosenman (beide damals 24), die im Wall Street Journal inseriert hatten, dass sie eine Investitionsmöglichkeit suchten. Das Festival sollte zusätzlich zu den Kosten für das Aufnahmestudio noch Gewinn abwerfen.

Die Veranstaltung sollte ursprünglich nicht in Woodstock stattfinden, sondern in Wallkill, das 50 km südlich lag. Das Festival musste dann aber nach Protesten der Dorfbevölkerung auf ein 243 Hektar großes Gelände des Farmers Max Yasgur in White Lake bei Bethel, ebenfalls im Bundesstaat New York gelegen, ausweichen. Bethel liegt ca. 150 km von New York City entfernt, 70 km südwestlich von Woodstock und hatte damals weniger als 4000 Einwohner. Yasgur erhielt für die Dauer des Festivals 50.000 Dollar Miete. Er wurde aber am 7. Januar 1970 von seinen Nachbarn auf 35.000 Dollar Ersatz für Schäden verklagt, die Konzertbesucher an ihrem Eigentum verursacht hatten.

Dass das Festival als The Woodstock Art and Music Fair bezeichnet wurde, obwohl es nicht dort stattfand, wird von einigen Leuten auch als kleine Hommage an Bob Dylan verstanden, der damals in Bearsville bei Woodstock lebte und seine Teilnahme nicht zugesagt hatte.

Nun warb Woodstock Ventures in Zeitungen für das festival for peace and music und rechnete mit 60.000 Besuchern. Tatsächlich machten sich rund eine Million Menschen auf den Weg, die Hälfte von ihnen blieb in verstopften Zugangswegen stecken und wurde von der Polizei wieder nach Hause geschickt. Jedoch über 400.000 Besucher erreichten das Festival. Eine Eintrittskarte für alle drei Tage kostete 18 Dollar. Da mit dem Aufstellen der Kassenhäuschen bis zuletzt gewartet worden war und bald die Umzäunungen niedergetrampelt wurden, wurde das Festival von den Veranstaltern als kostenlos erklärt.

Das Festival selbst wurde für die Veranstalter zunächst zu einem finanziellen Misserfolg. Wegen der unerwartet hohen Besucherzahl war es schon bald nicht mehr möglich, Tickets zu verkaufen. Zusätzlich mussten Verpflegung und medizinische Betreuung für die Besucher sowie die Musiker selbst wegen der verstopften Zugangswege mit Hubschraubern eingeflogen werden. Erst mit der Vermarktung des Festivals durch den gleichnamigen Film und das Dreifachalbum stellte sich der kommerzielle Erfolg ein. Allerdings hatte Woodstock Ventures nicht in diese Medien investiert.

2006 eröffnete Bethel Woods am originalen Woodstock-Ort als ein Veranstaltungsort für moderne darstellende Kunst. Für 2007 ist auf der alten Yasgurs Farm die Eröffnung eines interpretiven Multi-Media Woodstock-Museum geplant.

Donnerstag, 4. März 2010

04. März - Scrabble


Heute habe ich mit eine Klasse zum Semester Abschluss Scrabble auf Englisch gespielt. Ich spiele sehr gerne Scrabble und gegen nicht Muttersprachler gewinne ich fast immer - allerdings gegen meine Mutter gewinne ich fast nie.

1931 erfand der amerikanische Architekt Alfred Mosher Butts die Urform des Spiels, das er zunächst „Lexico“ nannte. Laut Firmengeschichte war es Butts Ziel, ein Spiel zu schaffen, das zur Hälfte von den Fähigkeiten der Spieler und zur anderen Hälfte durch Glück beeinflusst wird.

Die Grundregeln des Spiels waren bereits in der Urfassung „Lexico“ dem heutigen „Scrabble“ vergleichbar (unterschiedliche „Buchstabenwerte“, ungleichmäßige Verteilung des Buchstabenvorkommens, etc.), es wurde jedoch nicht auf einem Brett gespielt, sondern Punkte wurden ausschließlich anhand der Länge und Buchstabenzusammensetzung der Wörter vergeben.

Der Legende nach soll sich Butts bei der Frage, wie oft welche Buchstaben vorkommen müssen, an einer von ihm vorgenommenen statistischen Auswertung der Buchstabenhäufigkeit einer Titelseite der New York Times orientiert haben.

Kommerziell war „Lexico“ kein Erfolg. Butts erhielt kein Patent auf seine Erfindung und verkaufte nur rund 200 selbstgefertigte Exemplare. Er bot das Spiel die beiden größten Spielhersteller in den USA Parker Brothers und Milton Bradley an, diese zeigten aber kein Interesse, sein Spiel zu verkaufen.

Inspiriert durch die gerade aufgekommenen Kreuzworträtsel entschloss sich Butts 1938, „Lexico“ um ein eigenes Spielfeld zu erweitern und es in „Criss-Crosswords“ umzubenennen. In den folgenden Jahren änderte er Details am Spielfeld ebenso wie an den Regeln, ohne jedoch das Spielprinzip im Wesentlichen zu verändern. Doch auch dies versprach keinen kommerziellen Erfolg – kein Hersteller kaufte das Spiel und Butts legte die weitere Entwicklung bis 1948 auf Eis.

Der Siegeszug des Spiels begann mit James Brunot, einem Anwalt und „Criss-Crosswords“-Spieler der ersten Stunde, der die Herstellungs- und Vertriebsrechte an dem Spiel gegen Zahlung einer Provision pro verkauftes Spiel im Jahr 1948 von Butts übernahm. Am 1. Dezember 1948 wurde es erfolgreich patentiert. Es war Brunot, der dem Spiel seinen heutigen Namen gab und die Marke „Scrabble“ am 16. Dezember 1948 beim Markenamt anmeldete.

In den Jahren von 1949 bis 1952 stellte Brunot das Spiel in eigener Regie her und verkaufte bis zu 90.000 Exemplare im Jahr. 1952/53 lizenzierte Brunot die Herstellung für die USA und Kanada an den amerikanischen Spielhersteller Selchow and Righter. 1972 kaufte Selchow and Righter das Warenzeichen und die Exklusivrechte an Scrabble von Butts für den nordamerikanischen Markt. 1986 wurde Selchow and Righter von Coleco übernommen; nach der baldigen Insolvenz von Coleco übernahm Hasbro 1989 Coleco und damit die Rechte für den nordamerikanischen Markt.

Für Großbritannien lizenzierte J. W. Spear & Sons 1953 das Spiel. Schowanek lizenzierte das Spiel 1953 für Deutschland, Italien und einige andere europäische Länder. 1958 konnte J.W. Spear & Söhne eine Übernahme dieser Lizenz erreichen. 1968 wurden die Lizenzrechte (mit Ausnahme von USA und Kanada) komplett von Brunot an Spear veräußert. Spear wurde 1994 an Mattel verkauft.

Spielablauf

  • Zu Beginn des Spiels wird durch Ziehen eines Buchstabens die Reihenfolge bestimmt. Wessen Buchstabe im Alphabet an vorderster Stelle steht, beginnt zu legen. Danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.

  • Die Spieler ziehen nun nacheinander in der Reihenfolge sieben Buchstaben aus dem Beutel und legen sie so auf ihre jeweilige Ablagebank, dass die Mitspieler sie nicht sehen können. Ziel ist es nun, mit den gezogenen Buchstaben ein Wort zu legen, das möglichst viele Punkte einbringt. Dabei muss der erste Spieler sein Wort in jedem Fall auf den Stern in der Spielfeldmitte legen. Die Wörter müssen einen Sinn ergeben. Möglich sind auch grammatische Ableitungen (beispielsweise Feldes, legte, schönes).

  • Nachdem das erste Wort gelegt wurde, füllt der Spieler sein Bänkchen wieder bis auf sieben Buchstaben auf. Nun ist der nächste Spieler an der Reihe und versucht ebenfalls, mit seinen Buchstaben eine hohe Punktzahl zu erreichen. Im Scrabble kann generell ein neues Wort gelegt oder ein bestehendes Wort durch Anhängen von Buchstaben erweitert werden, allerdings muss immer an einen Buchstaben des bestehenden „Wortgerüsts“ angelegt werden. Es wird immer die Punktzahl des gesamten neuen Wortes beziehungsweise aller neu entstandenen Wörter berechnet. Ausgenommen hiervon sind bereits belegte Bonusfelder. Für das Ablegen aller sieben Buchstaben gibt es 50 Bonuspunkte.

  • Sind alle Spieler einmal an der Reihe gewesen, ist die erste Runde abgeschlossen und die zweite Runde beginnt in der gleichen Reihenfolge. Falls ein Spieler mal nicht legen kann oder legen möchte, kann er auch passen und entweder keinen oder bis zu sieben Buchstaben austauschen. Es müssen jedoch noch mindestens sieben Buchstaben im Buchstabenvorrat vorhanden sein. Er darf dann erst wieder in der folgenden Runde ein neues Wort legen.

  • Das Spiel ist beendet, wenn keine Buchstaben mehr im Säckchen sind und ein Spieler keine Buchstaben mehr auf dem Bänkchen hat beziehungsweise alle Spieler einmal gepasst haben. Der Punktewert der auf dem Bänkchen verbliebenen Buchstaben wird abgezogen und demjenigen Spieler, der das Spiel durch Aufbrauchen des Buchstabenvorrates beendete, gutgeschrieben. Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten.

Was nicht erlaubt ist
  • Kein Wort darf diagonal gelegt werden − nur waagerecht und senkrecht.

  • Eigennamen von Personen und geografischen Objekten dürfen nicht gelegt werden: Karl, Anne, Schmidt, Kowalski, Berlin, Hamburg,Schweiz, Uruguay, Rhein und so weiter sind verboten. Gesetzt werden dürfen hingegen Namen, die im allgemeinen Sprachgebrauch noch eine andere Bedeutung haben, zum Beispiel Horst (Raubvogelnest), Urs (Genitiv von Ur), Müller (Beruf) oder Seine (Possessivpronomen).

  • Markenbezeichnungen (Opel, Audi, Persil etc.) dürfen auch nicht gelegt werden. Darunter fällt beispielsweise auch Fön, welches ein eingetragenes Warenzeichen ist, auch wenn im allgemeinen Sprachgebrauch damit kein Produkt eines bestimmten Herstellers gemeint ist. Da das Verb fönen als frühere Schreibweise des Verbs föhnen weiterhin im Rechtschreibduden aufgeführt wird, ist fön als Imperativ hiervon dennoch zulässig.

  • Abkürzungen sind verboten (UKW, WC, TNT etc.). Kurzwörter, die als ein Wort gesprochen werden, dürfen aber gelegt werden (Moped,Trafo, Kilo). Ufo und Radar waren bis zur 24. Auflage des Rechtschreibdudens als unzulässige Abkürzungen vermerkt, weisen in der 25. Auflage aber kein Abkürzungsmerkmal mehr auf und gelten somit fortan als gültige Kurzwörter.

  • Für zusammengesetzte Substantive gibt es keine verbindlichen Regeln. Substantive, die nicht eindeutig und selbstverständlich, beziehungsweise nicht in einem Wörterbuch verzeichnet sind, sollten nicht gelegt werden − so darf zum Beispiel Schneckenhaus oderPfeffermühle gelegt werden, Würmerhaus, Bachkippe, Quallenknödel oder Schwimmbesteck hingegen nicht.
Bei offiziellen Turnierspielen sind nur die im zugrunde gelegten Wörterbuch aufgeführten Zusammensetzungen erlaubt. Als Wörterbuch dient in der Regel der aktuelle Rechtschreibduden.


Mittwoch, 3. März 2010

03. März - Hier lasst uns Hütten bauen


Heute Abend im Hauskreis haben wir mit den 40 Tage der Stille weiter gemacht und dabei haben wir auch über die Redewendung "Hier lasst uns Hütten bauen" gesprochen.

Meist besteht schon im Traum vom Bau eines eigenen schönen Hauses, auch wenn nur im Kopf, ein besonders schöner Bauplatz, auf dem dann die Traumhütte hingestellt werden könnte.

Ein Bauplatz für die eigene Hütte, ist natürlich auch immer ein besonderst schöner Platz.

Schon Petrus hat seinerzeit beim Anblick eines schönen Platzes gesagt: „Hier lasst uns Hütten bauen".

Wie uns im Matthäus Evangelium Kapitel 17 und die Verse 1-7 überliefert ist, bestieg Jesus mit seinen Jüngern, Petrus, Jakobus und Johannes einen hohen Berg.

An eine tolle Stelle mit herrlicher Aussicht, veränderte sich Jesus vor seinen Jünger, d.h. sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden hell und weiß wie das Licht. Da erschienen ihnen Moses und Elia; die zu Jesus sprachen.

Dann aber sprach Petrus zu Jesus: „Herr, hier ist gut sein! Willst du, so wollen wir hier drei Hütten bauen, dir eine, Moses eine und Elia eine".

Petrus hat dort oben an höchste Stelle des Berges gespürt, da wo sich der Himmel zur Erde neigt, wo dies geschieht, da ist allemal gut Hütten bauen.

Wenn wir auf Anhöhen Burgen und Schlösser besuchen, mit phantastischem Ausblick auf Landschaften, und sich durchs Tal wedelten Flüssen, da hören wir des Anblickes seufzend zu uns sagen, hier lässt sich gut Hütte bauen.

Ein berauschend schöner Ausblick, gestattet uns einen kleinen Einblick ins Paradies.

An solch einem Ort würde wohl jeder gerne seine Hütte bauen oder?

Aber biblisch betrachtet gibt es nicht nur die Drei Hütten, sondern auch drei Leute, mit denen Petrus hier gern zusammen sein möchte. Drei große Männer, die alle ausnahmslos für etwas Besonderes stehen. Ich möchte - ganz frei diese drei Männer und drei Gedanken mitteilen:

Da ist zum ersten Mose und für mich steht Mose für das Wort Gottes. "Vielleicht sollten wir uns fragen ob wir regelmäßig in der Bibel lesen wollen. Hoffentlich können wir sagen: Ich will mich nicht mehr mit dem zufriedengeben, was ich früher einmal gelernt habe - ich will weiterkommen. Sogar wenn es Zeit und Arbeit kostet.

Da ist zum zweiten Elia der Prophet Gottes: Vielleicht entsteht in uns den Wunsch nicht nur Hörer des Wortes zu sein, sondern auch Täter. Hoffentlich können wir sagen: Ich will umsetzen, was ich gelesen und gehört habe. Ich will ernst machen mit einem heiligen Leben. Es soll nichts Unreines mehr geben in meinem Leben.

Und da ist zum dritten Jesus: "Meister", Rabbi. Denn Jesus soll unser ungeschränkter Herr und Meister sein. Hoffentlich können wir auch hier sagen: Ich will keine Kompromisse mehr machen. Ich will ihm folgen - auch wenn es schwer wird. Herr, ab heute gehöre ich dir ganz - ich will mich dir ganz hingeben.

Diese drei Vorsätze sollen die drei Säulen unseres Glaubens sein.

Ja, da ist "gut sein". Das wird ein herrliches, gesegnetes Leben werden - mit Mose, Elia, und Jesus, der Rabbi.

Ob Petrus damals ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen sind? Es steht nicht hier. Aber eines steht hier.

Gott tut etwas ganz Überraschendes: "Das ist mein lieber Sohn, den sollt ihr hören." So sagt Gott.

Und plötzlich ist Mose weg: der für das Wort Gottes steht, für seinen Willen.

Plötzlich ist Elia weg: der zur ernsthaften Heiligung des ganzen Lebens gerufen hat.

Und sie sehen nur noch Jesus allein. Nur noch ihn allein.