Posts mit dem Label Arche Lübeck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Arche Lübeck werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. Juni 2015

21. Juni - Open Air Gottesdienst in Buntekuh - Lübeck






Wir als Arche Lübeck freuen uns sehr hier zu sein.
Wir sind eine evangelische Freikirche seit 1918 hier in Lübeck
und seit 2009 hier in Buntekuh
Jeden Sonntag um 10.30 feiern wir Gottesdienst in der Rademacher 14b

Die Arche kennen wir aus der Bibel – ein Schiff gebaut von Noah und dann kam die Sintflut
Bei uns Christen weist Noah auf Jesu, da auch er zur Umkehr rief und Erlösung anbietet.
Auch die Arche selbst symbolisiert vieles – denn die Arche ist auch einen Ort der Sicherheit und Zuflucht – mitten in den Krisen des Alltags
Die von Noah gesendete Taube ist auch einen Symbol für den Heiligen Geist - der Versöhnung ermöglicht.
Die Bibel nennt Noah „Verkünder der Gerechtigkeit“ (2Petr 2,5).

Sogar im Koran wird Noah als Gottesgesandter erwähnt.
Noah wurde geschickt als „eindringlicher Warner“ um die Menschen zu bewegen, sich dem einen Gott zuzuwenden (Sure 11,25; vgl. Sure 17 und 26; Text Koran).
An der Sintfluterzählung wird im Koran gezeigt, dass der Glaube über das Heil entscheidet und die Getreuen gerettet werden.

Warum kamen Menschen damals zu Jesu?

Zur Zeit Jesu machten sich viele Menschen zu ihm auf.

Schauen wir uns ihre Anliegen an, so erkennen sehr schnell, es waren fast immer irdische Probleme:

Viele Menschen wollten gesund werden (Luk 17,13).

in Mann erwartet, dass Jesus bei seinem Erbstreit einschreitet (Mt 12,13-14).

Die Pharisäer wollten wissen, ob sie dem Kaiser Zins zahlen sollten (Mt 22,17).

die Pharisäer und Schriftgelehrten forderten ein Zeichen bzw. Wunder (Mt 12,38).

Frau kam zu Jesus, um die Tochter von einem bösen Geist zu befreien (Mt 15,22).

Jesus wurde gebeten ein Mädchen von den Tod aufzuerwecken (Luk 8,41+54).


Menschen fragten Jesus, wie man in den Himmel kommt.

Nur einige Menschen damals stellt die Frage nach der Ewigkeit.

Eines Tages kam ein reicher junger Mann zu Jesus mit der Frage: „Guter Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“ (Luk 18,18).

Dann gab es auch Leute, die den Himmel gar nicht suchten, aber in der Begegnung mit Jesus wurden sie darauf hingewiesen und sie griffen zu.

Zachäus wollte Jesus nur aus lauter Neugier sehen, aber er fand den Himmel. Nach dem Besuch im Hause des Zachäus – quasi beim Kaffeetrinken – fand er den Himmel. Jesus stellte nach der Begegnung fest: „Heute ist diesem Hause Heil widerfahren“ (Luk 19,9).

Die Frau am Jakobsbrunnen wollte nur Wasser schöpfen, sie traf auf Jesus und gewann das ewige Leben, den Himmel.

Diese Leute hatten beim Frühstück nie daran gedacht, dass dies der Tag sein wird, an dem sie den Himmel finden werden. So kann es auch uns heute ergehen.

Wie also findet man den Himmel?

Man wächst nicht über Jahre in das Himmelreich hinein. Das Himmelreich findet man an einem ganz bestimmten Tag. Man wird hineingeboren sagt die Bibel.
Das ist gut zu wissen, denn so wird es auch uns heute möglich.

Der Erwerb des Himmelreiches ist nicht an eine erbringende Leistung gekoppelt.

Das Himmelreich kann man ganz unvorbereitet finden. Es bedarf dazu keiner
vorausgehender Studien oder noch zu erledigender guten Werke.

Das Himmelreich ist nicht nur etwas sehr Wichtiges für uns, sondern das
Allerwichtigste überhaupt; sonst hätte es Jesus nicht bei jedem Gespräch immer
wieder davon gesprochen.

Die Rettung durch Jesus

In der Bibel (Apostelgeschichte 2,21) lesen wir einen sehr wichtigen Vers: „Jeder, der den Namen des Herrn [Jesus] anrufen wird, wird errettet werden.“ Das ist ein Kernsatz des Neuen Testaments.

Als Paulus im Gefängnis wegen seines Glaubens ist, kommt es nach Mitternacht zu einem evangelistischen Gespräch mit dem Kerkermeister. Paulus bringt es auf den Punkt: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du gerettet werden“ (Apg 17,31).

Diese Botschaft ist kurz und knapp, aber durchgreifend und lebensverändernd. Noch in derselben Nacht bekehrt sich der brutale Gefängniswärter, der kurz zuvor Paulus ausgepeitscht hatte.

Was muss ich tun?

„Kehrt um, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“ (Mt 4,17).

„Heute, wenn ihr seine Stimme hören werdet, so verstockt eure Herzen nicht“
(Hebr 3,15).

„Lasst euch erretten“ (Apg 2,40).

„Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du errettet werden!“ (Apg 16,31).

Das alles sind sehr eindringliche biblische Befehle.

Man spürt den Texten den Ernst, die Entschiedenheit und die Dringlichkeit ab. So handeln wir nur allzu konsequent, wenn wir die Einladung zum Himmel mit einem Gebet beantworten, das in freier Formulierung etwa so lauten könnte:

„Herr Jesus, ich habe heute gehört, dass wir nur durch dich in den Himmel
kommen können. Ich möchte einmal bei dir im Himmel sein. Errette mich darum vor
ewige Verdammnis, wo ich wegen all meiner Schuld hinkäme. In deiner grundlosen Liebe zu uns Menschen starbst du am Kreuz von Golgatha, um für die Sünden zu bezahlen. Da hast du auch schon an mich gedacht. Du siehst alle meine Schuld von Jugend an – alles, was mir im Augenblick vor Augen steht, aber auch all das, was ich längst vergessen habe. Ich bin vor dir wie ein aufgeschlagenes Buch. Mit meinem Leben kann ich so vor dir nicht bestehen. So bitte ich dich herzlich: Vergib mir alle meine Sünden und reinige mich gründlich.

Danke, dass du mich erhört hast. Ich vertraue deiner Zusage. Ziehe du jetzt in
mein Leben ein. Führe mich und leite mich auf dem Weg, den du mir zeigst. Hilf mir
nun, alles abzulegen, was vor dir nicht recht ist. Schenke mir neue Gewohnheiten, die unter deinem Segen stehen. Und gib mir ein gehorsames Herz, dass ich das tue,
was dein Wort sagt. Du sollst nun für immer mein Herr sein, und dir
möchte ich nachfolgen. Amen.“


Sonntag, 7. Juni 2015

07 Juni - Ich verbreite die gute Nachricht von Christus erzählend









„Ich verbreite die gute Nachricht von Christus ERZÄHLEND“


WACHSEN, DIENEN, GEHEN


Ich weiß nicht, aber vielleicht kennst du auch so Situationen, wo du merkst, das sind Situationen die sind wie ein Steilpass vor das Goal. Und du stehst da, als Stürmer, du bekommst den Ball zugespielt und du musst innerhalb von Sekundenbruchteilen entscheiden was du nun machen sollst. Entweder, du nimmst den Ball auf und schießt, oder du lässt ihn an dir vorbeigehen. Kennst du das? Ich kenne viele solche Situationen in meinem Leben, wo ich solche Bälle an mir vorbeigehen ließ.
Ich war nicht bereit war, ich fühlte mich nicht gerüstet. Und anschließend ging es mir oft so, dass ich mich aufgeregt habe und gedacht habe: Mann, wie bist du blöd! Du sprichst über alles Mögliche. Aber über das, was eigentlich am Wichtigsten ist in deinem Herzen, über die Hoffnung, die du hast, da bist du manchmal so fies, so feig! Was bin ich für ein Weichei!

Manchmal ist man nicht in der Stimmung, oder man wird überrascht, oder man ist so mit sich selber beschäftigt. Oder, jetzt nur nicht noch über das sprechen müssen!

Deshalb heißt das Thema heute Morgen auch „Ich verbreite die gute Nachricht von
Christus erzählend.“

Und dazu möchte ich uns allen erst einmal an eine Frage stellen: „An was, bzw. an wen
glaubst Du eigentlich?“

„Na, an Gott, werden viele von uns jetzt antworten.“ Richtig. Aber ich möchte noch nicht locker lassen und noch mal nachfragen: „Wer ist Gott, wie ist er und was hat das alles mit Deinem Leben und Deinem Alltag zu tun?“ Und jetzt wird es richtig spannend!

Wer ist Gott? Hast Du auf diese Frage eine konkrete Antwort? Denn viele antworten darauf:
„Gott ist alles in allem.“ Ist ja nicht falsch, aber so genau vorstellen kann ich mir das jetzt
noch nicht.

Und richtig spannend wird es ja eigentlich erst dann, wenn ich erzählen soll, was ich mit meinem Gott schon alles erlebt habe, in meinem Alltag. Denn wenn unser Gott ein lebendiger Gott ist, dann muss er auch erfahrbar und erlebbar sein und dann kann ich auch
davon erzählen.

Aber genau das fällt vielen Christen schwer. Von unserem Glauben zu erzählen ist gar nicht so leicht. Und genau das weiß Jesus. Kurz bevor er zu seinem Vater in den Himmel auffährt, sagt er seinen Jüngern – und damit uns allen:

„Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird,
und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und
bis an das Ende der Erde. (Apg. 1, 8)



Interessant ist hier die Reihenfolge. Jesus sagt eben nicht: „Jetzt seid mal meine Zeugen, ihr
kriegt das schon hin.“ Sondern bevor Jesus seinen Anspruch an uns formuliert, gibt er uns
einen grandiosen Zuspruch mit auf den Weg: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen. Wenn Ihr mir nachfolgt, werde ich Euch die Kraft dazu geben. Die Kraft des Heiligen Geistes wird auf Euch kommen. Und aus dieser Kraft heraus werdet und könnt ihr meine Zeugen sein.“

Das gilt damals übrigens für alle Jünger – und damit heute für alle Christen. Jeder Christ soll ein Zeuge für seinen Herrn sein.

Petrus sagt es mit anderen Worten
1, Petrus 3, 15
Christus der Herr soll der Mittelpunkt eures Lebens sein. Seid immer dazu bereit denen Rede und Antwort zu stehen die euch nach euren Glauben und eurer Hoffnung fragen

Manchmal fragen sie nicht ganz so direkt. Vielleicht nicht mit unserem frommen Vokabulare. Aber, dass wir bereit sind, von dieser Hoffnung zu erzählen.
Begegnet ihnen freundlich und mit Respekt



Jeder Christ soll ein „Martyras“ sein, so heißt das auf Griechisch. Und wenn man dieses griechische Wort „Martyras“ etwas anders ausspricht, dann wird im deutschen der „Märtyrer“
daraus. Ein Märtyrer ist also ein Zeuge. Wir kennen das Wort Märtyrer so, dass ein Mensch
bereit ist, für seinen Glauben sogar zu sterben.

Nebenbei gesagt, fast alle der Jünger haben ihren Glauben an Jesus so konsequent bezeugt, dass sie mit ihrem Leben dafür bezahlt haben. Sie sind für ihren Glauben gestorben.

„Gott sei Dank ist das heute nicht mehr so!“, werdet Ihr jetzt sagen. Stimmt – manchmal
nicht ganz. Na ja, ich kenne viele Christen, die sind im übertragenen Sinne schon viele Tode
für ihren Glauben gestorben.

Da sitzt ein Mann mittags in der Kantine und weil er es gewohnt ist, betet er auch dort vor
dem Essen.

Oder Du sitzt in der Wirtschaft bei einem Bier und Deine „Freunde“ ziehen mal wieder über
Ausländer her. Was machst Du?


Ihr Lieben, es gibt viele Gelegenheiten, über unseren Glauben zu reden. Die Frage ist, ob wir diesen Zuspruch von Jesus in Anspruch nehmen. Ob wir die Kraft des Heiligen Geistes in uns wirken lassen und durch ihn als seine Zeugen reden. Denn auch das ist uns versprochen:

Der Heilige Geist wird uns eingeben, was wir sagen sollen, in der jeweiligen Situation.




Das juristisches Lexikon, definiert Zeuge sein wie folgt: Ein Zeuge ist eine Person, die über wahrgenommene Tatsachen berichten soll. Für die Zeugeneigenschaft genügt es, dass die betreffende Person verständliche Aussagen machen kann, so dass auch Kinder und Geisteskranke als Zeuge in Betracht kommen. Die Aussage eines Zeugen muss vollständig und wahrheitsgemäß sein, andernfalls ist sie strafbare Falschaussage oder sogar Meineind.
Von dem, was er mit Jesus erlebt hat. Und genau dazu hat Jesus uns aufgerufen. Von dem zu berichten was wir mit ihm erfahren und erlebt haben.


Weißt du was ich dir sagen möchte? Wenn du Jesus kennst, dann hast auch du so eine Geschichte. Wenn du Jesus kennst hast du eine Geschichte erlebt mit Jesus. Du hast eine Geschichte zu erzählen.

Du hast eine Geschichte, die berühren kann. Tatsache ist, dass sogar deine Geschichte, Menschen in deinem Umfeld mehr berühren und bewegen wird als eine Geschichte von einem Jason Stover

Wenn du dann, deine Geschichte erzählst, also du normaler Mensch, der mit normalen Menschen zusammen ist, wenn du dann erzählst, was du erlebt hast mit Jesus, wird das normale Menschen viel mehr ansprechen, weil sie viel mehr Überlappung finden mit ihr Leben.

Deine Nachbarn, deine Freunde sind mit dir zusammen, warum, weil du vermutlich ähnlich bist wie sie, weil du vermutlich ähnliche Interessen hast wie sie. Gott braucht ganz normale Menschen um normale Menschen zu erreichen. Ich möchte ein bisschen konkreter werden.

Paulus, er war DER Missionar, das können wir so sagen, er erlebte immer wieder, dass er verhört wurde wegen dem, was er glaubte.
Das kennen wir ja bei uns nicht, oder nur in kleinen Fällen. Aber Paulus wurde vor Gericht gestellt. Er wurde verhört, weil er Jesus nachfolgte, alleine in der Apostelgeschichte 22-26, gibt es sechs verschiedene Verhöre! Ihr müsst das mal nachlesen, wo Paulus sechsmal angeklagt wird wegen dem was er glaubt. Jetzt interessierte es mich natürlich, was Paulus machte.

Was hat er gemacht um sich zu verteidigen? Was würdest du tun? Angenommen du kommst morgen vor Gericht und die Leute sagen, du folgst Jesus nach, wir haben das beobachtet, wir haben das recherchiert. Du gehst in die Arche Lübeck, du betest, du hast eine Bibel zu Hause! Was würdest du zu diesen Leuten sagen, wenn du verhört werden würdest? Welche Methode würdest du wählen?

Vielleicht würden die Leute, welche mehr den intellektuellen Stil haben sagen: Ich würde argumentieren. Ich würde Argumente liefern, was ich alles tun kann und warum das das Richtige ist. Andere würden vielleicht schweigen und beten. Wieder andere würden eine Predigt halten. Wieder andere würden sage: He, schaut doch mal, ich bin doch nicht der Einzige der Jesus nachfolgt, da ist Markus und Holger und Giesela, das kann ja nicht so falsch sein.

Was macht Paulus? Paulus erzählt seine Geschichte! Er erzählt das, was er persönlich mit Jesus erlebt hat. Jedes Mal, wenn er verhört wurde hat er von dem erzählt, was er selber mit Jesus erlebt hat.
Er erzählte wie er selber Jesus kennengelernt hat. Er erzählte wie es war, bevor er mit Jesus zusammen war. Er erzählte, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist für Jesus, und nachher hat er erzählt was sich veränderte, seit er mit Jesus unterwegs ist. Immer wieder dieses Muster.
Wisst, wenn einer hätte argumentieren können, dann Paulus. Wenn einer ein rhetorisches Feuerwerk hätte zünden wollen, dass die anderen in den Boden gestampft hätte, dann Paulus. Wenn einer einen intellektuellen Höhenflug hätte machen wollen, wo den anderen die Luft weggeblieben wäre, dann Paulus. Aber er machte es nicht, er hat SEINE Geschichte erzählt.

Warum? Ich habe mich gefragt warum? Weil ich glaube, dass deine Geschichte mit Jesus, etwas von den stärksten Argumenten ist, die es überhaupt gibt. Deine persönliche Erfahrung, das was DU mit Jesus erlebt hast kann dir niemand wegnehmen. Es gibt kein Argument, wirklich kein Argument dagegen.
Natürlich ist es subjektiv, aber du hast es erlebt! Es gibt kein Argument dagegen was du mit Jesus erlebt hast, es ist deine Geschichte. Skeptiker können deine Überzeugung ablehnen.
Sie können auch uns als Gemeinde angreifen und sagen: He, schaut mal diese Kirche, was die alles falsch macht! Wir machen einiges falsch. Es gibt keine perfekte Kirche. Spätestens, wenn ich dort bin, ist sie nicht mehr perfekt.
Sie werden immer Argumente finden, sie werden dir die Bibel auseinandernehmen und sagen, He, schau mal da, da hat es doch einen Widerspruch, das verstehe ich nicht usw. Aber! Sie können nichts sagen gegen das was du mit Jesus erlebt hast. Was Jesus in dir, in deinem Leben verändert hat, das hat so viel Kraft so viel Power.

Schauen wir doch einmal etwas genauer hin, wie Paulus argumentiert, Apostelgeschichte 26, 4-18
Da ist er nämlich vor Agrippa, also vor einem Verhör und er sagt folgendes:
4 Zunächst: Weil ich seit meiner Jugend in Jerusalem lebte, bin ich allen Juden dort sehr gut bekannt.
Also, man kennt mich, ich bin Paulus ich bin dort aufgewachsen, ich lebte dort.
5 Wenn sie es nur wollten, könnten sie bezeugen, dass ich von Anfang an zur strengsten jüdischen Glaubensrichtung, zu den Pharisäern, gehört habe.
Also, er ist ein gläubiger Pharisäer gewesen. Er sagte das ist mein Leben
6 Heute stehe ich nun vor Gericht, weil ich an die Zusagen glaube, die Gott unseren Vorfahren gab.
Er sagt: Ich glaube an das, was im Alten Testament, im heutigen Alten Testament steht, darum stehe ich vor Gericht!
7 Auf ihre Erfüllung warten die zwölf Stämme Israels, die Gott Tag und Nacht dienen.
Und trotzdem, König Agrippa, (er wird persönlich) werde ich wegen dieser Hoffnung von den Juden angeklagt!

8 Warum erscheint es euch denn so unglaublich, dass Gott Tote auferweckt?
9 Zwar meinte auch ich zunächst, man müsste den Glauben an Jesus von Nazareth mit allen Mitteln bekämpfen
Also, er erzählt aus seinem Leben. Er sagt, ich habe diese Christen verfolgt, weil ich
das Gefühl hatte, die haben doch einen Vogel, das ist eine Irrlehre, die sie da vertreten.
10 Und das habe ich in Jerusalem auch getan. Ich ließ mir eine Vollmacht des Hohenpriesters geben und brachte viele Christen ins Gefängnis. Wenn sie zum Tode verurteilt werden sollten, stimmte ich dafür.
Das habe ich getan! Er war sogar dabei, als Stephanus gesteinigt wurde. Er war einer der voll radikal war.
11 In den Synagogn quälte ich sie so lange, bis sie Christus verleugneten.
Er war ein Folterer!
In meinem maßlosen Hass verfolgte ich sie schliesslich bis ins Ausland
Was macht Paulus? Er sagt: Hey, das war, bevor ich mit Jesus Christus gelebt habe.
Das ist die Story, die ich erlebt habe, vor Christus! Dann geht es weiter, Vers 12.
12 Aus diesem Grund reiste ich im Auftrag der Hohenpriester und mit ihrer Vollmacht versehen nach Damaskus.
Er war also unterwegs um die Christen zu verfolgen, und jetzt passiert es
13 Plötzlich umstrahlte mich und meine Begleiter mitten am Tag, o König, ein Licht vom Himmel, das heller als die Sonne war.
14 Wir stürzten zu Boden, und ich hörte eine Stimme in hebräischer Sprache: 'Saul, Saul, warum verfolgst du mich? Dein Kampf gegen mich ist sinnlos Ich fragte: 'Herr, wer bist du?', worauf er antwortete: 'Ich bin Jesus, den du verfolgst!
Er berichtet also von einer persönlichen Begegnung mit Jesus

16 Aber steh jetzt auf; denn ich bin dir erschienen, damit du mir dienst. Du sollst bezeugen, was du heute erlebt hast und was ich dir in Zukunft zeigen werde.
17 Ich will dich behüten vor deinem Volk und vor den Völkern, die nichts von mir wissen. Zu ihnen sende ich dich.
18 Du sollst ihnen die Augen öffnen, damit sie sich von der Finsternis dem Licht zuwenden und aus der Herrschaft des Satans zu Gott kommen. Dann werde ich ihnen die Sünden vergeben, und weil sie an mich glauben, haben sie einen Platz unter denen, die zu mir gehören.'

Was macht Paulus als zweites? Er erzählt wie es zu dieser Begegnung mit Jesus gekommen ist. Er erzählt wie es war, als er Jesus das erst Mal erlebt hat. Wo er Jesus in sein Leben aufgenommen hat.

Und er erzählt sehr detailliert: Ich war unterwegs, das Licht kam, ich erblindete, ich merkte da ist Jesus. Jesus hat mich persönlich angesprochen, persönlich erreicht, er erzählt von seiner persönlichen Entscheidung für Jesus.
Das dritte; Die Verse 19-23
19 Was diese Erscheinung vom Himmel mir aufgetragen hat, habe ich befolgt, König Agrippa.
Ich konnte also gar nicht mehr anders. Ich habe gehorcht. Ich merkte, da ist etwas dran!
20 Zuerst habe ich in Damaskus und Jerusalem gepredigt, dann in Judäa und bei den übrigen Völkern. Überall habe ich verkündet, die Menschen sollten sich von der Sünde abwenden, zu Gott umkehren und durch ihr Leben zeigen, dass sie sich geändert haben.
21 Allein deswegen haben mich die Juden im Tempel ergriffen, und deswegen wollen sie mich umbringen.

22 Aber Gott hat mich bewahrt, so dass ich noch heute vor allen, den Machthabern wie dem einfachen Volk, bezeugen kann, was schon die Propheten und Mose vorhergesagt haben:
23 Christus, der versprochene Retter, muss leiden und wird als Erster von den Toten auferstehen, um den Juden, aber auch allen anderen Völkern das Licht zu bringen."

Was tut Paulus da? Er erzählt, wie es ist, mit Jesus, mit Christus. Das ist die Struktur die er hat.
Er sagt, das war mein Leben, bevor ich Jesus kennengelernt habe. Das hat mich umhergetrieben, das hat mich motiviert, das hat mich geprägt, das hat mein Denken gefüllt.
Dann gab es einen Moment, wo ich Jesus kennengelernt habe, ganz persönlich, ich für mich!
Und jetzt erzähle ich euch, was sich in meinem Leben verändert hat. Es hat sich nämlich einiges verändert.
Er war nicht mehr ein fanatischer Christushasser, sondern er wurde ein Christuslieber, und das erzählt er.
Ich möchte euch die Kraft der Geschichte ans Herz legen. Deine Geschichte hat eine Kraft.

Ich weiß nicht wie es euch geht. Mich berühren diese Geschichten enorm. Die Kraft einer Geschichte. Vielleicht hast du so eine Geschichte das erste Mal gehört. Ich sage dir, Gott hat für dich auch so eine Geschichte bereit. Gott liebt dich, genauso wie er dich und mich liebt, wie er mich liebt. Er möchte, dass auch du ihn kennenlernst.
Jetzt kann man argumentieren, ob alles in der Bibel 100% stimmt, aber man kann es er uns nicht rauben, weil sie erlebt haben – mit Jesus.
Könnt ihr die Kraft einer Geschichte spüren, heute Morgen? Weißt du, Gott hat auch mit dir eine Geschichte geschrieben. Wenn du schon länger mit Jesus unterwegs bist - deine Geschichte hat eine Kraft.
Ich habe am Anfang von diesen verpassten Chancen erzählt. Es gibt noch ein Geheimnis, dass muss ich euch unbedingt noch mitteilen, es ist wirklich wichtig. Es gibt ein Geheimnis.
Wir kennen Petrus. Er ist bekannt dafür, dass er Jesus verraten hat. Ihr kennt das, der Hahn krähte usw. Der gleiche Petrus, steht hin nach Pfingsten und steht zu der Selbstverständlichkeit von Jesus, wo wir nur staunen können. Tausende Menschen kamen zum Glauben an diesem Tag. Ich fragte mich: Was ist der Unterschied?
Petrus war ja schon lange mit Jesus unterwegs vorher, und er hatte nicht den Mut zu Jesus zu stehen. Nachher ist er auch noch mit Jesus unterwegs, obwohl er Angst haben musste, dass er sterben muss. Was ist der Unterschied? Gibt es ein Geheimnis, dass er von einem Feigling, zu jemandem geworden, ist der zu Jesus steht?

Gibt es so eine Art Zaubertrank wie bei Asterik und Obelix, den er plötzlich bekam, so, dass er vor seine Feinde bestehen kann. Ich kann euch sagen, ich habe ein Geheimnis gefunden.
Petrus hat Pfingsten erlebt! Petrus hat erlebt, dass der Heilige Geist in sein Leben kam, ihn erfüllt hat und er nicht mehr aus der eigenen Kraft lebte, sondern aus der Kraft vom Heiligen Geist und wisst, das ist genau das, was Jesus vorausgesagt hat. Apostelgeschichte 1, 8
Ihr werdet den Heiligen Geist empfangen und durch seine Kraft….
aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde
Manchmal habe ich das Gefühl, dass viele es durch ihre Kraft versuchen.

Freunde, dahinter steht ein Geheimnis. Das Geheimnis, dass wir in seiner Kraft Zeugen sein dürfen. Ich kann euch sagen, ich bete in den letzten Wochen fast täglich darum. Heiliger Geist, bitte nehme Raum ein in meinem Leben, fülle du mich neu, immer wieder. Ich möchte dich fragen: Wann hast du das das letzte Mal gebetet?

Heiliger Geist, nimmt Raum ein in meinem Leben. Dass, Du Platz hast, dass Du mich prägen kannst, dass Du mich gestalten kannst. Paulus sagt wir sollen es tun.


Epheser 5, Vers 18 heisst es wie folgt: Lasst euch immer wieder vom Heiligen Geist erfüllen!

Das ist eine grammatische Form die heißt: Immer wieder und es steht als Imperativ, als Befehl. Gebt ihm Raum, lädt ihn ein, damit er Platz hat in eurem Leben.

Ich bin persönlich davon überzeugt, dass das ein ganz großes Geheimnis ist. Ich möchte dich noch einmal fragen: Wann hast du das, das letzte Mal gebetet? Wann wolltest du das, das letzte Mal, dass Gottes Geist dich erfüllt? Dass er Raum einnimmt in deinem Leben.

Jesus spricht in der Bibel über das und er sagt: Wenn wir den Vater um Brot bitten, wird er uns keine Steine geben. Wenn wir ihn um Fische bitten, wird er uns keine Schlagen geben, sondern er wird uns seinen Geist geben.
Ich weiß, dass manchmal bei diesem Thema sich unwohl fühlen, weil der Heilige Geist etwa ist, das wir nicht kontrollieren können und das ist auch gut so. Aber Freunde, wenn Paulus sagt, dass wir das in Anspruch nehmen sollen, um Zeugen zu sein, in der Kraft von seinem Geist, dann bitte, bitte tut es nicht aus eigener Kraft heraus.
Beten wir darum, dass Gottes Geist uns erfüllt. Dass wir in der Kraft von IHM unterwegs sind, nicht mehr und nicht weniger. Jesus hat dich berufen, um Zeuge zu sein. Jeden von uns, ohne Ausnahme. Zeuge sein heisst, vor dem stehen, was Gott getan hat.

Das zweite von heute Morgen ist: Lerne deine Geschichte zu erzählen. Wie sah dein Leben aus, bevor du Jesus gekannt hast? Wie kam es dazu, dass du Jesus kennengelernt hast? Wie ist es heute? Was hat sich verändert? Was ist anders? Du hast eine Geschichte.

Und das dritte; Lasst dich neu vom Heiligen Geisst erfüllen. Das ist im Fall nicht irgendetwas Mystisches oder irgendetwas Besonderes, sondern, das sollte normal sein. Es sollte normal sein, dass wir mit dem Heiligen Geist zusammen sind, dass wir ihm Raum geben.
Ich wünsche mir, dass wir heute Morgen, neu die Kraft des Heiligen Geistes erleben, damit wir Zeugen sein können.
Ich möchte beten, und wenn du das auch möchtest, dann gib doch jetzt Gott die Erlaubnis, dass er neu kommt, dass er dich neu erfüllen kann, mit seiner Präsenz und mit seiner Kraft.


Jesus, wir sind heute Morgen vor Dir, weil wir dich brauchen. Es ist ein Privileg, dass du uns auserwählt hast, deine Zeugen zu sein Jesus. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir es oft aus eigener Kraft probieren, Dich zu bezeugen und es wird zum Krampf und zum Stress und zum Druck. Aber Du möchtest, dass wir in Deiner Kraft leben. Paulus sagt, wir sollen immer wieder darum bitten, dass der Heilige Geist uns erfüllt und ich möchte Dich jetzt bitten Jesus, dass du uns Dein guter Heiliger Geist schickst in unsere Herzen, ganz neu. Ich möchte für diejenigen bitten, die das vielleicht noch nie gebetet haben, oder schon lange nicht mehr. Bitte komm, und nimm Raum ein Jesus. Ich erinnere Dich, dass du sagst: Wenn wir Dich um Brot bitten wirst Du uns keine Steine geben. Wir beten darum Herr, dass du uns neu erfüllst, neu stärkst, neu zurüstest Jesus. Wir brauchen es, wir wollen Dir Raum geben.
Ich möchte dich bitten Jesus für die, die Dich noch nicht kennen unter uns, für die das alles noch komisch wirkt. Ich möchte Dich bitten Herr, dass Du sie anrührst, zusammen mit Deinem Heiligen Geist, dass Du sie zu dir ziehst Jesus. Dass sie spüren in ihrem Herzen, da ist eine Dimension, die sie noch nicht kennen. Dass, Du ihnen Mut gibst, heute Morgen, zu Dir zu kommen Jesus, weil Du es gut meinst Herr. Danke dafür Jesus. Danke für Dich, danke dass wir Deine Zeugen sein dürfen Herr.
Amen.




Sonntag, 26. Oktober 2014

26 Okt - Predigt in Lübeck - Ausländer


Nicht ich, sondern Iris hat über das Thema "Fremde unter uns" in der Arche Lübeck gepredigt.

Sonntag, 19. Oktober 2014

19 Okt - Predigt über geistliches Wachstum


Heute morgen habe ich gepredigt in der Arche Lübeck über wie eine gesunde Gemeinde geistliches Wachstum ermöglicht





Sonntag, 5. Oktober 2014

05 Okt - Erntedank Gottesdienste in Lübeck und Vaale

Heute morgen habe ich in der Arche Lübeck nicht direkt das Thema Erntedank gehabt, sondern stattdessen habe ich gepredigt über wie eine gesunde Gemeinde Menschen für Jesus gewinnen.


Abends habe ich dann in Vaale dafür aber eine Predigt zum Erntedank gehalten

Sonntag, 28. September 2014

28 Sept - Eine gesunde Gemeinde lässt sich vom Heiligen Geist leiten!

Heute Morgen in der Arche Lübeck habe ich die zweite Predigt von meine Predigtreihe über „Eine gesunde Gemeinde….“ gehalten




Hier kannst du die MP3 anhören

Hier kannst du die Power Point runterladen


Eine gesunde Gemeinde lässt sich vom Heiligen Geist leiten!

Predigttext: Johannes 14, 16-17
Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Ratgeber geben, der euch nie verlassen wird. Es ist der Heilige Geist, der in alle Wahrheit führt. Die Welt kann ihn nicht empfangen, denn sie sucht ihn nicht und erkennt ihn nicht. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und später in euch sein wird. Nein, ich werde euch nicht verwaist zurücklassen - ich werde zu euch kommen.

Zusammenfassung:
Demut ist die Voraussetzung für das Entstehen von liebevoller Gemeinschaft.
Paulus beschreibt Jesus, der unser Vorbild in Sachen Demut sein sollte.

Predigtgliederung:

1. Wer ist der Heilige Geist?
-Dritte Person der Dreieinigkeit, Gott!: Der gegenwärtige Gott!
-Die erste gesunde Gemeinde lebte mit Ihm: Apostelgeschichte 15,28 und 16,7
-Er ist eine göttliche Person: Man kann mit Ihm sprechen, ihn kränken, ihn einbeziehen oder ignorieren!

2. Warum brauchen wir den Heiligen Geist?
-1. Anbeten, Beziehung zu Gott bauen!: Johannes 16,14a
-2. Dienen in den natürlichen Gaben und Geistesgaben!
-3. Evangelisieren!: Johannes 16,8
-4. Gemeinschaft!: Liebe und Einheit untereinander
-5. Jüngerschaft!: Veränderung im Charakter und der Gemeinde!

3. Wie lässt man sich vom Heiligen Geist leiten?
-1. Bekehrung!: Die Welt kennt ihn nicht!
-2. Geistestaufe!: Er wird später in euch sein: Pfingsten!
-3. Sich Seiner Herrschaft unterstellen! Verstand unterordnen, warten, auf Ihn hören!
-4. Seiner Führung vertrauen! Deshalb: Ihn kennen lernen durch das Wort!
-Er spricht hauptsächlich durch eine leise innere Stimme, Seinen Frieden!
-5. Seinen Geist entwickeln!: Durch das Wort: Johannes 14,26 und Sprachengebet!: 1. Korinther 14,14
-6. Neu einladen zu wirken!

Donnerstag, 4. September 2014

04 Sept – mit Dietmar bei Rhodos

Mein Freund Dietmar und ich haben es diesen Sommer nicht geschafft in der Kantine der Fachhochschule in Heide uns zu treffen. Deshalb haben wir uns stattdessen heute in Itzehoe beim Griechen getroffen.

Es tut gut sich mit einem Freund auszutauschen, allerdings bin ich manchmal beschämt wie gut es mir gut und wie viel ich immer wieder erleben darf. Meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß (meistens). Die Gemeinden in Lübeck und Itzehoe entwickeln sich positiv. Es geht meine Frau und auch die Kinder gut bis sehr gut. Mir geht es auch gut, abgesehen von meine Neurodermitis. Ich habe auch gute Freunde und ständig darf ich dazu lernen und ich darf meinem Glauben in Freiheit ausüben. Mona und ich können oft Städtereisen im Ausland machen und auch viele Fahrradtouren vor Ort.

Mensch - mir geht es gut und manchmal vergesse ich das!

Sonntag, 24. August 2014

24 Aug - Predigt über - wie Jünger in der Vollmacht wachsen


Die Predigt in der Arche Lübeck handelte von "Wie Jünger in der Vollmacht wachsen"






Jünger kennen ihre Vollmacht!


Matthäus 10,1 - Und als er seine zwölf Jünger herangerufen hatte, gab er ihnen Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen

Vollmacht in dem Namen Jesus

Philipper 2, 9-11 - Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben und ihm einen Namen gegeben, der höher ist als alle anderen Namen. Vor diesem Namen sollen sich die Knie aller beugen, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind. Und zur Ehre Gottes, des Vaters, werden alle bekennen, dass Jesus Christus Herr ist.

Wie Jünger in der Vollmacht wachsen

1. Es beginnt mit der Wiedergeburt
  • Johannes 20, 22-23 - Dann hauchte er sie an und sprach: »Empfangt den Heiligen Geist. Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben. Wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.«
  • Lukas 6,28 - segnet, die euch fluchen; betet für die, die euch beleidigen!
  • Lukas 10,5 - In welches Haus ihr aber eintretet, sprecht zuerst: Friede diesem Haus!
  • Johannes 1,12 - Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben
  • Markus 1, 22 - Und sie erstaunten sehr über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.
  • Markus 16,15 - Und er sagte zu ihnen: »Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.

2. Wachsen durch Kraft des Geistes
  • Apostelgeschichte 1,8 - Aber wenn der Heilige Geist über euch gekommen ist, werdet ihr seine Kraft empfangen. Dann werdet ihr den Menschen auf der ganzen Welt von mir erzählen - in Jerusalem, in ganz Judäa, in Samarien, ja bis an die Enden der Erde.«
  • Apostelgeschichte 2, 1-3 - Und als der Tag des Pfingstfestes erfüllt war, waren sie alle an einem Ort beisammen. Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen, als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden Einzelnen von ihnen.
  • Apostelgeschichte 2, 14 - Petrus aber stand auf mit den Elfen, erhob seine Stimme und redete zu ihnen: Männer von Judäa und ihr alle, die ihr zu Jerusalem wohnt, dies sei euch kund, und hört auf meine Worte!
  • Apostelgeschichte 2, 37 - Als sie aber das hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und den anderen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Brüder?
  • Lukas 4,1.14 - Jesus aber, voll Heiligen Geistes, kehrte vom Jordan zurück und wurde durch den Geist in der Wüste vierzig Tage umhergeführt und Jesus kehrte in der Kraft des Geistes nach Galiläa zurück, und die Kunde von ihm ging hinaus durch die ganze Umgegend.

3. An die Vollmacht glauben
  • Römer 10,17 - Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi
  • Jakobus 5,15 - Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.

4. Handeln!
  • Matthäus 18, 19 - Und Jesus trat zu ihnen und redete mit ihnen und sprach: Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf Erden. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern...
  • Markus 16, 20 - Jene aber zogen aus und predigten überall, während der Herr mitwirkte und das Wort durch die darauf folgenden Zeichen bestätigte.
  • Markus 11,23 - Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden

Sonntag, 10. August 2014

10 August – Predigten in Lübeck, Rendsburg und Vaale

Heute habe ich in DREI Gemeinden gepredigt – denn ich habe schlecht geplant

Zuerst habe ich in der Arche Lübeck über Johannes 4,1-42 und die Frau am Brunnen gesprochen mit einem Fokus an Evangelisation




Die Frau am Brunnen
1-2 Den Pharisäern war zu Ohren gekommen, dass Jesus noch mehr Nachfolger gewann und taufte als Johannes - obwohl er nicht einmal selber taufte, sondern nur seine Jünger. Als Jesus, der Herr, das erfuhr,
3 verließ er Judäa und kehrte nach Galiläa zurück.
4 Sein Weg führte ihn auch durch Samarien,
5 unter anderem nach Sychar. Dieser Ort liegt in der Nähe des Feldes, das Jakob seinem Sohn Josef geschenkt hatte.1
6 Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Müde von der langen Wanderung setzte sich Jesus an den Brunnen. Es war gerade Mittagszeit.
7 Da kam eine Samariterin aus der nahe gelegenen Stadt zum Brunnen, um Wasser zu holen. Jesus bat sie: "Gib mir etwas zu trinken!"
8 Denn seine Jünger waren in die Stadt gegangen, um etwas zu essen einzukaufen.
9 Die Frau war überrascht, denn normalerweise wollten die Juden nichts mit den Samaritern zu tun haben. Sie sagte: "Du bist doch ein Jude! Wieso bittest du mich um Wasser? Schließlich bin ich eine samaritische Frau!"
10 Jesus antwortete ihr: "Wenn du wüsstest, was Gott dir geben will und wer dich hier um Wasser bittet, würdest du mich um das Wasser bitten, das du wirklich zum Leben brauchst. Und ich würde es dir geben."
11 "Aber Herr", meinte da die Frau, "du hast doch gar nichts, womit du Wasser schöpfen kannst, und der Brunnen ist tief! Wo willst du denn das Wasser für mich hernehmen?
12 Kannst du etwa mehr als Jakob, unser Stammvater, der diesen Brunnen gegraben hat? Er selbst, seine Kinder und sein Vieh haben schon daraus getrunken."
13 Jesus erwiderte: "Wer dieses Wasser trinkt, wird bald wieder durstig sein.
14 Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm gebe, der wird nie wieder Durst bekommen. Dieses Wasser wird in ihm zu einer Quelle, die bis ins ewige Leben hinein fließt."
15 "Dann gib mir dieses Wasser, Herr", bat die Frau, "damit ich nie mehr durstig bin und nicht immer wieder herkommen und Wasser holen muss!"
16 Jesus entgegnete: "Geh und ruf deinen Mann. Dann kommt beide hierher!"
17 "Ich bin nicht verheiratet", wandte die Frau ein. "Das stimmt", erwiderte Jesus, "verheiratet bist du nicht.
18 Fünf Männer hast du gehabt, und der, mit dem du jetzt zusammenlebst, ist nicht dein Mann. Da hast du die Wahrheit gesagt."
19 Erstaunt sagte die Frau: "Ich sehe, Herr, du bist ein Prophet!
20 Kannst du mir dann eine Frage beantworten? Unsere Vorfahren haben Gott auf diesem Berg dort2 angebetet. Warum also behauptet ihr Juden, man könne Gott nur in Jerusalem anbeten?"
21 Jesus antwortete: "Glaub mir, die Zeit wird kommen, in der ihr Gott, den Vater, weder auf diesem Berg noch in Jerusalem anbeten werdet.
22 Ihr wisst ja nicht einmal, wen ihr anbetet. Wir aber wissen, zu wem wir beten. Denn das Heil der Welt kommt von den Juden.
23 Doch es kommt die Zeit - ja, sie ist schon da -, in der die Menschen den Vater überall anbeten werden, weil sie von seinem Geist und seiner Wahrheit erfüllt sind. Von diesen Menschen will der Vater angebetet werden.
24 Denn Gott ist Geist. Und wer Gott anbeten will, muss von seinem Geist erfüllt sein und in seiner Wahrheit leben."
25 Die Frau entgegnete: "Ja, ich weiß, dass einmal der Messias kommen soll, der auch Christus genannt wird. Er wird uns schon alles erklären."
26 Da sagte Jesus: "Du sprichst mit ihm. Ich bin der Messias."
27 Als seine Jünger aus der Stadt zurückkamen, wunderten sie sich, dass er mit einer Frau redete. Aber keiner fragte ihn: "Was willst du von ihr? Warum sprichst du mit ihr?"
28 Da ließ die Frau ihren Wasserkrug stehen, lief in die Stadt und rief allen Leuten zu:
29 "Kommt mit! Ich habe einen Mann getroffen, der alles von mir weiß! Vielleicht ist er der Messias!"
30 Neugierig liefen die Leute aus der Stadt zu Jesus.
31 Inzwischen hatten ihm seine Jünger zugeredet: "Meister, iss doch etwas!"
32 Aber er sagte zu ihnen: "Ich habe eine Speise, von der ihr nichts wisst."
33 "Hat ihm wohl jemand etwas zu essen gebracht?", fragten sich die Jünger untereinander.
34 Aber Jesus erklärte ihnen: "Ich lebe davon, dass ich Gottes Willen erfülle und sein Werk zu Ende führe. Dazu hat er mich in diese Welt gesandt.
35 Habt ihr nicht selbst gesagt: 'In vier Monaten beginnt die Ernte' ? Macht doch eure Augen auf und seht euch um! Das Getreide ist schon reif für die Ernte.
36 Wer sie einbringt, bekommt schon jetzt seinen Lohn und sammelt Frucht für das ewige Leben. Beide sollen sich über die Ernte freuen: wer gesät hat und wer die Ernte einbringt.
37 Hier trifft das Sprichwort zu: 'Einer sät, der andere erntet.'
38 Ich habe euch auf ein Feld geschickt, das ihr nicht bestellt habt, damit ihr dort ernten sollt. Andere haben sich vor euch abgemüht, und ihr erntet die Früchte ihrer Arbeit."
39 Viele Leute aus Sychar glaubten allein deshalb an Jesus, weil die Frau überall erzählt hatte: "Dieser Mann weiß alles, was ich getan habe."
40 Als sie nun zu Jesus kamen, baten sie ihn, länger bei ihnen zu bleiben, und er blieb noch zwei Tage.
41 So konnten ihn alle hören, und schließlich glaubten noch viel mehr Menschen an ihn.
42 Sie sagten zu der Frau: "Jetzt glauben wir nicht nur deshalb an Jesus, weil du uns von ihm erzählt hast. Wir haben ihn jetzt selbst gehört und wissen: Er ist wirklich der Retter der Welt!"


Danach bin ich nach Rendsburg gefahren um über die sechs Evangelisationsstile gepredigt






Wir können in der Bibel Beispiele für wenigstens sechs verschiedene Evangelisationsstile finden.

Hier kannst du die Power Point runterladen 

Diese Liste ist sicher nicht vollständig; deshalb kann es gut möglich sein, daß sich mancher nicht genau in einem Stil, sondern in einer Kombination mehrerer Stile wiederfindet.

Diese sechs Stile sind:
  · der direkte Stil
  · der intellektuelle Stil
  · der zeugnishafte Stil
  · der beziehungsorientierte Stil
  · der einladende Stil
  · und der dienende Stil.

Der direkte Stil
Biblisches Beispiel - PETRUS in APOSTELGESCHICHTE 2, 14-36
In dieser Textpassage steht Petrus vor Tausenden von Menschen in Jerusalem, in der Stadt, in der Jesus gerade ein paar Wochen vorher gekreuzigt wurde, und konfrontiert sie mit der Wahrheit über Christus. Petrus beschönigte die Wahrheit nicht, er sagte ihnen ohne Umschweife, daß sie den Messias umgebracht haben und deswegen mit Gott große Schwierigkeiten bekommen würden. An dieser Stelle ist es wichtig zu erkennen, daß dieses Vorgehen der Persönlichkeit des Petrus nicht fremd war. Es war ein freimütiger Mensch, jemand, der immer nach dem Motto "alles oder nichts" handelte. Er springt mitten auf dem See aus einem Boot, läuft über das Wasser und schlägt jemandem sogar das Ohr mit einem Schwert ab. Der direkte Stil paßt zu Petrus, weil er von Natur aus eine direkte Persönlichkeit hat.
Gott wollte genau diesen Stil für die spezielle Situation in Apostelgeschichte, Kapitel 2; und der Heilige Geist gebrauchte den Auf ruf des Petrus zu Umkehr und Taufe machtvoll: An diesem Tag kamen 3 000 Menschen zu Christus und erfuhren die Gnade der Vergebung.
Charaktermerkmale
Für Menschen mit diesem Evangelisationsstil ist es charakteristisch, daß sie zuversichtlich, bestimmt und KONKRET sind.Wenn Dein Stil so ist, denn hast Du keine Angst, geistliche Themen ganz direkt anzusprechen.
Beispiele:
Theo Lehmann, Billy Graham, Ulrich Parzany, Klaus Vollmer.
Hinweis
Wenn Du zu den Menschen mit dem direkten Stil gehörst, sollst Du folgenden Hinweis beherzigen: Sei taktvoll, wenn Du andere Menschen mit der Wahrheit konfrontieren. Wahrheit ohne Liebe wirkt verletzend. Signalisiere bei aller Klarheit weitere Gesprächsbereitschaft.

Der intellektuelle Stil
Biblisches Beispiel PAULUS in der Apg 17, 16-34
In der Situation, die im Text beschrieben wird, spricht Paulus zu einer Gruppe von Philosophen in Athen, die vermutlich nicht zu den Leuten zählten, die auf den direkten Stil reagiert hätten.Deswegen setzt Paulus seinen intellektuellen Stil ein, den Stil, den er oft gebrauchte. Dies zeigt sich in der Art, wie er mit ihnen argumentiert. Paulus beginnt mit dem »unbekannten Gott« und baut darauf eine logisch-sachliche Argumentation auf, bis er schließlich an den Punkt kommt, an dem er ihnen den auferstandenen Christus präsentiert.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil sind normalerweise wißbegierig, analytisch und LOGISCH.Sie diskutieren gerne und lieben es, mit Gedanken zu jonglieren. Sie neigen dazu, Fragen zu stellen wie »Was denken Sie dazu?«, »Warum?« oder »Woher wissen Sie das?«.
Beispiele:
C. S. Lewis, Wolfram Kopfermann, Burghard Krause, Klaus Douglass, Helmut Thielicke und Werner Gitt.
Hinweise
Noch ein paar Hinweise für diejenigen von Euch, die diesen Stil haben: Verwechsle nicht »Fragen beantworten« mit »das Evangelium weitersagen«. Passt auf, daß Du nicht streitsüchtig wirst.
Der zeugnishafte Stil
Biblisches Beispiel: DER BLINDE in JOHANNES 9,1-34
Der Blinde bekam auf wunderbare Weise von Jesus sein Augenlicht wieder geschenkt. Als er von den feindlich eingestellten religiösen Führern danach gefragt wurde, antwortete der Mann nicht, indem er sie konfrontierte oder mit ihnen argumentierte. Statt dessen erzählte er ihnen von seiner eigenen Erfahrung und erklärte, was Gott für ihn getan hatte. Er sagte: »Nur das eine weiß ich, daß ich blind war und jetzt sehen kann.«Jeder einzelne von uns kann eine Geschichte von Gottes Wirken in seinem Leben erzählen. Aber einige Menschen sind besonders dazu geeignet, das Evangelium auf zeugnishafte Weise weiterzusagen.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Stil sind zumeist klare Kommunikatoren, gute Erzähler und GUTE ZUHÖRER.Außerdem sind sie in der Lage, ihre eigenen Erfahrungen mit denen ihrer Zuhörer in Verbindung zu bringen.
Beispiele:
Corrie ten Boom, Joni Eareckson Tada, Walter Heidenreich.
Hinweise
Vorsicht: Achte darauf, daß Deine Erfahrung auch wirklich mit dem Leben Deines Zuhörers zu tun hast. Das macht es nötig, daß Du zuerst zuhören muss, damit Du deine Geschichte in Verbindung mit seiner Situation bringen kannst.
Der beziehungsorientierte Stil
Biblisches Beispiel - der Zöllner Matthäus auch Levi genannt (Lukas 5,29)
Matthäus war gerade erst zum Glauben gekommen, als ihm bewußt wurde, daß seine Kollegen Jesus nicht kannten. Also hatte er die Idee, ein Festessen zu veranstalten, oder »eine Party mit einem Ziel«. Sie war so gestaltet, daß seine Freunde in engen Kontakt mit Jesus kommen sollten.Obwohl jeder von uns zu den Menschen, die er erreichen will, eine Beziehung aufbauen muß, sind diejenigen mit dem beziehungsorientierten Stil Spezialisten in diesem Bereich.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil haben eine warme Persönlichkeit, sind gute Unterhalter, sind KONTAKT- FREUDIG und neigen dazu, sich mehr für Menschen und Bedürfnisse zu interessieren als für abstrakte Gedanken.
Beispiele
Beispiele für diesen Stil sind viele »unbekannte« Christen - auch in Deine Gemeinde. Bei ProChrist  haben mitarbeitende Gemeinden diesen Stil »fruchtbringend« eingesetzt. Unzählige Noch-nicht-Christen sind durch diese beziehungsorientierte Art erstmalig Hörer des Evangeliums geworden. Aber auch im Anschluß an ProChrist-Abende war es der beziehungsorientierte Stil, der die Gesprächsbereitschaft in Bistros und Cafes förderte. Diesen Stil können Christen praktizieren, die sonst nur mühsam die richtigen Worte finden.
Hinweise
Wenn Du diesen Stil hast, solltest Du dich davor hüten, Freundschaft höher als Wahrheit zu bewerten. Jemanden mit dem Evangelium zu konfrontieren bedeutet oft, das ganze Leben eines Menschen in Frage zu stellen.
Der einladende Stil
Biblisches Beispiel DIE FRAU AM BRUNNEN im Johannesevangelium 4,1-42
Jesus sprach mit der Frau am Brunnen. Nachdem Jesus sie davon überzeugt hatte, daß er ein Prophet Gottes und vielleicht sogar der Messias war, rannte sie zu den Leuten in ihre Stadt zurück. Ihr Ziel war es weniger, sie persönlich mit der Wahrheit heraus-zufordern. Sie wollte sie vielmehr dazu bringen, zum Brunnen mitzugehen und Jesus selbst zu hören. Sie setzte ihren einladenden Stil ein - mit dem Ergebnis, daß viele zu Christen wurden. Manche Menschen sind ganz besonders in der Lage, andere für das zu interessieren, was sie selbst machen, und sie dazu zu bringen, mitzumachen. Das sind die Menschen, die ihr Auto mit Freunden und Bekannten vollstopfen, wenn sie Ausflüge machen. Und wenn diese Menschen ihre Fähigkeit, andere einzuladen, für den Bereich Evangelisation einsetzen, können sie viel für das Reich Gottes bewirken.George Barna, ein Experte auf dem Gebiet Gemeindewachstum, schreibt dazu:
Eine kürzlich landesweit (in den USA) unter kirchendistanzierten Erwachsenen durchgeführte Umfrage ergab, daß 25 Prozent eine Kirche besuchen würden, wenn sich eine Person ihres Vertrauens die Zeit nehmen oder sich darum bemühen würde, sie einzuladen. Das ist einer von vier Erwachsenen. Wenn in diesem Land etwa sechzig bis achtzig Millionen Menschen (nach unserer Schätzung als kirchendistanziert gelten können, heißt das, daß fünfzehn bis achtzehn Millionen Erwachsene darauf warten, zur Kirche eingeladen zu werden!«
Stell Mal das vor: Einer von vier unserer Bekannten würde mit zur Gemeinde gehen, wenn wir, nicht irgendein Fremder, ihn einladen würden, mit uns zu kommen. Was für eine Gelegenheit, vor allem für die von uns, die diesen Evangelisationsstil haben!
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil sind meistens gastfreundlich, beziehungsorientiert und ÜBERZEUGEND. Sie lernen gerne neue Leute kennen und haben oft neue Freunde.
Beispiel: Ruth Graham.
Wenn Ruth Graham mit ihrem Mann Billy Graham auf einer »Billy Graham-Evangelisationsreise« unterwegs ist, geht sie oft in die Geschäfte der jeweiligen Stadt und lädt die Angestellten ein, zu den Veranstaltungen zu kommen.
Hinweis
Achtung: Menschen mit dem einladenden Stil sollten darauf achten, nicht den anderen alles Reden zu überlassen. Auch für sie gilt, was Petrus ( 1 Petr 3,15) geschrieben hat: "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt. «Im Vorbereitungsprozeß zu ProChrist hat sich das "Einladebuch" bewährt. Du sollst es erst selbst lesen, bevor Du es verschenkst und darüber Gespräche anknüpfst. Der Inhalt des zeugnishaften Buches wird Deine evangelistische Kommunikation unterstützen. Ebenso sind Plakataktionen, und die Zeitungs-Artikeln inhaltlich-evangelistisch auf ProChrist abgestimmt. Nutz´ diese, wenn Du mit deinem einladenden Stil Menschen auf Jesus Christus aufmerksam machen möchtest.
Der dienende Stil
Biblisches Beispiel  - TABEA Apostelgeschichte, Kapitel 9,36-43
Tabea war eine Frau, die im Namen Jesu anderen diente. Die Art ihres Dienstes hatte großen Einfluß auf den Bau des Reiches Gottes. Als sie starb, ließ Gott Petrus über ihr beten und stellte sie in ihren Dienst zurück, indem er sie von den Toten erweckte! (Es hat also durchaus Vorteile, wenn dies Dein Evangelisationsstil ist!) Manche Menschen dienen anderen so, daß sie deren Aufmerksamkeit auf Christus richten und auf den Unterschied, den er in ihrem Leben bewirkt. Menschen mit dem dienenden Evangelisationsstil dienen anderen nicht, anstatt sie zu evangelisieren. Vielmehr evangelisieren sie durch ihren Dienst. Ihre selbstlosen Akte der Freundlichkeit öffnen Türen und schaffen Gelegenheiten, um über Gott zu sprechen, und zwar oft bei Menschen, die überhaupt nicht oder nur sehr schwer durch einen der eben beschriebenen anderen Evangelisationsstile zu erreichen wären.
Charaktermerkmale
Menschen mit diesem Evangelisationsstil sind ganz auf andere konzentriert, demütig und GEDULDIG.Sie sehen Nöte und haben Freude daran, ihnen zu begegnen. Meistens handeln sie lieber, als viele Worte zu machen.
Beispiele:
Auch wenn folgende Personen nicht ausdrücklich evangelistisch tätig sind, kann man Mutter Teresa und Schwester Christa Steffens als Beispiele für diesen Evangelisationsstil nennen.
Hinweise
Achtung: Denkt daran: Worte sind kein Ersatz für Taten und Taten kein Ersatz für Worte. Paulus schreibt (Röm 10,14), daß wir den Menschen Christus in Worten verkünden sollen.Diakonie und Evangelisation gehören untrennbar zusammen. Wir brauchen in unserer von Worten und Werbung überfluteten Zeit Christen, die beides harmonisch und selbstverständlich verbinden. Unterschätzt den Wert deines Dienstes nicht. Dein persönlicher Stil wird die Menschen erreichen, die Gott gegenüber am negativsten eingestellt sind. Taten der Liebe kann man kaum widerstehen, und man kann nur sehr schwer gegen sie argumentieren. Spricht über dieses ganzheitliche Evangelium, und plane im Vorfeld zu ProChrist »Liebe in Aktion«, wenn Dir der dienende Stil »auf den Leib geschrieben ist«.





Schließend bin ich dann direkt nach Vaale gefahren um einen Seelsorgegespräch zu führen und danach über Apostelgeschichte 20 zu predigen



Paulus verlässt Ephesus und reist nach Griechenland
1 Nachdem der Tumult vorüber war, rief Paulus die ganze Gemeinde zusammen, um sie zu ermutigen und sich von ihr zu verabschieden. Dann begann er seine Reise nach Mazedonien.
2 Unterwegs besuchte er alle Gemeinden und nahm sich viel Zeit, sie im Glauben zu stärken. So erreichte er Griechenland,
3 wo er drei Monate lang blieb. Er bereitete sich gerade auf die Überfahrt nach Syrien vor, als er davon erfuhr, dass die Juden ihn auf dieser Reise umbringen wollten. Deshalb entschloss er sich, auf dem Landweg über Mazedonien zurückzukehren.
4 Mit ihm reisten Sopater aus Beröa, der Sohn des Pyrrhus, Aristarch und Sekundus aus Thessalonich, Gajus aus Derbe und Timotheus; außerdem Tychikus und Trophimus, die aus der Provinz Asia stammten.
5 Sie waren schon vorausgereist und warteten in Troas auf uns.
6 Wir anderen verließen nach dem Fest der ungesäuerten Brote Philippi und erreichten mit einem Schiff in fünf Tagen Troas. Dort blieben wir eine Woche.

Besuch in Troas
7 Am Sonntagabend1 kamen wir zusammen, um das Abendmahl zu feiern,2 und Paulus predigte. Weil er schon am nächsten Tag weiterreisen wollte, nahm er sich viel Zeit und sprach bis Mitternacht.
8 Der Raum im Obergeschoss, in dem wir uns befanden, war durch viele Öllampen erhellt.
9 Ein junger Mann - er hieß Eutychus - saß auf der Fensterbank. Während der langen Predigt des Paulus wurde er vom Schlaf überwältigt. Dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel durch das offene Fenster drei Stockwerke tief. Als die Männer ihn aufhoben, war er tot.
10 Paulus lief hinunter, beugte sich über den Toten und nahm ihn in seine Arme. Dann sagte er zu den Leuten: "Seid ruhig! Er lebt."
11 Paulus ging wieder hinauf; er brach das Brot, und sie feierten gemeinsam das Abendmahl. Er sprach noch lange mit ihnen, bevor er sie dann bei Tagesanbruch verließ.
12 Eutychus brachten sie unversehrt nach Hause, und alle waren glücklich darüber, dass er wieder am Leben war.
Reise nach Milet
13 Wir anderen hatten inzwischen ein Schiff bestiegen und waren nach Assos gesegelt. Paulus hatte darauf bestanden, bis dorthin zu Fuß zu gehen.
14 In Assos nahmen wir ihn dann an Bord und segelten weiter nach Mitylene.
15 Am nächsten Tag kamen wir bis in die Nähe von Chios, tags darauf legten wir in Samos an, und einen Tag später erreichten wir Milet.
16 Um keine Zeit zu verlieren, hatte sich Paulus entschlossen, nicht nach Ephesus zu reisen. Wenn irgend möglich, wollte er nämlich zum Pfingstfest in Jerusalem sein.

Abschied von den Christen in Ephesus
17 Von Milet aus schickte Paulus einen Boten mit der Nachricht nach Ephesus, dass er gern mit den Leitern der Gemeinde sprechen würde.
18 Als sie alle gekommen waren, sagte er zu ihnen: "Ihr wisst, wie ich mich in der Provinz Asia vom ersten Tag an bis heute bei euch verhalten habe.
19 Ohne an mich selbst zu denken, habe ich dem Herrn gedient, oft unter Tränen und obwohl die Juden mich verfolgten.
20 Ihr wisst auch, dass ich nichts verschwiegen habe. Ich habe euch alles gepredigt und gelehrt, was eurer Rettung dient - öffentlich, aber auch in euren Häusern.
21 Juden wie Griechen habe ich klargemacht, dass sie zu Gott umkehren und an unseren Herrn Jesus Christus glauben sollen.
22 Jetzt folge ich dem Willen des Heiligen Geistes, wenn ich nach Jerusalem gehe. Was dort mit mir geschehen wird, weiß ich nicht.
23 Nur dies eine weiß ich, dass mich Gefangenschaft und Leiden erwarten. Denn so sagt es mir der Heilige Geist in allen Gemeinden, die ich besuche.
24 Aber mein Leben ist mir nicht wichtig. Vielmehr will ich den Auftrag ausführen, den mir Jesus Christus gegeben hat: die rettende Botschaft von Gottes Gnade und Liebe zu verkünden.
25 Ich weiß, dass keiner von euch, denen ich von Gottes neuer Welt gepredigt und bei denen ich gelebt habe, mich wiedersehen wird.
26 Deshalb erkläre ich euch heute: Ich bin nicht schuld daran, wenn einer von euch verloren geht.
27 Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern euch den ganzen Plan Gottes zur Rettung der Welt verkündet.
28 Von jetzt an müsst ihr auf euch selbst achten und auf die ganze Gemeinde, für die euch der Heilige Geist als Hirten einsetzte. Ihr sollt die Gemeinde Gottes hüten, die er sich durch das Blut seines Sohnes erworben hat.
29 Denn ich weiß: Wenn ich nicht mehr da bin, werden falsche Lehrer wie reißende Wölfe über euch herfallen, und sie werden die Herde nicht schonen.
30 Sogar unter euch wird es Männer geben, die nur deshalb die Wahrheit verfälschen, weil sie Menschen für sich gewinnen wollen.
31 Seid also wachsam! Denkt daran, dass ich drei Jahre lang unermüdlich jedem von euch Tag und Nacht, manchmal sogar unter Tränen, den rechten Weg gewiesen habe.
32 Und nun vertraue ich euch Gottes Schutz an und der Botschaft von seiner Gnade. Sie allein hat die Macht, euren Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe zu geben, das Gott denen zugesagt hat, die zu ihm gehören.
33 Niemals habe ich von euch Geld oder Kleidung verlangt.
34 Ihr wisst selbst, dass ich den Lebensunterhalt für mich und meine Begleiter mit meinen eigenen Händen verdient habe.
35 Damit wollte ich euch zeigen, wie man arbeiten muss, um den Armen zu helfen und das zu erfüllen, was unser Herr Jesus selbst gesagt hat: Geben macht glücklicher als Nehmen."
36 Nun knieten alle nieder, und Paulus betete mit ihnen.
37 Sie küssten und umarmten Paulus zum Abschied; viele weinten laut,
38 weil er ihnen gesagt hatte, sie würden ihn nicht wiedersehen. Dann begleiteten sie ihn zum Schiff.

Donnerstag, 24. Juli 2014

24 Juli – www.arche-luebeck.de


Auf meine To-Do Liste steht schon seit fast 2 Jahren den Punkt „Homepage Arche Lübeck“. Letztes Jahr im Sommer hatte ich schon einen Anlauf gemacht, aber meine Mitarbeiter vor Ort könnte ich nicht entsprechend schulen. Dieses Jahr habe ich gleich einen Schulungstag eingeplant und jetzt hat es wesentlich besser geklappt.

Ich habe denn alles auf WordPress umgestellt und entsprechende Seiten online eingerichtet. Dann ging es darum einen gutes Design zu finden mit dem wir alle leben können. Das ist gar nicht so einfach, denn die farbliche Geschmäcke sind weit gestreut, aber endlich habe ich einen blauen Design gefunden, dass auf Tablet und Handys auch gut aussieht.

www.arche-luebeck.de

Als alles mehr oder weniger fertig war habe ich dann einige Freunde der Gemeinde gefragt wie die neue Homepage den gefiel und prompt kam die Antwort – nicht bunt genug. Daraufhin habe ich gleich einen Bild im Header (oben auf der Seite) eingebaut und ich werde noch von den verschiedene Kreise noch Bilder einpflegen – aber so einen Homepage ist nie ganz fertig.

Besonders stolz bin ich auf unsere Predigt-Archiv dann könnt ihr alle Predigten aus dem Jahr 2014 anhören und alle meine Predigten sogar bei Youtube anschauen.

www.arche-luebeck.de/mediathek/predigten/

Was denkt ihr – welche Vorschläge habt ihr?

Sonntag, 20. Juli 2014

20. Juli – „ansteckende“ Christsein – Predigt in Lübeck


Heute Morgen habe ich über   „ansteckende“ Christsein in Lübeck gepredigt.





Frage: wie wird Christen/Evangelisation in Kirche und Gesellschaft  wahrgenommen?!?

Christen -  mehr Schein als Sein
·    sektiererische
·    schwärmerisch
·    gesetzlich

Evangelisation: Menschen werden als "Bekehrungsobjekte"  missbrauchen
·     ein Krampf
·     Seelenmassage
·     es kommen sowieso nur die Frommen
·     Programm (Pflicht)
·     fromme Propaganda

Kein Wunder, daß mancher von uns nervös werden, wenn nur das Wort "Christen" oder "Evangelisation" hören. Denn das "C" bzw. "E-Wort" ist oft ein mit Erfahrungen und Vorurteilen besetzter Begriff!
 
Einleitung
Aber eines der Hauptziele dieser Predigt ist es, unsere negativen Klischeevorstellungen von Christen / Evangelisation loszuwerden.
Wir müssen um des Evangeliums willen keineswegs penetrant oder unausstehlich werden; solches Verhalten würde sogar verhindern, daß wir ein ansteckendes Christensein leben können!!!
Ich es mir wichtig, ein Hindernis aus dem Weg zu räumen - nämlich unsere falsche Vorstellungen von Christen / Evangelisation.
Wir müssen nicht extrovertiert, glaubensstark oder besonders redegewandt sein..
Der Auftrag Jesu, die Gute Nachricht zu verbreiten gilt nicht nur die MV oder die CG Itzehoe, sondern er gilt für Dich und für mich.
Ulrich Parzany ist ein toller Evangelist, aber deswegen müssen wir noch lange nicht alle werden wir er. In unserem Einflußbereich gibt es vermutlich eine Menge Leute, die mit Ulrich Parzany überhaupts nichts verbinden können, aber dafür um so mehr mit uns.

Die gute Nachricht ist: Wir können wir selbst bleiben. Gott wußte sehr gut, was er tat, als er Sie und mich erschaffen hat. Er gab Dir die Persönlichkeit, die Du haben sollst und er möchte, daß Du diese Persönlichkeit einsetzt, um die Menschen um Dich herum für ein Leben mit ihm zu gewinnen.

Wir müssen unsere Klischeevorstellungen loswerden und an den Punkt gelangen, an dem wir, wenn wir das Wort Christen / Evangelisation hören, nur an das denken, was wir tun und wie wir unseren Freunden und Familienangehörigen helfen können, eine Beziehung zu Gott zu finden.

Persönlicher Evangelisation

AUTHENTISCH
Wirklich ansteckendes Christsein kommt aus einer echten, lebendigen Beziehung zu Christus, in der seine Liebe zu den verlorenen Menschen durch uns hindurch zu anderen fließt.
Die Aufrichtigkeit des christlichen Glaubens zeigt sich durch ein Leben, das deutlich von Gottes Liebe und Führung geprägt ist.
Jesus sagt, daß wir reiche Frucht bringen, wenn wir in ihm bleiben (Joh 15,5).
»Christen müssen selbst erst gute Nachricht sein, bevor sie anderen die Gute Nachricht (das Evangelium) bringen« (Joe Aldrich, »Evangelisation als Lebensstil«).

NATÜRLICH.
»Persönliche Evangelisation« spiegelt unsere eigene Persönlichkeit wider.
Sie müssen sich nicht zwingen, etwas anderes zu sein oder darzustellen.
Ob Du ein sachlicher oder ein gefühlsmäßiger Typ bist, ob Du kirchlich oder freikirchlich geprägt bist, ob Du charismatische oder soziale Schwerpunkte setzt, ob Du gesprächig bist oder ob Du zu den Stillen gehörst, die eher fest zupacken, blieb Du selbst!
Dadurch bekommen andere mehr Sicherheit im Umgang mit Dir, und es fällt ihnen leichter, sich mit Dir und dem Evangelium von Jesus einzulassen.

PERSÖNLICH.
Wenn es darum geht, Menschen zu erreichen, die Christus noch nicht kennen, gibt es verschiedene Vorgehensweisen.
Im ProChrist-Vorbereitungsprozeß sind sie miteinander verknüpft: Öffentliche Informationen, Verteilmaterial, Aufkleber, Plakataktionen und andere kreative Formen.
Hierbei entdeckt Dein Gesprächspartner, daß die Gute Nachricht eine öffentliche Botschaft für jeden Menschen ist und daß Du nicht nur Deine Privatmeinung vertrittst.
Dennoch hat die persönliche Beziehung besonderes Gewicht.
Überlegt einmal: Wenn Du Rat in einer wichtigen Entscheidung oder Hilfe bei einem Problem brauchst - an wen wenden du dich?
Normalerweise wenden wir uns an jemanden, den wir kennen und dem wir vertrauen.
Wenn das für uns gilt, gilt das sicher auch für die Menschen, die wir kennen.
Sie wollen über persönliche Anliegen, besonders über den Glauben, nicht einfach mit irgend jemandem sprechen; sie wollen sich einem vertrauenswürdigen Freund anvertrauen.

MÜNDLICH.
Es ist ein Trugschluß zu glauben, daß die Bekanntschaft mit uns genügt, um auf unseren Glauben angesprochen zu werden.
Es reicht nicht aus, sich nur zur Kirche zu bekennen oder ein christliches Leben zu führen, um von Kollegen und Nachbarn nach unserer Beziehung zu Jesus Christus gefragt zu werden.
So wie Worte ohne Taten leer sind, so sind auch Taten ohne Worte leer!
Paulus schreibt im Brief an die Römer (Röm 10,14 lesen):
»Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nichtglauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?«
Damit Menschen die Botschaft wirklich verstehen, muß jemand hingehen und sie ihnen erklären.
Später werden wir lernen, wie wir Gespräche über den Glauben in Gang bringen und biblische Inhalte erklären können.

PROZESSORIENTIERT und nicht ereignisorientiert.
Nur ganz selten hören Menschen die Botschaft zum ersten Mal und entscheiden sich daraufhin für ein Leben mit Jesus.
Meist braucht es eine lange Zeit der Geduld, vieler Kontakte und Gespräche, um eine offene Tür für das Evangelium zu erleben.
Wir wollen unsere Gesprächspartner weder drängen noch manipulieren.
Mit der Liebe Christi wollen wir uns in ihre Situation hineindenken, Zeit haben und sie Schritt für Schritt auf dem Weg zu Gott begleiten.
In einer Zeit der zunehmenden Säkularisierung fehlen oft Grundinformationen, die wir ihnen schuldig sind.
Ein Alphakurs dauert über 10 Wochen.

TEAMORIENTIERT.
Gott gebraucht selten nur eine Person, um jemanden auf den Weg zu bringen, bis er zum Glauben kommt.
Viel öfter stellt er ein ganzes Orchester aus Menschen, Orten und Ereignissen zusammen, um einen Menschen liebevoll zu Christus hinzuführen.
Diese Tatsache ist in zweifacher Hinsicht wichtig.
Zum einen müssen wir nicht das Gefühl haben, die ganze Verantwortung zu tragen, unsere Freunde und Familienangehörigen dahin zu bringen, daß sie sich Jesus anvertrauen.
Cliff Knechtle, ein Open-Air-Evangelist, drückt es so aus
»Die Bekehrung eines Menschen ist mit einer Kette aus vielen Gliedern vergleichbar.
Es gibt ein Anfangsglied, Mittelglieder und ein Endglied. Der Entscheidung eines Menschen, sein  Leben Jesus zu übergeben, gehen viele verschiedene Einflüsse und Gespräche voraus. Ich kenne die Freude, die es macht, auf diesem Weg manchmal das Anfangsglied zu sein, gewöhnlich ein Mittelglied und gelegentlich das Endglied. Gott hat mich nicht dazu berufen, nur ein Endglied zu sein. Er hat mich dazu berufen, treu zu sein und alle Menschen zu lieben. «
Es ist ermutigend zu wissen, daß wir ein Glied oder auch zwei Glieder in der Kette sein können, die Gott selbst schmiedet.
Und es ist begeisternd, daß alle »Glieder«, vom ersten bis zum letzten, zusammen mit den Engeln im Himmel feiern können (Lk 15,7.10), wenn ein Mensch schließlich die Grenze zum Glauben überschreitet.
Und zum zweiten ist es außerordentlich wirkungsvoll, sich mit anderen Christen zusammenzutun, unsere Stärken und Fähigkeiten zu »verketten« und so andere Menschen zum Glauben zu führen.
Sobald Du die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, Gruppen, Gemeinschaften und christlichen Vereinen anstrebst, wirst Du dich nicht nur über die gemeinsame evangelistische Zielsetzung beraten, sondern auch den Reichtum der teamorientierten Arbeit entdecken.
Im »Gemeindeverbund auf Zeit« entdeckst Du die Gaben und Schwerpunkte der anderen und lernen sie schätzen.
Die Zusammenarbeit im ProChrist-Vorbereitungsprozeß hat nicht selten eine neue effektive Allianz-Qualität hervorgebracht.
Außerdem ist die Einheit der Christen vor Ort von Gott gewollt und wird die Bemühungen der persönlichen Evangelisation wirksam unterstützen.

Bedürfnisorientiert
Das letzte Element von »persönlicher Evangelisation« ist: bedürfnisorientiert.
Wenn wir das Vertrauen der Menschen gewinnen wollen, dann müssen wir die Interessen des anderen über unsere eigenen Interessen stellen.
Das heißt, auf ihre Interessen, Hobbys, ihren Terminkalender und ihre Offenheit Rücksicht zu nehmen.
Es heißt, zuerst ihre Meinung anzuhören, bevor wir ihnen unsere sagen, und ehrliches Interesse an ihrem Hintergrund, ihrer Geschichte, ihren Fragen, Zweifeln und ihrem Frust zu zeigen.
Es heißt, sich nach ihnen zu erkundigen, nach ihren Vorlieben und Abneigungen, nach dem, was sie glauben oder nicht glauben, was sie wertschätzen oder was für sie keinen Wert hat, und ihnen dann wirklich zuhören und interessiert sein an dem, was sie machen und wer sie sind.
Die Interessen des anderen an die erste Stelle zu setzen gibt uns das Recht, auch über unsere eigenen Interessen zu sprechen, was schließlich auch unsere geistlichen Interessen miteinschließt.
Menschen sehnen sich danach, von anderen akzeptiert zu werden, so wie sie sind - ohne Vorbedingungen.
Um solche Beziehungen aufzubauen, ist der Grundsatz, die Interessen des anderen an die erste Stelle zu setzen, äußerst wichtig.

Unser Christsein muss ansteckend sein.
Lukas 15, 1-10 LESEN

Etwas sehr Wertvolles fehlt, der Verlust ist schmerzlich. Menschen sind Gott wichtig!!!
Es fehlt so sehr, daß eine umfassende Suchaktion gestartet wird. Das heißt: Gott ist jeder Mensch, der uns begegnet unendlich wichtig!!!
Wenn die verlorene Sache gefunden ist, wird ein großartiges Fest veranstaltet. Wir sind Gott so wichtig, daß sich der ganze Himmel freut, wenn wir zu ihm umkehren.
Mt 28,19-20 LESEN

Kontaktliste erstellen
Die effektivste Möglichkeit, diesen Auftrag auszuführen, besteht darin, tiefe Beziehungen zu den Menschen aufzubauen, die wir zu erreichen hoffen. Dabei kann es uns helfen, wenn wir damit beginnen, eine Konataktliste zu erstellen.
Die Kontaktliste dient als Mittel, um von »den Menschen da draußen«, die man erreichen sollte, zu bestimmten Menschen zu kommen, die wir persönlich kennen und die wir möglicherweise für Christus gewinnen können.
Denkt für einen Moment nach. Dann überlegt Mal im Gebet, welche Menschen in Deinem Umfeld Du auf die nächste Stufe im Evangelisationsprozeß bringen könntest.
Diese nächste Stufe kann unter Umständen sein; daß Du zu diesen Menschen einfach eine Freundschaft aufbaust.
Denk also nach.
Denkt daran, daß es wichtig ist, Beziehungen aufzubauen, in denen keine Bedingungen gestellt werden.
Wir müssen diesen Menschen in Wort und Tat zu verstehen geben, daß sie uns wichtig sind, egal, ob sie mit der christlichen Botschaft übereinstimmen oder nicht.
Wenn Du wenigstens einen Menschen gefunden hast, beginne, für ihn zu beten.
Bitte Gott, in seinem Leben zu wirken und Dir Weisheit zu geben, wie Du ihn am besten erreichen können.
Fang an, für diese Menschen zu beten. Bitte Gott; in ihrem Leben zu wirken und Dir persönlich Weisheit zu geben, wie Du diese Personen wirkungsvoll erreichen können.
Wenn Du für diese Menschen betest, behalte folgende drei Bereiche im Auge:

Die Menschen selbst
Bitte Gott:
·  diese Menschen an sich zu ziehen
·  ihre Augen zu öffnen, damit sie erkennen, wie leer ihr Leben ohne Gott ist
·  ihnen zu erkennen helfen, wie nötig sie Vergebung brauchen
·  die falschen Vorstellungen zu beseitigen, die sie über Gott und das Leben, das er anbietet, haben
·  ihnen zu helfen, die Bedeutung von jesu Kreuzestod zu verstehen
·  das Herz dieser Menschen für Gottes Liebe und seine Wahrheit zu öffnen

Für dich
Bitte Gott:
·  Dir zu helfen, ein konsequentes und attraktives Leben als Christ zu führen
·  daß er Dich zu einem Menschen macht, der authentisch und ehrlich mit den Höhen und Tiefen seines Lebens umgeht
·  daß er Dir Weisheit gibt, die Beziehung richtig anzupacken
·  Dein Wissen zu vergrößern, damit Du in der Lage bist, die Botschaft des Evangeliums darzustellen und zu verteidigen
·  Dich mit Mut und Kühnheit auszustatten
·  Dich zu gebrauchen, diesen Menschen in eine Beziehung mit Jesus Christus hineinzuführen.

Für euch beide
Bitte Gott für euch beide
·  Tiefe und Vertrauen in dieser Beziehung wachsen zu lassen
·  Türen für Gespräche über den Glauben zu öffnen
·  das Tempo, die Häufigkeit und den Inhalt dieser Gespräche zu bestimmen.

Schluß
Wir können wir selbst bleiben. Gott wußte sehr gut, was er tat, als er Sie und mich erschaffen hat. Er gab Dir die Persönlichkeit, die Du haben sollst und er möchte, daß Du diese Persönlichkeit einsetzt, um die Menschen um Dich herum für ein Leben mit ihm zu gewinnen.
·   authentisch
·   natürlich
·   persönlich
·   mündlich
·   prozeßorientiert
·   teamorientiert
·   bedürfnisorientiert