Posts mit dem Label Korintherbrief werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Korintherbrief werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 18. April 2014

18 April – Karfreitag

Ich habe heute nicht gepredigt – das ist ungewöhnlich für mich an einem Karfreitag. Dafür war ich heute Abend im CZI zum Abendgottesdienst am Karfreitag.

Pastor Thomas ter Haseborg hat einen sehr gut Bildbetrachtung zur Passionsgeschichte gemacht zum Thema. Allerdings fand ich die SIEBEN verschiedenen Abschnitten heute zu lang – denn der Gottesdienst fing um 19.30 Uhr an und war erst gegen 21.40 vorbei.

Der Karfreitag (althochdeutsch kara ‚Klage‘, ‚Kummer‘, ‚Trauer‘) ist der Freitag vor Ostern. Er folgt auf den Gründonnerstag und geht dem Karsamstag voraus. Christen gedenken an diesem Tag des Kreuzestodes Jesu Christi.

Der Karfreitag wird auch „Stiller“ oder „Hoher Freitag“ genannt. Auch heute wie in vielen anderen Gemeinden der Empfang des Abendmahls an diesem Tag ein wichtiger Teil der Spiritualität.

Die Lesungen am Karfreitag sind oft Verse aus Psalm 22, das Gottesknechtslied aus Jesaja 53, aus dem 2. Korintherbrief 5,19-21 sowie eine Kurzfassung der Passionsgeschichte aus dem Johannesevangelium 19,16-30.

Donnerstag, 11. August 2011

11. Aug – 2 Korinther 8 & 9


Heute Abend im Vaaler Hauskreis habe ich über das Thema „Geld im 2 Korintherbrief“ gesprochen.

Hier die Verse 1-5 in dem Paulus die Gemeinde lobt.

1 Nun will ich euch berichten, was Gott in seiner Güte in den Gemeinden der Provinz Mazedonien bewirkt hat. 
2 Die Christen dort haben wegen ihres Glaubens viele Schwierigkeiten standhaft ertragen. Und doch waren sie voller Freude und haben trotz ihrer großen Armut reichlich für andere gegeben. 
3 Ich kann bezeugen, dass sie von sich aus gaben, was sie nur konnten, und sogar mehr als das. 
4 Sie haben es sogar als ein Vorrecht angesehen, sich an der Hilfe für die Christen in Jerusalem beteiligen zu dürfen. 
5 Sie haben sehr viel mehr getan, als wir jemals erwarten konnten, denn sie schenkten sich geradezu selbst, zuerst dem Herrn, danach auch uns. So gehorchten sie Gott. 


Die Verse 7-9 zeigen wie viel wir schon bekommen haben.

7 Ihr seid in so vielem überaus reich gesegnet: in eurem Glauben, in der Predigt und dem Verständnis der Botschaft Gottes, in eurem Einsatz für den Herrn und durch die Liebe, die wir in euch geweckt haben. Lasst diesen Reichtum nun auch sichtbar werden, indem ihr der Gemeinde in Jerusalem helft. 
8 Natürlich will ich euch nichts befehlen. Aber angesichts der Opferbereitschaft der anderen würde ich gern sehen, wie echt eure Liebe ist. 
9 Denkt daran, was unser Herr Jesus Christus in seiner Liebe für euch getan hat. Er war reich und wurde doch arm, um euch durch seine Armut reich zu machen. 


Verse 10-11 – Auch Gemeinden leiden an Aufschieberitis – nicht nur einzelne Christen.

10 Nach meiner Meinung kann es nur gut für euch sein, wenn ihr die Sammlung durchführt. Ihr habt sie euch ja vor einem Jahr vorgenommen und auch schon damit begonnen. 
11 Nur solltet ihr diesmal die Sache auch tatsächlich zu Ende bringen, damit es nicht bei guten Vorsätzen bleibt. Gebt so viel, wie es euren Möglichkeiten entspricht! 


Geben ist wirklich seliger als nehmen! - Vers 12-15

12 Wenn ihr etwas geben wollt, dann wird eure Gabe dankbar angenommen, sei es viel oder wenig - entsprechend dem, was ihr habt. 
13 Ihr sollt nicht selbst in Not geraten, weil ihr anderen aus der Not helft. Es geht nur um einen gewissen Ausgleich. 
14 Heute habt ihr so viel, dass ihr ihnen helfen könnt. Ein andermal werden sie euch von ihrem Überfluss abgeben, wenn es nötig ist. Das meine ich mit Ausgleich. 
15 Erinnert euch daran, was die Heilige Schrift dazu sagt: "Wer viel eingesammelt hatte, der hatte nicht zu viel; und wer nur wenig aufgelesen hatte, dem fehlte nichts."


Wir dürfen geben und es wird uns zurückerstattet – toll! - Kapitel 9 Verse 6-9

6 Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten. 
7 So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt.
8 Er wird euch dafür alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur selbst genug haben, sondern auch noch anderen von eurem Überfluss weitergeben können. 

Donnerstag, 19. Mai 2011

19. Mai – Hauskreis über 1. Kor 16


Heute Abend in der Vaale Hauskreis haben wir uns mit dem letzten Kapital aus dem 1. Koritherbrief beschäftigt.

Der erste Abschnitt handelt von der Spendensammlung für die Christen in Jerusalem (Verse 1-4)

1 Nun zur Geldsammlung für das Volk Gottes: Macht es am besten so, wie ich es für die Gemeinden in Galatien angeordnet habe. 2 Jeden Sonntag lege jeder von euch so viel Geld zurück, wie es seinem Einkommen entspricht. Dann muss nicht erst gesammelt werden, wenn ich komme.  3 Gleich nach meiner Ankunft will ich dann Brüder, die ihr für geeignet haltet, mit euren Gaben und Empfehlungsschreiben nach Jerusalem schicken. 4 Wenn es sich empfiehlt, dass auch ich hinreise, dann sollen sie mich begleiten. 

Denn ging es weiter um die Pläne des Apostels (Verse 5-12)

5 Ich habe vor, über Mazedonien zu euch zu kommen. Dort werde ich nur durchreisen, 6 bei euch aber will ich eine Zeit lang bleiben, vielleicht sogar über den Winter. Dann könnt ihr mich für meine Weiterreise aussenden und unterstützen. 7 Diesmal will ich euch nicht nur auf der Durchreise besuchen. Wenn der Herr es erlaubt, möchte ich gern eine Zeit lang bei euch bleiben. 8 Bis Pfingsten bleibe ich aber zunächst in Ephesus,9 denn der Herr hat mir die Tür für eine wirksame Arbeit geöffnet und es sind auch eine Menge Widersacher da. 10 Wenn Timotheus zu euch kommt, achtet darauf, dass er ohne Angst bei euch sein kann! Denn er arbeitet genauso für den Herrn wie ich.  11 Keiner soll ihn verächtlich behandeln. Seht zu, dass er in Frieden zu mir zurückkommen kann, und gebt ihm, was er für die Reise braucht. Ich erwarte ihn zusammen mit den Brüdern. 12 Nun zu unserem Bruder Apollos: Ich habe ihn immer wieder gebeten, mit den Brüdern zu euch zu kommen, aber er wollte jetzt noch nicht. Doch sobald er Gelegenheit dazu findet, wird er kommen. 

Zum Schluss geht es um die Letzte Mahnungen und Grüße (Verse 13-24)

13 Seid wachsam, steht fest im Glauben, zeigt euch mannhaft und stark. 14 Alles, was ihr tut, soll von der Liebe bestimmt sein. 15 Noch eins, liebe Geschwister: Ihr kennt die Familie des Stephanas. Sie war die erste Glaubensfrucht in Achaja und hat sich ganz in den Dienst für das Volk Gottes gestellt. Ich bitte euch: 16 Ordnet euch solchen Menschen unter. Begegnet allen, die in der Gemeinde mitarbeiten und sich abmühen, mit Achtung. 17 Ich freue mich, dass Stephanas, Fortunatus und Achaikus zu mir gekommen sind, denn sie haben mir eure Abwesenheit ersetzt. 18 Sie haben mich wie auch euch geistlich erfrischt. Solche Menschen sollt ihr anerkennen. 19 Die Gemeinden der Provinz Asia lassen euch grüßen. Im Herrn verbunden grüßen euch Aquila und Priska ganz herzlich, dazu auch die Gemeinde, die sich in ihrem Haus trifft. 20 Alle Brüder hier lassen euch grüßen. Grüßt euch mit dem Bruderkuss. 21 Auch ich, Paulus, schreibe euch meinen Gruß mit eigener Hand. 22 Wer den Herrn nicht liebt, der sei verflucht! "Maranatha - unser Herr komm!" 23 Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch! 24 Meine Liebe gilt euch allen, denen ich durch Jesus Christus verbunden bin.

Mittwoch, 2. Februar 2011

02. Feb - Scheidung / Wiederheirat


In Vaale nehmen wir den 1. Korintherbrief durch und jetzt sind wir bei Kapital 7 angekommen.

Dort geht es um Scheidung und Wiederheirat. Nun als Betroffene fällt es mir nicht immer ganz leicht über diesen Thema zu predige oder zu lehren. Dennoch bleibt meine Meinung eigentlich genau so wie auch vor der Scheidung. Hier kann du eine Predigt aus dem Jahr 1997 von mir lesen zum Thema "Wie kann ich eine Scheidung vermeiden?"

Für mich ist eine Ehe geschieden oder darf geschieden werden wann:

  1. Ein Ehepartner den anderen verlässt und mit einer dritten Person einen eigenen Haushalt gründet, nicht zu seinem Ehepartner zurückkehren will und besonders wann der Ehepartner mit dieser dritte Person ein Kind bzw. Kinder hat

  2. Wenn ein ungläubiger Ehepartner einen gläubigen Ehepartner verlässt und sich nicht mit ihm/ihr versöhnen will, so muss dieser ihm gehen lassen - Ich finde eine dauerhafte Trennung wäre hier auch möglich

  3. Wenn jemand fortwährend körperlichem oder mentalem Missbrauch ausgesetzt ist.

  4. Bei Ehebruch - Ich glaube nicht dass eine einmalige "Ehebruch" wirklich Grund genug ist eine Ehe zu scheiden. Zwar muss die Ursachen gefunden werden, wie alles soweit kommen könnte, aber für mich ist das nicht automatische eine Erlaubnis zur Scheidung.
Nun ist es jemals in Ordnung, wenn ein geschiedener Christ wieder heiratet?

Wenn eine dieser oben genannte vier Fälle vorgekommen ist es dann meine Meinung nach wieder möglich.



Hier ist nun der Text aus 1. Korinther 7,1-16

1 Nun zu dem, was ihr mir geschrieben habt. Ihr sagt: 'Es ist gut für einen Mann, überhaupt keine sexuelle Beziehung zu einer Frau zu haben. 2 Um aber sexuelle Unmoral zu vermeiden, soll jeder Mann seine Ehefrau haben und jede Frau ihren Ehemann. 3 Der Mann soll der Frau die eheliche Pflicht erfüllen, aber auch die Frau dem Mann. 4 Die Frau verfügt nicht über ihren Körper, sondern der Mann, ebenso aber verfügt auch der Mann nicht über seinen Körper, sondern die Frau. 5 Verweigert euch einander nicht - höchstens für eine begrenzte Zeit und im gegenseitigen Einverständnis, wenn ihr für das Gebet frei sein wollt. Aber danach sollt ihr wieder zusammenkommen, damit euch der Satan nicht verführt, weil ihr euch ja doch nicht enthalten könnt. 6 Ich sage das als Zugeständnis, nicht als Gebot. 7 Ich wünschte zwar, alle Menschen wären so wie ich, doch der eine hat diese Gabe von Gott, der andere jene. 8 Zu den Unverheirateten und Witwen sage ich: Es ist gut, wenn sie ehelos bleiben wie ich. 9 Wenn sie aber nicht enthaltsam leben können, dann sollen sie heiraten. Das ist besser, als vor Begierde zu brennen. 10 Für die Verheirateten aber gilt ein Gebot - es stammt nicht von mir, sondern vom Herrn: Eine Frau soll sich nicht von ihrem Mann scheiden lassen. 11 Hat sie sich aber doch von ihm getrennt, dann soll sie unverheiratet bleiben oder sich wieder mit ihm versöhnen. Auch ein Mann darf seine Frau nicht verstoßen. 12 Den anderen aber sage ich - hier habe ich kein Wort des Herrn: Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat, die weiter bei ihm bleiben will, so soll er sich nicht von ihr trennen. 13 Dasselbe gilt für eine gläubige Frau, die einen ungläubigen Mann hat: Wenn er weiter bei ihr bleiben will, soll sie sich nicht von ihm trennen. 14 Denn der ungläubige Ehemann ist durch die Frau in die Nähe Gottes gebracht und die ungläubige Frau ist durch den Bruder in die Nähe Gottes gebracht. Sonst müsstet ihr ja auch eure Kinder als fern von Gott betrachten. Nun aber sind auch sie in die Nähe Gottes gebracht. 15 Wenn aber der ungläubige Partner auf einer Trennung besteht, dann willigt in die Scheidung ein. Der Bruder oder die Schwester ist in diesem Fall nicht sklavisch an die Ehe gebunden. Gott hat uns doch zu einem Leben in Frieden berufen! 16 Wie willst du denn wissen, Frau, ob du deinen Mann zu Christus führen und retten kannst? Oder weißt du, Mann, etwa, dass dir das bei deiner Frau gelingt? 17 Grundsätzlich soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen hat, das heißt, er soll da bleiben, wo Gottes Ruf ihn traf. So ordne ich es in allen Gemeinden an.