Total überrascht war ich heute als ich ein neues Audiobuch anfing. Letzte Woche war ich auf der Homepage von der New York Times Bestseller Liste und dort entdeckte ich einen Buch "Always Looking Up" von Michael J Fox.
Meine Überraschung kam als die Stimme von Michael J Fox in meine Ohren drang. Zwar hätte seine Stimme nicht mehr so richtig erkannt, aber eindeutig habe ich seine Krankheit heraus gehört.
Michael J. Fox leidet seit 1991 an der Parkinson-Krankheit. Erste Tremor-Symptome traten während der Dreharbeiten durch Zittern des kleinen Fingers der linken Hand auf. Er überdeckte die Krankheit jahrelang durch gezieltes Schauspielern.
Am 7. Dezember 1998 räumte er gegenüber der US-Zeitschrift People ein, an Parkinson erkrankt zu sein und beendete im Jahr 2000 seine Schauspielkarriere.
Seine Parkinson-Autobiografie Comeback (englisch Lucky Man) zählte über dreizehn Wochen zu den Top-Ten der US-Bestsellerliste. Viele Menschen sehen ihn als Vorbild an, da er trotz seiner Krankheit sein Leben meistert.
Fox gründete im Mai 2000 die Michael J. Fox Foundation for Parkinson's Research, die Mittel für die Parkinson-Forschung sammelt und verteilt. Die Stiftung hat nach eigenen Angaben bis 2009 über 142 Millionen US-Dollar für die Entwicklung neuer Parkinson-Therapien aufgebracht.
Ich habe schon einiges herausgefunden z.B. er war die Stimme von Stuart Little, seine Frau (Tracy Pollan) lernte er bei seine erste Sitcom Familienbande kennen.
Ich habe bisher nur 30 Minuten von 300 gehört - aber jetzt schon bin ich total bewegt.
Dienstag, 19. Mai 2009
19. Mai - Michael J Fox - Always Looking Up
Montag, 18. Mai 2009
18. Mai - New York für Anfänger - DVD
Ramona und ich schauten heute Abend den DVD "New York für Anfänger" mit Simon Pegg. Er ist ziemlich bekannt geworden durch den Film Hot Fuzz und die Horrorkomödie Shaun of the Dead. Simon Pegg wird Scotty im Kinofilm Star Trek (2009) spielen
Die handlung ist relativ einfach: Sidney Young ist ein unbedeutender, stümperhafter, Journalist und Herausgeber eines kleinen Promi-Magazins in London.
Da erreicht ihn der Anruf vom Herausgeber (Jeff Briges) des "Sharps-Magazine" und Sidney wird einen Job in New York City angeboten.
Er fängt in New York an zu arbeiten und kommt mit eine primitiven britischen Art gar nicht gut an. Sidney verliebt sich in seine hübsche Kollegin (Kirsten Dunst), die aber bereits mit seinem direktem Chef zusammen ist.
Am besten gefiel mir der Szene in dem Sidney, total betrunken, auf einem 4th of July Party anfängt "England, England, England" zu singen.
Sehr lustig und albern aber trotzdem unterhaltsam - 3 1/2 Sterne
Sonntag, 17. Mai 2009
17. Mai - Partnerschaften zwischen christliche Geschäftsleute und geistlichen Leitern
Bei Equip (Leiterschaftstraining) heute Abend haben wir über Partnerschaften zwischen christliche Geschäftsleute und geistlichen Leitern gesprochen.
Wie oft sehnen sich christliche Geschäftsleute nach einen Partnerschaft mit geistlichen Leitern. Wie oft verlassen christliche Geschäftsleute unsere Gemeinden weil sie keinen Platz finden und weil sie ihren Gaben und Fähigkeiten nicht einbringen können.
In 1. Samuel 9 – 15 sehen wir, wie beide, Samuel der Priester und Saul der König, von Gott in seinem souveränen Plan gebraucht werden. Dabei ist Samuel der geistliche Leiter und Saul ist der Leiter in der Gesellschaft bzw. Wirtschaft.
Was jeder Pastor von dieser Partnerschaft lernen kann
1. Samuel konnte in Sauls Leben hinein sprechen, weil er in seiner Berufung sicher war. (1. Sam. 9,17-19) Gott zeigt Samuel den König von Israel, aber Samuel stellt Saul nie auf ein Podest. Saul wird König über Samuel sein, aber Samuels Sicherheit oder emotionale Gesundheit ist nie von einem Menschen abhängig. Mit sicherem Auftreten sagt er zu Saul: „Ich bin der Prophet.“ Dann fährt er fort, Saul darüber zu belehren, welche geistlichen Angelegenheiten auf ihn als König zukommen werden.
2. Samuel war in der Lage Sauls ergänzende Rolle zu bestätigen und ihn dafür zu loben. (1. Sam. 9,21-23) Auch wenn Samuel der sichtbare Leiter in Israel war, übergab er diesen Status freiwillig an Saul, indem er ihn öffentlich ehrt. Er hatte für ihn einen besonderen Platz und besonderes Essen reservieren lassen, damit niemand in Frage stellen sollte, wem man nachfolgen muss.
3. Samuel wurde initiativ und salbte Saul für die Dienstaufgabe, die er erfüllen sollte. (1. Sam. 10,1) Samuel empfindet keine Konkurrenz und keinen Neid über diesen neuen König. Samuel weiß, dass andere unter dem Volk Gottes als Leiter dienen werden und dass beide einander ergänzen. Ein Coach sagte einmal: „Wir sind nicht hier um einander zu konkurrenzieren, sondern einander zu komplettieren.“
4. Samuel war ein Werkzeug, damit Saul ein neues Herz bekam, um dem Volk zu dienen. (1. Sam. 10,6-9) Gerade an diesem Punkt könnte sich Samuel unbehaglich oder deplatziert fühlen. Jetzt macht Saul genau die Sache, für die Samuel begabt ist. Aber Samuel widersetzt sich nicht, ein Teil der Entwicklung Sauls zu einem geistlichen Leiter zu sein.
5. Samuel war ein Schlüssel darin, Saul zu helfen, seine geistlichen Gaben zu gebrauchen. (1. Sam. 10,10-13) „Als sie schließlich nach Gibea kamen, begegnete ihnen die Gruppe von Propheten. Da kam der Geist Gottes mächtig über Saul, so dass er mit ihnen Prophezeiungen aussprach... und einige Leute fragten einander ganz erstaunt: "Was ist denn mit Saul los? Gehört er auch zu den Propheten?"
6. Samuel war durch Sauls Eroberungen nicht eingeschüchtert oder neidisch (1. Sam. 13,8-13) Samuel lässt sich weder von Sauls Position als König, noch von seinem Erfolg als Eroberer, beeindrucken. Obwohl Samuel sehr zustimmend und bestätigend war, verstand er doch seine Rolle, die er in Israel und im Leben des Königs zu spielen hatte. Samuel konfrontiert Saul in seinem Ungehorsam und klärt die Rolle, die jeder von ihnen zu akzeptieren hat: Saul ist der König und er ist der Priester.
7. Samuel konnte Worte der Anleitung zu Saul sprechen. (1. Sam. 15,1-3) Auch nachdem Samuel Sauls Ungehorsam konfrontiert hatte, war er in der Lage dem König Anleitung zu geben und seine Arbeit auf dem Schlachtfeld zu bestätigen. Er schreckt nicht davor zurück, seine Rolle im Leben Sauls einzunehmen und stellt wiederum klar, welchen Platz Saul im Verlauf der Dinge hat. Er stattet Saul auch mit großem Vertrauen und Unterstützung aus, als dieser sich bemüht, die Armee Israels zu führen.
8. Samuel betet und litt für Saul, als dieser versagte. (1. Sam. 15,10-11) Da sagte der Herr zu Samuel: "Ich bereue es, dass ich Saul zum König gemacht habe, denn er hat mir den Rücken gekehrt und meinen Befehl nicht ausgeführt." Samuel wurde sehr zornig und betete die ganze Nacht laut und eindringlich zum Herrn.
9. Als Saul sündigte, konnte Samuel ihn konfrontieren und ihm eine Perspektive aufzeigen. (1. Sam. 15,12-23) Samuel fühlte sich ständig berufen, Saul die Perspektive des Überblicks zu aufzuzeigen und ihn daran zu erinnern, was seine Wurzeln, die Berufung Gottes und seine Aufgabe waren. Er bietet dem König eine ewige Schau. Er lässt nicht zu, dass Saul abweicht und versucht, den Willen Gottes auf seine eigene Art zu erfüllen.
10. Samuel besitzt die geistliche Glaubwürdigkeit um Saul zur Busse zu rufen. (1. Sam. 15,24-31) Samuel dient Saul mit einer wunderbaren Kombination von Gnade und Wahrheit. (Durch Mose gab uns Gott das Gesetz mit seinen Forderungen. Aber durch Jesus Christus schenkte er uns seine vergebende Liebe und Treue.) (Joh.1,17). Er spricht die Wahrheit in Liebe, nie aus Groll oder Überheblichkeit. Als Samuel wieder zu Saul kommt, verwendet er keine Beleidigungen, sondern er behandelt Saul mit so viel Würde wie möglich.
1. Pastoren müssen in ihrer Berufung und ihrer Rolle im Leben der Leiter aus der Gesellschaft sicher werden. FRAGE: Wie kannst du das in deinem Leben umsetzen?
2. Pastoren müssen Beziehungen und Partnerschaften mit Leitern aus der Gesellschaft beginnen. FRAGE: Wann und mit wem wirst du das tun?
3. Pastoren müssen Platz schaffen für die Gaben der Leiter aus der Gesellschaft. FRAGE: Wo können diese Leute ihre Gaben in deiner Gemeinde einsetzen?
4. Pastoren müssen den Leitern in der Gesellschaft durch Entscheidungskompetenz Möglichkeit zur Identifikation geben. FRAGE: Wie kannst du sie in Entscheidungsprozesse involvieren?
5. Pastoren müssen ihre Prinzipien (Zentrale Werte) und ihre Vision kennen und kommunizieren. FRAGE: Wann und wie wirst du das tun?
6. Pastoren müssen die Leiter aus der Gesellschaft motivieren, den Ruf Gottes auf ihrem Leben anzunehmen. FRAGE: Welche Plattform kannst du dafür verwenden?
7. Pastoren müssen Leiter in der Gesellschaft dazu ausrüsten, geistliche Leiter in ihrem Gebiet zu werden. FRAGE: Wie wirst du das tun?
Samstag, 16. Mai 2009
16. Mai - Baueinsatz in Lübeck
Heute haben wir viel geschafft und es machte Spaß dort zu arbeiten. Was für einen himmelweiten Unterscheid es ausmacht ob jemand vor Ort ist der uns anleitet oder ob wir allein wurschteln sollten.
Bei dem letzten Baueinsatz vor einem Monat wurde alles nicht richtig organisiert. Acht Leute standen damals herum nachdem wir alles was offensichtlich war in 2 Stunden geschafft haben. Viele Telefonate später und wegen fehlende Werkzeuge wie auch Material gingen alle freiwilligen Helfer frustriert nach Hause.
Dieses Mal war zum glück alles anders. Es gab schon 5 Tagen vorher einen E-Mail mit alle Aufgaben und einen Aufruf wegen Werkzeuge. Jeder kam vorbereitet und motiviert zur Baustelle. Die Arbeit war sinnvoll und machbar – wann auch manchmal langweilig. Aber wir als ungelernte Kräfte können meistens nur solche Arbeiten machen. Das spart aber sehr viel Geld und ihr unseren Beitrag zum Gemeindebau.
Gelernt habe ich persönlich wie man Fenster mit einem Diffusionssperrband abdichtet und dann mit einem Kleber versiegelt. Ganz schon Fummelarbeit, aber auch hier schon wieder sparen wir Geld und hoffentlich kann dann ab diese Woche die Wände verputzt werden.
Zusätzlich habe ich gemerkt wie wichtig die Anleitung und Vorbereitung ist. Wie viele unsere Mitarbeiter schmeißen wir ins kalte Wasser (Baueinsatz ohne Anleitung) und dann sehen wir ob sie sinken oder schwimmen. Fast immer entsteht Frust und oft ist die Qualität der Arbeit mangelhaft – zwar wird viel Eifer und Herzblut investiert, aber ohne die richtigen Werkzeuge, Ressourcen und Anleitung kann normalerweise keine Vernünftige Resultaten entstehen.Werkzeuge, Ressourcen
Freitag, 15. Mai 2009
15. Mai – Lidl Beschwerde
Ich kaufe oft bei Lidl und bin fast immer mit der Preis/Leistung Verhältnis und Auswahl alle Produkte sehr zufrieden. Häufig treffe ich dort Bekannte und Freunde. Der einzige Nachteil von Lidl ist das Warten an der Kasse.
Heute war ich in Elmshorn bei Lidl um alles für das Wochenende einzukaufen und es gab zwei besetzen Kassen. Links mit sechs Menschen in der Schlange und rechts mit nur einer Person und ein paar Dinge auf dem Laufband. Ich gehe mit meinem halb vollen Einkaufswagen zu der leere Kasse. Dort stand zum Glück kein „Bitte andere Kasse benutzen“ Schild. Ich bin ca. 2 Meter von der Kasse entfernt und da ruft die Kassiererin „Andere Kasse bitte!“ Schade denke ich.
Ich schiebe meinen Einkaufswagen zu der anderen Kasse rüber. In der zwischen hatte eine Frau mit einem vollen Wagen sich in der Schlange direkt vor mir gestellt. Ich kam dazu und gleichzeitig kam einem anderen Mann hinter mir auch mit einem vollen Einkaufswagen. Wir standen also schon weit in der Gang hin. Gut acht Leute an eine Kasse. Die andere Kassiererin hatte ihr einziges Kunde fast fertig bedient.
Da kam eine Frau nur mit einer Eistorte und versuchte ihr Glück auch bei der leere Kasse. Sie bekam nur zu hören „Andere Kasse bitte!“. Die Frau sagte, „Aber es ist nur diese eine Eistorte – bitte!“ Aber die Kassiererin konnte nur eins sagen „Andere Kasse!“ Wir lasse die Frau mit der Eistorte vor und sie bedankt sich sehr.
Ich fange aber innerlich an mich zu ärgern über die unfreundliche Kassiererin, da steht sie auf und geht auf unsere Kassiererin zu und sagte, falls Du eine neue Kasse brauchst bitte drei Mal klingeln.
Ich denke „HALLO!?!“ wir stehen bis weit in den Gang hinein und nur eine Kasse hat auf und diese unfreundliche Kassiererin gibt den Tipp falls eine neue Kasse benötigt wird dann sollte sie nur klingeln. Ich fragte mich ob sie blind war oder was.
Nun unsere Kassiererin schaut ein Mal hoch und sah die Schlange bis hinten im Gang und klingelte sofort drei Mal. Zwei Minutenlang tat sich aber nichts bis endlich eine andere Kassiererin kam und besetzte eine neue Kasse. Sofort waren beide Kasse voll aber die Schlange war nicht mehr so unerträglich lang.
Schon wieder fragte ich mich - warum hat die andere Kassiererin nicht selbst geklingelt. Wahrscheinlich hatte sie sich eine Pause verdient, aber uns Kunden da wegzuschicken und lang anstehen zu lassen fand ich einfach frech.
Ich fragte dann meine Kassiererin die sehr freundlich und nett war, wo und wie ich mich beschwere könnte, da ich das Verhalten ihre Kollegin nicht gut fand. Sie zeigte auf einem Schild über den Ausgang mit einer kostenlosen Hotline Nummer und sofort auf dem Weg zum Auto rief ich mit meinem Handy den Lidl Beschwerde Hotline unter 0800-4353361 an.
Angenehm überrascht war ich nach nur 2x Mal klingeln eine echte menschliche Stimme zu hören. Keine Mailbox, keine Computer Stimme wo man 8x JA sagen muss bevor etwas passiert. Sofort eine nette freundliche Stimme war am Apparat.
Ich erzählte alles war passiert sei und die Stimme von der Hotline war sehr freundlich und hilfsbereit. Leider hatte ich den Name der unfreundlichen Kassiererin nicht gemerkt, sonst wäre aus eine allgemeine Beschwerde eine konkrete Beschwere geworden. Ich konnte mein ganzer Frust sofort los werden und zum Schluss sagte die Damen am Telefon sogar – „Rufe Sie wieder an wann es etwas zu verbessern gibt“
Positiv überrascht war ich von dem Service von Lidl und ich werde weiterhin dort gerne einkaufen.
Donnerstag, 14. Mai 2009
14. Mai - Nehemia: Von Gott berufen
Heute Abend im Hauskreis haben wir weiter mit unsere Themareihe Berufung gemacht.
Jetzt war Nehemia dran - „Von Gott berufen, - aber wozu?“
Nehemia: Wie Gott einen Chef–Vorkoster motivierte, ein umsichtiger Planer und Anleiter für Wiederaufbau im Reich Gottes zu werden.
Dabei haben wir folgende Fragen beantwortet:
- Gibt es etwas, was Dich an Nehemia besonders fasziniert?
- Welche Gaben und Fähigkeiten entdeckst du an Nehemia?
- Welche dieser Gaben und Fähigkeiten entdeckst du im Ansatz bei dir selbst? Wo erlebst du dich als ergänzungsbedürftig?
- Nehemias Berufung entwickelte sich (ähnlich, wie bei Mose) aus einer tiefen persönlichen Betroffenheit. Was tat Nehemia danach, um seine Berufung zu klären, was für dich hilfreich ist?
- Gibt es etwas in deinem Leben, das dich persönlich so tief anrührt, dass es dich nicht mehr loslässt?
- Nehemia hat seine Mitarbeiter motiviert und wertgeschätzt, indem er sie namentlich erwähnt und konkret benannt hat, was sie getan haben, damit das Projekt gelingt.
- Welche Art und Weise der Wertschätzung erfreut und motiviert dich persönlich am meisten?
- Wer seiner Berufung folgt, wird mit Schwierigkeiten und Hindernissen rechnen müssen.
- Welche konkrete Schwierigkeiten, Hindernisse und Probleme hatte Nehemia zu bewältigen?
- Wie hat er sie bewältigt und was war daran sowohl geistlich als auch hinsichtlich der Lösungswege vorbildlich?
- Welche Schwierigkeiten, Angriffe und Kämpfe fürchtest du am meisten? Wo erlebst du bei dir mehr Angst als Glaube?
- Was hilft dir persönlich, Gott mehr zu vertrauen als den Angst machenden Menschen oder Umständen?
- Nehemia hat seinen Lebensunterhalt verdient, Bedürftige mitversorgt und seine Berufung „ehrenamtlich“ gelebt. Welche biblischen Beispiele und Parallelen fallen dir im Blick auf diese Lebensweise ein?
- Durch welche biblischen Impulse und Zusagen ermutigt Gott uns, so unsere Berufung bzw. Lebensbestimmung zu leben?
Gute Fragen und ein sehr guten Hauskreis Abend
Mittwoch, 13. Mai 2009
13. Mai - Entwicklung von Mitarbeiter und Leiterschaft im CZI
Wir als CZI setzen unsere Vision 2013 um. Dabei bin ich in dem Team zuständig für die Leiterschaft und Mitarbeiter Entwicklung.
Es gab schon einen Fragebogen für alle Mitglieder unsere Gemeinde um verschiedene Defizite zu entdecken.
Für uns haben sich drei Hauptthemen heraus kristallisiert.
1. Bestehende Leiter stärken und unterstützen - Coaching
- Wir überlegen ob wir selbst so einen Prozess umsetzen oder jemand einladen der uns für die nächsten 6 Monate schult und begleitet vielleicht 1x im Monat für 6 Monate.
2. Geistliche Grundlage für bestehende Mitarbeiter - Jüngerschaft / Heilung der Persönlichkeit
- Wir wollen Team F bitten nach Itzehoe zu kommen und einen Seminarreihe zum Thema Heile Persönlichkeit - Heile Beziehungen halten
3. Neue Mitarbeiter für einen Dienst in der Gemeinde motivieren – Mitgliederkurse
- Vielleicht können wir einen Kurs mit ca. 5-10 Abenden für alle neuen Mitglieder haben und dabei auch freiwillig die alten Mitglieder ermutigen daran teilzunehmen.
Ob wir alles für die drei Gruppen in den nächsten 12 Monaten umsetzen können, ist fraglich. Ich glaube aber, dass wir auf einem sehr guten Weg sind und ich bin gespannt was durch den Coaching sich entwickeln wird.
Dienstag, 12. Mai 2009
12. Mai - Steinschlag Reparatur bei ATU
Gestern auf dem Weg auf der A7 zurück vom Frühstück mit Esra hörte ich einen lauten Knall und merkte wie meine Windschutzscheibe einen Stein abbekommen hatte. Der Stein hatte leider einen deutlichen Steinschlag auf der Windschutzscheibe hinterlassen.
Deshalb ging ich nach dem Unterricht heute zu ATU um Gebrauch zu machen von den „Sofort Steinschlag Reparatur“
Zuerst wollte die Werkstatt von ATU mich bitte in eine Stunde zurück zu kommen. Als ich ablehnte zurück zu kommen, war der Chef so gnädig einen anderen Mitarbeiter zu „verurteilen“ meine Windschutzscheibe zu reparieren.
Da erfuhr ich dann, dass ich trotzdem gut eine Stunde warten musste bis die Reparatur fertig war. Der Harz braucht Zeit um zu härten und deshalb habe ich trotzdem gut eine Stunde auf meinem sofort Reparatur gewartet. Glücklich darf ich sein, dass meine Versicherung die Kosten von 96,00 Euro für die Reparatur übernimmt.
Montag, 11. Mai 2009
11. Mai - Frühstück bei Schweinske in Neugraben
Es tut gut Freunde zu haben. Ca. ein Mal im Monat treffe ich mich mit so einen guten Freund Namens Esra.
Esra ist schon fast drei Jahre Pastor in Stade. Ich habe davor die Gemeinde in stade fast ein Jahr lang begleitet. Bevor ich der Gemeinde in Stade half, erlebte der damalige Pastor ein persönlichen Zusammenbruch als seine Frau ihn für einen anderen Mann verließ.
Ich fing dann 2002 an gut 1x im Monat in Stade zu predigen und dann nach einigen Monaten stellte ich die Frage – Kann ich euch als Gemeinde irgendwie sonst helfen? Da kam die Gemeindeleitung auf mich zu und bat um Unterstützung.
Ganz praktisch hieß das damals 1x im Monat die Gemeindeleitungssitzungen zu leiten bzw. daran teilzunehmen. Die Hauskreisarbeit neu ins Leben zu rufen. Drei neue Hauskreise wurden gegründet und ein Hauskreis davon habe ich 4 Monate begleitet und einen neuen Leitungsteam ausgebildet.
Als die Gemeinde endlich soweit war nach einem neuen Pastor zu suchen, kamen bald Esra und seine Frau ins Gespräch. Bei einen Taufe/Sommerfest in Stade waren sie als Gäste dabei und haben die Gemeinde zum ersten Mal kennengelernt. Zu der Zeit war Esra noch in Schondorf bei Stuttgart Zweitpastor. Es folgten Probepredigten – live und auch Predigten aus Schorndorf auf Kassetten. Die Gemeindeleitung machte ein Klausurwochenende in Cuxhaven und Esra war dabei.
Nach dem grünen Licht von der Bundesältesten des Mülheimer Verbandes, wurde Esra mit deutlicher Mehrheit nach Stade berufen. Ich bot an Esra eine Zeit lang zu begleiten und als Coach zu unterstützen.
Esra und ich treffen uns seitdem ungefähr ein Mal im Monat. Meistens irgendwo zum Frühstück. Seit fast einem Jahr treffen wir uns aber bei Schweinske in Neugraben. Esra kommt aus Stade und ich fahre dann nach Barmbek oder Poppenbüttel um zu unterrrichten.
Ich bin eindeutig nicht mehr der Coach von Esra, sondern wir begegnen uns als gute Freunde. Wir tauschen uns über alle Themenbereiche aus. Hauptsächlich dominieren aber die Themen Gemeinde, Familie, unsere persönliche geistliche Leben und Freizeit/Erholung.
Ich bin so dankbar für unsere Zeiten zusammen und ich wünsche alle Männern solche wohltuende Freundschaften.
Sonntag, 10. Mai 2009
10. Mai – Baustellengottesdienst in Lübeck
Ich fuhr heute nach Lübeck in der Erwartung, dass der Gottesdienst alles andere als schön werden sollte. Zwar hatte ich für meinem Predigt einige gute Ideen gehabt – allerdings die Rahmbedingungen für einen Gottesdienst war alles anders als optimal.
Die neuen Räumlichkeiten in der Rademacherstrasse sind immer noch Baustelle. Zwar sind alle Fenstern drin und die meisten Elektroleitungen sind schon verlegt, aber die Wände und Fußboden sehen aus wie nach einem Terror Attacke. Überall ist Baustaub, Werkzeuge und Baumaterial.
Trotzdem müssen wir ab jetzt dort Gottesdienste feiern, weil unser altes Gemeindezentrum an der Trave seit dem 1. Mai übergeben worden ist. Alles wurde in dem alten Büro in die Große Altefähre gelegt. Bis unter dem Dach wurde der Raum voll gestopft mit Karton und Möbel.
In der Rademacherstrasse dauerte bisher alles so lange überwiegend wegen der Statik. Dieses Gebäude wurde als Druckerei gebaut in den 70er. Damals hatte das Gebäude ein Flachdach. Dann wurde das Dach in den 80er undicht und der damalige Eigentümer ließ einem Satteldach ohne Genehmigung oben drauf bauen.
Wir haben alles durch unseren neuen Bauantrag von der Stadt genehmigen lassen – aber als wir alle Innenwände rausgerissen hatten, merkte der Architekt, dass einen Statiker alles anschauen sollte.
Der Statiker machte viele Vorschriften um alles sicherer zu machen und die Scheerlasten abzufangen die durch einen Satteldach entstehen. D.h. viele Wänden wurden mit Steine gemauert statt als Leichtbauwände und es kam einen Stahlkorsett dazu um die Kräften von Wind und Schnee zu stabilisieren. Also wann man nach oben schaut gibt es in alle Räume relative dicke Metalstäben.
Wie schon erwähnt – ich hatte keine große Erwartung an den Gottesdienst. Trotzdem wurde ich positiv überrauscht. Barbara machte zum ersten Mal die Moderation / Gottesdienstleitung und sie machte ihre Aufgabe sehr gut. Ihr Mann André spielte Gitarre und wir hatten eine sehr gute Lobpreiszeit. Wir waren sogar in die Lager die Liedtexte auf einer fast weißen Wand mit einem Beamer zu projektieren. Für die Choräle gab es statt Orgel einen Akkordian und Kaffee und Kuchen im Garten nach dem Gottesdienst.