Donnerstag, 20. August 2009

20. August - der heißeste Tag des Jahres


34° Celsius im Schatten in Itzehoe kommt nicht so oft vor, aber heute am heißesten Tag des Jahres war es dann wieder soweit.

Als ich heute bei der Nordakademie in Elmshorn unterrichtet habe, war es sehr warm und stickig. Die Konzentration ließ stetig nach je wärmer es wurde – sowohl bei den Studenten wie auch bei mir als Dozent.

Dann durfte ich um 15 Uhr weiter nach Hamburg fahren um weiter zu unterrichten. Es war ganz schon warm im Auto ohne Klimaanlagen aber für die 10 Tage im Jahr in Norddeutschland wann es richtig warm wird, brauche ich keine Air Conditioning, stattdessen kurble ich einfach die Fenstern runter und genießen ein bisschen mehr frische Luft.

Einen einziger heißen Tag in Itzehoe ist aber nichts verglichen mit einem normaler heißen Monat in Virginia wo ich als Teenager aufwuchs. Dort ist es fast immer im Juli und August jeden Tag über 30° Celsius. Dort ist aber die Klimaanlage Pflicht um überhaupt gut zu schlafen.

Mittwoch, 19. August 2009

19. August - Lernen Nein zu sagen


Heute habe ich den ganzen Tag bei Mikropartner in Hamburg unterrichtet. Es ging hauptsächlich um das Thema „Nein-sagen“ lernen. Folgendes habe ich unterrichtet:

Tipp 1 - Analysiere kurz die Situation


Wir müssen nicht sofort auf der Stelle "ja" oder "nein" sagen, auch wenn der andere das gerne hätte. Wir dürfen ruhig sagen: "Ich muss darüber einen Moment nachdenken. Ich komme in ein paar Minuten zu dir und sage dir dann bescheid."

Oft sagen wir vorschnell "Ja" zu etwas, weil wir uns schlicht und einfach überrumpeln lassen. Anliegen und Bitten werden ja meist ganz schnell mal zwischendurch an uns herangetragen und bevor wir es überhaupt merken, haben wir zu etwas zugesagt, was uns Stunden kostet oder überhaupt keinen Spaß macht.

Deshalb ist es sehr hilfreich, immer einen kleinen Moment Zeit zu nehmen, um die Situation kurz zu analysieren.

Tipp 2 Finde heraus, warum es dir so schwer fällt, "nein" zu sagen

Hier einige Beispiele für die Ursachen warum wir zu oft "Ja" sagen:
• Die Angst, abgelehnt und nicht mehr gemocht zu werden
• Angst vor Konsequenzen
• Man will nicht egoistisch oder herzlos wirken
• Das Bedürfnis gebraucht zu werden
• Angst, etwas zu versäumen

Zu diesen inneren Ursachen kommt dann auch noch die Tatsache, dass uns die anderen es oft nicht gerade leicht machen, "nein" zu sagen.

Hier einige Strategien derer, die uns zu etwas bringen wollen:
• Schuldgefühle auslösen
• Erpressung
• Druck
• Überrumpelung (s.o.)
• Schmeicheleien
• Mitleidstour
• und anderes mehr.

Hier hilft nur eines: diese Strategien erkennen und entlarven.

Tipp – 3 Sei dir bewusst, welchen Preis du zahlen muss, wenn du "ja" sagst

Das kann dir eine gute Portion Motivation und Anreiz geben, ab sofort ein bisschen genauer zu überlegen, ob wir nicht vielleicht doch einmal etwas ablehnen.

Kosten für zu vorschnelles Ja-sagen sind z.B.:
• Weniger Zeit, Kraft, Energie u.ä. für eigenen Vorhaben und Projekte
• Keine Zeit, Kraft, Energie für die Menschen, für die wir viel lieber etwas tun würden.
• Sehr oft Stress, weil zusätzlichen Aufgaben hinzukommen.
• Häufig Ärger darüber, doch wieder nachgegeben zu haben.
• Nach einer gewissen Zeit das nagende Gefühl, ausgenutzt zu werden.

Tipp 4 - Erlaube dir selbst "nein" zu sagen

Dieser Tipp knüpft unmittelbar an den vorherigen an. Dann, wenn wir uns nämlich klargemacht haben, dass wir für jedes "Nein", das wir nicht sagen, auch einen Preis zahlen, fällt es uns vielleicht leichter, sich selbst die Erlaubnis dafür zu geben, irgendwann auch einmal an sich und nicht nur an andere zu denken.

Tipp 5: Lerne, auf sanfte Art "nein" zu sagen

Hier finden wir eine Reihe von Möglichkeiten, wie wir respektvoll "nein" sagen können:
• Das Nein begründen
• Verständnis zeigen
• Bedanken
• Manchmal reicht auch ein Teil-Nein
• Gegenangebot machen

Noch ein Denkanstoß zum Schluss

Überprüfe einmal, wie du selbst damit umgehst, wenn jemand anders "nein" sagt.

  • Können wir das Nein akzeptieren oder neigen wir selbst dazu, den anderen umstimmen zu wollen?
  • Finden wir es angemessen, wenn andere unseren Bitten nicht immer nachkommen oder fühlen wir uns dann verletzt oder beleidigt?
  • Können wir mit unserer Enttäuschung gut umgehen oder werden wir wütend?

Ich habe alles übernommen von der Seite von Zeitzumleben - "5 Tipps um Nein zu sagen"

Dienstag, 18. August 2009

18. August - Bewerbungstraining


Heute Morgen dürfte ich bei Mikropartner in Elmshorn Bewerbungstraining machen. Menschen die gerade frisch arbeitslos gemeldet sind und zum Teil vorher noch nicht arbeitsuchend waren. Das ist immer ganz spannend.

Das Arbeitsamt bietet für Berufseinsteiger ein tolles Angebot im Internet: www.planet-beruf.de


Dort gibt es Infotexte, Checklisten, Arbeitsblätter und Übungen.

Allerdings nicht jeder ist ein Berufeinsteiger – auf der Seite www.bewerbung-tipps.com finden man auch ganz gute Tipps.

Egal ob es den Bewerbungsunterlagen betrifft die aus einem Anschrieben, Lebenslauf und die „berühmte“ dritte Seite besteht oder das Passfoto www.bewerbung-tipps.com kann eine große Hilfe sein.

Nun die "Dritte Seite" kann genutzt werden, um eine Bewerbung weitere Mitteilungen hinzuzufügen. Sie ist keine Pflichtunterlage, sondern nur eine "Bonusseite".
Da der zukünftige Chef keine zusätzliche Seite erwartet, wird die Dritte Seite meist besonders aufmerksam gelesen. Durch geschickte Argumentation kann jemand sich hier von Mitbewerbern abheben.

Mögliche Seiteninhalte können sein:

  • Motivation für die Bewerbung
  • Zu meiner Person
  • Was habe ich zu bieten?
  • Persönliche und fachliche Informationen
  • Besondere Kompetenzen und Qualifikationen
  • Was ist mir wichtig
  • Argumente für meine Einstellung


Auch tolle Tipps für das Vorstellungsgespräch kann man dort nachlesen

Dort findest du auch die Phasen von einem Vorstellungsgespräch

  • Begrüßung und Einleitung
  • Vorstellung des Unternehmens
  • Präsentation des Bewerbers
  • Fragen an den Bewerber zu fachlichen und persönlichen Fähigkeiten
  • Fragen des Bewerbers
  • Abschluss des Gesprächs und Verabschiedung


Besonders schlecht vorbereitet sind oft Menschen bei der Gelegenheit am Ende von Interview selbst Fragen zu stellen.

Gute Fragen wären z.B.:

  • Fragen zur Einarbeitungsphase
  • Fragen zur Tätigkeit / Aufgabengebiete
  • Neu geschaffene oder neu besetzte Position?
  • Bei Letzterem -> Warum wurde die Stelle neu besetzt?
  • Weiterbildungen
  • Zukunftschancen / Karriereaussichten

Hoffentlich kann ich diese Menschen helfen sich so zu präsentieren dass sie bald eine neue Arbeitsstelle finden können.


Montag, 17. August 2009

17. August – Frühstück mit Esra


Ca. alle 4 – 8 Wochen treffe ich mich mit meinem Freund Esra zum Frühstück. Wir reden über fast alles: Gemeinde, Familie, Urlaub, Politik und viele mehr. Es tut einfach gut sich auszutauschen und laut über vieles zu reden. Gut drei Stunden haben wir gesprochen und die Zeit ging um wie im Flug. Männerfreundschaften sind ein ganz besondere Geschenk, finde ich. Dankbar bin ich für diese Freundschaft.

Ganz am Ende unseres Gespräches haben wir einen Termin gestreift was mich zurzeit immer wieder beschäftigt. Nämlich die Verweiblichung der Gemeinde Jesus. Esra erwähnte dass Jesus eine Liebesbeziehung zu jeder Christ haben möchte. Ich fragte, ob diesen Begriff „Liebesbeziehung“ wirklich so in der Bibel steht.

Denn ich glaube viele Männer haben gerade mit dem Wort „Liebesbeziehung“ zu Jesus ein Problem. Einige Männer haben Probleme damit eine dauerhafte gute Liebesbeziehung zu eine Frauen zu haben, aber Männer können sich kaum eine Liebesbeziehung zu eine andere Mann, nämlich Jesus, sich vorstellen.

Ich lese in der Bibel, dass Jesus uns in der Nachfolge ruft, dass Jesus uns zu Menschenfischer machen möchte, und dass Jesus uns in der Jüngerschaft beruft. Damit kann ich als Mann schon viel anfangen. Ich glaube viele Männer kommen nicht so gerne in der Gemeinde weil wir als Gemeinde sehr stark verweiblich geworden sind.

Die Urgemeinde war geprägt von Gefahr, Abenteuer und starke Herausforderungen. Gefahr durch Verfolgung, Abenteuer, weil die ersten Christen nicht Christen hießen sondern Menschen auf dem Weg. Herausforderungen waren für Paulus und die ersten Christen an der Tagesordnung.

Wo bleiben aber in der Gemeinde heute Gefahr, Abenteuer und Herausforderungen? Wie können wir für die Männer von heute einer Gemeinde werden, die mehr Männer gewinnen als langweilen?

Sonntag, 16. August 2009

16. August - Stralsund

Nach dem wir schön gefrühstückt haben und ein paar Stunden am Strand von Rügen verbracht haben, ging es leider für uns schon Richtig Itzehoe.

Wir haben aber ein paar Stunden in Stralsund verbracht und diese schöne Stadt angeschaut. dort haben wir einen Stadtrundfahrt gemacht und uns viel von diesen schönen Stadt erklären lassen.

Die Altstadt der alten Hansestadt gehört seit 2002 mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar zum UNESCO-Welterbe.

Stralsund erhielt im Jahre 1234 vom rügenschen Fürsten Wizlaw I. das Stadtrecht nach dem Lübecker Vorbild. Sie war im 14. Jahrhundert nach Lübeck die bedeutendste Hansestadt im südlichen Ostseeraum.

Im Dreißigjährigen Krieg widerstand Stralsund mit Hilfe von Schweden und Dänemark der Belagerung durch Wallensteins Truppen; es folgte eine fast 200-jährige Zeit der Zugehörigkeit zum Königreich Schweden als Teil von Schwedisch-Pommern.

Nach dem Sieg der Dänen über die slawischen Fürsten auf Rügen im Jahr 1168 begann die Christianisierung, wobei überwiegend christliche Siedler aus Westfalen in das Gebiet Stralsunds kamen. Die Reformation machte Stralsund Mitte des 16. Jahrhunderts zu einer überwiegend evangelischen Stadt. Zwischen 1949 und 1989 ging der Anteil der Protestanten an der Stadtbevölkerung von etwa 90 % auf etwa 20 % zurück. Heute gehören etwa 75 % der Stralsunder Bevölkerung keiner Religionsgemeinschaft an.

Im Jahre 1989 erreichte die Bevölkerungszahl der Stadt Stralsund mit über 75.000 ihren Höchststand. Seitdem ist die Einwohnerzahl wieder gesunken. Seit der politischen Wende in der DDR 1989/1990 hat die Stadt bis 2006 etwa 17.000 Einwohner verloren.

Die Gorch Fock ist ein 1933 gebautes, nach dem Schriftsteller Gorch Fock benanntes Segelschulschiff. Es fuhr zwischenzeitlich unter dem Namen SSS Tovarishch (Freundschaft) und liegt jetzt in Stralsund. Weitgehend baugleich ist das 1958 gebaute gleichnamige Segelschulschiff der Deutschen Marine Gorch Fock.

Zur Unterscheidung der Schiffe werden gelegentlich in Klammern die Baujahre, oder auch in Klammern eine 1 oder 2 angehängt, die aber nicht zum Schiffsnamen gehören.

Strahlsund hat ganz gut gefallen. Wir werden bestimmt eines Tag zurück fahren und dann schaffen wir es hoffentlich auch noch Griefswald zu sehen.

Samstag, 15. August 2009

15. August - Rügen

Ramona und ich haben unsere Kinder alle für das Wochenende verkaufen können, entweder bei den Großeltern oder der Mutter) und deshalb wollten wir Zeit für uns haben. Da wir beiden noch nie zuvor auf Rügen waren, wollten wir dort der Insel gerne kennenlernen.

Wir fuhren dann Samstagvormittag nach Sassnitz um dort eine Bootsfahrt entlang der Kreidefelsen zu erleben. Obwohl der Tag zuvor sehr heiß und die Meteorologen nur Sonne vorhergesagt hatten, war es zuerst auf Rügen trüb und sehr kühl für August.

Die Kreidefelsen waren schon sehr beeindruckend. Deshalb haben wir nach der Bootstour einen Spaziergang unten den Felsen gemacht. Ich kann mir relativ klein vor als wir entlang der Küste lief.

Der Königsstuhl ist der berühmteste Kreidefelsvorsprung im Nationalpark Jasmund auf der Ostseeinsel Rügen. Er liegt 118 m ü. NN.

Der Name Königsstuhl wird auf ein Ereignis im Jahre 1715 zurückgeführt, bei dem der schwedische König Karl XII. von dieser Stelle ein Seegefecht gegen die Dänen geleitet haben soll.

Das Gefecht ermüdete den König angeblich so sehr, dass er sich einen Stuhl bringen ließ.

Allerdings wird schon in einem Reisebericht im Jahre 1584 der Name „Konigsstuel“ gebraucht, sodass die Namensgebung wahrscheinlich viel früher anzusiedeln ist.

Einer Sage zufolge soll der Name allerdings daher kommen, dass in alter Zeit derjenige zum König gewählt wurde, dem es als Erstem gelang, von der Seeseite aus den Kreidefelsen zu erklimmen und sich auf den oben aufgestellten Stuhl zu setzen.

Wir fuhren weiter südlich bis zum Seebad Prora. Das war ein zwischen 1935 und 1939 geplantes und zum Teil auch errichtetes Seebad auf Rügen. Nach seiner Fertigstellung sollten hier durch die Organisation Kraft durch Freude (KdF) 20.000 Menschen gleichzeitig Urlaub machen können.

Nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurden die Bauarbeiten jedoch eingestellt, so dass heute der Koloss von Prora den Kern des Komplexes bildet. Dies sind acht auf einer Länge von etwa 4,5 km entlang der Küste aneinandergereihte baugleiche Häuserblocks, die ursprünglich Gästehäuser werden sollten.

Die auch heute noch sichtbare Gesamtkonzeption der Anlage ist ein Beispiel dafür, wie der Nationalsozialismus seinen Machtanspruch mittels Architektur demonstrieren wollte.

Abends haben wir es uns gut gehen lassen. Nachdem wir einen sehr schönen Spaziergang am Strand gemacht haben, gönnten wir uns einem leckeren Abendessen im Steakhouse Buffalo.

Rügen ist es ganz tolles Insel aber doch relativ weit weg für nur ein Wochenende. Wahrscheinlich werden Ramona und ich in der Zukunft eher richtig Fehmarn fahren um solche Kurzurlauben zu haben.

Freitag, 14. August 2009

14. August - Besser mit Konflikten umgehen

Heute habe ich bei Mikropartner in Hamburg über Konflikte unterrichtet und wie wir besser damit umgehen.

Hier sind einige meine Punkte:

Konflikte können nützlich sein
Wo immer es zu einem Konflikt kommt, da besteht Klärungsbedarf und gleichzeitig immer auch die Chance zur Lösung des Konflikts. Wenn es zu Streits und Auseinandersetzungen kommen, treffen unterschiedliche Interessen aufeinander. Geraten wir mit jemand aneinander, können wir viel über uns und auch über andere Sichtweisen lernen.

Wir müssen lernen besser mit Konflikten umzugehen
Viele von uns neigen aus Unsicherheit oder Angst dazu, in Konfliktsituationen kopflos und emotional zu reagieren. Und gerade diese Emotionalität führt oft genau dazu, dass wir z.B. Dinge sagen, die wir später bereuen oder dass wir uns ganz anders benehmen, als wir eigentlich wollen.

Tipps für das Verhalten in Konfliktsituationen

  • Signalisiere Verhandlungsbereitschaft
  • Zeige Verständnis
  • Es geht nicht um die Schuldfrage
  • Nicht immer wird dein Konfliktpartner freundlich sein
  • Beharre nicht auf deinem eigenen Standpunkt
  • Gleiches mit Gleichem zu vergelten, bringt nicht weiter
  • Ein Gegenangriff verstärkt nur einen Konflikt
  • Bleibe respektvoll, auch wenn es schwer fällt
  • Ignorieren verstärkt das Problem
  • Zuständigkeit verneinen, erhöht den Ärger des Gegenübers
  • Nehme das Problems deines Gegenübers an
  • Gemeinsamkeiten schaffen Brücken
  • Höre deinem Gegenüber zu
  • Gemeinsamkeiten gibt es eigentlich immer
  • "Es tut mir Leid" kann manchmal weiter helfen
  • Entschuldige dich, wenn es angebracht ist
  • Entschuldigungen besänftigen deinen Gegenüber

Konflikte sind immer eine Chance für uns, dazuzulernen
Auch in vielen anderen Konfliktsituationen könnten Sie z.B. sagen: "Ich habe das so noch nicht gesehen. Vielleicht können wir das Problem gemeinsam lösen?". Eine solche Reaktion vereinigt alle zuvor genannten Tipps. Natürlich ist auch das keine Garantie für die Lösung eines Konfliktes, aber einen Versuch ist es wert.

Hier bei zeitzumleben.de habe ich mich für dieses Thema inspirieren lassen



Donnerstag, 13. August 2009

13. August - Berufung von Moses


Im Hauskreis haben wir angefangen Moses näher zu schauen.

2. Mose 6 nennt Amram als Vater von Moses, als Mutter und Aaron als Bruder Mose, die Schwester der beiden hieß Mirjam.

Der Erzählung in 2. Moses 2,1-10 zufolge sei Mose nach seiner Geburt am Ufer des Nils ausgesetzt worden: Die Tochter des Pharao habe ihn gefunden und eine hebräische Frau – die leibliche Mutter des Kindes – als Amme bestellen lassen. Nach der Stillzeit habe die Tochter des Pharao das Kind als Sohn genommen und ihm den Namen Mose gegeben.

In 2. Mose 2,11-22 wird von der Flucht Mose nach Midian erzählt, die er ergriffen hat, nachdem er einen ägyptischen Aufseher getötet habe, weil dieser einen „Hebräer“ schlug.

Dort habe ihm „der Priester von Midian“, dessen Name Reguel nach 2,18 und Jitro nach 18,2 lautete, seine Tochter Zippora zur Frau gegeben.

Dann nach 40 Jahren erlebt Moses ein brennendes Dornenbusches am Berg Horeb, dem „Berg Gottes“, und dort gibt es die Offenbarung JHWHs an Mose und von dem ihm auferlegten Auftrag, nach Ägypten zurückzukehren und das Volk Israel von der Knechtschaft zu befreien, berichtet.

JHWH habe sich im Horeb als „der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs“ zu erkennen gegeben und Mose damit beauftragt, „die Ältesten Israels“ zu versammeln, um die Befreiung aus Ägypten und den Auszug in das „Land der Kanaaniter“ zu verkündigen.

Mose trat damit als Verkünder des Namens vom Gott JHWH auf. Dem Pharao soll Mose die Aufforderung stellen, die „Hebräer“ drei Tage lang in der Wüste dem eigenen Gott opfern zu lassen.

Die Aufforderung Mose, die Israeliten in die Wüste ziehen zu lassen, damit sie „ein Fest feiern können“, habe der Pharao abgelehnt, bis die letzte der wegen dieser Ablehnung über Ägypten gesandten Plagen – der Tod aller ägyptischen Erstgeborenen – gekommen sei.

Der Grund bzw. das Motiv der Ablehnungen ist aber nicht beim Pharao selbst zu suchen. In 2. Msoe 7,3 und 7,6 erklärt JHWH, dass er den Pharao selbst zur Ablehnung bewegen wird, um einen Vorwand für die nachfolgenden Plagen zu haben.

Wir als Hauskreis kamen nicht viel weiter und es gab viele Fragen:

  • Warum ließ Gott die Ermordung so viele Kinder zu?
  • Was wäre wenn Moses den brennenden Busch ignoriert hätte?
  • Warum hat Gott das Herz des Pharaos verhärtet?
  • Warum heißt der Vater von Zippora Jithro und Reguel?
  • Warum soll Moses nur bitten um einen Fest in der Wüste zu feiern – wollte Gott sein Volk nicht ganz befreien?
Leider habe ich bisher immer noch keine gute Antworten auf alle diese Fragen :-(

Mittwoch, 12. August 2009

12. August - Tipps für mehr Selbstvertrauen


Heute war ich wieder in Hamburg Hammerbrook bei Mikroparnter und habe Motivationstraining gemacht.

Dieses Mal war Nachmittags das Thema „Tipps für mehr Selbstvertrauen“ dran.

Viele Menschen möchten selbstbewusster sein. Beim Thema Selbstvertrauen geht darum, wie wir zu uns selbst stehen und wie wir uns selbst annehmen lernen können.

Tipp 1: Forsche mal nach den Ursachen

Die Gründe für ein mangelndes Selbstvertrauen sind vielfältig. Oft sind es sehr frühe Erfahrungen in der Kindheit. Botschaften an Kinder, wie z.B. "Lass das sein, das schaffst du eh nicht." oder "Was soll aus dir bloß mal werden?" prägen uns.
Darüber hinaus können auch Erlebnisse wie das Versagen in bestimmten Situationen oder das Verlassenwerden von einem wichtigen Menschen zu mangelndem Selbstvertrauen führen.

Tipp 2: Lerne dich selbst besser kennen

Jeder Mensch hat viele liebenswerte Seiten an sich und Fähigkeiten, Eigenschaften und Verhaltensweisen, die ihn oder sie wertvoll und einzigartig machen.

Tipp 3: Lerne dich anzunehmen

Selbstvertrauen braucht als Basis die Selbstakzeptanz. Nur wer sich selbst annehmen kann und zu sich selbst steht, hat Selbstvertrauen und wirkt selbstsicher nach außen.

Tipp 4: Grundeinstellung: Ich bin ok – du bist ok

Es ist fast ein Gesetz, dass die Art und Weise, mit der wir andere Menschen behandeln – sei es real oder nur in Gedanken – auf uns selbst zurückschlägt.

Tipp 5: Suche die Sicherheit in dich selbst, nicht außen

Wir orientieren uns an Vorschlägen anderer und hoffen durch den Rat anderer, das "Richtige" zu tun. Je mehr wir aber vermeintliche Sicherheit bei anderen suchen, desto abhängiger machen wir uns von dem Urteil anderer Menschen.

Tipp 6: Lerne, mit Kritik umzugehen

Höre die Kritik zwar offen an, sei bereit etwas dazuzulernen, aber entscheide immer in aller Ruhe, ob du dieser Meinung überhaupt folgen willst oder lieber nicht.

Tipp 7: Beziehe nicht alles auf dich

Viele Menschen nehmen sich selbst zu wichtig, indem sie denken, dass sich ständig alles um sie dreht. Gehe grundsätzlich davon aus, dass jeder Mensch sein eigenes Leben zu leben hat, und dass die Bedeutung, die du für andere hast, in den meisten Fällen recht gering ist.

Tipp 8: Lerne "Nein" zu sagen

Selbstbewusst zu sein, heißt auch, zu wissen, was gut für einen selbst ist und was nicht. Wenn Du für dich einstehest und zu deinem eigenen Wohl zu jemandem "Nein" sagst, signalisierst du damit auch, dass du das selbst wert bist. Und das steigert das Selbstwertgefühl.

Tipp 9: Arbeite an deiner Ausstrahlung

Unsere Ausstrahlung ist sehr entscheidend dafür, wie selbstsicher wir auf andere Menschen wirken. Und wenn wir positiv und selbstbewusst wirken, baut das positive Feedback anderer Menschen unser Selbstbewusstsein noch weiter auf.

Tipp 10: Führe Buch über deine Erfolge

Schreibe darin alles auf, was du erreichst – große und auch die kleinen Dinge. Blätter immer wieder in diesem Buch und feiere deine Erfolge.


Dieses Ideen habe ich von ZeitzumLeben.de übernommen

Dienstag, 11. August 2009

11. August - Hebräerbrief 6


In der Bibelstunde in Vaale nehmen wir jetzt den Hebräerbrief durch. Wir haben heute die Zähne bei der folgende Stelle ausgebissen

Hebräer 6 Verse 4-6 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und [doch] abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen.


Lasst das noch mal auf der Zunge vergehen: Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind ... und abgefallen sind, wieder Buße zu erneuern.

Heißt das, dass ein Christ, wenn er einmal vom Glauben abgefallen ist, nie wieder Vergebung seiner Sünden bekomme? Heißt das, dass er dann nicht mehr Buße tun kann? Gibt es auch für ein Christen ein: Zu Spät?

Wir haben beschlossen, diese Stelle einfach nur stehen zu lassen und weiter darüber nach zu denken.