Donnerstag, 16. Juli 2009

16. Juli - Hauskries - Berufung Timotheus


Heute Abend war wieder Hauskries und wir haben weiter über dem Thema Berufung an Hand von Timotheus gesprochen.

Timotheus: Wie der Heilige Geist einen nicht ernst genommenen jungen Mann zu einem belastbaren Gemeindeältesten

Wer war Timotheus? Er war der Sohn einer jüdischen Mutter (Eunike) und eines heidnischen Vaters. Schon als Kind hatte seine Großmutter Lois in ihn die feste biblische Grundlage für seinen aufrichtigen Glauben gelegt, die seine Mutter weiter gefördert hatte (2.Tim.1,5; 3,14).

Timotheus lebte in Lystra (Kleinasien/heutige Türkei). Dort begegnete ihm der Apostel Paulus. Der damals noch sehr junge Mann war bereits Christ und hatte einen guten Ruf unter den Mitchristen der Region (Apg. 16,2ff). Paulus erkannte schnell, dass er einen jungen Mann vor sich hatte, der es ernst meinte mit der Nachfolge Jesu.

Dieser Timotheus, entwickelt sich prächtig und wurde zu Paulus beständigen und belastbarsten Mitarbeiter. Paulus war ihm herzlich zugeneigt und lobt ihn mehrfach (1.Kor. 4,17, 2.Tim. 1,2; Phil. 2,19ff). Timotheus taucht als Mitabsender mehrerer Paulusbriefe auf (1.Thess.; 2.Kor.; Phil.; Philemon).

Was lässt sich über Timotheus, seine Entwicklung und Berufungsgeschichte sagen, was uns auch heute noch weiterhelfen kann auf dem Weg zu unserer Berufung?

1. Sei bereit, dich anleiten zu lassen. – Timotheus hat zunächst als Mitarbeiter (Röm. 16,21)an der Seite von Paulus als seinem väterlichen Lehrer gelernt, was er dann später selber angewendet und in dem er sich bewährt hat. In dem geistlichen Vater – Sohn Verhältnis (Leiter/Coleiter) hat er im Hören auf seinen Lehrer, im Gespräch mit ihm und im Wahrnehmen dessen, was er tat, selber gelernt, seine Gaben zu entfalten. Er hat bei Paulus gelernt zu verkündigen, zu argumentieren, die Bibel zu gebrauchen, zu leiten und vieles mehr. Er hat Dinge ähnlich gemacht wie Paulus, und er hat Dinge anders gemacht als sein Lehrer, weil er anders war, Fehler sicher inklusive!


2. „Sei flexibel! sagt die Bibel“ – Timotheus musste schon bald lernen, dass Berufene sehr wohl selber planen dürfen, aber gleichzeitig sehr flexibel auf die Stimme des Geistes Gottes hören und notfalls andere Wege einschlagen müssen (vgl. Apg. 16, 6ff).

3. Deine Berufung entwickelt sich, indem du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen. – Neben der Herausforderung, als Mitarbeiter Gottes Flexibilität zu lernen, ist die Bereitschaft gefragt, Verantwortung zu übernehmen.

4. Berufung entfaltet sich auf der Basis „nüchterner“, biblischer Lehre! – Paulus erinnert an Timotheus an die biblische Grundlage, die in seiner Kindheit gelegt wurde, und er fordert ihn auf, sie auch der Gemeinde als gesunde Basislehre zu vermitteln, damit keine falsche Lehre(Gnosis/Esoterik) verbreitet wird (1.Tim. 1, 3f: 4,12f; 2.Tim. 1, 5f).


Fragen und Impulse für die Kleingruppen:

  • Nenne ein persönliches Leitervorbild und sage, was du von ihm gelernt hast.

  • Welche Art Leiter hilft dir persönlich am Stärksten?

  • Was hälst du von dem Satz: „Sei flexibel! sagt die Bibel“? Fällt es dir leicht oder schwer, flexibel zu sein und warum? Wo sind die Grenzen?

  • Strebst du danach, Verantwortung zu übernehmen? Wo und wie hast du gelernt, Verantwortung zu übernehmen?

  • Was tust du und was hilft dir, gesunde biblische Lehre zu bekommen?

  • Wann und wie bist du als Mitarbeiter ermutigt worden? Ermutigst du selber?

Mittwoch, 15. Juli 2009

15. Juli - Gran Torino mit Clint Eastwood

Gran Torino ist ein US-amerikanischer Spielfilm von und mit Clint Eastwood aus dem Jahr 2008 und absolut empfehlungswert.

Walt Kowalski hat sein Leben lang in der Autofabrik gearbeitet. Als Rentner fällt ihm nicht viel mehr ein, als ein paar Reparaturen am Haus zu machen, Bier zu trinken und einmal im Monat zum Frisör zu gehen und dort einen verbalen Austauschen von Beschimpfungen und Beleidigungen von sich zu geben.

Obwohl seine inzwischen verstorbene Frau sich wünschte, dass er zur Beichte geht, hat Walt nichts zu beichten - er ist zwar verbittert aus dem Koreakrieg zurückgekehrt und säubert regelmäßig nach wie vor er sein M-1-Gewehr aber mit der Kirche hat er nichts am Hut.

Er traut niemand. Seine früheren Nachbarn sind entweder weggezogen oder gestorben. Jetzt wohnen in seiner Umgebung Migranten des Hmong-Volks aus Südostasien, die er nicht ausstehen kann.

Alles, was er um sich herum wahrnimmt, macht ihn wütend: insbesondere das perspektivlose Leben der jugendlichen Hmongs, Latinos und Schwarzen, die das Viertel für sich beanspruchen und seine erwachsenen Kinder, die ihm fremd geworden sind.

Walt bleibt nichts übrig, als den Rest seines Lebens einfach auszusitzen. Bis jemand eines Nachts seinen 1972er Gran Torino zu klauen versucht.

Durch diese Tat tritt jetzt der schüchterne Nachbarsjunge Thao in Walts Leben, denn eine Hmong-Gang hat den Thao so lange unter Druck gesetzt, bis er versuchte, den Gran Torino zu stehlen.

Doch Walt verhindert nicht nur den Diebstahl, sondern auch die Übergriffe der Gang - wider Willen ist er plötzlich der Held des Viertels.

Besonders dankbar sind natürlich Thaos Mutter und seine ältere Schwester Sue, die darauf bestehen, dass Thao seine Schuld bei Walt abarbeitet.

Walt will zunächst nichts mit diesen Leuten zu tun haben, doch schließlich gibt er nach und leitet den Jungen an, in den Viertel Reparaturen auszuführen. So entsteht eine seltsame Freundschaft, die beider Leben verändert.

Mehr möchte ich nicht verraten. Jeder sollte diesen Film sehen und auch Clint Eastwoods Mimik genießen.




Dienstag, 14. Juli 2009

14. Juli - Das Restaurant am Ende des Universums von Dougals Adams

Bei meinem letzen Besuch in der Bücherei habe ich ein neues Hörbuch mitgenommen. Das Restaurant am Ende des Universums ist das zweite Buch aus der fünfteiligen Serie Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams. Der Titel bezieht sich auf das fiktive Restaurant Milliways aus Per Anhalter durch die Galaxis.

In diesem Restaurant wird „Ende“ im doppelten Sinne verstanden. Einerseits ist es räumlich am äußersten Rand gelegen, vor allem aber kann man sich in einer „allabendlichen“ Reality-Show über das zeitliche Ende des Universums (und zurück) geleiten lassen.

Douglas Adams gelang 1977 der Durchbruch, als er einen Vertrag über die Ausstrahlung einer Science-Fiction-Radiosendung abschloss. Die Sendung trug den Namen Per Anhalter durch die Galaxis und wurde zum ersten Mal 1978 vom britischen Radiosender BBC Radio 4 gespielt.

In stark veränderter und erweiterter Form wurde die Serie zwischen 1979 und 1982 - zunächst als Trilogie - in Buchform veröffentlicht. Die Bücher wurden Bestseller. 1984 folgte ein vierter (deutsch: „Macht’s gut, und danke für den Fisch“) und 1992 ein fünfter Band. Der fünfte Band („Mostly harmless“, deutsch „Einmal Rupert und zurück“) trug den Untertitel „Fünfter Band einer vierteiligen Trilogie“.

Anfangs lebte er mit seiner Familie in London, 1999 zog er nach Kalifornien, vor allem, um die Verfilmung von „Per Anhalter durch die Galaxis“ für das Kino zu unterstützen. Er starb unerwartet am 11. Mai 2001 an einem Herzinfarkt, den er in einem Fitness-Studio erlitt.

Zu seinem Gedenken findet jährlich am 25. Mai der so genannte Towel Day (Handtuchtag) statt.

Das Grab von Douglas Adams befindet sich auf dem berühmten Friedhof Highgate Cemetery bei London, auf dem sich u.a. auch das Grab von Karl Marx befindet.

Das Buch „Das Restaurant am Ende des Universums“ nimmt den Handlungsstrang des ersten Teils des Anhalters direkt wieder auf. Arthur, Marvin, Ford, Trillian und Zaphod werden, kaum dass sie Magrathea verlassen haben, von den Vogonen angegriffen. Der Versuch mit ihrem revolutionären Antriebssystem, dem unendlichen Unwahrscheinlichkeitsdrive zu entkommen, scheitert, weil Arthur den Schiffscomputer mit der Frage nach einer Tasse Tee lahm gelegt hat.

Keine Ahnung ob ich noch Teile 3-5 hören werde. Vielleicht aber nicht so bald.

Montag, 13. Juli 2009

13. Juli - Zusage bei der Fachhochschule in Heide


Freitag habe ich erfahren, dass der Fachhochschule in Heide mich als ihr neues Englisch Dozent haben will. Allerdings durch mein theologisches Studium bin ich nur als Entgeltgruppe 8 Stufe 2 in den Tarifgruppen eingestuft. Die Fachhochschule ist tarifgebunden an den öffentlichen Dienst. Das ist also nicht ganz so viel Geld wie ich für diese Halbtagsstelle erwartet bzw. gehofft habe.

Einige Telefonate mit meiner Steuerberaterin, gute Freunde und die Fachhochschule später und ein paar Stundenplanänderungen an der Fachhochschule, plus die Erkenntnis, dass Halbtags dort in Heide „nur“ 12 Unterrichtsstunden die Woche bedeutet und ich war endlich soweit zuzusagen.

Also ab dem 1. September bin ich zum ersten Mal seit 6 Jahren nicht 100% Selbstständig. Nun der Vertrag ist befristet auf einem Jahr, aber die Wahrscheinlich ist groß, dass der Bedarf an der Fachhochschule Heide weiter steigen wird und hoffentlich werden ich einen Folgevertrag dann bekommen können.

Das alle Beste für mich ist die Tatsache, dass ich in diesem Semester nur am Dienstag und Donnerstag dort in Heide sein muss um meine 12 Stunden voll zu bekommen. Ich bin damit frei weiterhin am Donnerstag bei der Nordakademie zu arbeiten und verschiedene andere Termine am Montag und Freitag wahrzunehmen.

Ich freue mich auf die Zeit dort in Heide und mit einem Team von netten Damen zu unterrichten. Ich bin nämlich der ersten männlicher Sprachlehrer dort.

Sonntag, 12. Juli 2009

12. Juli - Predigt über Geistliche Reife


Heute habe ich in der Predigt in Lübeck über Geistliche Reife bzw. Christus ähnlicher werden.

Das Ziel dieser Predigt kann man in den folgende Verse zusammen fassen:

" ... damit ihr feststeht, vollkommen und erfüllt mit allem, was Gottes Wille ist." Kol 4,12b

"... damit wir nicht mehr unmündig seien... sondern wachsen in allen Stücken zu dem hin,
der das Haupt ist, Christus."
Eph 4,14-15

Die Ausrichtung dieser Predigt:

Wir werden uns auf die vier grundlegenden Gewohnheiten konzentrieren, die jeder Christ entwickeln soll, um zu geistlicher Reife zu gelangen.

Dieser Predigreihe wird uns mit den Fähigkeiten ausstatten, diese Gewohnheiten zu etablieren die Techniken erläutern, durch die wir geistlich reifen können

Was ist “geistliche Reife”?

„...bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollendeten Maß der Fülle Christi.“ Eph 4,13

Geistliche Reife heißt: Christus ähnlich sein!

Drei Grundwahrheiten über geistliche Reife

1. Sie kommt nicht von alleine

"Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre ...denn wem man noch Milch geben muss, der ist unerfahren ...denn er ist noch wie ein kleines Kind." Heb 5,12-13

2. Geistliche Reife ist ein Entwicklungsprozess

"Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus.“ 2Petr 3,18

3. Für geistliche Reife braucht man Disziplin

“Übe dich selbst aber in der Frömmigkeit. Denn die leibliche Übung ist wenig nütze; aber die Frömmigkeit ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens” 1Tim 4,7-8


Was bedeutet Jüngerschaft?

1. Reife Christen nennt man: Jünger

2. Ich kann kein Jünger sein ohne: Disziplin

3. Je disziplinierter ich bin, desto mehr kann Gott durch mich wirken!

4. Das Kennzeichen eines Jüngers ist: Das Tragen des Kreuzes

"Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein
Jünger sein.“
Lukas 14,27

5. Wie oft muss ich das tun? täglich

"Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz
auf sich täglich und folge mir nach.“
Lukas 9,23

6. Was bedeutet “das Kreuz tragen”?

Alles tun, was für Christus den ersten Platz in meinem Leben frei räumt!

Die vier “Gewohnheiten” eines Jüngers

Wie kann ich ein Jünger werden?

Entwickeln Sie gewohnheitsmäßige Disziplin!

"... Ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat." Kol 3,9-10

1. Mit der Bibel leben

"Wenn ihr bleiben werdet in meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen." Joh 8,31-32

2. Gebet

"Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten was ihr wollt, und es wird euch widerfahren ... und ihr werdet meine Jünger.” Joh 15,7-8

3. Den Zehnten geben

"So auch jeder unter euch, der sich nicht lossagt von allem, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.“ Lk 14,33

"Du sollst alle Jahre den Zehnten absondern von allem Ertrag ... auf dass du fürchten lernst den Herrn, deinen Gott, dein Leben lang.“ 5. Mose 14,23

4. Gemeinschaft

"... dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." Joh 13,34-35

Das Ziel dieser Predigt:

Ich will mir die geistlichen Gewohnheiten aneignen, die ich brauche, um zu reifen

"Wie ihr eure Glieder hingegeben hattet an den Dienst der Unreinheit und Ungerechtigkeit zu immer neuer Ungerechtigkeit, so gebt nun eure Glieder hin an den Dienst der Gerechtigkeit, dass sie heilig werden“ Röm 6,19

Hier kann du die Predigt auch hören.

Samstag, 11. Juli 2009

11. Juli - Umzug Arche Lübeck

Endlich sind wir mit allem von der Arche Lübeck in den neuen Räumlichkeiten in der Rademacherstr umgezogen. Seit Mai war fast alles was wir hatten in einem großen Zimmer in dem Großen Altenfahren gelagert. Die Stadt Lübeck und die Baugenossenschaft Trave haben seit dem geduldet, dass wir dort alles untergebracht haben.

Nun heute habe wir zwei Mal den 7,5 Tonne voll gemacht mit unseren Stühlen, Tischen, Umzugskisten und Musikinstrumenten und alles in den Rademacherstr transportiert.

Zum Glück hatten wir gut 10 Menschen, meistens Männer, die geholfen haben alles zu schleppen und tragen. Danke - Jungs!!

Die Abbrucharbeiten in der unserer alten Gemeinde in der Großen Altenfähre schreiten gut voran. Es war total beeindruckend diese zwei Bagger in unserem alten Gottesdienstsaal zu sehen. Das aber ist die Vergangenheit - jetzt schauen mit nach vorne und erwarten einen neuen Anfang für die Arche Lübeck





Freitag, 10. Juli 2009

10. Juli - Kevin´s Realschule Abschluss


Kevin hat es endlich geschafft. Er ist endlich mit der Realschule fertig. Sechs lange und zum Teil schlimme Jahre für Kevin und auch für uns als Eltern.

Nun Kevin war nicht immer der Grund für unerfreuliches sondern manchmal nur das Schulsystem von Itzehoe bzw. Schleswig-Holstein und oft die Lehrerschaft der Realschule am Lehmwohld waren sehr problematisch.

Vor sechs Jahren wollten wir als Familie einer Auszeit in den Staaten machen und deshalb haben wir die Sache mit der Wahl der
weiterführende Schule für Kevin ein bisschen auf
den leichten Schulter genommen.

Kevin´s Grundschullehrerin schwankte hin und her zwischen eine Realschule Empfehlung und die Empfehlung für das Gymnasium. Da er schon damals eine anerkannt Legastheniker war, fiel ihre Wahl auf der Realschule - leider.

Naja - schon wieder etwas das ich anders machen würde, dürfte ich die Uhr zurück drehen.

Ich habe jahrelange mich in der Elternarbeit investiert - bis hin zum Schriftführer des Schulelternbeirates habe ich es geschafft.

Jedoch es war sehr frustrierend, da die
Schulleitung eigentlich nur "Ja-Sager" haben wollte.

Wie oft habe ich versucht kritische Punkte anzusprechen und wie oft haben wir Lehrerschaft das Leben von Kevin immer wieder schwer gemacht.

Deshalb habe ich irgendwann meine Ämter in der Elternarbeit aufgeben und dort auf der Realschule am Lehmwohld mich zurück gezogen.

Komischerweise lief ab da für Kevin vielen einfacher und ohne große Probleme. Keine Angst - ich mache immer noch Elternarbeit - jetzt aber
bei Mike auf der AVS und dort macht es richtig
spaß. Erstaunlich wie unterschiedlich die
verschiedene Schulsysteme sind

Kevin hat zum Abschluss einen schönen Uhr bekommen mit einem Gravur "With love from Mom and Dad". Ich hoffe er hat viele Jahren davon gut.

Zum Schluss gab es einen Abschluss T-Shirt und auch einen Abschluss Ball. Allerdings der Ball fand in Brokdorf statt, fast 18 KM von Itzehoe entfernt. Kevin habe ich schon um Mitternacht abgeholt weil er alles dort langweilig fand.

Ein Kapital ist für Kevin in seinem Leben zu Ende, dafür fängt für ihn ab dem Ende August die Neumann Schule in Itzehoe an.

Donnerstag, 9. Juli 2009

09. Juli - English Camps

Seit Jahren biete ich in den Feiern verschiedene Camps an.

Manche Jahren in den Herbstfeiern oder Osterfeiern, aber fast immer in den Sommerfeiern wie auch dieses Jahr.

Folgende Presse-Mitteilung habe in der Norddeutscher Rundschau veröffentlichen können.

Englisch in den Ferien

Zwei Englisch-Camps bietet Jason Stover in den Sommerferien an. In der Woche 27. bis 31. Juli finden vormittags von 9 bis 12 Uhr für Viert- bis Sechstklässler und nachmittags von 12.30 bis 15.30 Uhr für Kinder in den siebten bis neunten Klassen zwei verschiedene Camps statt, alle in den Räumen des Christus-Zentrums in der Dorfstraße 20.

Jeder Kursus kostet
95 Euro für insgesamt 15 Stunden. Anmeldungen unter 04821/436187 oder jason@stover.de.

Falls jemand auch damit möchte - bitte einfach melden!

Mittwoch, 8. Juli 2009

08. Juli - DSL Störung bei Versatel


Heute Morgen habe ich ganz normal online gearbeitet bis 8:30. Dann funktionierte meine Internetverbindung nicht mehr. Ich prüfte alles und machte den Router aus und dann wieder an.

Mein Zugriff war nur lokal - aus irgendeinem Grund war mein Router nicht in der Lage bei Versatel einzulogen.

Folgende Info gab mir den Router

ADSL Status Modus Status Upstream Downstream SNR Margin Loop Att.

G.DMT SHOWTIME 640000 6208000 4.0 30.8

Also die DSL Verbindung war in Ordnung aber bei der Ethernet WAN Status stand - Server Side antwortet nicht.

So ich rief bei Versatel an und nachdem ich gut 10 Minuten in der Warteschleife habe ich endlich einen Techniker bekommen. Er wollte wissen welche Router ich benutze und ich erzählte DrayTek Vigor 2500. Er kannte die Marke Draytek gar nicht und wollte zuerst sagen, dass Mein Router das Problem ist. Ich widersprach ihm und er sagte, dass er feststellen kann, dass ich ein falsches Kennwort benutzten würde.

Wie kann plötzlich ein neues Kennwort in meinem Router eingetragen sein - aber er bestand darauf zu wissen, dass mein Passwort falsch ist. Ok - ich willigte ein, ein neues Passwort zu bekommen und er sagte es braucht mindesten 15 Minuten bevor alles im Versatel System umgestellt ist und ich so lange warten sollte.

30 Minuten später habe ich einen Termin gehabt und ich hoffte dann gegen Mittag wieder online zu gehen. Ich kam nach Hause und immer noch kein Internet. Ich rief wieder bei Versatel an und da erfuhr ich telefonisch dass im Großraum Itzehoe technische Schwierigkeiten sind. Ich war so wütend. Der Techniker hat mir den Schuld gegeben und siehe da es war Versatel.

Details zur Störungsmeldung Versatel, Itzehoe (#363554)

Region: 04821 Itzehoe Mitte

Internet-Provider: Versatel

Art des Zugangs: ADSL

Art der Störung kein Login möglich

Beginn der Störung: 08.07.2009 08:30 Uhr

Ende der Störung: 08.07.2009 18:30 Uhr

Da ich sowieso in der Stadt war - habe ich die 1 Stunde kostenlos WLAN bei McDonald´s auf dem Parkplatz benutzt um meine E-mails abzurufen und ein bisschen zu erledigen.

Gegen 18.30 Uhr war dann endlich das Problem behoben. Hoffentlich passiert das nicht wieder!

Dienstag, 7. Juli 2009

07. Juli - Fachhochschule Westküste in Heide

Heute Vormittag gleich um 8:30 habe ich ein Interview für einen Halbtagsstelle bei der Fachhochschule Westküste in Heide gehabt. Zuerst habe ich gut 15 Minuten einen Probe unterreicht halten dürfen. Leider ohne Studenten, sondern nur möglichen zukünftigen Kollegen.

Dann ging es in den Interviewraum wo ich für weitere 30 Minuten Fragen beantwortet habe und selbst auch ein paar Fragen stellen dürfte. Aus meiner Perspektive lief alles ganz gut. Mein Thema für den Unterricht war gestellt und hieß „The application of smart technology in every day life“

Ich habe länger überlegt wie ich dieses Thema anpacken sollte. Ich wusste, dass Studenten wahrscheinlich nicht da sein werden, sondern nur Lehrer. Nun nichts gegen Lehrer, aber Schüler sind technisch weiter als die meisten Lehrer. Deshalb wollte ich meine „Probeschüler“ nicht zu sehr überfordern und deshalb habe ich mich auf Telekommunikation begrenzt und ins besonders die Nutzung von Handys im Alltag.

Es gibt eine geniale Homepage für Englisch Lehrer. www.breakingnewsenglish.com Dort findet man zwei Mal die Woche ein Thema aus der Nachricht perfekt aufgearbeitet. Ich nahm ein Thema über Automaten für Handys von Vodafone in England. Dabei war mir wichtig einen Text zu lesen und neue Vokabeln also Synonymen zu lernen.

Ich habe sogar Hausaufgaben vorbereitet und ich fand alles im Klassenzimmer richtig gut lief. Ich fühlte mich wohl und es gab eine gut Interaktion und Beteilung von allen Teilnehmer. Ich bin zufrieden mit diesem Teil.

Die Fragen und Antwort Session verlief auch ohne Problem. Allerdings die tiefe der Fragen fehlte ein bisschen und ich hatte das Gefühl das die Entscheidungen schon vorher im Klassenzimmer gefallen waren und nun nur ein Paar Details gefragt werden müssen.

Nach mir wurden drei weitere Kandidaten für diese Stelle interviewt. Hoffentlich habe die Meßlatte hoch genug stellen können – damit sie mich nehmen werden. Anfang nächste Woche weiß ich mehr.

Hier nun ein bisschen Hintergrund Info - Die Fachhochschule Westküste wurde auf Initiative der Unternehmer und Politiker der Region 1993 gegründet. Sie nahm zunächst in angemieteten Räumen ihren Betrieb auf, so dass bereits 1997 die ersten Absolventinnen und Absolventen verabschiedet werden konnten.

Im Jahr 2000 war dann endlich das neue Hochschulgebäude im Osten von Heide fertig. 2008 gab es knapp 400 Erstsemester, so dass an der FHW heute bereits etwa 1100 Studierende eingeschrieben sind.

Mit der Umstellung auf die neuen Abschlüsse "Bachelor" und "Master" wurde 2004 begonnen, die FHW war die erste Hochschule in Schleswig-Holstein, die den Bologna-Prozess abgeschlossen hatte.

Rankings wie das in der "ZEIT" zeigen, dass die FHW zu den besten Hochschulen des Landes gehört. Nach wie vor ist die FH eine junge Hochschule, und ich wurde mich freuen dort unterrichten zu dürfen.