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Sonntag, 12. April 2015

12. April - Predigt in Heide und Rendsburg






1) Gott hat mich verändert
a) Das Ausmaß dieser Veränderung

2. Kor. 5, 17 - Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

b) Die Art dieser Veränderung


  • • Er bewirkt unsere Buße
  • • Er bewirkt unsere Wiedergeburt
  • • Er vergibt uns unsere Schuld
  • • Er macht uns gerecht
  • • Er erlöst bzw. errettet uns
  • • Er heiligt uns
  • • Er versöhnt uns mit sich selbst
  • • Er schenkt uns den Glauben
  • • Er schenkt uns Heilsgewissheit
  • • Er macht uns zu Seinem Kind
  • • Er macht uns zu Erben
  • • Er schenkt uns eine neue Natur
  • • Er schenkt uns ewiges Leben
  • • Er fügt uns in die Gemeinde ein
  • • Er befähigt uns zum Dienst
  • • Er gibt uns den Heiligen Geist
  • • Er gibt unserem Leben einen neuen Sinn
  • • Er übernimmt die Herrschaft über uns
  • • Er schafft eine enge Gemeinschaft zwischen dem Herrn Jesus und uns




2) Gott will mich verändern
a) Das Wesentliche tut Er (Gal. 5, 22 - 23)
b) Es geht nicht ohne meine Beteiligung (Röm. 12, 2)


3) Ich muss mich verändern (Eph. 4, 25 - 32)
a) bzgl. der Wahrheit (V. 25)
b) bzgl. meiner Gefühle (V. 26 - 27)
c) bzgl. fremden Eigentums (V. 28)
d) bzgl. meines Redens (V. 29 - 30)
e) bzgl. meines Umgangs mit anderen Menschen (V. 31 - 32)



25 Belügt einander also nicht länger, sondern sagt die Wahrheit. Wir sind doch als Christen die Glieder eines Leibes, der Gemeinde Jesu. 26 Wenn ihr zornig seid, dann ladet nicht Schuld auf euch, indem ihr unversöhnlich bleibt. Lasst die Sonne nicht untergehen, ohne dass ihr einander vergeben habt. 27 Gebt dem Teufel keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften. 28 Wer früher von Diebstahl lebte, der soll sich jetzt eine ehrliche Arbeit suchen, damit er auch noch Notleidenden helfen kann. 29 Redet nicht schlecht voneinander. Was ihr sagt, soll für jeden gut und hilfreich sein, eine Wohltat für alle. 30 Beleidigt nicht den Heiligen Geist. Als Gott ihn euch schenkte, hat er euch sein Siegel aufgedrückt. Er ist doch euer Bürge dafür, dass der Tag der Erlösung kommt. 31 Mit Bitterkeit, Jähzorn und Wut sollt ihr nichts mehr zu tun haben. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht über andere, und vermeidet jede Feindseligkeit. 32 Seid vielmehr freundlich und barmherzig, und vergebt einander, so wie Gott euch durch Jesus Christus vergeben hat.




Hier nun die Predigt in Rendsburg über Jakobus 4





Freundschaft mit der Welt - Feindschaft mit Gott
1 Wieso gibt es denn bei euch so viel Kämpfe und Streitigkeiten? Kommt nicht alles daher, dass ihr euren Leidenschaften und Trieben nicht widerstehen könnt? 2 Ihr wollt alles haben und werdet nichts bekommen. Ihr seid voller Neid und tödlichem Hass; doch gewinnen werdet ihr dadurch nichts. Eure Streitigkeiten und Kämpfe nützen euch gar nichts. Solange ihr nicht Gott bittet, werdet ihr nichts empfangen. 3 Wenn ihr freilich Gott nur darum bittet, eure selbstsüchtigen Wünsche zu erfüllen, wird er euch nichts geben. 4 Ihr Treulosen! Ist euch denn nicht klar, dass Freundschaft mit der Welt zugleich Feindschaft mit Gott bedeutet? Wer also ein Freund dieser Welt sein will, der wird zum Feind Gottes. 5 Oder meint ihr, die Heilige Schrift sagt ohne jeden Grund: "Leidenschaftlich wünscht sich Gott, dass der Geist, den er in uns wohnen lässt, ganz ihm gehört"?1 6 Aber was Gott uns schenken will, ist noch viel mehr. Darum heißt es auch: "Die Hochmütigen weist Gott von sich; aber er hilft denen, die wissen, dass sie ihn brauchen."2 7 Unterstellt euch Gott, und widersetzt euch dem Teufel. Dann muss er von euch fliehen. 8 Sucht die Nähe Gottes, dann wird er euch nahe sein. Wascht die Schuld von euren Händen, ihr Sünder, und lasst Gott allein in euren Herzen wohnen, ihr Unentschiedenen! 9 Seht doch endlich ein, wie groß eure Schuld ist; erschreckt und trauert darüber! Dann werdet ihr nicht mehr lachen, sondern weinen; und aus eurer Freude wird Traurigkeit. 10 Beugt euch vor dem Herrn! Erst dann wird Gott euch aufrichten.

Nicht über andere urteilen!
11 Redet nicht schlecht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Denn wer jemandem Schlechtes nachsagt oder ihn verurteilt, der verstößt gegen Gottes Gesetz. Anstatt es zu befolgen, spielt er sich als Richter auf. 12 Gott allein ist beides: Gesetzgeber und Richter. Nur er kann verurteilen oder von Schuld freisprechen. Woher nimmst du dir also das Recht, deine Mitmenschen zu verurteilen?

Falsche Sicherheit
13 Noch etwas will ich euch sagen. Manche von euch kündigen an: "Heute oder morgen wollen wir hier- und dorthin reisen. Wir wollen dort ein Jahr bleiben, gute Geschäfte machen und viel Geld verdienen." 14 Dabei wisst ihr nicht einmal, was morgen geschieht! Was ist denn schon euer Leben? Nichts als ein leiser Hauch, der - kaum ist er da - auch schon wieder verschwindet. 15 Darum sollt ihr lieber sagen: "Wenn der Herr will und wir leben, wollen wir dieses oder jenes tun." 16 Ihr aber seid stolz auf eure Pläne und gebt damit an. Eine solche Überheblichkeit ist verwerflich. 17 Wer Gelegenheit hat, Gutes zu tun, und tut es trotzdem nicht, der wird vor Gott schuldig.



Montag, 13. Oktober 2014

13 Okt – mit Thorsten bei Babylon

Thorsten hat mich heute Abend als verspätetes Geburtstagsgeschenk in Babylon zum Essen eingeladen. Das war echt toll. Wir haben gut miteinander gesprochen und auch lecker gegessen. Lieder bin ich direkt aus Heide gekommen und deshalb könnte ich mein Ouzo nicht trinken

Ich habe von den „Specials der Woche“ gewählt und Putenbrust am Spieß in einem Honig-Senf Sauce plus Reis bekommen –sogar mein Salat hatte einen Honig-Senf Sauce gemacht.

Es tut gut Männerfreundschaften zu pflegen und ich bin sehr dankbar für meine Freundschaft mit Thorsten

Mittwoch, 16. Juli 2014

16 Juli – Klausurwochen in Heide

Heute wurde die letzte Technical English Klausur in der Fachhochschule Heide geschrieben. Zwei Mal im Jahr schrieben wir Klausuren und das bedeutet für mich sehr viel korrigieren. In den Wintersemestern bedeutet dass viele Tests die letzte Woche im Semester zu korrigieren und in den Sommersemester bedeutet das die zwei Wochen nach Semesterende zu korrigieren.

Heute habe ich nun die letzten Klausuren korrigiert und am Freitag ist noch Einsicht, dann habe ich bis Mitte September kaum noch etwas an der FHW zu tun.

Freitag, 11. Juli 2014

11 Juli – Baueinsatz in Lübeck

Mike und ich sind nach Lübeck gefahren um dort einen zwei-tägigen Baueinsatz zu machen. Hinten rechts an der Einfahrt waren Glasbausteine eingebaut. Leider hat niemand bei Umbau zu Steine ausgebaut und nun jetzt dürfen wir das tun. Schon letztes Jahr stand diese Aufgabe auf der To-do Liste, aber wir haben die Arbeit auf dieses Jahr verschoben.

Mike begleitet mich und wir dürfen viel Mörtel mischen und viele Backsteine weiterreichen. Leider viel mir erst gestern Abend ein, dass ich heute Morgen die Klausuren in Heide heute noch korrigieren muss. Denn Einsicht ist am Mittwoch und vorher bin ich nicht in Heide. Also war ich schon kurz nach 9 schon in Heide und hab fast 3 Stunden korrigiert.

Dann erst sind Mike und ich nach Lübeck und kamen fast 45 Minuten später an als geplant. Gerd fing aber 1 Stunde früher an als abgemacht und deshalb hatte er alle Glasbausteine rausgeschlagen und wir haben dann die Pfusch von der Mauer entfernt und die erste paar Reihen Backsteine gemauert, bevor wir gegen 19 Uhr alles zusammengepackt haben.

Abend waren Mike und ich in der Lübecker Innenstadt gefahren um bei Bolero gut mexikanisch zu essen. Ich habe einen leckeren Enchilada gehabt und Mike hatte einen mexikanischen Grillteller. Vorweg gab es hausgemachte Nachos mit Jalapeño-Käse Dip. Das Essen war echt sehr lecker, aber nicht ganz billig – denn die Getränke/Cocktails haben doch ihren Preis.

Wir haben in der Gemeinde gepennt und dabei fiel mir zum ersten Mal bewusst auf wie hell die Notbeleuchtung in der Gemeinde ist. Deshalb haben Mike und ich in unterschiedlichen Kinderräumen übernachtet.

Sonntag, 22. Juni 2014

22 Juni – Predigt in Heide

Heute Morgen habe ich zum letzten Mal in diesem Jahr in der Baptisten Heide gepredigt. Die haben sich das Thema „Dienen“ gewünscht und deshalb habe ich die Predigt aus Lübeck von vor drei Wochen wiederholt über Dienen im Einklang mit Neigungen, Stärken und Talenten.






Hier kannst du die hören

Hier kannst du die Power-Point runterladen

Dabei habe ich dann die Gabenfragebogen an über 20 verschiedene Menschen in Heide verteilt.

Der Gabenfragebogen will uns helfen, unsere geistlichen Gaben herauszufinden.

Er wurde ursprünglich als Umfrage von Richard F. Houts, einem Professor für christliche Pädagogik am Ontario Bible College, Kanada, entwickelt. Später wurde er von C. P. Wagner, Professor am Fuller Theological Seminary in Pasadena, USA, überarbeitet.

  • Beantworte die 100 nachfolgenden Fragen und dabei stelle dir in Gedanken die Frage: „Diese Erfahrungen habe ich ... in meinem Leben gemacht.“
  • Fünf Spalten hast du zur Auswahl, um das für dich Zutreffende anzukreuzen: Fast immer – Oft – Manchmal – Selten – Nie
  • Wenn du alle Fragen beantwortet hast, kannst du sie auswerten, wie auf Seite 10 beschrieben.
  • Nachdem du die entsprechenden Punktzahlen in die Tabelle eingetragen hast, lese die Erklärung zu den Gaben, bei denen du die höchste Punktzahl hast (auf Seite 11-15).
  • Nehme als nächstes die Ergebnisse des Gabenfragebogens und trage die drei Gaben mit den höchsten Punktzahlen auf Seite 18 ein. Das wird dir einen Hinweis geben, in welchen Bereichen deine Gaben liegen können.
Hier kannst du auch das Gabenfragebogen runterladen


Mittwoch, 9. April 2014

09 April – Sterbebegleiter oder Geburtshelfer?


Schon letztes Jahr habe ich ein prophetisches Wort bekommen – Gott fragte mich ob ich einen Sterbebegleiter oder Geburtshelfer sein wolle.

Klar, möchte ich sehen und erleben wie Gott neues entstehen lässt, dennoch investiere ich ganz viel Zeit (zu viel Zeit) mit der Betreuung von sterbenden Gemeinden.

Heute Abend bei unserer Vertiefungsgruppe habe ich diesen Punkt als Gebetsanliegen genannt. Denn ich glaube Gott möchte mich schon mehr gebrauchen als Geburtshelfer.

Wo bin ich Momentan tätig als Sterbebegleiter?
  • Christus Gemeinde Lauenburg – dort werde ich nur noch 1x noch im 2014 predigen
  • Bapisten Gemeinde in Heide – dort möchte ich nur noch 1x im Jahr predigen und dazu meine Studenten einladen
  • Auferstehungsgemeinde in Rendsburg – dort bin ich 1x im Monat und dass möchte ich nur noch weiter machen bis Mitte 2015!
  • Die Gemeinde am Sandberg – da werde ich dieses Jahr noch 3x mal predigen – was aber in 2015 sein wird ist mir noch nicht klar
  • Christliche Gemeinschaft Vaale – Obwohl das buchstäblich Sterbebegleitung ist – möchte ich es erst Mal weiter machen – da es meine Sonntage nicht blockiert (nur 1x im Monat am Sonntagabend)

Es gibt noch eine andere Gemeinde indem ich viel Zeit und Kraft investiere, aber dort ist es keine Sterbebegleitung mehr. Die Arche Lübeck wächst langsam aber beständig. Es wäre toll dort einen Halbtagspastor irgendwann in 2016/17 zu bekommen, damit ich mich dort zurückziehen kann

Was genau Gott mit einem Geburtshelfer meint, kann ich noch nicht sagen. Aber in den letzten 12 Monate habe ich erlebt wie Gott mich gebracht hat um eine Jüngerschaftsschule mit fast 100 Menschen ins Leben zu rufen, einen Berufsfindungsseminar mit 24 Jugendlichen und auch manches mehr :- )



Sonntag, 9. März 2014

09 März – Predigt in Heide und Rendsburg

Ca. drei Mal im Jahr predige ich in Heide. Ich versuche meine Kollegen und Studenten dazu einzuladen, aber leider haben wir jetzt Semesterfeiern und fast alle meine Kollegen haben sogar Urlaub. Also gab es heute keine Gäste in Heide – ich habe dort über Buße also bekennen und vergeben gepredigt. Es gab viele gute Komplimente dazu. Nachdem Gottesdienst habe ich dann für zwei Personen gebetet die am Montag operiert werden plus einen weiteren Person mit starken Schmerzen in der Hufte und Knie.



Hier kannst du die Predigt nur hören

Hier ist die Power Point für die Predigt"


Ich hatte auch die christliche Bücher die zurzeit verschenke, und tatsächlich habe ich statt drei Bananenkarton nur noch zwei übrig!!

Da es sich nicht lohnt wieder nach Itzehoe zu fahren habe ich meinem Mittagspause mit Chicken McNuggets im meinem Büro in der FH Westküste gemacht.


Dann ging es weiter nach Rendsburg wo ich über Hebräer 9 gepredigt und Christus im alten sowie neuen Testament bzw. im ersten sowieso zweiten Testament. Es ist echt Interessant, dass Jesus sowohl Passahlamm wie auch Hohepriester ist.



Hier kannst du die Predigt nur hören

Das Opfer im alten Bund
1 Auch im ersten Bund gab es Regeln und Vorschriften für den Gottesdienst und das Heiligtum, das Menschen hier auf der Erde für Gott errichtet hatten. 2 Im vorderen Teil des Heiligtums standen ein Leuchter und ein Tisch mit den Broten, die Gott geweiht waren. Diesen Teil des Zeltes nannte man das Heilige. 3 Dahinter lag ein zweiter Raum, durch einen Vorhang abgetrennt. Dies war das Allerheiligste. 4 Hier befanden sich der goldene Räucheropferaltar und eine rundum mit Gold beschlagene Truhe, die so genannte Bundeslade. Darin lagen der goldene Krug mit dem Manna, der Stab Aarons, der Knospen getrieben hatte, und die Steintafeln mit den Zehn Geboten. 5 Über der Bundeslade breiteten die Cherub-Engel, die auf Gottes Herrlichkeit hinweisen, ihre Flügel aus und bedeckten so diese Stätte der Vergebung und Versöhnung. Doch nun genug von diesen Einzelheiten. 6 Das Heiligtum besteht also aus zwei Räumen: In dem ersten Raum verrichten die Priester täglich ihren Dienst. 7 Den anderen Raum, das Allerheiligste, darf aber nur der Hohepriester betreten, und auch das nur ein einziges Mal im Jahr. Hier bringt er das Blut eines Tieres als Opfer dar, damit Gott ihm seine eigene Schuld und auch die Sünden seines Volkes vergibt. 8 Der Heilige Geist wollte auf diese Weise sichtbar werden lassen: Solange das irdische Heiligtum noch steht, bleibt uns der Zugang zum Allerheiligsten, zu Gott, verschlossen. 9 Das irdische Heiligtum ist nichts anderes als ein Bild für unsere gegenwärtige Zeit. Dort werden zwar Gaben und Opfer dargebracht, aber nichts davon kann uns vollkommen mit Gott versöhnen und uns ein gutes Gewissen schenken. 10 Denn in einem solchen Gottesdienst werden doch nur Vorschriften befolgt, die das äußere Leben regeln. Es geht dabei um Essen und Trinken oder bestimmte Reinigungsvorschriften. Diese Anordnungen galten aber nur solange, bis Gott die neue Ordnung in Kraft setzte.

Christus - das einmalige Opfer
11 Seit Christus gilt diese neue Ordnung. Er ist der Hohepriester, durch den sich Gottes Zusagen an uns erfüllt haben. Seinen Dienst verrichtet er in einem Heiligtum - größer und vollkommener als jedes andere, das je von Menschen betreten wurde. Dieses Heiligtum ist nicht von Menschenhand errichtet, es gehört nicht zu dieser Welt. 12 Christus opferte auch nicht das Blut von Böcken und Kälbern für unsere Sünden. Vielmehr opferte er im Allerheiligsten sein eigenes Blut ein für alle Mal. Damit hat er uns für immer und ewig von unserer Schuld vor Gott befreit. 13 Schon nach den Regeln des alten Bundes wurde jeder, der nach den religiösen Vorschriften unrein geworden war, wieder äußerlich rein, wenn er mit dem Blut von Böcken und Stieren oder mit der Asche einer geopferten Kuh besprengt wurde. 14 Wie viel mehr wird das Blut Jesu Christi uns innerlich erneuern und von unseren Sünden reinwaschen! Erfüllt von Gottes ewigem Geist, hat er sich selbst für uns als fehlerloses Opfer Gott dargebracht. Darum sind unsere Sünden vergeben, die letztlich nur zum Tod führen, und unser Gewissen ist gereinigt. Jetzt sind wir frei, dem lebendigen Gott zu dienen.

Der neue Bund zwischen Gott und den Menschen
15 So hat Christus den neuen Bund zwischen Gott und uns Menschen vermittelt: Er starb, damit die Sünden aufgehoben werden, die unter dem alten Bund geschehen sind. Nun können alle, die Gott berufen hat, das von Gott zugesagte unvergängliche Erbe empfangen, das ewige Leben bei Gott. 16 Beim neuen Bund ist es wie bei einem Testament: Ein Testament wird erst eröffnet, wenn der Tod seines Verfassers nachgewiesen ist. 17 Solange er lebt, ist es ohne jede Rechtskraft. Erst durch seinen Tod wird es gültig. 18 So wurde auch schon der alte Bund erst rechtskräftig, nachdem er mit Blut besiegelt war. 19 Als Mose dem Volk Israel alle Gebote des Gesetzes mitgeteilt hatte, nahm er das Blut von Kälbern und Böcken, vermengte es mit Wasser und besprengte mit Hilfe von Ysopzweigen und roter Wolle das Gesetzbuch und das ganze Volk. 20 Dann sagte er: "Dieses Blut besiegelt den Bund, den Gott mit euch geschlossen hat." 21 Ebenso besprengte Mose das heilige Zelt und alle Gefäße und Werkzeuge für den Opferdienst. 22 Nach den Bestimmungen des alten Bundes wird fast alles mit Blut gereinigt. Denn ohne Blut ist eine Vergebung der Schuld nicht möglich.

Christus setzt sich für uns ein
23 Deshalb musste das heilige Zelt, das als Abbild des himmlischen Heiligtums hier auf der Erde stand, durch das Blut von Tieren gereinigt werden. Als es aber um das himmlische Heiligtum ging, war ein besseres Opfer nötig. 24 Schließlich ging Christus nicht in ein von Menschen erbautes Heiligtum, das ja nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist. Er betrat den Himmel selbst, um sich bei Gott für uns einzusetzen. 25 Christus brauchte sich nur ein einziges Mal zu opfern. Der Hohepriester dagegen muss jedes Jahr aufs Neue ins Allerheiligste gehen und Gott das Blut eines Tieres opfern. 26 Wie oft hätte Christus dann seit Beginn der Welt schon leiden müssen! Aber er ist jetzt, am Ende der Zeit, erschienen, um ein für alle Mal durch seinen Opfertod die Sünden zu tilgen. 27 Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor Gottes Gericht. 28 So ist auch Christus ein einziges Mal gestorben, um alle Menschen von ihren Sünden zu erlösen. Wenn er zum zweiten Mal kommen wird, dann nicht, um uns noch einmal von unserer Schuld zu befreien. Dann kommt er, um alle, die auf ihn warten, in seine neue Welt aufzunehmen.

Mittwoch, 12. Februar 2014

12 Feb – Gott erhört Gebet – neuen Auftrag

Letzte Woche Freitag habe ich den Hauskreis in Vaale erzählt, dass ich neue Aufträge bald brauche. Mein übervolles Semester in Heide ist nun vorbei und dabei steht mir einen ganzen Tag wieder frei zur Verfügung um Geld zu verdienen.

Dazu kommt, dass die Firma Prokon durch ihren Insolvenzantrag alle Englisch Stunden bei mir storniert hat und auch die Firma Prinovis schließt in Mai und damit fällt noch einen Auftrag weg. Ich hatte schon im Oktober die Firma in Wedel auslaufen lassen um genau Stunden in Heide zu haben, aber jetzt langsam fehlen mir Aufträge.



Also heute Morgen klingelt bei uns Zuhause das Telefon und Mona geht dran und jemand möchte 3-4 Wochen von intensivem Unterricht bekommen. Ich rufe dann nachdem Mittagessen an und sofort darf ich 8 Stunde Unterricht pro Woche in Itzehoe geben. Es ist einen Bau-Ingenieur der Windkrafträder abnehmen muss im Ausland und sehr schnell seinen Schul-Englisch aufbessern muss.

Ich wäre nie an diesen Mann dran gekommen, aber er fand mich im Internet. Ich bin Muttersprachler, gebe gut und gern Technisches Englisch und kennen ich mich sogar bei Windkrafträder besten aus. Ich habe sogar für PROKON alles letzten Jahrs für deren neu entwickelten P3000 Windkraftrad übersetzt.

Besser hätte es nicht passen – ich habe Zeit und sofort bekommen ich einen Auftrag. Gott ist echt gut!

Dienstag, 7. Januar 2014

07 Jan - Business Results

An der FH Westküste in Heide benutze ich das Buch Business Results - Intermediate von Oxford University Press im Unterricht für BWL und Management und Technik.



Das Buch ist gut aufgebaut und auch online gibt es eine Menge von gute Übungen - Hier ist der Homepage dafür von Oxford University Press


Natürlich gibt es einen "Teacher's Book" für Kurs dafür



Was ich aber besonders schätze ist die mitgelieferte interaktiven DVD mit Zusatz-Übungen und sogar Videos für den Unterricht.

Hier kannst du hören wie ich das Software demonstriere.


Sonntag, 8. Dezember 2013

08 Dez - Predigt in Heide

Heute morgen habe ich am 2. Advent in der baptisten Gemeinde in Heide wieder gepredigt.

Mein Thema war "Ich bin in Jesus… […und nur ihn ihm!]"

Hier kannst du die Predigt hören

  • … ein Kind Gottes (Joh. 1,12; 1. Joh. 3,1 3, Gal 3,26, Gal 4,6, Röm 8,16 uvm.). Gott selbst ist mein Vater.
  • … ein Kind des Lichts (und nicht der Finsternis) (1. Thess. 5,5).
  • …vollkommen gerecht/ gerechtfertigt (=akzeptiert/ angenommen/ in Ordnung) (Röm 3,23; Röm 5,1; Röm 8, 33)
  • …nicht zu trennen von der Liebe Gottes (Röm. 8, 35)
  • …in der Liebe eingewurzelt und gegründet (Eph 3,17)
  • …frei (Joh 8,36)
  • …für immer frei von aller Verdammnis (Römer 8, 1)
  • …rein/ sauber (Joh 15,3)
  • …völlig neu, eine neue Kreatur, neue Schöpfung (2. Kor. 5,17); von neuem geboren (1Pet1,23).
  • …lebendig gemacht, vom Tode auferweckt und errettet (Eph 2,5)
  • …lebendig, aber tot für die Sünde (Röm 6,1-13; Kol 3,3); den Mächten der Welt gestorben (Kol 2,20)
  • …errettet von der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich seines lieben Sohnes.(Kol 1,13)
  • …befreit/ ein Befreiter => frei! (Gal 5,1)
  • …erlöst /ein(e) Erlöste(r) (Off 1,5)
  • …umfassend versorgt (Mat 6,25-34)
  • …gesegnet mit jeder geistlichen Segnung in der Himmelswelt (Eph 1,3)
  • …geheilt, wiederhergestellt (1.Pet 2,24)
  •  …Freund Jesu/ Freund und Vertrauter Gottes (Joh. 15,15).
  • …jemand, der Anteil an seiner göttlichen Natur hat (2Pet 1,4).
  • …Erbe und Miterbe Jesu (Röm. 8,17; Gal 3,13f.; 1.Joh 5,11f.).
  • …ein Geist mit ihm (1. Kor. 6,17).
  • …ein Tempel des Heiligen Geistes und der Wohnort Gottes. (1. Kor. 3,16; 6,19). Er ist in mir (Kol 1,27) und der, der in mir ist ist größer als der, der in der Welt ist (d.h. der Teufel und seine Mächte) (1.Joh 4,4)
  • …gesalbt (2. Kor. 1, 21-22)
  • …stark (weil er mich stark macht) (Phil. 4, 13); stark in der Macht seiner Stärke (Eph 6,12).
  • …in Gott verborgen (Kol. 3, 3)
  • …geborgen und von Gott selbst bewahrt vor dem Bösen (1. Joh. 5,18).
  • …versöhnt mit Gott und ein Botschafter der Versöhnung (2. Kor. 5,18 19).
  • …heilig/ geheiligt/ ein Heiliger (Eph. 1, 1 Phil. 1, 1; Kol 1,2; 1.Kor 6,11, Heb 10,10).
  • … mit dem Heiligen Geist versiegelt (Eph. 1, 13)
  • …berechtigt zu direktem Zugang zu Gott durch den Heiligen Geist ( Eph. 2, 18)
  • … Bürger des Himmels (Phil, 3,20; Eph, 2,6).
  • …Auserwählter Gottes (Kol. 3,125 1. Thess. 1,4).
  • …Salz der Erde und Licht der Welt (Mat 5,13-14)
  • …ein Feind des Teufels (1. Petr. 5,8).
  • …Eigentum Jesu, er hat mich erkauft und den Preis bezahlt (1. Kor. 6, 20)
  • …mit eingesetzt [z.B. zu Regierungsgewalt] im Himmel (Eph 2,6)
  • …fest gemacht und versiegelt (2. Kor. 1, 21-22)
  • …sicher, dass er eine gute Zukunft für mich hat und dass er mit mir zum Ziel kommen wird (Röm 8, 28, Phil 1, 6).
  • …nicht mehr orientierungslos (1.Pet 2,25)
  • …eine Rebe am Weinstock, auserwählt Frucht zu bringen. Gott selbst reinigt mich, damit ich mehr Frucht bringe (Joh 15)
  • …ein Glied am Leib Christi (1. Kor, 12,27, Eph. 5,30).
  • …ein lebendiger Stein, der mit anderen zusammen von Jesus Christus zu einem geistlichen Haus (=Gemeinde) gebaut wird (1. Petr. 2,5).
  • … Gottes Mitarbeiter (1. Kor. 3, 9 und 2. Kor. 6, 1)
  • …beauftragt (z.B. Mat 28,19-20; Mat 5,44 usw.)
  • …gesandt (Mat 10,16; Joh 17,18; Joh 20,21; 1.Kor 1,17,
  • …zugerüstet für den Auftrag, ausgerüstet, Gott gibt mir alles, um seinen Auftrag auch erfolgreich auszuführen (2.Kor. 3,4-6; Kol 1,12; 2.Kor 2,14)
  • …ein Wohlgeruch Christi unter Christen und Nichtchristen (2Kor 2,15).
  • …nicht jemand von denen, die zurückweichen (Heb 10,39).
  • …ein Überwinder/ mehr als ein Überwinder (Röm. 8,37, Off. 12,11)
  • …allezeit im Sieg (2.Kor 2,14)
  • …Gottes Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken (Eph. 2,19).
  • …ein königlicher Priester, Teil des auserwählten Geschlechts (1. Petr. 2,9-10).
  • …jemand, der im Glauben geht und nicht im Schauen und aufs Unsichtbare sieht, nicht aufs Sichtbare (2Kor 5,7; 2Kor 4,18
  • …jemand, der alles vermag (Phil 4,13)

Mittwoch, 8. August 2012

08. August – Summary GmbH

Als ich noch im Krankenhaus lag, habe ich eine E-Mail erhalten wegen Englisch in Itzehoe. Es fällt mir immer noch schwer nein zu sagen wenn es um gut bezahlte Arbeit direkt vor der Haustür geht.

Also habe ich mit der Firma vom Krankenhaus aus telefoniert und einen Probe-Unterricht für heute organisiert.

Die Firma Summary GmbH ist in Edendorf und verkauft verschiedene Produkte über Amazon in Europa - hauptsächlich Trampoline und andere Sportgeräte.

Aus den anfänglichen 4-6 Teilnehmern wurde schnell 15 Menschen die Englisch wollten, so dass es zwingend notwendig war zwei Gruppe zu machen.

Ich bin sowieso diesen Herbst überbucht und werde zum ersten Mal nicht nach Hamburg um an der FH Fresenius Englisch für den Winter-Semester zu unterrichten.

Aber zum Glück fange ich in Heide an Montag und Dienstag erst ab 10 Uhr an, damit werde ich ab September jeweils vorher in Edendorf unterrichten können bevor ich dann weiter nach Heide fahre um an der FH dort den ganzen Tag zu unterrichten.

Dieses Semester darf ich 20 Stunden in 2,5 Tage dort in Heide unterrichten um wieder meinem „Stundenkonto“ wieder auf null zu bringen.

Es gab schon Semester indem ich nur 4 Stunden hatte und manchmal gibt es dann einen Ausgleich mit ca. 20 Stunden wie dieses Mal.


Sonntag, 8. Juli 2012

08. Juli – Predigt in Heide und Rendsburg

Endlich habe ich wieder in der Baptisten Gemeinde in Heide gepredigt. Schon Ende Mai wurde ich gefragt was ich am 8. Juli predigen würde – also habe ich schon vor Wochen mir im Gebet das Thema „Evangelisation“ beschenken lassen.

Die Predigt war bestimmt nicht ganz einfach zu schlucken und vielleicht habe ich manche Menschen auf die Füße getreten, aber ich habe (wie bisher immer in Heide) viel positive Rückmeldungen bekommen.

Die Predigt handelt von Lukas 15, 1-10. Also die Stelle in dem Jesus zwei Gleichnisse erzählt. Einmal von den verlorene Schaf – wo der Hirte die 99 zurück lässt um den einen verlorene Schaf zu suchen bis er es findet. Die zwei Gleichnis handelt von eine Frau mit 10 Silber Münzen und eine ist weg und sie stellt alles auf dem Kopf bis dieser letzte Münze auch gefunden wird.

Die Gleichnisse kenne ich fast auswendig – aber die ersten zwei Verse von Lukas 15 bewegen mich noch.

1 Viele Zolleinnehmer und andere verrufene Leute kamen immer wieder zu Jesus, um ihn zu hören. 2 Die Pharisäer und Schriftgelehrten ärgerten sich und schimpften: "Mit welchem Gesindel gibt der sich da ab! Er setzt sich sogar mit ihnen an einen Tisch!"

Warum in aller Welt kamen die Menschen zu Jesus. Nicht Jesus ging zu diesen Menschen hin, sondern diese Menschen kamen zu Jesus. Wieso? Hat Jesus seine Botschaft verwässert? Bestimmt nicht.

Jesus war aber Barmherzig mit den Menschen. Das ist für mich ganz wichtig.
Ich habe von einem Polizist gehört der oft bei Unfällen war. Er sagte es gibt drei Menschengruppen bei fast jedem Unfall.

Erst Mal gibt es die Schaulustigen – also Menschen die nur Zuschauen und oft nur im Weg sind.

Die zweite Gruppe sind die Polizisten selbst. Ihr Job ist es die Unfallstelle zu sichern, aber auch die Schuldfrage zu klären. Wer hat die Regeln nicht befolgt und wer ist schuld.

Die dritte Gruppe und am wichtigsten bei einem Unfall sind die Rettungskräfte. Sie helfen die Opfer egal ob jemand im Unrecht war oder nicht.

Ich persönlich sehe eine sehr starke Ähnlichkeit mit viele Menschen in der Gemeinde. Es gibt ganz weniger Christen die als Rettungskräfte raus gehen und die verletzte und verlorene Menschen in dieser Welt zu helfen.

Viel größer ist leider die Gruppen von Menschen in der Gemeinde die versuchen zu richten und Menschen für schuldig zu erklären. Wie oft wird einen Zeigerfinger gezeigt statt einen helfender Hand gereicht.

Natürlich gibt es eine ganze Menge von Schaulustigen in den Gemeinden die einfach Konsumenten sind aber nie wirklich mitwirken.

Um die Menschen für Jesus zu erreichen brauchen wir auch eine ganze Menge Anstrengung und Mühe. Genau sowie die Menschen viel Mühe und Energie eingesetzt haben um den Schaf bzw. die Münze zu finden so sollten wir auch Mühe und Einsatz geben für die verlorene Welt.

Und der letzte Punkt von der Predigt handelte von der Beharrlichkeit die wir auch mitbringen müssen. Denn oft bekehren sich Menschen nicht sofort, sondern es ist einen Prozess. Dabei sollten wir nicht zu schnell aufgeben – denn der Hirte und die Frau gaben auch nicht auf bis sie das gefunden haben wonach sie gesucht haben.

Hier kannst du die Predigt von Heide hören

Nachmittags bin ich dann gleich nach Rendsburg gefahren und habe eine ähnliche Predigt gehalten – dieses Mal aber von Johannes 10 und Hesekiel 34 habe ich der gute Hirte beleuchtet.

Hier kannst du die Predigt von Rendsburg hören


Mittwoch, 16. Mai 2012

16. Mai – Mittagessen mit Dietmar

Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr habe ich mich mit Dietmar zum Mittagessen hier in Heide getroffen. Es tut immer gut mit einem alten Freund zu reden und sich auszutauschen.

Da wird es mir immer wieder bewusst wie alt wir schon geworden sind und welchen Weg wir im Leben schon hinter uns haben.

Mona und ich fuhren heute Abend in der Eifel um beim MaiVestival dabei zu sein. Sie arbeitet bis 18 Uhr und ich bis 19 Uhr hier in Heide.

Wir sind erst gegen 2 Uhr morgens vor Ort dann endlich angekommen.

Sonntag, 4. März 2012

04. März - Predigt über Jona in Heide


Heute morgen habe ich wieder in der baptisten Gemeinde in Heide gepredigt. Dieses Mal über Jona - oder besser gesagt habe mich auf Jona 4 konzentriert.

Hier kannst du die Predigt hören

Das Buch Jona hat für mich zwei große Themen: die Rettung Ninives vor dem drohenden Gericht und die spannende und spannungsreiche Auseinandersetzung des gnädigen Gottes mit dem gesetzlichen, rechthaberischen, selbstgerechten Jona.

Was für ein Kontrast: Während die Heiden in Ninive „mit Mann und Maus“ radikal Buße tun, versinkt der Israelit Jona immer tiefer in Selbstmitleid und Zorn.

Im vierten Kapitel des Jona-Buches versucht Gott den tiefen Fall des Propheten zu
stoppen. Jona wird immer sonderbarer und widersprüchlicher. Sein Ärger schlägt in
einen abgrundtiefen Zorn darüber um, dass der gnädige Gott sich über viele, viele
Tausende verlorene Menschen erbarmt. Es heißt in Vers 1: „Das gefiel Jona gar
nicht und er wurde sehr zornig.“ (Die Gute Nachricht)

Die Parallele zum älteren „Verlorenen Sohn“

Zornig wurde auch der ältere Bruder des „Verlorenen Sohnes“, weil sein Vater bei
Rückkehr des Bruders ein Fest feierte (Lk 15,11ff).

Der ältere Sohn war gerade auf dem Feld. Er wirft dem Vater (= Gott) vor, dass er
sein Leben lang wie ein Sklave für ihn geschuftet hätte und ihm immer gehorsam
war (Lk 15,29). Indirekt beschreibt er hier auch seine Beziehung zum Vater (= zu
Gott).

Bei aller Hingabe lebte er am wirklichen Leben vorbei. Er bemerkte nicht, dass ihm
alles gehörte und dass er sogar selbst hätte Feste feiern können.

Was war sein Problem: Er war ein Sklave. Ein Sklave einer Lebensauffassung/eines „Systems“, das aus Arbeit und Gehorsam bestand.

Der ältere Bruder hatte ein Wertesystem, in dem Gehorsam/korrektes Verhalten
(gegenüber dem Vater), Pflichterfüllung und Arbeit/Leistungsbereitschaft
„automatisch“ vom System her mit Anerkennung belohnt wurde.

Genauso hatten sich Faule und Ungehorsame selbst die negativen Konsequenzen ihres Verhaltens zu zuschreiben. Sie hatten es sich ja selbst „verdient“. In diesem Denken hat Gnade keinen Platz. So wurde der ältere Bruder zornig, als der Vater dieses System für den „Taugenichts“ durchbrach.

Zum „System“ gehört unweigerlich die Haltung der Selbstgerechtigkeit und der
Selbstbezogenheit.

Warum „ticken“ viele Menschen so?

Dieses tiefe Gefühl nicht wirklich wertvoll und wichtig zu sein, kann in der passiven Reaktion zur Selbstablehnung führen oder im aktiven, dass man sich selbst viel zu wichtig nimmt.

Es gibt andere Ursachen. Vielleicht hier kann es daran gelegen haben, dass der ältere, obwohl er der Erstgeborene war, den jüngeren Bruder wegen seiner Lebensfreude verachtet hat.

Menschen sind unterschiedlich. Aus dieser Unterschiedlichkeit kann es zu Vergleichen kommen, bei dem man meistens sich selbst verteidigt und den anderen verurteilt.

Wir sind ABER zu einem Leben aus der Gnade berufen. Wir dürfen bei Gott Kind sein, Fehler machen und uns am Leben und Seiner Liebe freuen.

Jona ist gebunden an sich selbst

Jona „betete“ zu Gott.

Es ist besser mit seinem Zorn zu Gott zu gehen, als ihn ständig bei anderen Menschen abzuladen.

Jona 4,2f
2 … und sprach: Ach, Herr, das ist's ja, was ich dachte, als ich noch in meinem
Lande war, weshalb ich auch eilends nach Tarsis fliehen wollte; denn ich wusste,
dass du gnädig, barmherzig, langmütig und von großer Güte bist und lässt dich des
Übels gereuen. 3 So nimm nun, HERR, meine Seele von mir; denn ich möchte lieber tot sein als
leben.

Achtmal (in anderen Übersetzungen zehnmal) spricht Jona von sich selbst.

Offensichtlich nahm sich auch Jona selbst viel zu wichtig und verlor dabei den Blick
für Tausende Menschen, denen er gerade gepredigt hatte.

• Gibt es auch bei uns Anzeichen, dass wir als Opfer von Ablehnung oder aus
anderen Gründen uns ein „Sklavensystem“ gezimmert haben?

• Könnte es sein, dass auch wir selbst uns viel zu wichtig nehmen und damit
uns selbst und das Leben anderer Menschen unendlich schwer machen?

Aus einem Mitarbeiter wird ein Zuschauer

Jona 4,5 „Jona verließ die Stadt in Richtung Osten. In einiger Entfernung hielt er an und machte sich ein Laubdach. Er setzte sich darunter in den Schatten, um zu sehen,
was mit der Stadt geschehen würde.“

Jona wartet die vierzig Tage in Ninive ab, ob nicht doch das Gericht Gottes eintrifft.

Als nichts dergleichen passiert, zieht er sich im Osten von Ninive auf einen Berghang
zurück, der ihm einen Panoramablick auf die Region bietet. Vielleicht geschieht ja
doch noch die Wende zu „seinen Gunsten“ und Tausende von Menschen werden
von Gott dahin gerafft.

Max Frei, ein Schweizer Chrischona-Gemeindeleiter schrieb dazu: „Anstatt sich mit den bussfertigen Niniviten zu freuen und sie in ihrem jungen Glauben zu unterstützen, schmollt Jona vor sich hin und wird vom Mitarbeiter zum Zuschauer. Ein typisches Verhalten von gesetzlichen Menschen.“

• Wo befinden wir uns? Haben wir z. B. durch irgendeine Lehrfrage die Seite gewechselt und sind vom Mitarbeiter auf die Zuschauerränge geflüchtet?

Heute vor oder bei dem Abendmahl ist Gelegenheit, wo es nötig ist, voreinander sich zu demütigen, Dinge auszusprechen und einander um Vergebung zu bitten.

Anschauungsunterricht für Jona

Gott ließ durch ein Wunder in nur einer Nacht eine Rizinusstaude wachsen. Das war
Teil von Gottes Anschauungsunterricht mit einer Gegenstandslektion. Sie sollte ihm
Schatten geben und seinen Gemütszustand aufhellen.

Jona freute sich riesig. Vielleicht, weil er der irrigen Annahme war, dies war ein
Zeichen, dass Gott mit ihm war.

Aber ganz simpel. Jona freute sich wie ein kleines Kind über den „Wunderbaum“,
weil er seinen eigenen Komfort erhöhte, während ihm das Schicksal von „120.000
Menschen“ offensichtlich völlig egal ist.

Auf wie viele trifft es zu, dass wir uns viel tiefgehender mit unseren Wunderbäumen, unseren Blumen und unseren Häuser, mit unserer Arbeit, unseren Autos und unseren Fernsehern beschäftigen als mit den Millionen unsterblicher Seelen um uns herum, die im Begriff stehen, verloren zu gehen!“

In der nächsten Nacht ließ Gott durch einen Wurm den Schatten spendenden Busch
zerstören. Und noch oben drein, um die fatale Wirkung der Hitze zu verstärken, ließ
Gott einen heißen Ostwind kommen, der Jona gnadenlos auf den Kopf brannte.

In seiner zornigen Grundhaltung wünschte er sich wiederholt den Tod.

Jona hatte längst die Realität aus den Augen verloren.

Gott will Jona mit dieser Gegenstandslektion in die Realität zurückholen.

Gab es ein Happyend?

Positiv ist, dass das Buch Jona mit Gottes Reden aufhört – ohne Widerrede von
Jona. Der Prophet selbst hat damit geantwortet, dass er schonungslos seine
Geschichte aufschrieb. Offensichtlich hatte er Gottes Lektion verstanden.

Schlussgedanken

Wie sieht es bei uns aus? Bestimmt hat sich nicht jeder in „ein System“ geflüchtet.

Bestimmt hat nicht jeder ein Problem mit Zorn. Heute Morgen mag es aber Einzelne
geben, denen Gott durch sein Wort helfen möchte, ihre Situation zu verstehen.

Ich möchte diejenigen, die sich hier wieder erkannt haben, ermutigen, sich jemanden
beim Abendmahl oder nach dem Gottesdienst anzuvertrauen. Das kann ein erster
ganz wichtiger Schritt sein, wieder in Gemeinschaft und ins Leben zurückzukehren.

Vielleicht haben auch einige sich darin erkannt, dass sie ähnlich wie der ältere
„Verlorene Sohn“ ein eher abgekühltes distanziertes Verhältnis zu Gott haben.

Dann nimm die Gelegenheit wahr, bring das zu Gott und lass dich mit Gottes Liebe
und Freude segnen!

Mittwoch, 1. Februar 2012

01. Feb – Mittagessen bei FIDELIO 


Dietmar, mein alter Freund und ich haben uns zum zweiten Mal nun in Heide zum Mittagessen getroffen. Er arbeitet nun für einige Monate dort und ich war sowieso an der Fachhochschule Westküste heute um Klausuren zu korrigieren.


Wir haben lecker und reichhaltig im Restaurant FIDELIO gegessen. Als Mittagstisch gab es wieder den Grillteller mit jeweils einen Pute-, Hack- und Rindsteak plus Baked Potatoe.

Das Essen war köstlich und die Zeit verflog im Gespräch. Es tut gut mit einem alten Freund zu sprechen, allerdings merke ich immer wieder wie alt ich werde an Hand unsere Kindern. Hoffentlich können wir so einen Power Lunch bald wiederholen.

Mittwoch, 14. Dezember 2011

14. Dez – 2. Weihnachtsfeier in Heide


Letzte Woche hatte ich mit der technische Abteilung der FH Heide einen Weihnachtsfeier. Heute war nun die betriebswirtschaftliche Abteilung mit der Weihnachtsfeier dran.

Fast 30 Menschen trafen sich im Restaurant Rhodos zum sehr leckere griechische Essen. Die Restaurant kann ich uneingeschränkt empfehlen.

Wie auch letzte Woche kam ich später dazu wegen Unterricht, aber immer noch rechtzeitig um das Essen zu bestellen.

Dieses Mal wurde einen Schrott-Julklapp gemacht. Beim Adventsfeier in Lübeck am Sonntag hatte ich einen vom Basartisch einen sehr hässlichen Spielzeug für 50 Cent erworben.

Die Spanisch Lehrerin Paula hatte eine Augen darauf geworfen und auch bekommen. Ich bekam einen netten Santa aus Holz und fand den Tausch sehr gut.

Es war ein sehr lustige Abend mit tollen Menschen.

Samstag, 10. Dezember 2011

10. Dez – In der Weihnachtsbäckerei


Es wurde heute endlich meine Weihnachtskekse gebacken.Dabei habe ich 1,5 KG Butter, 6 KG Mehl, 3,5 KG Zucker, 2 KG Puderzucker, 12 Eier und 0,5 KG Peanutbutter plus einiges an Natron, Backpulver und Lebensmittelfarbe verwendet.

Keine Ahnung wieviele Peanut Butter Cookies und Sugar Cookies ich tatsächlich gebacken habe. Von den Zutaten kann ich nur gut 13 Kilo ableiten.

Es sollten genug sein für alle meine Studenten in Hamburg, Heide und Elmshorn sein, plus der Adventsfeier in Lübeck und Vaale. Auch die gesamte Stover/Mock Klan will gefuttert werden.

Damit können schnell einige hunderte Kekse schnell “verschwinden”

Zum Glück hatte ich am Ende zwei nette Damen die meine Sugar Cookies sehr bunt und schön gestaltet haben.

Sonntag, 20. November 2011

20. Nov – Predigt in Heide und Vaale


Ich habe zum zweiten Mal in der baptisten Gemeinde in Heide gepredigt - dieses Mal über das Thema "Zweifel".

Abends war ich dann in Vaale und habe über Offenbarung 6 und 7 gepredigt.

Hier kannst du die Predigt aus Vaale hören


Die Predigt in Heide handelt von Zweifel - hier einige Gedanken dazu

1. Zweifel sind erlaubt!

Die Bibel ist voll von Menschen. Menschen, die ihre Zweifel und Ängste hatten. Menschen, die mit ihrem Glauben gerungen haben.

Die Bibel verurteilt auch weder Sara noch Thomas noch die anderen Menschen, die sich in der Bibel mit Zweifeln und Fragen herumschlagen.

Die wichtigste Frage, die uns bewegt, wenn uns Glaubenszweifel überfallen, finden wir auch in der Bibel selbst. Diese Frage lautet: Wo ist Gott?

Gott lässt das zu. Er lässt es zu, daß Menschen an ihm zweifeln. Er lässt es zu, daß Menschen ihn hinterfragen.

Warum tut er das?

Ich glaube, weil Gott von Menschen geliebt und gelobt werden will, die sich nicht verstellen müssen dafür. Gott will von Menschen anerkannt und als Herr verehrt werden, die selbst zu dem Ergebnis gekommen sind, daß es wahr ist, daß Gott existiert, daß er lebt, daß er uns liebt.

Zweifel sind erlaubt. Fragen ist erlaubt. Auch kritisches Fragen ist erlaubt.

Es tut mir gut zu wissen, daß Gott nicht dadurch verunsichert wird, daß wir manchmal verunsichert sind. Gott zweifelt nicht an uns, wenn wir an ihm zweifeln.

Und, das allerbeste, er lässt uns nicht fallen, wenn wir ihn einmal fallen lassen.


2. Zweifel ist hilfreich!

Wäre es nicht besser, wenn wir alle nie Zweifel hätten?

Nein.

Das wäre nicht besser. Es wäre vielleicht in mancher Hinsicht einfacher. Aber es wäre nicht besser.

Überwundener Zweifel kann uns näher zu Gott führen, kann uns die Bibel, die Gemeinde und das Beten ganz neu lieb machen.

Gemeinsam als Christen durchstandener Zweifel kann uns als Menschen einander näher bringen.

Überwundener Zweifel kann uns in unserem Glauben sicherer machen, fröhlicher und auch missionarischer.

Wenn wir eine Zeit der Anfechtung und des Zweifels durchgegangen sind, ist unser Glaube oft reifer und gewissermaßen tiefer im Herzen verankert als vorher. Zudem sind wir vermutlich barmherziger anderen gegenüber, die ebenfalls gerade in einem „Glaubenstief“ stecken.

Wenn du gerade in einer solchen „Glaubenszweifel“ – Situation bist, dann frage dich einmal: Habe ich überhaupt einen eigenen Glauben?

Das ist eine unheimlich wichtige Frage. Manche Menschen übernehmen ihren Glauben von Eltern, von Freunden oder vom Pastor.

Aber dann muß eine Zeit kommen, in der man seinen eigenen Glauben entwickelt.

Eine Zeit, in der man nicht nur von den Erkenntnissen und Erlebnissen anderer lebt.

Tragfähig ist ein Glauben dann, wenn er auch noch trägt, wenn ich angefochten werde, wenn ich herausgefordert werde oder wenn ich Dinge erlebe, die ich nicht verstehe und die mich traurig machen.

Glaubenszweifel gehören ausgesprochen. Ausgesprochen vor Menschen, die sie aushalten können und die einen Menschen, der sich mit Zweifeln plagt, begleiten und ihm zur Seite stehen können.

3. Zweifel können überwunden werden!

Was aber können wir denn tun, wenn uns Glaubenszweifel plagen und den Glaubensmut nehmen?

Die Rückbesinnung auf Zeiten der Glaubensstärke, der Glaubenserfahrungen.

Ich glaube, daß es für unseren Glauben wichtig ist, wenn wir aufmerksam für das sind, was wir früher einmal mit Gott erlebt haben. Davon können wir nämlich dann zehren, wenn wir einmal verunsichert sind.

Es ist auch wichtig, daß wir aufmerksam sind für das, was andere mit Gott erleben.

Das Gespräch mit anderen Christen scheint mir in Zeiten, wo man sich mit dem Bibellesen, dem Beten und dem Vertrauen auf Gott schwer tut, das beste Mittel zu sein.

Erstens kann man im Gespräch vielleicht herausfinden, was den Zweifel auslöst und man kann überlegen, wie man damit umgehen kann.

Zweitens ist ein Problem, das man mit jemandem teilt, schon nicht mehr ganz so gewaltig.

Die Bibel, insbesondere die Psalmen ist sicher eine große Hilfe in Zeiten der Glaubensnot

Ich halte Lesen und mit anderen Christen über das gelesene und den eigenen Stand im Glauben zu reden, für sehr wertvoll und wichtig, gerade in schwierigen Phasen.

Glaubenszweifel sind immer eine Sache, die etwas Geduld erfordern.

Mich persönlich hat in schwierigen Zeiten immer wieder fasziniert, daß Gott sich in seiner Schöpfung so genial offenbart hat.

Aber auch das Gebet für Zweifelnde wichtig, dass sie tiefere Erfahrungen mit Gott machen können.

Wir müssen keine Angst vor Zweifeln und Anfechtungen im Glauben haben. Gott will uns in solchen Schweren Zeiten nahe sein.

Es wird immer Hochs und Tiefs im Glauben geben.

Aber Gottes Liebe ist und bleibt stärker als unsere Zweifel.

Hier kannst du die Predigt aus Heide über Zweifel auch hören

Mittwoch, 28. September 2011

28. Sept – zweiten Tag an der FH Heide


Mein zweites Tag an der FH in dem neuen Semester verlief ganz gut. Ich habe wieder die identische ITM Gruppe aus dem ersten und dritten Semester plus auch eine technische Englisch Kurs für die Elektrotechniker an der FH Westküste.

Vielleicht darf ich zusätzlich einen Business Englisch Kurs für die BWL`er übernehmen. Das wären denn vier zusätzlichen Unterrichtsstunden in der Woche – zwei Stunden jeweils ab 14 Uhr am Dienstag und Mittwoch.

Nächste Woche erfahren ich ob das wirklich sein wird oder nicht.

Dienstag, 27. September 2011

27. Sept – erster Spanisch Unterricht


An der FH Westküste in Heide fing der Semester für mich heute an. Ich unterrichte meine normale Klassen wie immer aber jetzt bin ich selbst auch noch Student. Ich darf am spanisch Unterricht teilnehmen!!

Schon seit der High School damals vor fast 25 Jahren habe ich immer spanisch lernen wollen und jetzt endlich darf ich.

Also zusammen mit Studenten des 1. Semesters von International Tourism Management habe ich ein Mal in der Woche immer für 90 Minuten Spanisch.

Jetzt habe ich auch noch Hausaufgaben und darf nicht nur die Hausaufgaben von andere korrigieren.