Freitag, 10. August 2012

10. August – 3 of 10 Great Dates

Mona und ich haben heute Abend den 3. Abend von den 10 Great Dates besucht. Sie saß am Mischpult und ich am Beamer – das scheint mehr und mehr unsere Rollen zu werden.

Es ging dieses Mal um richtiges Streiten und Konfliktverhalten. Da Mona und ich gerade da unsere größten Defizite haben und wir schon SO viel darüber gelesen haben usw. hatte ich keine besonderen Erwartungen an dem Abend gehabt.

Der Kapital im Buch war wie erwartet auch das Video in der Gemeinde war vorhersehbar, aber das Gespräch am Tisch in der Restaurant Amadeus war anders als gedacht.

Mona sprach schon seit Monate von einem Eheabend und nun hat sich mich festgenagelt und fragte nach einen festen Abend in meinem Terminkalender. Sie schlug 14-tägig Sonntagabend vor. Die Idee fand ich ganz gut – denn wir werden abwechselnd die Abende planen und gestalten. Zuerst wird Mona dran sein und dann 2 Wochen später darf ich mir etwas ausdenken.

Ich bin gespannt ob wir diesen Terminen wirklich einhalten werden und daraus eine feste Tradition wird oder ob das einschlafen wird.

Donnerstag, 9. August 2012

09. August – Grauer Star

Mein Termin beim Augenarzt heute Nachmittag verfiel ganz anders als gedacht. Ich habe immer noch weniger als 30% Sehleistung an dem linken Auge. Allerdings habe ich immer gehofft, dass meinem Augenlicht nach dem OP wieder sein wird wie vor dem OP.

Heute habe ich vom Augenarzt gehört dass sich der graue Star bei mir rapide entwickelt und ich noch einen OP benötigen werde um links wieder halbwegs richtig zu sehen.

Also die OP am grünen Star ist echt einer Kunstwerk, aber die OP am grauer Star ist
fast heute nur noch Fließband Arbeit geworden.

Also davon habe ich keine Angst, aber ich frage warum zwei getrennte OP’s nötig sind – auf dem Zimmer im Krankenhaus hatte ich mehrere Zimmernachbarn die gleichzeitig am grünen und grauen Star operiert worden.

Die Katarakt oder grauer Star bezeichnet eine Trübung der Augenlinse. Die getrübte Linse kann operativ durch ein künstliches Linsenimplantat ersetzt werden.

Bei der OP wird nach kreisrunder Eröffnung des vorderen Kapselblattes die Linse mittels Ultraschall unter Schonung der übrigen Kapsel zertrümmert und abgesaugt.

Anschließend wird in den dann leeren Kapselsack eine Kunstlinse eingesetzt. Solche Kunstlinsen sind üblicherweise aus elastischen Materialien (beispielsweise Silikone oder Acrylkunststoffe), um sie in zusammengeklapptem oder gerolltem Zustand durch einen etwa 2,5 bis 3 mm großen Schnitt am Rand der Hornhaut einzusetzen, wonach sie sich im Kapselsack entfalten und mittels zweier elastischer Bügel von selbst zentrieren und fixieren.

Am 21. August bin ich wieder in Eppendorf und sie werden dort entscheiden wie und wann dieser OP sein wird.

Mittwoch, 8. August 2012

08. August – Summary GmbH

Als ich noch im Krankenhaus lag, habe ich eine E-Mail erhalten wegen Englisch in Itzehoe. Es fällt mir immer noch schwer nein zu sagen wenn es um gut bezahlte Arbeit direkt vor der Haustür geht.

Also habe ich mit der Firma vom Krankenhaus aus telefoniert und einen Probe-Unterricht für heute organisiert.

Die Firma Summary GmbH ist in Edendorf und verkauft verschiedene Produkte über Amazon in Europa - hauptsächlich Trampoline und andere Sportgeräte.

Aus den anfänglichen 4-6 Teilnehmern wurde schnell 15 Menschen die Englisch wollten, so dass es zwingend notwendig war zwei Gruppe zu machen.

Ich bin sowieso diesen Herbst überbucht und werde zum ersten Mal nicht nach Hamburg um an der FH Fresenius Englisch für den Winter-Semester zu unterrichten.

Aber zum Glück fange ich in Heide an Montag und Dienstag erst ab 10 Uhr an, damit werde ich ab September jeweils vorher in Edendorf unterrichten können bevor ich dann weiter nach Heide fahre um an der FH dort den ganzen Tag zu unterrichten.

Dieses Semester darf ich 20 Stunden in 2,5 Tage dort in Heide unterrichten um wieder meinem „Stundenkonto“ wieder auf null zu bringen.

Es gab schon Semester indem ich nur 4 Stunden hatte und manchmal gibt es dann einen Ausgleich mit ca. 20 Stunden wie dieses Mal.


Dienstag, 7. August 2012

07. August - ILEC

Letzte Woche fing einen neuen English Kurs bei Prokon in Itzehoe nur mit Anwälten. Also haben sie nach besondere Legal English gefragt und damit habe ich heute zum ersten Mal konkret aus dem Buch „International Legal English“ und das Ziel soll sein dann im 2013 die ILEC Prüfung zu machen.

Das International Legal English Certificate, wie alle Cambridge-Zertifikate, genießt ein internationales Renommee. In der Entwicklung und Durchführung kooperiert Cambridge hier mit Translegal, Europas führendem rechtslinguistischen Unternehmen.

Die Prüfung ist anerkannt von wichtigen internationalen Verbänden, wie der European Company Lawyers Association, der European Law Students Association, der International Association of Young Lawyers etc.

Mit diesem Zertifikat weist der Kursteilnehmer die Fähigkeiten auf in einem international ausgerichteten Rechtsumfeld zu agieren. Das ILEC bescheinigt eine Sprachfertigkeiten auf dem Level B2 bzw. C1 des Europäischen Referenzrahmens (je nachdem, wie gut man die Prüfung besteht). Die Prüfung wird zu festen Terminen in den Cambridge-Prüfungszentren in vielen verschiedenen Städten deutschland- und weltweit durchgeführt.

Themenüberblick

Diese Kurs umfasst folgende Themen:
1. Introduction to Anglo-American Legal English
2. The Language of Anglo-American Contracts
3. The Language of Company Law
4. The Language of Commercial Law
5. Intellectual Property and Employment Law
6. Finance and Law
7. Exam Preparation

Ich werde bestimmt auch sehr viel dazu lernen dürfen.

Montag, 6. August 2012

06. August – KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Gestern auf dem Weg nach Hause von Lauenburg habe ich schon wieder das Schild für die KZ-Gedenkstätte Neuengamme gesehen.

Einige Mal zuvor wollte ich anhalten, aber entweder hatte ich Zeitdruck oder das Wetter war sehr schlecht oder es gab andere Gründe es nicht zu tun. Dieses Mal war es trocken und ich hatte keine weiteren Termine – also bog ich ab und fuhr hin.

Mehr als 100.000 Opfer des Nationalsozialismus waren in Neuengamme zwischen 1938 und 1945 inhaftiert und von denen mehr als 40.000 Menschen starben.

Erst seit 2005 besteht auf dem Gelände die KZ-Gedenkstätte Neuengamme als Ausstellungs-, Begegnungs- und Studienzentrum. Denn von 1948 bis einschließlich 2006 wurden Gelände und Gebäude von der Stadt Hamburg für den Strafvollzug mit zwei Gefängnissen benutzt.

Aber schon am Rande des Geländes entstand 1965 ein Internationales Mahnmal und 1981 ein Ausstellungsgebäude. Nach der Schließung der Gefängnisse 2003 und 2006 wurde die KZ-Gedenkstätte als Einrichtung der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg eröffnet.

Die Gedenkstätte befindet sich auf dem 55 Hektar großen historischen Gelände und umfasst unter anderem eine Hauptausstellung in einem ehemaligen Häftlingsblock sowie ein Studienzentrum in einem weiteren ehemaligen Häftlingsblock, mehrere Gebäude, Gebäudereste, Fundamente und Rekonstruktionen ehemaliger Lagereinrichtungen. Dazu kommen ehemalige Produktionsstätten, insbesondere das Klinkerwerk und die Walther-Werke, ein Hafenbecken und einen Stichkanal zur Doven Elbe, verschiedene Mahnmale und Denkmalgruppen sowie ein Haus des Gedenkens.

Erschlossen wird das gut ein Kilometer lange und etwa 400 Meter tiefe Gelände durch ein Wegenetz, das in verschiedenen Rundwegen begangen werden kann.

Sonntag, 5. August 2012

05. August – Predigt – Haushalterschaft

Es ist immer gefährlich eine Gemeinde vorher zu fragen welches Predigtthema erwünscht wird. Die Christus Gemeinde in Lauenburg hat sich schon seit Monaten das Thema Zehnte bzw. biblische Umgang mit Geld gewünscht.

Die Predigt handelte als von Gute Haushalterschaft – also die gute, geistliche Verwaltung dessen, was uns Gott geschenkt und anvertraut hat.

Hier kannst du die Predigt anhören

Im Kern geht es dabei aber um unser Herz. Wenn Haushalterschaft „Partnerschaft mit Gott“ ist, betrifft sie immer die Hand und das Herz.

Der Umgang mit meinem Besitz ist dann Teil meines geistlichen Lebens, ein Ausdruck meiner Beziehung zu Gott. Einem liebenden, großzügigen Gott möchte ich aus Liebe und Dankbarkeit heraus ein guter Verwalter sein.

Punkt 1- Ich darf Gott meinen Besitz zur Verfügung stellen

„Der Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, ist des Herrn.“ (5. Mose 10,14)

Wenn Gott alles gehört, dann bezieht sich das nicht nur auf mein Geld, meinen Verdienst, sondern genauso auf mein Haus, mein Auto, meinen Computer und all die anderen Dinge, die ich besitze.

Wenn ich nun weiß, dass das alles Gott gehört, wie gehe ich dann mit meinem Besitz um?

Deshalb sollten wir Gelegenheiten suchen, in denen wir das, was uns gehört, Gott, der Gemeinde, eurem Nächsten zur Verfügung stellen können. Gott wird Freude an euch haben. Ihr werdet beschenkt und gesegnet. Und ihr baut damit Reich Gottes.

2. Gott den Zehnten geben

Der Zehnte ist eine ganz konkrete Sache, die Gott uns in seinem Wort gibt, und die er wirklich von uns einfordert.

„Bringt aber die Zehnten in voller Höhe in mein Vorratshaus, auf dass in meinem Haus Speise sei und prüft mich hiermit, spricht der Herr Zebaoth, ob ich euch dann nicht des Himmels Fenster auftun werde und Segen herabschütten die Fülle.“
Maleachi 3,10

10% von dem, was du verdienst, was zu deinen Einnahmen gehört, möchte Gott haben. Über diesen Teil unseres Geldes sind wir nicht nur Verwalter, sondern es gehört Gott.
Sicherlich kann der Zehnte aus einer Haltung heraus gegeben werden, die gesetzlich ist, die von Zwang bestimmt ist oder dem Wunsch, sich dadurch etwas bei Gott zu „verdienen“.

Jesus hat für diese Haltung die Pharisäer hart getadelt:
„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen!“

Zehnten geben, ohne Liebe, Barmherzigkeit zu haben, ist nichts. Daran hat Gott keinen Gefallen. Und da sind wir auch wieder bei unserem Eingangsgedanken: auch der Zehnte betrifft die Hand und das Herz.

3. Gott liebt einen fröhlicher Geber

Paulus schreibt über Geben: „Ein jeder soll so geben, wie er sich´s im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott liebt.“ (2. Kor.9,7)

Zwei Dinge sind Paulus hier wichtig:

  1. Freiwilligkeit, d.h. nicht aus Zwang geben, sich keinen Druck machen. Vielleicht lieber weniger geben, aber gerne. „Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“.
  2. Jeder, wie er es sich vorgenommen hat. Individuell verschieden. Der eine mehr, der andere weniger. Aber geplant, nicht aus dem Bauch heraus. So dass es in mein Leben, zu meinen Verpflichtungen, in meinen Haushalt passt.

4. Gute Haushalterschaft will gelernt sein

Ein kluger, besonnener und ordentlicher Umgang mit Geld ist für Christen eine wichtige Sache. Wie kann das aussehen?

„Wir sollten sorgfältig verdienen, großzügig spenden, weise sparen, vorsichtig Schulden machen und klug ausgeben.“ Zitat aus Mit Gott rechnen (S.23):

Was kann denn zu einem guten und klugen Umgang mit Geld helfen?

Finanzplanung ist ein Muss für alle, die verschuldet sind und deren Gehaltskonto sich schon seit Jahren im Minus befindet. …Und eine Herausforderung für alle, die genug oder mehr als genug Geld haben, ihre Mittel zielgerichtet dem Willen Gottes entsprechend einzusetzen, verantwortlich vom Überfluss abzugeben und mit anderen zu teilen.

Grundlage für meine Finanzplanung ist, dass ich einen Überblick über meine Einnahmen und Ausgaben habe. Wisst ihr, wie viel ihr im Monat ausgebt und wofür?

Wie ich mein Geld ausgebe, zeigt auch ein Stück meiner Haltung. Muss ich alles haben? Inwieweit lasse ich mich beeinflussen von Werbung, von Trends? Welche Motive hat es, wenn ich Geld ausgebe? Will ich mich belohnen? Will ich Bedürfnisse befriedigen, die ansonsten ungestillt bleiben? Will ich mein Selbstwertgefühl aufwerten?

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes, so wird euch dies alles zufallen.“ Matth.6,33

Das bedeutet neue Prioritäten, auch und besonders im materiellen Bereich.

Es gibt mittlerweile viele Bücher zum Thema Finanzplanung. Eine Empfehlung möchte ich euch geben: „Mit Gott rechnen. Vom biblischen Umgang mit unseren Finanzen“. Ein super Buch. Klein, gut zu lesen, kostengünstig, sehr geistlich, sehr praktisch. Es möchte einen zur geistlichen Haltung der Haushalterschaft führen und gibt gleichzeitig das Handwerkszeug dazu mit.


Gebet
„Lieber Gott, wir danken dir, dass du alle Macht hast. Du hast die Kraft, die Liebe und den Willen, uns bis in unser tiefstes Inneres zu verändern. Du kannst Unglaubliches in unserem Leben bewegen und tun.

Wir bitten dich, verändere unser Herz und unser Denken, so dass wir eine neue Sicht unserer Finanzen bekommen und mit ihnen auf eine Art und Weise umgehen, die dir gefällt. Lass uns gute Haushalter dessen sein, was du uns anvertraut hast. Zieh uns immer wieder in die Gemeinschaft mit dir. Wir sehnen uns danach, von dir die Worte zu hören: Gut gemacht, treuer Haushalter.

In Jesu Namen, Amen“
(aus: Mit Gott rechnen, S.117)

Samstag, 4. August 2012

04. August – Mona’s Geburtstagsfeier

Es hat heute immer wieder starke Regenschauer und sogar Gewitter gegeben. Dabei hat Mona echt viel gebetet, dass es trocken sein sollte um draußen zu feiern.

Glücklicherweise hat es tatsächlich aufgehört gegen 16 Uhr zu regnen und wir haben alles draußen aufbauen können.

Die ersten Gäste kamen gegen 18 Uhr und ich habe dann um 19 Uhr angefangen zu grillen für unsere 17 Gäste.

Wir hatten mehr als genug Essen und dann fingen wir an bekannte Titel-Melodien vom Fernsehen vorzuspielen und unsere Gästen haben dann raten müssen.

Gegen 22 Uhr kamen dann die erste Gewitterwolken wieder auf und es Blitze wie wild. Daraufhin wurde der Party ins Wohnzimmer verlagert und einige Gäste gingen nach Hause.

Ich war auch absolut platt und ging dann nach oben ins Bett. Manche Gäste haben sogar übernachtet und damit war noch bis 1 Uhr morgens echt was los im Haus.

Freitag, 3. August 2012

03. August – Kiel mit Mona

Da ich nur Unterricht bis 12:30 Uhr in Elmshorn hatte, waren Mona und ich schon gegen 14 Uhr nach Kiel abgefahren.

Wir wollten einfach ein bisschen Zeit für uns haben und mir kam die Idee für eine Nach wegzufahren und Mona hatte Kiel vorgeschlagen.

Ursprünglich war die Idee Fahrräder auszuleihen, aber leider machte das Wetter nicht mit. Deshalb haben wir um planen dürfen.

Zuerst Mona und ich haben eine Stunde lang gebowlt – dabei haben wir es geschafft vier Spiele in der Zeit zu spielen. Ich habe zwar alle vier Mal beim Bowling gewonnen, aber zwei Mal war es echt knapp.

Danach haben wir das 3-D Film Merida geschaut. Wie zu erwarten von Pixar, dieser Film war echt sehr gut gemacht. Dagegen finde ich es immer so schade, dass Magie und Hexerei immer so eine große Rolle spielen muss. Ich glaube aber einiges an den 3-D Effekte gingen bei mir verloren da ich wirklich nur an einem Augen klar sehen kann.

Zum Abendbrot wollte Mona wie sooft italienisch essen und dabei schlug sie überraschenderweise Pizza Hut vor. Ich war total begeistert, denn ich liebe Pizza Hut.

Morgen wollen wir einen Hafenrundfahrt machen bevor wir dann schließlich nach Itzehoe zurück fahren.

Donnerstag, 2. August 2012

02. August – Römer 5 in Vaale

Endlich gab es wieder Hauskreis in Vaale – vor zwei Wochen wurde ich gerade aus dem Krankenhaus entlassen und deshalb fiel Hauskreis aus.

Wir haben in Römer 5 ab Vers 12 weitergemacht wo es beschrieben wird wie Adam den Tod brachte und Christus das Leben bringt.

12 Durch einen einzigen Menschen ist die Sünde in die Welt gekommen und als Folge davon der Tod. Weil nun alle Menschen gesündigt haben, sind sie alle dem Tod ausgeliefert.
13 Demnach war die Sünde schon da, lange bevor Gott durch Mose das Gesetz gab. Aber wo kein Gesetz ist, kann auch keine Schuld angerechnet werden.
14 Dennoch waren alle Menschen von Adam bis zu Mose ebenfalls dem Tod verfallen, auch wenn sie nicht wie Adam bewusst gegen Gottes Willen handelten. Adams Schuld hatte Folgen für alle Menschen. Insofern ist er das genaue Gegenbild zu Christus, der uns erlöst hat.
15 Freilich lässt sich die Erlösung, die uns Christus geschenkt hat, nicht mit der Sünde Adams vergleichen. Denn durch die Sünde des einen wurde die gesamte Menschheit dem Tod ausgeliefert; durch Jesus Christus aber erfuhren wir in überreichem Maß Gottes Barmherzigkeit und Liebe.
16 Man kann also die Erlösung durch Christus und die Sünde Adams nicht auf eine Stufe stellen. Gottes Urteilsspruch brachte wegen der einen Sünde Adams die Verdammnis; was Christus getan hat, brachte trotz unzähliger Sünden den Freispruch.
17 Hat aber der Ungehorsam eines einzigen Menschen zur Herrschaft des Todes geführt, um wie viel mehr werden dann alle, die Gottes überreiche Barmherzigkeit und seine Vergebung erfahren haben, durch Jesus Christus leben und einmal mit ihm herrschen3.
18 Es steht also fest: Durch die Sünde eines Menschen sind alle Menschen in Tod und Verderben geraten. Aber durch die Erlösungstat eines Menschen sind alle mit Gott versöhnt und bekommen neues Leben.
19 Oder anders gesagt: Durch Adams Ungehorsam wurden alle Menschen vor Gott schuldig; aber weil Jesus Christus gehorsam war, werden sie von Gott freigesprochen.
20 Das Gesetz aber kam später hinzu, um die Wirkung der Sünde zu vergrößern. Denn wo sich die ganze Macht der Sünde zeigte, da erwies sich auch Gottes Barmherzigkeit in ihrer ganzen Größe.
21 Wo bisher die Sünde über alle Menschen herrschte und ihnen den Tod brachte, dort herrscht jetzt Gottes Gnade. Gott spricht uns von unserer Schuld frei und schenkt uns ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Mittwoch, 1. August 2012

01. August – Wacken open Air

Um 10.15 habe ich Melina beim Bahnhof abgesetzt weil sie mit Sita einen Mädchen-Tag in Hamburg machen wollte.

Ich fuhr dann ins CZI um die Bibeln für Wacken Mitarbeiter zu treffen. Dort erfuhr ich, dass mein Auto nicht benötigt wird um Menschen hinzufahren. Stattdessen habe ich, wie letztes Jahr das Mittagessen transportieren dürfen.

Kurz vor 11 Uhr kam ich am Basis-Camp an und lud alles aus. Unser Basis-Camp ist nur 20 Meter von dem WOA Haupteingang entfernt. Auf der Straße geht es nur im Schritttempo voran und auf den Bürgersteige gibt es einen Menschenfluss von schwarz gekleidet und oft schon betrunkene Personen.

Als erstes haben wir die Schweizer Bundesfeiertag gewürdigt, da wir 5 Schweizer im Team haben

Der Bundesfeiertag, gedenkt des Bundesbriefs der Anfang August 1291 abgeschlossen wurde und damit die Gründung von der Schweiz bildet. Die Geschwister aus der Schweiz sagte, dass das Rot auf der Fahne stellt das Blut Jesu dar und das weißer Kreuz repräsentiert die Erlösungswerk von Jesus am Kreuz.

Deshalb haben wir alle gemeinsam die Nationalhymne der Schweizerischen Eidgenossenschaft gesungen und die heißt Schweizerpsalm. Das Lied wurde 1841 von Alberich Zwyssig, einem Zisterziensermönch, zu einem Text von Leonhard Widmer komponiert.

Hier ist nun die erste Strophe

Trittst im Morgenrot daher,
Seh’ ich dich im Strahlenmeer,
Dich, du Hocherhabener, Herrlicher!
Wenn der Alpenfirn sich rötet,
Betet, freie Schweizer, betet!
Eure fromme Seele ahnt
Gott im hehren Vaterland,
Gott, den Herrn, im hehren Vaterland.


Nachdem wir einen kurzen Andacht von Stuart hörten und einige Lobpreis Liedern gesungen hatten – gingen wir in Gruppen von 4-5 Menschen raus auf der Hauptstraße und haben Metal Bibeln an die Wacken Open Air Teilnehmer kostenlos verteilt.

Die Reaktionen der Menschen waren ganz unterschiedlich. Manche haben ganz nett nein danke gesagt, aber andere fingen an uns zu beschimpfen. Anderen haben gerne die Bibeln genommen weil sie einfach umsonst waren. Es gab aber doch manche Menschen die sofort anfingen Fragen zu stellen und ganz interessiert waren. Es gab auch ein paar Menschen die ihr Glück kaum fassen könnten und sich total reich beschenkt fühlte. Oft kamen Menschen über der Straße gerannt um eine Metal-Bibel für sich und manchmal auch einen Freund abzuholen.

Besonders viel Freude machte es mir die Kindern einen Daniel Kallauch CD zu verschenken und danach die Eltern einen Bibel zu geben. Wir hatten auch Bibelverse auf Deutsch und Englisch zusammen gerollt wie Lose und viele Menschen fanden diese Bibelverse ganz toll.

Leider musste ich schon um 15 Uhr abhauen, da ich einen Augenarzt Termin in Kellinghusen hatte. Der Arzt war sehr zufrieden mit meinen linken Augen. Der Druck links wie auch rechts war 15 – also ganz gut. Ich kann trotzdem links immer noch alles nur ganz verschwommen sehen. Ich darf nächster Woche Donnerstag wieder hinkommen.

Ich fuhr wieder zurück nach Wacken und obwohl ich einen sehr großen Umweg machte um über Vaale zu fahren brachte es fast 20 Minuten länger als üblich.
Endlich in Wacken angekommen, habe ich weiter Metal Bibeln verschenkt und gute Gespräche gehabt.

Um 19.30 Uhr gab es dann einen Gottesdienst plus Taufe. Das war mehr als Wahnsinn! Praktisch direkt auf dem Spielplatz des Teufels haben wir Taufe gefeiert. Vier Mitarbeiter haben sich planmäßig taufen lassen, aber dann kamen zwei spontane Täuflinge dazu – auch weitere Mitarbeitern.

Nach der Taufe gab es lecker Essen und auch einen sehr würdigen Tauffeier. Ich hätte nie gedacht, dass ich so einen schönen Taufe heute auch noch erleben würde.