Freitag, 10. Juni 2011

10. Juni - An der Mosel - Mesenich


Heute begann schon unsere Pfingstwochenende. Die Kinder haben wir an unsere Ex-Partner „verkauft“ und schon Anfang März einen Haus an der Mosel gebucht. Ursprünglich wollte ich mit Mona nach Dresden fahren, aber dann sah ich eine Dokumentation über der Mosel. Da ich schon mal in Dresden war aber noch nie an der Mosel habe ich mich umentschieden.

Die gut 600 KM lange Reise haben Mona und ich mit eine bewusste Umleitung nach Wedel angefangen. Dort in Wedel habe ich erst Mal in eine Firma unterrichtet und währenddessen war Mona in der Elbe Einkaufszentrum. Die Wette war: kann ich mehr in zwei Stunden verdienen als Mona ausgeben kann in zwei Stunden einkaufen. Um ganz ehrlich zu sein habe ich nur ganz knapp gewonnen.

Dann ging es weiter durch den Elbtunnel (Stau wie immer am Freitagnachmittag) und dann auf der A1 bis kurz vor Köln. Danach war ich echt dankbar für meinem Navi weil wir 5-6 verschiedenen Autobahn genommen haben bis wir endlich von der A48 in Kaisersesch abgebogen sind um nach Mesenich bei Cochem zu fahren.

Unsere Ferienhaus stammt aus dem Jahr 1580 und ist total schön eingerichtet. Unten ist der Küche plus Essbereich – dort gibt es sogar einen Holzofen. Oben gibt es einen Schlafzimmer plus Bad . Die Uralten Diele sind schön zu sehen und alles ist krumm und schief – einfach herrlich.

Am Wochenende werde ich kochen auf der Speiseplan steht für heute Abend Fisch mit Rosmarin-Kartoffeln, morgen gibt es Schweine-Medillions mit Spätzle und Mais. Dann am Sonntag werden wir es ausklingen lassen mit Steaks plus Baked Potatoes. Also verhungern werden wir nicht.

Nach dem Elbtunnel hatten wir nur ein Mal Stau auf der A1 zwischen den Autobahnkreuz mit den A2 und den A42 – allerdings gut 40 Minuten saßen wir auch dort. Der Stau auf der A1 bei Köln haben wir umfahren können sodass wir um 20:30 hier angekommen sind, nur 30 Minuten später als geplant.

Donnerstag, 9. Juni 2011

09. Juni – Nordakademie


Gesten erfuhr ich, das eine meine Kolleginnen von der Nordakademie uns relativ kurzfristig verlassen wird. Da aber die Planung für den nächsten Semester im August/September schon steht gab es viele Stunden ohne Englisch Dozent.

Glücklicherweise habe ich von meine andere zwei Fachhochschule gerade in der Zeit noch Sommerpause. Da heißt ich werde im August und September 4 Tage in der Woche an der Nordakademie unterrichten dürfen.

Montags 4 Stunden, Dienstags 6 Stunden, Donnerstag 6 Stunden (wie geplant) und Freitag weiter 3 Stunden bevor ich dann nach Wedel fahren darf. Diese 13 zusätzlichen Stunde in der Woche werden für mich einen netten Plus in der Kasse bedeuten, da ich sonst im Sommer einiges an Leerlauf hätte.

Mittwoch, 8. Juni 2011

08. Juni - Leadership von Rudolph Giuliani


Das Nachrichtenmagazin "Time" wählte ihn zum "Mann des Jahres 2001". Rudolph W. Giuliani, bis Januar 2002 Bürgermeister von New York, hat in einer der schwierigsten Situationen der amerikanischen Geschichte Stärke und Besonnenheit bewiesen.

In seinem sehr persönlichen Managementbuch erläutert er, woher er die Kraft und Sicherheit nahm, seine Stadt vor dem Kollaps zu bewahren. Kurz nachdem Giuliani selbst nur knapp dem Anschlag auf das World Trade Center entkommen war, nahm er entschlossen die Herausforderung an, die da hieß: Leben retten, weitere Anschläge verhindern, Hilfsmaßnahmen organisieren und - vor allem - den fassungslosen New Yorkern Mut und Widerstandskraft zurückgeben.

Aber vor dem Angriff war er nicht gerade beliebt. Herrisch und polarisierend regierte er die Stadt. Jagte Falschparker und Graffitisprüher. Zwang Sozialhilfeempfänger in Niedriglohnjobs. Doch nun ist alles anders. Vergeben und vergessen. Der 11. September hat die Amerikaner zusammengeschweißt -- und Giuliani auf das Hero-Podest gehoben.

Während der Präsident George W. Bush durch die Lüfte irrt und sich vor al-Qaida versteckt, spendet Giuliani Trost. Rast durch die Stadt, geht zu Beerdigungen, eröffnet die Börse, klopft Feuerwehrmännern auf die Schulter, gibt Pressekonferenzen und sagt das, was alle hören wollen: "Wir lassen uns nicht unterkriegen! Wir werden es schaffen!"

Leadership heißt seine Autobiografie, die nun auch in deutscher Fassung vorliegt. Brav spult Giuliani sein Repertoire herunter und verpackt seine goldenen Führungsregeln in Anekdoten und private Geschichten.

Giuliani war für New York ein wichtiger Mann. Keine Frage. Doch der ehemalige Bürgermeister hat an Schärfe nichts verloren. So wie seine Zero-Tolerance-Politik New York in zwei Lager gespalten hat, so teilt sich für ihn auch die Welt. In Gute und in Böse, in Freunde und in Feinde. Auf eine Wertediskussion lässt er sich nicht ein.
Unter seiner Führung wurde aus dem gefährlichen und wirtschaftlich danieder liegenden New York die sicherste Großstadt der Welt mit einem aufstrebenden Wirtschafts- und Kulturleben.

Seine Führungsregeln, so Giuliani, sind das Geheimnis jedes erfolgreichen Managements - sei es in einem Weltkonzern oder in einem Kleinbetrieb. Im Zentrum stehen Teamwork und durchsichtige Entscheidungsstrukturen, Berechenbarkeit, Ehrlichkeit und kritische Loyalität. Die Einhaltung dieser Regeln hat Giuliani das Vertrauen seiner Stadt eingebracht und ihn in der Katastrophe zum souverän agierenden Entscheidungsträger gemacht.

Dienstag, 7. Juni 2011

07. Juni - Die Reise auf der Morgenröte


Teil 3 von der Chroniken von Narnia haben wir heute Abend auf Blu-ray geschaut. Das Hörbuch habe ich vor Jahren gehört und nun war ich sehr gespannt auf den Film.

Durch ein magisches Schiffsgemälde gelangen die Geschwister Edmund und Lucy Pevensie samt ihrem nörgelnden Cousin Eustachius erneut in die Welt von Narnia. Kurz vor dem Ertrinken werden sie von König Kaspian gerettet und auf dessen fantastischen Segelschiff "Morgenröte" geholt, das vor der Küste Narnias kreuzt.

Hier erwartet sie eine gefährliche Mission: Böse Mächte, die jede Gestalt annehmen können, gilt es, mit der Kraft der sieben verschollenen Lords und ihrer Schwester zu besiegen. Für Edmund, Lucy und Eustachius beginnt eine Odyssee, die sie nicht nur über alle Ozeane auf verwunschene Inseln führt, sondern auch an ihre eigenen moralischen Grenzen bringt. Denn nur wer angesichts der Versuchung standhaft bleibt, kann das märchenhafte Königreich Narnia vor einer verhängnisvollen Zukunft retten.

Wie schon mal, gibt es wieder einen Film der weltweit in zwei Fassungen erscheinen wird.
Und zwar gekürzt für Deutschland und ungekürzt für den Rest der Welt. Ich fände es sinnvoll die FSK aufzulösen und die Einstufung von Medien europaweit zu regeln.

Auch in den USA oder England bekommt der Film kein "G" Rating (vergleichbar mit FSK 0) sonder ein "PG" Rating. Mit dieser Einstufung ist der Film für Kinder unterhalb von 13 Jahren freigegeben. Es wird den Eltern überlassen, ob sie den Film für Ihre Kinder als geeignet ansehen. Dies finde ich eigentlich eine vernünftiger Regelung.

Montag, 6. Juni 2011

06. Juni – Lübeck (Nachtrag)


Gestern nach dem Gottesdienst blieb Mona und ich Lübeck. Das Wetter was so genial und Lübeck ist so eine schöne Stadt. Wir haben dann einen Bootstour gemacht mit alle andere Touristen vor Ort. Schon vor gut einem Jahr haben Mona und ich auch einen Bootstour gemacht, aber wir wollten die Stadt wieder von der Wasserseite zu sehen.

Danach ging darum irgendwo Mittagessen zu haben. Wir standen direkt vor dem Kartoffelkeller in Lübeck und überlegten kurz dort zu essen, aber dann haben wir beschlossen wo anders zu essen.

Einen Döner kam auch für Mona nicht in Frage – da der Angst wegen EHEC immer noch zu groß war. Endlich haben wir uns geeignet auf einem Pizzeria vor dem Rathaus. Da hat man eine sehr schönen Blick auf der Marienkirche.


Die Lübecker Marienkirche wurde von 1250 bis 1350 erbaut. Die Lübecker Bürger- und Marktkirche ist von jeher ein Symbol für Macht und Wohlstand der alten Hansestadt und befindet sich auf dem höchsten Punkt der Lübecker Altstadtinsel

Die Lübecker Marienkirche gilt als Mutterkirche der norddeutschen Backsteingotik und war Vorbild für rund 70 Kirchen dieses Stils im Ostseeraum. Daher wird dem Bauwerk eine herausragende architektonische Bedeutung beigemessen. Mit der Marienkirche wurde in Lübeck der hochaufstrebende Gotik-Stil aus Frankreich mit norddeutschem Backstein umgesetzt. Sie beherbergt das höchste Backsteingewölbe der Welt.

Sonntag, 5. Juni 2011

05. Juni - Predigt über Evangelisation

Heute morgen habe ich in der Arche Lübeck über Evangelisation predigen.

Hier kannst du die Predigt hören

1. Evangelisation ist echt
Evangelisation darf nicht aufgesetzt oder übergestülpt sein. Evangelisation kann nur dann ansteckend sein, wenn sie echt ist, d.h. wenn das, was wir leben, aus einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus herauswächst.

Evangelisation findet dann statt, wenn Christen von der Liebe, die Jesus zu Menschen hat, erfüllt sind und diese Liebe dann durch sie hindurch zu anderen Menschen fließt. Jesus liebt Menschen. Das ist eines seiner Hauptmerkmale und er will, daß Christen Träger, Transportmittel, Rohrleitung dieser seiner Liebe sind. Besonders dabei geht es um echt sein.

2. Evangelisation ist natürlich
Evangelisation spiegelt unsere eigene Persönlichkeit wider. Wir müssen uns nicht zwingen, etwas anderes zu sein oder darzustellen als wir sind.

Bei allem ansteckenden Christsein ist es das Wichtigste, daß wir natürlich bleiben. Egal wie wir sind, ob wir sachlich oder gefühlsmäßige Typen sind, ob wir gesprächig sind oder eher zu den Stillen im Land gehören, die lieber fest zupacken, bevor sie reden. Wir sollen und wir dürfen uns selbst bleiben.

Es ist wirklich ein aufregender und ein ungemein befreiender Gedanke, daß Gott genau wußte, was er tat, als er uns schuf und daß er durch meine und deine einzigartige Persönlichkeit wirken will.

In der Bibel finden wir verschiedene Beispiele und verschiedene Stile von Evangelisation. Die Menschen der Bibel waren auch nicht alle gleich, aber Gott hat sie in ihrer Verschiedenartigkeit zur Evangelisation gebraucht.

Da war z.B. der Petrus, der einen sehr direkten Stil als Evangelisationsmethode hatte. Petrus stand nach Apostelgeschichte 2 in Jerusalem vor Tausenden von Menschen und sagte ihnen, daß sie daran beteiligt gewesen waren, den Messias umzubringen. Das war direkt, aber das war eben Petrus, so wie er war. Petrus war immer ein spontaner Mensch gewesen. Er sprang aus dem Boot, um auf dem Wasser zu gehen und in seiner direkten Art schlug er mit seinem Schwert einem Soldaten das Ohr ab. Petrus hatte eben einen direkten Stil, wie ihn z.B. in unseren Tagen der Evangelist Theo Lehmann hat.

Neben dem direkten Stil gibt es den intellektuellen Stil. Paulus ist das biblische Beispiel für diesen Stil: In Apg 17 wird uns beschrieben, wie er mit den Philosophen in Athen argumentierte. Ein Petrus mit seiner direkten, herausplatzenden Art wäre dort nicht gehört worden. Aber Paulus war ein Denker, ein Intellektueller und in logischen Schritten begründete er den Athener Philosophen seinen Glauben an Jesus.

Anderen unter uns fällt es schwer, so intellektuell über den Glauben zu reden, sie vertreten eher einen zeugnishaften Stil, wie es z.B. der Blinde aus Johannes 9 tat. Ihm lag es nicht, zu argumentieren und zu philosophieren. Er erzählte einfach, was Jesus an ihm getan hatte. Er sagte: Viel kann ich zu der Sache nicht sagen, ich weiß nur: Ich war blind und jetzt kann ich sehen. Fertig aus basta. Das war seine natürliche Art und Weise, mit der er evangelisierte und sein Zeugnis wurde beachtet.

Wieder anderen liegt das bisher genannte alles nicht, weil sie eher beziehungsorientierte Menschen sind. Sie pflegen einen beziehungsorientierten Stil. Das biblische Beispiel hierfür ist Matthäus der Zöllner. Nachdem er zum Glauben gekommen ist, hatte er die Idee, ein Festessen, eine Party zu veranstalten. Menschen mit diesem Evangelisationsstil haben eine warme Persönlichkeit und ihre Stärke darin, Kontakte mit anderen Menschen zu haben. Sie interessieren sich mehr für Menschen, wie für abstrakte Gedanken. Auch gut - wenn wir auf diese Art und Weise nur natürlich von unserem Glauben an Jesus reden.

Einen letzten Stil möchte ich noch erwähnen, der für manche eben ihr natürlicher Stil ist und das ist der dienende Stil. Tabita aus der Apostelgeschichte 9 ist der Prototyp dieses Stiles. Sie war eine Frau, die im Namen Jesu anderen diente. Sie nähte Kleider für andere Menschen und verschenkte großzügig. Auf diese Art und Weise wurde sie vielen Menschen in Joppe bekannt und ihre selbstlosen Akte der Freundlichkeit öffneten Türen und schafften ihr Gelegenheiten, um über Gott zu sprechen. Der zeitgenössische Prototyp wäre hier Mutter Theresa von Kalkutta, die ja nie viel predigte, aber anderen diente.

Egal welcher Typ du bist - Dein Typ ist gefragt und wenn wir natürlich das Leben, was in uns steckt, dann sind wir einen ersten Schritt zu einem ansteckenden Christsein, zu einem positiven Verständnis von Evangelisation gegangen. Dann haben wir damit angefangen mit unsere negativen Vorstellungen über Evangelisation aufzuräumen, weil wir dann wissen: Evangelisation ist kein Krampf, sondern braucht mich in meiner natürlichen Art.

3. Evangelisation ist Teamwork

Auch das kann unser Verständnis von Evangelisation positiv beeinflußen und uns zu einem ansteckenden, unverkrampften Christsein führen.

Gott gebraucht selten nur eine Person, um jemand Kontakt zu Gott finden zu lassen. Viel öfters stellt er ein ganzes Orchester aus Menschen, Orten und Ereignissen zusammen, um einen Menschen liebevoll zu Christus hinzuführen. Wir müssen nicht das Gefühl haben, die ganze Verantwortung für den Glauben eines anderen Menschen zu tragen.

Das ist in zweifacher Hinsicht eine wohltuende Erkenntnis.

Zum Einen: Die Bekehrung eines Menschen ist mit einer Kette aus vielen Gliedern vergleichbar. Es gibt ein Anfangsglied, es gibt Mittelglieder und ein Endglied. Und es ist für mich ermutigend zu wissen, daß wir eben nur ein Glied, vielleicht auch zwei Glieder in einer Kette sein können, die Gott selber schmiedet. Und es ist begeisternd, daß alle Glieder, vom ersten bis zum letzten, zusammen mit den Engeln im Himmel feiern können, wenn ein Mensch schließlich die Grenze zum Glauben überschreitet.

Zum anderen ist daraus erkennbar, daß es überaus wirkungsvoll sein kann, sich mit anderen Christen zusammen zu tun um somit unsere Stärken untereinander zu verketten. Das gilt nicht nur innerhalb einer Gemeinde, das gilt auch über Gemeindegrenzen hinweg. Wenn sich Christen zusammentun, mit anderen Gemeinden zusammen Evangelisation praktizieren, wird man merken, daß alles viel einfacher ist und daß man etwas von dem Reichtum der christlichen Teamarbeit erfährt.

Echtes Christsein - Natürliches Christsein - Teamorientiertes Christsein - Das alles sind Schritte dazu, unser Christsein ansteckend zu machen.

Samstag, 4. Juni 2011

04. Juni – Plön & Travemünde


Nun heute gab es die große Enttäuschung heute morgen – es sollte wirklich am ganzem Wochenende kaum Wind geben und deshalb habe ich mit der Kite-Surfing Schulung gesprochen und meine Kurs abgebrochen. Irgendwann in der Zukunft darf ich nun weiter teilnehmen – hoffentlich dann wann es mehr Wind gibt.

Ich könnte Mona überreden noch eine Nacht bei mir zu bleiben und wir haben dann bei Holger in Travemünde angerufen und gefragt, ob Mona auch mit übernachten darf. Ich war sowieso angemeldet wegen den Kite-Surfing Kurs. Zum Glück war es kein Problem d.h. Mona und ich haben den Ausziehbare Coach teilen dürfen.


Nachdem wir gefrühstückt hatten bei Mona's Eltern auf dem Jägerberg, gab es eine ausführlichen Besichtigungstour von der neu erbauten 400 KW Biogas-Anlage von Christian, Mona's Bruder. Es war erstaunlich zu sehen wie viel Technik darin steckte und wie vieles auf dem Millisekunde genau kontrolliert und gesteuert wird. Eine gigantische Unternehmen für einen nur einen 2 Personen GbR.

Danach haben wir eine gute Stunde am Strand von Hohenfelde verbracht. Dann machten wir uns auf dem Weg nach Travemünde und dabei haben wir Halt in Plön gemacht und ein bisschen die Stadt angeschaut. Der Schloss war sehr schön aber die Innenstadt war fast wie ausgestorben am Samstagnachmittag.

Es war toll zu sehen wie viele Familien auf den Kanus unterwegs auf dem Plöner See waren. Vielleicht werden Mona und ich das auch eines Tages machen.

Dann ging unsere Reise weiter nach Travemünde. Dort haben wir erlebt wie die Queen Elisabeth ausgelaufen ist. Dieses Schiff hat eine gesamt Länge von 294 Meter plus 16 Decks und mehr als 2000 Passagiere plus zusätzlich 1000 Mitarbeiter.

Es war sehr eindrückend zu erleben wie einst der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt aus dem Hafen von Travemünde auslief.

Abends wurde dann in Travemünde gegrillt und wir haben die gute Gemeinschaft mit Freunden genossen.

Freitag, 3. Juni 2011

03. Juni – Kite-Suring/Hochzeit Claudia & Sten


Ich habe mich sehr gefreut auf diesen Wochenende – endlich darf ich meinem Kite-Surfing Kurs machen – aber ganz tief in meinem Herzen hatte ich ständig das Gefühl, dass der Kurs nicht stattfinden wird. Ich dachte an eine Panne bei der Anmeldung, aber am Dienstag erhielt ich eine zweite Bestätigung nach zwei Wochen des Wartens. Als ich ankam wurde mir gesagt, dass einen Trainer ausgefallen war und die 3 Gruppen von je 4 Menschen dann zusammen auf nur 2 Gruppen gewürfelt wurde. Nicht schlimm dachte ich.

Dann aber kam der Hiobsbotschaft – obwohl weit über 10.000 Menschen zu einem Wind-Surfing Festival in Pelzerhaken war - es gab keinen Wind.

Es bedarf mindesten Windstärke 4 um richtig auf einem Brett zu üben und es war ziemlich Windstill und das ganze Wochenende sollte soll bleiben. Also am Nachmittag haben wir die Theorie Stunde von Tag eins und dann auch die zweite Theorie Stunde von den zweiten Tag gehabt – aber es gab immer noch keinen Wind und noch nicht mal den ganz leichten Probe Drachen könnte aufsteigen. Also wir haben dann schon nach 2 Stunden Schluss gemacht.

Mona und ich wollte ursprünglich Abends nur auf eine Hochzeitsfeier gehen – da wir beiden nicht zur Hochzeit kommen könnte. Mona wegen Arbeit und wegen meiner Kite-Surfing Kurs. Nun aber hatte ich plötzlich Zeit, aber ich wusste nicht genau wo die Hochzeit stattfinden sollte. Mona auch nicht – wir beide wußte nur wo der Hochzeitsfeier sein sollte – also ich habe mich mit meinem Netbook und einen UMTS-Stick in Mona's E-mail Konto gehackt und die Einladung endlich gefunden.

Ich fuhr mit Vollgas zu der Kirche und kam 4 Minuten vor der Trauung an. Ich habe mich schnell im Auto umgezogen und lief zu der Kirche. An der Tür fragte ob wirklich hier Sten und Claudia heiraten und da erfuhr ich persönlich von Vater der Bräutigam zu hören, dass ich richtig sei.

Benno der Baptisten Pastor aus Oldenburg und Lütjenburg hat die Trauung sehr gut gemacht und die Kirch war übervoll mit gut 140 Gästen.

Nach der Trauung habe ich mich neben dem Brautpaar platziert und alle Gästen fotografieren als das Brautpaar gratuliert wurde. Über 500 Bilder habe ich ganz schnell zusammen bekommen und bei andere Hochzeiten habe ich das auch genau so gemacht und das Brautpaar freuten sich immer danach zu sehen wer tatsächlich bei der Trauung war. Denn es gibt immer so viele Menschen, dass man einige Menschen vergisst.


Abends haben wir dann mit gut 200 Gästen am Petersberg die Hochzeit gefeiert. Mona und Claudia sind gemeinsam aufgewachsen – Claudia auf dem Petersberg und Ramona auf dem Jägerberg.

Die Hochzeit war ganz gut – die Musik war aber so laut, dass man sich nicht mehr unterhalten könnte. Dass ist immer doof – aber die Scheune wurde mit sehr viel Liebe und Kreativität geschmückt und die Menschen dort sind immer so nett und herzlich.

Mona war schon wieder erstaunt wie schnell die Kinder gewachsen sind – als sie vor gut 4 Jahren vom Jägerberg gezogen ist, waren viele Kinder 8-12 Jahre alt. Nun sind die Kinder 12-16 und damit schon teilweise richtig erwachsen geworden.

Donnerstag, 2. Juni 2011

02. Juni – Himmelfahrt in Hamburg


Eigentlich war heute einen Familientag, aber Mike und Julian waren mit den Pfadfinder auf einem Hajk mit Übernachtung unterwegs. Deshalb waren Melina, Kevin und Mille plus Mona und ich nur unterwegs.

Letzten Sonntag saßen wir nach dem Mittagessen zusammen um zu überlegen was und wohin. Dabei kam heraus, dass unser gemeinsame Nenner einen Schwimmbad mit einer lange Rutsche sein sollte.

Im Internet fanden wir einen 96 Meter langen Reifenrutsch und einen 40 Meter langen Turbo Rutsche in Hamburg Billstedt und die Kinder fand die Idee ganz gut.

Also um 11 Uhr fuhren wir zu erst nach Altona und waren am Hafen z.B direkt am Dockland.

Wie ein Schiffsbug ragt das sechsstöckige Bürogebäude 40 Meter über ein Grundstück hinaus ins Wasser (Überkopfverglasung). Wir haben die 136 Treffen erklömmen und von oben auf der fast 500 Quadratmeter großen Dachterrasse hat man einen guten Überblick über den Hafen und das nördliche Elbufer.

Denn sind wir weiter nach Hafen City gefahren um auch herumzulaufen. Das war nicht ganz der Hit, aber es gab Eis am Steil und einen netten Blick auf den Philharmonie gehabt.

Danach fuhren wir dann weiter nach Billstedt um ins Schwimmbad zu sein. Glücklicherweise waren dort sowohl Freibad als auch Schwimmhalle gleichzeitig geöffnet.

Wir haben uns auf der Wiese gelegt und die Sonne genossen. Mona und Kinder haben im Becken sich austoben können. Kevin und ich haben die Rutsche ein paar Mal benutzt. Aber die Turbo-Rutsche fand ich nicht so prickelnd. Allerdings die Riesen-Rutsch e auf einem Reifen waren echt cool. Besonders zur Zweit auf einem Doppelreifen zusammen mit Kevin machte es viel Spaß.

Als Familie eine sehr gelungen Tag!

Mittwoch, 1. Juni 2011

01. Juni - Die Brandmauer von Henning Mankell


Aus der Bücherei habe ich als Hörbuch mit 6 CD's die Brandmauer von Henning Mankell gehört. Das Buch ist der achte Teil der bisher zehnteiligen Kurt-Wallander-Serie des schwedischen Schriftstellers. Der deutsche Titel „Die Brandmauer“ ist die direkte Übersetzung des schwedischen Originaltitels "Brandvägg". Gemeint ist hier eine Firewall.

Tynnes Falk, welcher ein geordnetes und bis ins Detail durchgeplantes Leben führt, wird am 6. Oktober tot vor einem Bankautomat aufgefunden. Die Obduktion ergibt einen natürlichen Tod. Parallel dazu werden zwei jugendliche Mädchen, Eva Persson und Sonja Hökberg, von der Polizei verhaftet. Sie haben einen Taxifahrer mit einem Hammer erschlagen und beraubt, er starb einige Tage später im Krankenhaus.

Kommissar Kurt Wallander muss sich mit den eiskalten Mädchen auseinandersetzen, die im Verhör trotz der Schwere ihres Verbrechens nicht die geringste Reue zeigen. Durch die Nachlässigkeit eines Wachbeamten gelingt Sonja Hökberg die Flucht aus dem Polizeirevier.

Einige Stunden später wird die Gesuchte in einem Umspannwerk in der Nähe von Ystad ermordet aufgefunden. Wallander und seine Ermittlergruppe müssen nun den Mörder des Mädchens suchen. Parallel dazu wirft der ältere Mann ein merkwürdiges Licht auf die Ermittlung.

Als Wallander um ein Haar in der Wohnung von Tynnes Falk erschossen wird, gerät der Fall „Tynnes Falk“ ins Fadenkreuz der Ermittler. Das Bizarre an diesem Fall ist, dass Tynnes Falks Leiche aus dem Leichenschauhaus einfach verschwindet und Tage später auf einer Straße wieder gefunden wird, allerdings ohne die Fingerkuppen des linken Zeigefinges und des rechten Mittelfingers.

Wallanders psychische Verfassung sinkt angesichts der Verbrechen, die ihm auch persönlich sehr nahegehen, immer mehr. Zudem musste er von seiner Kollegin Ann-Britt Höglund erfahren, dass sein langjähriger Kollege Martinsson, mit dem er stets gut zusammengearbeitet und den er als fähigen Ermittler zu schätzen gelernt hat, schon seit längerer Zeit hinter seinem Rücken intrigiert, um selbst den Posten des Ermittlungschefs übernehmen zu können.

Dieser Begleitumstand macht alles noch viel schwerer für den Kommissar, zumal er zur Vermeidung eines vergifteten Arbeitsklimas während der schwierigen Ermittlung über dieses Wissen vorerst schweigen muss und keine Auseinandersetzung angehen kann. Zumindest versucht er, sein Privatleben wieder in den Griff zu bekommen. Auf Anraten seiner Tochter Linda hat er nach langem Zögern eine Partnerannonce in der Zeitung geschaltet, in der Hoffnung dass nach all den Jahren des grauen Daseins als Junggeselle nach der Scheidung wieder eine Frau in sein Leben treten könnte. Tatsächlich lernt er bald Elvira Lindfeldt kennen und die Sympathieverhältnisse sind vielversprechend.

Während Martinsson mit Hilfe eines jungen, klugen Hackers in den Computer des verstorbenen Mannes einbricht, muss Wallander den Mörder von Sonja Hökberg finden. Als der ehemalige Freund von Sonja Hökberg auch noch ermordet auf einer Fähre gefunden wird, gerät die Ermittlung außer Kontrolle. Außerdem wird durch die Ermittlung klar, dass der Tod von Tynnes Falk, die Ermordungen des Mädchens und ihres Freundes zusammenhängen. Der Hacker Robert Modin entdeckt den komplizierten Code in Falks Computer, welcher die Welt ins totale Chaos stürzen soll. Wallander muss handeln und schneller arbeiten. Er riskiert dabei sein Leben.